Schlagwort-Archiv: Miguel Heidemann

Sauerland Rundfahrt 2026

Stage 1 (ITT) » Brilon › Brilon (13.7km)

1 Zwiehoff Ben Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 7 00:17:15
2 Heidemann Miguel REMBE | rad-net 3 + 08
3 Urkaregi Eñaut Lidl-Trek Future Racing 1 + 10
4 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 20
5 Jochum Ben Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 23
6 Behrens Eike Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 27
7 Leidert Louis Lidl-Trek Future Racing + 34

8 Egholm Kristian Lidl-Trek Future Racing + 34
9 Züger Andrin Run & Race – Solarpur + 37
10 Adamietz Johannes REMBE | rad-net + 37
11 Peace Matthew Development Team Picnic PostNL + 38
12 Schoonvelde Gijs Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 39
13 Putz Sebastian Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 44
14 Zemke Jermaine REMBE | rad-net + 44
15 Wallenborn Arno Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 45

16 Moore Viggo Tirol KTM Cycling Team

Heimsieg: Ben Zwiehoff gewinnt den Auftakt der Sauerlandrundfahrt


Plomi Foto

Ben Zwiehoff hat das Auftaktzeitfahren der Sauerlandrundfahrt in Brilon für sich entschieden. Für den 32 Jährigen von Red Bull – BORA – hansgrohe ist es der erste Sieg seiner Profikarriere.

Die Sauerlandrundfahrt startete in Brilon mit einem 13,7 Kilometer langen Einzelzeitfahren, das mit seinem welligen Profil eher den Kletterern als den reinen Zeitfahrspezialisten entgegenkam. Genau dieses Terrain spielte Ben Zwiehoff in die Karten: Der Deutsche aus den Reihen von Red Bull – BORA – hansgrohe, der im Sauerland als Gaststarter für das Development Team der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies an den Start geht, legte auf dem hügeligen Kurs die schnellste Zeit hin. Damit übernahm der 32-Jährige die erste Gesamtführung der Rundfahrt.

Nur wenige Kilometer von seiner Heimat in Menden entfernt, stoppte für Zwiehoff die Uhr nach 17:15,93 Minuten – ein Schnitt von 47,6 km/h. Zweiter wurde der Lokalmatador Miguel Heidemann (REMBE | rad-net) mit 7,3 Sekunden Rückstand, Rang drei ging an den Spanier Eñaut Urkaregi (Lidl-Trek Future Racing, +9,37). Mit Paul Fietzke (Deutschland) auf Platz vier (+19,6) fuhr ein zweiter Fahrer der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies in die Top fünf.

Die morgige Etappe der Sauerlandrundfahrt führt über 122,9 Kilometer von Brilon nach Siedlinghausen. Ben Zwiehoff wird im rosa Trikot des Gesamtführenden an den Start gehen.

„Damit habe ich, ehrlich gesagt, nicht gerechnet. Das Zeitfahren zählt nicht zu meinen absoluten Spezialitäten, aber die Strecke war natürlich gut für einen Bergfahrer. Ich wusste schon aus den letzten Wochen im Training, dass es ganz gut läuft – dass daraus mein erster Profisieg wird, hätte ich aber nicht gedacht. Was mich besonders freut, ist, dieses Erlebnis im Sauerland zu haben. Wenn es im Training richtig hart werden soll, fahre ich meistens hierher. Zum Radfahren ist das hier einfach super. Das Trikot zu haben und zu sehen, dass die Beine gut sind, ist ein großer Vorteil für die nächsten Tage.“
— Ben Zwiehoff
„Wir sind als Favoriten in dieses Rennen gegangen und der Plan war klar: Alle Jungs fahren Vollgas. Genau das haben sie umgesetzt: Alle unsere sechs Fahrer haben es in die Top 24 geschafft – das ist stark. Dass einer von uns nun zu Hause gewinnt, ist natürlich etwas Besonderes. Es warten aber noch drei schwere Etappen – und wir sind bereit, zu kämpfen.“
— Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter

2.Etappe Brilon -> Siedlinghausen 124km:


Plomi Foto

1 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 7 03:05:48
2 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 3 + 07
3 Trouvain Alexandre Development Team Picnic PostNL 1 + 07
4 O’Brien Finn Development Team Picnic PostNL + 09
5 Leidert Louis Lidl-Trek Future Racing + 37
6 Zemke Jermaine REMBE | rad-net + 37
7 Jochum Ben Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 37

8 Sierra Juan David Tudor Pro Cycling Team U23 + 01:00
9 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg + 01:00
10 Behrens Eike Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 01:00
11 Zangerle Emanuel Team Vorarlberg + 01:00
12 Reißig Patrick Benotti – Berthold + 01:00
13 Zwiehoff Ben Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 01:00
14 Lindholm Noah Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 01:00
15 Benz Benedikt Lidl-Trek Future Racing + 01:00
16 Hofbauer Philipp Team Vorarlberg + 01:00

Gesamt:

Die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies haben auch die zweite Etappe der Sauerlandrundfahrt dominiert. Max Bock gewann solo, Paul Fietzke sprintete auf Rang zwei – und übernahm die Gesamtführung.

