Archiv der Kategorie: Jedermann-Rennen

Steirischer Triumph beim Neusiedler See Radmarathon

Marco Marina aus Bad Gleichenberg hat heute den 29. Neusiedler See Radmarathon gewonnen. Er siegte im Sprint vor dem großen Favoriten Johnny Hoogerland. Bei den Damen wiederholte die Tirolerin Katharina Machner ihren Sieg von 2019. Über 1.600 Teilnehmer sorgten an diesem Wochenende für ein großes Sportfest in Mörbisch am Neusiedler See.
Burgenlands Kulturhauptstadt Mörbisch verwandelte sich an diesem Wochenende zur Sporthauptstadt. Denn es wurde heute beim 29. Neusiedler See Radmarathon, der Mini-Marathon-Variante und gestern beim 10. Mörbischer Einzel- und Paarzeitfahren sowie beim 20. Mörbischer Lauftag fleißig geradelt und gelaufen. Insgesamt nahmen rund 1.600 Sportler aus 23 Nationen teil. Und bei den Paarzeitfahrbewerben ging es auch um die österreichischen Meistertitel für Amateure und Masters-Fahrer bei Frauen und Männern.

Hillinger und Hoogerland im Freudentaumel
Traumhaftes Wetter mit viel Sonnenschein begleitete die Teilnehmer bei den Bewerben in Mörbisch am Neusiedler See. Das 26 Kilometer lange Einzelzeitfahren über eine neue Strecke mit 26 Kilometern gewann gestern Martin Geretschnig, seit einigen Jahren der beste Zeitfahrer im Amateurbereich Er siegte 22,7 Sekunden vor Daniel Szalay und nur drei Sekunden dahinter kam Ultra-Radfahrer Christoph Strasser auf den dritten Platz. Bei den Damen siegte Katharina Machner. „Ich war vor dem Start richtig nervös und die neue, technisch anspruchsvolle Strecke bietet alles, was das Zeitfahrherz begehrt. Ein tolles Rennen“, freute sich Geretschnig im Ziel. Insgesamt starteten mehr als 400 AthletInnen bei den Zeitfahrbewerben! Zwei waren darunter, die ihren Erfolg richtig feierten: Star-Winzer Leo Hillinger gewann das Paarzeitfahren mit seinem Partner Johnny Hoogerland mit dem Minimalvorsprung von zwei Sekunden. „Das war einer meiner größten Erfolge“, freute sich Hillinger. Gemütlicher hingegen gingen es andere Prominente, wie die Ex-Radprofis Rene Haselbacher und Paco Wrolich oder Ex-Skisprungstar Martin Koch mit ihren Partnern an.

Windiger Dreikampf um den Sieg
Heute fiel um 9:00 Uhr der Startschuss zum 29. Neusiedler See Radmarathon, der bei traumhaften Witterungsbedingungen über 125 Kilometer und 600 Höhenmeter führte. Gleich vom Start weg war das Tempo enorm hoch und es bildete sich eine große Spitzengruppe mit allen Favoriten. Der pannonische Wind machte heute das Rennen extrem schnell und schwer. Immer wieder versuchten sich Fahrer abzusetzten, aber ein rund 30 Mann starkes Spitzenfeld näherte sich Mörbisch am Neusiedler See. Bei Rust, rund zehn Kilometer vor dem Ziel, löste sich dann doch noch ein Trio. Marco Marina, Burkhard Plank vom HILL Racingteam und der große Favorit Johnny Hoogerland, der heuer bereits den Ötztaler Radmarathon gewann, brachten einen knappen Vorsprung ins Ziel. Im Zielsprint war der Steirer Marco Marina, der vor zwei Jahren schon Dritter wurde, nicht zu biegen: „Es war ein brutal schweres und schnelles Rennen. Johnny war heute insgesamt der stärkste Fahrer, aber ich war dann doch noch schneller im Sprint. Ein ganz großer Sieg ist das für mich!“ Hoogerland selbst attackierte immer wieder, kam aber nie entscheidend weg: „Der Sprint ist nicht meine Stärke, Gratulation an Marco zu seinem Sieg.“ Mit einer Siegerzeit von 2:57,09 Stunden wurde der Streckenrekord von 2:51 Stunden um sechs Minuten verpasst.

Bei den Damen wiederholte die Tirolerin Katharina Machner ihren Sieg im Burgenland von 2019. „Ich hielt lange mit der großen Spitzengruppe, wo sich auch Leo Hillinger befand, mit. Im Ziel lag ich nur sechs Minuten hinter den besten Männern“, freute sie sich im Ziel. Zweite wurde Elisa Winter vor Petra Schönauer.
Positive Bilanz
Seinen dritten Neusiedler See Radmarathon bewältigten heute Organisator Johannes Hessenberger und sein Team mit Bravour: „Wir haben sehr viel Lob bekommen und ich freue mich schon sehr auf das nächste Jahr, wenn der Marathon in die „Champions League“ des Marathonsports aufsteigt“, sagt Hessenberger. Denn im nächsten Jahr wird Mörbisch im größten internationalen Marathon-Netzwerk Gran Fondo UCI World Series dabei sein. „Wir sind damit Teil von rund 25 Events auf fünf Kontinenten, in 21 Ländern und mit insgesamt 75.000 Teilnehmern. Bei uns können sich Amateursportler für die offizielle Marathon- und Zeitfahr-WM der UCI qualifizieren.“ Der Neusiedler See Radmarathon ist der einzige Bewerb im gesamten deutschsprachigen Raum, wo das im nächsten Jahr am 23. und 24. April möglich sein wird!

