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Seitenwind wirbelt Gesamtwertung der Tour de France durcheinander: Emanuel Buchmann rückt auf Rang fünf vor


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
Auch die 10. Tour de France Etappe hatte ein Profil, das durchaus erwarten ließ, dass eine Fluchtgruppe eine gute Chance auf eine Überraschung hatte. Besonders nachdem es die letzte Etappe vor dem ersten Ruhetag war, konnte man davon ausgehen, dass viele Fahrer noch einmal offensiv agieren wollten. Nach dem Start in Saint-Flour war die Strecke auf den ersten 80 Kilometern sehr wellig mit drei Bergwertungen, bevor es zum Sprint bei Kilometer 128,5 tendenziell bergab ging. Auf den letzten 50 km folgte eine weitere Bergwertung der 3. Kategorie und es wurde Seitenwind erwartet, bevor nach 217,5 km das Ziel in Albi erreicht war. In einer hektischen Startphase versuchte Team Sunweb mit M. Matthews Peter Sagan zu überraschen, doch Sagan war aufmerksam und konterte augenblicklich, während sich sechs Fahrer vom Feld absetzen konnten. Danach kehrte Ruhe ein, und die Ausreißer konnten schnell drei Minuten Vorsprung herausfahren, bevor die Sprinterteams im Feld die Kontrolle übernahmen. Bis zum Zwischensprint des Tages passierte nun wenig im Rennen, dort holte Peter Sagan einmal mehr Rang zwei aus dem Feld hinter S. Colbrelli. Der Vorsprung der Spitzengruppe lag 80 Kilometer vor dem Ziel noch bei 1:30 Minuten. In einer Seitenwindsituation versuchte dann BORA – hansgrohe gemeinsam mit Team Ineos das Feld zu teilen. Für kurze Zeit gelang dies auch, wenig später lief allerdings alles wieder zusammen. Rund 30 km vor dem Ziel teilte sich das Feld abermals, und dieses Mal waren einige Favoriten auf den Gesamtsieg in der zweiten Gruppe. Als die Ausreißer eingeholt wurden, war BORA – hansgrohe an der Spitze gleich mit sechs Fahrern in der ersten Gruppe vertreten – Sagan, Burghardt, Oss, Mühlberger, Konrad und Buchmann. Auf den letzten Kilometern entbrannte ein echtes Verfolgungsrennen, und langsam aber stetig ging die Lücke zur ersten Verfolgergruppe Sekunde um Sekunde auf. Drei Kilometer vor dem Ende begann Team Sunweb mit dem Sprint Lead-out. Sagan war auf den letzten 500 m am Hinterrad von M. Matthews, wartete aber einen Augenblick zu lange mit seinem Antritt und war dann etwas eingebaut. Am Ende holte W. Van Aert den Etappensieg, Sagan erreichte auf Platz fünf das Ziel. Emanuel Buchmann und Patrick Konrad gewannen heute mehr als eine Minute auf viele der Konkurrenten im Gesamtklassement, die beiden rückten auf die Ränge fünf und 12 vor.
Reaktionen im Ziel
„Ein riesen Dank gilt heute dem Team. Die Jungs hatten immer ein Auge auf Patrick und mich, und haben uns nach vorne gefahren, bevor kritische Situationen waren. Alles hat perfekt geklappt und wir konnten auf viele Fahrer Zeit herausfahren. Aber die Tour beginnt erst so richtig am Ende dieser Woche, es ist noch nichts gewonnen. Es ist jedoch natürlich ein Vorteil, mit einem Polster in die ersten echten Bergetappen zu gehen.“ – Emanuel Buchmann

„Es war ein nervöser Tag mit viel Wind und einigen Attacken. Man musste jeden einzelnen Kilometer konzentriert bleiben. Wir hatten einen guten Tag und Emu und Patrick konnten Zeit in der Gesamtwertung gutmachen. Am Ende gab es wie erwartet einen Sprint. Mit Rang fünf und den Punkten beim Zwischensprint habe ich mein Grünes Trikot weiter verteidigen können.“ – Peter Sagan

„Wir wussten, dass der Wind heute eine Rolle spielen würde. Aber das wussten die anderen Teams auch. Unsere Jungs haben unseren Plan perfekt umgesetzt. Wir waren immer vorne, wenn kritische Situationen entstanden sind, und haben das Rennen auch aktiv mitbestimmt. Am Ende hatten wir nicht weniger als sechs Fahrer vorne dabei, dadurch konnten wir auch sowohl für Peter, als auch unsere Kletterer im Team arbeiten. Auf der Zielgeraden war Peter dann leider etwas eingebaut. Aber mit Rang fünf hat er immer noch wichtige Punkte geholt. Unsere Klassementfahrer Emu und Patrick haben wichtige Zeit auf viele Mitfavoriten gutmachen können, es war also ein sehr guter Tag für uns.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Starke Flucht von Lukas Pöstlberger bleibt auf der neunten Tour de France Etappe unbelohnt


