Archiv für den Monat: Juni 2019

Podestplatz für Shane Archbold auf der Schlussetappe der Tour of Slovenia

Am Schlusstag der Slowenien-Rundfahrt ging es von Trebnje nach Novo Mesto im Südwesten des Landes. Dazwischen lagen 167,5 km und in der zweiten Rennhälfte zwei Anstiege der 3. Kategorie. Der letzte wartete etwa 30 km vor dem Ziel mit einer Länge von knapp 5 km und einer Steigung von durchschnittlich 8,6 Prozent. Danach ging es stetig bergab und am Ende über ein flaches Teilstück in Richtung Ziel. BORA – hansgrohe musste heute ohne Pascal Ackermann an den Start gehen, da der deutsche Meister leider aus gesundheitlichen Gründen auf das Rennen verzichten musste. Auch heute waren die Fahrer auf einem Großteil der Strecke ständigem Regen ausgesetzt, trotzdem ließ sich eine kleine Ausreißergruppe nicht abhalten und entkam gleich zu Beginn der Etappe. Das Feld erlaubte dem Trio aber nie mehr als etwa vier Minuten Vorsprung und mit noch 55 km bis zum Ziel war es dann um die Ausreißer geschehen. Wenig später attackierten vier Fahrer und rissen eine kleine Lücke, doch im Schlussanstieg wurde das Quartett letztlich wieder gestellt. Mittlerweile rückte BORA – hansgrohe nach vorne, während das Peloton sich in der Steigung sichtlich ausdünnte. Angeführt von Mitchelton-SCOTT, setzte sich in der Abfahrt eine größere Gruppe, in der sich auch Shane Archbold und Oscar Gatto befanden, vom Feld ab. Bei der ersten Überquerung der Ziellinie in Novo Mesto hatten die Führenden noch mehr als eine Minute Vorsprung. Auf den letzten 1000 m fuhren Oscar Gatto und Shane Archbold an der Spitze der 20 Fahrer starken Gruppe, doch in der engen kopfsteingepflasterten Kurve kurz vor dem Ziel musste Shane wegen einer Welle etwas ausweichen und plötzlich bremsen. Damit geriet der Neuseeländer etwas ins Hintertreffen, konnte aber am Ende hinter dem Tagessieger G. Nizzolo als Dritter die Ziellinie erreichen.
Reaktionen im Ziel
“Es war schade, dass Pascal krank geworden ist. Aber Erik und ich versuchten heute noch ein gutes Resultat einzufahren. Am Ende waren nur Oscar und ich in der ersten Gruppe und so haben wir unser Bestes gegeben im finalen Sprint mitzumischen. Oscar hat einen guten Lead-out für mich gemacht, aber in der Kurve musste ich wegen eines anderen Fahrers ausweichen und bremsen. Das war schade, denn als Lead-out Fahrer habe ich nicht so viele Möglichkeiten, selbst ein gutes Ergebnis zu erzielen. Aber alles in allem können wir mit dem dritten Platz in einem hektischen Sprintfinale doch zufrieden sein.”
– Shane Archbold

„Wir mussten heute unseren Plan ändern, weil Pascal nicht an den Start gehen konnte. Das war natürlich schade, aber wir hatten eine flexible Strategie. Wir wollten die schnellen Fahrer, die an der Spitze lagen unterstützen, denn wir wussten, dass es für die reinen Sprinter heute schwer werden würde. Am Ende belegte Shane einen ausgezeichneten dritten Platz und dieses Ergebnis zeigt, dass er seinen Platz im Team verdient hat. Im Finale bewies er seine Stärke und auch Oscar hat einen fantastischen Job gemacht und Shane in eine optimale Position für den Sprint gebracht. Wir können mit dem heutigen Resultat, dem Sieg von Pascal auf der ersten Etappe und der Leistung des ganzen Teams bei der Slowenien – Rundfahrt sehr zufrieden sein.“
– Christian Poemer, sportlicher Leiter

