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BORA – hansgrohe verlängert mit Martin Laas

Der Vertrag des estnischen Sprinters wird um ein Jahr verlängert. Laas soll in Zukunft mehr Verantwortung in diversen Lead-Outs von BORA – hansgrohe übernehmen.
„Es war sicher ein sehr schwieriges Jahr, um in die WorldTour aufzusteigen. Martin hat das dennoch gut gemacht, nach dem Lockdown ist er immer besser in Fahrt gekommen und konnte für uns zwei Etappen bei der Slowakei-Rundfahrt gewinnen. Bei der Vuelta hat er sein Grand Tour Debüt feiern dürfen und wurde dort in den Sprintzug um Pascal integriert. Auch das hat gut funktioniert und ich denke, in dieser Rolle könnte in Zukunft eine Stärke von ihm liegen. Er ist zwar ein schneller Mann, hat aber für einen Sprinter sehr gute Ausdauerwerte, das kommt ihm besonders als Anfahrer zugute. Außerdem verfügt Martin über einiges an Erfahrung und kann so unsere Neuzugänge unterstützen.“ – Ralph Denk, Team Manager
„Ich denke, ich habe mich in diesem Jahr gut steigern können. Natürlich waren die Umstände nicht optimal und mein Rennkalender wie bei allen Fahrern in diesem Jahr ziemlich durcheinander gewürfelt. Dennoch habe ich meine Chancen bekommen und bei der Slowakei-Rundfahrt auch gut nützen können. Ich bin sehr froh, dass das Team weiter an mich glaubt. Es gibt sicherlich noch weiteres Potenzial in mir und ich freue mich darauf, gemeinsam mit BORA – hansgrohe an meiner Entwicklung zu arbeiten. Das Vertrauen in mich gibt mir da enorme Motivation.“ – Martin Laas

Vuelta a España – Etappe 18

The 2020 season of cycling ended this Sunday in Madrid with a fast and furious finish dominated by the German sprinter Pascal Ackermann (Bora-Hansgrohe), claiming victory a handful of millimetres ahead of the Irishman Sam Bennett (Deceuninck-Quick Step). Primoz Roglic (Jumbo-Visma) survived the day to claim the overall victory again, after he became in 2019 the first Slovenian rider to win a Grand Tour. The riders can now celebrate their achievements in a unique year of racing and prepare for the 2021 season.
The 142-man peloton take it easy as they roll from Hipodromo de La Zarzuela, en route to Madrid. After three weeks of battle through Spain, it’s time for them to celebrate their accomplishments and the end of the season as they reach the capital city. Primoz Roglic and his Jumbo-Visma teammates take a moment at the front of the bunch as the Slovenian star is about to clinch his second overall victory in La Vuelta, a year after he became the first rider from his country to win a Grand Tour.
The pace increases as the riders enter Madrid, with some 40km to go. From then, the action never stops. Tim Wellens (Lotto Soudal), one of the main protagonists of this edition with 2 stage wins already, attacks with Jonathan Lastra (Caja Rural-Seguros RGA) and Willie Smit (Burgos-BH). Lastra quickly drops back to the peloton but his teammate Gonzalo Serrano, the only rider from Madrid participating in La Vuelta 20, joins the front group. Dmitriy Gruzdev (Astana) also bridges the gap.
Jasper Philispen’s UAE Team Emirates, Sam Bennett’s Deceuninck-Quick Step and Pascal Ackermann’s Bora-Hansgrohe are the most active teams to control the gap, always under 30’’. The attackers are reeled in just ahead of the final lap, with 6km to go. Bora-Hansgrohe lead the bunch into the final kilometre and Pascal Ackermann delivers, claiming victory millimetres ahead of Sam Bennett. Primoz Roglic finishes inside the peloton and wins La Vuelta 20.


Foto: Gerhard Plomitzer

Hipódromo de la Zarzuela – Madrid (124 km)
1 PASCAL ACKERMANN (BORA – HANSGROHE) 3:28:13
2 SAM BENNETT (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 0:00:00
3 MAX KANTER (TEAM SUNWEB) 0:00:00
4 JASPER PHILIPSEN (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:00
5 JASHA SÜTTERLIN (TEAM SUNWEB) 0:00:00
6 EMMANUEL MORIN (COFIDIS) 0:00:00
7 REINARDT JANSE VAN RENSBURG (NTT PRO CYCLING TEAM) 0:00:00
8 LORRENZO MANZIN (TOTAL DIRECT ENERGIE) 0:00:00
9 ROBERT STANNARD (MITCHELTON – SCOTT) 0:00:00
10 JON ABERASTURI IZAGA (CAJA RURAL – SEGUROS RGA) 0:00:00

Gesamtwertung
1 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 72:46:12
2 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:00:24
3 HUGH JOHN CARTHY (EF PRO CYCLING) 0:01:15
4 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 0:02:43
5 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 0:03:36
6 WOUTER POELS (BAHRAIN – MCLAREN) 0:07:16
7 DAVID DE LA CRUZ (UAE TEAM EMIRATES) 0:07:35
8 DAVID GAUDU (GROUPAMA – FDJ) 0:07:45
9 FELIX GROSSSCHARTNER (BORA – HANSGROHE) 0:08:15
10 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:09:34
11 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA PRO TEAM) 0:09:36
12 GEORGE BENNETT (TEAM JUMBO – VISMA) 0:14:04
13 MIKEL NIEVE (MITCHELTON – SCOTT) 0:14:47
14 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:15:07
15 SERGIO LUIS HENAO (UAE TEAM EMIRATES) 0:15:36


Foto: Gerhard Plomitzer
Punktewertung
1 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 204 Punkte
2 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 133
3 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 111

Bergwertung
1 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 99 Punkte
2 TIM WELLENS (LOTTO SOUDAL) 34
3 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 30

Nachwuchswertung
1 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 72:49:48
2 DAVID GAUDU (GROUPAMA – FDJ) 0:04:09
3 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA PRO TEAM) 0:06:00
4 GINO MÄDER (NTT PRO CYCLING TEAM) 0:40:03
5 GEORG ZIMMERMANN (CCC TEAM) 0:42:04

Mannschaftswertung
1 MOVISTAR TEAM 218:37:21
2 TEAM JUMBO – VISMA 0:10:23
3 ASTANA PRO TEAM 0:40:09

Pascal Ackermann triumphiert auf der letzten Etappe der Vuelta

Nachdem gestern über die Gesamtwertung entschieden wurde, hatten die Sprinter heute ein letztes Mal eine Chance auf der 139 km langen Strecke einen Sieg einzufahren. Das Rennen begann im Hipódromo de la Zarzuela, am Stadtrand von Madrid und endete auf einem Rundkurs im Stadtzentrum der spanischen Hauptstadt mit einem letzten großen Sprint-Showdown der schnellen Männer. Nachdem der Gesamtsieger P. Roglic traditionell seinen Triumph auf der ersten Hälfte der Rennstrecke feierte, wurde danach das Rennen erst richtig eröffnet. Eine kleine Gruppe versuchte ihr Glück in der Flucht, doch ihre Bemühungen blieben letztlich unbelohnt. Deceuninck – Quickstep führte zunächst das Feld in den letzten Kilometern an, ehe BORA – hansgrohe die Spitze übernahm und mit drei Fahrern den Sprint für Pascal Ackermann vorbereitete. Als der Deutsche seinen Sprint eröffnete kam S. Bennett von hinten, konnte den Pfälzer allerdings nicht mehr überholen und Pascal holte den zweiten Etappensieg bei der Spanien-Rundfahrt.
Neben den Siegen auf der 9. und letzten Etappe durch Pascal Ackermann beeindruckte an der diesjährigen Vuelta auch Felix Großschartner, der der zum ersten Mal eine Grand Tour unter den besten Zehn in der Gesamtwertung beendete. Der Österreicher hatte auch fünf Top-10 Platzierungen auf den bergigen Etappen, Ergebnisse die seine starken Fähigkeiten bei einer dreiwöchigen Rundfahrt unterstreichen.
Ergebnis: 18. Etappe
01 P. Ackermann 3:28:13
02 S. Bennett +0:00
03 M. Kanter +0:00
04 J. Philipsen +0:00

Ergebnis: Gesamtwertung
01 P. Roglič 72:46:12
02 R. Carapaz +0:24
03 H. Carthy +1:15
09 F. Großschartner +8:15