Während das Trikot des Gesamtführenden bei der Tour de France gelb ist, ist es bei der Sauerlandrundfahrt pink. Genau jenes Pinke Trikot spielte dabei auch auf der zweiten Etappe von Brilon nach Siedlinghausen die Hauptrolle im Rennen der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies. Denn die Mannschaft war bereits als Gesamtführende in den Tag gegangen: Ben Zwiehoff, Gaststarter aus dem WorldTeam, hatte tags zuvor das Auftaktzeitfahren gewonnen und war dementsprechend im Pinken Trikot in die zweite Etappe gestartet. Im Ziel des zweiten Tagesabschnitts steckte das Trikot immer noch in den eigenen Reihen – nur auf anderen Schultern.

Das ist mein erster Sieg in der U23-Kategorie – ich freue mich einfach mega.
Max Bock

Auf den 122,9 welligen Kilometern durch das Sauerland setzte das Team seine Stärke konsequent um. Alle sechs Fahrer arbeiteten sich immer wieder an die Spitze des Feldes und zerlegten das Peloton nach und nach. Im Finale rund um Siedlinghausen spielten die Rookies ihre zahlenmäßige Überlegenheit dann perfekt aus: Max Bock löste sich aus der Spitzengruppe und fuhr nach 3:05:48 Stunden solo zum Sieg. Dahinter setzte sich Paul Fietzke mit zwei Fahrern des Development-Teams Picnic PostNL ab und gewann den Sprint um Platz zwei. Der Lohn: In der Gesamtwertung führt Fietzke nun vor Bock (+ 0:27) und Finn O’Brien (Development Team Picnic PostNL, + 0:30). Zwiehoff rangiert auf Platz fünf (+ 0:33).

„Das ist mein erster Sieg in der U23-Kategorie – ich freue mich einfach mega“, sagte Bock im Ziel. „Das Team hat mich super unterstützt. Am Ende hatten wir dann die perfekte Rennsituation und ich bin froh, dass ich das zu Ende gebracht habe.“ Auch für die dritte Etappe am Samstag ist der Deutsche zuversichtlich: „Die Strecke bin ich schon oft gefahren, das war früher ein nationales Rennen. Es wird noch härter als heute – aber ich bin ready.“

Ein super Tag für unser Team.
Paul Fietzke

Fietzke, der das Trikot des Gesamtführenden von seinem Teamkollegen Zwiehoff übernahm, hob die geschlossene Mannschaftsleistung hervor: „Ein super Tag für unser Team. Nachdem Ben gestern das Zeitfahren gewonnen hat, haben wir heute eins und zwei belegt und ich durfte mir als neuer Gesamtführender das Pinke Trikot überstreifen. Großen Dank an die Jungs, die das Feld von Anfang an kontrolliert und die Spitzengruppe kurz gehalten haben – und an Ben, der uns die Chance gegeben hat, mit Max auf den Etappensieg zu fahren.“

„Zweite Etappe, zweiter Sieg – viel besser geht es nicht“, bilanzierte Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter der Rookies. „Morgen wartet die schwerste Etappe, am Sonntag folgt die Bergankunft. Wir haben zwei richtig harte Tage vor uns. Jetzt konzentrieren wir uns darauf, das Trikot zu verteidigen und es heimzubringen.“

Die Sauerlandrundfahrt wird am Samstag mit der schwersten Etappe des Rennens rund um Wenholthausen (122 Kilometer und 3.000 Höhenmeter) fortgesetzt, bevor am Sonntag die abschließende Bergankunft in Winterberg auf dem Programm steht.

Team Vorarlberg in Lauerstellung

„Die Strecke liegt uns“, hatte Paul Renger vor Tag 2 der Sauerland-Rundfahrt gemeint. Und seine Jungs vom Team Vorarlberg sorgten dafür, dass ihr Renndirektor in Summe zufrieden auf die zweite Etappe zurückblicken konnte.
Auf den hügeligen 135 Kilometern von Brilon nach Siedlinghausen ging es heute erst im Finale so richtig zur Sache. Und da war es vor allem Giacomo Ballabio, der sehr aktiv fuhr und sich am Ende mit Rang neun belohnte – genau eine Minute hinter Tagessieger Max Bock von Red Bull – Bora-hansgrohe. Dessen Teamkollege Paul Fietzke sorgte als Zweiter nicht nur für einen deutschen Doppelsieg, er übernahm auch die Führung in der Gesamtwertung. In derselben Gruppe wie Ballabio kamen Emanuel Zangerle und Philipp Hofbauer auf den Rängen elf und 16 ins Ziel.
Nicht ganz nach Wunsch lief es für Kapitän Colin Stüssi, der über schwere Beine klagte. Dominik Röber hatte Pech. Er hatte in der Endphase einen Schaden am Hinterrad und schaffte bei Wind und hohem Tempo nicht mehr den Anschluss nach vorne.
In der Gesamtwertung verbesserte sich Philipp Hofbauer als bester Team Vorarlberg-Profi auf Rang 14. Sein Rückstand beträgt lediglich 1:21 Minuten, was dem Bergspezialisten eine gute Ausgangsposition für den morgigen Tag gibt. Auf den 122 Kilometern mit Start und Ziel in Wenholthausen sind 3000 Höhenmeter zu überwinden. Auch Ballabio (22./1:54 zurück) und Zangerle (24./2:02 zurück) sind noch voll im Kampf um die Spitzenplätze dabei.
Auf der Tour quer durch Südwestfalen warten bis Sonntag zahlreiche Anstiege und spektakuläre Abfahrten auf das stark besetzte Feld. Den klangvollsten Namen der teilnehmenden Teams hat Red Bull – Bora-Hansgrohe. Der Rennstall von Remco Evenepol und Florian Lipowitz ist mit einer jungen Mannschaft im Sauerland vertreten, hat die ersten beiden Etappen gewonnen und dominiert wie erwähnt das Gesamtklassement. Das Team Lidl – Trek, bekannt für Stars wie Mads Pedersen und Jonathan Milan, ist ebenfalls mit dem Nachwuchs („Future Racing“) dabei. Ähnlich verhält es sich mit dem „Development Team“ von Picnic PostNL aus den Niederlanden und der U23-Truppe des Tudor Cycling Teams.