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Nach den Anstrengungen des gestrigen Tages wartete heute abermals ein anspruchsvoller Beginn zur 9. Tour de France Etappe auf die Fahrer. Bereits sieben Kilometer nach dem Start in Saint-Etienne führte die Strecke das erste Mal bergan, wenig später, bei Rennkilometer 33 wartete mit der Mur d’Aurec-sur-Loire ein Berg der ersten Kategorie auf das Feld. Danach war die Strecke durchwegs wellig, mit zwei weiteren Anstiegen der dritten Kategorie, bis nach 170,5 Kilometern das Ziel in Brioude erreicht war. Nachdem einige Teams in den letzten Tagen viele Kräfte investiert hatten, war davon auszugehen, dass das Rennen heute schwer zu kontrollieren sein würde. Zwar hatte BORA – hansgrohe mit dem Mann in Grün – Peter Sagan – einen der Favoriten auf den Tagessieg in den Reihen, doch auch das Team aus Raubling wollte heute nicht um jeden Preis alle Ausreißversuche unterbinden. Wie erwartet folgte direkt nach dem Start Attacke auf Attacke, und nach etwa 15 km konnten sich 14 Fahrer vom Feld absetzen. Mit dabei an der Spitze für BORA – hansgrohe war Lukas Pöstlberger, der gemeinsam mit seinen Fluchtgefährten den Vorsprung bis zur ersten Bergwertung bereits auf über fünf Minuten ausbauen konnte. Dort schloss noch M. Soler zur Spitze auf, das Feld hatte währenddessen über acht Minuten Rückstand. Der Zwischensprint spielte heute keine Rolle, da alle Punkte in der Spitzengruppe vergeben wurden. Und auch die zweite Bergwertung wurde mit moderatem Tempo absolviert. Der Vorsprung der Ausreißer kletterte kontinuierlich an die 13 Minuten, im Feld arbeitete ausschließlich die Mannschaft des Gesamtführenden J. Alaphilippe. Bereits 40 km vor dem Ende setzten dann die ersten Fahrer Attacken an der Spitze, und es war Lukas Pöstlberger der sich alleine auf und davon machte. Pöstlberger fuhr über 20 Kilometer an der Spitze des Rennens, und konnte dabei seinen Vorsprung auf bis zu 40 Sekunden ausbauen. Im letzten Anstieg, 2,5 km vor dem Gipfel, wurde er allerdings wieder von den Verfolgern eingeholt. Ein Trio setzte sich nun an die Spitze, während Lukas weiter zurückfiel. Am Ende machten D. Impey und T. Bennot den Sieg unter sich aus, und Impey erwies sich als der Schnellere der beiden. Pöstlberger erreichte das Ziel fünf Minuten nach dem Etappensieger, während die restlichen BORA – hansgrohe Fahrer mit dem Peloton etwa 16 Minuten später über die Ziellinie rollten. In der Punktewertung veränderte sich nichts, und somit konnte Peter Sagan sein Grünes Trikot verteidigen, während Emanuel Buchmann seinen 10. Platz in der Gesamtwertung beibehält.
Reaktionen im Ziel
„Nach der Abfahrt hatte ich einen kleinen Vorsprung, ich habe zwar kurz überlegt, da es noch weit war, aber dann dachte ich, ich versuche es einfach. Am Anfang bin ich im roten Bereich gefahren. Dann, vor dem Anstieg, als die Gruppe wieder näher kam, habe ich versucht ein paar Körner zu sparen. Aber als ein eingeholt wurde, konnte ich den Attacken nichts mehr entgegensetzen. So ist das eben, wer nichts wagt, kann auch nicht gewinnen.“ – Lukas Pöstlberger

„Wir dachten schon, dass heute eine große Gruppe eine Chance hat. Wir haben ein paar Fahrer vorgesehen, um bei Attacken mitzugehen, und Lukas war derjenige, der es in die Gruppe geschafft hat. Als klar war, dass die Gruppe durchkommen würde, und einige starke Fahrer dabei waren, wussten wir, dass wir etwas versuchen müssen. Nach der Abfahrt hatte er eine kleine Lücke, und wir haben entschieden es zu versuchen. Lukas ist ein tempofester Fahrer, und er hat alles gegeben. An einem Punkt sah es ganz gut aus, aber gegen Leute wie Benoot ist es sehr hart zu bestehen. Es war eine gute Attacke, eine starke Leistung, und daher gibt es nichts zu bereuen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Sagan holt Rang fünf, Buchmann rückt in die Top Ten der Gesamtwertung der Tour de France vor


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
Mit insgesamt sieben Bergwertungen (5x 2. Kat und 2x 3. Kat) wartete eine ausgesprochen schwere 8. Tour de France Etappe heute auf das Fahrerfeld. Von Mâcon führte die Strecke großteils über enge Straßen, fast den ganzen Tag über bergauf und bergab. Rückenwind erschwerte die Etappe zusätzlich, es wurde also ein äußerst schnelles Rennen erwartet. Aufgrund des Profils war es auch schwer vorherzusehen, ob es ein Rennen zwischen den Klassementfahrern werden würde, oder ob am Ende ein Sprint aus einem kleinen Feld die Entscheidung bringen sollte. BORA – hansgrohe war für beide Eventualitäten vorbereitet. Überraschenderweise, denn es wurde ein harter Kampf um die Gruppe erwartet, führte eine der ersten Attacken zum Erfolg und drei Fahrer enteilten dem Feld. Wenig später konnte noch ein weiter Fahrer aufschließen und die Gruppe fuhr schnell einen Vorsprung von mehr als fünf Minuten heraus. Zu diesem Zeitpunkt begann BORA – hansgrohe mit der Nachführarbeit im Feld, und vor allem Marcus Burghardt drückte den Abstand zwischen Spitze und Feld langsam, aber kontinuierlich nach unten. Bei noch 100 zu fahrenden Kilometern war der Vorsprung der Ausreißer auf rund drei Minuten gesunken. Am vorletzten Anstieg forcierte Astana das Tempo im Feld, wodurch viele Fahrer, darunter auch Peter Sagan, in Schwierigkeiten gerieten. An der Spitze hielten sich noch zwei Ausreißer, deren Vorsprung immer noch 3:30 betrug. Mit letzter Kraft schaffte Sagan es, an der Hauptgruppe dran zu bleiben, während Buchmann, Konrad, Schachmann und Mühlberger ebenfalls noch in dieser Gruppe vertreten waren. Ein spannendes Finale wurde auf den letzten 15 Kilometern eingeläutet, als G. Thomas in einer Abfahrt in einen Sturz verwickelt wurde. Am letzten Anstieg hatten die Spitzenreiten immer noch eine Minute Vorsprung, doch im Feld begann nun ein offener Schlagabtausch, während sich an der Spitze T. De Gendt absetzen konnte. Alaphilippe attackierte zusammen mit T. Pinot, dahinter hielten sich Sagan, Konrad und Buchmann in der ersten Gruppe der Favoriten, zu der auch G. Thomas wieder aufschließen konnte. Am Ende rettete T. De Gendt sechs Sekunden Vorsprung zum Etappensieg vor Pinot und Alaphilippe. Weitere 20 Sekunden dahinter erreichte die erste Gruppe das Ziel, in der sich M. Matthews im Sprint vor Peter Sagan durchsetzen konnte. Emanuel Buchmann verbesserte sich heute in der Gesamtwertung auf Rang zehn, Patrick Konrad rückte auf den 20. Gesamtrang vor.
Reaktionen im Ziel
„Das war heute eine sehr harte Etappe und ich musste wirklich viel leiden. Ich habe die Zähne zusammengebissen, bin drangeblieben und habe am Ende Rang fünf geholt. Das waren weitere wichtige Punkte, aber Paris ist noch weit. Wir werden von Tag zu Tag weitersehen.“ – Peter Sagan