Alle Ergebnisse: https://events.racetime.pro/de/event/156

Fotos (Druck) und Texte: neusiedlersee-radmarathon.com

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MR PR – Martin Roseneder
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Neusiedler See Radmarathon mit tollem Starterfeld

Nur noch etwas mehr als eine Woche bis zum großen Marathon-Wochenende am Neusiedler See. Am 3. Oktober 2021 steigt der 29. Neusiedler See Radmarathon mit Start und Ziel in Mörbisch. Die Anmeldezahlen steigen und neben dem besten Marathonfahrer Europas sind auch wieder zahlreiche Promis mit dabei. Und erstmals geht es im Burgenland auch um Meisterehren.

Die 29. Auflage des Neusiedler See Radmarathon findet am 3. Oktober statt. Die Strecke führt über 125 Kilometer durch das UNESCO-Weltkulturerbe rund um den Neusiedler See. Im Zuge des Hauptbewerbes geht auch die Mini-Variante für weniger Geübte über 63 Kilometer über die Bühne. Doch nicht nur der Marathontag bietet viele Sportmöglichkeiten für Jedermann, denn das Programm beginnt bereits am 2. Oktober mit dem 20. Mörbischer Lauftag. Neben vielen Bewerben für Kinder und Jugendliche starten um 10:00 Uhr der 5km Genuss- und der 10km Hauptlauf.

Kampf um Meistermedaillen am 2. Oktober
„Die Anmeldezahlen steigen täglich. Derzeit halten wir bei rund 1.300 Teilnehmern. Ich hoffe, dass wir die 1.500er Marke für das Marathonwochenende knacken“, gibt sich Organisator Johannes Hessenberger zuversichtlich. Neben dem Marathon und den Laufbewerben zählen auch die Einzel- und Paarzeitfahrbewerbe am 2. Oktober zu den absoluten Highlights im Programm. Am Samstag beginnen diese Bewerbe um 13:30 Uhr mit Start und Ziel vor der Gemeinde Mörbisch. Die Strecke führt über 26 Kilometer und 200 Höhenmeter. „Hier sind auch Hobbysportler mit normalen Rennrädern herzlich Willkommen, denn es gibt eine separate Rennrad-Wertung. Die Strecke ist nicht allzu lange und eignet sich auch perfekt, um sich für den Marathon am nächsten Tag einzufahren. Besonders freut es mich, dass es bei unseren Paarzeitfahrbewerben auch um die österreichischen Meistertitel für Amateure und Masters Fahrer bei Frauen und Männern geht“, ergänzt Hessenberger.

„Mr. Marathon“ Johnny Hoogerland dabei
Neben vielen Hobbyradfahrern wird auch der Marathonstar der Gegenwart beim Neusiedler See Radmarathon und beim Paarzeitfahren am Vortag antreten: Der gebürtige Niederländer Johnny Hoogerland, der seit einigen Jahren in Kärnten lebt und dort ein Hotel betreibt. Vor kurzem hat der Ex-Profi, der auch schon bei der Tour de France das Bergtrikot trut, mit dem Ötztaler Radmarathon den schwersten Radmarathon im Alpenraum gewonnen und im Juni schlug er auch in Osttirol bei der Dolomitenradrundfahrt sowie beim UCI World Serie Bewerb (wozu auch der Neusiedler See Radmarathon 2022 gehört) in Sarajevo zu. Damit hat der Holländer bereits drei Saisonsiege auf seinem Konto und ist derzeit Europas bester Marathonfahrer. Er wird auch beim Marathon WM-Finale, das eine Woche nach dem Neusiedler See Rad Marathon in Sarajevo stattfindet, als Favorit gehandelt.

Hoggerland bestreitet das Paarzeitfahren gemeinsam mit Star-Winzer Leo Hillinger. Auch die Ex-Radprofis Rene Haselbacher und Paco Wrolich sind bei beiden Events dabei. Nach 2019 zum zweiten Mal beim Neusiedler See Radmarathon am Start ist der ehemalige Skiflug-Champ und ORF Co-Kommentator Martin Koch. Und beim Einzelzeitfahren am 2. Oktober tritt wahrscheinlich auch noch der weltbeste Ultraradfahrer Christoph Strasser an, der in diesem Jahr in Zeltweg binnen 24 Stunden mit über 1.000 Kilometern einen fulminanten Weltrekord aufgestellt hat. Fix hingegen ist die Teilnahme von Sportlandesrat Heinrich Dorner und Vertretern des Burgenland Tourismus.

Zu den Corona-Maßnahmen im Zuge der Veranstaltung gilt für alle Teilnehmer aus aktueller Sicht die 3G-Regel.

Neusiedler See Radmarathon im Livestream
Der Marathon am 3. Oktober läuft auch heuer wieder im Livestream, produziert und gestreamed auf K19.at. Die Liveübertragung beginnt um 9:45 Uhr und endet um 12:30 Uhr. Im Zielbereich wird auch eine Vidiwall aufgestellt. Die Zeitfahrbewerbe und Läufe vom Vortag werden zusammengefasst ebenso in der Liveübertragung gezeigt.

neusiedlersee-radmarathon.com

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ESCHBORN-FRANKFURT 2021

Key points:
 It will be a high-profile anniversary. Big names have announced themselves for September 19th to celebrate the 60th edition of the German classic.
 For the first time, 13 teams from the WorldTour will start at Eschborn-Frankfurt and the start list promises a great race.

 The complete podium of the last edition will be there – a reunion of the still active winners: Pascal Ackermann (Bora-Hansgrohe, winner 2019), John Degenkolb (Lotto Soudal, winner 2011) and Alexander Kristoff (UAE-Team Emirates, winner 2014-2018).

In addition, the fans can look forward to Deutschland Tour winner Nils Politt (Bora-Hansgrohe). Besides Politt, two other stage winners of this year’s Tour de France will be taking part: Politt’s teammate Patrick Konrad as well as Dylan Teuns (Bahrain Victorious) and Bauke Mollema (Trek-Segafredo) want to shine at the WorldTour event.