Tour-Organisator Jörg Scherf freute sich wie bereits berichtet in einem Zeitungsinterview sehr über die „Vertretung aus Österreich“ und schätzt das Team Vorarlberg als „richtig stark“ ein.

Aufgebot: Giacomo Ballabio, Pirmin Benz, Philipp Hofbauer, Tobias Nolde, Dominik Röber, Emanuel Zangerle, Colin Stüssi

Livestream auf YouTube und www.sauerlandrundfahrt.de
Presse Service Team Vorarlberg
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

3.Etappe Wenholthausen -> Wenholthausen 122km:


Plomi Foto

1 Heidemann Miguel REMBE | rad-net 7 03:15:17
2 Adamietz Johannes REMBE | rad-net 3 + 00
3 Behrens Eike Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur 1 + 28
4 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 28
5 Zemke Jermaine REMBE | rad-net + 28

6 Jacobs Lennes Development Team Picnic PostNL + 28
7 Holzknecht Jonas Tirol KTM Cycling Team + 28
8 Trouvain Alexandre Development Team Picnic PostNL + 28
9 Züger Andrin Run & Race – Solarpur + 28
10 O’Brien Finn Development Team Picnic PostNL + 28
11 Zwiehoff Ben Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 28
12 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 28
13 Lindholm Noah Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 28
14 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg + 37
15 Voss Paul Rose Racing Circle + 37
16 Benz Benedikt Lidl-Trek Future Racing + 37
17 Wallenborn Arno Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 37
18 Leidert Louis Lidl-Trek Future Racing + 37
19 Kößler Tim Benotti – Berthold + 37

Gesamt:


Plomi Foto

Team Vorarlberg: Intensive Tage im Sauerland

Nicht lange taktiert wurde heute am dritten Tag der Sauerland-Rundfahrt. Schon nach wenigen Kilometern formierten sich die ersten Ausreißer mit Tobias Nolde vom Team Vorarlberg. Auf einem selektiven 12,2-Kilometer-Rundkurs mit Start und Ziel in Wenholthausen fuhr die Gruppe bis zu zweieinhalb Minuten Vorsprung heraus.
Bevor es in die letzten beiden von insgesamt zehn Runden ging, hatte das Feld die Spitze geschluckt. Es begann ein intensives Ausscheidungsrennen, dem die Lokalmatadoren von REMBE | rad-net den Stempel aufdrückten.
Miguel Heidemann, bester Bergfahrer der eben beendeten Deutschland-Tour, und sein Teamkollege Johannes Adamietz setzten sich ab. Das Duo lag teilweise eine Minute vor den Verfolgern mit Giacomo Ballabio, Colin Stüssi und Dominik Röber und rettete mit einer souveränen Vorstellung 28 Sekunden Vorsprung ins Ziel.

Ballabio blieb bis am Schluss bei den ersten Verfolgern und landete als bester Team Vorarlberg-Profi an der 14. Stelle. Colin Stüssi verlor als 24. gut zwei Minuten auf Tagessieger Heidemann, Emanuel Zangerle, Philipp Hofbauer und Dominik Röber lagen am Ende gut drei Minuten zurück.

„Das Feld mit den sehr starken Nachwuchsfahrern der World Tour-Teams und den jungen Deutschen ist extrem gut besetzt. Deshalb ist unser Plan heute nicht bis zum Schluss aufgegangen. Insgesamt hatten wir auf dem Kurs mit 3000 Höhenmetern gehofft, dass wir unsere Qualitäten am Berg noch besser ausspielen können. So blieb uns ein absoluter Spitzenplatz verwehrt und auch in der Gesamtwertung ist Philipp Hofbauer der Sprung in die Top 10 nicht gelungen“, fasste Renndirektor Paul Renger den Tag aus Sicht des Team Vorarlberg zusammen.
Eine neue Chance bietet sich morgen ab 9.30 Uhr beim Finale. Dann geht es auf den Kahlen Asten. Auf dem Weg dorthin haben die Fahrer unter anderem die berüchtigte Hirschberger Wand mit bis zu 34 % Steigung zu bewältigen.
Aussichtsreichster Team Vorarlberg-Fahrer ist nunmehr Giacomo Ballabio, der sich mit 2:03 Minuten Rückstand in der Gesamtwertung auf Rang 17 verbesserte. Auf den ersten vier Plätzen drei Rookies vom Weltklasseteam Red Bull – BORA – hansgrohe und ein Nachwuchsfahrer vom Picnic PostNL-Development Team.
Presse Service Team Vorarlberg
www.team-vorarlberg.at

4.Etappe Arnsberg -> Winterberg 132km:


Plomi Foto

1 Wallenborn Arno Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur 7 03:17:05
2 Lindholm Noah Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 3 + 04
3 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg 1 + 10
4 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 10
5 Adamietz Johannes REMBE | rad-net + 10
6 Kößler Tim Benotti – Berthold + 10
7 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 10