„Ich habe mich heute den ganzen Tag über sehr gut gefühlt, und hatte nie Probleme in der Gruppe. Das Team hat sehr gut gearbeitet, besonders Gregor war eine wichtige Unterstützung am letzten Anstieg. Es ist schön, in die Top Ten vorgefahren zu sein, aber die Tour wird in der letzten Woche entschieden, da ist das nicht mehr als eine Momentaufnahme.“ – Emanuel Buchmann

„Es war die erwartet harte Etappe. Wir wussten, dass heute am Ende auch zwischen den GC Fahrern die Entscheidung würde fallen können. Dennoch haben wir zuerst versucht, für Peter zu arbeiten. Als das Rennen dann immer schwerer wurde, und Peter nicht mehr die besten Beine hatte, haben wir rausgenommen. Es war eine starke Leistung von ihm, bis zum Schluss dran zu bleiben und dann noch Rang fünf zu holen. Emu und Patrick waren am Ende auch vorne dabei, das war wichtig, denn einige Fahrer haben heute Zeit in der Gesamtwertung verloren. Wir können mit dem Tag zufrieden sein, alle haben wirklich einen tollen Job gemacht.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Tejay van Garderen forced to abandon Tour with broken thumb

American Tejay van Garderen has been forced to withdraw from the Tour de France after breaking his hand in a crash on stage seven.
The incident occurred just outside the start town of Belfort, seven kilometers into the longest stage of the Tour. Van Garderen hit a traffic island causing him to fall heavily on his hand, face, and front of his body. Mike Teunissen of Jumbo-Visma also hit the ground in the incident.

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
“The crash was a result of a personal error,” said van Garderen. “I was looking down at my bike because I saw something caught up in it, like a piece of paper, so I was looking down and I hit a median. I have no one to blame but myself, and I really hope that no one else got hurt because of me.”
Van Garderen’s EF Education First Pro Cycling teammates rallied around him in the aftermath and, after an initial medical inspection, he remounted his bike and rode the rest of the 223-kilometers to the finish into Chalon-sur-Saône, losing contact with the main group only in the last five kilometers.
He received an immediate medical examination at the finish line with the team’s head doctor, Kevin Sprouse, and from the Tour de France’s doctor as well. The two determined van Garderen required an X-ray, which was performed by the race radiologist. The X-ray confirmed that van Garderen had broken his hand.
“After today’s stage, Tejay had his wounds cleaned and bandaged,” Sprouse said. “We then went for an X-ray. In addition to multiple abrasions, it was determined that he has a nondisplaced fracture at the base of his first metacarpal on the left hand. He has been placed in a splint and will not start stage eight.”
“We never want to see a rider leave the Tour like this,” EF Education First Pro Cycling CEO Jonathan Vaughters said. “There is a huge amount of work that goes into the preparation for this race, no one wants to be there more than these riders do. After talking with Tejay, our doctor, and race directors this evening, we’re not only concerned about Tejay doing lasting damage to the fractured bone if he were to continue riding, but we are also concerned for the safety of others, too. Full use of your hand is important when racing alongside 180 riders.”
“We will miss having him in the team,” Vaughters added. “He has showed great form coming into the race. We wish him a speedy recovery and hope that he’ll be back racing again soon.”

Van Garderen will be sorely missed from the Tour team over the next two weeks, as the race tackles the Pyrenees and the Alps; not only as one of Rigoberto Uran’s support riders, but as an incredibly valued teammate.
„All I’m thinking about now is the disappointment, less for myself and more for the team,“ said van Garderen. „Rigo and Woods, they both have a big chance to podium, to win stages, even to win the whole damn Tour. I would have loved to have been a part of that, to contribute to that, but unfortunately, as all cyclists have become accustomed to saying, these things happen.”

Dritter Platz für Peter Sagan in Chalon-Sur-Saône auf der 7. Etappe der Tour de France


