Archiv der Kategorie: Teamnews

Clasica de Almeria 2020

Pascal Ackermann wiederholt Vorjahressieg bei der Clásica de Almería

Bevor es zum entscheidenden Massensprint kam, bestimmte eine fünfköpfige Ausreißergruppe das Geschehen des 187 km langen Eintagesrennen Clásica de Almería. Doch das von BORA – hansgrohe angeführte Feld hatte das Rennen jederzeit gut unter Kontrolle, und 55 km vor dem Ziel war die Spitzengruppe wieder eingefangen. Nach dem Zusammenschluss begannen die Sprinterteams ihre schnellen Männer für das Finale in eine gute Ausgangsposition zu bringen. Die Raublinger Mannschaft demonstrierte heute erneut ihre Stärke und machte auf den letzten Kilometern heftig Druck. In einem lang gezogenen Sprint gewann Vorjahressieger Pascal Ackermann das Rennen in Roquets de Mar. Er ist damit der erste Fahrer, der dieses Rennen zweimal in Folge gewonnen hat.

Reaktionen im Ziel
„Ich bin wirklich froh, dass ich gewonnen habe und ich hoffe, dass ich den Rest des Jahres so weitermachen kann. Bei den Rennen hier in Spanien bin ich dieses Jahr zweimal Zweiter geworden, es war also schön, endlich den Sieg zu holen. Es war ein hartes Rennen wegen des Windes. Wir erwarteten Seitenwind und versuchten mehrmals das Feld zu teilen, andere Teams haben das auch versucht. Meine Teamkollegen haben heute einen super Job gemacht und 100 Prozent für mich gegeben, dafür möchte ich ihnen wirklich danken. Am Ende haben wir einen kleinen Fehler beim Lead-out gemacht, aber ich konnte mich ans Hinterrad eines anderen Fahrers klemmen. Ich habe meinen Sprint etwas von hinten begonnen, aber am Ende hat es doch noch gut geklappt.“ – Pascal Ackermann

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

„Es waren heute viele sehr starke Sprinter wie Kristoff, Viviani, Coquard und Cort Nielsen am Start. Die Jungs haben zusammen mit Cofidis und Team UAE-Emirates dafür gesorgt, dass der Vorsprung der Ausreißer auf nie mehr als 3 Minuten anstieg. Felix Großschartner war hier besonders aktiv und unterstützte das Team sehr gut. Es war ein hartes Rennen wegen des Windes, und wir haben versucht, im Seitenwind das Feld zu teilen, aber das hat nicht geklappt. Wir hatten etwas Pech, denn Lukas Pöstlberger und Rudi Selig waren in Stürze verwickelt, aber sie konnten beide das Rennen fortsetzen. Im Finale auf den letzten 10 km versuchten die Jungs Pascal in eine gute Position zu bringen. Am Ende fuhr er einen ziemlich langen Sprint und es war knapp, aber letztlich reichte es zum Sieg. Chapeau an das gesamte Team für diese Leistung.“ – Jens Zemke & Jean-Pierre Heynderickx, Sportliche Leiter

Roquetas de Mar – Roquetas de Mar (187,6 km)
1 ACKERMANN, Pascal (GER) BORA – HANSGROHE 4:24:04
2 KRISTOFF, Alexander (NOR) UAE TEAM EMIRATES 0:00:00
3 VIVIANI, Elia (ITA) COFIDIS 0:00:00
4 VAN POPPEL, Danny (NED) CIRCUS – WANTY GOBERT 0:00:00
5 MEZGEC, Luka (SLO) MITCHELTON – SCOTT 0:00:00
6 CAPIOT, Amaury (BEL) SPORT VLAANDEREN – BALOISE 0:00:00
7 VENTURINI, Clement (FRA) AG2R LA MONDIALE 0:00:00
8 BARBIER, Rudy (FRA) ISRAEL START – UP NATION 0:00:00
9 LOBATO, Juan J. (ESP) FUNDACION – ORBEA 0:00:00
10 BOUDAT, Thomas (FRA) TEAM ARKEA – SAMSIC 0:00:00
11 PLANCKAERT, Edward (BEL) SPORT VLAANDEREN – BALOISE 0:00:00
12 ROELANDTS, Jurgen (BEL) MOVISTAR TEAM 0:00:00
13 SANZ, Enrique (ESP) EQUIPO KERN PHARMA 0:00:00
14 NOPPE, Christophe (BEL) TEAM ARKEA – SAMSIC 0:00:00
15 COQUARD, Bryan (FRA) B&B HOTELS – VITAL CONCEPT 0:00:00

Murcia Rundfahrt – Etappe 2

Kämna dominiert auch Schlussetappe: am Ende Rang drei für den Deutschen in der Gesamtwertung der Murcia-Rundfahrt
Auch heute setzte sich früh eine Fluchtgruppe an die Spitze des Rennens bei der letzten Etappe der Murcia-Rundfahrt. Doch diesmal behielt das Feld immer die Kontrolle über das Geschehen und nach einer Attacke von A. Valverde wurden die Ausreißer am vorletzten Anstieg des Tages, einem Berg der HC Kategorie gestellt. Es bildete sich nun eine neue 5-Mann-Gruppe, in der abermals Lennard Kämna für BORA – hansgrohe vertreten war. Der junge Deutsche war damit virtuell Gesamtführender der Rundfahrt. Am letzten Anstieg zeigte Kämna erneut seine bestechende Form und setzte sich gemeinsam mit Valverde von seinen Fluchtgefährten ab. Doch trotz hartem Kampf wurde das Duo rund 12 Kilometer vor dem Ziel von einer sieben Mann Verfolgergruppe, in der sich auch Felix Großschartner befand, gestellt. Mit einer späten Attacke holte letztlich L. Sanchez den Tagessieg. Kämna, der Rang fünf in der Tageswertung belegte, beendete die Murcia-Rundfahrt damit auf einem starken dritten Gesamtrang.
Reaktionen im Ziel
„Tja, was will man machen. Ich habe heute wirklich alles versucht und bis zum Ende um diesen Rundfahrtsieg gekämpft. Als Valverde das erste Mal attackierte, hat Felix für mich großartig gearbeitet und ein hohes Tempo dahinter angeschlagen. Als wir wieder dran waren, habe ich angegriffen und die 5-Mann-Gruppe hat sich gebildet. Wir mussten dann noch einmal reagieren, weil in der Gruppe nicht mehr richtig Zug drin war und der Abstand immer kleiner wurde. Als Valverde und ich dann zu zweit vorne waren, sah das ganz gut aus, leider hat es am Ende dennoch nicht gereicht. Aber mit der Leistung hier und dem dritten Platz kann ich definitiv zufrieden sein. Für mich geht es nun weiter zur Algarve-Rundfahrt und mit einem Zeitfahren am Ende, habe ich sicherlich auch dort wieder gute Chancen vorne mitzufahren.“ – Lennard Kämna

Foto: Gerhard Plomitzer
„Das war heute ein echt starkes Rennen von Lennard. Die Etappe war von Beginn an brutal schwer. Da Movistar alles kontrolliert hat, war klar, dass Valverde etwas versuchen würde. Chapeau, dass Lennard da mitgehen konnte. Etwa 40 oder 35 Kilometer vor dem Ziel haben die beiden dann ihre Fluchtgefährten stehengelassen. Bis 20 km vor dem Ziel dachte ich, wir gewinnen die Rundfahrt. Aber in der Verfolgergruppe hat Astana dann CCC unterstützt, da die niemand mehr vorne hatten. Da war auf diesen breiten Straßen am Ende nichts mehr zu machen. Felix hat es im Finale auch noch versucht, allerdings leider erfolglos. Dennoch müssen wir zufrieden sein, denn was Lennard da gezeigt hat, war große Klasse.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter

Santomera – Murcia (179,6 km)
1 SANCHEZ, Luis León (ASTANA PRO TEAM) 4:21:48
2 FRAILE MATARRANZ, Omar (ASTANA PRO TEAM) 0:00:07
3 CERNÝ, Josef (CCC TEAM) 0:00:07
4 MEURISSE, Xandro (CIRCUS – WANTY GOBERT) 0:00:07
5 KÄMNA, Lennard (BORA – HANSGROHE) 0:00:07
6 GARCIA DE MATEOS, Vicente (AVILUDO – LOULETANO) 0:00:07
7 VALVERDE, Alejandro (MOVISTAR TEAM) 0:00:20
8 GROSSSCHARTNER, Felix (BORA – HANSGROHE) 0:00:20
9 TRENTIN, Matteo (CCC TEAM) 0:00:20
10 MALECKI, Kamil (CCC TEAM) 0:05:25
11 VLIEGEN, Loïc (CIRCUS – WANTY GOBERT) 0:05:25
12 BEVIN, Patrick (CCC TEAM) 0:05:25
13 HUYS, Laurens (WALLONIE BRUXELLES) 0:05:25
14 FERNANDES NEVES, José (BURGOS – BH) 0:05:25
15 SMIT, Willem Jakobus (BURGOS – BH) 0:05:26

Endstand Gesamtwertung
1 MEURISSE, Xandro (CIRCUS – WANTY GOBERT) 8:45:55
2 CERNÝ, Josef (CCC TEAM) 0:00:11
3 KÄMNA, Lennard (BORA – HANSGROHE) 0:00:17
4 GUERNALEC, Thibault (TEAM ARKEA – SAMSIC) 0:05:49
5 STALNOV, Nikita (ASTANA PRO TEAM) 0:05:58
6 CEPEDA, Jefferson (CAJA RURAL – SEGUROS RGA) 0:06:01
7 CARRETERO, Hector (MOVISTAR TEAM) 0:06:15
8 GARCIA GONZALEZ, Sergio (KOMETA XSTRA CYCLING TEAM) 0:11:16
9 SOTO GUIRAO, Antonio Jesus (FUNDACIÓN ORBEA) 0:11:35
10 DE VOS, Adam (RALLY CYCLING) 0:12:46
11 SANCHEZ, Luis León (ASTANA PRO TEAM) 0:16:42
12 FRAILE MATARRANZ, Omar (ASTANA PRO TEAM) 0:16:49
13 GARCIA DE MATEOS, Vicente (AVILUDO – LOULETANO) 0:16:49
14 VALVERDE, Alejandro (MOVISTAR TEAM) 0:17:02
15 GROSSSCHARTNER, Felix (BORA – HANSGROHE) 0:17:02

Murcia Rundfahrt – Etappe 1

Kämna glänzt für BORA – hansgrohe in Murcia

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
Durch einen frühen Angriff schafft Lennard Kämna heute den Sprung in die entscheidende Gruppe auf der ersten Etappe der Murcia-Rundfahrt. Nachdem sich zuerst drei Fahrer vom Feld absetzen konnten, schloss Kämna mit acht weiteren Fahrern noch vor der ersten Bergwertung zur Spitze auf. Da das Feld nicht in der Lage war die Gruppe zu kontrollieren, war heute schnell klar, dass der Etappensieger unter den Ausreißern zu finden sein würde. Schon 20 Kilometer vor dem Ziel versuchten die ersten Fahrer aus der Fluchtgruppe eine Entscheidung herbei zu führen. Auch Kämna setzte einen vielversprechenden Angriff und lag zwischenzeitlich mit 20 Sekunden Vorsprung solo an der Spitze. Doch die Verfolger harmonierten gut und nachdem der junge Deutsche wieder eingeholt wurde, fiel die Entscheidung auf dem letzten steilen Kilometer in Richtung Ziel. Am Ende musste sich Lennard Kämna heute nach einer weiteren starken Leistung in diesem Frühjahr mit Rang fünf begnügen.
Reaktionen im Ziel

„Ich habe den Sprung in die Spitze heute relativ einfach geschafft. Nachdem alle WorldTour Teams einen Fahrer vorne dabei hatten, wurde im Feld dann nicht entschlossen genug gefahren. Im Finale attackierten die ersten Fahrer ziemlich früh, auch ich habe es einmal versucht. Das sah recht vielversprechend aus, aber die Verfolger haben gut zusammengearbeitet und mich am Ende wieder gestellt. Auf dem letzten Kilometer musste ich für diesen Angriff dann etwas Tribut zollen. Dennoch bin ich mit Rang fünf zufrieden, denn die Ausgangssituation für die Gesamtwertung ist jetzt richtig gut. Morgen ist eine schwere Etappe und meine Form stimmt. Ich bin also zuversichtlich.“ – Lennard Kämna
„Wir wussten, dass wir heute etwas versuchen müssen, denn das Finale war für Pascal einfach zu schwer. Lennard ist hier unser Mann für die Gesamtwertung und es war natürlich perfekt, dass er den Sprung in die Gruppe geschafft hat. Am Ende was das Rennen schwer zu kontrollieren, denn die Gruppe war relativ groß. Lennard hat es auch einmal versucht, wurde aber 5 km vor dem Ziel wieder gestellt. Wir sind jetzt in einer wirklich sehr guten Position in der Gesamtwertung und können zuversichtlich in die morgige Etappe gehen. Das Profil sollte Lennard entgegenkommen, aber es liegt ein harter Tag vor uns.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter

Los Alcázares – Caravaca de la Cruz (177,6 km)
1 MEURISSE, Xandro (CIRCUS – WANTY GOBERT) 4:24:00
2 DE VOS, Adam (RALLY CYCLING) 0:00:04
3 CERNÝ, Josef (CCC TEAM) 0:00:11
4 GUERNALEC, Thibault (TEAM ARKEA – SAMSIC) 0:00:11
5 KÄMNA, Lennard (BORA – HANSGROHE) 0:00:17
6 STALNOV, Nikita (ASTANA PRO TEAM) 0:00:20
7 CEPEDA, Jefferson (CAJA RURAL – SEGUROS RGA) 0:00:23
8 GARCIA GONZALEZ, Sergio (KOMETA XSTRA CYCLING TEAM) 0:00:29
9 CARRETERO, Hector (MOVISTAR TEAM) 0:00:37
10 SOTO GUIRAO, Antonio Jesus (FUNDACIÓN ORBEA) 0:00:50
11 RUSSO, Clément (TEAM ARKEA – SAMSIC) 0:16:48
12 LIVYNS, Arjen (WALLONIE BRUXELLES) 0:16:49
13 BEVIN, Patrick (CCC TEAM) 0:16:49
14 DELTOMBE, Kevin (SPORT VLAANDEREN – BALOISE) 0:16:49
15 VALVERDE, Alejandro (MOVISTAR TEAM) 0:16:49

Gesamtwertung
1 MEURISSE, Xandro (CIRCUS – WANTY GOBERT) 4:24:00
2 DE VOS, Adam (RALLY CYCLING) 0:00:04
3 CERNÝ, Josef (CCC TEAM) 0:00:11
4 GUERNALEC, Thibault (TEAM ARKEA – SAMSIC) 0:00:11
5 KÄMNA, Lennard (BORA – HANSGROHE) 0:00:17
6 STALNOV, Nikita (ASTANA PRO TEAM) 0:00:20
7 CEPEDA, Jefferson (CAJA RURAL – SEGUROS RGA) 0:00:23
8 GARCIA GONZALEZ, Sergio (KOMETA XSTRA CYCLING TEAM) 0:00:29
9 CARRETERO, Hector (MOVISTAR TEAM) 0:00:37
10 SOTO GUIRAO, Antonio Jesus (FUNDACIÓN ORBEA) 0:00:50
11 RUSSO, Clément (TEAM ARKEA – SAMSIC) 0:16:48
12 LIVYNS, Arjen (WALLONIE BRUXELLES) 0:16:49
13 BEVIN, Patrick (CCC TEAM) 0:16:49
14 DELTOMBE, Kevin (SPORT VLAANDEREN – BALOISE) 0:16:49
15 VALVERDE, Alejandro (MOVISTAR TEAM) 0:16:49

Vuelta a San Juan 2020

02.02. Etappe 7: San Juan – San Juan (141,3 km)
1 Fernando Gaviria Rendon (Col) UAE Team Emirates 2:58:03
2 Peter Sagan (Svk) Bora – Hansgrohe 0:00:00
3 Alvaro José Hodeg Chagui (Col) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
4 Manuel Belletti (Ita) Androni Giocattoli – Sidermec 0:00:00
5 Hugo Hofstetter (Fra) Israel Start-Up Nation 0:00:00
6 Rudy Barbier (Fra) Israel Start-Up Nation 0:00:00
7 Davide Appollonio (Ita) Amore & Vita – Prodir 0:00:00
8 Sebastian Mora Vedri (Esp) Movistar Team 0:00:00
9 Nelson Soto Martinez (Col) Colombia Tierra de Atletas – GW Bicicletas 0:00:00
10 Marco Benfatto (Ita) Bardiani CSF Faizanè 0:00:00

Endstand Gesamtwertung

1 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck – Quick Step 23:13:59
2 Filippo Ganna (Ita) Nationalmannschaft Italien 0:00:33
3 Oscar Miguel Sevilla Rivera (Esp) Team Medellin 0:01:01
4 Brandon McNulty (USA) UAE Team Emirates 0:01:21
5 Miguel Eduardo Florez Lopez (Col) Androni Giocattoli – Sidermec 0:02:11
6 Nelson Oliveira (Por) Movistar Team 0:02:27
7 Guillaume Martin (Fra) Cofidis 0:02:28
8 Cesar Nicolas Paredes Avellaneda (Col) Team Medellin 0:02:36
9 Gavin Mannion (USA) Rally Cycling 0:02:53
10 Juan Pablo Dotti (Arg) Sindicato de Empleados Publicos de San Juan 0:03:05
Bergwertung: Guillaume Martin (Fra) Cofidis
Sprintwertung: Daniel Omar Juárez (Arg) Agrupación Virgen de Fatima – Saddledrunk
Argentinische Fahrer: Juan Pablo Dotti (Arg) Sindicato de Empleados Publicos de San Juan
Nachwuchswertung: Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck – Quick Step
Mannschaftswertung: Movistar Team

Peter Sagan wird nach schnellem Sprint zum Abschluss der Vuelta a San Juan starker Etappenzweiter
Eine Podiumsplatzierung hatte den Fahrern von BORA-hansgrohe bei der diesjährigen Vuelta a San Juan noch gefehlt. Die 141,3 Kilometer lange siebte Etappe sollte das ändern. Das auf einem flachen Rundkurs durch San Juan ausgetragene Rennen lief von Beginn an auf einen Massensprint hinaus. Zwar versuchten sich im Rennverlauf mehrere Fahrer vom Peloton zu lösen, doch keine Fluchtgruppe konnte einen Vorsprung von mehr als 1:30 Minuten herausfahren. Als der letzte Ausreißer zwölf Kilometer vor dem Ziel gestellt wurde, übernahm Daniel Oss für BORA-hansgrohe die Tempoarbeit, ehe Peter Sagan nach toller Vorarbeit seiner Teamkollegen auf der Zielgeraden um den Sieg sprintete. Auf den letzten Metern gelang es Peter dabei, mit einer hohen Endgeschwindigkeit seine gute Ausgangsposition zu behaupten und sich hinter Fernando Gaviria den zweiten Platz zu sichern – und damit die erste Podiumsplatzierung für BORA-hansgrohe bei der Vuelta a San Juan 2020 einzufahren.
Reaktionen im Ziel
„Das war heute ein sehr schneller Sprint. Ich möchte erneut meinen Teamkollegen danken, die einen exzellenten Job erledigt haben. Dank ihrer Vorarbeit konnte ich mich im Finale sehr gut positionieren. Gaviria war sehr stark, daher glaube ich, dass ich das bestmögliche Resultat herausgeholt habe. Da die Vuelta San Juan nun vorbei ist, möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich bei den Organisatoren und den Fans für diese wundervolle Woche bedanken.“ – Peter Sagan

„Wir wussten von Beginn an, dass es Ausreißer heute schwer haben würden. Aus diesem Grund haben wir uns unsere Kräfte für das Finale aufgespart. Als zwölf Kilometer vor dem Ziel dann der letzte Ausreißer gestellt wurde, hat Daniel Oss das Tempo an der Spitze des Feldes fast im Alleingang hochgehalten, nur um anschließend den Sprint für Peter vorzubereiten. Auf dem letzten Kilometer war Peter dann direkt hinter dem Zug von Gaviria platziert und konnte von dort aus seinen in diesem Jahr bis dato stärksten Sprint fahren. Der zweite Platz war dann eine schöne Belohnung für die Arbeit unserer Mannschaft und auch ein zufriedenstellendes Ende für unseren Auftritt bei der Vuelta a San Juan. Das Team hat sich in vielversprechender Form gezeigt – entsprechend war es eine gute Woche für uns.“ – Ján Valach, Sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Trofeo Serra de Tramuntana 2020


Emu fährt zum Solosieg!


Patrick Gamper an der Spitze des Feldes auf der Verfolgung der Spitzengruppe

Sóller – Deià (160,5 km)
1 Emanuel Buchmann (GER) Bora – Hansgrohe 3:55:53
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:00:38
3 Gregor Mühlberger (AUT) Bora – Hansgrohe 0:00:38
4 Diego Rosa (Ita) Team Arkéa – Samsic 0:00:38
5 Sander Armée (Bel) Lotto Soudal 0:00:38
6 Loïc Vliegen (Bel) Circus – Wanty Gobert 0:00:38
7 Thomas Sprengers (Bel) Sport Vlaanderen – Baloise 0:00:38
8 Ruben Fernandez (Esp) Fundación – Orbea 0:00:38
9 Márton Dina (Hun) Kometa – Xstra Cycling Team 0:00:38
10 Harm Vanhoucke (Bel) Lotto Soudal 0:00:38
11 Nicola Conci (Ita) Trek – Segafredo 0:00:38
12 Kobe Goossens (Bel) Lotto Soudal 0:00:38
13 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:00:38
14 Niklas Eg (Den) Trek – Segafredo 0:00:38
15 Elie Gesbert (Fra) Team Arkéa – Samsic 0:00:38
16 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:00:38
17 Steff Cras (Bel) Lotto Soudal 0:00:38
18 Mauro Schmid (SUI) Nationalmannschaft Schweiz 0:00:38
19 Mikel Bizkarra Etxegibel (Esp) Fundación – Orbea 0:00:38
20 Simone Petilli (Ita) Circus – Wanty Gobert 0:00:38

Emanuel Buchmann holt ersten Saisonsieg für BORA – hansgrohe
Nach einem ersten Tag für die Sprinter ging es am heutigen zweiten Tag der Mallorca Challenge in die Berge. Früh setzte sich eine Spitzengruppe ab, die im Aufstieg zum Puig Major aber gestellt wurde. Lennard Kämna war der erste BORA – hansgrohe Fahrer, der sich in Szene setzen konnte. Der Neuzugang fuhr an die 20 Kilometer an der Spitze, dicht gefolgt von einer ersten Verfolgergruppe um Emanuel Buchmann. Nachdem Kämna eingeholt war, setzte Buchmann einen Konter und fuhr in der Folge solo zum ersten Saisonsieg für BORA – hansgrohe. Als Dritter rundete Gregor Mühlberger das starke Teamergebnis noch ab.
Reaktionen im Ziel

„Ich muss mich bei meinen Teamkollegen bedanken, wir waren heute so aktiv, dass die anderen immer unter Druck waren. Da musste ich eigentlich nur mehr im richtigen Moment losfahren. Meine Beine waren sehr gut, aber dass ich meinen Vorsprung im Finale dann noch ausbauen konnte, hat mich selbst etwas überrascht. Im Training die letzte Woche lief es gut, aber noch nicht sehr gut, dass ich jetzt schon gewinnen kann, ist natürlich ein gutes Zeichen. Dieses tolle Ergebnis gibt uns jetzt auch richtig Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben.“ – Emanuel Buchmann

„Großes Kompliment an die Jungs, heute ist unsere Taktik perfekt aufgegangen. Wir wollten offensiv fahren und damit andere Favoriten wie Valverde unter Druck setzen, das ist uns absolut gelungen. Patrick Gamper hat vor dem Puig das Tempo kontrolliert, dann hat Jempy unsere Bergfahrer in Position gebracht. Als ersten haben wir Lennard nach vorne geschickt, der bei seinem BORA – hansgrohe Debüt mehr als 20 km solo an der Spitze fuhr. Dahinter hatten wir Emu, Rafal und Gregor in der Verfolgergruppe. Als Lennard eingeholt wurde, flog alles auseinander, Rafal musste in dieser Phase leider das Rad wechseln, aber Emu war vorne mit Valverde in einer 4-Mann-Gruppe und hat die anderen dann in der Abfahrt abgehängt. Am letzten Anstieg ist er das souverän nach Hause gefahren. Dahinter ist Gregor noch auf Rang gesprintet. Absolut perfekt, mehr kann man da nicht sagen.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe


Fluchtgruppe des Tages mit Nils Politt

Fotos: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Trofeo Ses Salines-Felanitx 2020

Fotos: www.plomi.smugmug.com
Gerhard Plomitzer

Ses Salines – Felanitx (170,7 km)
1 Matteo Moschetti (Trek-Segafredo)
2 Pascal Ackermann (Bora-Hansgrohe) 0:00:00
3 Jon Aberasturi (Caja Rural-Seguros RGA) 0:00:00
4 Enrique Sanz (Equipo Kern Pharma) 0:00:00
5 Andrea Pasqualon (Circus-Wanty Gobert) 0:00:00
6 Emils Liepins (Trek-Segafredo) 0:00:00
7 Tom Van Asbroeck (Israel Start-Up Nation) 0:00:00
8 Nacer Bouhanni (Arkéa-Samsic) 0:00:00
9 Manuel Penalver (Burgos-BH) 0:00:00
10 Marco CAnola (Gazprom-RusVelo) 0:00:00

Pascal Ackermann eröffnet die europäische Rennsaison für BORA – hansgrohe mit einem zweiten Platz

Traditionell beginnt BORA – hansgrohe die europäische Saison mit den Rennen der Mallorca Challenge. Auch in diesem Jahr war der erste von vier Renntagen eine Angelegenheit für die Sprinter, denn der Kurs rund um Felanitx war durchwegs flach. Nachdem eine kleine Spitzengruppe die meiste Zeit des Rennens an der Spitze geprägt hatte, kam es am Ende zum erwarteten Massensprint. Pascal Ackermann wurde dabei von seinen Teamkollegen im Finale in Position gebracht und beendete sein erstes Saisonrennen mit einem zweiten Platz für BORA – hansgrohe.
Reaktionen im Ziel
„Das Finale war heute ziemlich hektisch und es war schwierig sich für den Sprint richtig zu positionieren. Am Ende hat es leider nicht für den Sieg gereicht. Meine Beine waren nicht schlecht, aber das erste Rennen ist auch immer eine gewisse Umstellung für den Körper. Optimal war das heute noch nicht, aber am Sonntag habe ich ja noch eine Chance hier auf Mallorca.“ – Pascal Ackermann

„Grundsätzlich hatten wir das Rennen gut unter Kontrolle. Mit der Gruppe vorne lief eigentlich alles nach Plan, allerdings waren die Fahrer an der Spitze im Finale stärker als erwartet. Wir mussten mit drei Mann im Feld fahren, damit waren wir im unmittelbaren Lead-out nicht mehr so stark vertreten wie geplant. Die letzten Kilometer waren dann ziemlich chaotisch mit den ganzen Kurven, da hat wohl das Timing am Ende nicht ganz gepasst. Aber mit einem zweiten Rang in die Saison zu starten ist ja auch nicht das Schlechteste.“ – André Schulze, sportlicher Leiter

Später mehr….

Tour Down Under – Etappe 5

Ide Schelling in der Fluchtgruppe auf der vorletzten Etappe der Tour Down Under
Die fünfte und vorletzte Etappe der Tour Down Under war wieder eine Angelegenheit für die schnellen Männer. Die Strecke ging über 149,1 km von Glenelg nach Victor Habour und nach einem steilen Anstieg im Schlussbereich ging es flach weiter zum Ziel. Nachdem Michael Schwarzmann vergebens in der zweiten Rennhälfte attackierte, gelang es seinem jungen Teamkollegen Ide Schelling in eine 4-Mann-Gruppe zu kommen. Aber auch dieser Fluchtversuch wurde nach rund 40 Kilometern an der Spitze letztlich vereitelt und die Sprinter kamen im Finale zum Zug. Tagessieger wurde G. Nizzolo.
Reaktionen im Ziel
„Mehrere Fahrer haben heute versucht, in die Fluchtgruppe zu kommen und am Ende gelang es mir zusammen mit drei starken Fahrern – Pedersen, Stannard und Cerny – eine Spitzengruppe zu bilden. Wir hatten ziemlich viel Gegenwind und es war tagsüber schwierig, vorne zu fahren, aber ich versuchte mich hinter den anderen vor dem Wind zu schützen. Ich habe auch versucht, bevor wir vom Peloton eingeholt wurden, mit einem kleinen Angriff den Preis für den kämpferischsten Fahrer zu gewinnen. Im Großen und Ganzen war es eine gute Erfahrung für mich, bei meinem ersten WorldTour Rennen in der Ausreißergruppe zu fahren.“ – Ide Schelling

„Unser Plan war es heute, den letzten Anstieg gut zu überstehen. Einige der Teams versuchten dort das Feld zu teilen, meine Teamkollegen haben mich gut unterstützt und wir haben alles versucht, um wieder nach vorne zu kommen. Aber der Abstand zur vorderen Gruppe war etwas zu groß und ich hatte am Ende keine guten Beine mehr. So hatten wir letztlich keine Chance, ein gutes Resultat zu erkämpfen.” – Erik Baška

„Wir haben heute versucht das Rennen für Erik Baška zu gestalten, und auch Martin Laas sollte so viel Kraft wie möglich bis zum entscheidenden Anstieg rund 23 km vor dem Ziel sparen. Wir wollten auch mit Cesare Benedetti und Ide Schelling offensiv fahren und versuchen in eine größere Gruppe zu kommen. Nach der zweiten Sprintwertung gab es viele Attacken und Michael Schwarzmann schaffte es, in eine kleine Ausreißergruppe zu kommen. Auch Ide war dann Teil einer 4-Mann-Spitzengruppe und versuchte so gut wie möglich mitzufahren. Im Anstieg hat er auch noch mal das Tempo erheblich erhöht. Unsere beiden schnellen Fahrer waren leider nicht in der Lage im größeren Feld mit dabei zu bleiben, und hatten heute keine Chance, um den Tagessieg mitzukämpfen. Jay ging es heute nach seinem Sturz vor ein paar Tagen besser und wir werden jetzt dafür sorgen, dass die Fahrer gut regenerieren, um morgen die letzte Etappe in Angriff zu nehmen.” – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Glenelg – Victor Harbor (149,1 km)
1 Giacomo Nizzolo (Ita) NTT Pro Cycling Team 3:32:45
2 Simone Consonni (Ita) Cofidis 0:00:00
3 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
4 Michael Mørkøv (Den) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
5 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates 0:00:00
6 André Greipel (GER) Israel Start-Up Nation 0:00:00
7 Kristoffer Halvorsen (Nor) EF Pro Cycling 0:00:00
8 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 0:00:00
9 Fabio Felline (Ita) Astana Pro Team 0:00:00
10 Daryl Impey (RSA) Mitchelton – Scott 0:00:00
11 Ryan Gibbons (RSA) NTT Pro Cycling Team 0:00:00
12 Jens Keukeleire (Bel) EF Pro Cycling 0:00:00
13 Dylan Van Baarle (Ned) Team Ineos 0:00:00
14 Andrea Vendrame (Ita) AG2R La Mondiale 0:00:00
15 Roger Kluge (GER) Lotto Soudal 0:00:00

Gesamtwertung
1 Daryl Impey (RSA) Mitchelton – Scott 17:12:15
2 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:00:02
3 Rob Power (Aus) Team Sunweb 0:00:09
4 Simon Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:00:13
5 George Bennett (NZl) Team Jumbo – Visma 0:00:16
6 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:17
7 Simon Geschke (GER) CCC Team 0:00:17
8 Rohan Dennis (Aus) Team Ineos 0:00:17
9 Dylan Van Baarle (Ned) Team Ineos 0:00:17
10 Lucas Hamilton (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:25
11 Sven Erik Bystrøm (Nor) UAE Team Emirates 0:00:27
12 Dries Devenyns (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:27
13 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain – McLaren 0:00:27
14 Mattia Cattaneo (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:00:27
15 Nathan Haas (Aus) Cofidis 0:00:30

Tour Down Under – Etappe 3

Die dritte Etappe der Tour Down Under von Unley to Paracombe war zwar nur 131 km lang, wartete aber im Finish mit einem anspruchsvollen letzten Kilometer auf. BORA – hansgrohe fuhr für Jay McCarthy, der sich heute Hoffnungen auf eine gute Platzierung machen konnte. Leider stürzte der australische Fahrer in einer Abfahrt rund 12 km vor dem Ziel. Obwohl er das Rennen fortsetzen konnte, verlor er viel Zeit und damit auch seine Chancen in der Gesamtwertung. Im Schlussanstieg lancierte R. Porte die entscheidende Attacke und holte den Tagessieg.
Reaktionen im Ziel
„Es ist natürlich sehr enttäuschend, dass ich nach der gestrigen Etappe heute wieder gestürzt bin. Wir glaubten, wir hätten heute eine gute Chance gehabt, das Team hat sehr gut für mich gearbeitet und so ist das wirklich sehr schade. Ich ging in der Abfahrt etwa 10 km vor dem Ziel zu Boden. Obwohl es ein schwerer Sturz war, konnte ich das Rennen zusammen mit Erik Baska beenden. Ich musste allerdings einen großen Zeitverlust hinnehmen. Beim Sturz habe ich mir viele Wunden und wohl auch Prellungen zugezogen.” – Jay McCarthy

„Der Sturz hat sich im Finale mit hoher Geschwindigkeit ereignet und entsprechend sind diese Stürze immer gefährlich. Nach ersten Untersuchungen hat er viele Wunden, Abschürfungen und Prellungen. Alles Weitere werden wir zurück im Hotel bei einem intensiveren Check erfahren.“ – Jan-Niklas Droste, Team Doktor
@BORA-hansgrohe

Unley – Paracombe (131,0 km)
1 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 3:14:09
2 Rob Power (Aus) Team Sunweb 0:00:05
3 Simon Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:00:05
4 Rohan Dennis (Aus) Team Ineos 0:00:05
5 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:05
6 Daryl Impey (RSA) Mitchelton – Scott 0:00:05
7 Dylan Van Baarle (Ned) Team Ineos 0:00:05
8 Simon Geschke (GER) CCC Team 0:00:05
9 George Bennett (NZl) Team Jumbo – Visma 0:00:05
10 Lucas Hamilton (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:13
11 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:15
12 Sven Erik Bystrøm (Nor) UAE Team Emirates 0:00:15
13 Dries Devenyns (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:15
14 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain – McLaren 0:00:15
15 Mattia Cattaneo (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:00:15
16 Eduard Prades Reverter (Esp) Movistar Team 0:00:15
17 Chris Harper (Aus) Team Jumbo – Visma 0:00:23
18 Neilson Powless (USA) EF Pro Cycling 0:00:23
19 Jai Hindley (Aus) Team Sunweb 0:00:23
20 Kilian Frankiny (SUI) Groupama – FDJ 0:00:23
21 Pavel Sivakov (Rus) Team Ineos 0:00:23
22 Santiago Buitrago Sanchez (Col) Bahrain – McLaren 0:00:23
23 Nathan Haas (Aus) Cofidis 0:00:23
24 Omar Fraile Matarranz (Esp) Astana Pro Team 0:00:27
25 Luis León Sanchez (Esp) Astana Pro Team 0:00:27

Gesamtwertung
1 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 10:10:24
2 Daryl Impey (RSA) Mitchelton – Scott 0:00:06
3 Rob Power (Aus) Team Sunweb 0:00:09
4 Simon Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:00:11
5 George Bennett (NZl) Team Jumbo – Visma 0:00:14
6 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:15
7 Simon Geschke (GER) CCC Team 0:00:15
8 Rohan Dennis (Aus) Team Ineos 0:00:15
9 Dylan Van Baarle (Ned) Team Ineos 0:00:15
10 Lucas Hamilton (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:23
11 Dries Devenyns (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:25
12 Sven Erik Bystrøm (Nor) UAE Team Emirates 0:00:25
13 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain – McLaren 0:00:25
14 Mattia Cattaneo (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:00:25
15 Eduard Prades Reverter (Esp) Movistar Team 0:00:25
16 Nathan Haas (Aus) Cofidis 0:00:28
17 Neilson Powless (USA) EF Pro Cycling 0:00:33
18 Kilian Frankiny (SUI) Groupama – FDJ 0:00:33
19 Pavel Sivakov (Rus) Team Ineos 0:00:33
20 Jai Hindley (Aus) Team Sunweb 0:00:33

2. Etappe Tour Down Under – Caleb Ewan gewinnt, großer Sturz im Finale

Die zweite Etappe der Tour Down Under führte über 135,8km teilweise hügeliges Terrain von Woodside nach Stirling in den Adelaide Hills. Kurz vor dem Ziel war Jay McCarthy, der diese Etappe vor vier Jahren gewann, in einen Sturz verwickelt, konnte aber das Rennen fortsetzen und verlor keine Zeit in der Gesamtwertung. Im Sprint auf dem leicht ansteigenden Finale setzte sich C. Ewan vor D. Impey und N. Haas durch.
Reaktionen im Ziel
„Das Team fuhr heute für mich, weil ich jetzt gute Beine habe, und diese Etappe auch vor ein paar Jahren gewonnen habe. Die Jungs haben einen guten Job gemacht, und mich auf den letzten Kilometern in eine gute Position fürs leicht ansteigende Finale gebracht. Ich war jedoch vor dem letzten Kilometer in einen großen Sturz verwickelt, und danach hatte ich keine Chance mehr, die Etappe zu gewinnen. Es war schade, besonders weil ich mich gut fühlte, und wir dachten, dass wir heute eine gute Chance hätten, den Sieg einzufahren. Aber da der Sturz in den letzten 3km passiert ist, habe ich glücklicherweise keine Zeit in der Gesamtwertung verloren. Ein großes Dankeschön an meine Teamkollegen für ihre harte Arbeit und wir werden es in den kommenden Tagen nochmals versuchen.“ – Jay McCarthy

„Die heutige Etappe war ziemlich anspruchsvoll aber Jay hat jetzt sehr gute Beine. Wir wollten das Rennen für ihn kontrollieren und letztendlich den Sprint für ihn vorbereiten. Das hat sehr gut funktioniert, und die ganze Mannschaft hat sehr gut gearbeitet. Wir haben bei der zweiten Sprintwertung zwei Sekunden für ihn erkämpft und die Vorbereitung des Finales war auch sehr gut. Leider war er 1.5km vor dem Ziel in einen großen Sturz verwickelt. Glücklicherweise hat er nur kleine Abschürfungen und sonst geht es ihm gut. Jetzt konzentrieren wir uns auf morgen und wir werden wieder für Jay fahren. Die dritte Etappe ist sehr schwer, besonders die letzten 2km, die einen schwierigen Anstieg aufweisen.“ – Enrico Poitschke, Sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Woodside – Stirling (135,8 km
1 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 3:27:31
2 Daryl Impey (RSA) Mitchelton – Scott 0:00:00
3 Nathan Haas (Aus) Cofidis 0:00:00
4 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates 0:00:00
5 Fabio Felline (Ita) Astana Pro Team 0:00:00
6 Andrea Vendrame (Ita) AG2R La Mondiale 0:00:00
7 Timo Roosen (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:00
8 Luis León Sanchez (Esp) Astana Pro Team 0:00:00
9 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:00
10 George Bennett (NZl) Team Jumbo – Visma 0:00:00
11 Simon Geschke (GER) CCC Team 0:00:00
12 Lucas Hamilton (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:00
13 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
14 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain – McLaren 0:00:00
15 Rob Power (Aus) Team Sunweb 0:00:00

Gesamtwertung
1 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 6:56:15
2 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
3 Daryl Impey (RSA) Mitchelton – Scott 0:00:01
4 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates 0:00:04
5 Nathan Haas (Aus) Cofidis 0:00:05
6 Jarrad Drizners (Aus) UniSA-Australia 0:00:07
7 Dylan Sunderland (Aus) NTT Pro Cycling Team 0:00:08
8 Christopher Lawless (GBr) Team Ineos 0:00:08
9 Jay McCarthy (Aus) Bora – Hansgrohe 0:00:08
10 George Bennett (NZl) Team Jumbo – Visma 0:00:09
11 Michael Storer (Aus) Team Sunweb 0:00:09
12 Andrea Vendrame (Ita) AG2R La Mondiale 0:00:10
13 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:10
14 Luis León Sanchez (Esp) Astana Pro Team 0:00:10
15 Fabio Felline (Ita) Astana Pro Team 0:00:10

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Sam Bennett gewinnt 1. Etappe der Tour Down Under

Nach seinem Teamwechsel von BORA-hansgrohe zu Deceuninck Quickstep gelang Sam Bennett ein Einstand nach Maß!

Die Auftaktetappe der Tour Down Under mit Start und Ziel in Tanunda im Barossa Valley führte über fünf Runden von jeweils 30 km Länge. Obwohl auf jeder Runde die Fahrer einen kurzen aber bis zu 10 Prozent steilen Anstieg bewältigen mussten, machten die schnellen Männer letztlich das Rennen unter sich aus. Nach rund 15 km hatte sich die 4-Mann Ausreißergruppe des Tages formiert, aber das Peloton hielt die Spitzengruppe an der kurzen Leine, und ihr vier Minuten Vorsprung begann im zweiten Renndrittel zu schmelzen. BORA – hansgrohe hielt sich die meiste Zeit energiesparend im Hauptfeld zurück, aber auf der letzten Runde schob sich das Team aus Raubling mit an die Spitze des Feldes, um ihren Sprinter Erik Baška in eine gute Ausgangsposition im Finale zu bringen. Nach guter Vorarbeit seines Teams, gelang es Erik einige der Sprintfavoriten auszumanövrieren und einen starken dritten Platz hinter dem Tagessieger S. Bennett und dem zweitplatzierten J. Philipsen zu belegen.
Reaktionen im Ziel
„Heute war es eine Etappe für die Sprinter und wir wollten zuerst einmal sehen wie es nach der ersten Runde gehen würde. Auf den ersten Runden hatten wir etwas Wind und die Rennsituation änderte sich oft. Wir wollten versuchen, eine gute Position im Feld beizubehalten. Auf dem letzten Kilometer war es eng vorne und man musste aufpassen um sicher durchzukommen und auch nicht blockiert zu werden. Wir versuchten, in eine optimale Position auf der Zielgerade zu gelangen und dank guter Teamarbeit war ich am Ende in einer optimalen Ausgangslage um meinen Sprint anzuziehen. Unser Plan ist gut aufgegangen und so können wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein.” – Erik Baška

„Es war ein guter Auftakt in die Saison. Wir haben den ganzen Tag für Erik gearbeitet und das Team hat ihn gut nach vorne gebracht. Am Ende hatte er eine günstige Ausgangsposition im Sprintfinale und konnte einen starken dritten Platz in einem Klassefeld ersprinten. Damit können wir doch schon zufrieden sein. Natürlich wollten wir versuchen zu gewinnen, aber heute waren zwei Männer einfach schneller und wir sind absolut zufrieden mit dem Ergebnis.” – Enrico Poitschke, Sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Tanunda – Tanunda (150,0 km / 5x 30,0 km)
1 BENNETT Sam (Deceuninck – Quick – Step) 3:28:54
2 PHILIPSEN Jasper (Uae Team Emirates) 0:00:00
3 BASKA Erik (Bora – Hansgrohe) 0:00:00
4 VIVIANI Elia (Cofidis) 0:00:00
5 GREIPEL André (Israel Start – Up Nation) 0:00:00
6 HALVORSEN Kristoffer (Ef Pro Cycling) 0:00:00
7 EWAN Caleb (Lotto Soudal) 0:00:00
8 SARREAU Marc (Groupama – Fdj) 0:00:00
9 WELSFORD Sam (UNISA AUSTRALIA) 0:00:00
10 DAINESE Alberto (Team Sunweb) 0:00:00
11 CULLAIGH Gabriel (Movistar Team) 0:00:00
12 LAWLESS Christopher (Team Ineos) 0:00:00
13 IMPEY Daryl (Mitchelton – Scott) 0:00:00
14 MORKOV Michael (Deceuninck – Quick – Step) 0:00:00
15 HARPER Chris (Team Jumbo – Visma) 0:00:00

Kämpferischster Fahrer des Tages
ROSSKOPF Joseph (Ccc Team)

Gesamtwertung
1 BENNETT Sam (Deceuninck – Quick – Step) 3:28:44
2 PHILIPSEN Jasper (Uae Team Emirates) 0:00:04
3 BASKA Erik (Bora – Hansgrohe) 0:00:06
4 IMPEY Daryl (Mitchelton – Scott) 0:00:07
5 DRIZNERS Jarrad (UNISA AUSTRALIA) 0:00:07
6 LAWLESS Christopher (Team Ineos) 0:00:08
7 SUNDERLAND Dylan (Ntt Pro Cycling Team) 0:00:08
8 HAAS Nathan (Cofidis) 0:00:09
9 STORER Michael (Team Sunweb) 0:00:09
10 VIVIANI Elia (Cofidis) 0:00:10
11 GREIPEL André (Israel Start – Up Nation) 0:00:10
12 HALVORSEN Kristoffer (Ef Pro Cycling) 0:00:10
13 EWAN Caleb (Lotto Soudal) 0:00:10
14 SARREAU Marc (Groupama – Fdj) 0:00:10
15 WELSFORD Sam (UNISA AUSTRALIA) 0:00:10

Maloja Pushbikers 2020

Wir setzen neue Schwerpunkte: Die Maloja Pushbikers werden im kommenden Jahr erstmals als Continental Team mit deutscher Lizenz starten. Mit der Verlagerung ins oberbayerische Holzkirchen wird gleichzeitig der Fokus auf junge, hochtalentierte Nachwuchsfahrer gesetzt. Bereits 2020 bestehen die Pushbikers zu mehr als der Hälfte aus U23 Fahrern. Ebenso wird die Präsenz der Mannschaft in Deutschland und Zentraleuropa ausgebaut.
Vor zwei Jahren hat der ehemalige Bahnradprofi Christian Grasmann damit begonnen, das Team der Maloja Pushbikers, das früher nur als Bahnradteam gestartet ist, breiter aufzustellen. Es folgte der Schritt zum Aufbau eines Profi-Straßenteams, zunächst in Kooperation mit dem seit vielen Jahren sehr erfolgreichen Grazer Kontinentalteam WSA Greenlife. Zu Beginn der letzten Saison wurde dann das Team von WSA Pushbikers zu „Maloja Pushbikers“ umbenannt. Allerdings startete man noch immer unter österreichischer Lizenz. Die Verlagerung des Straßenteams nach Holzkirchen ist jetzt der nächste konsequente Schritt, verbunden mit einer neuen strategischen Ausrichtung.

„Wir haben in den letzten beiden Jahren viel gelernt und dabei gespürt, dass wir mit unseren Ideen, ein Team zu führen, besonders junge Talente ansprechen“, erklärt Teamchef Christian Grasmann die neue Ausrichtung. Nicht zuletzt ein langes Gespräch mit dem Gründer und Teamchef des Worldteams Bora-Hansgrohe Ralph Denk hat den Ausschlag dafür gegeben, den Fokus künftige auf junge Nachwuchsfahrer im Alter zwischen 19 und 23 Jahren zu legen. „Die jungen Fahrer kommen in den großen Teams kaum zum Einsatz, sie brauchen aber Rennkilometer und eine gezielte Betreuung. Das ist beim Profiradsport nicht anders wie beim Fußball“, sagt Grasmann. „Genau das können wir mit den Maloja Pushbikers bieten, bevor die Fahrer dann möglicherweise den Schritt in die ganz großen Teams machen.“ Auf dem Rennkalender der Holzkirchener werden künftig wichtige Klassiker in Italien, Frankreich, Österreich, Schweiz und den Benelux Ländern stehen. Auch um einen Start bei der Deutschland-Rundfahrt will man sich bemühen. Das sind attraktive Rennen, in denen der Nachwuchs sich beweisen kann.

Einen entscheidenden Faktor sieht Grasmann auch in der Mischung mit einigen sehr erfahrenen Profis. Die sollen nicht nur Vorbild sein, sondern auch ihre Erfahrung an die Jungen weiter geben. Damit dies gelingt, hat man im Raum Bad Tölz für die Saison eigene Apartments fürs Team angemietet. So soll möglichst viel gemeinsam trainiert werden. Hinzu kommt die neue Anlaufstelle der Pushbikers in Holzkirchen mit Büro, Ladengeschäft und Cafe. Dort wird nicht nur Gemeinschaft gepflegt, es gibt auch ausreichend Raum für wissenschaftliche Vorträge und Methodik mit Unterstützung der medizinischen Leistungsdiagnostik. Letzteres will man künftig in Eigenregie gezielt einsetzen. Ein Setup, wie man es nur selten vorfindet bei Kontinentalteams.

Für die sportliche Leitung konnte mit dem Salzburger Rupert Hödlmoser (32) ein junger, talentierter Trainer gewonnen werden, der zuletzt beim Team Union Raiffeisen Radteam Tirol mit innovativen Ideen für Aufsehen sorgte.

Die Team- und Sponsorenpräsentation wird im Januar unmittelbar vor dem Start in die neue Saison erfolgen. Aber schon jetzt ist klar, dass das Team künftig nicht nur mit einer deutschen Lizenz ausgestattet ist, sondern auch überwiegend auf Nachwuchsfahrer aus der Region setzt. Von den 15 Profis, die bislang einen Vertrag für die neue Saison bekommen haben, stammen elf aus Deutschland, darunter sechs aus Bayern.
If you do it with passion, you will not lose.

Wir freuen uns auf neue Gesichter, neue Erfahrungen und ganz viel Radsport mit Herzblut.
#beapushbiker