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Umbruch bei BORA – hansgrohe: Peter Sagan und Pascal Ackermann verlassen das Team zum Saisonende

Der Abgang von Sagan und Ackermann läutet einen größeren Umbruch ein, der von strategischen Entscheidungen begleitet wurde. Der erfolgreiche Weg der Vergangenheit soll auch in Zukunft fortgesetzt werden. In jedem Fall wünscht BORA – hansgrohe beiden das Allerbeste und eine erfolgreiche Zukunft.

Des Weiteren wird der Amberger Andreas Schillinger am Jahresende seine Karriere beenden.
Mit Peter Sagan werden wohl auch sein Bruder Juraj Sagan, Daniel Oss und Macjei Bodnar das Team verlassen.
Und die Anfahrer Rüdiger Selig und Michael Schwarzmann werden das Team auch verlassen.

Ein wahrlich großer Bruch und eine grundlegende Neuausrichtung und Strategie steht also bei BORA-hansgrohe an.


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„Zuerst einmal möchte ich festhalten, dass beide Fahrer wichtige Bestandteile unseres Teams sind und wir in den vergangenen Jahren gemeinsam viele Erfolge feiern konnten. Dafür bin ich dankbar. Dass sich unsere Wege nun trennen, hat unterschiedliche Gründe. Was Peter betrifft, da waren wir bis zuletzt in Verhandlungen. Über Details kann ich natürlich nicht sprechen, aber beide Seiten haben sehr konstruktiv an Lösungen gearbeitet und grundsätzlich wollten wir auch beide gerne gemeinsam in die Zukunft gehen. Allerdings haben wir uns als Team auch weiterentwickelt und diese Entwicklung möchten wir weiter vorantreiben. Wir haben da schon einige strategische Weichen gestellt und am Ende hat Peter für sich entschieden, dass es für ihn eine andere Option gibt, die mehr seinen Vorstellungen entspricht. Ich habe da vollen Respekt dafür. Dennoch ist es sehr schade, denn Peter ist Teil unserer Erfolgsgeschichte und hat zu unserer Entwicklung viel beigetragen. Dafür werden wir alle bei BORA – hansgrohe immer dankbar sein.
Auch Pascal hatte ein Angebot von uns. Er ist bei uns Profi geworden und ich denke, dass wir auch viel dazu beigetragen haben, ihn zu einem der besten Sprinter im Feld zu entwickeln. Wir hätten auch sehr gerne mit Pascal weitergearbeitet, aber er hat für sich entschieden, dass es Zeit für etwas Neues ist. Manchmal ist ein Tapetenwechsel einfach wichtig, das kann ich verstehen, dennoch wäre mir lieber gewesen, dass er mit uns die kommenden Jahre in Angriff nimmt.
Ich bin sicher, dass dies spannende Jahre für BORA – hansgrohe werden, denn uns steht nun ein größerer Umbruch bevor. Wir hinterfragen uns ständig, denn Stillstand bedeutet Rückschritt. Wir haben letztes Jahr sicher nicht alle unsere Ziele erreichen können, aus unterschiedlichen Gründen, aber unser Anspruch ist eben sehr hoch. Darum haben wir im Hintergrund auch bereits begonnen, uns für die Zukunft neu aufzustellen. Mehr dazu in den kommenden Wochen.
Ich möchte Peter und Pascal noch das Allerbeste für ihre sportliche Zukunft wünschen, aber zuerst werden wir in diesem Jahr noch versuchen, den einen oder anderen Sieg gemeinsam für BORA – hansgrohe einzufahren.“ – Ralph Denk, Team Manager

„Ich möchte heute bekannt geben, dass eine Reise zu Ende geht und ich meinen Vertrag mit BORA – hansgrohe nicht verlängern werde.
Ich bedanke mich bei Ralph Denk, Willi Bruckbauer, den Teamsponsoren, meinen Teamkollegen und allen Mitarbeitern bei BORA – hansgrohe. Alle haben mich in den vergangenen Jahren hervorragend unterstütz und mir viel Rückhalt und Selbstvertrauen gegeben, auch in schwierigen Zeiten. Wir haben immer zusammengehalten und wir haben gemeinsam viel erreicht. Wir waren nicht nur Arbeitskollegen, wir waren eine große Familie.
Die letzten fünf Jahre waren zweifellos unter den Besten meiner Karriere, mit vielen besonderen Momenten, an die ich mich immer erinnern werde. Ich konnte als erster Fahrer dreimal in Folge Weltmeister werden. Ich habe Paris-Roubaix gewonnen. Ich habe meinen 100. Profisieg gefeiert, das 7. Grüne Trikot bei der Tour de France und mein erstes Maglia Ciclamino beim Giro.
Dennoch habe ich mich nach langen Diskussionen mit meinem Management dazu entschieden, das Team zu verlassen und wir haben diese Entscheidung im Einvernehmen mit Ralph Denk getroffen. Es ist Zeit für ein neues Kapitel und Veränderungen gehören einfach zum Leben.
Ich bin sicher, BORA – hansgrohe wird seinen erfolgreichen Weg fortsetzen und ich wünsche dem gesamten Team alles Gute in den kommenden Jahren.“ – Peter Sagan

„Ich bin sehr dankbar für die Zeit, die ich mit dem Team hatte. Es war die Prägendste meiner noch jungen Karriere als Radprofi. Dankbar bin ich vor allem, dass das Team mir den Raum gegeben hat, mich zu einem Sprintkapitän zu entwickeln. Das ist nicht selbstverständlich. In Erinnerung werden mir vor allem die Momente während des Giro 2019 bleiben, wo ich das Maglia Ciclamino gewinnen konnte. Auch der Sieg bei Eschborn-Frankfurt zuvor: Momente, die man nicht vergisst. Jedoch, die Karriere eines Radprofis ist begrenzt. Und in dieser Zeit möchte ich neue Erfahrungen sammeln, mich stetig weiterentwickeln. Darum habe ich mich für einen anderen Weg entschlossen, diese Entscheidung ist mir alles andere als leichtgefallen. Ich danke dem gesamten Team, vor allem aber meinen Mates, die immer an mich geglaubt haben. Ich wünsche Euch alles Gute.“ – Pascal Ackermann

„Dass unser damals noch kleines Team vor 5 Jahren den „amtierenden Straßenweltmeister“ Peter Sagan gewinnen konnte, war nicht nur ein Traum für mich und eine absolute Sensation, sondern auch mehr als ein Glücksfall – sowohl fürs Team als auch für uns als Sponsor. Wir verdanken ihm die größten sportlichen Erfolge und unzählige emotionale Momente. Er war Inspiration für uns und ein perfekter Markenbotschafter für BORA. So übermenschlich wie er als Sportler scheint, so nahbar, freundlich und „normal“ ist er privat. Peter ist ein Freund des Unternehmens und der Menschen geworden und das wird er auch bleiben.
Pascal Ackermann ist mit 22 Jahren in unserem Team Profi und auf beeindruckende Weise schnell einer der Leistungsträger geworden. Und das nicht nur sportlich, mit seiner offenen und sympathischen Art war er immer ein nahbarer Gast, sehr beliebt und geschätzt bei uns und unseren Partnern und insofern auch ein toller Botschafter für BORA.
Dass Peter und Pascal das Team zum Ende der Saison verlassen werden, bedaure ich persönlich sehr. Wir sagen ein ganz großes Danke für alles und wünschen beiden nur das Allerbeste. BORA steht für Gastfreundschaft, insofern sind sie auch in Zukunft bei uns immer herzlich willkommen.“ – Willi Bruckbauer, Gründer und CEO BORA

„Im Namen der gesamten Hansgrohe Group möchte ich mich bei Pascal Ackermann und Peter Sagan für die zahlreichen sportlichen Erfolge und unvergesslichen Momente bedanken. Beide waren ein wichtiger Teil des beeindruckenden Aufstiegs des Rennradteams BORA – hansgrohe. Wir wünschen den beiden Profis nur das Beste für den weiteren Karriereweg.“ – Hans-Jürgen Kalmbach, Vorsitzender des Vorstands, Hansgrohe SE.