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Nach der ersten Bergetappe der Tour de France, waren heute wieder die Sprinter im Feld am Zug. Von Belfort führte die Strecke über 230 Kilometer nach Chalon-Sur-Saône, wobei nur drei Bergwertungen (1x 3. Kat. und 2x 4. Kat.) zu verzeichnen waren. Nach einem leicht welligen Start war besonders der zweite Streckenteil total flach. Zudem herrschte heute den ganzen Tag über Gegenwind, weshalb im Feld auch keinerlei Reaktion auf die erste Attacke folgte. Zwei Fahrer setzten sich direkt bei Kilometer null vom Feld ab, und diese, für die Sprinterteams leicht zu kontrollierende Rennsituation, blieb über weite Strecken unverändert. Erst beim Zwischensprint des Tages, 34 Kilometer vor dem Ende, nahm das Rennen wieder Fahrt auf, da noch einige Punkte zu vergeben waren. Bahrain-Merida investierte viel für S. Colbrelli, der sich den dritten Platz vor Peter Sagan sicherte. Nach dem Sprint attackierten einige Fahrer in einer Seitenwindpassage, das Feld teilte sich, und D. Martin und N. Quintana waren in einer Gruppe hinter dem Feld, konnten aber nach wenigen Kilometern wieder aufschließen. Kurze Zeit später wurden auch die Ausreißer eingeholt. 15 km vor dem Ziel formierten sich die Sprintzüge, und der Kampf um die besten Positionen im Feld war eröffnet. BORA – hansgrohe zeigte sich nun ebenfalls in voller Mannstärke an der Spitze. Probleme in den Engstellen im Finale konnte das Team damit gut aus dem Weg gehen, bevor die letzten 1500 m gerade in Richtung Ziel führten. Daniel Oss brachte Sagan an das Hinterrad von Viviani, dessen Mannschaft den Sprint eröffnete. Am Ende sicherte sich D. Groenewegen den Tagessieg, Peter Sagan überquerte die Ziellinie als Dritter und baute damit seine Führung in der Punktewertung auf 56 Punkte aus.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Es war ein langer Tag mit Gegenwind und wenig Tempo. Am Ende gab es den erwarteten Sprint, und der schnellste Fahrer hat gewonnen. Mein Team hat wieder gut gearbeitet, ich habe Punkte beim Zwischensprint geholt, und mit Rang drei im Ziel meinen Vorsprung in der Punktewertung weiter ausbauen können. Ich bin mit meiner Form zufrieden, und morgen wartet eine harte Etappe.“ – Peter Sagan

„Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden. In einem flachen, schnellen Sprint sind einige Fahrer hier schneller, das wissen wir. Mit Rang drei hat Peter wichtige Punkte geholt, und das, ohne viel Aufwand betreiben zu müssen. Die ganze Mannschaft konnte heute etwas Körner sparen, und das war auch wichtig mit Blickrichtung morgen. Denn die Etappe könnte uns liegen, und wir werden morgen alle Kräfte brauchen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Patrick Schelling zündet Turbo am Kitzbühler Horn! 2. Rang auf Schlussetappe für Vorarlberg Santic auf Schlussetappe der 71. Int. Österreich Rundfahrt

Patrick Schelling zähmt das Kitzbühler Horn! Team Vorarlberg Santic Kapitän wird sensationell Zweiter an Schlussetappe der 71. Int. Österreich Rundfahrt – Diaz und Geismayr ebenfalls gewaltig!

Das Ziel heute nach 117 Kilometer und meist trockenem Wetter auf dem berüchtigten Kitzbühler Horn auf 1671 Meter. Es war der erwartete Großkampf um die Gesamtwertung – ein wahrer Showdown um die 71. Krone der Österreich Rundfahrt.
Schelling und Diaz Gallego mitten im Paukenschlagfinale am Horn!
Steimle, Geismayr und Co. können Diaz und Schelling ideal bei der Einfahrt in den Berg in Position bringen. Immer mehr Fahrer fallen zurück. An die 15 Fahrer schlagen ein hohes Tempo an. Allen voran Dimension Data und Movistar. Attacke von Zoidl drei Kilometer vor dem Ziel. Die Spitze zersplittert. Er kann die Attacke nicht vollenden und wird gestellt. Schelling und Diaz immer noch in den Top Ten!
Schelling geht Attacke von Vlasov mit – Rang zwei am Kitzbühler Horn!
Auf dem letzten Kilometer kann Schelling die Attacke des Russen Vlasov (Gazprom Rusvelo) und Gebreigzabhier (Dimension Data) mitgehen. Der Eriträer kann nicht mehr folgen. Schelling kämpft um den Etappensieg dieses prestigeträchtigen Finales. Er kann die Lücke fast schließen und wird mit nur einer Sekunde Rückstand sensationeller Zweiter!
PATRICK SCHELLING: „Heute hatte ich gute Beine und konnte das Tempo mitgehen. Im Finale kam ich immer näher und wollte Vlasov noch abfangen. Es hat ganz knapp nicht gereicht, aber bin mit meiner Leistung heute sehr zufrieden. Die Rundfahrt war sehr gut besetzt – wir haben als Team großartig gekämpft!“
Auch Diaz und Geismayr fliegen das Horn hoch – Sieg in der Tagesmannschaftswertung!
Der smarte Spanier Jose Manuel Diaz Gallego kann lange das Tempo mitgehen und wird in der Schlussabrechnung Sechster. Unmittelbar vor Ö-Tour Sieger Ben Hermanns (BEL/Israel Cycling) und dem besten Österreicher Ricci Zoidl (AUT/CCC). Ganz stark und zufrieden mit sich selbst der Dornbirner Daniel Geismayr als 18.! Schelling heute überragend – das Team überwältigend und holen die Teamwertung des Tages. Im Ziel auch Colin Stüssi, Gordian Banzer und Doppeletappensieger Jannik Steimle!
JUNGS – das habt ihr richtig gut gemacht!

Eine Tour of Austria wie aus dem Bilderbuch!
Es war eine Tour mit Leidenschaft, Herz u Emotionen und gesamthaft gesehen „die Tour“ für das Team Vorarlberg Santic!!! Leader stellten sich auch in den Dienst der anderen – jeder hat sich für den Nächsten hingelegt. Ein weiterer Lohn der abschließende Zweite Rang in der Mannschaftsendwertung!
Ein wunderbares Sportmärchen im 21. Jahr für das Team aus Vorarlberg!

Resultats Übersicht:
1. Rang Prolog (Steimle)
1. Rang 5. Etappe (Steimle)
2. Rang 2. Etappe (Stüssi)
2. Rang 3. Etappe (Steimle)
2. Rang 6. Etappe (Schelling)
5. Rang 1. Etappe (Steimle)
6. Rang 6. Etappe (Diaz Gallego)
9. Rang 5. Etappe (Stüssi)
10. Rang 4. Etappe (Díaz Gallego)

2. Rang Mannschaftsgesamtwertung
2. Rang Sprintgesamtwertung (Steimle)

Resultat: https://www.procyclingstats.com/race/tour-of-austria/2019/stage-6
Dank an Sponsoren, Betreuer und alle welche an das Team Vorarlberg Santic glauben und unterstützen mit Rat, Tat und guten Gedanken!
Blick nach vorne? Zuerst eine verdiente Erholungsphase für alle Fahrer und Betreuer von zwei Wochen und dann ab in die zweite Saisonhälfte!