1 Giacomo Nizzolo (Ita) Dimension Data 4:01:55
2 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton-Scott
3 Shane Archbold (NZl) Bora-Hansgrohe
4 Andrea Vendrame (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec
5 Davide Cimolai (Ita) Israel Cycling Academy
6 Vincenzo Albanese (Ita) Bardiani CSF
7 Umberto Marengo (Ita) Neri Sottoli–Selle Italia–KTM
8 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates
9 Simone Velasco (Ita) Neri Sottoli–Selle Italia–KTM
10 Giovanni Visconti (Ita) Neri Sottoli–Selle Italia–KTM
GC:
1 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 19:41:23
2 Giovanni Visconti (Ita) Neri Sottoli–Selle Italia–KTM 0:00:22
3 Aleksandr Vlasov (Rus) Gazprom–Rusvelo 0:00:25
4 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:30
5 Andrea Vendrame (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec 0:01:04
6 Esteban Chaves (Col) Mitchelton-Scott 0:01:08
7 Fausto Masnada (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec 0:01:21
8 Ben Hermans (Bel) Israel Cycling Academy 0:02:21
9 Jan Polanc (Slo) UAE Team Emirates 0:03:17
10 Lorenzo Rota (Ita) Bardiani CSF 0:04:49
11 Aleksei Rybalkin (Rus) Gazprom–Rusvelo 0:04:56
12 Radoslav Rogina (Cro) Adria Mobil 0:07:12
13 Grega Bole (Slo) Bahrain-Merida 0:08:03
14 Sebastian Schönberger (Aut) Neri Sottoli–Selle Italia–KTM 0:08:09
15 Jay Mc Carthy (Aus) Bora-Hansgrohe

Auch auf der Königsetappe nicht zu stoppen: Patrick Konrad beendet die Tour de Suisse auf dem dritten Gesamtrang

Die heutige letzte Etappe der Tour de Suisse war zugleich auch die Königsetappe der Rundfahrt. Rund um Ulrichen waren zwar nur 101,5 km zu absolvieren, allerdings standen mit dem Nufenenpass, dem Gotthard Pass und dem Furkapass gleich drei HC Berge auf dem Programm, mit insgesamt mehr als 3000 hm. Wie erwartet begann dann das Rennen gleich mit mehreren Angriffen. Unterschiedliche Fahrer versuchten sich vom Feld zu lösen, und letztlich lag H. Carthy am Nufenenpass an der Spitze, verfolgt von einer stark besetzten Gruppe mit Aru, Kämna, Frank, Soler und Spilak. Das Feld mit etwa zwei Minuten Abstand wurde zu diesem Zeitpunkt von Lukas Pöstlberger angeführt, denn mehrere Fahrer an der Spitze waren eine Gefahr für den Podestplatz von Patrick Konrad. Am Gotthard fiel Aru aus der Verfolgergruppe zurück, während Carthy seinen Vorsprung ausbauen konnte. Im Feld übernahm zwischenzeitlich Astana das Kommando, da der Vorsprung des Führenden auf über vier Minuten angewachsen war. Zu diesem Zeitpunkt war neben Patrick Konrad auch Lukas Pöstlberger noch in der Gruppe der Favoriten vertreten. Im kurzen Flachstück zwischen Gotthard und Furkapass arbeitete nun auch Lukas für seinen Leader. Im letzten Anstieg lancierte J. Hirt einen Angriff aus dem Feld, während aus der Verfolgergruppe Soler und Kämna zurückfielen. Als wenig später auch Mas attackierte, setzte Patrick Konrad nach und erhöhte das Tempo in der Gruppe der Favoriten. Konrad konnte die Lücke schließen, als Pozzovivo das Kommando übernahm, um einen Angriff von R. Dennis vorzubereiten. Dieser attackierte auf dem letzten Kilometer vor der Passhöhe und nur E. Bernal war in der Lage zu folgen, während nun auch Frank und Spilak eingeholt wurden. In der Abfahrt machte Patrick Konrad das Tempo in der zweiten Verfolgergruppe, doch im letzten Flachstück belauerten sich Konrad, Benoot und Hirt, die im Gesamtklassement nur um neun Sekunden von einander getrennt waren. Spilak und Frank nutzen diese Situation für einen erneuten Angriff, doch Konrad kontrollierte die Situation bis zum Ende. Mit dem 9. Etappenrang sicherte sich der Österreicher Rang drei der Gesamtwertung der Tour de Suisse 2019. Peter Sagan holte sich zum 8. Mal die Punktewertung der Rundfahrt.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin natürlich superhappy mit diesem Podium. Das Team hat heute sehr gut für mich gearbeitet. Am Anfang als einige gefährliche Fahrer in der Gesamtwertung attackiert haben, haben sie alles unter Kontrolle behalten, und es war wichtig, Lukas bis zum letzten Anstieg dabei zu haben. Dort konnte ich mit den Besten gut mithalten, die Attacken von Hirt und Mas habe ich pariert, der letzte Kilometer war dann hart. Ich habe mich auf meine Kontrahenten in der Gesamtwertung konzentriert, als Dennis und Bernal weggegangen sind. Die ganze Woche war hervorragend und ich denke, ich bin für die Tour bereit.“ – Patrick Konrad

