Archiv der Kategorie: Teamnews

Julian Alaphilippe gewinnt Mailand – San Remo

1 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 6:40:14
2 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale
3 Michal Kwiatkowski (Pol) Team Sky
4 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe
5 Matej Mohoric (Slo) Bahrain-Merida
6 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo-Visma
7 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team
8 Vincenzo Nibali (Ita) Bahrain-Merida
9 Simon Clarke (Aus) EF Education First
10 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton-Scott
11 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb 0:00:03
12 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:00:08
13 Daniel Oss (Ita) Bora-Hansgrohe 0:00:24
14 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates 0:00:27
15 Magnus Cort (Den) Astana
16 Fernando Gaviria (Col) UAE Team Emirates
17 Marco Haller (Aut) Katusha-Alpecin
18 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo-Visma
19 Davide Ballerini (Ita) Astana Pro Team
20 Giacomo Nizzolo (Ita) Dimension Data

Wiedererstarkter Peter Sagan holt den vierten Rang bei Mailand – Sanremo

Mit der Primaverawird der Radsportfrühling in Europa so richtig eingeläutet. Das erste Radsportmonument führt dabei über fast 300 km von Mailand an die ligurische Küste nach Sanremo. Am Beginn musste das Peloton dabei den Turcchino Pass überqueren, die Entscheidung fällt aber traditionell an den Capi, kleine Anstiege, die nach sechs Rennstunden den Unterschied machen. Am bekanntesten sind dabei die letzten beiden Scharfrichter, Cipressa und Poggio di Sanremo, an denen schon oft eine Selektion das Rennen vorentschieden hat. Fast wie üblich bildete sich nach dem Start schnell eine Spitzengruppe, die über weite Strecken des Tages das Geschehen an der Spitze bestimmen konnte. Zehn Fahrer fuhren bis zu 11 Minuten Vorsprung auf das Feld heraus, in dem BORA – hansgrohe früh an der Spitze zu finden war. Mit Peter Sagan und Sam Bennett hatte das deutsche Team heute gleich zwei Topfavoriten im Rennen, daher übernahm man auch entsprechend Verantwortung im Peloton. Mehr als fünf Stunden zeigte sich Maciej Bodnar immer wieder an der Spitze des Feldes für BORA – hansgrohe und auch eine verzweifelte Attacke eines der Ausreißer konnte nicht verhindern, dass eine geschlossene Gruppe der Favoriten die Cipressa in Angriff nahm. Erst in der Abfahrt folgte die erste ernste Offensive, die aber ebenfalls erfolglos blieb. Der Poggio musste einmal mehr die Vorentscheidung bringen und es waren J. Alaphilippe und Peter Sagan die nun Akzente setzten. Sagan präsentierte sich in bestechender Form und war hauptverantwortlich dafür, dass sich sieben Fahrer entscheidend absetzen konnten. Doch auch in diesem Jahr war dem 3-fachen Weltmeister der Sieg auf der Via Roma nicht vergönnt. In einem engen Sprint erreichte Sagan letztlich den vierten Rang. Den Sieg holte sich der Franzose J. Alaphilippe.
Reaktionen im Ziel
„Ich habe mich heute gut gefühlt, noch nicht ganz bei 100 % aber viel besser als letzte Woche. Das Rennen hat sich entwickelt, wie ich es erwartet hatte, eine große Gruppe kam gemeinsam zum Poggio und es gab dort einige Attacken. Ich wollte niemand ziehen lassen, und habe viele Lücken geschlossen. Mit sieben Fahrern sind wir in die Abfahrt gegangen. Der Sprint war dann irgendwie seltsam, sehr langsam. Erst spät kamen die Antritte. Ich war etwas eingeklemmt, habe zwar noch eine Lücke gefunden, aber es war zu spät. Mein BORA – hansgrohe Team hat einen super Job gemacht, leider hat es wieder nicht für den Sieg gereicht. Aber auch Gratulation an Alaphilippe.“ – Peter Sagan

„Wir können uns nichts vorwerfen. Das Team hat einen tollen Job gemacht. Es war eine Gruppe vorne, die wir mit Bodi gut kontrollieren konnten. Im Finale waren noch genügend Jungs vorne, um Peter in den Poggio zu bringen. Dort konnte sich eine Gruppe absetzen, aber Peter war dabei. Eigentlich sollte er aus dieser Gruppe der schnellste Fahrer sein, aber nach seiner Krankheit fehlt ihm einfach noch der letzte Punch. Aber wie gesagt, wir sind zufrieden. Alle sind ein gutes Rennen gefahren, und Peter hat gezeigt, dass er in guter Form ist, das ist das Wichtigste. Die nächsten Rennen können also kommen, dort werden wir wieder um den Sieg mitkämpfen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Pascal Ackermann triumphiert beim Bredene-Koksijde Classic

1 Pascal Ackermann (Ger) Bora-Hansgrohe 4:35:47
2 Kristoffer Halvorsen (Nor) Team Sky
3 Alvaro Hodeg (Col) Deceuninck-QuickStep
4 Szymon Sajnok (Pol) CCC Team
5 Timothy Dupont (Bel) Wanty-Gobert
6 Sasha Weemaes (Bel) Sport Vlaanderen-Baloise
7 Lawrence Naesen (Bel) Lotto Soudal
8 Simone Consonni (Ita) UAE Team Emirates
9 Thomas Boudat (Fra) Direct Energie
10 Rudy Barbier (Fra) Israel Cycling Academy
11 Aksel Nõmmela (Est) Wallonie Bruxelles
12 Jakub Mareczko (Ita) CCC Team
13 Enzo Wouters (Bel) Lotto Soudal
14 Kenny Dehaes (Bel) Wallonie Bruxelles
15 Marco Benfatto (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec

Das bisher unter dem Namen Handzame Classic bekannte belgische Eintagesrennen, wurde in diesem Jahr als Bredene-Koksijde Classic ausgetragen. Nach dem Startschuss in Bredene in Ostflandern machten sich die Fahrer auf den 199,5 km langen Kurs in Richtung Koksijde. Abgesehen von dem Kemmelberg (600 m, 7,3%) und dem Rodeberg (1 km, 3,9%) wies die Strecke keine besonderen topographischen Schwierigkeiten auf. Am Ende gab es drei Schlussrunden zu je 13 km um den Zielort Koksijde zu absolvieren, die ebenfalls flach waren. Schon früh im Rennverlauf konnten sich sechs Fahrer vom Feld absetzen und einen Vorsprung von maximal sieben Minuten herausfahren. Im letzten Renndrittel zeigte sich BORA – hansgrohe sehr aktiv an der Spitze des Hauptfeldes, und die Lücke zur Ausreißergruppe schmolz kontinuierlich. Mit 15 km bis zum Ziel ereignete sich ein Sturz im Feld, in den auch Rudi Selig und Michael Schwarzmann verwickelt wurden, glücklicherweise konnten beide wieder auf das Rad steigen und zum Peloton aufschließen. Trotz eines chaotischen Finales, in dem mehrere Fahrer im Peloton zu Boden gingen, gelang es BORA – hansgrohe Pascal Ackermann in einer optimalen Ausgangsposition auf die Zielgerade zu bringen. Im erwarteten Massensprint in Koksijde setzte sich der deutsche Meister deutlich, mit einer Radlänge Vorsprung, durch. Damit holte der 25-jährige Ackermann seinen zweiten Saisonsieg.

Foto: Gerhard Plomitzer
Reaktionen im Ziel
„Nach meinen zweiten Platz am Mittwoch bei Nokere Koerse wollte ich heute unbedingt gewinnen. Diese Woche haben wir gezeigt, dass wir ein sehr starkes Team haben und ich wollte meine Teamkollegen mit einem Sieg belohnen, heute ist mir das auch gelungen. Wir hatten etwas Gegenwind auf der Zielgeraden und es war sehr hektisch. Ich verlor mehrmals das Hinterrad von meinem Anfahrer, aber es gelang mir glücklicherweise immer wieder zurückzukommen. Vor zwei Jahren habe ich bei diesem Rennen meine erste Top-5-Platzierung erreicht, darum wollte ich heute unbedingt gewinnen. Nach ein paar Tagen Pause gehe ich nächste Woche an den Start bei Driedaagse Brugge-De Panne, und ich hoffe auch dort um den Sieg mitzufahren.“ – Pascal Ackermann

„Das Rennen verlief heute so wie wir es geplant hatten. Es gab eine Spitzengruppe von sechs Fahrern, aber wir konnten das Rennen zusammen mit einigen anderen Teams gut kontrollieren. Wir haben uns besonders auf das Finale konzentriert. Es gab allerdings auf der hektischen Schlussrunde mehrere Stürze und wir hatten etwas Pech. Ungefähr 15 km vor dem Ziel gingen Rudi Selig und Michael Schwarzmann zu Boden, aber zum Glück konnten sie wieder zum Feld aufschließen. Die Jungs haben heute einen tollen Job gemacht und Rudi hat den Sprint für Pascal perfekt vorbereitet. Wir sind sehr glücklich mit dem Sieg, und hoffen auch weiterhin gute Leistungen zu erzielen.“ – André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Woods renews with EF Education First


Mike Woods was working at a running-shoes store in Ottawa, Canada when he began to borrow his dad’s bike. He was one of the best runners in the country, but he’d injured himself by overtraining. And so he had some time on his hands. He needed to do something. Anything.
Riding, turns out, proved cathartic. And talent doesn’t just go away.
Friends convinced him to try his hand at bike racing, and Woods soon discovered an innate talent. Local race wins earned him a spot on Canada’s national team for Tour de Beauce. His performance at Canada’s oldest stage race garnered him a UCI continental team contract two years after he first picked up a bike.
Three years later, in 2016, Woods was pulling on argyle, making the leap up to the WorldTour.
EF Education First Pro Cycling is thrilled to announce Woods has signed a multi-year extension with the team.
“The direction of the team, the idea of exploring the world — it all really meshes with what I believe in,” said Woods. “I feel very fortunate to be on a team that values what I naturally value – education, exploration, community.
“Riders can be themselves on this team,” added Woods. “They can be individuals. They can speak their minds. It makes for a fun environment, an interesting environment. I have good friends on this team because of how Jonathan Vaughters has chosen to build the roster. It’s an interesting group of guys not just on the bike but off the bike as well. I could go on for ages about how great this team is, how great the guys are. I’m really happy here, and I’m super stoked to stay.”
Woods enjoyed a breakout season in 2018, finishing second at Liège-Bastogne-Liège, winning his first Grand Tour stage at the Vuelta a España and taking the bronze medal at the 2018 Road World Championships in Austria.

It was after that Vuelta stage that more people would come to understand both Woods’ talent and his story: Woods publicly dedicated that emotional victory to a stillborn son, Hunter, he and wife Elly had lost two months prior.
“There were so many people on side of the road today just screaming my name. My director Juanma [Garate] was on the radio and in the last 500m he said, do this for your family,” Woods said that day, tears welling up in his eyes. “I wanted to win so bad for him, and I did … I did.”