Konrad, Schelling und Fabbro verlängern Verträge mit BORA – hansgrohe

Tour de France Etappensieger Konrad soll im Team weiter eine freie Rolle erhalten, während Schelling und Fabbro ihre Entwicklung in Ruhe fortsetzen sollen. Der eine in Richtung Eintagesrennen, der andere bei Rundfahrten. Alle drei verlängern ihre Verträge um zwei Jahre mit dem deutschen WorldTeam.

„Zuerst einmal freue ich mich, dass wir uns mit diesen drei für uns durchaus wichtigen Fahrern über Vertragsverlängerungen einigen konnten. Patrick gehört einfach zu uns, da geht die Verbindung durch die vielen gemeinsam Jahre weit über das rein Sportliche hinaus. Er ist ein extrem vielseitiger Fahrer und vielleicht ist es uns gerade deshalb in den letzten Jahren schwergefallen, das Beste aus ihm rauszuholen. Ich denke aber, dass wir nun eine sehr gute Rolle für ihn gefunden haben und wir werden auch in Zukunft mit Patrick versuchen, mehr Rennen und Etappen zu gewinnen und eher weniger auf die eine oder andere Gesamtwertung zu achten.
Ide hat eine beeindruckende Entwicklung genommen. Man darf nie vergessen, dass er erst im letzten Jahr, dem ersten Jahr der Pandemie und damit einer extrem schwierigen Saison, bei uns Profi geworden ist. Dennoch hat er in diesem Jahr einen großen Schritt gemacht, war bei den Frühjahrsklassikern stark, hat seinen ersten Sieg eingefahren und hat es zur Tour de France geschafft. Gerade dort konnte man sehen, warum wir ihn bei BORA – hansgrohe so lieben. Diese Leidenschaft, mit der er um das Bergtrikot gekämpft hat, das beschreibt Ide wohl am besten. Er hat Charakter, ist ein außergewöhnlicher Typ und wir sind zuversichtlich, dass da noch viel möglich ist und wir zusammen auch weiter Spaß haben werden.
Auch Matteo hat sich noch einmal stark verbessert. Er hat dieses Jahr gezeigt, dass er nicht nur ein guter Helfer in den Bergen ist, sondern auch auf Ergebnis fahren kann. Er wird da sicherlich auch in Zukunft die eine oder andere Chance bekommen. Auch bei ihm sehen wir noch Potenzial, denn er ist ein akribischer Arbeiter und geht seinen Weg Schritt für Schritt. Das passt sehr gut zu unserem Ansatz im Team die Fahrer langsam an die Spitze heranzuführen.“ – Ralph Denk, Team Manager


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„BORA – hansgrohe ist einfach meine Heimat geworden und ich fühle mich hier wohl und es macht Spaß mit den Jungs Rennen zu fahren. Ich bin schon seit 2014, damals als Stagaire, im Team und habe mich seit dem als Rennfahrer ständig weiterentwickelt. Der Sieg bei der Tour de France hat mir enorm viel Selbstvertrauen gegeben und ich bin hungrig auf mehr. Ich möchte in Zukunft weiter offensiv fahren, das Team unterstützen und Rennen gewinnen. Es gibt immer noch Potenzial mich weiter zu verbessern, davon bin ich überzeugt und diesen Weg möchte ich gemeinsam mit BORA – hansgrohe gehen. Ich freue mich wirklich sehr auf die kommenden Jahre im Team.“ – Patrick Konrad

„Ich habe bei BORA – hansgrohe einfach meinen Platz gefunden und darum bin ich auch sehr froh, meinen Vertrag um zwei Jahre verlängern zu können. Meine Entwicklungskurve in den letzten beiden Jahren war sehr steil, das ist das Ergebnis harter Arbeit, eines professionellen Umfeldes, aber vor allem einer individuellen Zusammenarbeit. Für mich ist dieser individuelle Ansatz sehr wichtig, er zeugt von Vertrauen. Wir haben schon viel zusammen erreicht, meinen ersten Sieg und die erste Tour de France Teilnahme, aber wir haben auch noch viel gemeinsam vor.“ – Ide Schelling

„Vor zwei Jahren wurde ich Teil der Band of Brothers und fand ein sehr professionelles Umfeld vor. Die beide Jahre zuvor konnte ich nicht so richtig im Peloton fußfassen aufgrund von Verletzungen, bei BORA – hansgrohe hat sich das alles geändert. Mir wurde von Ralph Denk und dem gesamten Team viel Vertrauen entgegengebracht, das hat mir die Kraft und Motivation gegeben, hart an unseren Zielen zu arbeiten. Ich denke, meine Entwicklung spricht für sich und ist das Ergebnis einer erfolgreichen Zusammenarbeit, darum wollte ich diese Zusammenarbeit auch unbedingt fortsetzen. Unser Ziel ist, diesen Weg weiter zielstrebig zu verfolgen und ich werde alles tun, um das Vertrauen in mich weiter zu rechtfertigen.“ – Matteo Fabbro

Ethias Tour de Wallonie – Etappe 5

Dinant – Quaregnon – 183 Km

1 JAKOBSEN Fabio NED DECEUNINCK – QUICK-STEP 04:32:31
2 SELIG Rüdiger GER BORA -HANSGROHE 00:00

3 MENTEN Milan BEL BINGOAL PAUWELS SAUCES WB 00:00
4 MOZZATO Luca ITA B&B HOTELS P/B KTM 00:00
5 CAPIOT Amaury BEL TEAM ARKEA – SAMSIC 00:00
6 STEWART Jake GBR GROUPAMA-FDJ 00:00
7 KRISTOFF Alexander NOR UAE TEAM EMIRATES 00:00
8 TILLER Rasmus NOR UNO – X PRO CYCLING TEAM 00:00
9 VAN DER LUKE Nick NED RIWAL CYCLING TEAM 00:00
10 OLDANI Stefano ITA LOTTO SOUDAL 00:00

Gesamt:
1 SIMMONS Quinn USA TREK-SEGAFREDO 20:31:13
2 DEWULF Stan BEL AG2R CITROEN TEAM 00:04
3 RENARD Alexis FRA ISRAEL START-UP NATION 00:20
4 BARCELO ARAGON Fernando ESP COFIDIS 00:24
5 EENKHOORN Pascal NED JUMBO-VISMA 00:24
6 HERMANS Quinten BEL INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATER 00:27
7 VAN GILS Maxim BEL LOTTO SOUDAL 00:28
8 QUINN Sean USA HAGENS BERMAN AXEON 00:31
9 CAPIOT Amaury BEL TEAM ARKEA – SAMSIC 00:32
10 MENTEN Milan BEL BINGOAL PAUWELS SAUCES WB 00:32

Tour de Wallonie endet mit einem zweiten Platz im Massensprint durch Rudi Selig

Nach dem Start in Dinant ging es über 183,4 km nach Quaregnon. Die ersten 140 km verliefen wellig ehe das Peloton einen mit Kopfsteinpflaster gespickten Anstieg gegen Rennschluss zweimal zu meistern hatte. Eine 5-köpfige Gruppe versuchte ihr Glück schon früh in der Flucht und konnte ihren Abstand auf maximal 7 Minuten ausdehnen. Letztendlich zahlten sich die Bemühung der Spitzengruppe jedoch nicht aus, denn mit noch 13 km bis zum Ziel war es um sie geschehen. In der finalen Rennphase rückte BORA – hansgrohe im Feld vor, um am Schluss vorne mit dabei zu sein. Die letzten Attacken wurden vom Peloton gekontert und am Ende kam es wie erwartet zu einem Massensprint. Beim Sieg von F. Jakobsen sprintete Rudi Selig auf einen starken zweiten Rang.
„Ich glaube, das war heute alles was wir rausholen konnten, weil Jakobsen einfach zu stark war. Der hatte auch noch drei Fahrer im Finale gehabt. Ansonsten haben Matteo, Cece und Schwarzi mich den ganzen Tag gut beschützt. Im Finale hatte Schwarzi leider einen Platten, aber die Arbeit, die er heute geleistet hat war wirklich stark, und ohne ihn wäre mein Podestplatz nicht möglich gewesen. Aber wir haben eine gute Teamleistung gezeigt, und mit nur vier Fahrern können wir zufrieden sein, dass wir das so gut gelöst haben am Ende. Ich habe schon gemerkt, dass ich von Tag zu Tag immer besser in Form komme. Nach vier Wochen Rennpause war es ein bisschen schwer die ersten paar Tage, aber danach kam ich in Schwung und ich bin jetzt gespannt was da in Zukunft noch so geht.“ – Rudi Selig