The German classic unites Tour de France and classic stars
The list of illustrious names becomes even more extensive with the addition of many classic stars. With former Olympic champion Greg van Avermaet (AG2R Citroën Team) and former world champion Philippe Gilbert (Lotto Soudal), two more Paris-Roubaix winners will meet local hero John Degenkolb at his home race. With Vincenzo Nibali and Mads Pedersen, Trek-Segafredo will bring a Tour de France winner and the 2019 world champion to the Taunus hills. Among others, they will compete with Italian national champion Sonny Colbrelli (Bahrain Victorious), Grand Tours stage winner Michael Matthews (Team BikeExchange) and two-time stage winner of this year’s Vuelta a Espana Jasper Philipsen (Alpecin-Fenix).
For the German fans, many home stars will be lining-up: besides Ackermann and Politt, Phil Bauhaus (Bahrain Victorious), Emanuel Buchmann (Bora-Hansgrohe), Simon Geschke (Cofidis), André Greipel (Israel Start-Up Nation) and the winner of the white jersey of the Deutschland Tour Georg Zimmermann (Intermarché-Wanty-Gobert Matériaux) have announced their participation.

Dress rehearsal for the World Championships
The impressive start list underlines the special date of this years‘ race, as it has been postponed from its traditional date on May 1 to September 19. Eschborn-Frankfurt will be a dress rehearsal for the World Championships, as the race takes place exactly one week before the UCI Road World Championships. Many riders use the Taunus for a last test before they head to Flanders or their preparation for the upcoming monuments, like Paris-Roubaix. On 187.4 kilometres they ride from the start in Eschborn first to the city centre of Frankfurt and on to the ascent of the Feldberg. Afterwards they the iconic Taunus circuit is on the program: four times over the Mammolshainer Stich, twice over the Ruppertshainer Anstieg and once over the Billtalhöhe. The pros already have more than 3,200 metres of altitude in their legs when they enter the finish lap and head for the win in front of the Alte Oper in the heart of Frankfurt.

6,000 participants in the ŠKODA Velotour
On September 19th, a double anniversary will be celebrated, because the ŠKODA Velotour also has an anniversary. For the 20th time, amateur cyclists will experience a true sportive classic. 6,000 participants are registered for the two routes. The ŠKODA Velotour Classic (100 kilometres) starts in the morning before the pros and includes all the legendary Taunus climbs. In the afternoon, the ŠKODA Velotour Skyline leads over 40 almost completely flat kilometres to the city of Frankfurt and back to Eschborn. This year, both distances will start with smaller starting blocks, which are sent into the race with a time lag. All participants either must be vaccinated, recovered, or tested.

Kärntner Jubeltag beim 40. Ötztaler Radmarathon

„Ich habe einen Traum“ lautet das Motto des Ötztaler Radmarathons. Der Wahl-Kärntner Johnny Hoogerland hat sich heute den Traum vom Sieg nach einem cleveren Rennen erfüllt! Er siegte vor Hans-Jörg Leopold, einem richtigen Kärntner. Dritter wurde der Italiener Mattia De Marchi. Bei den Damen triumphierte die Deutsche Christina Rausch wie zuletzt 2019. Und eine große Karriere ging heute zu Ende: Der dreifache Ötztaler-Sieger Mathias Nothegger hängt das Rad an den Nagel.

Der Wettergott meinte es gnädig mit den Teilnehmern des 40. Ötztaler Radmarathons. Das prognostizierte „Sauwetter“ blieb zum Glück aus und so starteten heute in Sölden im Ötztal um 6:30 Uhr die 2.751 Teilnehmer bei rund fünf Grad Celsius auf die 238 Kilometer lange Strecke. Die Route führte über die vier Pässe Kühtai, Brenner- und Jaufenpass sowie das Timmelsjoch über 5.500 Höhenmeter. Ursprünglich waren 4.023 Radsportler aus 32 Nationen angemeldet. Doch durch die miserable Wetterprognose mit möglichem Schneefall zogen viele das warme Hotel vor.
Ersatzstrecke beim Jubiläums-Ötztaler – Nothegger beendet Karriere
Durch den Felssturz von letzter Woche führte die Route heuer erstmals nach Oetz über das Haiminger Sattele nach Ochsengarten. Danach ging es weiter auf der Originalstrecke auf das Kühtai. Nachdem sich immer wieder Gruppen mit sämtlichen Favoriten formierten, schafften die beiden Ex-Profis Mattia De Marchi (ITA) und der Belgier Frederic Glorieux einen ersten entscheidenden Vorstoß am Brenner. Sie bauten bis Italien ihren Vorsprung rasch auf rund fünf Minuten aus. Während sich die beiden Spitzenfahrer in bester Form präsentierten, lief es für den dreifachen Ötzi-Sieger Mathias Nothegger gar nicht nach Wunsch. Nach Rückenschmerzen musste der Vorarlberger das Rennen leider vorzeitig beenden: „Bei der Abfahrt vom Kühtai erwischte ich einen Kanaldeckel, dann gab es mir einen Stich im Rücken. Am Brenner ging es dann nicht mehr.“ Und im Anschluss im Studio von K19 kam es dann zu einem sentimentalen Abschied: Der dreifache Ötzi-Sieger Nothegger beendete seine Karriere: „Das hat nichts mit heute zu tun. Den Entschluss habe ich schon im Jänner gefasst!“

Am Jaufenpass gehts rund
Bei den Damen dominierte die letzte Siegerin Christina Rausch aus Deutschland. Am Kühtai setzte sie sich ab und vergrößerte bis zum Jaufenpass ihren Vorsprung auf über eine viertel Stunde. Bei den Männern bekam am 15,5 Kilometer langen Jaufenpass der Belgier Glorieux schwere Beine und musste De Marchi ziehen lassen. Dahinter formierte Johnny Hoogerland und der Vorarlberger Jack Burke die Verfolgung.