Reaktionen im Ziel
„Ich bin so glücklich, dass ich heute gewonnen habe. Dieses Ergebnis war aber nur durch die Unterstützung meiner Teamkollegen möglich, die besonders auf den letzten 3 km einen außergewöhnlichen Job gemacht haben. Wir hatten nie eine leichte Etappe hier bei der Vuelta. Es gab immer einen harten Kampf um die Ausreißergruppe und dann auf Etappen wie gestern, mussten die Sprinter doch ziemlich stark leiden. Es war eben wichtig, so viele Körner wie möglich zu sparen und ich bin froh, dass ich meine Energie sparen konnte und heute hat sich das auch bezahlt gemacht. Wir haben uns in der entscheidenden Phase zuerst etwas zurückgehalten, denn wir wussten, dass wir einen starken Sprintzug hatten. Auf den letzten 10 km sind wir dann Vollgas gefahren und konnten den Sieg holen. Vielen Dank an das ganze Team!“ – Pascal Ackermann
„Ich bin sehr happy, dass ich meine erste Grand Tour als Kapitän in der Top-10 beendet habe. Ein super Resultat und das Wichtigste ist, dass ich hier meine Fähigkeiten beweisen konnte und dass ich in der Zukunft auch darauf aufbauen kann. Solch ein Ergebnis ist gut für mein Selbstbewusstsein. Ich glaube, meine Leistung zeigt auch meine Stärke und dass ich Talent habe. Mein Dank geht an die ganze Mannschaft und an alle, die hier im Team bei der Vuelta dabei waren. Ich freue mich jetzt auf die Saisonpause.“ – Felix Großschartner
„Ein 9. Platz in der Gesamtwertung für Felix und seine sehr gute Leistung auf den ganzen Etappen sind sehr lobenswert. Wir haben uns im Vorfeld darauf konzentriert, dass er auf Gesamtklassement fährt, aber wir waren ohne Druck in das Rennen gegangen und wollten einfach schauen, wie gut er drei Wochen konstant mit den Besten mithalten kann. Am Ende der Vuelta sehen wir, dass er ein sehr gutes Rennen gefahren ist. Er hat auf den schweren Etappen zu den besten Fahrern sehr wenig Zeit verloren und er hat nie einen schlechten Tag gehabt. Er ist alle drei Wochen konzentriert gefahren und hat sicherlich gestern nicht durch Schwäche seinen 7. Platz verloren, sondern zwei Fahrer sind offensiver gefahren. Wir haben am Anfang der Etappe versucht, die Fluchtgruppe wieder zurückzuholen, aber das hat nicht geklappt. Felix hat dadurch zwei Plätze verloren, aber wir müssen das am Ende eben hinnehmen. Dies ist natürlich nicht besonders schön, aber wir sind trotzdem mit dem Ergebnis sehr zufrieden und werden ihm auch in der Zukunft die Möglichkeit geben, in der einen oder anderen Grand Tour seine Leistung zu bestätigen oder zu verbessern.“ – Enrico Poitschke, Sportlicher Leiter
„Der Sieg von Pascal war ein großartiger Abschluss für uns, für die Vuelta und die ganze Saison 2020, und wir reisen hier mit breiter Brust nach Hause. Wir haben zwei Etappen gewonnen und mit Felix auch einen Fahrer unter den ersten Zehn, sein erstes Top-10 Ergebnis bei einer Grand Tour. Dies war ein erster Versuch ihn bei der Gesamtwertung einzusetzen und das hat er mit Bravour erledigt. Was die Sprints betrifft haben wir den ersten Sprint gewonnen nachdem Sam Bennett relegiert wurde. Aber heute im Mann gegen Mann Duell war Pascal besser, was uns sehr freut und somit können wir zufrieden in die Winterpause gehen.“ – Ralph Denk, Teammanager

La Vuelta – Etappe 17

The final mountain stage of La Vuelta 20 has crowned David Gaudu (Groupama-FDJ), who claimed his second stage win atop the climb to the Alto de La Covatilla, and Primoz Roglic (Jumbo-Visma), who managed to save La Roja despite a powerful attack from Richard Carapaz (Ineos Grenadiers). The Frenchman made his way to a solo victory after spending the whole day at the front of the race, dropping all his breakaway companions on the last slopes. Roglic lost 21’’ to Carapaz but he still leads the GC with a 24’’ gap on the eve of the final stage to Madrid. The Slovenian champion is set to dominate the overall standings for the second year in a row.
The final climbing challenges of La Vuelta 20 inspire many attackers. 34 riders get away after 19km of battle. Among them, David de la Cruz is the best classified on GC (10th, +9’29’’) and he enjoys the support of three UAE Team Emirates riders: Rui Costa, Sergio Henao and Ivo Oliveira. Groupama-FDJ’s David Gaudu, already winner at La Farrapona, is another GC threat (11th, +10’51’’).
Ion Izagirre (Astana) also chases his second stage win in La Vuelta 20, while Pascal Ackermann (Bora-Hansgrohe) rides at the front on some unfriendly terrain for his sprinting abilities. Guillaume Martin (Cofidis) shows his polka-dot jersey again at the front, with the support of Victor Lafay and José Herrada. Team Sunweb also manage to put three riders in the breakaway: Mark Donovan, Michael Storer and Jasha Sütterlin.
Movistar put pressure on Roglic
UAE and Groupama-FDJ riders drive the breakaway to open a maximum gap of 4’07’’ at km 68. Primoz Roglic’s Jumbo-Visma set the pace in the bunch over the first ascents of the day, until Movistar take over with 61km to go.
The Spanish team put the hammer down and immediately create splits in the bunch. Richard Carapaz (Ineos Grenadiers) is among the riders off the back but he quickly returns with the help of one teammate. Movistar maintain a hard pace over the Alto de Peñacaballera and the gap is down to 2’17’’ at the bottom of the penultimate climb of the day, the Alto de la Garganta.
Soler on the move
Marc Soler (Movistar) accelerates 31km away from the line. Imanol Erviti, who was part of the breakaway, waits for him. They trail by 30’’ at the summit (26.2km to go). The GC group, led by Jumbo-Visma, is 1’ further behind. Soler eventually bridges the gap with 19km to go. The peloton then trail by 2’15’’.
Gino Mäder (NTT), Mark Donovan and Ion Izagirre enjoy a cobbled uphill section to attack their breakaway companions 18km away from the line. They reach the bottom of the final climb to La Covatilla (11.4km, 7.1%) with a 40’’ lead while the gap to the bunch is up to 4 minutes.
All in for Gaudu and Carapaz
Ion Izagirre accelerates twice, with 7km to go and 1km later to drop his two companions but David Gaudu gets back to him 4.5km away from the summit and immediately attacks to solo away to his second stage victory.
Hugh Carthy (EF Pro Cycling) opens up the GC battle inside the last 5km. Richard Carapaz (Ineos Grenadiers) goes with 3.5km and nobody can follow his powerful attack. Primoz Roglic enjoys the support of breakaway members Lennard Hofstede (Jumbo-Visma) and Marc Soler to limit his losses and save La Roja for 24’’.

Sequeros – Alto de La Covatilla (178 km)
1 DAVID GAUDU (GROUPAMA – FDJ) 4:54:32
2 GINO MÄDER (NTT PRO CYCLING TEAM) 0:00:28
3 ION IZAGUIRRE INSAUSTI (ASTANA PRO TEAM) 0:01:05
4 DAVID DE LA CRUZ (UAE TEAM EMIRATES) 0:01:05
5 MARK DONOVAN (TEAM SUNWEB) 0:01:53
6 MICHAEL STORER (TEAM SUNWEB) 0:01:53
7 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:02:23
8 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:02:35
9 HUGH JOHN CARTHY (EF PRO CYCLING) 0:02:50
10 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 0:02:56
11 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 0:03:03
12 MARC SOLER (MOVISTAR TEAM) 0:03:16
13 DORIAN GODON (AG2R LA MONDIALE) 0:03:21
14 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA PRO TEAM) 0:03:38
15 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:03:45

Gesamtwertung
1 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 69:17:59
2 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:00:24
3 HUGH JOHN CARTHY (EF PRO CYCLING) 0:00:47
4 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 0:02:43
5 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 0:03:36
6 WOUTER POELS (BAHRAIN – MCLAREN) 0:07:16
7 DAVID DE LA CRUZ (UAE TEAM EMIRATES) 0:07:35
8 DAVID GAUDU (GROUPAMA – FDJ) 0:07:45
9 FELIX GROSSSCHARTNER (BORA – HANSGROHE) 0:08:15
10 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:09:34
11 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA PRO TEAM) 0:09:36
12 GEORGE BENNETT (TEAM JUMBO – VISMA) 0:14:04
13 MIKEL NIEVE (MITCHELTON – SCOTT) 0:14:47
14 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:15:07
15 SERGIO LUIS HENAO (UAE TEAM EMIRATES) 0:15:36

Felix Großschartner verteidigt Top-10 Platzierung in der Gesamtwertung auf der letzten Bergetappe der Vuelta

Der Vorschlusstag der Vuelta, der mit einer Bergankunft endete, sorgte heute noch einmal für leichte Veränderungen in der Gesamtwertung. Bei Rennkilometer 30 begann schon die bergige Achterbahnfahrt mit fünf klassifizierten Anstiegen bis hinauf zum Alto de Covatilla, einem Hors Kategorie-Anstieg. Es gelang Pascal Ackermann und Michael Schwarzmann zunächst in eine 34-Mann starke Fluchtgruppe zu kommen, die sich zwischenzeitlich bis auf 4 Minuten vom Feld absetzen konnte. In den letzten Anstiegen wurden immer mehr abgehängte Fahrer aus der Ausreißergruppe vom verkleinerten Peloton eingeholt. Mit 15 km bis zum Ziel attackierte dann ein Trio aus der verbleibenden Spitzengruppe und konnte einen kleinen Vorsprung herausfahren. Im letzten Anstieg, rund 10 km vor dem Ziel, erlitt Felix Großschartner leider einen Defekt, konnte jedoch wenig später wieder zum Feld aufschließen. Zu diesem Zeitpunkt übernahm BORA – hansgrohe im Feld die Führungsarbeit, aber mit 7 km zum Ziel betrug der Abstand zur Spitze immer noch 3:45 Minuten. Wenig später griff D. Gaudu aus der dezimierten Verfolgergruppe an und konnte zur führenden Gruppe aufschließen. Dahinter in der Favoritengruppe, in der sich auch Felix Großschartner befand, setzte Ide Schelling zeitweise die Pace um seinen Teamkollegen im Kampf um das Gesamtklassement zu unterstützen. Nach 178 gefahrenen Kilometern holte Gaudu, der sich zwischenzeitlich an die Spitze setzen konnte, letztlich den Etappensieg. Am Ende einer schweren Vuelta-Etappe überquerte Felix die Ziellinie auf dem 21. Platz und belegte damit den 9. Gesamtrang.

Reaktionen im Ziel
„Ich bin etwas enttäuscht, dass wir vorne so eine große Gruppe hatten. Ich hatte dann noch einen Defekt im letzten Berg und es hat mich viel Energie gekostet danach wieder den Anschluss zu finden. Ich habe zwei Plätze in der Gesamtwertung verloren, aber zum Schluss bin ich trotzdem noch in der Top-10 und darauf kann ich stolz sein.“ – Felix Großschartner
„Das Ziel war heute natürlich, dass wir Felix mit der gesamten Mannschaft unterstützen wollten. Wir haben uns von Anfang an darauf konzentriert, dass keine allzu große Gruppe geht. Besonders wollten wir darauf achten, dass Vlasov auch nicht in die Gruppe kommt, denn er lag derzeitig auf dem 9. Platz in der Gesamtwertung. Es war dann ein sehr schneller Start, und letztlich ist es einer großen Gruppe gelungen sich abzusetzen. Michael Schwarzmann und Pascal Ackermann waren mit dabei, aber auch Gaudu und De la Cruz, die im Gesamtklassement gefährlich waren. Wir versuchen zu reagieren, konnten aber die Lücke nicht mehr schließen, und haben uns dann bemüht, Felix immer in einer gute Position zu halten. Wir hatten mit Pascal und Schwarzi zwei Fahrer vorne, die nach dem ersten Berg noch da waren, wenn irgendwas gewesen wäre und auf Felix warten konnten, um ihm zu helfen. Die anderen haben ihr Bestes gegeben und ihn so gut wie möglich unterstützt. Sie sind heute ein ganz starkes Rennen gefahren und konnten den ganzen Tag bei Felix bleiben. Kurz vor dem letzten Anstieg hatte Felix leider einen Reifenschaden und musste das Fahrrad wechseln, was auch viel Kraft gekostet hat. Gaudu und De la Cruz sind heute sehr stark gefahren und konnten Felix in der Gesamtwertung überholen. Am Ende liegt er auf dem 9. Platz, was eine ganz starke Leistung ist. Wir sind auf eine Art enttäuscht, dass es nicht zur Verteidigung des 7. Platz gereicht hat, aber auf der anderen Seite sind wir glücklich, dass eine Platzierung unter den ersten 10 für ihn am Ende als Ergebnis steht. Vielen Dank an die gesamte Mannschaft, die wirklich alles auf dieser Rundfahrt gegeben hat. Morgen ist der letzte Tag, und dort gibt es sicherlich nochmals eine Sprintentscheidung. Da haben wir auch mit Pascal einen Fahrer, der um den Sieg mitfahren kann.“ – Enrico Poitschke, Sportlicher Leiter

Vuelta a España – Etappe 16

Magnus Cort Nielsen (EF Pro Cycling) won stage 16 of La Vuelta after a very intense day of racing from Salamanca to Ciudad Rodrigo. The Danish all-rounder dominated the sprint in a small bunch ahead of Primoz Roglic (Jumbo-Visma) to take his third victory on the roads of La Vuelta, 4 years after he won the final sprint in Madrid. Roglic takes 6 bonus seconds to increase his lead on GC. Richard Carapaz (Ineos Grenadiers) trails by 45’’ on the eve of the final mountain stage. This is EF Pro Cycling’s third victory in this edition, after Michael Woods and Hugh Carthy already claimed success.
The race starts from Salamanca with 144 riders and without Luis Leon Sanchez (Astana), who has to withdraw for personal reasons. Everyone seems to be wary of the crosswinds on open roads. The biggest teams control the race until Angel Madrazo opens a gap at km 15. He is quickly joined at the front by his Burgos-BH teammate Juan Felipe Osorio.
Another rider from the Spanish team participates in the day’s breakaway when Rémi Cavagna (Deceuninck-Quick Step), Robert Stannard (Mitchelton-Scott), Kobe Goossens (Lotto Soudal) and Jesus Ezquerra (Burgos-BH) join Angel Madrazo and Juan Felipe Osorio at km 31. Julen Amezqueta (Caja Rural-Seguros RGA) and Willie Smit (Burgos-BH) also try to bridge the gap to the front group, unsuccessfully.
Ineos Grenadiers put the hammer down
Bora-Hansgrohe and UAE Team Emirates control the gap around 5 minutes as the race situation settles on the way to the first climb of the day, the cat-2 Puerto El Portillo (summit at km 90.8). Ineos Grenadiers up the ante in the final kilometres of ascent and even more on the downhill, with Andrey Amador setting a very hard pace for Richard Carapaz.
The peloton reach the bottom of the Puerto El Robledo (11.7km, 3.8%) with a gap of 1’20“. Rémi Cavagna attacks at the front ahead of the 5 last, steepest kilometres of ascent. Robert Stannard (Mitchelton-Scott) follows him. But the gap is down to 24’’ at the summit, with 35km to the line.
The Cavagna show
The Movistar-led peloton even bring the gap down under 10’’ for the last 25km to go but the attackers don’t give up. Cavagna goes solo with 17km to the finish. His lead is up to 15’’ with 10km to go, and 17’’ with 5km to go…
The Frenchman is eventually reeled in with 2km to go. Alejandro Valverde (Movistar) opens up the sprint but Magnus Cort Nielsen (EF Pro Cycling) powers to victory ahead of Primoz Roglic (Jumbo-Visma) and Rui Costa (UAE Team Emirates).

Salamanca – Ciudad Rodrigo (162 km)
1 MAGNUS CORT NIELSEN (EF PRO CYCLING) 4:04:35
2 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 0:00:00
3 DION SMITH (MITCHELTON – SCOTT) 0:00:00
4 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:00:00
5 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:00:00
6 FELIX GROSSSCHARTNER (BORA – HANSGROHE) 0:00:00
7 DORIAN GODON (AG2R LA MONDIALE) 0:00:00
8 MICHAEL HUNDAHL VALGREN (NTT PRO CYCLING TEAM) 0:00:00
9 JASHA SÜTTERLIN (TEAM SUNWEB) 0:00:00
10 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA PRO TEAM) 0:00:00
11 WOUTER POELS (BAHRAIN – MCLAREN) 0:00:00
12 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:00:00
13 LUIS ANGEL MATE (COFIDIS) 0:00:00
14 NANS PETERS (AG2R LA MONDIALE) 0:00:00
15 SEPP KUSS (TEAM JUMBO – VISMA) 0:00:00

Gesamtwertung
1 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 64:20:31
2 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:00:45
3 HUGH JOHN CARTHY (EF PRO CYCLING) 0:00:53
4 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 0:01:48
5 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 0:03:29
6 WOUTER POELS (BAHRAIN – MCLAREN) 0:06:21
7 FELIX GROSSSCHARTNER (BORA – HANSGROHE) 0:07:20
8 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:08:45
9 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA PRO TEAM) 0:08:54
10 DAVID DE LA CRUZ (UAE TEAM EMIRATES) 0:09:29

Felix Großschartner sprintet auf den 6. Platz auf der 16. Etappe der Vuelta

Das Peloton verließ Salamanca auf zuerst flachem Terrain bevor es auf dem zweiten Teil der 162 km langen Strecke anspruchsvoller wurde. 35 km vor dem Ziel musste der 1. Kategorie Alto El Robledo überquert werden, ehe es weiter flach ins Ziel in Ciudad Rodrigo ging. Für viele Fahrer war heute die letzte Möglichkeit, in dieser Saison einen Sieg einzufahren, und deshalb versuchten viele Fahrer nochmal in die Fluchtgruppe zu kommen, wurden aber immer wieder gestellt. Letztendlich gelang es einer kleinen Gruppe in stürmischen Windbedingungen wegzukommen. Das Peloton, zeitweise angeführt von BORA-hansgrohe, Ineos Grenadiers, EF Pro Cycling sowie Movistar, ließ die Spitzenreiter nicht mehr als fünf Minuten Vorsprung erarbeiten. Im Anstieg zum Alto El Robledo setzte sich einer der Ausreißer solo ab, wurde aber mit noch 2 km bis zum Ziel wieder gestellt. Auf der Zielgeraden kam es zu einem Sprint eines stark reduzierten Feldes, den M. Cort Nielsen für sich entschied. Im Sprint kam Felix Großschartner als Sechster ins Ziel und behauptet damit auch seinen siebten Gesamtplatz.
Reaktionen im Ziel
„Wir hatten eine Windkante bis zum Berg erwartet, aber im Feld waren sie sich nicht so einig und keiner wollte richtig fahren. Dann gelang es letztlich einer Ausreißergruppe wegzukommen. Wir haben das Rennen am Anfang kontrolliert und als dann Ineos Grenadiers mit nach vorne kam, ging es schnell den Berg hinauf. Am Ende gab es ein recht dezimiertes Feld. Ich habe versucht zu diesem Zeitpunkt keinen Fehler zu machen und nicht abzureißen zu lassen, was ziemlich stressig war. Da musste ich vielleicht viel investieren, aber letztlich wollte ich meine Position sichern. Das Timing am Schluss war wohl nicht perfekt, aber ich komme nicht oft in die Lage, aus einem reduzierten Feld zu sprinten. Da kann ich mich vielleicht in Zukunft noch verbessern. Aber im Großen und Ganzen war es ein guter Tag und ich freue mich auf morgen.“ – Felix Großschartner
„Wir hatten heute zwei Optionen. Wenn das Rennen kontrollierbar abläuft wollten wir versuchen, einen Sprint mit Pascal zu fahren. Das hat aber nicht so funktioniert, weil in den Bergen einfach zu hart gefahren wurde. Dann war für Felix das Ziel innerhalb der Zeit zu bleiben und im Finale das Beste daraus zu machen. Das hat auch super geklappt. Felix ist gut gefahren und hat einen starken 6. Patz geholt. Morgen gibt es einen letzten harten Tag und da hoffen wir, dass wir seine Position in der Gesamtwertung verteidigen können.“ – André Schulze, Sportlicher Leiter

Vuelta 20 – Etappe 13

Mirador de Ézaro. Dumbría, November 3rd 2020 – A fourth stage win and La Roja! Primoz Roglic (Team Jumbo-Visma) made the most of the individual time-trial of La Vuelta 2020, a 33.7km challenge from Muros to the uphill finish at Mirador de Ézaro. The Slovenian champion edged Will Barta (CCC Team) for 1’’ and put some distance between him and his rivals for the overall victory of the Spanish Grand Tour. Richard Carapaz (Ineos Grenadiers), who was wearing La Roja on these demanding roads, is now second overall, with a gap of 39’’. Hugh Carthy (EF Pro Cycling) impressed again two days after his stage victory on L’Angliru: 4th of the stage (+25’’). Roglic already won the individual time-trial last year and kept La Roja until the finish in Madrid.