Infos unter www.oesterreich-rundfahrt.at
Kader: Daniel Geismayr, Patrick Schelling, Gordian Banzer, Colin Stüssi, Jose Manuel Diaz Gallego, Jannik Steimle;

Presseservice Team Vorarlberg Santic
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

HERRMANN RADTEAM verpflichtet mit Lukas Baldinger ein weiteres junges Talent


Einladung zur Tour Alsace erhalten – Nächster internationaler Einsatz in Italien
Das Herrmann Radteam ist wie angekündigt noch einmal auf dem Transfermarkt tätig geworden und hat ein weiteres hoffnungsvolles Radtalent unter Vertrag genommen. Ab sofort tritt der 20-jährige Lukas Baldinger aus Merdingen für die Franken in die Pedale. Der talentierte Schwarzwälder kommt von der französischen Mannschaft Haguenau VC Epernay nach Franken und bringt gleich die Empfehlung eines Rundfahrtsieges mit. In überzeugender Manier gewann der Herrmann Neuzugang bei der Tour du Piemont am vergangenen Wochenende die dritte Etappe, die Sprint- und die Gesamtwertung. Welche eine Empfehlung!
„Ich freue mich auf mein neues Team und bin bereit für die nächste Rundfahrt“, so der Youngster.
Und das wird der 56. Giro ciclistico valle d`Aosta sein, der vom 16.-21.7. stattfindet, eine schwere U 23 Rundfahrt in Italien.
„Lukas kommt aus einer total radsportverrückten Familie“, freut sich Teamchef Stefan Herrmann. „Sein Vater war deutscher Meister, später lange Jahre als Profi unterwegs und steuert heute als sportlicher Leiter die Geschicke der Damen-Equipe WNT Rotor um die so erfolgreiche deutsche Fahrerin Lisa Brennauer, sein Großvater Bernhard war 20 Jahre lang Nationaltrainer in Luxemburg.“

Miguel Heidemann wird den Prolog der italienischen Rundfahrt in Aosta erstmals im schmucken Zeitfahranzug des neuen deutschen Meisters bestreiten. Und wenige Tage später – und darüber freut man sich im Frankenland besonders – starten die blauen Herrmann Farben bei der Tour Alsace.
Am 31. Juli beginnt die 5 Etappenfahrt in Sausheim unweit von Mulhouse gelegen.
Vor wenigen Tagen flatterte die Einladung für den Start bei der elsässischen Tour in den Briefkasten in Baiersdorf.

„Das ist eine tolle Geschichte für uns“, meint Sportdirektor Grischa Janorschke. „Wir freuen uns einmal mehr, dass man auf uns aufmerksam geworden ist. Und wir werden mit der Verpflichtung von Lukas Baldinger auch wieder unserer Aufgabe und unserer Philosophie gerecht, junge Fahrer weiter auszubilden und zu fördern“.
Mit freundlichen Grüßen,

Lukas Hoch
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
HERRMANN Radteam
UCI Continental Cycling Team from Germany
Industriestraße 44 91038 Baiersdorf

Mobil: 0151-65221865
E-Mail: presse@herrmann-radteam.de
Internet: www.herrmann-radteam.de
Facebook: www.facebook.de/herrmannradteam
Instagram: www.instagram.com/herrmannradteam

Jannik Steimle schreibt Geschichte für Team Vorarlberg Santic! Sieg in Kitzbühel auf 5. Etappe der 71. Int. Österreich Rundfahrt UCI 2.1!

Jannik Steimle gewinnt die fünfte Etappe der Int. Österreich Radrundfahrt UCI 2.1 in der Gamsstadt Kitzbühel nach Defekt im Finale und „unglaublicher“ Mannschaftsleistung!

Die vorletzte Etappe von Bruck an der Glocknerstraße über den Gerlosspass nach Kitzbühel über 162 Kilometer beinhaltete alles was spannender, aber gleichzeitig auch schmerzhafter Radsport schreibt. Nach der Einholung der Spitzengruppe attackiert Giovanni Visconti (Nerri Sotolli), Sieger der Etappe von vorgestern. Aber auch er wird gestellt.
Sturz von Jannik Steimle – Daniel Geismayr als Zünglein an der Waage!
Im megaschnellen Finale in Richtung Kitzbühel meldet Radio Tour Sturz von Jannik Steimle am Ende einer Abfahrt. Er kommt mit Materialdefekt davon und kann den Sturz 15 Kilometer vor dem Ziel abfedern. Andere Fahrer stürzen in den engen Passagen schwer. Steimle muss nach dem Radwechsel die Lücke schließen, aber das CCC Team dreht in dieser Phase den Gashebel auf. Daniel Geismayr, der Vorarlberger MTB Marathon Vize Weltmeister 2018, wartet auf seinen Team Kollegen und bringt ihn ans Feld heran.
Steimle schreibt Team Geschichte in der Skimetropole!
Bei Einfahrt Kitzbühel spannt sich wieder Daniel Geismayr vor Colin Stüssi und Jannik Steimle. In horrenden Tempo setzt „Geisi“ die beiden auf den letzten Kilometer. Dahinter wieder Stürze, aber alle Team Vorarlberg Santic Profis kommen mit Glück durch. Stüssi verlängert und bringt so Steimle in die perfekte Position für das „Grande Finale“. Dieser eröffnet bei 250 Meter vor dem Ziel und zieht das Ding vor einer großartigen Zuschauerkulisse durch! Der Wahnsinn an dieser Tour of Austria geht weiter!
Colin Stüssi toppt den Traum Tag mit Rang neun – ein Chapeau dem ganzen TEAM!!!!!!!!!!