Hoogerland gibt Vollgas
De Marchi absolvierte auch als Erster St. Leonhard auf italienischem Boden, wo der 28,7 Kilometer lange Anstieg aufs Timmelsjoch begann. Während sich dahinter mit Hoogerland, Burke und dem Italiener Fabio Cini ein neues Verfolgertrio bildete, wurde beim Führenden der Tritt immer schwerer. Hoogerland attackierte und schloss innerhalb von wenigen Kilometern den Rückstand auf den Italiener. Er holte De Marchi ein und ließ ihn regelrecht gleich stehen.

„Stacheldrahtjohnny“ feiert größten Marathonerfolg seiner Karriere
Der Niederländer Hoogerland, der seit drei Jahren in Velden ein Hotel betreibt, wurde im Jahr 2011 so richtig berühmt. Da bestritt er seine erste Tour de France und eroberte gleich fünf Mal das Bergtrikot! Von der 9. Etappe gingen dann Bilder um die Welt, als er mit Juan Antonio Flecha das Spitzenduo bildete und von eine Begleitfahrzeug abgedrängt wurde. Hoogerland stürzte dabei in einen Stacheldrahtzaun und kämpfte sich danach doch noch ins Ziel. „Seither nennen sie mich eben Stacheldrahtjohnny“, scherzte der 38-Jährige, der vor kurzem auch die Dolomitenradrundfahrt gewann, im Ziel. In seinem unnachahmlichen Stil bewältigte er auch die letzten Kehren am Timmelsjoch und jubelte schließlich in Sölden über den größten Marathonsieg seiner Karriere!

Mit Krämpfen zum Sieg
Im Kampf um die weiteren Podiumsplätze schaffte der Kärntner Ex-Profi Hans-Jörg Leopold kurz vor dem Gipfel des Timmelsjochs noch den Anschluss an den De Marchi. Gemeinsam bestritten sie die Abfahrt in den Zielort, wo sich Leopold im Zielsprint vor De Marchi den zweiten Rang sichern konnte. Aber der große Sieger nach einer Fahrzeit von 7:21,01 Stunden heißt Johnny Hoogerland: „Das war ein super Tag für mich! Schon beim ersten Anstieg habe ich gemerkt, dass ich super Beine habe und ich war nie am Limit. De Marchi war super stark am Jaufenpass und am Timmelsjoch wusste ich, dass ich ihm schnell folgen muss. Die letzten fünf Kilometer waren dann sehr hart, ich bekam noch Krämpfe. Aber das ist so ein sensationeller Sieg für mich, ich habe Gänsehautstimmung.“ Der Zweite Leopold haderte etwas mit der Strecke: „Leider bin ich am ersten Berg zu schnell gefahren, davon habe ich mich bis zum Schluss nicht mehr richtig erholt.“

Der Italiener Fabio Cini wurde Vierter, gefolgt vom starken Robert Petzold und dem Haiminger Fabian Costa. Auch der Tiroler Patrick Hagenaars, dessen linke Hand nach einem Unfall amputiert ist, lieferte mit Rang sieben wieder ein starkes Rennen ab! Eine große Talentprobe lieferte auch der Ötztaler Jonas Holzknecht, der jüngste Teilnehmer, mit Rang 22 nach 7:52 Stunden ab!

Christina Rausch triumphiert erneut bei den Damen
Die Deutsche Christina Rausch war bei den Damen wie zuletzt 2019 nicht zu schlagen. Die Radsportlerin, die im Vorjahr 30.000 Kilometer trainierte, siegte mit 35 Minuten vor der Deutschen Veronika Weiss und der Österreicherin Bianca Somavilla. Bereits am Kühtai setzte sie sich an die Spitze und war nie gefährdet. Der Organisator Dominic Kuen gratulierte heute nicht nur den Siegern, sondern allen Startern: „Wir hatten doch noch so großes Glück mit dem Wetter und wir haben von jedem Teilnehmer ganz tolle Leistungen gesehen. Großer Glückwunsch an Christina, die derzeit fast unschlagbar bei den Frauen ist, und natürlich an Johnny. Ich hatte De Marchi auf der Rechnung, da er sich nach seinem zweiten Platz vor zwei Jahren den Sieg verdient hätte. Aber Johnny ist ein taktisch cleveres Rennen gefahren. Nicht umsonst ist er drei Mal bei der Tour de France mitgefahren.“
Und eine tolle Premiere beim Ötztaler absolvierte auch Ex-Biathlet Dominik Landertinger. Der Weltcupsieger und Weltmeister wurde 190. mit einer Fahrzeit von 9:01.03,3 Stunden.

https://www.datasport.com/live/ranking/?racenr=23423

Mehr Fotos auf: https://media.oetztal.com/pinaccess/showpin.do?pinCode=A16q6Zxq409w

Fotos (Druck) und Texte: www.oetztaler-radmarathon.com
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Jubiläumsötztaler nach Felssturz mit Ersatzstrecke

Hart, härter, Ötztaler! Das betrifft in diesem Jahr nicht nur die rund 4.000 StarterInnen des 40. Ötztaler Radmarathons. Auch die Organisatoren sind heuer massiv gefordert: Neben den zusätzlichen organisatorischen Auflagen durch die Corona-Krise führte jetzt auch ein massiver Felssturz zu einer Streckenänderung. Die Startzeit wird auf 6:30 Uhr vorverlegt.

„In diesem Jahr bekommen Veranstalter in ganz Österreich wegen der Corona-Auflagen viele Steine in den Weg gelegt. Bei uns kam jetzt auch noch ein sprichwörtlicher Felsbrocken hinzu. Denn seit Montag blockiert ein solcher die Bundesstraße zwischen Mühlau und Ochsengarten“, sagt Dominic Kuen, Organisator des Ötztaler Radmarathons. Durch diese Blockade der Originalstrecke laufen seither die Gespräche mit den Behörden. Jetzt wurde eine Streckenänderung beschlossen: Die 40. Ausgabe des Ötztaler Radmarathons ist am kommenden Sonntag um zehn Kilometer länger und weist um 250 Höhenmeter mehr auf. Die Route führt über den steilen Haiminger Sattel zum Kühtai. „Unser großer Dank gilt den Behörden, die uns tatkräftig unterstützt haben“, ergänzt Kuen.