„Das war heute noch einmal eine hammerharte Etappe mit drei HC Anstiegen und über 3000 hm. Wir wollten natürlich alles geben, um Patrick’s Podiumsplatz abzusichern, und das Team hat unglaublich gut gearbeitet. Besonder Lukas war heute sehr stark und konnte bis zum Schlussanstieg bei Patrick bleiben. Patrick hatte die Beine, ist klug gefahren, und konnte die wichtigen Attacken kontern. Dieses Podium hat er mehr als verdient. Auch Peter konnte sein Punktetrikot nach Hause bringen. Auf den ersten beiden Anstiegen war er im Feld, danach ist er sein eigenes Tempo gefahren, um im Zeitlimit zu bleiben. Wir sind mit dieser Woche sehr zufrieden. Dritter der Gesamtwertung, einen Etappensieg und der Sieg in der Punktewertung, was will man mehr.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter
1 Hugh John Carthy (GBr) EF Education First 3:01:49
2 Rohan Dennis (Aus) Bahrain-Merida 0:01:02
3 Egan Bernal (Col) Team Ineos
4 Mathias Frank (Swi) AG2R La Mondiale 0:01:52
5 Simon Spilak (Slo) Katusha-Alpecin
6 Carlos Betancur (Col) Movistar Team 0:02:15
7 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal
8 Domenico Pozzovivo (Ita) Bahrain-Merida
9 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe
10 Jan Hirt (Cze) Astana Pro Team
11 Rob Britton (Can) Rally UHC Cycling 0:03:07
12 Nicolas Roche (Irl) Team Sunweb
13 Patrick Schelling (Swi) Switzerland
14 Jonathan Castroviejo (Spa) Team Ineos
GC:
1 Egan Bernal (Col) Team Ineos 27:43:10
2 Rohan Dennis (Aus) Bahrain-Merida 0:00:19
3 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe 0:03:04
4 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal 0:03:12
5 Jan Hirt (Cze) Astana Pro Team 0:03:13
6 Simon Spilak (Slo) Katusha-Alpecin 0:03:48
7 Domenico Pozzovivo (Ita) Bahrain-Merida 0:04:14
8 Carlos Betancur (Col) Movistar Team 0:04:35
9 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 0:04:53
10 Nicolas Roche (Irl) Team Sunweb 0:05:27
11 Patrick Schelling (Swi) Switzerland 0:05:38
12 Marc Soler (Spa) Movistar Team 0:06:27
13 Sergio Henao (Col) UAE Team Emirates 0:08:17
14 Fabio Felline (Ita) Trek-Segafredo 0:09:06
15 Jonathan Castroviejo (Spa) Team Ineos 0:09:15

Tour of Slovenia: Visconti wins stage 4

1 Giovanni Visconti (Ita) Neri Sottoli–Selle Italia–KTM 4:00:53
2 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates
3 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates
4 Aleksandr Vlasov (Rus) Gazprom–Rusvelo
5 Andrea Vendrame (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec 0:00:32
6 Esteban Chaves (Col) Mitchelton-Scott
7 Fausto Masnada (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec
8 Ben Hermans (Bel) Israel Cycling Academy 0:01:38
9 Cameron Meyer (Aus) Mitchelton-Scott 0:02:22
10 Lorenzo Rota (Ita) Bardiani CSF
GC:
1 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 15:39:28
2 Giovanni Visconti (Ita) Neri Sottoli–Selle Italia–KTM 0:00:22
3 Aleksandr Vlasov (Rus) Gazprom–Rusvelo 0:00:25
4 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:30
5 Andrea Vendrame (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec 0:01:04
6 Esteban Chaves (Col) Mitchelton-Scott 0:01:08
7 Fausto Masnada (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec 0:01:14
8 Ben Hermans (Bel) Israel Cycling Academy 0:02:14
9 Jan Polanc (Slo) UAE Team Emirates 0:02:58
10 Radoslav Rogina (Cro) Adria Mobil 0:04:49

Auch im Einzelzeitfahren verteidigt Patrick Konrad Rang drei der Gesamtwertung der Tour de Suisse

Photo by Herbert Moos
Photo: Herbert Moos
Am vorletzten Tag der Tour de Suisse mussten sich die Fahrer heute im Kampf gegen die Uhr beweisen. Ein 19,2 km langer, flacher Kurs rund um Gums sollte die Gesamtwertung der Rundfahrt noch einmal umsortieren, bevor morgen die Königsetappe auf dem Programm stand. Für BORA – hansgrohe ging es einerseits darum den hervorragenden dritten Platz von Patrick Konrad in der Gesamtwertung zu verteidigen, während Maciej Bodnar, ein ausgewiesener Zeitfahrspezialist, der schon zweiter zum Auftakt der Tour de Suisse war, um den Etappensieg kämpfen sollte. Alle anderen im Team aus Raubling rollten heute so kraftsparend wie möglich über den Kurs. Bodnar’s Startzeit war mit 14:55 früh im Rennen, und der polnische Zeitfahrmeister musste sich gegen den bis dato Führenden T. Scully behaupten. An der Zwischenzeit hatte Bodnar, der besonders in den ersten Etappen viel Teamarbeit verrichten musste, 21 Sekunden Rückstand. Auch im zweiten Streckenteil konnte Bodnar heute nicht zulegen und musste sich im Ziel mit Rang drei begnügen, in einer Zeit von 22:53. Scully hatte zu diesem Zeitpunkt immer noch die Bestzeit mit 22:12 inne. Mit Y. Lampaert knackte der erste, und bis zum Ende einzige, Fahrer die 22 Minuten Marke. In 21:58 setzte er eine beeindruckende Bestzeit, die bis zum Ende bestand halten sollte. Patrick Konrad ging als drittletzter Fahrer ins Rennen. Konrad, der in den Bergen bisher an der Tour de Suisse geglänzt hatte, bestätigte auch im Zeitfahren seine sehr gute Form. Mit einem beständigen Rhythmus absolvierte der Österreicher das Rennen gegen die Uhr und erreichte nach 23:09 mit 1:11 Rückstand das Ziel auf Rang 30. Damit verteidigte Patrick Konrad seinen 3. Gesamtrang und hat in der morgigen Königsetappe nun alle Möglichkeiten die Tour de Suisse auf dem Podium zu beenden.
Reaktionen im Ziel
„Das war heute sicher nicht mein bestes Zeitfahren, aber es war solide. Natürlich fährt man im Kampf gegen die Uhr immer voll, aber man hat auch im Kopf, dass morgen noch die Königsetappe wartet. Ich musste nicht überziehen, um meinen Podiumsplatz zu verteidigen, und nach vorne ist ohnehin nicht viel drin gewesen. Die Ausgangsposition ist also gut, jetzt habe ich es morgen selber in der Hand die Tour de Suisse auf dem Podium zu beenden.“ – Patrick Konrad

„Ich bin heute gar nicht zufrieden mit meiner Leistung. Andererseits konnte ich auch nicht mehr geben. Ich war einfach müde von den Anstrengungen diese Woche und konnte nicht meine beste Form abrufen.“ – Maciej Bodnar
1 Yves Lampaert (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:21:59
2 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck-QuickStep 0:00:05
3 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 0:00:10
4 Tom Scully (NZl) EF Education First 0:00:13
5 Patrick Bevin (NZl) CCC Team
6 Rohan Dennis (Aus) Bahrain-Merida 0:00:19
7 Stefan Küng (Swi) Groupama-FDJ 0:00:20
8 Benjamin Thomas (Fra) Groupama-FDJ 0:00:32
9 Nikias Arndt (Ger) Team Sunweb 0:00:34
10 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton-Scott 0:00:36
11 Egan Bernal (Col) Team Ineos 0:00:38
12 Lawson Craddock (USA) EF Education First 0:00:39
13 Lennard Kämna (Ger) Team Sunweb 0:00:41
GC:
1 Egan Bernal (Col) Team Ineos 24:40:24
2 Rohan Dennis (Aus) Bahrain-Merida 0:00:22
3 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe 0:01:46
4 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal 0:01:54
5 Jan Hirt (Cze) Astana Pro Team 0:01:55
6 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 0:02:43
7 Simon Spilak (Slo) Katusha-Alpecin 0:02:53
8 Domenico Pozzovivo (Ita) Bahrain-Merida 0:02:56
9 Carlos Betancur (Col) Movistar Team 0:03:17
10 Nicolas Roche (Irl) Team Sunweb
11 Patrick Schelling (Swi) Switzerland 0:03:28
12 Lennard Kämna (Ger) Team Sunweb 0:03:36
13 Fabio Aru (Ita) UAE Team Emirates 0:03:44
14 Sergio Henao (Col) UAE Team Emirates 0:03:45
15 Marc Soler (Spa) Movistar Team 0:04:18

Jose Manuel Diaz Gallego löst Colin Stüssi am Podium an der Le Tour de Savoie Mont Blanc ab – Zweiter Etappen- und Gesamtrang vor Königsetappe!

Licht und Schatten auf den beiden Halbetappen heute in Savoie. Colin Stüssi erwischt einen „rabenschwarzen“ Nachmittag und muss das gelbe Trikot abgeben. Auf der Vormittagsetappe noch 16. zeitgleich mit den Verfolgern konnte er das Trikot nochmals überstreifen. Dafür hat der spanischen Legionär in Diensten des Team Vorarlberg Santic groß aufgezeigt. Jose Manuel Diaz Gallego wird nach einer Glanzleistung hinter Etappensieger und dem Leader Chris Harper (AUS/Team Bridgelang) hervorragender Zweiter und ist auch Gesamt Zweiter!
Colin Stüssi: „Heute Vormittag hatte ich keine guten Beine zu Beginn da ich noch den Kraftakt von gestern in den Beinen hatte. Diese frühen Halbetappen tun mir sehr weh, aber gegen Ende des wirklich harten Speed Rennens am Vormittag, ging es besser. Die Mannschaft hat heute doch mehr investieren müssen für das gelbe Trikot als wir angenommen hatten. Dieses Investment hat mir am Nachmittag den Zahn gezogen!“
Morgen die Königsetappe Nummer fünf von La Chambre hinauf nach Saint Francois Longchamp. Fast 4500 Höhenmeter warten und der Schlussanstieg von 15 Kilometer ins Ziel – da kann alles passieren. Die Stimmung im Team ist trotz diesen harten Tagen in den Bergen sehr gut und man wird alles daran setzen morgen nochmals „all in“ zu geben. Nun sind wieder andere Teams gefordert – die Vorarlberger dürfen wieder jagen!

Etappen:
20.06. Etappe 1 Aix les Bains – Moutiers (145 Kilometer / 1900 Höhenmeter)
21.06. Etappe 2 Moutiers – La Norma (121 Kilometer / 3355 Höhenmeter)
22.06. Etappe 3 Bessans – Saint Martin la Porte (75 Kilometer / 845 Höhenmeter)
22.06. Etappe 4 Saint Martin dÀrc – Les Karellis (45 Kilometer / 1816 Höhenmeter)
23.06. Etappe 5 La Chambre – Saint Francois Longchamp (135 Kilometer / 4462 Höhenmeter)

Kader: Daniel Geismayr, Davide Orrico, Lukas Meiler, Gordian Banzer, Colin Stüssi, Jose Manuel Gallego Diaz;
Resultat Etappe 3: https://www.procyclingstats.com/race/tour-des-pays-de-savoie/2019/stage-3
Resultat Etappe 4: https://www.procyclingstats.com/race/tour-des-pays-de-savoie/2019/stage-4
Organisator: www.tourdespaysdesavoie.com

Tour de Suisse – Patrick Schelling verbessert sich nach Zeitfahren auf Rang elf der Gesamtwertung!
Der Schweizer legt ein sehr gutes Zeitfahren im Goms über 19,2 Kilometer hin, und kann sich vor der morgigen schweren Schlussetappe einen Rang auf Platz elf verbessern.
Resultat: https://www.procyclingstats.com/race/tour-de-suisse/2019/stage-8

Presseservice Team Vorarlberg Santic
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

Tour of Slovenia: Diego Ulissi wins stage 3

1 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 3:58:01
2 Aleksandr Vlasov (Rus) Gazprom–Rusvelo 0:00:12
3 Giovanni Visconti (Ita) Neri Sottoli–Selle Italia–KTM 0:00:17
4 Andrea Vendrame (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec
5 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates
6 Jan Polanc (Slo) UAE Team Emirates
7 Esteban Chaves (Col) Mitchelton-Scott
8 Ben Hermans (Bel) Israel Cycling Academy
9 Fausto Masnada (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec 0:00:19
10 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton-Scott 0:02:08
11 Grega Bole (Slo) Bahrain-Merida
12 Jay Mc Carthy (Aus) Bora-Hansgrohe
GC:
1 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 11:38:41
2 Aleksandr Vlasov (Rus) Gazprom–Rusvelo 0:00:19
3 Andrea Vendrame (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec 0:00:26
4 Giovanni Visconti (Ita) Neri Sottoli–Selle Italia–KTM
5 Ben Hermans (Bel) Israel Cycling Academy 0:00:30
6 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates
7 Jan Polanc (Slo) UAE Team Emirates
8 Esteban Chaves (Col) Mitchelton-Scott
9 Fausto Masnada (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec 0:00:36
10 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton-Scott 0:02:11
11 Grega Bole (Slo) Bahrain-Merida 0:02:15

Stüssi Show“ auf der zweiten Etappe an der Le Tour de Savoie Mont Blanc UCI 2.2 – Etappensieg und neuer Gesamt Leader!


Foto: Gerhard Plomitzer
Etwas ehrfürchtig die Herangehensweise zur zweiten Etappe von Moutiers nach La Norma (121 KM / 3355 HM). Nach acht Kilometer bereits der 25 Kilometer lange Anstieg zum Col de la Madeleine (1977m). Einer der meistbefahrensten Alpenpässe der Tour de France.
Sofort beim ersten Kilometer die Attacke von Davide Orrico. „Bomber“ kommt nicht entscheidend weg. Zwei anderen Fahrern gelingt dieses Unterfangen. Gordian Banzer kann sich im Anstieg zum Col de la Madeleine vom Feld lösen und überquert als Dritter die Passhöhe. Das Pro Continental Team Arkea Samsic mit ihrem Leader in den Reihen muss Nachführarbeit leisten und reibt sich komplett auf!
Dann geht Colin Stüssi …. und schießt das Ding ab!
Nach der Abfahrt vom Col de la Madeleine, 70 KM vor dem Ziel, löst sich eine kleine Gruppe mit Colin Stüssi. Man lässt den sechs Fahrern nie mehr als zwei Minuten Vorsprung. Am letzten Berg der Kategorie 1, dem Col de Aussois (1487m) 15 KM vor dem Ziel, setzt Stüssi die Attacke und fährt solo in Richtung La Norma. Gezeichnet von den Anstrengungen kämpft er sich die letzten drei Kilometer in die Schistation und feiert seinen zweiten Saisonsieg nach dem GP Vorarlberg!
Etappensieg, Yellow Jersey und noch drei Trikots – Diaz, Banzer und das ganze Team TOP top!
Stüssi holt gesamt fünf Trikots und führt nun die Gesamtwertung der Tour an. Dazu u.a. das Bergtrikot. Jose Manuel Diaz Gallego wird starker Achter. Gordian Banzer wird 23., Daniel Geismayr 29.! Somit auch aktuell bestes Team der Tour am Mont Blanc.
Nun heißt es gut erholen und neue Kräfte sammeln. Morgen warten zwei Halbetappen. Am Vormittag eine schnelle, am Nachmittag eine sehr harte mit gut 1800 Höhenmeter auf 45 Kilometer.
„What a day guys – well done!“

Etappen:
20.06. Etappe 1 Aix les Bains – Moutiers (145 Kilometer / 1900 Höhenmeter)
21.06. Etappe 2 Moutiers – La Norma (121 Kilometer / 3355 Höhenmeter)
22.06. Etappe 3 Bessans – Saint Martin la Porte (75 Kilometer / 845 Höhenmeter)
22.06. Etappe 4 Saint Martin dÀrc – Les Karellis (45 Kilometer / 1816 Höhenmeter)
23.06. Etappe 5 La Chambre – Saint Francois Longchamp (135 Kilometer / 4462 Höhenmeter)

Kader: Daniel Geismayr, Davide Orrico, Lukas Meiler, Gordian Banzer, Colin Stüssi, Jose Manuel Gallego Diaz;
Resultat: https://www.procyclingstats.com/race/tour-des-pays-de-savoie/2019/stage-2
Organisator: www.tourdespaysdesavoie.com

Schelling weiter genial an der Tour de Suisse – 15. Rang am Gotthard bei Egan Bernal Sieg!
Auch in der Schweiz eine Herausforderung über 216 Kilometer über Flims, Lukmanierpass (1971m) hinauf ins Ziel zum Gotthardpass auf 2090 Meter über Meer. Und auch heute zeigt Patrick Schelling eine Weltklasseleistung. Er wird mit nur 1min 20sec Rückstand auf Etappensieger Egan Bernal (COL/Ineos) 15.! Somit rangiert er in der Gesamtwertung vor dem morgigen Zeitfahren mitten in der Spitze der klingenden Namen. Roland Thalmann wird heute 40.
Resultat: https://www.procyclingstats.com/race/tour-de-suisse/2019/stage-7

Presseservice Team Vorarlberg Santic

ARCTIC RACE OF NORWAY 2019: EIGHT TOUR DE FRANCE TEAMS SELECTED

The seventh edition of the Arctic Race of Norway gives pride of place to the Lofoten and Vesterålen islands and their splendid landscapes. For four days, these far-northern lands will become a real cycling archipelago and an exceptional stage for 20 outfits from all over the world.

Mathieu van der Poel (Corendon–Circus) will attempt to mount a successful title defence as the northernmost race in the world hops from one island to the next. It will be a real challenge, with no fewer than eight Tour de France teams scheduled to start the Arctic Race of Norway on 15 August: Astana Pro Team, Team Dimension Data, Team Katusha–Alpecin, Team Jumbo–Visma, Cofidis, Team Arkéa Samsic, Total Direct Énergie and Wanty – Gobert Cycling Team.
Two squads, Riwal–Readynez and Euskadi Basque Country, will be facing their baptism in fire and fighting to make a strong impression in their first appearance in the race. Three Norwegian teams will be looking to excel on home turf: Joker Fuel of Norway, Team Coop and Uno-X Norwegian Development Team. A further six teams will do their best to make life difficult for the favourites or even cause a serious upset: Israel Cycling Academy, Vital Concept – B&B Hotels, Rally UHC Cycling, Sport Vlaanderen–Baloise, Delko Marseille Provence and Wallonia Brussels.
The race promises a spectacular confrontation, culminating in the ascent to Storheia Summit (3.5 km at 11.8 %), widely known as „the Norwegian Mont Ventoux“ —a not-subtle hint of the challenge that awaits the peloton.

Van der Poel heads back to Norway
Mathieu van der Poel’s love stories usually have happy endings. Corendon–Circus’s Dutch rider will attempt to extend his romance with the Arctic Race of Norway —and the feeling is mutual. VDP’s two stage wins in 2018 marked the rise of a champion who has since shone on every terrain. After being crowned cyclo-cross world champion in February, emerging victorious from a thrilling finale in the Amstel Gold Race two months later, and recently claiming a leg of the MTB World Cup, the 24-year-old is heading back to the northernmost race in the world like a Viking ready to go berserk on his opponents. Who will dare stand in his way?
@ASO

Mit Rang vier am Gotthard Pass bleibt Patrick Konrad 3. der Gesamtwertung der Tour de Suisse

Die zweite Bergankunft in Folge stand heute bei der Tour de Suisse auf dem Programm. Anders als gestern, als die Etappe nur knapp über 120 Kilometer Länge aufwies, ging es heute über 216,6 km von Unterterzen auf den Gotthard Pass, wobei zusätzlich der Anstieg nach Flims und der Lukmanierpass zu bewältigen waren. Eine echte Alpenetappe also, mit einem hammerharten Schlussanstieg über die alte Tremola Strecke, 12 Kilometer lang und im Durchschnitt 7,4 % steil, ein Großteil davon auf Kopfsteinpflaster. Die Fluchtgruppe des Tages umfasste heute sieben Fahrer, diese bildete sich aber erst nach 60 km. Bis dahin folgte Attacke auf Attacke, und nach einer extrem schnellen Anfangsphase konnten die Ausreißer bis zu vier Minuten Vorsprung herausfahren. BORA – hansgrohe konzentrierte sich darauf den Gesamtdritten Patrick Konrad im Feld zu unterstützen, während Team Ineos und Bahrain-Merida die Spitzengruppe kontrollierten. Auf den letzten 40 Kilometern wurde das Tempo im Feld angezogen, und 20 km vor dem Ziel war der Vorsprung der Spitzengruppe auf zwei Minuten gesunken. Noch vor dem Beginn der offiziellen Steigung zum Gotthard setzte sich ein Fahrer aus der Spitze ab, doch niemand der Ausreißer hatte eine Chance gegen das heranfliegende Feld. Etwa fünf Kilometer vor dem Gipfel war das Feld der Favoriten geschlossen und ein Ausscheidungsfahren begann. E. Mas war der Erste, der sich aus der Deckung wagte. Patrick Konrad hielt sich zu diesem Zeitpunkt noch sehr gut an der Spitze der Verfolger. Als E. Bernal attackierte, konnte abermals niemand folgen, doch Konrad präsentierte sich auch heute in bestechender Form und blieb am Hinterrad der ersten Verfolger. An der Spitze überholte Bernal Mas und fuhr einem ungefährdeten Sieg entgegen. Patrick Konrad musste zwei Kilometer vor dem Ziel R. Dennis und D. Pozzovivo ziehen lassen, beendete die Etappe aber auf einem sehr starken vierten Rang. Damit bleibt der Österreicher auch weiterhin Dritter der Gesamtwertung der Tour de Suisse, während Peter Sagan die Punktewertung anführt. Morgen steht ein Einzelzeitfahren auf dem Programm der Rundfahrt.
Reaktionen im Ziel
„Es war klar, dass das Rennen heute im Schlussanstieg entschieden wird. Meine Teamkollegen haben mich den ganzen Tag über sehr gut beschützt, und ich bin frisch in den letzten Berg gegangen. Ich war bereit und hatte gute Beine. Die letzten 5 km waren echt hart, der Straßenbelag mit dem Kopfsteinpflaster hat die Angelegenheit nicht leichter gemacht. Aber ich bin mit meiner Form und dem Ergebnis sehr zufrieden. Es sieht immer noch gut aus für das Podest, aber morgen haben wir ein Einzelzeitfahren, da muss ich gut durchkommen.“ – Patrick Konrad

„Natürlich galt unser gesamter Fokus heute Patrick. Wir haben versucht Marcus in die Gruppe zu bekommen, aber das Rennen war unglaublich schnell und es gab laufend Attacken. Erst nach mehr als 50 km hat sich dann eine Gruppe gefunden. Die Jungs haben einen guten Job gemacht und Patrick sehr gut in den Schlussanstieg gebracht. Er war immer vorne dabei und ist wieder ein sehr starkes Rennen gefahren. Patrick liegt immer noch auf Rang drei der Gesamtwertung, wir sind also sehr zufrieden.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter

1 Egan Bernal (Col) Team Ineos 5:37:40
2 Domenico Pozzovivo (Ita) Bahrain-Merida 0:00:23
3 Rohan Dennis (Aus) Bahrain-Merida
4 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe 0:00:34
5 Jan Hirt (Cze) Astana Pro Team
6 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal
7 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 0:00:40
8 Simon Spilak (Slo) Katusha-Alpecin 0:00:50
9 Lennard Kämna (Ger) Team Sunweb 0:01:03
10 Fabio Aru (Ita) UAE Team Emirates
GC:
1 Egan Bernal (Col) Team Ineos 24:17:48
2 Rohan Dennis (Aus) Bahrain-Merida 0:00:41
3 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe 0:01:13
4 Domenico Pozzovivo (Ita) Bahrain-Merida 0:01:17
5 Jan Hirt (Cze) Astana Pro Team 0:01:19
6 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal
7 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 0:02:07
8 Fabio Aru (Ita) UAE Team Emirates 0:02:20
9 Nicolas Roche (Irl) Team Sunweb 0:02:23
10 Simon Spilak (Slo) Katusha-Alpecin 0:02:26
11 Sergio Henao (Col) UAE Team Emirates 0:02:35
12 Patrick Schelling (Sui) Switzerland 0:02:42

A day in yellow: Andrea Carrea (III/X)


@Presse Sports
Light-years behind the records of Eddy Merckx and nowhere as famous as the three other five-time winners of the Tour de France, Jacques Anquetil, Bernard Hinault and Miguel Indurain, a total of 67 riders have worn the yellow jersey for just one day (or even less) in their careers and exemplified the pursuit of excellence from a humble start. In the 1952 Tour de France, Andrea Carrea, a domestique riding for Fausto Coppi and Gino Bartali in the Italian team, burst into tears as he pulled on the yellow jersey, saying that he was not worthy of an honour meant for his leaders.
Being a domestique is a professional commitment. Some would even liken it to a sacred office. While it can be a logical career path for riders who are acutely aware of their limits, it takes a clear picture of the generosity of this arduous task and a strong sense of loyalty to become a trusted lieutenant. „Only a brave soul can accept as ideal a job that involves toiling away anonymously and burning the energy surplus that makes the difference for the win, while giving up all hopes and dreams of entering the pantheon of cycling“, wrote Jacques Goddet in L’Équipe, paying tribute to Andrea Carrea and, in effect, all the riders pedalling in the shadow of their own moral fibre.
Andrea Carrea started the 1952 Tour de France following a Giro d’Italia in which he had helped Fausto Coppi take his fourth win in the corsa rosa. Il Campionissimo had crushed the competition with raw power and sheer class. At this point in his career, Coppi commanded huge respect from the peloton for his physical capabilities and constant humility alike. However, their hierarchical and emotional ties were also a powerful driving force for Carrea, born just a few kilometres from Castellania. When a group rode clear more than 140 km into the stage to Lausanne, the gregario went with it to protect his captain’s interests. By the end of the stage, the breakaway had gained over 9 minutes. Carrea, who had not realised he was the highest-ranked rider in the group, took over the yellow jersey in tears, fearing the wrath of Coppi, previous leader Fiorenzo Magni and Italian coach Alfredo Binda. „He looked like a child who had stolen a jar of jam in the afternoon and could now see his father coming, fully aware of what he had done“, wrote the journalist covering the return of the squadra to their hotel for L’Équipe. Of course, instead of the severe rebuke he had expected, what he got was the warm and sincere congratulations of everyone around him.
Even though he deemed himself unworthy of the honour, Carrea rolled out in yellow for what was to be a historic stage, featuring the very first high-altitude finish in the history of the Tour de France. As fate would have it, this humble gregario will forever be remembered as the first rider to tackle the 21 hairpin bends of the Alpe d’Huez in yellow. What a powerful symbol it was! Meanwhile, Fausto Coppi smashed the opposition on the fearsome climb and snatched the yellow jersey. The provisional podium at the end of the day was an all-Italian affair, with Carrea right behind Coppi, who was now poised to enter Italian soil with a spectacular performance on the road to Sestriere. Everything was back to normal.
@ASO

Team Katusha Alpecin hat sechs Finalkandidaten für den «Super Stagiaire 2019» ausgewählt!

Eine Fachjury, zu der neben Teammanager Azevedo die beiden Profis Nils Politt und Rick Zabel, Performance Manager Erik Zabel sowie Teamchef Alexis Schoeb gehören, hat folgende Fahrer ausgewählt:
Richard Banusch, Aaron Grosser, Patrick Haller, Miguel Heidemann, Juri Hollmann und Joshua Huppertz.

Patrick Haller (Team Heizomat-Radnet) als auch Miguel Heidemann vom Radteam Herrmann sind bei den Auserwählten dabei und müssen sich nun weiteren Tests stellen.

Fotos: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com