8 Jacobs Lennes Development Team Picnic PostNL + 10
9 Leidert Louis Lidl-Trek Future Racing + 10
10 Züger Andrin Run & Race – Solarpur + 10

Endstand:

1 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 09:56:30
2 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 27

3 O’Brien Finn Development Team Picnic PostNL + 30
4 1 Adamietz Johannes REMBE | rad-net + 42
5 1 Leidert Louis Lidl-Trek Future Racing + 53

6 4 Trouvain Alexandre Development Team Picnic PostNL + 01:03
7 1 Heidemann Miguel REMBE | rad-net + 01:06
8 1 Behrens Eike Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 01:07

9 2 Züger Andrin Run & Race – Solarpur + 01:10
10 2 Wallenborn Arno Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 01:17
11 2 Lindholm Noah Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 01:26
12 8 Zwiehoff Ben Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 01:34

13 1 Jacobs Lennes Development Team Picnic PostNL + 01:35
14 1 Benz Benedikt Lidl-Trek Future Racing + 01:43
15 2 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg + 02:03
16 2 Kößler Tim Benotti – Berthold + 02:16

Doppelsieg im Sauerland: Paul Fietzke gewinnt Gesamtwertung vor Max Bock

Die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies haben die Sauerlandrundfahrt dominiert: Paul Fietzke gewann die Gesamtwertung vor seinem Teamkollegen Max Bock. Außerdem holte man die Punkte- und Teamwertung.

Neben der Deutschland-Tour ist die Sauerlandrundfahrt das einzige deutsche Etappenrennen im internationalen Radsportkalender. Das macht den Gesamtsieg bei der viertägigen Fernfahrt zu einem der wertvollsten Erfolge in der heimischen Rennszene. Für die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies hätte das Rennen dabei kaum besser laufen können: Am Ende trat man mit zwei Etappensiegen, dem Gewinn der Punktewertung, dem Sieg in der Teamwertung und den Plätzen eins und zwei in der Gesamtwertung die Heimfahrt an.

Die Rookies bestimmten weite Teile des gesamten Etappenrennens.
Den Grundstein für diesen überragenden Auftritt hatte das Development-Team von Red Bull – BORA – hansgrohe bereits beim Auftaktzeitfahren in Brilon gelegt, als sich WorldTour-Gaststarter Ben Zwiehoff (Deutschland) den Sieg holte. Auf der zweiten Etappe nach Siedlinghausen war es dann Max Bock (Deutschland), der einen umjubelten Solosieg feierte. An jenem Tag hatte Paul Fietzke (Deutschland) zudem das pinke Führungstrikot von Zwiehoff übernommen – eine Führung, die er bis zum Ende nicht mehr abgab. Am Finaltag nach Winterberg reichte Fietzke Platz sieben, um seinen Gesamtsieg abzusichern. Am Ende gewann er mit 27 Sekunden vor Bock, der damit den Doppelsieg der Rookies perfekt machte.

Insgesamt können wir mit dem gesamten Wochenende sehr zufrieden sein. Ich persönlich bin natürlich ebenfalls überglücklich.
Paul Fietzke

Für den 20-jährigen Fietzke ist es der bislang größte Erfolg seiner Karriere. Der amtierende deutsche U23-Meister feierte im Sauerland seinen ersten UCI-Sieg überhaupt in der Elite. Neben dem Triumph im Endklassement sicherte sich Fietzke, der auf allen vier Etappen unter die besten Sieben gefahren war, auch die Punktewertung. Die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies holen außerdem die Teamwertung.

„Das Team hat heute erneut einen unglaublich starken Job gemacht und das Rennen über den gesamten Tag hinweg kontrolliert. Noah ist noch Zweiter geworden – natürlich ist es ein bisschen schade, dass es für ihn nicht ganz zum Tagessieg gereicht hat, aber seine Leistung war enorm stark. Insgesamt können wir mit dem gesamten Wochenende sehr zufrieden sein. Ich persönlich bin natürlich ebenfalls überglücklich. Es war etwas Besonderes, hier in Deutschland Rennen zu fahren, und es hat großen Spaß gemacht. Jetzt geht es nach Hause für die letzten WM-Vorbereitungen und dann reise ich schon nach Kanada.“ – Paul Fietzke

Die ganze Mannschaft war über alle vier Tage hinweg richtig stark. Dazu kann ich den Jungs nur gratulieren.
Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter

„Eine hervorragende Woche für uns hier im Sauerland. Zwei Etappensiege, zwei zweite Plätze und die Plätze eins und zwei in der Gesamtwertung – die ganze Mannschaft war über alle vier Tage hinweg richtig stark. Das war auch unabhängig von den guten Ergebnissen der Fall: Wir sind die gesamte Rundfahrt von vorn gefahren und haben das Rennen vom Zeitfahren bis zur letzten Etappe gestaltet. Dazu kann ich den Jungs nur gratulieren. Wir waren hier einfach das stärkste Team.“ – Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter
Paul Fietzke und Max Bock feierten einen Doppelsieg für die Rookies.