Muros – Mirador de Ézaro (33,7 km / EZF)
1 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 0:46:39
2 WILLIAM BARTA (CCC TEAM) 0:00:01
3 NELSON OLIVEIRA (MOVISTAR TEAM) 0:00:10
4 HUGH JOHN CARTHY (EF PRO CYCLING) 0:00:25
5 BRUNO ARMIRAIL (GROUPAMA – FDJ) 0:00:41
6 MATTIA CATTANEO (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 0:00:46
7 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:00:49
8 RÉMI CAVAGNA (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 0:00:58
9 DAVID DE LA CRUZ (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:59
10 JASHA SÜTTERLIN (TEAM SUNWEB) 0:01:07
11 WOUTER POELS (BAHRAIN – MCLAREN) 0:01:12
12 MARC SOLER (MOVISTAR TEAM) 0:01:12
13 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 0:01:17
14 JANNIK STEIMLE (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 0:01:29
15 THYMEN ARENSMAN (TEAM SUNWEB) 0:01:30

Gesamtwertung
1 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 49:16:16
2 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:00:39
3 HUGH JOHN CARTHY (EF PRO CYCLING) 0:00:47
4 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 0:01:42
5 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 0:03:23
6 WOUTER POELS (BAHRAIN – MCLAREN) 0:06:15
7 FELIX GROSSSCHARTNER (BORA – HANSGROHE) 0:07:14
8 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:08:39
9 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA PRO TEAM) 0:08:48
10 DAVID DE LA CRUZ (UAE TEAM EMIRATES) 0:09:23

Felix Großschartner verteidigt seinen 7. Platz in der Gesamtwertung nach Vuelta Einzelzeitfahren

Nach dem zweiten Ruhetag ging es heute mit dem Kampf gegen die Uhr über 33 km von Muros zum Mirador de Ezaro weiter. Die ersten 31 km des einzigen Zeitfahrens bei der diesjährigen Vuelta verliefen flach der Atlantikküste entlang, ehe eine anstrengende Kletterpartie mit einem 14,6 Prozent steilen Schlussanstieg zum Mirador de Ézaro bevorstand. Kurz vor der Steigung konnten die Fahrer auch von ihrer Zeitfahrmaschine auf ein Rennrad umsteigen. Zur Mittagszeit eröffnete der erste Fahrer das Einzelzeitfahren und setzte mit 14:54 Minuten die erste Richtzeit im Ziel. Martin Laas rollte als erster BORA – hansgrohe Fahrer von der Startrampe, während sein Teamkollege Felix Großschartner, aktuell Siebenter in der Gesamtwertung, als letzter Fahrer der Raublinger Mannschaft das Starthaus verließ. Bei der ersten Zwischenzeit lag der Österreicher auf dem 14. Platz, verlor beim zweiten Messpunkt etwas Zeit, und belegte am Ende mit einer Zeit von 48:33 Minuten den 19. Platz. P. Roglič kam letztlich mit der Siegerzeit von 46:39 Minuten ins Ziel. Nach einem soliden Zeitfahren konnte Felix seinen 7. Platz in der Gesamtwertung verteidigen, büßte aber 1:44 Minuten gegenüber dem derzeitig Führenden ein.
Reaktionen im Ziel
„Ich hatte etwas mehr beim Zeitfahren erwartet, denn ich kann das normalerweise eigentlich ganz gut. Die Nummern waren stark aber die anderen waren heute einfach besser. Im Nachhinein bin ich zufrieden, dass ich meine Zeit auf meine unmittelbaren Konkurrenten etwas ausbauen konnte. Das Rennen war doch ganz gut und ich freue mich schon auf morgen. Auf den nächsten Tagen muss ich mich voll konzentrieren und keine Fehler machen.“ – Felix Großschartner
„Heute war das Ziel die Position von Felix zu stabilisieren, während alle anderen Kraft für die nächsten Tage sparen sollten. Felix hat eine sehr gute Zeitfahrleistung hingelegt und wir hoffen jetzt, dass wir die Vuelta gut zu Ende bringen können.“ – André Schulze, Sportlicher Leiter

La Vuelta – Etappe 11

David Gaudu (Groupama-FDJ) is the first winner of a gruelling week-end of climbing in the Asturias. The young Frenchman won stage 11 of La Vuelta 2020 atop the Alto de la Farrapona ahead of his breakaway companion Marc Soler (Movistar), who gained 4 places in the overall standings thanks to a long range attack. In the favourites group, Primoz Roglic (Jumbo-Visma) and Richard Carapaz (Ineos Grenadiers) were unable to open differences. They are still tied ahead of the infamous climb of the Angliru on Sunday!
The uphill start from Villaviciosa opens a huge battle for the breakaway. Tim Wellens (Lotto Soudal) leads the first attempt over the Alto de la Campa, where he takes 3 KOM points. The battle keeps going on the valley, with 11 riders joining Wellens at the front and Cofidis driving the bunch to put Guillaume Martin in a position to defend his polka-dot jersey with four cat-1 climbs ahead of them. The gap is only up to 45’’ at the bottom of the Alto de la Colladona (km 49).
Soler on the move
Wellens tries to push his avantage but the peloton catches him on the climb. Five attackers get away: Niklas Eg (Trek-Segafredo), Mark Donovan, Michael Storer (Sunweb), Bruno Armirail (Groupama-FDJ) and Nelson Oliveira (Movistar). Guillaume Martin (Cofidis) bridges the gap at the summit. And tow more riders join the front group on the downhill: David Gaudu (Groupama-FDJ) and Tim Wellens again.
Jumbo-Visma and Ineos Grenadiers work together to control the gap under 2 minutes ahead of the third climb of the day, Alto de la Cobertoria (summit at km 95.2). Marc Soler (Movistar) makes the most of the ascent to join the early attackers. Tim Wellens (Lotto Soudal) can’t keep up with the leaders’ pace. Guillaume Martin collects the 10 KOM points at the summit and Wellens is eventually reeled in by the bunch on the following downhill, with 61km to go, while the attackers push their advantage over 3’.
Martin defends the polka dots, Soler chases La Roja
The gap hits a maximum of 3’20’’ at km 122, ahead of the Puerto de San Lorenzo. Jumbo-Visma react to contain Marc Soler’s threat – the Spanish all-rounder only trails by 3’52’’ in the overall standings. The gap is down to 2’20’’ when Guillaume Martin takes 10 more KOM points. Niklas Eg is dropped ahead of the summit.
The gap increases again on the downhill towards La Farrapona: 3’08’’ at the bottom of the final climb (16.5km at 6.2%). Bruno Armirail and Nelson Oliveira are quickly dropped after they helped their breakaway companions for the whole stage. Marc Soler accelerates 5km away from the summit and David Gaudu is the only attacker able to follow him.
Roglic and Carapaz remain tied
The two attackers work together all the way to the final 200m, where Gaudu makes the most of his punchy abilities to take his first Grand Tour stage victory. He is also the first Breton rider to win a La Vuelta stage since Warren Barguil took his first Grand Tour wins in 2013.
Jumbo-Visma control the ascent for Primoz Roglic (Jumbo-Visma). Aleksandr Vlasov (Astana) attacks from the GC group inside the last 2km. And Dan Martin (Israel Start-Up Nation) accelerates in the final kilometre. Enric Mas (Movistar), Richard Carapaz and Primoz Roglic follow him. Hugh Carthy (EF Pro Cycling) lose 7’’ on the line.

Villaviciosa – Alto de La Farrapona (170 km)
1 DAVID GAUDU (GROUPAMA – FDJ) 4:54:13
2 MARC SOLER (MOVISTAR TEAM) 0:00:04
3 MICHAEL STORER (TEAM SUNWEB) 0:00:52
4 MARK DONOVAN (TEAM SUNWEB) 0:00:52
5 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:00:55
6 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA PRO TEAM) 0:00:58
7 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 0:01:03
8 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 0:01:03
9 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:01:03
10 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 0:01:03
11 HUGH JOHN CARTHY (EF PRO CYCLING) 0:01:10
12 WOUTER POELS (BAHRAIN – MCLAREN) 0:01:10
13 SEPP KUSS (TEAM JUMBO – VISMA) 0:01:12
14 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:01:12
15 FELIX GROSSSCHARTNER (BORA – HANSGROHE) 0:01:15

Gesamtwertung
1 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 45:20:31
2 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:00:00
3 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 0:00:25
4 HUGH JOHN CARTHY (EF PRO CYCLING) 0:00:58
5 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 0:01:54
6 MARC SOLER (MOVISTAR TEAM) 0:02:44
7 FELIX GROSSSCHARTNER (BORA – HANSGROHE) 0:03:31
8 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:03:44
9 WOUTER POELS (BAHRAIN – MCLAREN) 0:03:54
10 MIKEL NIEVE (MITCHELTON – SCOTT) 0:04:43

Starke Performance von Felix Großschartner auf schwerer Bergetappe der Vuelta a España

Der bisher härteste Renntag der Vuelta führte heute über 170 km von der Hafenstadt Villaviciosa ins asturische Hochgebirge im Nordwesten Spaniens. Mit fünf kategorisierten Anstiegen, davon vier der 1. Kategorie und einer schwierigen Bergankunft auf dem Gipfel des Alto de la Farrapona waren die Bergfahrer heute wieder gefragt. Die ersten Attacken wurden vom Feld schnell vereitelt bis sich dann 12 Fahrer nach 40 km erfolgreich absetzen konnten. Im zweiten Anstieg zerfiel die führende Gruppe und einige Fahrer setzten sich vorne ab, während im Peloton Jumbo-Visma das Rennen kontrollierte. Mit dem Beginn des Puerto de San Lorenzo, rund 44 km vor dem Ziel, begann das Ausscheidungsfahren als einige Klassementfahrer schon hier in Schwierigkeiten gerieten. Felix Großschartner zeigte sich stark in der Favoritengruppe um P. Roglič, die mit 10 km zum Ziel auf 20 Fahrer geschrumpft war. Im härtesten Teil des Schlussanstiegs attackierten D. Gaudu und M. Soler aus der 5-Mann Spitzengruppe und machten letztlich den Sieg unter sich aus. Mit noch 300 m vor dem Ziel war die Favoritengruppe mit Felix noch zusammen. Am Ende sprintete der Österreicher rund eine Minute nach dem Tagessieger D. Gaudu auf dem 15. Platz ins Ziel und liegt damit jetzt auf dem 7. Platz in der Gesamtwertung.
Reaktionen im Ziel
„Es war sehr hart von Anfang an. Ich war Teil einer sehr starken Gruppe und fühlte mich heute ganz gut. Ich konnte mit den Besten mithalten und blicke zuversichtlich auf die noch kommenden Bergetappen. Ich bin Siebter in der Gesamtwertung und glaube, dass ich mit meinen bisherigen Leistungen zufrieden sein kann. Wir nehmen jeden Tag wie er kommt und wir werden weiterkämpfen.“ – Felix Großschartner
„Heute war wieder ein harter Tag. Unser Ziel war es heute mit Felix keine Zeit zu verlieren und mit den Favoriten mitzuhalten. Das hat auch super geklappt. Wir sind immer noch in der Top-10 vertreten und darauf können wir in den nächsten Tagen weiter aufbauen. Ich hoffe, dass wir uns da stabil halten können. Also wir sind mit dem Tag sehr zufrieden.“ – André Schulze, Sportlicher Leiter

La Vuelta – Etappe 10

Primoz Roglic (Jumbo-Visma) claimed back La Roja thanks to his third stage win on the roads of La Vuelta 2020 on Friday as he dominated the uphill finish in Suances after another demanding day of racing along the coast. The Slovenian star moved past everyone inside the last 200m to take victory ahead of Felix Grossschartner (Bora-Hansgrohe) and Andrea Bagioli (Deceuninck-Quick Step). Richard Carapaz (Ineos Grenadiers) was leading by 13’’ on GC but he dropped 3’’ on the line and saw Roglic claim 10 bonus seconds, allowing the Slovenian to lead the overall standings thanks to a better score when adding their placings in the 10 first stages of La Vuelta 2020. They are set to battle it out on the climbs of Asturias this week-end.
Attacks fly as soon as the 157-man peloton start from Castro Urdiales, welcoming a La Vuelta stage for the first time since 1958. Michal Paluta (CCC), Brent Van Moer (Lotto Soudal), Pim Ligthart (Total Direct Energie) and Alexander Molenaar (Burgos-BH) quickly open a 20’’ gap, before Jonathan Lastra (Caja Rural-Seguros RGA) join them at the front. Other riders try to participate in the day’s breakaway, unsuccessfully, and the front group actually loses a member when Paluta punctures at km 13. He never makes it back.
Movistar move to the front of the bunch when the gap hits a maximum of 12’15’’ at km 44. Paluta is eventually reeled in by the peloton at km 46. Deceuninck-Quick Step and Mitchelton-Scott take care of the chase from that point, Astana join them at km 80 and the gap steadily decreases: 8 minutes with 100km to go and 6 minutes 20km later.
Mitchelton-Scott drive the bunch
The attackers’ lead is down to 4’15’’ when they hit the bottom of the only categorised climb of the day, the Alto de San Cipriano (cat 3). Sam Bennett (Deceuninck-Quick Step) struggles to stick with the bunch over the top, 60km away from the finish.
Mitchelton-Scott up the ante with 35km to go. The gap quickly drops to 1’ and Sam Bennett is definitely dropped from the bunch 27km away from the line. Brent Van Moer, Pim Ligthart and Alexander Molenaar are caught by the bunch 10km later.
Cavagna and Martin try
Willie Smit (Burgos-BH) attacks with 11km to go but he’s quickly caught. Rémi Cavagna (Deceuninck-Quick Step) and Ivo Oliveira (UAE Team Emirates) immediately counter-attack. The Frenchman goes solo inside the last 5km but he is caught with 3.5km to go.
Guillaume Martin (Cofidis) accelerates in the final kilometre but Richard Carapaz (Ineos Grenadiers) bridges the gap before Primoz Roglic (Jumbo-Visma) flies past everyone. Only 8 riders finish in the same time. Carapaz loses 3’’, allowing the Slovenian to lead the overall standings thanks to a better score when adding their placings in the 10 first stages of La Vuelta 2020.

Castro Urdiales – Suances (185 km)
1 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 4:14:11
2 FELIX GROSSSCHARTNER (BORA – HANSGROHE) 0:00:00
3 ANDREA BAGIOLI (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 0:00:00
4 ALEX ARANBURU DEBA (ASTANA PRO TEAM) 0:00:00
5 ROBERT STANNARD (MITCHELTON – SCOTT) 0:00:00
6 JULIEN SIMON (TOTAL DIRECT ENERGIE) 0:00:00
7 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 0:00:00
8 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:00:00
9 JASPER PHILIPSEN (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:03
10 MAGNUS CORT NIELSEN (EF PRO CYCLING) 0:00:03
11 DION SMITH (MITCHELTON – SCOTT) 0:00:03
12 WOUTER POELS (BAHRAIN – MCLAREN) 0:00:03
13 DORIAN GODON (AG2R LA MONDIALE) 0:00:03
14 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:00:03
15 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA PRO TEAM) 0:00:03

Gesamtwertung
1 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 40:25:15
2 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:00:00
3 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 0:00:25
4 HUGH JOHN CARTHY (EF PRO CYCLING) 0:00:51
5 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 0:01:54
6 FELIX GROSSSCHARTNER (BORA – HANSGROHE) 0:03:19
7 JHOAN ESTEBAN CHAVES (MITCHELTON – SCOTT) 0:03:28
8 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:03:35
9 WOUTER POELS (BAHRAIN – MCLAREN) 0:03:47
10 MARC SOLER (MOVISTAR TEAM) 0:03:52

Felix Großschartner erringt beeindruckenden zweiten Platz auf der 10. Etappe der Vuelta a España

Im Gegensatz zur gestrigen Flachetappe war die heutige 165 km lange Strecke zwischen Castro Urdiales und Suances etwas tückischer. Neben einem kleinen Anstieg im Mittelteil ging es auf den letzten beiden Kilometer in eine kleine Steigung, die einen Massensprint letztlich vereitelte. Die vierköpfige Fluchtgruppe des Tages konnte zwischenzeitlich einen Vorsprung von mehr als 12 Minuten herausarbeiten, aber mit 15 km bis zum Ziel war es um sie geschehen. In der finalen Steigung mussten einige der Sprinter abreißen lassen, während vorne im Feld mehrere Fahrer erfolglos attackierten. Auf den letzten drei Kilometern setzten sich die Klassementfahrer, darunter auch Felix Großschartner, an die Spitze des Renngeschehens. Mit noch wenigen hundert Metern griff P. Roglič an und der österreichische BORA – hansgrohe Fahrer konterte, konnte aber am Ende nicht mehr an dem Slowenen im Bergaufsprint vorbeiziehen und kam als Zweiter zeitgleich mit dem Tagessieger über die Ziellinie. Damit verbleibt Felix auf dem 6. Platz in der Gesamtwertung.
Reaktionen im Ziel
„Zum Schluss war es sehr hektisch, aber mein Team hat mich in eine gute Ausgangsposition für das Finale gebracht. Ich klemmte mich an Guillaume Martins Hinterrad und fuhr nach vorne, aber letztlich war Roglič heute doch zu stark. Ich bin jedenfalls mit dem zweiten Platz sehr zufrieden. Ich glaube ich werde jeden Tag stärker, aber die nächsten zwei Tage werden sehr schwer. Sollte ich da etwas Zeit verlieren ist das aber nicht ganz so schlimm, denn in der letzten Woche gibt es noch mehrere Möglichkeiten, das wieder wettzumachen.“ – Felix Großschartner
„Das war heute doch eine recht anspruchsvolle Etappe mit einer schweren 1,5 km langen Zielsteigung. Wir wussten, dass dies vielleicht etwas zu schwer für Pascal sein würde und bei Felix waren wir ziemlich sicher, dass er am Ende gut fahren konnte. Aber man kann sich in einem solchen Finale vorher nie ganz sicher sein und so haben wir beide Fahrer unterstützt. Felix ist dann wirklich sehr gut gefahren und mit seinem zweiten Platz hinter Roglič sind wir sehr zufrieden. Das ganze Team hat gut gearbeitet und Felix wieder in eine gute Ausgangsposition fürs Finale gebracht. Am Ende war es ein guter Tag für uns alle.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

La Vuelta – Etappe 9

The second sprint finish of La Vuelta 2020 saw Pascal Ackermann (Bora-Hansgrohe) claim his first La Vuelta stage victory in Aguilar de Campoo. Already winner of two stages of the Giro, Ackermann took his third Grand Tour victory ahead of Gerben Thijssen (Lotto Soudal) and Max Kanter (Team Sunweb). Sam Bennett (Deceuninck-Quick Step) went first through the finish but the Irishman was relegated to the last place due to an irregular sprint. Richard Carapaz (Ineos Grenadiers) survived the day without problems to retain La Roja.
The 157 riders who made their way to the finish atop Alto de Moncalvillo on day 8 roll out from Castrillo del Val, next to Burgos, where La Vuelta will return in 2021 for the first stages of the 76th edition and a spectacular start inside the Cathedral. Aritz Bagües (Caja Rural-Seguros RGA) and Juan Felipe Osorio (Burgos-BH) attack as soon as the flag drops. Their lead is already over 3 minutes at km 9 as the peloton take it easy in the first part of the stage.
Sprinter teams get into action at the front of the bunch as the gap hits a maximum of 5’14’’ after 20km. Deceuninck-Quick Step are the most involved in the chase, as they already won stage 4 with Sam Bennett. UAE Team Emirates and Bahrain-McLaren also participate to control the gap around 3 minutes for most of the stage.
Tension ahead of the sprint
Total Direct Energie also participate as the race enters the last 50km. The gap is down to 50’’ when the riders cross the finish line for the first time and tackle a 34.4km loop around Aguilar de Campoo. The attackers are eventually reeled in with 22km to the finish. Primoz Roglic (Jumbo-Visma) sustains a mechanical with 13km to go but he quickly returns to the bunch with the help of Paul Martens.
The tension picks up in the final kilometres, with Bora-Hansgrohe and Lotto Soudal putting the hammer down to set the sprint. Sam Bennett (Deceuninck-Quick Step) hits Emils Liepins (Trek-Segafredo) with his shoulder ahead of a strong sprint. The Irishman is thus relegated and Pascal Ackermann (Bora-Hansgrohe) takes the win with a very small margin ahead of Gerben Thijssen (Lotto Soudal).


Foto: Gerhard PLomitzer

1 ACKERMANN Pascal GER BORA – HANSGROHE 03:39:55
2 THIJSSEN Gerben BEL LOTTO SOUDAL 00:00
3 KANTER Max GER TEAM SUNWEB 00:00
4 PHILIPSEN Jasper BEL UAE TEAM EMIRATES 00:00
5 MARECZKO Jakub ITA CCC TEAM 00:00
6 RENARD Alexis FRA ISRAEL START – UP NATION 00:00
7 ABERASTURI IZAGA Jon ESP CAJA RURAL – SEGUROS RGA 00:00
8 MANZIN Lorrenzo FRA TOTAL DIRECT ENERGIE 00:00
9 STANNARD Robert AUS MITCHELTON – SCOTT 00:00
10 JANSE VAN RENSBURG Reinardt RSA NTT PRO CYCLING 00:00

Gesamt:
1 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 36:11:01
2 ROGLIČ Primož SLO JUMBO – VISMA 00:13
3 MARTIN Daniel IRL ISRAEL START – UP NATION 00:28
4 CARTHY Hugh John GBR EF PRO CYCLING 00:44
5 MAS NICOLAU Enric ESP MOVISTAR TEAM 01:54
6 GROSSSCHARTNER Felix AUT BORA – HANSGROHE 03:28
7 CHAVES RUBIO Jhoan Esteban COL MITCHELTON – SCOTT 03:28
8 VALVERDE Alejandro ESP MOVISTAR TEAM 03:35
9 SOLER Marc ESP MOVISTAR TEAM 03:40
10 POELS Wouter NED BAHRAIN – MCLAREN 03:47

Pascal Ackermann gewinnt 9. Etappe der Vuelta a España

Nach dem Start in Castrillo del Val machten sich die Fahrer auf eine leicht wellige 158 km lange Strecke, die heute eine zweite Chance für die Sprinter bei der Spanien-Rundfahrt bot. Nur zwei Fahrer bildeten die heutige Spitzengruppe, die sich schon früh absetzten konnte. Der Abstand zum Feld pendelte sich während des Rennens bei drei Minuten ein, aber es war nur eine Frage der Zeit bis die Spitzenreiter gestellt waren. Nach 60 km ging Pascal Ackermann leider zu Boden, konnte aber glücklicherweise das Rennen wieder fortsetzen und wenig später wieder zum Hauptfeld aufschließen. BORA – hansgrohe zeigte sich während des Rennens sehr aufmerksam und nachdem das Ausreißerduo mit noch 20 km bis zum Ziel eingefangen war, übernahm das Team aus Raubling erneut die Führung an der Spitze. Nach der letzten scharfen Kurve war Pascal mit noch zwei Lead-Out Fahrern in einer sehr guten Ausgangslage. Auf der Zielgeraden lieferten sich der deutsche Fahrer und S. Bennett einen Kampf um den Sieg, und der Ire sprintete als Erster über die Ziellinie. Aber nach einem Protest wurde Bennett allerdings wegen seines Kopfstoßes von der Rennjury der Sieg aberkannt und Pascal zum Etappensieger erklärt.
Reaktionen im Ziel
„Ich fühlte mich heute gut und war optimistisch, dass wir erfolgreich sein könnten. Die Jungs haben mich den ganzen Tag über unterstützt und so hatte ich am Ende noch gute Beine. Die Jury hat Sam dann nach einem Protest relegiert. Es ist nicht gerade die Art und Weise wie ich gewinnen wollte, aber ich glaube die Entscheidung war richtig. Wir haben noch einen langen Weg bis Madrid, es gibt noch zwei weitere Chancen für die Sprinter und ich hoffe, wir können da erfolgreich sein.“ – Pascal Ackermann
„Wir wollten das Finale selbst in die Hand nehmen und da muss ich einfach das Team loben, wie es den Sprint vorbereitet hat. Also Chapeau an alle. Wir sind sehr stolz auf die Jungs, wie sie das Finale gefahren sind. Jetzt schauen wir, wie es in den nächsten Tagen weitergeht und was wir noch erreichen können.“ – André Schulze, Sportlicher Leiter

La Vuelta – Etappe 8

Three days after he lost La Roja to Richard Carapaz (Ineos Grenadiers), Primoz Roglic (Jumbo-Visma) showed on Wednesday he definitely has the legs to fight for the overall victory in La Vuelta 2020. The defending champion made the most of the steep slopes up the Alto de Moncalvillo to claim a spectacular solo victory on stage 8. Richard Carapaz finished second (+13’’). He still leads the overall classification… But Roglic only trails by 13’’ after his demonstration of power.
The peloton roll out of Logroño without Tom Dumoulin (Jumbo-Visma), Kenny Elissonde (Trek-Segafredo) and Michal Golas (Ineos Grenadiers) but with many motivated attackers. Callum Scotson (Mitchelton Scott) and Jesus Ezquerra (Burgos-BH) are the first riders to open a gap but the peloton gets back to them at km 9.
Rémi Cavagna (Deceuninck-Quick Step), Rui Costa (UAE Team Emirates), Robert Stannard (Mitchelton-Scott), Stan Dewulf (Lotto Soudal), Benjamin Dyball (NTT Pro Cycling), Julien Simon (Total Direct Energie) and Angel Madrazo (Burgos-BH) eventually manage to get away after 20km of hard battle. At km 27, the gap is up to 3’20’’ and Ineos Grenadiers get to the front of the bunch to control the race for Richard Carapaz.
Movistar put the hammer down
Caja Rural-Seguros RGA’s Jhojan Garcia and Hector Saez attack from the bunch inside the last 70km, to try and bridge the gap to the leaders while the peloton trail by 5’. Movistar up the ante on the first climb of the day, Puerto de la Rasa (9.8km at 5.3%), and the chasers are quickly caught. Rémi Cavagna leads the way to the summit but the gap gets down to 2’30’’ (50km to go).
Movistar maintain pressure on the downhill and the peloton split in three groups 38km away from the finish. The gap to the front group is down to 40’’ when Angel Madrazo is dropped by his companions, with 27km to go. Stan Dewulf and Benjamin Dyball are the last attackers to be caught on the first slopes up the Alto de Moncalvillo (8.3km with an average gradient of 9.2%).
Carapaz tries, Roglic dominates
Alejandro Valverde (Movistar) shakes the group with 6km to go. Then stage 7’s winner Michael Woods (EF Pro Cycling) sets the stage for an attack from Hugh Carthy with 3.5km to go. Sepp Kuss (Jumbo-Visma) follows and Richard Carapaz responds with a strong move on the steepest ramps, with 2.5km to go.
Primoz Roglic (Jumbo-Visma) is the quickest rider to react. Dan Martin (Israel Start-Up Nation), Hugh Carthy (EF Pro Cycling) and Aleksandr Vlasov (Astana) also bridge the gap. The Russian even tries to counter-attack but nobody can contain Primoz Roglic’s powerful attack under the flamme rouge.

8. Etappe: Logroño – Moncalvillo – 165 Km
28. Oktober 2020
1 ROGLIČ Primož SLO JUMBO – VISMA 04:07:08 39,82
2 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 00:13
3 MARTIN Daniel IRL ISRAEL START – UP NATION 00:19
4 VLASOV Aleksandr RUS ASTANA PRO TEAM 00:25
5 CARTHY Hugh John GBR EF PRO CYCLING 00:33
6 POELS Wouter NED BAHRAIN – MCLAREN 00:35
7 MAS NICOLAU Enric ESP MOVISTAR TEAM 00:54
8 KUSS Sepp USA JUMBO – VISMA 00:54
9 CHAVES RUBIO Jhoan Esteban COL MITCHELTON – SCOTT 01:33
10 CHAMPOUSSIN Clément FRA AG2R LA MONDIALE 01:37

Gesamt:
1 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 32:31:06
2 ROGLIČ Primož SLO JUMBO – VISMA 00:13
3 MARTIN Daniel IRL ISRAEL START – UP NATION 00:28
4 CARTHY Hugh John GBR EF PRO CYCLING 00:44
5 MAS NICOLAU Enric ESP MOVISTAR TEAM 01:54
6 GROSSSCHARTNER Felix AUT BORA – HANSGROHE 03:28
7 CHAVES RUBIO Jhoan Esteban COL MITCHELTON – SCOTT 03:28
8 VALVERDE Alejandro ESP MOVISTAR TEAM 03:35
9 SOLER Marc ESP MOVISTAR TEAM 03:40
10 POELS Wouter NED BAHRAIN – MCLAREN 03:47

Felix Großschartner verteidigt 6. Platz in der Gesamtwertung nach brutaler Bergankunft auf der 8. Etappe der Vuelta a España

Ein anstrengender Tag wartete heute auf das Fahrerfeld. Obwohl die erste Streckenhälfte über relativ flaches Terrain führte, ging es in der zweiten Hälfte über einen Anstieg der 2. Kategorie, ehe es zum Schluss hinauf zum steilen Alto de Moncalvillo ging. Nach dem Start in Logroño dauerte es 25 km bevor sich eine 7-Mann starke Gruppe vom Feld lösen konnte. Das Renngeschehen blieb lange Zeit unverändert. Movistar setzte dann die Pace an der Spitze des Pelotons und mit noch 20 km bis zum Schlussanstieg war der maximale Vorsprung der Spitzenreiter von vier Minuten auf eine Minute gesunken. Am Fuße des Alto de Moncalvillo waren die verbleibenden Ausreißer wieder eingeholt und es kam zu mehreren Attacken aus dem reduzierten Feld. Felix Großschartner konnte zu diesem Zeitpunkt den Angriffen der Favoritengruppe noch folgen, doch die brutale Steigung forderte ihren Tribut. Viele Fahrer, unter ihnen auch der österreichische BORA – hansgrohe Kletterer, wurden im steilsten Teil des Schlussanstiegs distanziert, und eine 10-Mann Gruppe setzte sich nun in Richtung Ziel ab. Auf den letzten 5 km kam es zum Schlagabtausch der Favoriten, den P. Roglič nach 164 gefahrenen Kilometer für sich entscheiden konnte. Felix kam auf dem 17. Platz ins Ziel, rund 2 Minuten hinter dem Tagessieger, konnte damit aber seinen 6. Rang in der Gesamtwertung verteidigen.
Reaktionen im Ziel
„Es war echt schwer am Schluss der Etappe. Ich hatte wohl heute nicht meinen besten Tag und habe etwas Zeit verloren. Aber das ist nicht so schlimm. Heute war sicherlich auch keine Etappe für mich, daher bin mit meiner Leistung zufrieden. Ich habe hart gekämpft und konnte dadurch meinen 6. Platz im Gesamtklassement behaupten. Unser Plan ist es, von Tag zu Tag zu sehen, was wir erreichen können, und das heutige Ergebnis ist gar nicht so schlecht, auch mit Blick auf die Gesamtwertung. Danke an das ganze Team, das mich wieder in eine sehr gute Position für den letzten Anstieg gebracht hat.“ – Felix Großschartner
„Es war ein gutes Rennen für uns. Eine kleine Gruppe von sieben Fahrern konnte sich absetzen, aber Team Ineos Grenadiers kontrollierte das Rennen sehr gut. Später ist Movistar dann eingestiegen, um auf den Tagessieg zu fahren. Wir hatten wieder das Ziel mit Felix in der Zeit zu bleiben und im letzten Berg, um die Top-10 zu kämpfen. Er ist ein gutes Rennen gefahren, hat seinen Rhythmus im schweren Anstieg gefunden und ist jetzt immer noch Gesamtsechster, was für uns ein gutes Ergebnis ist.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

La Vuelta – Etappe 7

Villanueva de Valdegovia, October 27th 2020 – Michael Woods (EF Pro Cycling) won stage 7 of La Vuelta 2020 after an extraordinary day of racing from Vitoria-Gasteiz to Villanueva de Valdegovia. Attacks flew from the start and they kept going until the finish, with Movistar and Jumbo-Visma putting pressure on the race leader Richard Carapaz (Ineos Grenadiers). The Canadian rider accelerated in the final climb of the day, Puerto de Orduña, and outplayed Omar Fraile (Astana) and Alejandro Valverde (Movistar) in the final kilometres of the stage to take his second La Vuelta stage win. Carapaz held on to La Roja after his team gave their whole for 160km.
The 163 riders who finished stage 6 on Sunday return to action on Tuesday, with an explosive stage ahead of them. Attacks fly from the start, and Rémi Cavagna (Deceuninck-Quick Step) leads the way from km 3 until km 35, with a small gap to the bunch and many counter-attacks behind him.
A new group of 17 attackers get away at km 50, just ahead of the first ascent up the cat-1 Puerto de Orduña. More riders attack on the climb, including the Polka-dot jersey Tim Wellens (Lotto Soudal), his breakaway companion Guillaume Martin (Cofidis) and World Champion Alejandro Valverde (Movistar), only trailing by 3’00’’ on the general classification. Sepp Kuss (Jumbo-Visma) crests the climb first and a group of 36 riders get back together on the downhill.
Valverde shakes the race
Ineos Grenadiers chase hard in the valley to try and control the gap. Alejandro Valverde attacks from the front group with Dorian Godon (AG2R La Mondiale) and Stan Dewulf (Lotto Soudal). Chris Froome and Michal Golas pull the bunch and the gap doesn’t get higher than 2’45’’ as they enter the last 50km of the stage.
Dorian Godon attacks again with 30km to go while Movistar lead the chase behind him. The peloton split ahead of the second ascent up Puerto de Orduña and Richard Carapaz only has two teammates left to help him: Dylan van Baarle and Andrey Amador.
Woods choses his moment
Michael Woods (EF Pro Cycling) attacks with 22km to go and makes his way to the summit on his own (19.1km to go). Four riders join him on the downhill, with 16km to go: Alejandro Valverde, Omar Fraile, Guillaume Martin and Nans Peters.
Peters with 9km to go, then Martin, Valverde, Fraile… They all try to drop their companions inside the last 10km. But Woods goes for the perfect move just ahead of the last kilometre and makes his way to the finish 4’’ ahead of Fraile and Valverde. The peloton trail by 56’’ on the line and Carapaz saves La Roja.

Vitoria-Gasteiz – Villanueva de Valdegovia (160 km)
1 MICHAEL WOODS (EF PRO CYCLING) 3:48:16
2 OMAR FRAILE (ASTANA PRO TEAM) 0:00:04
3 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:00:04
4 NANS PETERS (AG2R LA MONDIALE) 0:00:08
5 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:00:08
6 RUI COSTA (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:13
7 ALEX ARANBURU DEBA (ASTANA PRO TEAM) 0:00:13
8 IDE SCHELLING (BORA – HANSGROHE) 0:00:13
9 KENNY ELISSONDE (TREK – SEGAFREDO) 0:00:13
10 DAVIDE FORMOLO (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:13

Gesamtwertung
1 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 28:23:51
2 HUGH JOHN CARTHY (EF PRO CYCLING) 0:00:18
3 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 0:00:20
4 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 0:00:30
5 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 0:01:07
6 FELIX GROSSSCHARTNER (BORA – HANSGROHE) 0:01:30
7 MARC SOLER (MOVISTAR TEAM) 0:01:42
8 JHOAN ESTEBAN CHAVES (MITCHELTON – SCOTT) 0:02:02
9 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:02:03
10 GEORGE BENNETT (TEAM JUMBO – VISMA) 0:02:39

Nach langer Flucht in der Ausreißergruppe belegt Ide Schelling den 8. Platz auf der 7. Etappe der Vuelta a España
Nach dem ersten Ruhetag machte sich heute das Fahrerfeld auf eine anspruchsvolle 160 km lange Reise von Vitoria Gasteiz nach Villanueva de Valdegovia. Zweimal musste der Puerto de Orduna (1. Kat) bewältigt werden. Von der Kuppe der zweiten Überquerung waren es dann weniger als 20 km bis das Peloton das Ziel erreichte. Nach einer Reihe von erfolglosen Versuchen, gelang es einer 34 Mann starken Ausreißergruppe, darunter auch Ide Schelling, vom Feld wegzukommen. Das Peloton, angeführt vom Team Ineos Grenadiers, hielt die Spitzengruppe an der kurzen Leine und der Abstand betrug nie mehr als rund drei Minuten. Mit rund 60 km bis zum Ziel stürzte Jay McCarthy und musste leider zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht werden und ist damit nicht weiter im Rennen.
In der entscheidenden Rennphase kam es zu mehreren Attacken, wobei auch Ide Schelling versuchte sich aus der Gruppe der Führenden abzusetzen. Letztlich gelang es einem Quintett eine kleine Lücke zu reißen, während dahinter eine kleine Verfolgergruppe um Ide den Führenden nachjagte. Auf den finalen 10 km bekämpften sich die Spitzenreiter untereinander und am Ende griff M. Woods erfolgreich aus der Gruppe an und querte den Zielstrich als Erster. Ide konnte nur 13 Sekunden hinter dem kanadischen Sieger als Achter das Ziel erreichen, während Felix Großschartner seinen 6. Rang in der Gesamtwertung behauptete.
Im Moment liegen uns leider noch keine nähere Information über den Ausmaß von Jays Verletzungen vor, aber sobald wie möglich werden wir ein Update über den Zustand unseres australischen Fahrers geben.

Reaktionen im Ziel
„Wir begannen mit einer Ausreißergruppe von 15 Fahrern, die sich dann im ersten Anstieg stark vergrößerte. Die Gruppe arbeitete jedoch gut zusammen. In der letzten Steigung fühlte ich mich gut und konnte vorne dabeibleiben. Danach setzten sich fünf Fahrer ab und wir konnten sie trotz guter Zusammenarbeit nicht mehr einholen. Ich war nah dran, hatte aber zum Schluss keine guten Beine mehr und konnte letztlich nicht mehr um den Sieg mitkämpfen.“ – Ide Schelling
„Heute war wieder ein hart umkämpfter Tag. Von Anfang an wurde Vollgas gefahren. Es hat lange gedauert bis eine Fluchtgruppe entstand. Wir waren da mit Ide vertreten, und wir können mit seiner Performance sehr zufrieden sein. Mit der starken Spitzengruppe war heute nicht viel mehr möglich. Felix hat sich an den andren GC-Fahrern orientiert und ist in der selben Zeit geblieben. Also ein doch zufriedenstellender Tag. Es ist natürlich traurig, dass Jay durch seinen Sturz jetzt aus dem Rennen ist.“ – André Schulze, Sportlicher Leiter

Giro d’Italia – Etappe 21

Cernusco sul Naviglio – Milano (15,7 km / EZF)
1 GANNA Filippo (ITA) INEOS GRENADIERS 0:17:16
2 CAMPENAERTS Victor (BEL) NTT PRO CYCLING 0:00:32
3 DENNIS Rohan (AUS) INEOS GRENADIERS 0:00:32
4 ALMEIDA João (POR) DECEUNINCK – QUICK – STEP 0:00:41
5 SCOTSON Miles (AUS) GROUPAMA – FDJ 0:00:41
6 ČERNÝ Josef (CZE) CCC TEAM 0:00:44
7 HAGA Chad (USA) TEAM SUNWEB 0:00:44
8 MCNULTY Brandon (USA) UAE TEAM EMIRATES 0:00:46
9 GRADEK Kamil (POL) CCC TEAM 0:00:47
10 TRATNIK Jan (SLO) BAHRAIN – MCLAREN 0:00:47
11 KELDERMAN Wilco (NED) TEAM SUNWEB 0:00:55
12 TUSVELD Martijn (NED) TEAM SUNWEB 0:00:58
13 GEOGHEGAN HART Tao (GBR) INEOS GRENADIERS 0:00:58
14 DE GENDT Thomas (BEL) LOTTO SOUDAL 0:01:03
15 BODNAR Maciej (POL) BORA – HANSGROHE 0:01:04
16 ROSSKOPF Joseph (USA) CCC TEAM 0:01:05
17 DOWSETT Alex (GBR) ISRAEL START – UP NATION 0:01:06
18 SOBRERO Matteo (ITA) NTT PRO CYCLING 0:01:08
19 POZZOVIVO Domenico (ITA) NTT PRO CYCLING 0:01:10
20 BRÄNDLE Matthias (AUT) ISRAEL START – UP NATION 0:01:11

Endstand Gesamtwertung
1 GEOGHEGAN HART Tao (GBR) INEOS GRENADIERS 85:40:21
2 HINDLEY Jai (AUS) TEAM SUNWEB 0:00:39
3 KELDERMAN Wilco (NED) TEAM SUNWEB 0:01:29
4 ALMEIDA João (POR) DECEUNINCK – QUICK – STEP 0:02:57
5 BILBAO LOPEZ DE ARMENTIA Pello (ESP) BAHRAIN – MCLAREN 0:03:09
6 FUGLSANG Jakob (DEN) ASTANA PRO TEAM 0:07:02
7 NIBALI Vincenzo (ITA) TREK – SEGAFREDO 0:08:15
8 KONRAD Patrick (AUT) BORA – HANSGROHE 0:08:42
9 MASNADA Fausto (ITA) DECEUNINCK – QUICK – STEP 0:09:57
10 PERNSTEINER Hermann (AUT) BAHRAIN – MCLAREN 0:11:05
11 POZZOVIVO Domenico (ITA) NTT PRO CYCLING 0:11:52
12 MAJKA Rafal (POL) BORA – HANSGROHE 0:20:31
13 SAMITIER SAMITIER Sergio (ESP) MOVISTAR TEAM 0:35:29
14 KNOX James (GBR) DECEUNINCK – QUICK – STEP 0:37:41
15 MCNULTY Brandon (USA) UAE TEAM EMIRATES 0:38:10
16 PARET PEINTRE Aurélien (FRA) AG2R LA MONDIALE 0:45:04
17 WARBASSE Lawrence (USA) AG2R LA MONDIALE 0:53:25
18 SWIFT Ben (GBR) INEOS GRENADIERS 0:57:36
19 PEDRERO Antonio (ESP) MOVISTAR TEAM 0:59:36
20 O’CONNOR Ben (AUS) NTT PRO CYCLING 1:02:57

Endstand Punktewertung
1 DEMARE Arnaud (FRA) GROUPAMA – FDJ 233 Punkte
2 SAGAN Peter (SVK) BORA – HANSGROHE 184
3 ALMEIDA João (POR) DECEUNINCK – QUICK – STEP 108
4 GANNA Filippo (ITA) INEOS GRENADIERS 87
5 ČERNÝ Josef (CZE) CCC TEAM 78

Endstand Bergwertung
1 GUERREIRO Ruben (POR) EF PRO CYCLING 234 Punkte
2 GEOGHEGAN HART Tao (GBR) INEOS GRENADIERS 157
3 DE GENDT Thomas (BEL) LOTTO SOUDAL 122
4 DENNIS Rohan (AUS) INEOS GRENADIERS 119
5 O’CONNOR Ben (AUS) NTT PRO CYCLING 71

Endstand Mannschaftswertung
1 INEOS GRENADIERS 257:15:58
2 DECEUNINCK – QUICK – STEP 0:22:32
3 TEAM SUNWEB 0:28:50
4 BAHRAIN – MCLAREN 0:32:50
5 BORA – HANSGROHE 1:12:34

Patrick Konrad wird Achter des Giro d’Italia – BORA-hansgrohe blickt auf guten Giro zurück

Mit einem 15,7 Kilometer langen Einzelzeitfahren zwischen Cernusco sul Naviglio und Mailand endete am heutigen Sonntag der Giro d’Italia 2020. BORA-hansgrohe verfolgte am Abschlusstag des Giros zwei Ziele: ein gutes Tagesergebnis mit dem Polen Maciej Bodnar und eine Festigung der Gesamtwertungsplatzierung von Patrick Konrad, der vor der Etappe auf Rang acht platziert war. Sowohl Bodnar als auch Konrad zeigten dabei, dass sie sich gewissenhaft auf die letzte Prüfung gegen die Uhr vorbereitet hatten: Ersterer untermauerte seine hervorragenden Qualitäten im Kampf gegen die Uhr mit Rang 15, 1:04 Minuten hinter dem Sieger Filippo Ganna. Patrick Konrad wurde am Ende 36. (+ 1:35 Minuten) in der Tageswertung und behielt damit Rang acht im Gesamtklassement mit 8:42 Minuten Rückstand auf den neuen Giro-Sieger Tao Geoghegan Hart.

Insgesamt blickt das Team BORA-hansgrohe auf einen guten Auftritt beim Giro d’Italia zurück. Neben Konrads achtem Platz in der Gesamtwertung sorgte auch Rafal Majka mit Platz zwölf im Klassement für ein gutes Endergebnis. Der Höhepunkt der Italienrundfahrt war für die deutsche Equipe der Etappenerfolg von Peter Sagan am zehnten Tag, als dieser einen beeindruckenden Solosieg einfuhr. Sagan sorgte mit insgesamt vier zweiten Plätzen im Sprint für weitere tolle Leistungen, die zum insgesamt guten Teamauftritt der deutschen Mannschaft beitrugen.
Reaktionen im Ziel
„Der Giro d’Italia ist nun vorbei und ich glaube, das ganze Team hat einen guten Job erledigt. Wir haben eine Etappe mit Peter gewonnen, wir haben bis zum Ende um das Punktetrikot gekämpft und wir hatten ein gutes Ergebnis in der Gesamtwertung durch mich. Das ganze Team war immer präsent und hat um Etappensiege gekämpft. Für mich persönlich war es mein dritter Giro d’Italia und ich habe die drei Wochen wirklich genossen. Die Rennen sind nun vorbei und ich bin froh, nach dieser wegen des Corona-Virus schwierigen Saison nun etwas Zeit mit meiner Familie verbringen zu können.“ – Patrick Konrad

„Mit seinem achten Platz in der Gesamtwertung hat Patrick Konrad sein Ziel, eine Top-Ten-Platzierung einzufahren, erreicht. Wir sind sehr zufrieden mit seiner Performance. Leider hat er den Etappensieg am 13. Tag nur um ein paar Zentimeter verpasst – das wäre sicherlich ein weiteres tolles Ergebnis für ihn und das Team gewesen. Auch Rafal war lange Zeit auf Kurs, die angepeilte Top-Fünf-Platzierung im Klassement zu erreichen. Leider wurde er in der letzten Woche krank und musste dieses Vorhaben aufgeben. Peter wiederum hat für einen beeindruckenden Sieg auf der zehnten Etappe gesorgt und zudem vier zweite Plätze eingefahren. Leider haben wir aber den angestrebten Sieg in der Punktewertung verpasst, den wir im letzten Jahr holen konnten. Das ist auch einer der Gründe, warum mein Giro-Fazit gemischt ausfällt: Im Vergleich zu den beiden Vorjahren, in denen wir jeweils drei Etappen gewonnen haben, zeigten wir nicht die gleiche Performance und wir müssen in den kommenden Wochen definitiv analysieren, was die Gründe für die verpassten Ziele waren. Insgesamt war es aber dennoch ein guter Giro und das ganze Team kann stolz auf das Erreichte sein.“ – Ralph Denk, Teammanager BORA-hansgrohe

Fotos: Gerhard Plomitzer