Woods was lovingly dubbed the “Rook” when he came onboard. He proved a quick study.
“I came to the team not knowing who I was as a cyclist and what I was capable of,” Woods said. “I didn’t fit the typical neo-pro role. I’m lucky to have had the directors and team managers believe in me.
“I had no experience in the WorldTour when I joined the team, but JV said I could win an Ardennes Classic,” added Woods. “Knowing what I know now, that was a bold prediction for him to make about me at the time. I had not shown anything that truly indicated I could win a Classic – but he was right. I haven’t won one yet, but with the results I got last year, these are races we know I can win.”
Standing on the top step of the podium at one of the Ardennes races is high among Woods’ future ambitions. He hopes to start the 2019 Tour de France, and he’s excited about the opportunities on offer at the 2020 Olympic Games in Tokyo.
“I really want to try to win some big races now,” said Woods. “I’m starting to figure out how to win in the WorldTour. That doesn’t mean I’m going to win every race, have success in every race. I know I will have some big failures […] but I’m much more consistent now. I have a better understanding of my fitness and can better predict how I will perform.”
Since joining the team in 2016, sport director Juanma Garate has worked closely with Woods.
“I have to laugh when you ask me about Mike’s future because I have said the same sentence to him over and over since his first month with the team,” said Garate. “I always repeat to him ‘You don’t know what your limit is.’ It was true then, and it’s still true now. He doesn’t know. We don’t know. He’s kind of a new rider with the maturity of a 31-year-old. He’s progressing all the time.“
A latecomer to professional cycling, Woods played hockey growing up before finding success in running. He set the Canadian junior record in the mile (3:57:48) and the 3km (7:58:55). Both records still stand today. Woods earned a track scholarship to the University of Michigan, competed for the Canadian national team and harbored ambitions of becoming one of the world’s best milers.
Running’s loss quickly became cycling’s gain.
“We had our eyes on Mike for a long time before we actually signed him. His talent was clear based on his running, but it’s a rare runner who can figure out the bike handling and nuance of bike racing,” said EF Education First CEO Jonathan Vaughters. “But at Tour of Utah in 2015, I felt he had a certain extra determination to get over those hurdles. He was a gut feeling signing. I’m so happy to see him progress so far.”
“Performance wise, the sky’s the limit for Mike,” Vaughters added. “That’s exciting for the team. But beyond that, he’s just a fantastic person to have on the team. Mike Woods is all heart. He gives all he’s got to his teammates. And I couldn’t be happier to have him on the team.”
Both the team and Woods are growing together.
“I’m really pleased with the progression of the team since I joined it,” said Woods. “I had a lot of fun the first year, but it’s nothing compared to the kind of fun I’m having now. As an organization, the team is far more organized, far more focused, far more clear in its goals. I’m really proud to be a part of this team, especially now with the partnership with EF.
“I’m hoping the team’s approach and my performances over the last year will inspire more kids to get on bikes and more fans to cheer for a Canadian kicking it in the WorldTour.”
Text: EF Education First
Fotos: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Sekundenkrimi beim Zeitfahren über 10km bei Tirreno-Adriatico

Primoz Roglic entreißt Adam Yates den Gesamtsieg um eine Sekunde!
After his crash Primosz Roglic (SLO) is chasing the front group with the help of his team mates, He made it back to the front group but was lacking power in the finale to keep up with the best. Very unlucky for him, he was a podium candidate.
Foto: Gerhard Plomitzer

1 Victor Campenaerts (Bel) Lotto Soudal 0:11:23
2 Alberto Bettiol (Ita) EF Education First 0:00:03
3 Jos van Emden (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:04
4 Sebastian Langeveld (Ned) EF Education First 0:00:06
5 Yves Lampaert (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:00:07
6 Mads Pedersen (Den) Trek-Segafredo 0:00:08
7 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb
8 Rohan Dennis (Aus) Bahrain-Merida 0:00:09
9 Michael Hepburn (Aus) Mitchelton-Scott 0:00:11
10 Filippo Ganna (Ita) Team Sky 0:00:12

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Endstand:
1 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 25:28:00
2 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:01
3 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:00:30
4 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb 0:01:25
5 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:02:32
6 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:02:34
7 Wout Poels (Ned) Team Sky 0:02:42
8 Simon Clarke (Aus) EF Education First 0:03:01
9 Sam Oomen (Ned) Team Sunweb 0:03:12
10 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:03:18

Keine Top-Platzierung für BORA – hansgrohe im abschließenden Zeitfahren bei Tirreno-Adriatico

Mit einem 10 km langen Einzelzeitfahren in San Benedetto del Tronto ging das Etappenrennen Tirreno-Adriatico heute zu Ende. Die völlig flache Strecke führte entlang der Küste und wies keine besonderen technischen Schwierigkeiten auf. Mit einer Zeit von 11:23 Minuten führte der europäische Zeitfahrmeister V. Campenaerts früh das Rennen an. Der erste BORA – hansgrohe Fahrer, der die Startrampe verließ, war Maciej Bodnar. Der polnische Zeitfahrmeister absolvierte die Strecke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 51,2 km/h und überquerte die Ziellinie nach insgesamt 11:50 Minuten. Er erreichte damit die bis dato fünftbeste Zeit. Der letzte Fahrer des Raublinger Rennstalls, der den Kampf gegen die Uhr in Angriff nahm, war Davide Formolo, für den die Uhr bei 12:09 Minuten stoppte. Der italienische Kletterer konnte nicht an die besten Zeiten herankommen, zeigte aber eine ansprechende Leistung und fuhr auf den 57. Rang in der Endabrechnung. Der beste BORA – hansgrohe Fahrer war Maciej Bodnar, der am Ende des Tages 27 Sekunden gegenüber dem Tagessieger einbüßte und den 24. Platz belegte. Die Bestzeit Campenaerts hielt bis zum Ende und der Zeitfahreuropameister holte einen knappen Sieg vor A. Bettiol. In der Gesamtwertung drehte P. Roglic noch das Rennen und siegte mit nur einer Sekunde Vorsprung auf A. Yates. D. Formolo belegte als bester BORA – hansgrohe Fahrer Gesamtrang 22.
Reaktionen im Ziel
„Ich glaube, dass meine heutige Leistung nicht so schlecht war, besonders wenn man bedenkt, dass ich in den letzten fünf Tagen viele Körner verbraucht habe. Meine Form ist ok und ich habe mich nicht allzu schlecht gefühlt. Ehrlich gesagt hatte ich keine bessere Leistung erwartet, besonders nach den letzten schweren Tagen.“ – Maciej Bodnar

„Heute hatte Maciej Bodnar nicht die Kraft und Power, die wir von ihm erwartet hätten. Die letzten Rennen und auch Tirreno-Adriatico hat er genutzt, um sich auf die Klassiker vorzubereiten. Aber beim heutigen Zeitfahren war eben nicht mehr drin.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

HERRMANN RADTEAM weiter in der Erfolgs-Spur

Miguel Heidemann gewinnt Bergtrikot der Istrian Spring Trophy
Erst Mathe, dann Radrennen
Top-Ten Platzierung bei der Tour de Taiwan
Neuverpflichtung getätigt

Das Herrmann Radteam aus Baiersdorf bei Erlangen kann bislang einen glänzenden Saisoneinstand vermelden.
Nach dem 4. Rang von Kapitän Christopher Hatz bei der Porec Trophy vor gut einer Woche haben die Franken erneut punkten können.
Diesmal war es der erst 21-jährige Miguel Heidemann, der mit couragierter Fahrweise das Bergtrikot der Istrian Spring Trophy für die „Herrmänner“ mit nach Hause bringt.
Bei der viertägigen Rundfahrt im ehemaligen Jugoslawien, die am vergangenen Sonntag zu Ende ging, war Heidemann bei km 88 mit dem Gewinn der Bergpunkte dem Feld davongefahren und baute zusammen mit dem Österreicher Stephan Rabitsch zwischenzeitlich einen Vorsprung von knapp zweieinhalb Minuten vor dem Hauptfeld auf.
Die beiden Ausreißer wurden im Verlauf der Etappe wieder gestellt, doch die gewonnenen Bergpunkte reichten Heidemann zur Übernahme des grünen Wertungstrikots, nachdem er auch bereits auf der schweren Königs-Etappe eine Wertung gewinnen konnte. Der Youngster hatte jeweils vor dem Etappenstart noch für seine Klausuren gepaukt. Nach der Trophy stehen zwei wichtige Klausuren an, dafür hatte Heidemann extra den Wecker gestellt und vor dem Start noch Mathe gepaukt.

Miguel Heidemann – Foto: Gerhard Plomitzer
„Unsere Jungs kann man wegschicken,“ meinte ein begeisterter Teamchef Stefan Herrmann. „Glückwunsch an die gesamte Mannschaft!“
Auch Sportdirektor Grischa Janorschke ist hochzufrieden: „Wir haben tatsächlich einen guten Spirit im Team, das hat man hier wieder gespürt. Die Jungs haben die schwere Samstags-Etappe klasse weggesteckt und dieses Trikot hochverdient. Wir sind überzeugt, dass dieses Jahr noch so einiges von uns kommt. Wir machen jetzt konzentriert weiter.“

Dabei soll auch eine Neuverpflichtung helfen. Für den erkrankten Victor Brück wird das Herrmann Radteam den 26-jährigen Stefan Brandlmeier verpflichten. Der Zollbeamte, der am Flughafen München arbeitet, soll das Team als bergfester Allrounder verstärken.
„Wir glauben, dass Stefan, der vom VCR Regensburg zu uns wechseln wird, in unserem professionellen Umfeld noch einen Leistungs-Sprung machen kann,“so Janorschke.

Unterdessen ist ein Quartett um Florenz Knauer weiter in Asien unterwegs. Der Routinier aus Lisberg führt dort Christopher Hatz, Florian Obersteiner und Alexander Tarlton durch die Tour de Taiwan. Die Rundfahrt endet am Donnerstag. Und dann freut sich das Team schon sehr auf seinen ersten Heimauftritt am 31. März. Auch von dort gibt es die ersten Erfolgsmeldungen, lief die 1. Etappe in Taiwan mit Ziel direkt vor dem „Taipeh 101“ und der zweite Abschnitt nicht ganz nach Wunsch, konnte Christopher Hatz als 9. der dritten Etappe die nächste Top-Ten Platzierung einfahren.
Ausblick Großer Auto Neuser Preis Nürnberg, 31.03.2019
„Quasi vor unserer Haustür bestreiten wir den Herpersdorfer Jubiläumscup,“ freut sich Teamchef Stefan Herrmann. „Dort zu starten – das sind wir dem fränkischen Radsport und diesem Traditionsverein, der den bayerischen Radsport über so viele Jahre geprägt hat, zu seinem 100. Jubiläum schuldig.“
Mit freundlichen Grüßen,
Lukas Hoch
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit

Ab dem 1.Mai wird aus Team SKY das neue Team INEOS

“Sky and 21st Century Fox have agreed the sale of Team Sky to INEOS. INEOS will become the sole owners of Tour Racing Limited (the team’s holding company) from 1 May this year and will continue to fund the current team in full, honouring all existing commitments to riders, staff and partners,” read a statement from Team Sky on Tuesday.

Foto: Gerhard Plomitzer
Sky and 21st Century Fox have agreed the sale of Team Sky to INEOS. INEOS will become the sole owners of Tour Racing Limited (the team’s holding company) from 1 May this year and will continue to fund the current team in full, honouring all existing commitments to riders, staff and partners.
The launch of Team INEOS will take place at the Tour de Yorkshire which starts in Doncaster on 2 May.
Sir Jim Ratcliffe, Chairman and Chief Executive of INEOS, said: “Cycling is a great endurance and tactical sport that is gaining ever more popularity around the world. Equally, cycling continues to mushroom for the general public as it is seen to be good for fitness and health, together with easing congestion and pollution in city environments. INEOS is delighted to take on the responsibility of running such a professional team.”
Jeremy Darroch, Sky Group CEO, said: “We are pleased that the team’s future has been secured under new ownership. This brings to a close Sky’s decade-long involvement with cycling, which has created unprecedented success and inspired millions more people to cycle regularly. I’d like to thank all members of Team Sky, past and present, for their contribution to our journey together. We wish the team and INEOS all the best for the future and look forward to watching the next chapter in the story.”
Sir Dave Brailsford, Team Principal, said: “Today’s announcement is great news for the team, for cycling fans, and for the sport more widely. It ends the uncertainty around the team and the speed with which it has happened represents a huge vote of confidence in our future. In Sir Jim Ratcliffe and INEOS, I know that we have found the right partner whose vision, passion and pioneering spirit can lead us to even greater success on and off the bike. It heralds the start of a hugely exciting new chapter for us all as Team INEOS. I would like to personally thank Jeremy Darroch, who over a decade ago had the vision to back us when others thought we were crazy. His support for the team through thick and thin has been remarkable and everyone at Team Sky thanks him for all he has done for our sport.”

The practicalities of the transfer are subject to further discussion with the Union Cycliste Internationale.
@Team SKY

PARIS-NICE 2019 STAGE 8: Bernal for a Colombian one-two

Nice, Sunday, March 17th 2019 – Harassed all day by a formidable Nairo Quintana (Movistar Team), Egan Bernal (Team Sky) kept his cool to win the 77th edition of Paris-Nice at 22 on Sunday. While some expected Philippe Gilbert (Deceuninck – Quick-Step) to challenge the young Colombian in this finale around Nice, it is Quintana who led a fierce battle, à la Contador, to try and topple his compatriot. But Team Sky were too solid and won the Race to the Sun for the 6th time in the last seven years. Quintana was rewarded of his efforts by a second place at the end of the final stage won on Promenade des Anglais by Spain’s Ion Izagirre (Astana Pro Team).
1 Ion Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team 2:41:10
2 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale 0:00:18
3 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb
4 Daniel Martinez (Col) EF Education First
5 Felix Großschartner (Aut) Bora-Hansgrohe
6 Domenico Pozzovivo (Ita) Bahrain-Merida
7 Luis León Sanchez (Spa) Astana Pro Team
8 Simon Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:20
9 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First
10 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:22

GC Endstand:
1 Egan Bernal (Col) Team Sky 29:17:02
2 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:39
3 Michal Kwiatkowski (Pol) Team Sky 0:01:03
4 Jack Haig (Aus) Mitchelton-Scott 0:01:21
5 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:01:45
6 George Bennett (NZl) Team Jumbo-Visma 0:02:20
7 Rudy Molard (Fra) Groupama-FDJ 0:03:02
8 Bob Jungels (Lux) Deceuninck-QuickStep 0:03:06
9 Luis León Sanchez (Spa) Astana Pro Team 0:03:12
10 Ilnur Zakarin (Rus) Katusha-Alpecin 0:04:07
11 Valentin Madouas (Fra) Groupama-FDJ
12 Felix Großschartner (Aut) Bora-Hansgrohe 0:04:10
13 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale 0:05:36
14 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:05:57
15 Philippe Gilbert (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:06:19

Felix Großschartner wird starker Fünfter auf der Schlussetappe und Zwölfter in der Gesamtwertung bei Paris – Nizza

Wie in jedem Jahr ist Nizza Start- und Zielort der letzten Etappe des „Rennen zur Sonne“. Mit nur 110 km, allerdings gespickt mit sechs Bergwertungen, ließ die Strecke heute auf ein würdiges Finale hoffen, in dem sich auch in der Gesamtwertung noch einiges ändern konnte. Früh im Rennen setzte heute N. Quintana mit seinem Team alles auf eine Karte, als eine 38-Mann-Gruppe aus dem Feld attackierte. Auch die beiden BORA – hansgrohe Kletterer Felix Großschartner und Patrick Konrad nutzten diese Gelegenheit, um auf der letzten Etappe noch einmal aufzuzeigen. Viele der Mitfavoriten legten ein horrendes Tempo an der Spitze vor, dahinter kontrollierte Team Sky den Abstand bei etwas mehr als einer Minute. Sowohl in der Spitzengruppe als auch im Feld fielen auf der extrem schweren Schlussetappe nach und nach Fahrer zurück. Felix präsentierte sich in bestechender Form und konnte mit dem Movistar Zug sehr gut mithalten. Am vorletzten Berg war die Gruppe an der Spitze klein geworden, nur noch 10 Fahrer kämpften um ihren Vorsprung. Patrick Konrad, aber auch Bardet, Jungels und viele andere große Namen wurden vom Feld eingeholt. Am letzten Anstieg des Tages setzte I. Izagirre den entscheidenden Angriff. Dahinter hielt sich Felix Großschartner immer an der Seite von Quintana. In der Abfahrt in Richtung Ziel entwickelte sich ein wahrer Sekundenkrimi. Team Sky drückte enorm auf das Tempo und der Vorsprung von Felix und seinen Fluchtgefährten schmolz nun zusehends. Am Ende holte Izaguirre einen Solosieg in Nizza, Felix sprintete auf einen hervorragenden 5. Rang. Da die Gruppe um den späteren Gesamtsieger E. Bernal aber bis auf 8 Sekunden an Ausreißer herankam, konnte Felix Großschartner nur eine Position in der Gesamtwertung gutmachen und beendete Paris – Nizza auf dem starken 12. Gesamtrang, nur drei Sekunden hinter den Top Ten. Die beeindruckende Leistung heute lässt aber auf weitere Topergebnisse in den kommenden Rennen hoffen.
Reaktionen im Ziel
„Super Teamleistung! Felix und Patrick waren in der Spitzengruppe, die anderen haben von Beginn an für sie gearbeitet. Felix wurde dann im Sprint Fünfter, was ein sehr tolles Ergebnis ist. In dieser Woche waren wir zweimal das beste Team, haben zwei Etappensiege geholt und wurden 12. in der Gesamtwertung, ich denke, das ist eine richtig gute Ausbeute für uns.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter

„Ich habe heute noch einmal alles gegeben, das Etappenprofil ist mir entgegengekommen, daher wollte ich unbedingt etwas probieren. Als Quintana attackierte, wusste ich, dass dies meine Chance war. In der letzten Abfahrt haben in der Gruppe leider nicht mehr alle gearbeitet, da haben wir wertvolle Sekunden verloren. Mit dem fünften Etappenrang bin ich aber super happy. Dass ich die Top Ten der Gesamtwertung aber so knapp verpasst habe, ist schon bitter. Aber so ist das im Sport manchmal. Nun gehe ich ins Höhentraining in die Sierra Nevada und freue mich dann auf mein nächstes Rennen, die Türkei-Rundfahrt.“ – Felix Großschartner
© BORA – hansgrohe

Tirreno-Adriatico Stage 5

1 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 4:39:32
2 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:40
3 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 0:00:56
4 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb 0:01:39
5 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:01:53
6 Wout Poels (Ned) Team Sky 0:01:57
7 Mads Pedersen (Den) Trek-Segafredo 0:02:09
8 Alexis Vuillermoz (Fra) AG2R La Mondiale 0:02:12
9 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal
10 Simon Clarke (Aus) EF Education First

GC:
1 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 20:33:48
2 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 0:00:25
3 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:00:35
4 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb 0:01:55
5 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:02:34
6 Wout Poels (Ned) Team Sky 0:02:39
7 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:02:46
8 Sam Oomen (Ned) Team Sunweb 0:02:58
9 Simon Clarke (Aus) EF Education First 0:03:03
10 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:03:26

Daniel Oss kämpft in der Fluchtgruppe des Tages auf der anspruchsvollen fünften Etappe bei Tirreno-Adriatico

Die 180 km lange Strecke der fünften Etappe wies zunächst einen flachen Parcours auf. In der zweiten Hälfte absolvierten die Fahrer allerdings dreimal einen sehr anspruchsvollen Rundkurs rund um den Zielort Recanati, wobei die Mauer von San Pietro und der Porta d’Osimo-Anstieg, mit Steigungsgraden von bis zu 20 Prozent, mehrmals bewältigt werden mussten. Lange Zeit hielt sich eine 13-Mann-Ausreißergruppe, unter ihr Daniel Oss, an der Spitze. In der ersten Abfahrt von Recanati setzten sich der italienische BORA – hansgrohe Fahrer und N. Denz von dieser Gruppe ab, doch ihre Bemühungen blieben vergeblich und sie wurden wenig später wieder gestellt. Kurz danach attackierten drei weitere Fahrer aus der Spitzengruppe, während im Feld Astana einen Generalangriff vorbereitete. Das Feld teilte sich und sowohl Davide Formolo als auch Rafal Majka verpassten leider den Anschluss zur ersten Gruppe, und damit alle Chancen auf einen Etappensieg. Im Finale setzte sich J. Fuglsang aus der Gruppe der Favoriten ab, schloss zum Führungstrio auf, und ließ wenig später alle drei frühen Ausreißer hinter sich. Auch dahinter entbrannte ein unerbittlicher Kampf unter den Favoriten, doch niemand konnte Fuglsang noch einholen. Der Däne holte einen ungefährdeten Solosieg vor A. Yates und P. Roglic. Davide Formolo erreichte das Ziel als 21. und war damit heute der beste Fahrer von BORA – hansgrohe.
Reaktionen im Ziel
„Vor der Etappe hatten wir geplant in die Ausreißergruppe zu gehen, und das ist mir auch gelungen. Heute war es ohne Zweifel eine sehr schwere Etappe und ich glaube, es war eine gute Vorbereitung für den Rest der Rundfahrt und auch für Mailand-Sanremo.“ – Daniel Oss
„Auch die heutige Etappe war sehr schwer. Wir wollten wieder offensiv agieren und hatten Daniel in der Gruppe. Eigentlich dachten wir, dass Davide und Rafal heute wieder eine Chance auf den Sieg hätten. Aber als sich das Feld geteilt hat, waren beide in schlechter Position und wurden so abgehängt. Danach war keine Chance mehr die Lücke nach vorne zu schließen und das Rennen für uns gelaufen. Wir hatten uns das heute anders vorgestellt, aber das passiert eben manchmal, im falschen Moment nicht aufgepasst und es ist vorbei. Aber morgen haben wir noch eine Chance, und die werden wir versuchen mit Peter auch zu nutzen.“ – Enrico Poitschke
© BORA – hansgrohe

Martinez climbs to Paris-Nice queen stage win


Part of a young crop of Colombian talent shaping the narrative of the still-young season, Dani Martinez has managed to fly under the radar – until today.
The 22-year-old took his third victory of the season on Saturday, and the biggest of his flourishing career. In the final kilometer of the queen stage of Paris-Nice, Martinez rode compatriot Miguel Angel Lopez (Astana) off his wheel to win atop Col du Turini.
“I am very excited about this victory,” said Martinez. “It’s a special day for me. Paris-Nice is one of the great races in the world.”

The seventh stage of the Paris-Nice covered 181 kilometers between Nice and the race’s eventual finish at the top of Col de Turini. Despite its popularity with Monaco- and Nice-based professional cyclists, the Col de Turini, 14.9-kilometers long with an average gradient of 7.3%, is a new inclusion in Paris-Nice. The summit finish was the sixth climb of the mountainous day.
A group of 39 riders split off from the peloton on the Côte de Gourdon, the stages second categorized climb. Martinez represented EF Education First Pro Cycling in the selection. With the best-placed rider more than two minutes down on the general classification, the breakaway’s chances looked promising.
“Dani and the whole group were highly motivated to confirm the excellent results of the TT also in the mountains,” said head sport director Charley Wegelius. “The size and make up of the big break that formed were ideal for him.“
Thirty kilometers from the finish, the breakaway maintained a six-minute advantage over the peloton.
Adam Yates (Mitchelton-SCOTT) and Lopez were the first to launch attacks on the lower slopes of the Col de Turini. Martinez marked the moves as the breakaway group exploded in his wake. Nicolas Edet (Cofidis) joined the party up front, making it a four-man fight for glory.
An uneasy cooperation between the leading quartet gave way to a round of attacks with the finish line looming. All four frontrunners spent brief stints of time alone up front at various points in the final five kilometers.
“I was controlling Lopez and Yates,” said Martinez. “I didn’t want them to surprise me.”
“It was a tough fight,” said EF Education First CEO Jonathan Vaughters. “Dani was tactically very astute. His ride was gutsy.”
Martinez upped the pace under the flamme rouge, drawing out Lopez as Yates and Edet were distanced. Lopez rode back to Martinez’s wheel only to fall off the pace again at the 500-meter mark. Although Lopez was able to claw his way back once more, Martinez powered away again in the final 100 meters, crossing the finish four-seconds ahead of Lopez.
“I was tired, but I gave everything I had left in the last kilometer,” said Martinez. “I was more afraid that Simon Yates would return because he won the time trial and is in great form.”
“Dani managed his energy and his nerves perfectly all day,” said Wegelius. “In the end, he showed his class with a great win.”
Martinez’s victory is the sixth for EF Education First this season and the third for Martinez, who won the Colombian national time trial title and was part of the Tour of Colombia team time trial victory.
“The win was highly deserved for all the riders and staff,” said Wegelius. “It was a true team effort today.”
Paris-Nice concludes with a short, sharp stage on Sunday. The 110-kilometer route covers five categorized climbs before a steep drop into Nice. Identical to last season’s Paris-Nice finale, Sunday’s stage eight should deliver drama and excitement.
EF Education First Pro Cycling

Tirreno-Adriatico Stage 4:

1 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 5:16:29
2 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma
3 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
4 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team
5 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe 0:00:09
6 Alberto Bettiol (Ita) EF Education First 0:00:23
7 Simon Clarke (Aus) EF Education First
8 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal
9 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep
10 Wout Poels (Ned) Team Sky

GC:
1 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 15:53:42
2 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 0:00:07
3 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb 0:00:50
4 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:00:56
5 Sam Oomen (Ned) Team Sunweb
6 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:01:06
7 Wout Poels (Ned) Team Sky 0:01:16
8 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:01:19
9 Alberto Bettiol (Ita) EF Education First 0:01:21
10 Simon Clarke (Aus) EF Education First 0:01:25

Davide Formolo belegt den fünften Platz auf einer dramatischen vierten Etappe bei Tirreno-Adriatico
Die erste Hälfte der vierten Etappe wurde auf ziemlich welligem Terrain ausgetragen, während die letzten 100 km mit mehreren kurzen, aber giftigen Anstiegen gespickt waren. Im Finale musste der bis zu 19 % steile Cappuccini-Anstieg, mit einer Länge von 2,8 km, zweimal bewältigt werden. Nach der letzten Steigung des Tages folgte eine fast 6 km lange Abfahrt Richtung Ziel in Fossombrone. Gleich zu Beginn der Etappe formierte sich eine 10-Mann-Ausreißergruppe, der auch Marcus Burghardt angehörte. Während des Tages konnte sich diese Spitzengruppe mit einem maximalen Vorsprung von 9:30 Minuten, vom Feld absetzten. Im Anstieg zum Villa del Monte, dem ersten einer Reihe von steilen Rampen, drückte das Hauptfeld aufs Tempo und die Distanz zur Ausreißergruppe verringerte sich schnell. Auf dem drittletzten Anstieg fiel die Gruppe an der Spitze auseinander, während im Feld A. Lutsenko attackierte. Dahinter bildete sich mit Davide Formolo eine stark besetzte Verfolgergruppe. Lutsenko verteidigte rund eine Minute Vorsprung, die Gruppe dahinter wurde bei der ersten Zieldurchfahrt aber wieder vom klein gewordenen Feld gestellt. Während sich der Spitzenreiter solo auf den steilen Cappuccini quälte, blieb die Gruppe der Favoriten in der ersten Schlussrunde zusammen. BORA – hansgrohe war zu diesem Zeitpunkt noch mit Formolo und Majka vorne vertreten. In der letzten Runde attackierte P. Roglic und es bildete sich eine 3-Mann-Verfolgergruppe. Kurz dahinter versuchte D. Formolo die Lücke alleine zu schließen. In der Abfahrt zum Ziel stürzte Lutsenko an der Spitze, und das Verfolgertrio konnte aufschließen. Im Sprint dieser Gruppe triumphierte am Ende dennoch der Kasache. Mit neun Sekunden Rückstand erreichte Davide Formolo als starker Fünfter das Ziel in Fossombrone.

Reaktionen im Ziel
„Es war eine schwierige Etappe, manchmal auch chaotisch, und ich glaube, das ganze Team hat gut zusammengearbeitet. Leider ging Rafal heute zweimal zu Boden, aber morgen werden wir wieder dabei sein und unser Bestes geben. Die fünfte Etappe wird nicht leicht sein, und ich werde sehen, ob ich morgen wieder gute Beine habe.“ – Davide Formolo
„Heute versuchten wir die Etappe mit Davide Formolo und Rafal Majka zu gewinnen. Wir wollten das Rennen von vorne kontrollieren und hatten Marcus in einer 10-Mann-Spitzengruppe, die einen Vorsprung von mehr als 9 Minuten herausfahren konnte. Allerdings war das Tempo enorm hoch, und im Laufe der Etappe wurden die Ausreißer wieder eingeholt. Im letzten Anstieg war Davide etwa 50-60 Meter hinter der führenden Gruppe mit dem blauen Trikot, es gelang ihm aber leider nicht zu ihnen aufzuschließen. Er beendete die Etappe vor dem Hauptfeld und belegte den fünften Platz. Auf der einen Seite können wir mit dieser Leistung zufrieden sein, aber auf der anderen Seite wäre heute vielleicht noch mehr möglich gewesen.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Paris-Nice 2019: Colombia rules in Paris-Nice


Col de Turini – La Bollène-Vésubie, Saturday, March 16th 2019 – Paris-Nice took Colombian colours at the top of the Turini pass as Daniel Martinez (EF Education First) won the queen stage of this 77th edition ahead of compatriot Miguel Angel Lopez (Astana Pro Team) while Egan Bernal (Team Sky) took the race yellow jersey away from team-mate Michal Kwiatkowski. Martinez and Lopez were both involved in a 39-man breakaway which took shape in the first 40 km of the 181.5-km long stage and went all the way, allowing Belgium’s Philippe Gilbert (Deceuninck-Quick – Step) to find himself an unexpected second overall with one day to go before the finish in Nice on Sunday.

1 Daniel Martinez (Col) EF Education First 4:55:49
2 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:00:06
3 Nicolas Edet (Fra) Cofidis, Solutions Credits 0:00:20
4 Simon Yates (GBr) Mitchelton-Scott
5 Jonathan Hivert (Fra) Direct Energie 0:00:55
6 Giulio Ciccone (Ita) Trek-Segafredo 0:02:03
7 Julien El Fares (Fra) Delko Marseille Provence KTM
8 Sergio Henao (Col) UAE Team Emirates 0:02:08
9 Victor De La Parte (Spa) CCC Team 0:02:13
10 Alessandro De Marchi (Ita) CCC Team 0:02:15
11 Philippe Gilbert (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:02:50
12 Elie Gesbert (Fra) Arkéa Samsic 0:03:14
13 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:03:43
14 Egan Bernal (Col) Team Sky
15 Jack Haig (Aus) Mitchelton-Scott 0:04:05

GC:
1 Egan Bernal (Col) Team Sky 26:35:26
2 Philippe Gilbert (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:00:45
3 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:46
4 Michal Kwiatkowski (Pol) Team Sky 0:01:03
5 Jack Haig (Aus) Mitchelton-Scott 0:01:21
6 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:01:45
7 George Bennett (NZl) Team Jumbo-Visma 0:02:20
8 Ilnur Zakarin (Rus) Katusha-Alpecin 0:02:52
9 Rudy Molard (Fra) Groupama-FDJ 0:03:02
10 Bob Jungels (Lux) Deceuninck-QuickStep 0:03:06

Felix Großschartner auf Rang 13 der Gesamtwertung nach der Königsetappe von Paris – Nizza
Die vorletzte Etappe von Paris – Nizza sollte den Fahrern noch einmal alles abverlangen. Nach Regen, Wind und schnellen Etappen, ging es heute in die Berge, hinauf auf den Col de Turini (Kat.1) zu einer Bergankunft. Doch schon zuvor warteten fünft weitere Bergwertungen auf der 181,5 km langen Etappe auf das Peloton. Durch diesen Wechsel der Charakteristik des Rennens verabschiedeten sich heute auch einige der Sprinter aus dem Fahrerfeld. Auch Sam Bennett, der mit zwei Etappensiegen in dieser Woche glänzen konnte, gab das Rennen bei der Verpflegungszone auf. Die letzten Tage haben den schnellen Iren viel Kraft gekostet, und daher gilt es sich nun in Richtung Mailand – Sanremo entsprechend zu erholen. Relativ früh im Rennen konnte sich eine sehr große, 38 Mann starke Gruppe, vom Feld lösen. Für BORA – hansgrohe schaffte Pawel Poljanski den Sprung in die Spitze. Das Feld hatte einige Mühe den Abstand unter Kontrolle zu halten, und die Gruppe hatte teilweise über sechs Minuten Vorsprung. Am Fuße des Anstiegs zum Col de Turini war klar, dass der Etappensieger heute unter den Ausreißern zu finden sein würde, und Pawel Poljanski versuchte sein Glück mit einem frühen Angriff. Doch die Gruppe war stark besetzt, und Pawel wurde wenige Kilometer später wieder gestellt, bevor er sich in die Gruppe der Favoriten zurückfallen ließ, um Felix Großschartner zu unterstützen. Dort machte Team Sky das Tempo und das Rennen entwickelte sich auf den letzten 10 km zu einem wahren Ausscheidungsfahren. Während sich an der Spitze D. Martinez und M. Lopez entscheidend absetzen konnten, fielen aus der Gruppe der Favoriten immer mehr Fahrer zurück. Rund fünf Kilometer vor dem Ziel konnte leider auch Felix Großschartner das Tempo nicht mehr halten. Der Österreicher zeigte dennoch eine gute Leistung, fuhr seinen eigenen Rhythmus und konnte so den Rückstand begrenzen. Am Ende erreichte er als 32. das Etappenziel. Damit rangiert Felix vor der letzten Etappe morgen auf dem 13. Gesamtrang des Rennes zur Sonne. Den Sieg holte sich Martinez im Sprint gegen Lopez, in der Gesamtwertung übernahm E. Bernal die Führung.
Reaktionen im Ziel
“Nach dem erfolgreichen Start mit zwei Etappensiegen und dem 7. Platz in der Gesamtwertung, wollten wir heute voll und ganz für Felix fahren. Es war zuerst wichtig in der Gruppe vertreten zu sein, und Pawel hat das perfekt umgesetzt. Am Fuße des letzten Anstiegs hatte leider Patrick defekt, damit war Felix auf sich gestellt. Pawel hat sich etwas später zurückfallen lassen, und noch wichtige Arbeit geleistet. Auf den letzten Kilometern war es dann ein Kampf Mann gegen Mann. Am Ende hat es leider nicht ganz für ein Topresultat gereicht. Felix liegt nun auf Rang 13, aber morgen bieten sich sicherlich noch Chancen dieses Ergebnis zu verbessern.“– Christian Pömer, sportlicher Leiter
„Ich habe versucht mit den GC Fahrern so lange wie möglich mitzufahren, doch 5 km vor dem Ziel musste ich leider abreißen lassen. Ich bin dennoch mit meiner Leistung zufrieden, die Performance war besser als im letzten Jahr bei der Bergankunft. Morgen ist noch ein sehr harter Tag, da kann sich noch viel ändern. Ich werde noch einmal alle Kräfte mobilisieren, und wir werden sehen, was dabei rauskommt.“ – Felix Großschartner
© BORA – hansgrohe