„Unser Ziel war es, wieder im Finale offensiv zu fahren vor allem weil wir gesehen haben, dass der Zeitabstand zu der Spitzengruppe auf über sieben Minuten angewachsen ist. Wir haben gedacht, dass es sicher schwierig sein wird, das Finale zu kontrollieren, weil wenige Teams dazu in der Lage waren. Vor allem Matteo Fabbro hatte die Aufgabe im Finale offensiv zu fahren, aber dann ist es doch den drei Klassementteams gelungen das Loch zu schließen. Am Ende als wir auf die Runde gekommen sind, haben wir entschieden, voll für Rudi zu fahren und ihm im Massensprint zu unterstützen. Ich muss sagen, das hat auch mit dem zweiten Platz wirklich hervorragend funktioniert, vor allem wenn man bedenkt, dass Rudi keine Lead-Out Fahrer hatte, sondern dass Matteo die letzten Attacken kontern musste. Und er hat es ohne richtigen Lead-Out auf den zweiten Platz geschafft. Großen Respekt für Matteo, der im Finale einer Etappe mit Klassikercharakter die Arbeit eines Klassikerfahrers machen konnte. Auch Cece hat sehr gut arbeitet. Insofern ist der zweite Platz ein versöhnlicher Abschluss für uns. Sicher ein Grund zur Freude und hoffentlich kann Rudi in den nächsten Wochen an diese gute Leistung anknüpfen.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter

Settimana Ciclistica Italiana – Etappe 5


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Cagliari – 170 Km

1 ACKERMANN Pascal GER BORA – HANSGROHE 04:11:01
2 RESTREPO VALENCIA Jhonatan COL ANDRONI GIOCATTOLI – SIDERMEC 00:00
3 VANMARCKE Sep BEL ISRAEL START-UP NATION 00:00
4 BOUET Maxime FRA TEAM ARKEA – SAMSIC 00:00
5 BURCHIO Federico ITA WORK SERVICE MARCHIOL DINATEK 00:00
6 CANOLA Marco ITA GAZPROM-RUSVELO 00:00
7 FILOSI Iuri ITA GIOTTI VICTORIA – SAVINI DUE 00:00
8 IRIZAR LASKURAIN Julen ESP EUSKALTEL- EUSKADI 00:00
9 GARAVAGLIA Giacomo ITA WORK SERVICE MARCHIOL DINATEK 00:00
10 CULLAIGH Gabriel GBR MOVISTARTEAM 00:00

Endstand:
1 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 20:30:24
2 VANMARCKE Sep BEL ISRAEL START-UP NATION 00:08
3 ALEOTTI Giovanni ITA BORA – HANSGROHE 00:16
4 GROSSSCHARTNER Felix AUT BORA – HANSGROHE 00:20

5 VILLELLA Davide ITA MOVISTARTEAM 00:20
6 SAMITIER SAMITIER Sergio ESP MOVISTARTEAM 00:20
7 DOUBLE Paul GBR MG.KVIS VPM 00:20
8 HERMANS Ben BEL ISRAEL START-UP NATION 00:20
9 ZAKARIN Ilnur RUS GAZPROM-RUSVELO 00:20
10 ZEITS Andrey KAZ TEAM BIKEEXCHANGE 00:27

Pascal Ackermann gelingt Hattrick auf der letzten Etappe der Settimana Ciclistica

Heute ging es über 170,2 km und zwei Anstiege nochmals rund um Cagliari, der Hauptstadt Sardiniens. Das Terrain sollte den Sprintern keine allzu großen Sorgen machen und wie erwartet kam es am Ende zu einem Sprint. Ein Quartett löste sich nach 20 gefahrenen Kilometern vom Feld und fuhr einen Vorsprung von rund 3 Minuten während des Tages heraus bevor das Rennen wieder zusammenkam. Im Schlussanstieg fiel das Feld zwar etwas auseinander, doch BORA – hansgrohe gelang es vorne mitzufahren und Pascal Ackermann gut fürs Finale zu platzieren. Am Ende zeigte sich der Pfälzer sehr stark und holte sich den Sieg im Sprint. Der Raublinger Rennstall beendete die Sardinien-Rundfahrt mit drei Etappensiegen und dem Gewinn des Punktetrikots durch Pascal Ackermann, einem dritten Platz in der Gesamtwertung und dem Sieg in der Nachwuchswertung durch Giovanni Aleotti, und dem vierten Platz im Gesamtklassement durch Felix Großschartner.

Reaktionen im Ziel

„Heute hatten wir noch einmal eine Chance auf einen Etappensieg und wir wollten alles daransetzen diese Chance auch zu nutzen. Im letzten Anstieg ist das Feld etwas auseinandergefallen, aber wir versuchten vorne dranzubleiben und das ist uns auch gelungen. Ich konnte dann meinen Sprint im richtigen Zeitpunkt anziehen und damit meinen dritten Etappensieg hier holen. Vielen Dank an das ganze Team für die Unterstützung hier in Italien.“ – Pascal Ackermann

„Das war ein erfolgreiches Rennen hier in Sardinien und ich bin zufrieden mit dem 3. Rang in der Gesamtwertung und dem Sieg in der Nachwuchswertung. Das ganze Team hat hart gearbeitet, um das zu erreichen. Das Resultat motiviert mich sehr für die nächsten Rennen und ich hoffe auf diesen Erfolg beim nächsten Mal aufbauen zu können.“ – Giovanni Aleotti

„Ein tolles Ende mit noch einem dritten Sieg und dem dritten Platz in der Gesamtwertung. Man kann nur sagen, Kompliment an das ganze Team für dieses starke Ergebnis.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

108. Tour de France – Etappe 21 Zielankunft Paris

Photo by HERBERT MOOS
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Chatou – Paris/Champs-Élysées (108,4 km)

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1 WOUT VAN AERT (JUMBO – VISMA) 02h 39′ 37“
2 JASPER PHILIPSEN (ALPECIN – FENIX) + 00h 00′ 00“
3 MARK CAVENDISH (DECEUNINCK – QUICK – STEP) + 00h 00′ 00“
4 LUKA MEZGEC (TEAM BIKEEXCHANGE) + 00h 00′ 00“
5 ANDRÉ GREIPEL (ISRAEL START-UP NATION) + 00h 00′ 00“
6 DANNY VAN POPPEL (INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX) + 00h 00′ 00“
7 MICHAEL MATTHEWS (TEAM BIKEEXCHANGE) + 00h 00′ 00“
8 ALEX ARANBURU DEBA (ASTANA – PREMIER TECH) + 00h 00′ 00“
9 CYRIL BARTHE (B&B HOTELS P/B KTM) + 00h 00′ 00“
10 MAXIMILIAN RICHARD WALSCHEID (TEAM QHUBEKA NEXTHASH) + 00h 00′ 00“

Endstand:
1 TADEJ POGACAR (UAE TEAM EMIRATES) 82h 56′ 36“
2 JONAS VINGEGAARD (JUMBO – VISMA) + 00h 05′ 20“
3 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) + 00h 07′ 03“
4 BEN O’CONNOR (AG2R CITROEN TEAM) + 00h 10′ 02“
5 WILCO KELDERMAN (BORA – HANSGROHE) + 00h 10′ 13“
6 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) + 00h 11′ 43“
7 ALEXEY LUTSENKO (ASTANA – PREMIER TECH) + 00h 12′ 23“
8 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) + 00h 15′ 33“
9 PEIO BILBAO (BAHRAIN VICTORIOUS) + 00h 16′ 04“
10 RIGOBERTO URAN (EF EDUCATION – NIPPO) + 00h 18′ 34“
11 DAVID GAUDU (GROUPAMA – FDJ) + 00h 21′ 50“
12 MATTIA CATTANEO (DECEUNINCK – QUICK – STEP) + 00h 24′ 58“
13 JHOAN ESTEBAN CHAVES (TEAM BIKEEXCHANGE) + 00h 37′ 48“
14 LOUIS MEINTJES (INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX) + 00h 38′ 09“
15 AURÉLIEN PARET PEINTRE (AG2R CITROEN TEAM) + 00h 39′ 09′

Endstand Punktewertung
1 MARK CAVENDISH (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 337 PTS
2 MICHAEL MATTHEWS (TEAM BIKEEXCHANGE) 291 PTS
3 SONNY COLBRELLI (BAHRAIN VICTORIOUS) 227 PTS
4 JASPER PHILIPSEN (ALPECIN – FENIX) 216 PTS
5 WOUT VAN AERT (JUMBO – VISMA) 171 PTS

Endstand Bergwertung
1 TADEJ POGACAR (UAE TEAM EMIRATES) 107 PTS
2 WOUTER POELS (BAHRAIN VICTORIOUS) 88 PTS
3 JONAS VINGEGAARD (JUMBO – VISMA) 82 PTS
4 WOUT VAN AERT (JUMBO – VISMA) 68 PTS
5 NAIRO QUINTANA (TEAM ARKEA – SAMSIC) 66 PTS

Kämpferischster Fahrer
FRANCK BONNAMOUR (B&B HOTELS P/B KTM)

Endstand Mannschaftswertung
1 BAHRAIN VICTORIOUS 249h 16′ 47“
2 EF EDUCATION – NIPPO + 00h 19′ 12“
3 JUMBO – VISMA + 01h 11′ 35“
4 INEOS GRENADIERS + 01h 27′ 10“
5 AG2R CITROEN TEAM + 01h 31′ 54“
6 BORA – HANSGROHE + 01h 36′ 44“

Erfolgreiche Tour für BORA – hansgrohe geht an der Champs-Élysées zu Ende: Kelderman am Ende Fünfter der Gesamtwertung

Traditionell endet die 21. und letzte Etappe der Tour de France auf der Champs-Élysées in Paris. Nach dem Start in Chatou ließ es das Peloton locker angehen und es war Zeit für das eine oder andere Siegerfoto. Als Paris erreicht war, begann auch der Kampf um den letzten Sieg, denn erst acht Teams konnten in diesem Jahr eine Etappe gewinnen. BORA – hansgrohe war mit zwei Tagessiegen und Rang fünf in der Gesamtwertung durch Wilco Kelderman eine der erfolgreichsten Mannschaften. Dennoch wollte sich das Team aus Raubling auch heute noch einmal entsprechend präsentieren und fuhr erneut ein aggressives Rennen. Immer wieder attackierten vor allem Konrad und Schelling und versuchten auch im Finale den Sprintern ein Schnippchen zu schlagen. Dies gelang aber nicht und am Ende holte W. Van Aert den letzten Tagessieg. Nach mehr als 3400 Kilometern und drei Wochen konnte BORA – hansgrohe dennoch das Ende einer sehr erfolgreichen Tour de France feiern.

Von der Ziellinie

„Ich bin glücklich mit dem fünften Platz und vor allem zufrieden mit meiner Leistung über die drei Wochen. Das gesamte Team hat mich großartig unterstützt, jeder hat einen tollen Job gemacht und der Teamgeist war einfach großartig. Ich denke, das war der Schlüssel zum Erfolg, denn obwohl es eine harte Tour war und wir auch einige Rückschläge zu verkraften hatten, hatten wir Spaß und jeder war für den anderen da. Am Ende war es eine sehr erfolgreiche Tour für BORA – hansgrohe und ich bin stolz, dass ich dazu beitragen konnte. Normalerweise habe ich ein oder zwei super Tage während einer Grand Tour, das hat diesmal vielleicht gefehlt. Es ist schwer zu sagen, woran das gelegen hat, aber generell habe ich schon den einen oder anderen Punkt im Kopf, den wir noch verbessern können. Es ist noch Luft nach oben und ich bin heiß darauf, da gemeinsam mit dem Team konsequent weiterzuarbeiten. Ich fühle mich hier sehr wohl und bin sicher, dass wir auch in Zukunft erfolgreich sein können.“ – Wilco Kelderman

„Es war eine sehr erfolgreiche Tour für uns und wir sind wirklich sehr zufrieden. Diese Tour war sicherlich speziell, der aggressive Fahrstil, die Intensität hat den Fahrern alles abverlangt, war für die Zuseher aber richtig attraktiv. Wir haben da auch einiges beigetragen, waren in vielen Gruppen und so gut wie immer vorne vertreten. Natürlich war es ein harter Rückschlag, als Peter die Tour mit einer Knieverletzung verlassen musste, aber die Mannschaft hat sich nicht hängen lassen, sondern hat die richtige Antwort gefunden, darauf bin ich sehr stolz. Wir haben mit Nils und Patrick zwei Etappen gewonnen, aber vor allem die Art und Weise, wie wir diese Etappen gewonnen haben, war beeindruckend. Dann hatten wir zu Beginn der Tour ja auch noch eine Woche lang das Bergtrikot durch Ide, auch das darf man nicht vergessen. Als Tourneuling war vor allem die Emotion beeindruckend, mit der er drei Tage lang in jeder Gruppe um die Punkte gekämpft hat. In der Gesamtwertung war unser Ziel die Top-Fünf und am Ende hat auch das geklappt. Wilco war über drei Wochen einer der konstantesten Fahrer und immer vorne dabei, obwohl er nicht immer vom Glück verfolgt war und einige Stürze zu verkraften hatte. Da hat er viel Moral bewiesen, sich nie hängen lassen und wurde am Ende belohnt. Um das alles zu erreichen, haben wir als Team zusammengearbeitet und sind füreinander eingestanden. Das war schön zu sehen und jeder einzelne hat einen super Job gemacht. Da kann man als Teamchef nur Danke sagen.“ – Ralph Denk, Team Manager

Van Aert and Pogacar triumph in Paris

Belgian champion Wout van Aert managed to win the bunch gallop of the Champs-Élysées after he took the Mont Ventoux stage and the time trial in the vineyard of Saint-Émilion, bagging the last two stages of the 108th Tour de France ahead of his compatriot Jasper Philipsen and Mark Cavendish. The Briton however won the points classification ten years after his first time. Tadej Pogacar won the Tour de France overall for the second time with Jonas Vingegaard and Richard Carapaz rounding out the podium.

Attacks by trios
141 riders took the start of stage 21 in Chatou at 16.39. One non-starter: Jakob Fuglsang (Astana). Mikkel Bjerg (UAE Team Emirates) took the only KOM point available at côte des Grès (km 7) to enter the 63-man strong climbers’ classification. The riders covered 30.8km in the first hour of racing. The race truly started after Pogacar passed the line on the Champs-Élysées along with his whole team with 52km remaining. Stefan Bissegger (EF Education-Nippo), Casper Pedersen (DSM) and Harry Sweeny (Lotto-Soudal) created the first breakaway of the day. Patrick Konrad (Bora-Hansgrohe) caught up with them to make it a leading quartet. Pedersen was first to drop down.

One last Champs-Elysées feeling for Philippe Gilbert
It was bunched up again 32km before the end. Another leading trio was formed at the initiative of Ide Schelling (Bora-Hansgrohe) with superstars Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step) and Philippe Gilbert (Lotto-Soudal) joining him at the front. Gilbert enjoyed his last ride on the Champs-Elysées as he announced this is his last Tour. With 27km to go, it was the turn of Brent Van Moer (Lotto-Soudal) and Michael Valgren (EF Education-Nippo) to pedal at the front with Schelling. They got no more than 25’’ lead over the bunch led by Deceuninck-Quick Step.

Third stage win for van Aert
With the help of Cyril Gautier, Franck Bonnamour (B&B) tried to bridge the gap by himself but it didn’t work out. It was bunched up with 6km to go in the last lap as Ineos Grenadiers made the last effort to bring Van Moer, Valgren and Schelling back. Deceuninck-Quick Step kept the peloton under control but van Aert, propelled by Mike Teunissen, launched his sprint earlier and fended off Philipsen and Cavendish to take his third stage win in the 108th Tour de France. He’s the tenth Belgian to impose himself on the Champs-Elysées (since 1975). By beating Cavendish, he maintained his compatriot Eddy Merckx on top of the tally of all-time stage winners, along with the Manxman (34). Pogacar is the first double Tour de France overall winner at the age of only 23.

Settimana Ciclistica Italiana – Etappe 4

Cagliari – 168 Km

1 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 04:03:58
2 RIABUSHENKO Aleksandr BLR UAE TEAM EMIRATES 00:00
3 VANMARCKE Sep BEL ISRAEL START-UP NATION 00:00
4 SISKEVICIUS Evaldas LTU DELKO 00:00
5 PADUN Mark UKR BAHRAIN VICTORIUS 00:00
6 ALEOTTI Giovanni ITA BORA – HANSGROHE 00:00
7 ABRAHAMSEN Jonas NOR UNO-X PRO CYCLING TEAM 00:00
8 BOUET Maxime FRA TEAM ARKEA – SAMSIC 00:00
9 VERWILST Aaron BEL SPORT VLAANDEREN – BALOISE 00:00
10 VILLELLA Davide ITA MOVISTARTEAM 00:00
11 GROSSSCHARTNER Felix AUT BORA – HANSGROHE 00:00
12 KANGERT Tanel EST TEAM BIKEEXCHANGE 00:00
13 DOUBLE Paul GBR MG.KVIS VPM 00:00
14 HERMANS Ben BEL ISRAEL START-UP NATION 00:00
15 UMBA LOPEZ Abner Santiago COL ANDRONI GIOCATTOLI – SIDERMEC 00:00

Gesamt:
1 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 16:19:23
2 VANMARCKE Sep BEL ISRAEL START-UP NATION 00:12
3 ALEOTTI Giovanni ITA BORA – HANSGROHE 00:16
4 VILLELLA Davide ITA MOVISTARTEAM 00:20
5 GROSSSCHARTNER Felix AUT BORA – HANSGROHE 00:20
6 SAMITIER SAMITIER Sergio ESP MOVISTARTEAM 00:20
7 DOUBLE Paul GBR MG.KVIS VPM 00:20
8 HERMANS Ben BEL ISRAEL START-UP NATION 00:20
9 ZAKARIN Ilnur RUS GAZPROM-RUSVELO 00:20
10 ZEITS Andrey KAZ TEAM BIKEEXCHANGE 00:27

108. Tour de France – Etappe 20 EZF

Libourne – Saint-Emilion ITT – 31 Km

Photo by HERBERT MOOS
Photo by HERBERT MOOS

1 VAN AERT Wout BEL JUMBO – VISMA 00:35:53
2 ASGREEN Kasper DEN DECEUNINCK – QUICK – STEP 00:21
3 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO – VISMA 00:32
4 KÜNG Stefan SUI GROUPAMA – FDJ 00:38
5 BISSEGGER Stefan SUI EF EDUCATION – NIPPO 00:44
6 CATTANEO Mattia ITA DECEUNINCK – QUICK – STEP 00:49
7 BJERG Mikkel DEN UAE TEAM EMIRATES 00:52
8 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 00:57
9 NIELSEN Magnus Cort DEN EF EDUCATION – NIPPO 01:00
10 VAN BAARLE Dylan NED INEOS GRENADIERS 01:21
11 MCNULTY Brandon USA UAE TEAM EMIRATES 01:35
12 ARMIRAIL Bruno FRA GROUPAMA – FDJ 01:46
13 CASTROVIEJO Jonathan ESP INEOS GRENADIERS 01:47
14 FRAILE Omar ESP ASTANA – PREMIER TECH 01:47
15 WRIGHT Fred GBR BAHRAIN VICTORIOUS 01:56

GESAMT:
1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 80:16:59
2 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO – VISMA 05:20
3 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 07:03
4 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROEN TEAM 10:02
5 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 10:13
6 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 11:43
7 LUTSENKO Alexey KAZ ASTANA – PREMIER TECH 12:23
8 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 15:33
9 BILBAO Peio ESP BAHRAIN VICTORIOUS 16:04
10 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – NIPPO 18:34

Wilco Kelderman auch nach dem Abschlusszeitfahren bei der Tour auf Rang fünf der Gesamtwertung

Mit einem 30,8 Kilometer langen Einzelzeitfahren von Libourne nach Saint-Émilion fiel heute die Entscheidung in der Gesamtwertung der Tour de France 2021. Während es alle anderen Fahrer von BORA – hansgrohe ruhig angehen lassen konnten, ging es für Wilco Kelderman noch um die Ränge vier bis sechs in der Gesamtwertung. Auf dem leicht welligen Kurs, der technisch wenig anspruchsvoll war, setzte K. Asgreen eine erste Richtmarke mit einer Zeit von 36:14. Nur noch W. Van Aert war am Ende in der Lage, diese Zeit zu unterbieten, um in 35:53 den Tagessieg einzufahren. Um 17:11 rollte Wilco Kelderman von der Startrampe und begann verhalten im ersten Streckenteil. Bei der ersten Zwischenzeit hatte der Kapitän von BORA – hansgrohe fünf Sekunden Rückstand auf B. O’Connor, dem Vierten der Gesamtwertung. Von da an fand Kelderman aber besser zu seinem Rhythmus und holte Sekunden um Sekunde auf. Am Ende erreichte er das Ziel in 38:13 und war damit 21 Sekunden schneller als O’Connor, konnte den jungen Australier aber dennoch nicht in der Gesamtwertung überholen. Der fünfte Gesamtrang vor der morgigen Abschlussetappe ist aber in jedem Fall als Erfolg zu werten. T. Pogacar verteidigte auch heute souverän seine Gesamtführung.

Von der Ziellinie
„Es war ein sehr harter Kurs, schlechter Asphalt, rauf und runter und ein normaler Tag für mich, würde ich sagen. Das richtige Tempo zu finden war nicht einfach, im Grunde habe ich einfach versucht durchzuziehen und alles aus meinen Beinen herauszuholen. Natürlich wollte ich noch versuchen O’Connor anzugreifen, aber wir waren schon beim ersten Zeitfahren nah beieinander. Am Ende haben 11 Sekunden gefehlt, aber ich bin nicht enttäuscht, ich freue mich über Rang fünf. Ich habe alles gegeben und mehr war nicht drin. Es ist schön, nun auch eine Top-Fünf Platzierung bei der Tour zu haben, nach Rang drei beim Giro und Rang vier bei der Vuelta, denn die Tour ist das größte Rennen in unserem Sport. Ich kann mit meiner Leistung über die drei Wochen hier zufrieden sein und bin auch stolz darauf, was ich geleistet habe. Wir haben eine erfolgreiche Tour als Team und das ist ebenfalls ein tolles Gefühl. “ – Wilco Kelderman

„Wilco hat ein gutes Zeitfahren gefahren, vor allem wenn man bedenkt, dass er gestern den Sturz hatte. Man konnte sehen, dass er nicht immer in der besten Position auf dem Zeitfahrrad fahren konnte und auch keinerlei Risiko eingegangen ist. Er ist noch an Rang vier herangekommen, aber 11 Sekunden sind eben 11 Sekunden und Rang fünf bei der Tour ist ein tolles Ergebnis. Jetzt müssen wir noch einen Tag lang konzentriert bleiben. Aber wenn es so bleibt, können wir mit Rang fünf in der Gesamtwertung und zwei Etappensiege sehr zufrieden sein.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Van Aert in the vineyard

Wout van Aert who came to the Tour de France with the first ambition of winning sprints and wearing the yellow jersey claimed an impressive time trial victory in the vineyard of Saint-Émilion after the Mont Ventoux stage. Kasper Asgreen and Jonas Vingegaard rounded out the podium of stage 20. Tadej Pogacar finished with 8th best time and retained the yellow jersey with an advantage of 5’20’’ over Vingegaard.
Stefan Bissegger for one and half hour on the hot seat

Successively, Tim Declercq, Mark Cavendish, Michael Morkov, Dries Devenyns, all from Deceuninck-Quick Step, set a time of reference. Max Walscheid (Qhubeka-NextHash) bettered the Belgian but the first big specialist to ride over 50km/h was Mikkel Bjerg (UAE Team Emirates) in 36’45’’ (50.3km/h). Stefan Bissegger (EF Education-Nippo) rode eight seconds faster in 36’37 (50.4km/h). Bissegger and Bjerg topped the tally until Kasper Asgreen (Deceuninck-Quick Step) outclassed them. In both time checks, the Danish champion was 6’’ ahead of the Swiss winner of the time trial at Paris-Nice who remained on the hot seat for one hour and ten minutes. Asgreen was the eighth leader of the stage with an average speed of 51km/h (36’14’’).

Big disillusion for Stefan Küng
European champion Stefan Küng (Groupama-FDJ) was the hot favourite to dethrone the Dane. He started on a high note, with 6’’ lead over Asgreen at Pomerol (km 7.6) but had already lost his advantage at Montagne (km 20). Towards the end, he paid for his efforts and missed out on the stage win he wanted badly. Asgreen was eventually ousted by Wout van Aert (Jumbo-Visma) who rode in 35’53’’ at 51.5km/h, which was 21’’ faster than the previous leader!

First ITT win at the Tour de France for van Aert
In the battle for GC positions, all riders who were threatened by their closest follower retained their supremacy: Vingegaard (2nd) over Richard Carapaz, Ben O’Connor (4th) over Wilco Kelderman, Enric Mas (6th) over Alexey Lutsenko and Guillaume Martin (8th) over Pello Bilbao. Van Aert had won bunch sprints and a mountain stage previously but this is his first time trial victory. For the second time, Pogacar, 23, will ride to Paris in the yellow jersey.

Settimana Ciclistica Italiana – Etappe 3

Oristano – Cagliari – 181 Km


Photo by Plomi

1 ACKERMANN Pascal GER BORA- HANSGROHE 04:08:34
2 MILAN Jonathan ITA BAHRAIN VICTORIUS 00:00
3 BARBIER Rudy FRA ISRAEL START-UP NATION 00:00
4 VIVIANI Elia ITA NAZIONALE ITALIANA 00:00
5 BLIKRA Erlend NOR UNO-X PRO CYCLING TEAM 00:00
6 PACIONI Luca ITA EOLO-KOMETA CYCLING TEAM 00:00
7 ALONSO FLORES Mikel ESP EUSKALTEL- EUSKADI 00:00
8 FIORELLI Filippo ITA BARDIANI CSF FAIZANE‘ 00:00
9 MALUCELLI Matteo ITA ANDRONI GIOCATTOLI – SIDERMEC 00:00
10 MARECZKO Jakub ITA VINIZABU‘ 00:00

Gesamt:
1 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 12:15:35
2 VANMARCKE Sep BEL ISRAEL START-UP NATION 00:06
3 ALEOTTI Giovanni ITA BORA – HANSGROHE 00:06
4 VILLELLA Davide ITA MOVISTARTEAM 00:10
5 GROSSSCHARTNER Felix AUT BORA – HANSGROHE 00:10
6 IRIZAR LASKURAIN Julen ESP EUSKALTEL- EUSKADI 00:10
7 SAMITIER SAMITIER Sergio ESP MOVISTARTEAM 00:10
8 DOUBLE Paul GBR MG.KVIS VPM 00:10
9 HERMANS Ben BEL ISRAEL START-UP NATION 00:10
10 ZAKARIN Ilnur RUS GAZPROM-RUSVELO 00:10

Erneuter Sieg für Pascal Ackermann auf der 3. Etappe der Settimana Ciclistica Italiana

Die sardinische Rundfahrt führte heute über 180,9 km von Oristano nach Cagliari. Außer zwei Hügel zur Rennhälfte war die Strecke nicht besonders anspruchsvoll und mit einer langen Abfahrt ins Ziel waren die schellen Männer heute wieder am Zug. Eine fünfköpfige Fluchtgruppe entkam recht früh, doch BORA – hansgrohe drückte stark aufs Tempo und die Spitze war kurz vor der letzten Bergwertung wieder eingefangen. Am Ende positionierte das Team aus Raubling Pascal Ackermann, den Sieger des Vortages, in eine gute Ausgangslage für den zu erwarteten Massensprint, den der Pfälzer dann auch für sich entschied.

Reaktionen im Ziel

„Wir wollten heute auf den Sieg fahren und die Jungs haben deshalb das Rennen während des ganzen Tages gut kontrolliert und der Ausreißergruppe keine Chance gelassen. Auf dem letzten Teil der Strecke hatten wir starken Rückenwind und das Tempo war sehr hoch. Im Sprintfinale befand ich mich in einer guten Ausgangsposition und konnte als Erster über die Ziellinie ziehen. Ich bin sehr glücklich über meinen zweiten Sieg hier in Sardinien und bedanke mich bei allen im Team für ihre Unterstützung.“ – Pascal Ackermann

„Das war ein tolles Rennen heute, noch ein Sieg für uns und Pascal. Juraj hat einen besonders guten Job gemacht, um das Rennen zu kontrollieren. Im Finale gab es viel cross-tailwind und wir haben dann versucht auf die Kante zu gehen und das Rennen auseinanderzufahren. Das hat zwar nicht funktioniert, aber unser Plan war sowieso auf den Sieg für Pascal zu fahren, und am Ende hat das wunderbar geklappt. Kompliment an das ganze Team, und jetzt geht’s weiter.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

108. Tour de France – Etappe 19

Mourenx – Libourne – 203 Km

Photo by HERBERT MOOS
Photo by HERBERT MOOS

1 MOHORIC Matej SLO BAHRAIN VICTORIOUS 04:19:17
2 LAPORTE Christophe FRA COFIDIS 00:58
3 PEDERSEN Casper DEN TEAM DSM 00:58
4 TEUNISSEN Mike NED JUMBO – VISMA 01:02
5 POLITT Nils GER BORA – HANSGROHE 01:08
6 THEUNS Edward BEL TREK – SEGAFREDO 01:08
7 HUNDAHL Michael Valgren DEN EF EDUCATION – NIPPO 01:08
8 ZIMMERMANN Georg GER INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX 01:08
9 TURGIS Anthony FRA TOTALENERGIES 01:10
10 STUYVEN Jasper BEL TREK – SEGAFREDO 01:10
11 BERNARD Julien FRA TREK – SEGAFREDO 02:37
12 WALSCHEID Maximilian Richard GER TEAM QHUBEKA NEXTHASH 02:37
13 BALLERINI Davide ITA DECEUNINCK – QUICK – STEP 02:37
14 DILLIER Silvan SUI ALPECIN – FENIX 02:37
15 RUTSCH Jonas GER EF EDUCATION – NIPPO 02:37

Gesamt:
1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 79:40:09
2 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO – VISMA 05:45
3 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 05:51
4 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROEN TEAM 08:18
5 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 08:50
6 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 10:11
7 LUTSENKO Alexey KAZ ASTANA – PREMIER TECH 11:22
8 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 12:46
9 BILBAO Peio ESP BAHRAIN VICTORIOUS 13:48
10 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – NIPPO 16:25

Nils Politt auf Rang 5 in Libourne nach erneutem Tag in einer Fluchtgruppe

Am Papier sah die 19. Touretappe von Mourenx nach Libourne nach einer klaren Sache für die Sprinter aus, mit über 200 Kilometern und vielen Teams im Peloton, die einem Erfolg noch hinterherlaufen, war aber auch möglich, dass das Rennen einmal mehr von Ausreißern bestimmt werden würde. Entsprechend explosiv verlief auch der Beginn der Etappe. Nach einigen Attacken ereignete sich ein Massensturz, der diesmal allerdings glimpflich ausging, während an der Spitze sechs Fahrer die erste Gruppe des Tages bildeten. Da das Peloton nun wartete, bis alle Fahrer wieder aufgeschlossen hatten, war der Abstand zwischen Spitze und Feld schnell auf vier Minuten angewachsen. Leider folgte dann ein zweiter Massensturz, in dem auch Kelderman, Politt und Konrad von BORA – hansgrohe zu Boden gingen. Alle drei konnten das Rennen ohne gröbere Blessuren fortsetzen, für Kelderman aber sicher keine optimalen Voraussetzungen vor dem Zeitfahren morgen. Nach dem Zwischensprint wurde das Rennen noch einmal unruhig, als plötzlich mehrere Fahrer erneut attackierten. Nils Politt initiierte eine stark besetzte Verfolgergruppe, die rund 100 km vor dem Ziel die Spitze einholte, während auch im Feld immer noch einige Mannschaften Tempo machten. Etwa 25 km später gab das Feld aber auf und es war klar, dass der Sieger aus der 20-Mann-Spitzengruppe kommen würde. Kurze Zeit später begannen auch schon die ersten Attacken, es dauerte allerdings, bis die Gruppe auseinanderfiel. Politt schaffte den Sprung in die erste Gruppe und attackierte dort erneut einige Male. Am Ende setzte den entscheidenden Angriff aber M. Mohoric der einen Solosieg feiern konnte. Nils versuchte sich zwar weiter von den Verfolgern zu lösen, am Ende musste er sich heute aber mit Rang fünf begnügen nach einem sehr starken Auftritt.

Von der Ziellinie
„Es war ein brutal harter Tag mit fast 49 km/h trotz Gegenwind und ein hektischer Start mit den beiden Stürzen. Nach 50 km gab es dann erneut Attacken. In der Gruppe vorne habe ich dann heute etwas länger gewartet, denn ich war alleine. Das Finale war recht hügelig und ich habe an fast jeder Steigung attackiert, um die Gruppe zu verkleinern. Das hat gut geklappt, aber leider hat Mohoric dann über eine Kuppe ein kleines Loch reißen können und dahinter haben alle mich angesehen. Ich denke, nach meinem Sieg wissen alle, wie stark ich bin, da ist es viel schwieriger, sowas zu wiederholen. Es gab einfach keine Kooperation, als Mohoric vorne war, obwohl manche Teams zwei Fahrer in der Gruppe hatten.“ – Nils Politt

„Es war wieder ein harter Tag, härter als einige dachten. Aber viele Teams haben hier noch keinen Sieg und versuchen wirklich alles, um noch einen Erfolg einzufahren. Leider war Wilco in den zweiten Sturz verwickelt, es geht ihm bis auf ein paar Abschürfungen gut, aber optimal ist das natürlich nicht vor dem Zeitfahren morgen. Dennoch können wir sonst mit dem Tag zufrieden sein. Wir sind erneut ein aktives Rennen gefahren und waren am Ende mit Nils in der entscheidenden Gruppe. Ich denke, er war mit Mohoric der Stärkste. Er hat es einige Male versucht, aber Mohoric war im richtigen Moment sehr smart. Danach fehlte dann die Kooperation in der Verfolgung.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

If not Tadej, it’s Matej!

Matej Mohoric claimed his second stage win in Libourne after he imposed himself at La Creusot on stage 7, again throughout a solo breakaway. Following two consecutive victories in the Pyrénées by Tadej Pogacar who rode through the Landes with authority in an eventful transition stage, the Slovenian champion made it five for his country on the eve of the closing time trial that will precede the grand finale in Paris on Sunday.
Six riders in the lead

142 riders took the start of stage 19 in Mourenx. 2 non-starters: Michael Woods (Israel-Start Up-Nation) and Miguel Angel Lopez (Movistar). Julien Bernard (Trek-Segafredo), Jonas Rutsch (EF Education-Nippo), Simon Clarke (Qhubeka-NextHash), Franck Bonnamour (B&B-KTM) and Georg Zimmermann (Intermarché-Wanty Gobert) rode away from the peloton and Matej Mohoric (Bahrain Victorious) caught up with them with 200km remaining. A maximum time gap was recorded at km 17: 4’20’’. Two crashes occurred in the peloton, involving some GC contenders like Enric Mas and Guillaume Martin but also Mark Cavendish who managed to come across and score six points in the defence of his green jersey at the intermediate sprint won by Zimmermann at Saint-Sever (km 54). Alpecin-Fenix seized the reins of the peloton to make it a bunch sprint finish in Libourne.

A strong chase initiated by Nils Politt
After some skirmishes at the head of the peloton, Nils Politt (Bora-Hansgrohe) gave birth to a group of counter-attackers at km 71 as Mike Teunissen (Jumbo-Visma), Jasper Stuvyen, Edward Theuns (Trek-Segafredo), Davide Ballerini (DQS), Jorge Arcas, Ivan Garcia Cortina, Alejandro Valverde (Movistar), Christophe Laporte (Cofidis), Silvan Dillier (Alpecin-Fenix), Michael Valgren (EF), Greg Van Avermaet (AG2R-Citroën), Elie Gesbert (Arkea-Samsic), Casper Pedersen (DSM), Brent Van Moer (Lotto-Soudal), Omar Fraile, Dimitri Gruzdev, Ion Izagirre (Astana), Max Walscheid (Qhubeka-NextHash) and Anthony Turgis (TotalEnergies) went with him. The three Movistar riders, Fraile, Gruzdev and Van Avermaet dropped down to the peloton at the head of which Ineos Grenadiers, Israel-Start Up-Nation and Bahrain Victorious set a strong pace as well. 20 riders were reunited at the front with 100km to go.

One more solo victory
Israel-Start Up-Nation, Ineos Grenadiers and Bahrain Victorious chased them down for almost 50km before giving up with 80km remaining. UAE Team Emirates set the pace again once the time difference became 10’ with 55km to go. Lots of attacks took shape in the leading group of 20 riders in the last 35km. Mohoric rode away solo 26km before the end. Laporte positioned himself in between for a while before a group of 10 was formed behind the Slovenian: Teunissen, Stuyven, Theuns, Politt, Valgren, C. Pedersen, Turgis, Zimmermann, Bonnamour. Mohoric remained composed and highly motivated till the end to deliver the ninth stage victory built throughout a winning breakaway in the 108th Tour de France.

Settimana Ciclistica Italiana – 2. Etappe

Sassari – Oristano – 186 Km


Photo by Plomi

1 ACKERMANN Pascal GER BORA – HANSGROHE 04:26:40
2 PEÁK Barnabás HUN TEAM BIKEEXCHANGE 00:00
3 VANMARCKE Sep BEL ISRAEL START-UP NATION 00:00
4 BATTAGLIN Enrico ITA BARDIANI CSF FAIZANE‘ 00:00
5 BETTIOL Alberto ITA ITALY 00:00
6 BOUET Maxime FRA TEAM ARKEA – SAMSIC 00:00
7 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 00:00
8 LOUVEL Matis FRA TEAM ARKEA – SAMSIC 00:00
9 GROSSSCHARTNER Felix AUT BORA – HANSGROHE 00:00
10 GARAVAGLIA Giacomo ITA WORK SERVICE – MARCHIOL – DYNATEK 00:00

Gesamt:

1 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 08:07:01
2 BETTIOL Alberto ITA ITALY 00:04
3 VANMARCKE Sep BEL ISRAEL START-UP NATION 00:06
4 ALEOTTI Giovanni ITA BORA – HANSGROHE 00:06
5 GROSSSCHARTNER Felix AUT BORA – HANSGROHE 00:10
6 VILLELLA Davide ITA MOVISTAR TEAM 00:10
7 IRIZAR LASKURAIN Julen ESP EUSKALTEL – EUSKADI 00:10
8 SAMITIER SAMITIER Sergio ESP MOVISTAR TEAM 00:10
9 DOUBLE Paul GBR MG.K VIS VPM 00:10
10 CICCONE Giulio ITA ITALY 00:10
11 HERMANS Ben BEL ISRAEL START-UP NATION 00:10
12 MASNADA Fausto ITA ITALY 00:10
13 ZAKARIN Ilnur RUS GAZPROM-RUSVELO 00:10
14 MOSCON Gianni ITA ITALY 00:10
15 CARUSO Damiano ITA BAHRAIN VICTORIOUS 00:10

Sieg für Pascal Ackermann auf der zweiten Etappe der Settimana Ciclistica Italiana

Die 2. Etappe führte die Fahrer über 185.5 km von Sassari nach Oristano. Während des Tages ging es auf der mit kleinen Hügeln gespickten Strecke ständig auf und ab, doch am Ende konnten die Sprinter in einem schnellen Finale den Sieg unter sich ausmachen. Eine frühe Gruppe konnte sich zwar vom Feld absetzen, aber ihre Bemühungen blieben erfolglos und mit noch 70 km bis zum Ziel war es um das Ausreißerquintett geschehen. Wenig später explodierte das Rennen, aber dank starker Teamarbeit gelang es BORA – hansgrohe, Pascal Ackermann in die erste Gruppe zu bringen. Im Sprintfinale konnte der Südpfälzer sich dann gegen seine Kontrahenten durchsetzen und letztendlich die Etappe für sich entscheiden.
„Das war heute eine starke Leistung des Teams. Wir haben alles daran gesetzt das Rennen zu kontrollieren, um am Ende einen Massensprint herbeizuführen. Mein Timing war gut und ich sprintete im richtigen Moment los und konnte damit die Etappe für mich entscheiden. Dieser Sieg zeigt, dass meine Form gut ist und ich bin voll motiviert für den Rest der Rundfahrt hier.“ – Pascal Ackermann

„Das war eine ziemlich harte Etappe heute. Die letzte Steigung war ein Anstieg der 1. Kategorie, 11,5km lang und im Schnitt 6 Prozent steil. Mit 60 km bis zum Ziel explodierte das Rennen, und die Jungs haben hart gearbeitet, um Pascal in die erste verkleinerte Gruppe zu bringen. Dank dieser starken Teamarbeit ist uns das letztendlich auch gelungen und im finalen Sprint erwies er sich als der Schnellste, ein tolles Ergebnis für ihn und das ganze Team.“ – Jean-Pierre Heynderickx, Sportlicher Leiter

108. Tour de France – Etappe 18

Pau – Luz Ardiden (130 km)

Roberto Uran hat einen schweren Tag und fällt in der Gesamtwertung auf Rang 10 zurück.
Durch den Tagessieg bei der Bergankunft in Luz Ardiden erringt Tadej Pogacar auch die Führung in der Bergwertung.

1 TADEJ POGACAR (UAE TEAM EMIRATES) 03h 33′ 45“
2 JONAS VINGEGAARD (JUMBO – VISMA) + 00h 00′ 02“
3 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) + 00h 00′ 02“
4 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) + 00h 00′ 13“
5 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) + 00h 00′ 24“
6 SEPP KUSS (JUMBO – VISMA) + 00h 00′ 30“
7 SERGIO ANDRES HIGUITA (EF EDUCATION – NIPPO) + 00h 00′ 33“
8 BEN O’CONNOR (AG2R CITROEN TEAM) + 00h 00′ 34“
9 WILCO KELDERMAN (BORA – HANSGROHE) + 00h 00′ 34“
10 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) + 00h 00′ 40“
11 PEIO BILBAO (BAHRAIN VICTORIOUS) + 00h 00′ 45“
12 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) + 00h 00′ 45“
13 ALEXEY LUTSENKO (ASTANA – PREMIER TECH) + 00h 01′ 08“
14 EMANUEL BUCHMANN (BORA – HANSGROHE) + 00h 01′ 15“
15 LOUIS MEINTJES (INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX) + 00h 01′ 43“

Gesamt:
1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 75:00:02
2 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO – VISMA 05:45
3 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 05:51
4 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROEN TEAM 08:18
5 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 08:50
6 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 10:11
7 LUTSENKO Alexey KAZ ASTANA – PREMIER TECH 11:22
8 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 12:46
9 BILBAO Peio ESP BAHRAIN VICTORIOUS 13:48
10 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – NIPPO 16:25

Nach der letzten Bergetappe auf Rang fünf: Kelderman verbessert sich in Luz Ardiden weiter in der Gesamtwertung der Tour

Die letzte Bergetappe der Tour stand heute von Pau nach Luz Ardiden auf dem Programm und damit auch die letzte Chance für die Bergfahrer im Feld. Zwar löste sich nach Start schnell eine 3-Mann-Gruppe, die wenig später von zwei weiteren Fahrern ergänz wurde, im Feld hielt Bahrain den Abstand aber bei etwa 1:30. Als Folge begannen nach dem Zwischensprint erneut Fahrer aus dem Feld zu attackieren und das Rennen war quasi neu eröffnet. Im Fuße des Anstiegs zum Col du Tourmalet waren noch zwei Fahrer an der Spitze und dahinter versuchte nun ein Quartett zur Spitze aufzuschließen. Nach weiteren Attacken aus dem Feld übernahm dort Team Ineos die Kontrolle. D. Gaudu erreichte den Gipfel als Erster, allerdings mit nur einer Minute Vorsprung auf das Feld der Favoriten in dem neben Wilco Kelderman auch noch Emanuel Buchmann von BORA – hansrgrohe dabei war. Im Schlussanstieg kam es einmal mehr zu einem Ausscheidungsfahren. Gaudu wurde nun rasch eingeholt und Ineos drückte weiter aufs Tempo. Bis zur Zweikilometermarke war Emu bei Wilco, dann setzte einmal mehr T. Pogacar die entscheidende Attacke. Kelderman war wie gestern in der ersten Verfolgergruppe und erreichte gemeinsam mit B. O’Connor als Neunter das Tagesziel. Damit verbesserte sich der Niederländer auch auf Rang fünf in der Gesamtwertung.

Von der Ziellinie
„Es war wieder ein harter Tag. Ich hatte nicht die besten Beine nach dem Sturz gestern, aber es war auch nicht schlecht. Am Ende war es der erwartet harte Kampf auf der letzten Bergetappe. Patrick und Emu waren heute lange bei mir und haben mich sehr gut unterstützt. Es war wichtig, Emu auch am Ende noch bei mir zu haben, er hat mich bis zur Zweikilometermarke gebracht, das war perfekt. Ich habe alles aus mir rausgeholt, mehr war nicht möglich. Es gibt vielleicht noch die Chance am Samstag einen Rang gut zu machen, aber auch der fünfte Platz ist sehr gut und damit bin ich in jedem Fall zufrieden.“ – Wilco Kelderman

„Wir sind heute sehr zufrieden. Die Mannschaft hat wieder einen hervorragenden Job gemacht und Wilco hat das Optimum herausgeholt, würde ich sagen. Es gab auch keine Möglichkeit, um irgendwo anzugreifen, denn das Tempo war vom Tourmalet weg sehr hoch und eigentlich ging es nur darum, möglichst lange dranzubleiben. Wilco hat das sehr gut gemacht und auch Emu ist heute wirklich stark gefahren und war bis zum Finale vorne dabei. Am Ende haben die Beine entschieden und Wilco ist mit O’Connor ins Ziel gefahren. Die Leistung hat gestimmt und wie gesagt, das war heute das Optimum.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Tadej Pogacar makes it three

Tadej Pogacar took his third stage victory at Luz Ardiden the day after he won at col du Portet, giving one more evidence that he’s by far the strongest GC contender of the 108th Tour de France. Jonas Vingegaard and Richard Carapaz rounded out the podium at the top of the last uphill finish. Pogacar added to the yellow and the white jerseys the polka dot jersey he already won last year as well.

5 riders in the lead
144 riders took the start of stage 18 in Pau at 13.48. Chris Juul-Jensen (BikeExchange), Matej Mohoric (Bahrain Victorious) and Sean Bennett (Qhubeka-NextHash) rode away from km 1. Many counter-attacks took place. Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step) and Pierre-Luc Périchon (Cofidis) caught up with them at km 32. At km 55, Juul Jensen waited for the peloton to help his team-mates who were trying to split the peloton ahead of the intermediate sprint. The advantage of the four remaining leaders reached 1’20’’ on the line in Pouzac where Alaphilippe passed in first position and Mark Cavendish won the bunch sprint ahead of Michael Matthews.

Latour first at col du Tourmalet
Alaphilippe and Mohoric started climbing to the Tourmalet with an advantage of 1’30’’ over the peloton led by Vegard Stake Laengen for UAE Team Emirates while four Frenchmen gathered in between: Pierre Rolland (B&B-KTM), Pierre Latour (TotalEnergies), Kenny Elissonde (Trek-Segafredo) and Valentin Madouas (Groupama-FDJ). 6km before the summit, 9 riders were united at the front: Alaphilippe, Mohoric, Latour, Elissonde, Madouas and David Gaudu (Groupama-FDJ), Omar Fraile (Astana), Ruben Guerreiro (EF) and Ion Izagirre (Astana). Latour and Gaudu crested the Tourmalet (souvenir Jacques-Goddet) together in that order with an advantage of 50’’ over the peloton led by Ineos Grenadiers. Rigoberto Uran (EF) was dropped and Wout Poels (Bahrain Victorious) extended his lead in the KOM competition over Michael Woods (Israel-Start Up-Nation).

Gaudu the last to surrender
Gaudu rode Latour off in the downhill. He had 45’’ lead over the yellow jersey peloton led by Ineos Grenadiers with 20km to go and started climbing to Luz Ardiden alone at the front. The Breton climber was swallowed 9.5km before the end. With 5.5km to go, Rafal Majka (UAE Team Emirates) took over from the British and made the group explode. Pogacar sped up to make a front group of 5 riders with 3.5km to, along with Carapaz, Vingegaard, Kuss and Mas. The latter sped up on two occasions but Pogacar didn’t let a third victory go. It’s already as many as last year before the individual time trial on the eve of the grand finale.