Resultat: https://www.procyclingstats.com/race/tour-of-austria/2019/stage-5
Morgen der Showdown am Kitzbühler Horn – Auftrag Top Ten!
Gegen 14 Uhr steht der Gesamtsieger dieser 71. Österreich Rundfahrt fest. Es ist eine der bestbesetzten Rundfahrten der letzten Jahre. Dies wird man morgen sehen auf der 117 Kilometer langen Etappe mit Start in Kitzbühel und dem Finale hinauf auf das berüchtigte „Horn!“ Einer der schwersten Anstiege in Europa. Morgen könnte noch was gehen in Richtung Top Ten für Schelling und Diaz!
Etappenübersicht:
7. Juli Grießkirchen – Freistadt 138 Km – 2147 HM
8. Juli Zwettl – Wr. Neustadt 177 Km – 2291 HM
9. Juli Kirschschlag – Frohnleiten 176 Km – 3752 HM
10. Juli Radstadt – Großglockner 103 Km – 3253 HM
11. Juli Bruck – Kitzbühel 162 Km – 2619 HM
12. Juli Kitzbühel – Kitzbüheler Horn 117 Km – 2215 HM

Infos unter www.oesterreich-rundfahrt.at
Livestream https://www.oesterreich-rundfahrt.at/live/livestreamlive
Liveticker https://www.oesterreich-rundfahrt.at/live/liveticker
Kader: Daniel Geismayr, Patrick Schelling, Gordian Banzer, Colin Stüssi, Jose Manuel Diaz Gallego, Jannik Steimle;

Presseservice Team Vorarlberg Santic
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

Emanuel Buchmann klettert auf Rang acht bei der ersten Bergetappe der Tour de France in Planche Des Belle Filles


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
Nach dem gestrigen Etappensieg durch Peter Sagan in Colmar, konnte BORA – hansgrohe heute ohne Druck in die erste Bergetappe der Tour 2019 gehen. Über 4000 Höhenmeter hatten die Fahrer auf den 160,5 km zwischen Mulhouse und der Bergankunft auf dem La Planche des Belles Filles zu absolvieren, wobei die letzten, bis zu 24 % steilen 1000 Meter des Anstiegs, über eine Schotterstraße führten. Nach einem ersten Flachstück und dem Zwischensprint des Tages bei Rennkilometer 29, ging es weiter über den Le Markstein, Grand Ballon, Col du Hundruck, Ballon d’Alsace, Col des Croix und Col des Chevrères in Richtung Ziel. Es standen also heute insgesamt sieben Bergwertungen auf dem Programm. Mit Emanuel Buchmann und Patrick Konrad hatte BORA – hansgrohe gleich zwei ausgewiesene Kletterspezialisten in den Reihen, die auch beide noch aussichtsreich im Rennen um die Gesamtwertung liegen. Direkt nach dem Start setzte sich eine 14 Mann starke Gruppe schnell vom Peloton ab. BORA – hansgrohe war nicht in der Gruppe vertreten, überließ die Arbeit im Feld heute aber anderen Teams. Nach den ersten beiden Bergwertungen des Tages hatte die Gruppe knapp acht Minuten Vorsprung, während Deceuninck-Quickstep und Ineos das Tempo im Peloton bestimmten. Die Rennsituation änderte sich nun über die ersten Pässe des Tages kaum. Erst am drittletzten Anstieg setzte sich Thomas De Gendt an der Spitze des Rennens ab, gleichzeitig erhöhte Team Movistar nun das Tempo im Feld, das am vorletzten Anstieg nur mehr rund 35 Fahrer umfasste. Von BORA – hansgrohe waren in dieser Hauptgruppe mit Buchmann, Konrad, Mühlberger und Schachmann noch vier Fahrer vertreten. Noch vor dem Schlussanstieg wurde De Gendt wieder gestellt und G. Ciccone und D. Teuns waren die neuen Spitzenreiter im Rennen. Rund drei Kilometer vor dem Ziel attackierte M. Landa aus der Gruppe der Favoriten, in der Buchmann und Konrad sich immer noch halten konnten. Doch als T. Pinot das Tempo verschärfte geriet Patrick Konrad in Schwierigkeiten. Auf den letzten 500 Metern setzte sich an der Spitze D. Teuns im Kampf um den Tagessieg durch, dahinter überholten J. Alaphilippe und G. Thomas M. Landa und distanzierten die anderen Favoriten. Emanuel Buchmann hielt sich tapfer an der Seite von N. Quintana und E. Bernal und erreichte als starker Achter das Ziel. In der Gesamtwertung liegt Buchmann damit nun auf Rang 12. Patrick Konrad konnte seinen Rückstand ebenfalls begrenzen und liegt auf Rang 23 der Gesamtwertung.
Reaktionen im Ziel
„Ich habe mich den ganzen Tag über sehr gut gefühlt. Am letzten Berg war ich vorne dabei und konnte das Tempo ohne Probleme mitgehen. Auf dem ersten Steilstück hatte ich das erste Mal etwas zu kämpfen, und habe dann am Beginn des Schotterabschnitts etwas rausgenommen. Dafür war mein Finale wieder richtig stark. Ich bin bei den Besten dabei und meine Chancen auf die Top Ten sind in Takt. Ich kann also mit viel Selbstvertrauen in die nächsten Bergetappen gehen.“ – Emanuel Buchmann

„Ich hatte heute nicht den besten Tag, auch mein Rücken hat mir in den Anstiegen mehr Probleme bereitet als gestern. Am Ende hätte ich vielleicht etwas länger an der Gruppe dran bleiben sollen, um in das letzte Flachstück zu kommen, so musste ich von dort alleine fahren. Aber es ist noch eine lange Tour. Beim Giro habe ich bei den ersten Bergetappen schon mehr Zeit verloren und war am Ende vorne dabei. Entschieden wird die Tour in der dritten Woche.“- Patrick Konrad

„Wir können mit dem Tag heute zufrieden sein. Emanuel ist ein sehr starkes Rennen gefahren, besonders wenn man sich den Zeitabstand zu Thomas ansieht. Er ist da ganz vorne bei den Besten dabei. Aber auch Patrick ist gut gefahren, er hatte einfach nicht den besten Tag, konnte seinen Rückstand aber in Grenzen halten. Vielleicht gibt uns seine Position sogar ein paar taktische Möglichkeiten in der zweiten Woche. In jedem Fall hat das Team wieder einen super Job gemacht, um Emu und Patrick immer vorne in die Berge zu fahren. Es war also ein guter Tag für uns.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Vorarlberg Santic überzeugt weiter als Team bei der Int. Österreich Rundfahrt UCI 2.1 – Diaz in Top Ten, Schelling Elfter am Großglockner!