Vuelta Asturias 2026

1. Etappe: Oviedo-Benia de Onis – 155 Km


Miguel Heidemann (Plomi Foto)

1 LAYRAC Gabriel FRA AVC Aix-en-Provence Dole 03:18:30
2 HEIDEMANN Miguel GER REMBE | rad-net 00:00

3 FERNÁNDEZ GARCIA Samuel ESP Caja Rural-Seguros RGA 00:00
4 SAGRADO PEREZ Alvaro ESP Team Storck – MRW Bau 00:00
5 SMITH Adam CAN AVC Aix-en-Provence Dole 00:00
6 CADENA Edgar MEX Team Storck – MRW Bau 00:31
7 JAMAICA Javier COL Nu Colombia 00:31
8 GIMENO Nil ESP Equipo Kern Pharma 00:31
9 LIGHTFOOT Mark GBR AVC Aix-en-Provence Dole 00:31
10 LASTRA Jonathan ESP Euskaltel-Euskadi 00:31

2. Etappe: LLanes-Pola de Lena – 140 Km


Plomi Foto

1 Quintana Nairo Movistar Team 14 20 13″ 3:22:42
2 Pericas Adrià UAE Team Emirates – XRG 5 12 8″ 0:26
3 Pescador Diego Movistar Team 3 7 7″ 1:21
4 Juaristi Txomin Euskaltel – Euskadi 5 ,,
5 Fernández Samuel Caja Rural – Seguros RGA 4 1:45
6 Cadena Edgar David Team Storck – MRW Bau 3 2:44
7 Díaz José Manuel Burgos Burpellet BH 2 3:48
8 Lastra Jonathan Euskaltel – Euskadi 1 ,,
9 Castellon Jan Caja Rural – Seguros RGA 1″ ,,
10 Chumil Sergio Geovani Burgos Burpellet BH ,,

3. Etappe: Figuera-Vegadeo – 157 Km

1 CADENA Edgar MEX Team Storck – MRW Bau 04:08:34
2 BARONCINI Filippo ITA UAE Team Emirates-XRG 00:26
3 ZEMKE Jermaine GER REMBE | rad-net 00:26
4 MUNOZ Hodei ESP Spain 00:26
5 LASTRA Jonathan ESP Euskaltel-Euskadi 00:26
6 DIAZ Jose Manuel ESP Burgos Burpellet BH 00:26
7 ZARAGOZA Vicent ESP Spain 00:26
8 PESCADOR Diego COL Movistar Team 00:26
9 FERNÁNDEZ GARCIA Samuel ESP Caja Rural-Seguros RGA 00:26
10 LIGHTFOOT Mark GBR AVC Aix-en-Provence Dole 00:26

4. Etappe: Lugones-Oviedo – 152 Km

1 CADENA Edgar MEX Team Storck – MRW Bau 03:37:59
2 PERICAS Adria ESP UAE Team Emirates-XRG 00:17
3 DIAZ Jose Manuel ESP Burgos Burpellet BH 00:17
4 QUINTANA Nairo COL Movistar Team 00:17
5 JUARISTI Txomin ESP Euskaltel-Euskadi 00:17
6 PESCADOR Diego COL Movistar Team 00:25
7 CAVIA Daniel ESP Burgos Burpellet BH 00:34
8 BARONCINI Filippo ITA UAE Team Emirates-XRG 00:34
9 GIMENO Nil ESP Equipo Kern Pharma 00:34
10 ZEMKE Jermaine GER REMBE | rad-net 00:34

Endstand:

1 QUINTANA Nairo COL Movistar Team 14:28:46
2 PERICAS Adria ESP UAE Team Emirates-XRG 00:25
3 PESCADOR Diego COL Movistar Team 01:33
4 JUARISTI Txomin ESP Euskaltel-Euskadi 01:34
5 FERNÁNDEZ GARCIA Samuel ESP Caja Rural-Seguros RGA 01:39
6 CADENA Edgar MEX Team Storck – MRW Bau 01:54
7 DIAZ Jose Manuel ESP Burgos Burpellet BH 03:57
8 LASTRA Jonathan ESP Euskaltel-Euskadi 04:18
9 LIGHTFOOT Mark GBR AVC Aix-en-Provence Dole 04:38
10 CASTELLON Jan ESP Caja Rural-Seguros RGA 04:54

World Championships – Zürich 2024 – Mixed Relay – TTT – 53,6 Km

1 AUSTRALIA 01:12:52
BROWN Grace
CHAPMAN Brodie
O’CONNOR Ben
ROSEMAN-GANNON Ruby
VINE Jay
MATTHEWS Michael

2 GERMANY 00:01
BRENNER Marco
HEIDEMANN Miguel
KOCH Franziska
LIPPERT Liane
NIEDERMAIER Antonia
SCHACHMANN Maximilian

3 ITALY 00:08
AFFINI Edoardo
CATTANEO Mattia
GANNA Filippo
LONGO BORGHINI Elisa
PALADIN Soraya
REALINI Gaia

4 FRANCE 00:24
CORDON-RAGOT Audrey
KERBAOL Cédrine
LABOUS Juliette
ARMIRAIL Bruno
GUERNALEC Thibault
THOMAS Benjamin

5 DENMARK 02:06
BJERG Mikkel
CORT Magnus
NORSGAARD Emma
LUDWIG Cecilie Uttrup
KOERNER Rebecca
HONORÉ Mikkel Frølich

6 UNITED STATES 02:17
EHRLICH Emily
MCNULTY Brandon
NEBEN Amber
POWLESS Neilson
STEPHENS Lauren
VERMAERKE Kevin

7 CANADA 02:42
BARIL Olivia
CÔTÉ Pier-André
HOLMGREN Ava
ROLDAN Mara
WALTON Jonas
GEE Derek

8 SWITZERLAND 02:52
CHABBEY Elise
RÜEGG Noemi
BISSEGGER Stefan
JACOBS Johan
WEISS Fabian
LIECHTI Jasmin

9 SPAIN 03:50
BELOKI Markel
BENITO Mireia
BLASI Paula
DE LA CRUZ David
GARCÍA PIERNA Raúl
VADILLO Eneritz

10 AUSTRIA 04:51
SCHWEINBERGER Christina
SCHWEINBERGER Kathrin
SCHREMPF Carina
HOFBAUER Philipp
RITZINGER Felix
STIEGER Adrian

UEC Road European Championships

Italy flies to home glory in European Champs team relay

Led by Olympic Champion Filippo Ganna, the Azzurri won gold in the mixed relay ahead of Germany and the Netherlands. Belgium and Russia celebrated in Junior time trials: Alex Segaert saw off compatriot Cian Uijtdebroeks, Alina Ivanchenko won the women’s race. Tomorrow the U23 and Elite time trials: Ganna faces Evenepoel and Pogacar

1 ITALY 0:51:59 51,36
SOBRERO Matteo
DE MARCHI Alessandro
CAVALLI Marta
GANNA Filippo
CECCHINI Elena
LONGO BORGHINI Elisa

2 GERMANY 00:21 51,28
HEIDEMANN Miguel
WALSCHEID Max
KRÖGER Mieke
WOLF Justin
LECHNER Corinna
ERATH Tanja

3 NETHERLANDS 00:26 50,29
BOUWMAN Koen
MOLLEMA Bauke
PIETERS Amy
VAN EMDEN Jos
MACKAIJ Floortje
VOLLERING Demi

Trento could hardly have asked for a better opening of the UEC Road European Championships – Trentino 2021. On Wednesday, September 8th, the home Italy team offered to the fans a joy to behold, as Filippo Ganna and his teammate finalized a superb performance with the gold medal in the European Team Relay, securing the first medal for Italy in the event, much to the delight of many fans in the Le Albere district in Trento, just a few steps from the famous MUSE – Museum of Sciences.

In the 44.8 km test – two laps of the 22.4 km course on which all the time trials are contested at Trentino 2021 are held – the team made by Filippo Ganna, Alessandro De Marchi, Matteo Sobrero, Elisa Longo Borghini, Marta Cavalli and Elena Cecchini managed to leave behind Germany and the Netherlands, unsurprisingly the last two winners of the European team event. In two weeks in Leuven (Belgium), the format will also make its debut at the World Championships.

Italy made the most of the contribution by Filippo Ganna, who was generous in this first effort of his very intense European Championships’ schedule: the menu of the Tokyo Olympic Champion also includes the individual time trial on Thursday September 9th and the road race Sunday 12th.
After the men’s trio had passed the baton in first position, Longo Borghini, Cavalli and Cecchini delivered a strong effort on their own, finalizing in 51:59:01. In the background, the orchards and vineyards of Romagnano, Aldeno and Mattarello made an amazing show of themselves in a sunny afternoon, offering a first memorable postcard of Trentino to the many Countries connected with the European Championships on TV, either live or delayed.
The Germany team of Miguel Heidemann, Justin Wolf, Richard Maximilian Walscheid, Corinna Lechner, Mieke Kroger and Tanja Erath had to settle for second place with a gap of 21 seconds from the winners. The Netherlands (Koen Bouwman, Jos Van Emden, Bauke Mollema, Floortjie Mackaij, Amy Pieters and Demi Vollering) took the third step of the podium, stopping the time at 27 seconds from the Italian national team.

The Italian National anthem concluded the racing part of the first of five days of competition between Trento, Monte Bondone and the Valle dei Laghi, which awarded the first three of the thirteen titles of the most impressive European Road Championships’ edition to date. However, the special atmosphere at MUSE has continued, as on Wednesday the Science Museum of Trento celebrates the European Championships with an extended opening until 11 pm.

For Ganna and the whole Italian team, today’s victory represents an excellent start in view of the next races, which could already add to the home team’s tally. “Tomorrow it’s already ITT time, but I really wanted to take in this test, which was also useful for taking stock of the course. Tomorrow there will be plenty of strong rivals to face, as Küng wants to defend the jersey, Evenepoel has shown that he is back to his best after the crash at Lombardia, and Tadej Pogacar needs no introduction too: it will be full gas down to the final meter,“ stated the Time Trial World Champion.

Elisa Longo Borghini could also celebrated a long-pursued European Champions’ jersey. “I am excited for this result, and even more for having obtained it in a team race: I believe these races give a measure to the value of a team, and of a whole movement in this case. I hope that more and more youngsters will be inspired to get into cycling, also thanks to days like this.”

BELGIAN DOMINATION IN JUNIOR MEN’S TIME TRIAL

1 SEGAERT Alec BEL BELGIUM 00:26:27
2 UIJTDEBROEKS Cian BEL BELGIUM 00:05
3 LE HUITOUZE Eddy FRA FRANCE 00:40

8 HERZOG Emil GER GERMANY 00:55
10 KÄRSTEN Moritz GER GERMANY 01:08

In the morning, the Belgian National team scored a beautiful double in the Junior Men’s Individual Time Trial, on the 22.4 km course from the MUSE – Museum of Sciences to Piazza delle Donne Lavoratrici. Alec Segaert defeated the competition and earned the European Champion’s jersey by clocking a 26:26:61 time. Second came fellow Belgian sensation Cian Uijtderbroeks, who had beaten Segaert in the Junior Time Trial at the Belgian National Championships: this time, he finished just 5 seconds shy of the compatriot. The third step of the podium was conquered by French Eddy Le Huitouze, at 40 seconds.