Kühle Wetterprognose
4.023 Teilnehmern aus 32 Nationen werden am 29. August 2021 um 6:30 Uhr in Sölden den 40. Ötztaler Radmarathon in Angriff nehmen. Mit 5.500 Höhenmetern über die Pässe Kühtai, Brennerpass, Jaufenpass und das Timmelsjoch hat es der Marathonklassiker schon in sich. Die Wetterprognose dürfte von den Startern zusätzlich viel abverlangen, denn auf den hohen Pässen werden kühle Temperaturen vorausgesagt. „Die Sicherheit der Radsportler liegt an oberster Stelle. Wir bitten alle auch genügend warme Kleidung mitzunehmen“, sagt Kuen.

Live-Übertragung
Spannende Storys und Impressionen aus Sölden sowiel live von der Strecke liefert der Ötztaler Radmarathon am Renntag. Von 6.15 Uhr bis 21.30 Uhr können Fans am Bildschirm das Geschehen an den verschiedensten Schauplätzen des Jubiläums-Ötztalers mitverfolgen. Empfangbar ist die Live-Übertragung über die Website des Ötztaler Radmarathons – www.oetztaler-radmarathon.com/livestream. Die gesamte Livestrecke wird von K19 mit 15 Kameras, Drohnen, Helikopter und insgesamt 30 Personen produziert. Und das Fahrerbriefing sowie die Vorschau läuft am kommenden Samstag, den 28. August, ab 18:30 Uhr ebenso im Livestream.

Text: www.oetztaler-radmarathon.com

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Ötztaler Radmarathon mit Top-Besetzung!

Gleich neun ehemalige Sieger sind am kommenden Sonntag, den 29. August, neben rund 4.000 Teilnehmern am Start des 40. Ötztaler Radmarathons. Wenn um 6:45 Uhr der Start in Sölden fällt, tummeln sich auch ehemalige Sportgrößen, wie Dominik Landertinger und Thomas Rohregger, im Starterfeld.

Die Ketten sind geschmiert, die Wadeln in perfektem Zustand. Nur noch wenige Tage bis zur 40. Jubiläumsausgabe des Ötztaler Radmarathons, der über 238 Kilometer mit 5.500 Höhenmetern über die Pässe Kühtai, Brennerpass, Jaufenpass und das Timmelsjoch führt. Die Jubiläumsauflage des Marathonklassikers der Alpen ist seit Beginn der Corona-Krise auch das erste große grenzüberschreitende Sportevent zwischen Österreich und Italien!

Viele Ex-Sieger am Start
Von den 4.023 Teilnehmern aus 32 Nationen sind 246 Frauen. Die meisten Starter kommen aus Deutschland, gefolgt von Österreich. Neben tausenden Hobbyradsportlern bestreitet auch der ehemalige Spitzen-Biathlet Dominik Landertinger kurz nach seiner Hochzeit die Premiere im Ötztal. Auch Ex-Rundfahrtssieger Thomas Rohregger ist wieder dabei. Zahlreiche ehemalige Ötzi-Sieger stellen sich in Sölden wieder der Herausforderung: An der Spitze der dreifache Gewinner Mathias Nothegger, der auch die letzte Auflage 2019 mit neuem Streckenrekord von 6:47,02 Stunden gewann. Auch die letzte Damensiegerin Christina Rausch startet am Sonntag in Ötztal, ebenso wie Stefano Cecchini, Monika Dietl, Hugo Jenni, der Vierfachsieger Ekkehard Dörschlag, Enrico Zen, Giuseppe Bovo und der Deutsche Bernd Hornetz, mit 48 Jahren der älteste Ötzi-Sieger!

Die Favoriten: Nothegger, Lakata, …
Neben den besten Marathonfahrern aus Italien und Deutschland zählt erneut der Vorarlberger Mathias Nothegger zu den großen Favoriten. Und das, obwohl die gesamte Saison unter keinem guten Stern stand: „Ich gehe mit einem komischen Gefühl in den Ötzi, da die Saison sehr holprig war. Bis März hatte ich eine Bombenform, dann einen schweren Unfall mit Rippenbrüchen und einem Loch in der Lunge; ich musste auf die Intensivstation. Nach dem Arlberg Giro war ich dann noch eine Woche krank. Aber egal, ich freue mich riesig auf diesen Ötztaler!“
Neben dem ehemaligen Tour de France-Starter Johnny Hoogerland aus den Niederlanden, der im Juli die Dolomitenradrundfahrt gewann, muss man auch Eliminator-Weltmeister Daniel Federspiel sowie den vielfachen MTB-Weltmeister Alban Lakata auf der Rechnung haben. Übrigens, Lakata wurde 2017 bei der Premiere des UCI-Rennens Pro Ötztaler 5500 als bester Tiroler 27.! Heuer bestreitet er neben dem Pro Ötztaler 5500 seinen zweiten Ötztaler Radmarathon: „Mein Ziel wäre es, mal ohne gröbere Probleme durchzukommen. Wenn ein Podium dabei rauskommt, wäre ich sehr zufrieden. Wie heißt es so schön, alle guten Dinge sind drei.“

Live-Übertragung
Spannende Storys und Impressionen aus Sölden sowie live von der Strecke liefert der Ötztaler Radmarathon am Renntag. Von 6.45 Uhr bis 21.30 Uhr können Fans am Bildschirm das Geschehen an den verschiedensten Schauplätzen des Jubiläums-Ötztalers mitverfolgen. Empfangbar ist die Live-Übertragung über die Website des Ötztaler Radmarathons – www.oetztaler-radmarathon.com/livestream. Die gesamte Livestrecke wird von K19 mit 15 Kameras, Drohnen, Helikopter und insgesamt 30 Personen produziert. Und das Fahrerbriefing sowie die Vorschau läuft am kommenden Samstag, den 28. August, ab 18:30 Uhr ebenso im Livestream.