Vorarlberg Santic überzeugt als drittstärkstes Team am Großglockner! Diaz wird Zehnter vor Schelling – Am Kitzbühler Horn geht es ALL IN!

Gestern raste Daniel Geismayr mir unglaublichen 118 km/h von der Teichalm in Richtung Ziel. Heute zeigte die Tachonadel an der vierten Etappe wieder zweistellige Werte an. Die Glockneretappe von Radstadt über den Dientner Sattel hinauf auf das Fuscherthörl war kurz mit 103 Kilometer, aber berüchtigt und knackig mit 3253 Höhenmeter.
Jannik Steimle holt an der ersten Sprintwertung einen Punkt und stellt sich dann in den Dienst des Teams. Am Dientner Sattel sind alle Vorarlberger noch bei Patrick Schelling und hetzen in Richtung Glockner. Am Aufstieg erhöht dann Gazprom, Movistar u. Israel Cycling nochmals das Tempo. Geismayr, Banzer und Stüssi müssen reißen lassen. Als letzter Mohikaner dann auch Diaz Gallego. Somit ist Schelling auf sich allein gestellt. Der Schweizer kämpft großartig – muss aber auch sein Tempo fahren, als Anacona (Movistar), Hermanns (Israel) und O`Connor (Dimension Data) gehen.

Team Vorarlberg Santic mannschaftlich TOP – Diaz vor Schelling auf Rang zehn inmitten der Weltspitze! Hermanns siegt am Fuscherthörl!
Die Profis der großen Teams machen heute den Sieg unter sich aus und „fetzen“ sich richtig. Am Fuscherthörl kann sich der belgische Vorjahressieger Ben Hermanns (Israel Cycling) wenige Sekunden vor Ben O`Connor (Dimension Data) durchsetzen. Dritter Anacona (Movistar). Von hinten braust Jose Manuel Diaz Gallego heran. Er kann wieder auf Patrick Schelling aufschließen und zieht den Kapitän in Richtung Ziel. Diaz wird heute toller Zehnter. Dahinter Patrick Schelling auf Elf!
ÜBERZEUGT hat heute vor allem das gesamte Team, denn Colin Stüssi wird noch 21., knapp dahinter als zweitbester Österreicher Daniel Geismayr 24.! In der Team Wertung waren heute nur die World Tour Teams Dimension Data und CCC vor der „Ländle Equipe“!
Schelling hat heute (noch) nicht ganz gezündet!
„Ich bin heute nicht ganz zufrieden, aber auch nicht groß enttäuscht. Es hat ganz wenig gefehlt um mit den Top Favoriten mitfahren zu können. Es wäre schön gewesen, aber ich will übermorgen am Horn nochmals alles geben für einen Sprung nach vorne!“

Team Vorarlberg Santic das Maß der Dinge in Österreich!
Das unterstreichen die vergangenen fünf Tage mit dem Prologsieg in Wels, zwei Zweiten Plätzen, einmal Rang fünf, zwei Tage im Leader Trikot der Tour, sowie einer starken mannschaftlichen Geschlossenheit. Dies trotz dem Ausfall von Captain de la Route Roland Thalmann – great Performance!

Resultat: https://www.procyclingstats.com/race/tour-of-austria/2019/stage-4
Ruhe vor dem Sturm auf das Kitzbühler Horn?
Das Wetter wird morgen eine gewichtige Rolle in Bezug auf den Rennverlauf spielen. Es könnte wechselhaft werden. Der Gerlospass wird der Scharfrichter sein auf dem fünften Abschnitt von Bruck an der Glocknerstraße nach Kitzbühel über 162 Kilometer und gut 2600 Höhenmeter. Vollgas oder Kräfte sparen in Richtung Schlussetappe am Freitag? Wir werden morgen mehr wissen – die Kette bleibt gespannt!

Etappenübersicht:
7. Juli Grießkirchen – Freistadt 138 Km – 2147 HM
8. Juli Zwettl – Wr. Neustadt 177 Km – 2291 HM
9. Juli Kirschschlag – Frohnleiten 176 Km – 3752 HM
10. Juli Radstadt – Großglockner 103 Km – 3253 HM
11. Juli Bruck – Kitzbühel 162 Km – 2619 HM
12. Juli Kitzbühel – Kitzbüheler Horn 117 Km – 2215 HM

Infos unter www.oesterreich-rundfahrt.at
Livestream https://www.oesterreich-rundfahrt.at/live/livestreamlive
Liveticker https://www.oesterreich-rundfahrt.at/live/liveticker

Kader: Daniel Geismayr, Patrick Schelling, Gordian Banzer, Colin Stüssi, Jose Manuel Diaz Gallego, Jannik Steimle;

Presseservice Team Vorarlberg Santic
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

Peter Sagan krönt perfekte BORA – hansgrohe Teamleistung mit einem Sieg in Colmar auf der 5. Etappe der TdF