„It is incredible to be able to win here, – commented Alec Segaert after the finish line. „In the first part I went very fast, maybe even too fast, but from the team car they kept telling me I was flying, and this motivated me even more. I was completely done at the finish, but the victory pays off for anything. At the Belgian Championships I had finished second behind Cian, today it was finally my turn.“

ALENA IVANCHENKO EXTENDS TRACK SUCCESS TO THE ROAD

Netherlands’ Elise Uijen could not retain the Junior Women’s Individual Time Trial title in Trento, as it was Alena Ivanchenko to take over the jersey. The Russian made a powerful showing of the skills already displayed on the track on the pan-flat 22.4 km effort. Ivanchenko stopped the clock on 29:11:82, beating German Antonia Niedermaier by 31 seconds, and Elise Uijen by 53 seconds.

For Ivanchenko this was the third prestigious success in just over three weeks, after having graduated World Champion in the Points Race at the Junior Track Cycling World Championships in Cairo (Egypt) and having won the European Champion jersey in the same specialty at the European Youth Track Cycling Championships in Apeldoorn (Netherlands).

HERRMANN RADTEAM feiert deutschen Meistertitel

Miguel Heidemann gewinnt die Zeitfahr-Meisterschaft
Cycling / Radsport / Deutsche Meisterschaften - Einzelzeitfahren Strasse - Elite Maenner / 28.06.2019  Foto: Mario Stiehl
Erkrankter Victor Brück funkt seinen besten Freund zum Erfolg
Einmal mehr darf sich die fränkische Continental Mannschaft über ein schwarz-rot-goldenes Meister-Trikot freuen. Bei den im brandenburgischen Spremberg ausgetragenen deutschen Zeitfahr-Meisterschaften gewann Miguel Heidemann überlegen den Titel in der U23 Wertung. Erst vor 14 Tagen war Youngster Johannes Adamietz deutscher U23-Vizemeister im Straßenrennen geworden. Miguel Heidemann konnte jetzt noch eine Schippe drauflegen und seinem Teamchef Stefan Herrmann das schmucke Meister-Trikot bescheren.
Cycling / Radsport / Deutsche Meisterschaften - Einzelzeitfahren Strasse - Maenner U23 / 28.06.2019 Foto: Mario Stiehl
„Ich muss Miguel und dem gesamten Team zu dieser überragenden Leistung gratulieren, das nötigt mir allen Respekt ab“, so der überglückliche Unternehmer aus Baiersdorf. „Miguel fährt eine sehr starke Saison und ist einer der stärksten deutschen U23 Fahrer. Bei ihm ist heuer nun endgültig der Knoten geplatzt“. Auch Sportdirektor Grischa Janorschke ist begeistert. „Wir machen seit 3 Jahren eine klasse Nachwuchsarbeit und sehen mit diesem Titel unsere Arbeit bestätigt und belohnt“, so der Ex-Profi. „Miguel konnte eine Top-Leistung abrufen“.
Victor Brück, der bei den Franken seit Anfang März krankheitsbedingt ausfällt, besuchte seine Teamkollegen an der Rennstrecke und fuhr im Rennen mit dem Funk in der Hand im Materialwagen hinter Heidemann her. Die beiden Hessen sind beste Freunde und kennen sich seit langen Jahren. „Victor hat Anweisungen und Anfeuerung übernommen, das war eine tolle Geschichte für beide“, so Janorschke weiter.
Heidemann gewann die 35 km Distanz letztlich überlegen mit 58 Sekunden Vorsprung vor Florian Stork, der für die World-Tour Mannschaft Sunweb in die Pedale tritt.
Aktuell ist das HERRMANN-RADTEAM ohnedies deutscher Meister im Teamzeitfahren, eine Disziplin, die den Franken offensichtlich liegt. Diesen Titel wollen wir Anfang September in Genthin verteidigen, so Janorschke. Durch die guten Platzierungen von Christopher Hatz und Leon Echtermann bei der DM in Spremberg, die gleichzeitig als Lauf zur Bundesliga gewertet wurde, gelang den „Herrmännern“ in der Liga-Gesamtwertung nun der Sprung auf Platz 2.
Bei der am Sonntag ausgetragenen Straßenmeisterschaft der Elite auf dem Sachsenring konnten die Franken nun befreit auftreten. Bei sengender Hitze von über 38 Grad und selektiven 180 Kilometern wurden die blauen HERRMANN-Trikots mehrfach in der Spitze sichtbar. Miguel Heidemann war in einer frühen Ausreißergruppe vertreten und Johannes Adamietz war mit einer der letzten im Rennen verbliebenen Continental-Akteure. Gegen die Dominanz der bayerischen World-Tour Mannschaft Bora-hansgrohe war freilich kein Rezept zu finden. Überlegen gewann Maximilian Schachmann vor Marcus Burghardt und Andrea Schillinger. Von den anfangs gestarteten 190 Fahren kamen lediglich 15 ins Ziel.
Fotos: Mario Stiehl
Lukas Hoch
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
HERRMANN Radteam
UCI Continental Cycling Team from Germany
Industriestraße 44 91038 Baiersdorf

Radteam Herrmann 2018 Präsentation


20180113_001_TeamHerrmann2018_3872_800ff_800x211

Am gestrigen Samstag lud das Radteam Herrmann zur offiziellen Teampräsentation 2018 („HERRMANN BAUT IDEEN AUS – INDUSTRIESTRAßE 44, 91083 BAIERSDORF“) ein.

Ab 15:00 Uhr führte der Vereinsvorsitzende Peter Renner durch die Veranstaltung, Teamleiter Grischa Janorschke stellte die neue Bundesligamannschaft vor und Christopher Schunk die immer weiter wachsende Jugendabteilung mit den Jugendtrainern. Sie gaben Ausblicke und Rückblicke auf die vergangene und kommende Saison und präsentierten die neuen und langjährigen Partner und Ausstatter.

Das Radteam Herrmann ist überwiegend im Straßenrennsport aktiv und entstand im Jahre 2010 als Renngemeinschaft und wurde vor 2 Jahren ein eingetragener Verein, der sich intensiv um den eigenen Nachwuchs kümmert aber auch für das Bundesligateam ein professionelles Umfeld schafft.

Neben dem Hauptsponsor und Teambesitzer Stefan Herrmann, der übrigens auch sehr gerne und schnell im Rennradsattel unterwegs ist (.z.B. steht eine Zeit unter 5 Stunden beim Challenge Roth auf den 180 Kilometern der Radstrecke zu Buche) sind dafür viele weitere Gönner und Sponsoren verantwortlich, eine ganze Reihe auch aus der Region, z.B. die Fahrradecke Erlangen, das Autohaus Baumann, CarboRep UVEX und Lorenz Autoverwertung/Containerdienst.

Christopher Schunk als Jugendleiter freute sich in 2017 über 3 Bayerische Meistertitel und einen Vizemeister sowie 6 Tagessiege und 12 Podest Platzierungen bei den Straßenrennen seiner Jungs, die weibliche Seite fehlt zur Zeit noch etwas beim Nachwuchs.

Peter Renner stellte heraus, dass die Ausrichtung der bayerischen Straßenmeisterschaft im Mai 2017 der Höhepunkt im vergangenen Jahr war, der den vollen Einsatz aller Vereinsmitglieder und Helfer erforderte. Aber die vielen Zuschauer und das erfolgreiche Abschneiden, Alexander Meier wurde 2ter im Eliterennen, war natürlich eine schöne Belohnung für den jungen Verein.

Er erwähnte auch die tolle Unterstützung der Gemeinden und Behörden hierbei und übergab das Mikrofon an Bürgermeister Andreas Galster, der seine Grußworte und besten Wünsche für die Zukunft an den Verein und die anwesenden Unterstützer richtete.

Ex-Profi Grischa Janorschke, der Teamleiter des Bundesligateams, verkündete, dass er in Zukunft mit seiner großen Erfahrung nur noch diese Funktion ausüben wird und sich weniger als Fahrer zeigen wird. Das Bundesligateam musste viele Abgänge wegstecken, allen voran Florian Nowak, der zukünftig höherklassig fahren wird. Er wurde in 2017 u.a. als bester Amateur siebter der deutschen Profistraßenmeisterschaft in Chemnitz.

Des Weiteren verließen u.a. Marc Clauss und Simon Laib als Leistungsträger den Verein.

Aber das Team Herrmann, welches in seinem ersten Jahr in der Bundesliga einen ausgezeichneten vierten Platz in der Gesamtwertung belegte, konnte sich auch mit jungen und erfahrenen Fahrern für 2018 verstärken. Aus persönlichen und regionalen Gründen stoßen die bislang höherklassig agierenden Christopher Hatz und Christian Mager zum Team.

Weitere prominente Zugänge sind Leon Echtermann, Arne Egner, Marcel Franz, Miguel Heidemann und der vielversprechende Viktor Brück.

Zusammen mit Lukas Ortner, Florian Obersteiner und dem Routinier und in 2017 auch im Ausland sehr erfolgreichen Robert Müller sind dem Team in 2018 viele positive Überraschungen zuzutrauen.

Viel Glück dabei und bleibt vor allem gesund!

Arbeitsgeräte in 2018 sind schicke Rennmaschinen der Firma Spezialized, die von der Fahrradecke in Erlangen und den Mechanikern gut in Schuß gehalten werden.

Peter Renner stellte dann die beiden Marathonisti Christian Dengler und ex Lizenzfahrer Maxi Hornung vor, die sich bei vielen hochkarätigen Jedermann Rennen bewähren und ausgezeichnete Ergebnisse erzielten.

Und auch im Paracycling Sport ist der Verein aktiv. Peter Renner fährt ja jetzt schon länger und sehr erfolgreich mit dem sehbehinderten Tim Kleinwächter auf nationaler und internationaler Ebene Renntandem und die beiden hatten in der vergangenen Woche gerade erst wieder 1.000 schnelle Trainingskilometer auf Mallorca absolviert. Ziel der amtierenden deutschen Meister ist natürlich die Titelverteidigung in 2018 und viele internationale UCI Weltcup Rennen mit hoffentlich der Qualifikation für die Weltmeisterschaften 2018.

Text/Foto
Gerhard Plomitzer

Freelance Photographer/Journalist DFJ e.V.

www.plomi.smugmug.com

https://www.instagram.com/plomiphotos/


20180113_001_TeamHerrmann2018_Renntandem_Renner_Kleinwächter_4129_800_380x600


20180113_001_TeamHerrmann2018_StefanHerrmann_AndreasGalster_4094_800_800x534

Radteam Herrmann 2018 Präsentation weiterlesen →