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Ride Tour: An fünf Deutschland Tour-Tagen entspannt Rad fahren

Die Deutschland Tour ist ein Event für Alle und bietet in den Etappenstädten viele Angebote zum
Mitmachen. Mit der Ride Tour können alle Fahrradbegeisterten an Deutschlands größtem Radsportfestival
teilhaben. Während der Deutschland Tour werden in den Etappenstädten täglich Touren zum Mitfahren
angeboten. Komplett kostenlos und ganz egal mit welchem Fahrradtyp – jeder ist willkommen, um
miteinander Rad zu fahren.
Für die begrenzte Anzahl an Plätzen ist eine Vorab-Anmeldung für die tägliche Ride Tour notwendig.
Diese erfolgt ganz einfach über www.deutschland-tour.com. Für alle Teilnehmenden gilt die 3G-Regel
(geimpft, genesen, getestet) und das Tragen eines Helmes.
Den Auftakt macht die Ride Tour Stralsund am Mittwoch, den 25. August. Nachmittags startet die Runde
am Ozeaneum und führt über 20 Kilometer rund um die Hansestadt. Pünktlich zur Teampräsentation der
Deutschland Tour kommen die Teilnehmenden wieder auf der Veranstaltungsfläche an.
Am Donnerstag, den 26. August, startet morgens um 10:00 Uhr die Ride Tour Schwerin zu einer
sehenswerten Runde um den Schweriner Innensee. Alle Teilnehmenden durchfahren bei ihrer Ankunft die
offizielle Zielgerade am Marstall, auf der am Nachmittag die Profis um den ersten Etappensieg der
Deutschland Tour kämpfen.
Am 27. August führt die Ride Tour in Ilmenau über 25 Kilometer. Start ist um 12:30 Uhr am Faradaybau.
Die Runde führt ganz entspannt entlang der Ilm und endet auch wieder am Faradaybau.
Die Ride Tour Erlangen hält für alle Fahrradfreunde am Samstag (28. August) einen besonderen
Höhepunkt bereit. Sie können ab 13:15 Uhr autofreie Straßen auf ihren Fahrrädern genießen, denn sie
erleben auf ihrer Fahrt die abgesperrte Zielrunde über 12 Kilometer. Treffpunkt ist das Erlangen Zollhaus
in der Luitpoldstraße.
Passend zum fränkischen Finale der Profis wurde auch die Ride Tour Nürnberg gestaltet. Vom Start am
Erlanger Schloßplatz am Sonntagmorgen (29. August) um 10:30 Uhr geht es direkt auf die
Schlusskilometer der Deutschland Tour, auf denen die Profis später den Gesamtsieg ausfahren. Nach 30
Kilometern erreichen die Teilnehmenden der Rides Tour den Zielbereich vor dem Nürnberger Opernhaus.

Grünes Licht für die Jedermann Tour am 29. August in Nürnberg

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Grünes Licht für Hobbyradsportler*innen in Nürnberg. Das Gesundheitsamt der Frankenmetropole hat das Hygienekonzept der Jedermann Tour genehmigt. Für alle Teilnehmenden gilt am 29. August die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet). Auch wenn die aktuellen Anmeldezahlen die Erwartungen bereits übertreffen, sind noch Startplätze auf jedermann.deutschland-tour.com verfügbar. Ein Geschenk ist inklusive: alle Teilnehmenden erhalten ein kostenloses Santini-Trikot im „fränkischen Design“.

Bereits am Vortag der Jedermann Tour (Samstag, 28. August), ist im Startbereich auf dem Hauptmarkt die Startnummern-Ausgabe geöffnet. Zwischen 14:00 und 20:00 Uhr kann der Starterbeutel abgeholt und der 3G-Nachweis vorgezeigt werden.

Am Finaltag der Deutschland Tour (Sonntag, 29. August) starten auf dem Nürnberger Hauptmarkt um 09:30 Uhr Jedefrau und Jedermann, die sich für die kurze Strecke angemeldet haben. Die 55 Kilometer mit nicht allzu schwerem Profil bieten sich perfekt für Einsteiger an. Eine Stunde später, um 10:30 Uhr, gehen die ambitionierteren Radsportler*innen auf die lange Distanz. Mit 108 Kilometern und 1.750 Höhenmetern ist die Runde durch die Fränkische Schweiz anspruchsvoller. Zur Einstimmung auf die Jedermann Tour stehen Trainingspläne, Karten, Höhenprofile und sogar GPX-Dateien auf jedermann.deutschland-tour.com bereit.

Noch bis zum nächsten Sonntag gilt der „Sommerferien Spezial“-Tarif: bereits ab 90 Euro kann der Start bei der Jedermann Tour, inklusive dem kostenlosen Trikot, gebucht werden. Die Jedermann Tour ist als sorgenfreies Fahrrad-Fest hoch professionell organisiert: Die Strecken sind komplett für den Autoverkehr gesperrt, dazu gibt es Verpflegung und Materialservice im Rennen. Die Online-Anmeldung erfolgt unter jedermann.deutschland-tour.com.
Höhepunkt für alle Teilnehmer: bereits vor den Profis fahren Jedefrau und Jedermann durch das Ziel an der Nürnberger Oper. Nach den Hobbyfahrer*innen fährt die Radsport-Weltelite um den Gesamtsieg der Deutschland Tour 2021. Die Schlussetappe verläuft durch die Fränkische Schweiz und endet für die Top-Stars mit drei Zielrunden auf dem bekannten Nürnberger Altstadtkurs.

Aus Hygienegründen müssen die Teilnehmenden der Jedermann Tour in diesem Jahr leider auf einige Extra-Services verzichten. So kann die traditionelle Pasta-Party am Vorabend nicht stattfinden. Hierfür gebuchte Tickets werden über das Anmeldesystem unkompliziert zurückerstattet.

33. Dolomitenradrundfahrt mit Weltmeister Lakata

Endlich, die Hobbyradsportler können Aufatmen: Die 33. Dolomitenradrundfahrt geht nach der Corona-bedingten Absage im Vorjahr am 18. Juli 2021 über die Bühne! Mit dabei ist auch der dreifache MTB-Marathonweltmeister Alban Lakata, der 2018 die 5. Auflage des Extrem-Marathons „SuperGiroDolomiti“ gewann.

Die Musikkapellen im Lesachtal werden wieder aufspielen, wenn die Teilnehmer den ältesten Marathon Österreichs rund um die Lienzer Dolomiten in Angriff nehmen. Heuer wird das Starterfeld wegen Corona auf 1.000 Teilnehmer limitiert. Im Jahr 1950 wurde die Dolomitenradrundfahrt zum ersten Mal ausgetragen, seit 33 Jahren wird sie in einer neuen Fassung organisiert. Im Vorjahr musste der traditionelle Radmarathon in Osttirol wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden und heuer findet der Bewerb über 112 Kilometer und 1.860 Höhenmeter am 18. Juni 2021 statt. Das Kinderrennen geht am Vortag am Hauptpatz über die Bühne.

Wermutstropfen Absage von „SuperGiroDolomiti“

Der einzige Wermutstropfen des Dolomitenrundfahrt-Wochenendes ist die Absage des mit 228 Kilometern und 5.540 Höhenmetern geplanten Ultra-Radmarathons „SuperGiroDolomiti“. Die Strecke des wohl anspruchsvollsten Radmarathons in den Alpen führt auch über italienisches Staatsgebiet. „Wir hoffen, dass sich alle für SuperGiroDolomiti angemeldeten „Extremradler“ für eine Teilnahme an der Dolomitenradrundfahrt entscheiden. Unser Bewerb ist nach über einem Jahr ohne Bewerbe so ziemlich der erste Marathon in Österreich“, freut sich OK-Chef Franz Theurl, der davon ausgeht, dass „SuperGiroDolomiti“ im nächsten Jahr wieder planmäßig stattfinden wird!


Neues Startgelände – flexible Startzeiten

Das Startgelände der 33. Dolomitenradrundfahrt befindet sich in diesem Jahr wegen der Umbauarbeiten beim Bahnhof im Bereich der RGO-Area auf der Durststrasse, wo auch genügend Parkplätze vorhanden sind. Ebenso werden dort die Nachnennungen vorgenommen. Der Zieleinlauf liegt traditionell in der Lienzer Altstadt am Johannesplatz. „Wie und wo wir die Labestationen einrichten hängt von den aktuellen Verordnungen ab“, ergänzt Franz Theurl. Mit dem Einzelstart, der am 18. Juli von 8.45 bis 9.15 Uhr möglich ist, können auch E-Biker die Dolomitenrunde in Angriff nehmen. Aber auch für Radsportler, die den Massenstart meiden wollen, bietet der Einzelstart eine gute Option. Einzelstarter erhalten auch ein Diplom mit Start- und Zielzeit, jedoch keine Platzierung. Und alle Teilnehmer erhalten einen Storage-Behälter inklusive Medaille, Urkunde, Storage und Trinkflasche! Die Ziellabung befindet sich neben dem Zielbereich in der Passage bei Hotel-Sonne und Stadtsaal.

Für eine tolle Stimmung entlang der Strecke durchs Drau- und Lesachtal wird wieder gesorgt sein. Der Veranstalterverein LRC Lienzer Dolomiten hat in Abstimmung mit den Behörden auch dafür gesorgt, dass die Sperrzeiten für die Straßen ausreichend festgelegt werden. Einer Fahrt um die wildromantischen Lienzer Dolomiten durch das Lesachtal, einem der unberührtesten Täler Europas, steht nichts mehr im Wege! Eine perfekte Radtour für Körper, Geist und Seele.
Mehr Informationen sowie die Anmeldung unter www.dolomitensport.at

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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Tour ride Amstel Gold Race for amateurs rescheduled to Saturday 11 September 2021

Tour ride Amstel Gold Race for amateurs rescheduled to Saturday 11 September 2021

Amstel Gold Race and Amstel Gold Race Ladies Edition elite races will still take place on 18 April 2021

The organization of the Amstel Gold Race has decided to reschedule the Tour Ride of the Amstel Gold Race, with 15.000 participants, to Saturday 11 September 2021. The elite races of the Amstel Gold Race and Amstel Gold Race Ladies Edition are still scheduled for Sunday 18 April 2021.

Every year, the Amstel Gold Race organises a cycling weekend for both amateurs on Saturday and professionals on Sunday. „Unfortunately, two months before the Amstel Gold Race 2021, we have to conclude again that a cycling tour ride with 15,000 participants (amateurs) is not feasible in April due to the current COVID-19 circumstances. This is extremely unfortunate, of course we prefer to organise the tour ride simultaneously with the professional race. Safety always comes first, which is why we have decided to postpone the tour ride until Saturday, 11 September. The start of the worldwide vaccination programme gives us hope that we will be able to organise the tour ride safely later this year“, says Leo van Vliet, Race Director Amstel Gold Race.

Amstel Gold Race and Amstel Gold Race Ladies Edition
Preparations for the Amstel Gold Race and Amstel Gold Race Ladies Edition on Sunday 18 April are still in full swing. „We are working closely with local governments and safety authorities to organise the elite races in a safe way. The plans are ready and as an organisation we can adjust quickly if necessary. In contrary to the amateur tour ride, the professional races are easier to regulate, especially since cycling teams have been living strictly by the UCI’s COVID-19 protocols for months. We believe that top-class sporting events such as the Amstel Gold Race, with its WorldTour status, can be organised safely under strict conditions. Last year this was proven several times, especially in Belgium“, said Van Vliet.

Participants who were already registered for the tour version in April will keep their tickets for the edition on 11 September. They will be informed about this.
URL : https://nieuws.amstel.nl/toerversie-amstel-gold-race-verplaatst-naar-zaterdag-11-september/

Dein Ride – Radsportbegeisterte testeten die Radrennstrecke der Deutschland Tour



Dein Ride – Radsportbegeisterte testeten die Radrennstrecke der Deutschland Tour
Erlangen, 24.08.2020 – Am Wochenende vom 22. bis 23. August 2020 war Erlangen der zentrale Knotenpunkt für jeweils circa 40 Hobbyradrennfahrer, die bei der Aktion „Dein Ride“ erstmals die Strecke der Deutschland Tour testen durften. Bürgermeister Jörg Volleth, Sportamtsleiter Ulrich Klement sowie City-Manager Christian Frank nutzten diese exklusive Möglichkeit, um sich ein Bild von der für 2021 geplanten Strecke zu machen.
Am vergangenen Wochenende hätte Erlangen das größte Radrennsportfestival Deutschlands begrüßen dürfen, wenn die Veranstaltung Corona bedingt nicht auf das Jahr 2021 verlegt worden wäre. Mit der Idee einer Jedermann Tour, bei der Hobbyfahrer vorab die vier offiziellen Etappen von Stralsund über Schwerin, Sangerhausen, Ilmenau, Erlangen und Nürnberg abfahren, luden die Veranstalter der Deutschland Tour zu einer alternativen, sportlichen Challenge ein. Diese startete am 20. August 2020 im Norden Deutschlands und endete nach einem Zwischenstopp in Erlangen am Sonntagnachmittag in Nürnberg. Die Strecken von einer Länge von 150 bis 200 Kilometer konnten jedoch in drei unterschiedlichen Formaten ebenso als Teilstrecken abgefahren werden. Auch für professionelle Unterstützung war gesorgt, so begleiteten ehemalige Profis wie Jens Voigt und Fabian Wegemann die in Gruppen aufgeteilten Hobbyradrennfahrer.
In Erlangen nahmen an beiden Tagen jeweils 40 Radsport-Fans das einmalige Angebot an und auch Bürgermeister Jörg Volleth, Sportamtsleiter Ulrich Klement und City-Manager Christian Frank ließen sich nicht die Gelegenheit nehmen, einen knapp 90 Kilometer langen Teilabschnitt der für 2021 geplanten Strecke nach Erlangen mit eigenen Rädern zu testen. Jörg Volleth begrüßte im Namen der Stadt Erlangen das gesamte Teilnehmerfeld, das am Samstagnachmittag am Bohlenplatz ankam und durch die Aufbauten der Deutschland Tour einen ersten Vorgeschmack auf die große Tour 2021 bekam. Am Sonntag starteten dann die nächsten Fahrer am Erlanger Marktplatz, um nach der insgesamt 150 Kilometer langen Strecke durch die Fränkische Schweiz im Etappenziel Nürnberg anzukommen.

SPORTLICHE EINSCHÄTZUNG
FABIAN WEGMANN
„Die vierte und letzte Etappe ist ein ganz ordentliches Brett. Ich bin mir sicher, dass die Deutschland Tour erst am letzten Tag entschieden wird. Erlangen und Nürnberg sind Luftlinie nur 20km entfernt, daher hatten wir uns vorgenommen, die Strecke für die Profis anspruchsvoll zu machen. Wir haben elf knackige Anstiege, der erste gleich mit 25%, der zweite mit 18% und es hört einfach nicht wieder auf. Der Kurs ist sehr selektiv – bringt aber eine Menge Spaß. Auf den letzten 30km ist es flach, aber vorher hat man genug Zeit einen ordentlichen Vorsprung herauszufahren. Eine Gruppe kann es gut bis zur Runde in Nürnberg schaffen und dann werden wir sehen, ob das Feld sie noch einholen wird. Ich gebe einer Gruppe durchaus eine Chance, denn einige Sprinter werden bis Nürnberg schon die Segel gestrichen haben.“

STRECKENBESCHREIBUNG
ETAPPE 4: ERLANGEN – NÜRNBERG

Die Schlussetappe hat wahren Finalstatus. Mit nur 160 Kilometern, aber gespickt mit 2.000 Höhenmetern, wird nach dem Start auf dem Marktplatz vor dem Kunstpalais Erlangen das Terrain in Mittelfranken perfekt genutzt. Nicht weniger als 13 Anstiege der Fränkischen Schweiz, teilweise mit Steigungen bis zu 20%, drücken dem Sonntag einen Klassikerstempel auf. Hellinge, wie aus den flämischen Klassikern, mit steilen Anstiegen und Abfahrten laden die angriffslustigen Fahrer ein. Aber sie fordern neben Stärke auch ständige Konzentration und Streckenkenntnis. Wer die Deutschland Tour 2021 gewinnen will, muss sich am Finaltag aktiv zeigen. Nach der Selektion im Mittelteil der Etappe verläuft das Finale nach Nürnberg wieder flach. In Nürnberg stehen zum Abschluss der Rundfahrt drei Runden von jeweils 5 Kilometern auf dem Programm. Auf dem bekannten Altstadtkurs wird wohl eine Gruppe den Rundfahrtsieg unter sich ausmachen. Nur wer auf den Schlussmetern der Deutschland Tour 2021 noch Kraftreserven hat, kann sich im Ziel vor der Nürnberger Oper Hoffnungen auf das Rote Trikot des Gesamtsiegers machen.
Pressebüro Deutschland Tour | Sandra Schmitz

Fotos: Gerhard Plomitzer