Colmar, Wednesday, July 10th 2019 – Peter Sagan (Bora – Hansgrohe) claimed his 12th Tour de France stage win and mimicked The Incredible Hulk like on his first victory in 2012. In a sprint deprived of the pure sprinters after a few climbs in the Alsace region, the Slovakian beat Wout van Aert (Jumbo – Visma) and Matteo Trentin (Mitchelton – Scott) in Colmar. Julian Alaphilippe (Deceuninck – Quick-Step) retained the yellow jersey.
Thanks to Peter Sagan’s flair, since last season Bora – Hansgrohe have gone from not even knowing what it felt like to get their hands on the green jersey to being the 4th team with the most days in green (23), only behind much older outfits: Lotto–Soudal (66), Deceuninck–Quick-Step (43) and Jumbo–Visma (39).
12
Peter Sagan’s 12th triumph makes him the most prolific stage winner in the peloton of the 2019 edition, inching ahead of André Greipel, the only other rider who started the Tour with 11 stage wins under his belt.
15
Although still far behind Eddy Merckx (34) and even Mark Cavendish (30), his 12th Tour stage win makes Peter Sagan the 15th most successful stage hunter in the history of the Grande Boucle, tied with six giants of cycling: Gino Bartali, Mario Cipollini, Miguel Indurain, Robbie McEwen, Louis Trousselier and Erik Zabel.
44
Peter Sagan has now finished 44 times in the top 3 of Tour stages, with 22 second places (50%) and 10 third places to go along with his 12 victories

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

1 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe 4:02:33
2 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo-Visma
3 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton-Scott
4 Sonny Colbrelli (Ita) Bahrain-Merida
5 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team
6 Julien Simon (Fra) Cofidis Solutions Credits
7 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb
8 Nils Politt (Ger) Katusha-Alpecin
9 Jasper Stuyven (Bel) Trek-Segafredo
10 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep
11 Xandro Meurisse (Bel) Wanty-Gobert
12 Edvald Boasson Hagen (Nor) Dimension Data
GC:
1 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 18:44:12
2 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo-Visma 0:00:14
3 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:25
4 George Bennett (NZl) Team Jumbo-Visma
5 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:00:40
6 Egan Bernal (Col) Team Ineos
7 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:45
8 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 0:00:46
9 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe 0:00:50
10 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 0:00:51
11 Michael Woods (Can) EF Education First
12 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb
13 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:00:52
14 Rigoberto Uran (Col) EF Education First 0:00:53
15 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First
16 Sonny Colbrelli (Ita) Bahrain-Merida 0:00:56
@ASO
Photo by Herbert Moos
Foto: Herbert Moos

Eine durchaus anspruchsvolle Etappe in den Vogesen wartete heute auf das Fahrerfeld der Tour de France. Von Saint-Dié-Des-Vosges führte die Strecke über vier Bergwertungen (jeweils zwei der dritten und zweiten Kategorie) und 175,5 Kilometer nach Colmar, nah an die Grenze zu Deutschland. Das Terrain ließ ein offenes Rennen erwarten, in dem durchaus damit zu rechnen war, dass heute auch eine Fluchtgruppe eine Chance auf den Sieg haben könnte. Entsprechend aggressiv wurde die Anfangsphase gefahren. Attacke folgte auf Attacke, und im Gegensatz zu den letzten Tagen, dauerte es mehr als 25 km bis sich eine 4-Mann-Gruppe an der Spitze des Rennens gefunden hatte. Doch BORA – hansgrohe reagierte sofort, um den Ausreißern gar nicht erst die Möglichkeit auf einen großen Vorsprung zu geben. Lukas Pöstlberger und Marcus Burghardt führten das Feld an, während der Abstand zwischen Spitzengruppe und Peloton um zwei Minuten pendelte. Beim Zwischensprint des Tages holte Peter Sagan Rang zwei aus dem Feld, nur geschlagen von E. Viviani. Auch danach blieb die Rennsituation unverändert, und BORA – hansgrohe bestimmte das Tempo hinter der Spitzengruppe. Rund 40 km vor dem Ziel wurde das Finale auf den letzten beiden Anstiegen eingeläutet. Während an der Spitze ein Fahrer sein Glück alleine versuchte, erhöhte Lukas Pöstlberger das Tempo im Feld weiter, und viele Fahrer fielen nun zurück. Der letzte Ausreißer wurde etwa 22 km vor dem Ende gestellt. In dieser Phase war es das Team Sunweb, das weiter das Tempo für M. Matthews hochhielt. Dadurch gab es auch keine Möglichkeit mehr für einen Angriff, und ein klein gewordenes erstes Feld begab sich auf die rasante Abfahrt Richtung Colmar. Auch auf den letzten, flachen 10 km bereiteten sowohl BORA – hansgrohe als auch Sunweb für ihre Sprinter das Terrain. Eine letzte Attacke von Rui Costa blieb erfolglos, und Gregor Mühlberger sowie Max Schachmann starteten das BORA – hansgrohe Lead-out für Peter Sagan. Sagan hatte heute auf der Zielgeraden die meisten Kraftreserven und das perfekte Timing, und feierte am Ende einen souveränen Tagessieg. Damit baute der Slowake natürlich auch seine Führung im Kampf um Grün weiter aus.
Reaktionen im Ziel
„Wie ich schon die ersten Tage gesagt habe, man muss geduldig sein, dann kommt der Erfolg. Für einen Sieg bei der Tour braucht man eine starke Form, gute Taktik und das nötige Glück. Es ist wirklich nicht einfach. Ein besonderer Dank gilt heute meinem Team, denn wir mussten sehr, sehr viel investieren für diesen Sieg. Alle haben für mich gearbeitet, am Beginn, über die Berge und im Finale. Dieser Sieg ist das Ergebnis eines unglaublichen Teamworks.“ – Peter Sagan

„Wir haben es jeden Tag versucht, hatten aber nicht das nötige Glück, besonders am ersten Tag als Peter schon sehr nahe dran war. Wir hatten einen klaren Plan für heute, dieser erforderte aber sehr, sehr viel Einsatz von den Jungs. Wir mussten viel investieren, aber jeder hat einen super Job abgeliefert. Peter ist heute sehr gut über die Berge gekommen, ich denke, er war im Finale frischer als die anderen Sprinter. Am Ende hat er eine unglaubliche Teamleistung mit seinem Sieg perfekt abgeschlossen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe