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GRAND PRIX CYCLISTE DE MONTRÉAL 2019 (1.UWT)


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Montréal (219,6 km)
1 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 6:09:38
2 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:00
3 Ivan Garcia Cortina (Esp) Bahrain Merida 0:00:00
4 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:00:00
5 Michael Valgren Andersen (Den) Team Dimension Data 0:00:00
6 Kristian Sbaragli (Ita) Israel Cycling Academy 0:00:00
7 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:00:00
8 Michael Woods (Can) EF Education First 0:00:00
9 Nans Peters (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:00
10 Bauke Mollema (Ned) Trek – Segafredo 0:00:00
11 Jack Haig (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:00
12 Mathias Frank (SUI) AG2R La Mondiale 0:00:00
13 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
14 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:00:00
15 Carlos Betancur (Col) Movistar Team 0:00:05
16 Enric Mas Nicolau (Esp) Deceuninck – Quick Step 0:00:05
17 Benoît Cosnefroy (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:12
18 Peter Sagan (Svk) Bora – Hansgrohe 0:00:12
19 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:00:50
20 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck – Quick Step 0:00:50
21 Timo Roosen (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:50
22 Nathan Haas (Aus) Team Katusha Alpecin 0:00:50
23 Toms Skujins (Lat) Trek – Segafredo 0:00:50
24 Rudy Molard (Fra) Groupama – FDJ 0:00:50
25 Alex Howes (USA) EF Education First 0:00:50
26 Matej Mohoric (Slo) Bahrain Merida 0:00:50
27 Reinardt Janse Van Rensburg (RSA) Team Dimension Data 0:00:50
28 Hugo Houle (Can) Astana Pro Team 0:00:50
29 Jasper Stuyven (Bel) Trek – Segafredo 0:00:50
30 Kévin Geniets (Lux) Groupama – FDJ 0:00:50

Peter Sagan bleibt in Montreal nach starker Leistung am Ende unbelohnt

Auch in Montreal wurde das Rennen heute auf einem, diesmal 12,2 Kilometer langen, Rundkurs ausgetragen. Insgesamt 17 Runden und in Summe 222 km mussten die Fahrer zurücklegen, wobei die Strecke schwieriger als vergangenen Freitag in Quebec einzuschätzen war. Auch diesmal attackierten direkt nach dem Start fünf Fahrer, die sich schnell vom Feld absetzen konnten und die Fluchtgruppe des Tages bildeten. Schon nach wenigen Kilometern hatte die Spitzengruppe mehr als zehn Minuten Vorsprung herausgefahren. Dort schlugen die Teams BORA – hansgrohe und Sunweb ein kontrolliertes Tempo an. Die Rennsituation blieb weitestgehend unverändert, bis nach rund 100 km einige Teams im Feld das Tempo enorm erhöhten. Es zeichnete sich ein Ausscheidungsfahren ab, bei dem nun auch die Spitze rapide ihren Vorsprung einbüßte. Fünf runden vor Schluss lagen die Ausreißer nur noch 2:30 vor dem Feld. Rund 50 km vor dem Ziel zerfiel das Feld zum ersten Mal in mehrere Gruppen, nachdem Astana und Deceuninck-Quickstep eine Attacke vorbereitet hatten. Cesare Benedetti kontrollierte in dieser Phase für BORA – hansgrohe gemeinsam mit Patrick Konrad, der sich ebenfalls an der Spitze zeigte, während Peter Sagan zum ersten Mal in Schwierigkeiten kam. Nachdem auch der letzte der Ausreißer gestellt wurde, attackierten immer wieder kleinere Gruppen, einmal war nun auch Jay McCarthy an der Spitze des Rennens. Dennoch ging das Feld geschlossen in die letzte Runde. Am letzten Anstieg erfolgte eine erneute Selektion und rund 20 Fahrer konnten sich entscheidend absetzen. Auch Peter Sagan war in dieser Gruppe vertreten und konterte unzählige Angriffe in der Hoffnung, einen Sprint herbeiführen zu können. Zwar gelang es Sagan in der Schlussphase auch einen Angriff von J. Alaphilippe zu neutralisieren, allerdings hatte der BORA – hansgrohe Kapitän in der Folge auf der ansteigenden Zielgeraden keine Kraftreserven mehr, um in den Sprint um den Sieg eingreifen zu können. Am Ende belegte Sagan nach einer starken Leistung den 18. Rang.
„Wie erwartet war das Rennen in Montreal sehr hart. Das Team hat wieder gut gearbeitet und mich sicher in die letzte Runde gebracht. Ich habe mich sehr gut gefühlt und konnte mit den Attacken am letzten Anstieg mitgehen. Am Ende habe ich einige Lücken geschlossen, und das hat mir viel Kraft gekostet. Am Ende hatte ich nicht mehr die Energie, um in den Sprint einzugreifen. Ich hätte natürlich gerne ein besseres Resultat erreicht, aber meine Form ist gut, und ich gehe zuversichtlich in die nächsten Rennen.“ – Peter Sagan

„Das war heute ein extrem schnelles Rennen. Wir wollten so viele Kräfte wie möglich für die letzten 40 km sparen, und Peter in guter Position in die letzte Runden bringen. Dort haben am Anstieg dann einige Fahrer attackiert und eine kleine Gruppe konnte sich absetzen. Peter war vorne dabei und musste dann viel investieren, um unterschiedliche Attacken zu kontern. Am Ende hatte er für den Sprint keine Energie mehr. Aber er hat sich wieder in sehr guter Form präsentiert, und man kann eben nicht immer gewinnen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Vuelta Etappe 20

Plataforma de Gredos, Saturday, September 14th 2019 – Tadej Pogačar (UAE Team Emirates) offered a new stellar demonstration of his raw talent with a 39km solo attack in the mountains to take victory at Plataforma de Gredos. The young Slovenian wins his third mountain stage at La Vuelta 19 and emulates his team manager Giuseppe Saronni – the Italian legend was until now the only rider to have won three stages in a Grand Tour before celebrating his 21st birthday. Pogačar also moves to 3rd on GC and takes the white jersey as the best young rider of the race ahead of Miguel Ángel López (Astana Pro Team) despite many attacks from the Colombian climber. Primož Roglič (Team Jumbo-Visma) controlled his other rivals to retain La Roja. He is set to be the first Slovenian Grand Tour winner tomorrow in Madrid.

Arenas de San Pedro – Plataforma de Gredos (190,4 km)
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 5:16:40
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:01:32
3 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:01:32
4 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:01:32
5 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:01:41
6 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Education First 0:01:49
7 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:01:49
8 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:01:56
9 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Mitchelton – Scott 0:01:59
10 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:01:59
11 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:02:12
12 Tao Geoghegan Hart (GBr) Team Ineos 0:02:32
13 Felix Großschartner (AUT) Bora – Hansgrohe 0:02:37
14 Rob Power (Aus) Team Sunweb 0:02:42
15 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:02:45
16 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:02:59
GC:
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 80:18:54
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:02:33
3 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:02:55
4 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:03:46
5 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:04:48
6 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:07:33
7 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:10:04
8 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:12:54
9 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:22:27
10 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Mitchelton – Scott 0:22:34
11 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:22:55
12 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:24:06
13 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:26:11
14 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Education First 0:32:17
15 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:33:4

Rafał Majka beendet die letzte Bergetappe der Vuelta a España auf einem fantastischen 3. Platz

Die vorletzte Etappe war die letzte Möglichkeit für die Klassementfahrer noch eine Änderung in der Gesamtwertung herbeizuführen. Vor allem Rafał Majka wollte noch einmal alles versuchen, sich im Klassement zu verbessern. Die 20. Etappe war erneut eine äußerst anspruchsvolle. 190 schwere Kilometer von Arenas de San Pedro hinauf zur Plataforma de Gredos warteten auf die Fahrer. Die erste von sechs Bergwertungen gab es unmittelbar nach dem Startschuss, danach folgten fünf weitere, zwei waren Anstiege der 2. Kategorie, zwei der 3. und eine weitere der 1 Kategorie.
Wie auch in den letzten Tagen begann der Kampf, um die Spitzengruppe gleich nach dem Startschuss. Im ersten Anstieg gelang es, neun Fahrern sich abzusetzen, doch das Peloton hielt die Ausreißer an einer kurzen Leine.BORA – hansgrohe blieb immer auf Augenhöhe mit dem roten Trikot und unterstützte ihren Klassementfahrer Rafał Majka.
Den gesamten Tag über war die Rennsituation äußerst angespannt, vor allem als die Klassementfahrer versuchten, sich von dem restlichen Feld abzusetzen. An der Spitze des Rennens waren circa 50 km vor dem Ziel nur mehr zwei Fahrer von der Spitzengruppe übrig.
Die Favoriten für den Tages- und Gesamtsieg begannen am vorletzten Anstieg Katz und Maus zu spielen und sorgte somit für einige Selektionen in ihrer Gruppe. Beide BORA – hansgrohe Kletterer Rafał Majka und Felix Großschartner fuhren jedoch immer auf der Höhe des Geschehens und blieben in der Gruppe des La Roja Trägers. Vor allem der junge Österreicher fuhr ein beeindruckendes Rennen und half seinem Kapitän bis ins Finale. Immer wieder setzte er Akzente und gab das Tempo vor. Doch erneut lancierte T. Pogacar eine gezielte Attacke und sicherte sich mit einem Soloritt den dritten Etappensieg bei der Spanien Rundfahrt.
Währenddessen entbrannte weiter hinten das Rennen um die Podestplätze, als Rafał Majka, A. Valverde und P. Roglic zum Angriff übergingen und die restlichen Kontrahenten hinter sich ließen. Der BORA – hansgrohe Fahrer kämpfte bis zur Linie und sicherte sich einen großartigen 3. Platz auf dieser schweren Etappe. Sein unglaublicher Einsatz blieb leider unbelohnt im Kampf um das Gesamtklassement. Der Pole wird morgen auf Rang 6 der Gesamtwertung nach Madrid reisen.
Reaktionen im Ziel
„Ich wollte heute gerne gewinnen, um dem Team ihren unglaublichen Einsatz der letzten drei Wochen zurückzugeben. Aber leider hat es nicht ganz geklappt. Dennoch hat das Team auch heute wieder einen tollen Job erledigt. Pawel und Felix blieben bis zum Finale bei mir und waren wirklich stark. Morgen werden wir Sam helfen, ein weiteres tolles Ergebnis zu erzielen.“ – Rafał Majka

„Die letzte Bergetappe ist nun vorbei. Ich denke, das Team hat wieder eine starke Leistung abgeliefert. Pawel und Felix waren so lange wie möglich bei Rafal und halfen ihm bei den restlichen Klassementfahrern zu bleiben. Am letzten Berg hat er mit Valverde und Roglic attackiert und einen großartigen dritte Platz eingefahren. Natürlich wäre ein Sieg schön gewesen, aber bei so einer schweren Etappe und einem so starken Feld, kann man auch auf Rang 3 stolz sein. Nun werden wir uns auf den Weg nach Madrid machen, wo das Finale der Spanien Rundfahrt wartet. Und hoffentlich können wir morgen die Rundfahrt mit einem weiteren tollen Ergebnis abrunden.“ – Patxi Vila, sportlicher

Peter Sagan kehrt mit einem zweiten Rang in Quebec zurück ins Renngeschehen

Québec (201,6 km)
1 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 5:13:01
2 Peter Sagan (Svk) Bora – Hansgrohe 0:00:00
3 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 0:00:00
4 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:00
5 Jasper Stuyven (Bel) Trek – Segafredo 0:00:00
6 Tom-Jelte Slagter (Ned) Team Dimension Data 0:00:00
7 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
8 Timo Roosen (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:00
9 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:00:00
10 Benoît Cosnefroy (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:00
11 Daryl Impey (RSA) Mitchelton – Scott 0:00:00
12 Alberto Bettiol (Ita) EF Education First 0:00:00
13 Kristian Sbaragli (Ita) Israel Cycling Academy 0:00:00
14 Bauke Mollema (Ned) Trek – Segafredo 0:00:00
15 Hugo Houle (Can) Astana Pro Team 0:00:00
16 Eduard Prades Reverter (Esp) Movistar Team 0:00:00
17 Michael Woods (Can) EF Education First 0:00:00
18 Jelle Vanendert (Bel) Lotto Soudal 0:00:00
19 Michael Valgren Andersen (Den) Team Dimension Data 0:00:00
20 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale 0:00:00
Auf einem 12,5 Kilometer langen Rundkurs wurden heute insgesamt 204 km beim GP Quebec absolviert. Mit einem Anstieg pro Runde, der bergan zur Ziellinie führte, ist das Rennen durchaus anspruchsvoll und dient einigen Fahrern als Vorbereitung auf die Straßen WM in zwei Wochen. Auch Peter Sagan kehrte heute nach einer längeren Trainingsphase in den Rennbetrieb zurück, und führte in Kanada die BORA – hansgrohe Mannschaft an. Direkt nach dem Start setzten sich sechs Fahrer vom Feld ab und konnten schnell einen Vorsprung von maximal über sieben Minuten herausfahren. Im Peloton kontrollierte BORA – hansgrohe mit Christoph Pfingsten das Geschehen in dieser frühen Rennphase mit. Über weite Strecken des Rennens blieb diese Situation unverändert, bis rund 60 km vor dem Ende die Attacken im Feld begannen. BORA – hansgrohe blieb weiter aufmerksam, und vor allem Cesare Benedetti neutralisierte einige ernst zu nehmende Angriffe. Als der Vorsprung der Spitzengruppe in Folge auf unter eine Minute gefallen war, zerfiel diese, und nur zwei Fahrer führten das Rennen weiter an. Doch auch dieses Unterfangen erwies sich als aussichtslos und kurz bevor die letzten beiden Runden in Angriff genommen wurden, war das Feld geschlossen. Obwohl es weiter Attacken aus dem Feld gab, fiel die Entscheidung erst auf den letzten beiden Kilometern. Einen Angriff von Alaphilippe konterte Sagan souverän und fünf Fahrer konnten sich absetzen. Sagan kontrollierte nun das Geschehen und machte einen unheimlich starken Eindruck, weshalb auch niemand der anderen Fahrer mehr so richtig Tempo machen wollte. Auf der Zielgeraden konnte das erste Feld die Lücke zur Spitze gerade noch schließen und M. Matthews flog aus dem Windschatten an den Führenden zum Sieg vorbei. Sagan erreichte in einem Fotofinish gegen G. Van Avermaet noch Rang zwei.
Reaktionen im Ziel
„Das Team hat einmal mehr sehr gut gearbeitet. Sie haben das Rennen unter Kontrolle behalten und mich aus allen Schwierigkeit, bis zu den letzten zwei Kilometern, herausgehalten. Als Alaphilippe attackiert hat, habe ich reagiert und wir konnten uns mit vier oder fünf Fahrern absetzen. Auf der Zielgeraden wurden wir wieder eingeholt. Ich zog meinen Sprint an, aber es war nicht mehr weit genug, um den Sieg zu holen. Ich habe mich heute sehr gut gefühlt. Wir werden sehen wie es in Montreal läuft, aber die Strecke dort ist härter.“ – Peter Sagan
„Ich denke, wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein. Zuerst mussten wir die Spitzengruppe kontrollieren, und Christoph Pfingsten hat da einen guten Job gemacht. Gleichzeitig wollten wir Kraft für die letzten Runden sparen, und am Ende haben die anderen Jungs Peter perfekt in Position vor dem letzten Anstieg gefahren. Peter war richtig stark, er hat gezeigt, dass er in bestechender Form ist. Leider hat es auf der Zielgeraden nicht mehr zum Sieg gereicht, aber es ist schön, ihn in dieser Form zu sehen. Ich denke, wir können auch für Sonntag optimistisch sein.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
@Bora-hansgrohe

Cavagna wins and Roglic survives another crazy day

September 13 th 2019 – 17:40
A flat stage on the way to Toledo offered more craziness at La Vuelta 19. Rémi Cavagna (Deceuninck-Quick Step) stormed to an impressive solo win after dropping all his breakaway companions with 25km to go. This is the first Grand Tour stage victory for “the TGV from Clermont-Ferrand”. Primoz Roglic (Jumbo-Visma) retains La Roja after several scares. The race leader was involved with Miguel Angel Lopez (Astana Pro Team) in a crash with 67km to go and had to chase his way back to the peloton a second time after Bora-Hansgrohe split the bunch in the wind. He eventually lost 3” to Alejandro Valverde (Movistar Team) in the uphill sprint.
The uphill start on the Alto de la Paramera offers a perfect ground for an early battle. Ten riders get ahead of the bunch after 4km: Silvan Dillier (AG2R La Mondiale), Domen Novak (Bahrain-Merida), Rémi Cavagna (Deceuninck-Quick Step), Lawson Craddock (EF Education First), Bruno Armirail (Groupama-FDJ), Tsgabu Grmay (Mitchelton Scott), Ben O’Connor (Team Dimension Data), David de la Cruz (Team Ineos), Nikias Arndt (Team Sunweb), Peter Stetina (Trek-Segafredo). They enjoy a 3’35” lead after 35km, when four teams start pulling the bunch: CCC Team, Katusha Alpecin, Bora-Hansgrohe and Caja Rural-Seguros RGA.
The gap is quickly brought down under 2 minutes and it stabilises around 1’30”. A massive crash sees the race leader Primoz Roglic (Jumbo-Visma) and the white jersey Miguel Angel Lopez (Astana Pro Team) go down. Tony Martin (Jumbo-Visma) has to abandon. Movistar drive the first bunch and it takes 16km before Primoz Roglic and Miguel Angel Lopez make their way back to the main bunch.
Bora split the bunch
Bora-Hansgrohe split the bunch through crosswinds with 35km to go. Primoz Roglic is off the back again but he gets back 6km later. The leaders are still 1 minute ahead. Rémi Cavagna goes solo at the front with 25km to go. He enjoys a 26” lead to his former breakaway companions as he enters the last 10 kilometres. The peloton trails by 1’05”.
The chasers are caught inside the last 2km but Rémi Cavagna holds on to a 5” margin on the line. Sam Bennett (Bora-Hansgrohe) takes 2nd ahead of two other Deceuninck-Quick Step riders, Zdenek Stybar and Philippe Gilbert. Alejandro Valverde (Movistar Team) finishes 5th and gains 3” on Primoz Roglic, who retains La Roja on the eve of the last mountain stage.

Ávila – Toledo (165,2 km)
1 Rémi Cavagna (Fra) Deceuninck – Quick Step 3:43:34
2 Sam Bennett (Irl) Bora – Hansgrohe 0:00:05
3 Zdenek Štybar (Cze) Deceuninck – Quick Step 0:00:05
4 Philippe Gilbert (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:05
5 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:00:05
6 Tosh Van Der Sande (Bel) Lotto Soudal 0:00:05
7 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:00:05
8 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:05
9 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:00:05
10 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:00:05
11 Damien Touzé (Fra) Cofidis Solutions Crédits 0:00:05
12 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:00:05
13 Dion Smith (NZl) Mitchelton – Scott 0:00:05
14 Dorian Godon (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:05
15 Alexander Aranburu Deba (Esp) Caja Rural – Seguros RGA 0:00:05
16 Jonas Koch (GER) CCC Team 0:00:05

GC:
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:02:50
3 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:03:31
4 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:04:17
5 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:04:49
6 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:07:46
7 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:09:46
8 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:11:50
9 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:13:23
10 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:21:09
11 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Mitchelton – Scott 0:22:16
12 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:23:26
13 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:23:58
14 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Education First 0:32:09
15 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:33:49

Ausreißer schlägt den Sprintern ein Schnippchen: Sam Bennett erneut starker Zweiter auf der 19. Etappe der Vuelta a España
Ein Freitag der 13. läutete heute das letzte Wochenende der Spanien Rundfahrt ein. Die 19. Etappe begann gleich mit einer Bergwertung der dritten Kategorie. Danach ging es für das Fahrerfeld von Avila 165 wellige Kilometer in den Zielort nach Toledo, wo 30 km vor dem Ziel noch eine Sprintwertung wartete.
Gleich nach dem Startschuss bildete sich eine Spitzengruppe von 11 Fahrern. Shane Archbold repräsentierte die Farben des BORA – hansgrohe Rennstalls in der Fluchtgruppe, die schnell eine Lücke von drei Minuten hatte. Nach einigen Kilometern fiel Shane Archbold aus der Spitzengruppe heraus und wartete auf das Hauptfeld.
Das Rennen fuhr durch eine kleine Stadt, als plötzlich ein Massensturz das Rennen auseinanderriss. Auch das La Roja Trikot ging zu Boden, von BORA – hansgrohe wurde leider Jempy Drucker in den Sturz verwickelt, konnte das Rennen aber fortsetzen. Nach der Etappe begab sich der Luxemburger ins Krankenhaus für weitere Untersuchungen. Zum Glück konnten keine Brüche festgestellt werden, aber eine tiefe Schnittwunde im rechten Ellbogen lässt keinen Start morgen zu.
Im Rennen beruhigte sich die Situation, und mit noch 36 km zu fahren, hatte die Fluchtgruppe mehr als eine Minute Vorsprung, bevor im Feld erneut eine Selektion stattfand. Wieder bildeten sich Staffeln im Seitenwind, doch BORA – hansgrohe fuhr an der Spitze und beschützte ihre beiden Kapitäne, Rafal Majka und Sam Bennett. Danach sorgte das Team aus Deutschland mit einer erneuten Tempoverschärfung für weitere Teilungen im Feld. An der Spitze hingegen lancierte R. Cavagna eine gekonnte Attacke und setzte sich von seinen Kontrahenten ab.
BORA – hansgrohe, immer noch an der Spitze des Feldes, versuchte alles, um die Lücke zu schließen. Im Finale kam es immer wieder zu Attacken, doch der Solist konnte sich mit 5 Sekunden Vorsprung ins Ziel retten, um sich den Etappensieg zu holen. Dahinter fuhr Sam Bennett ein beeindruckendes Rennen, die letzten 1,5 Kilometer mit bis zu 15 % Steigung, konnten den irischen Meister genauso wenig beeindrucken wie die Konkurrenten. Bennett gewann souverän den Sprint des Feldes, konnte Cavagna aber leider nicht mehr stellen. Im Kampf um das Grüne Trikot konnte Bennett wieder einige Punkte sammeln. In der Gesamtwertung gab es keine Veränderungen, Rafal Majka liegt weiterhin auf dem 6. Platz.
Reaktionen im Ziel
„Als Erstes, und am wichtigsten, ich hoffe, alle die in diesem Sturz verwickelt waren, sind in Ordnung. Leider war auch Teamkollege Jempy bei dem Sturz dabei. Aber die Etappe war erneut schnell und jeder hat um Positionen gekämpft. Remi hat im richtigen Moment seine Attacke gesetzt. Ich habe alles gegeben, aber am Ende hat es einfach nicht für den Sieg gereicht.“ – Sam Bennett
„Zu allererst hoffen wir, dass alle Gestürzten in Ordnung sind bzw. bald wieder ins Renngeschehen einsteigen können. Auch einer unserer Fahrer ging zu Boden. Jempy hat sich zum Glück nichts gebrochen, aber die tiefe Schnittwunde lässt keinen Start zu. Wir wünschen ihm eine schnelle Besserung. Das Ziel hinauf nach Toledo war ein sehr steiler Anstieg, doch Sam liegen solche kurzen, steilen Rampen und er gab alles. Morgen wird eine der schwersten Etappen in dieser Vuelta, und wir werden auch diese Etappe fahren wie unser Motto ist, als Band of Brothers.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter

Vuelta Etappe 18

September 12 th 2019 – 17:28
It was another gruelling day on stage 18 with Miguel Angel Lopez (Astana Pro Team) trying to make the most of climbing-packed route with multiple attacks. The Colombian ‘Superman’ launched his first move with 60km to go but Primoz Roglic (Jumbo-Visma) matched everyone of his attack to retain La Roja. Nairo Quintana (Movistar Team) and Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) faded and dropped a minute. Sergio Higuita (EF Education First) attacked in the first climb of the day and was the only attacker able to resist the GC contenders to claim his maiden Grand Tour stage win at 22 years old, after some impressive racing at the front.
On the day after a crazy stage through the wind, the riders are ready for more battle in the mountains. Jumbo-Visma try to control the early part of the race but attacks start flying after 3km and it takes dozens of kilometres for the situation to settle. Wout Poels (Team Ineos) attacks just ahead of the Puerto de Navacerrada (11.8km, 6.3%). He rides the full climb on his own at the front while attacks keep flying from a reduced bunch.
Astana take over
Twelve riders successively join Wout Poels at the front: Nelson Oliveira (Movistar Team), Geoffrey Bouchard (AG2R La Mondiale), Omar Fraile (Astana Pro Team), Hermann Pernsteiner (Bahrain-Merida), Jonas Koch (CCC Team), Sergio Higuita (EF Education First), Tobias Ludvigson (Groupama-FDJ), Nick Shultz (Mitchelton-Scott), Louis Meintjes (Dimension Data), Tao Geoghegan Hart (Team Ineos), Neilson Powless (Jumbo-Visma) and Oscar Rodriguez (Euskadi-Murias). They open a 5’ lead to the bunch in the second climb of the day, the Puerto de la Morcuera, summited first by Geoffrey Bouchard to secure the Polka-dot jersey one more day.
Astana accelerate in the second ascent of the Puerto de la Morcuera and Miguel Angel Lopez attacks with 60km to go. Bouchard claims 10 more KOM points at the summit. Lopez only trails by 1’03” and the Roglic group, reduced to a handful of riders, is 19” further behind. Lopez joins Omar Fraile in the downhill and they increase their lead to 30”. Jumbo-Visma’s Sepp Kuss and Neilson Powless drive the Roglic group and Lopez is caught with 38km to go. Sergio Higuita is the only rider still at the front, with a lead of 1’06”.

Higuita soloes to victory
Lopez attacks again and again in the final climb. Primoz Roglic, Alejandro Valverde and Rafal Majka are the only ones able to follow him. At the summit (26.3km to go), Higuita holds on to a 47” lead. Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) trails by 17”. And Nairo Quintana (Movistar Team) is 26” further behind with Carl Fredrik Hagen (Lotto Soudal) and Louis Meintjes. They get back to Pogacar with 20km to go.
Sergio Higuita (EF Education First) holds on to a 15” gap to claim his maiden Grand Tour victory at 22 years old. Primoz Roglic (Jumbo-Visma) leads the GC group through the line. Nairo Quintana and Tadej Pogacar finish with a 59” delay. Alejandro Valverde (Movistar Team) moves to 2nd on GC, ahead of Quintana and 2’50” behind Roglic, and Lopez takes the white jersey from Pogacar’s shoulders.

Colmenar Viejo – Becerril de la Sierra (177,5 km)
1 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Education First 4:33:09
2 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:00:15
3 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:00:15
4 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:00:15
5 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:00:17
6 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:01:16
7 Louis Meintjes (RSA) Team Dimension Data 0:01:16
8 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:01:16
9 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:01:16
10 Oscar Rodriguez Garaicoechea (Esp) Euskadi Basque Country – Murias 0:03:47
11 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:03:47
12 Sepp Kuss (USA) Team Jumbo – Visma 0:03:47
13 Geoffrey Bouchard (Fra) AG2R La Mondiale 0:04:16
14 Tao Geoghegan Hart (GBr) Team Ineos 0:04:16
15 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:04:22
GC:
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 71:16:54
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:02:50
3 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:03:31
4 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:04:17
5 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:04:49
6 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:07:46
7 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:09:46
8 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:11:50
9 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:12:44
10 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:21:09
11 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Mitchelton – Scott 0:22:16
12 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:22:29
13 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:23:58
14 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Education First 0:32:09
15 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:33:49

Rafał Majka kämpft sich mit Platz vier auf den 6. Vuelta a España Gesamtrang vor
Nach der gestrigen schwierigen Etappe sollte auch die heutige den Fahrern keine Verschnaufpause verschaffen. Vier Anstiege der 1. Kategorie auf 177 welligen Kilometern von Colmenar Viejo nach Becerril de la Sierra bildeten heute die 18. Etappe der Vuelta a España.
Erneut wurden Attacken von Kilometer 0 lanciert, dieses Mal passte BORA – hansgrohe genau auf, um den gestrigen Fehler nicht zu wiederholen.
Als das Rennen sich in Richtung zweiten Anstieg des Tages bewegte, gelang es einer Gruppe von 13 Fahrer sich vom Peloton, mit einer Lücke von drei Minuten, abzusetzen. BORA – hansgrohe blieb in der Gruppe des La Roja Trikots. KlassementfahrerRafałMajka hatte immer seine beiden Helfer Felix Großschartner und Pawel Poljanski an seiner Seite, die erneut alles daran setzten ihren Kapitän zu unterstützen.
Am vorletzten Anstieg des Tages, gingen die Klassementfahrer auf Angriff über und distanzierten sich von dem verkleinerten Hauptfeld. BORA – hansgrohes Klassementfahrer Rafał Majka konnte der Tempoverschärfung folgen und an einem Punkt auch selbst das Tempo erhöhen, um einige seiner Kontrahenten abzuschütteln. Nach einigen weiteren Kilometern gelang es der Gruppe um Rafał Majka die Spitzengruppe einzuholen.
Im letzten Anstieg des Tages, 27km vor dem Ziel, sorgten die Favoriten auf den Tagessieg für eine weitere Selektion in der Gruppe und so fuhren Rafał Majka, A. Valverde, P. Roglic und M.A. Lopez 45 Sekunden hinter dem letzten verbliebenen Spitzenreiter. Rafał Majka zeigte eine bestechende Form und Kampfgeist und konnte sich dadurch seinen Platz in der Gesamtwertung wieder zurückzuholen. Mit 15 Sekunden Vorsprung schaffte es der Solist ins Ziel und holte sich den Etappensieg. Rafał Majka beendete die 18. Etappe auf dem großartigen 4. Platz und kämpfte sich somit wieder einen Platz nach vorne in der Gesamtwertung.
Reaktionen im Ziel
„Gestern war es mein Fehler nicht in der Gruppe gewesen zu sein, daher wollte ich heute alles richtig machen. Meine Teamkollegen arbeiten so hart für mich und ich möchte ihnen das mit einem guten Ergebnis zurückgeben. Es war erneut ein schwerer Tag aber ich konnte mit den anderen Klassementfahrern mitgehen und kletterte eine Position im Klassement nach oben.“ – Rafał Majka

„Ich denke, wir haben heute gezeigt, dass wir aus unserem Fehler von gestern gelernt haben. Rafal und seine Teamkollegen waren aufmerksam und im entscheidenden Moment war Rafal da und fuhr seinem sechsten Gesamtrang entgegen. Die Etappe innerhalb der Top 5 zu beenden war sicher auch ein nettes Geburtstagsgeschenk. Die Vuelta ist noch nicht vorbei und wir werden weiterhin alles geben.’’ -Patxi Vila, sportlicher Leiter

Kuss – Roglic, Jumbo-Visma rule in the Asturias

September 8 th 2019 – 17:57
More and more success for Jumbo-Visma at La Vuelta 19: Sepp Kuss has soloed away from his breakaway companions to take his first Grand Tour win atop the Puerto del Acebo while his leader Primoz Roglic proved once again to be too strong for his rivals. Alejandro Valverde (Movistar Team) attacked the Slovenian with 7km to go but there was no shaking ‘Rogla’. The youngsters Miguel Angel Lopez (Astana) and Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) finished together, 41” behind Valverde and Roglic, who holds on to La Roja on the eve of another summit finish atop the Alto de la Cubilla.
The intensity is high from the start, with riders trying to go for the early break away and Movistar setting a high tempo as they aim to isolate Primoz Roglic (Jumbo-Visma) early in the stage. Marc Soler (Movistar Team) attacks in the first ascent up the Puerto del Acebo (8.2km at 7.1%) and a group of 17 attackers get away in the downhill and the valley after 54km of hard racing: Marc Soler (Movistar Team), Quentin Jauregui (AG2R La Mondiale), Ion Izagirre (Astana Pro Team), Mark Padun (Bahrain-Merida), Pawel Poljanski (Bora-Hansgrohe), Lawson Craddock (EF Education First), Sander Armée (Lotto-Soudal), Tsgabu Grmay (Mitchelton-Scott), Ben O’Connor (Team Dimension Data), Tao Geoghegan Hart, Vasil Kiryienka (Team Ineos), Sepp Kuss (Jumbo-Visma), Dani Navarro, Ruben Guerreiro (Katusha-Alpecin), José Herrada (Cofidis), Óscar Rodríguez, Sergio Samitier (Euskadi-Murias).
Jumbo-Visma control the gap around 3 minutes in the second climb of the day, the cat-1 Puerto del Connio (11.7km at 6.2%). Sergio Samitier attacks at the bottom of the penultimate climb, the Puerto del Pozo de las Mujeres Muertas. Ben O’Connor and Dani Navarro join him with 45.5km to go and they open differences at the summit (40.1km to go): the chasers trail by 1’45” and the gap to the bunch is up to 5’23” with Jumbo-Visma still setting the pace.
Valverde with Roglic, Lopez with Pogacar
The chasing group is back only 15” behind the leading trio when Sergio Samitier attacks again, with 17km to go. Vasil Kiryienka joins him with 11.5km to go, only to be dropped in the first slopes up the the second ascent of the Puerto del Acebo. The chasers are 40” behind. Sepp Kuss catches Samitier and drops him 6.5km away from the summit.

Alejandro Valverde (Movistar Team) opens the game between the GC contenders with 7km to go. Only Primoz Roglic (Jumbo-Visma) follows him. With 3km to go, they’ve opened a 29” gap to Tadej Pogacar (UAE Team Emirates), Miguel Angel Lopez (Astana) and Rafal Majka (Bora-Hansgrohe). Nairo Quintana (Movistar Team) is 25” further behind.
Sepp Kuss keeps riding strong at the front and soloes to victory, 39” ahead of Ruben Guerreiro. Roglic and Valverde finish together, at 2’14”. Miguel Angel Lopez and Tadej Pogacar drop 41” on the leader of La Vuelta 19 and Nairo Quintana loses 1’36”.

Tineo – Puerto del Acebo (154,4 km)
1 Sepp Kuss (USA) Team Jumbo – Visma 4:19:04
2 Ruben Guerreiro (Por) Team Katusha Alpecin 0:00:39
3 Tao Geoghegan Hart (GBr) Team Ineos 0:00:40
4 Oscar Rodriguez Garaicoechea (Esp) Euskadi Basque Country – Murias 0:00:53
5 Mark Padun (Ukr) Bahrain Merida 0:01:49
6 Ben O’Connor (Aus) Team Dimension Data 0:02:05
7 Lawson Craddock (USA) EF Education First 0:02:11
8 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:02:14
9 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:02:14
10 Sander Armée (Bel) Lotto Soudal 0:02:48
11 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:02:55
12 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:02:55
13 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:03:03
14 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:03:13
15 Ion Izagirre Insausti (Esp) Astana Pro Team 0:03:29
GC:
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 58:10:32
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:02:25
3 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:03:42
4 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:03:59
5 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:05:09
6 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:07:14
7 Nicolas Edet (Fra) Cofidis Solutions Crédits 0:09:08
8 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:09:15
9 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:09:44
10 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:11:39
11 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Education First 0:13:28
12 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Mitchelton – Scott 0:14:58
13 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:15:14
14 Ion Izagirre Insausti (Esp) Astana Pro Team 0:16:06
15 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:16:16
16 Ruben Guerreiro (Por) Team Katusha Alpecin 0:16:32

Rafał Majka weiter im Spitzenfeld der Vuelta nach der Bergankunft am Santuario del Acebo
Nach der gestrigen Flachetappe kehrte das Rennen heute wieder in die Berge zurück. Etappe 15 sollte ein wichtiger Tag im Kampf um das Gesamtklassement werden. Von Tineo ging es für das Peloton nach 154 anspruchsvollen Kilometer hinauf nachSantuario del Acebo, ein Anstieg der 1. Kategorie. Zuvor mussten drei weitere Berge der 1. Kategorie bewältigt werden, bevor der 7,3 km lange und durchschnittliche 8 % steile Schlussanstieg wartete. Gleich nach dem Start bestimmten unzählige Attacken und ein enorm hohes Tempo die erste Rennstunde. BORA – hansgrohe’s Klassementfahrer Rafal Majka hielt sich gemeinsam mit Teamkollege Pawel Poljanski im vorderen Bereich des weit gezogenen Pelotons auf. In der Abfahrt des ersten Anstieges konnten sich 17 Fahrer vom Feld etwas distanzieren. Pawel Poljanski vertrat die Farben der BORA – hansgrohe Riege in dieser Gruppe. 55 km vor dem Ziel, am Fuße des vorletzten Anstieges des Tages hatte Pawel’s Spitzengruppe mehr als drei Minuten Vorsprung auf das Feld, in dem sich alle Favoriten aufhielten. Doch wie erwartet, und in den letzten Bergetappen ähnlich, kam es zum großen Showdown am letzten Anstieg. Während die Spitzengruppe nun schnell auseinanderfiel, attackierte A. Valverde überraschend früh aus der Gruppe der Favoriten. Nur P. Roglic konnte dem Routinier folgen, dahinter spannte sich Felix Großschartner vor die erste Verfolgergruppe. Als Astana das Tempo weiter erhöhte, fiel Großschartner zurück, während Majka mit Lopez und Pogacar N. Quintana distanzieren konnten. Pawel Poljanski ließ sich nun zurückfallen, und unterstütze seinen Leader tatkräftig. Während an der Spitze S. Kuss einem ungefährdeten Sieg entgegenfuhr, musste Majka auf den letzten zwei Kilometern Lopez und Pogacar ziehen lassen. Der BORA – hansgrohe Kapitän konnte sein Tempo aber bis zum Ende hochhalten, und erreichte letztlich als 14. das Tagesziel. Damit rangiert Majka immer noch auf Rang sechs der Gesamtwertung, konnte den Abstand zu Quintana aber auf rund zwei Minuten verkürzen.
Reaktionen im Ziel
„Ein wirklich schwerer Tag, von Beginn an gab es Attacken und das Tempo war hoch. Wir hatten Pawel in der Gruppe und im Finale angekommen, waren er, aber auch Felix unglaublich stark. Felix platzierte mich gut für den Anstieg und sorgten für eine Tempoverschärfung, die für eine weitere Selektion sorgte. Wir sind in der letzten Phase der Vuelta und müssen nun jeden Tag konzentriert sein. Wir werden weiter unser Bestes geben, um am Ende unser Ziel zu erreichen.“ – Rafal Majka

„Es war wieder ein schwerer Tag, vier Kategorie 1 Anstiege und der Kampf um das Gesamtklassement. Ich denke, wir haben, wie auch schon in den letzten Tagen, eine gute Performance gezeigt. Pawel und Felix waren bis zum Schlussanstieg bei Rafal und halfen so lange, wie es ging. Dann überquerte er mit den anderen Klassementfahrern die Ziellinie und konnte seinen sechsten Gesamtrang verteidigen.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter

Pascal Ackermann verteidigt souverän seinen Titel beim GP de Fourmies

Fourmies – Fourmies (205,0 km)
1 Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe 4:46:29
2 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates 0:00:00
3 Boy Van Poppel (Ned) Roompot – Charles 0:00:00
4 Edwin Alcibiades Avila Vanegas (Col) Israel Cycling Academy 0:00:00
5 Pierre Barbier (Fra) Natura4Ever – Roubaix – Lille Métropole 0:00:00
6 Jasper Stuyven (Bel) Trek – Segafredo 0:00:00
7 Imerio Cima (Ita) Nippo – Vini Fantini – Faizanè 0:00:00
8 Amaury Capiot (Bel) Sport Vlaanderen – Baloise 0:00:00
9 Julien Duval (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:03
10 Hugo Hofstetter (Fra) Cofidis Solutions Crédits 0:00:03
11 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates 0:00:03

Foto: Gerhard Plomitzer
Auf dem Programm der 87. Austragung des französischen Eintagesrennens stand heute eine 205 km lange Strecke rund um Fourmies im Norden Frankreichs. Obwohl der Parcours sieben Anstiege aufwies, waren diese nicht besonders anspruchsvoll und somit konnten die schnellen Männer im Peloton wiederum zum Zug kommen. Nach der ersten Rennstunde konnte sich eine 9-Mann Ausreißergruppe erfolgreich absetzen, doch ihr Vorsprung betrug während des Tages nie mehr als 2:30 Minuten. BORA – hansgrohe fuhr sehr aufmerksam im Feld und setzte sich an die Spitze des Pelotons, um das Tempo zu kontrollieren. In Folge war der Rückstand des Feldes zu den Führenden im letzten Renndrittel auf weniger als eine Minute gesunken, und mehrere der Spitzenreiter fielen allmählich ins Feld zurück. Auf den letzten 10 km gab es einige Attacken aber BORA – hansgrohe neutralisierte alle Angriffe aus dem Hauptfeld, und auf den letzten Kilometern ging die Flucht der verbleibenden Ausreißer zu Ende. Auf der Zielgeraden ereignete sich ein Sturz, in den Pascal Ackermann, der Vorjahressieger, aber nicht verwickelt war. Er konnte seine, von den BORA – hansgrohe Kollegen vorbereitete, gute Ausgangsposition nutzen, und souverän von der Spitze seinen Sprint durchziehen. Ackermann feierte einen beeindruckenden Sieg, seinen zehnten in dieser Saison.
Reaktionen im Ziel

„Ich bin äußerst glücklich, dass ich meinen Titel hier verteidigen konnte. Es war ein sehr hartes Rennen und meine Teamkollegen haben viel Arbeit geleistet, um die zahlreichen Attacken vor dem Finale abzuwehren. Ich möchte mich bei ihnen dafür bedanken. Ich wusste, dass wir mit einem sehr starken Team an den Start gegangen sind, und es ist schön, dass ich mein Team mit einem Sieg belohnen konnte. Ich glaube, ich habe auch gezeigt, dass ich gut in Form bin und hoffe deshalb, dass ich auch für die Weltmeisterschaft ausgewählt werde.“ Pascal Ackermann
„Das Rennen verlief ähnlich wie gestern. Wir haben das Rennen fast die ganze Zeit kontrolliert und eine unglaubliche Teamleistung vollbracht. Im Finale haben die Jungs Pascal in eine perfekte Position gebracht, was ihm ermöglichte, einen äußerst starken Sprint zu fahren. Heute hat alles gut funktioniert, und wir sind natürlich sehr zufrieden mit unserem Wochenende in Belgien und Frankreich.“ – André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Knapper zweiter Platz für Vorjahressieger Pascal Ackermann bei der Brussels Cycling Classic

Brussel – Brussel (189,4 km)
1 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 4:25:35
2 Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:00
3 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates 0:00:00
4 Davide Ballerini (Ita) Astana Pro Team 0:00:00
5 Jasper Stuyven (Bel) Trek – Segafredo 0:00:00
6 Arnaud Démare (Fra) Groupama – FDJ 0:00:00
7 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates 0:00:00
8 Amaury Capiot (Bel) Sport Vlaanderen – Baloise 0:00:00
9 Baptiste Planckaert (Bel) Wallonie Bruxelles 0:00:00
10 Kaden Groves (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:00


Foto: Gerhard Plomitzer
Die 99. Ausgabe der Brussels Cycling Classic führte die Fahrer über 189 km rund um die belgische Hauptstadt. Nach dem Start im Jubelpark ging es über 12 kurze aber nicht besonders anspruchsvolle Hellingen und einige Kopfsteinpflasterpassagen, bevor das Peloton die Ziellinie im King Baudouin Stadium im Norden von Brüssel erreichte. Der Parcours war auf die Sprinter zugeschnitten und da der letzte Anstieg bereits 40 km vor dem Ziel bewältigt werden musste, war zu erwarten, dass das Rennen wie im Vorjahr erneut in einem Massensprint entschieden werden würde. Der Rennbeginn war von mehreren Ausreißversuchen geprägt, bis sich letztlich die Fluchtgruppe des Tages formieren konnte. Das Hauptfeld gestattete den sieben Fahrern an der Spitze einen maximalen Vorsprung von drei Minuten, doch in der zweiten Rennhälfte spannte sich auch BORA – hansgrohe vor das Feld, und der Abstand begann sich langsam zu verringern. Mit noch 65 km bis zum Ziel setzte eine kleine Verfolgergruppe den Führenden nach und es gelang ihr letztlich zur Spitze aufzuschließen. BORA – hansgrohe, mit Vorjahressieger Pascal Ackermann, fuhr in voller Mannschaftsstärke vorne im Hauptfeld und übernahm verstärkt die Nachführarbeit. Bei strömendem Regen und unter dem Tempodiktat des Raublinger Rennstalls zerfiel das Feld mit noch 20 km bis zum Ziel in mehrere Gruppen. 10 km später war es dann um die Fluchtgruppe geschehen, und die anderen Sprinterteams rückten ebenfalls nach vorne. Der Sprintzug von BORA – hansgrohe versuchte nun Pascal in eine optimale Ausgangsposition zu bringen, und obwohl der deutsche Sprinter wenige Meter vor der Ziellinie noch vorne lag, gelang es C. Ewan in letzter Minute an ihm vorbeizuziehen und einen knappen Tagessieg vor dem Pfälzer zu holen.
Reaktionen im Ziel

„Die Brussels Cycling Classic war mit 191 km ein ziemlich langes Renen. Den ganzen Tag ging es auf und ab auf engen Straßen. Wir haben versucht, das Rennen zu kontrollieren und das Team hat das auch gut geschafft. Die Jungs fuhren immer vorne, aber der einsetzende Regen erschwerte die Verhältnisse etwas. Unser Sprintzug hat alles richtig gemacht und das ganze Team hat gut zusammengearbeitet. Alle gaben 100 Prozent, um Pascal in eine gute Ausgangslage zu bringen, aber am Ende zog er seinen Sprint etwas zu früh an und hat somit knapp den Sieg verpasst. Da kann man nichts machen, so ist es eben. Trotzdem kann ich sagen, dass das ganze Team heute sehr stark gefahren ist.“ – André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Felix Großschartner zeigt sich angriffslustig in der Fluchtgruppe des Tages auf der 12. Etappe der Vuelta a España

Bilbao, Thursday, September 5th 2019 – An extremely dynamic day of racing in the basque hills has seen Philippe Gilbert (Deceuninck – Quick-Step) outplay his rivals to solo to victory in Bilbao. The Belgian star claims his 6th La Vuelta stage win, ahead of the Basque rider Alex Aranburu (Caja Rural – Seguros RGA). The battle went on for the whole stage, as it took more than 100 kilometres for the attackers to break away from the bunch. The favorites also had a dig at each other but Primož Roglič (Team Jumbo-Visma) showed no sign of weakness. He retains La Roja on the eve of the infamous climb up Los Machucos.
Circuito de Navarra – Bilbao (171,4 km)
1 Philippe Gilbert (Bel) Deceuninck – Quick Step 3:48:18
2 Alexander Aranburu Deba (Esp) Caja Rural – Seguros RGA 0:00:03
3 Fernando Barceló Aragon (Esp) Euskadi Basque Country – Murias 0:00:03
4 José Joaquín Rojas Gil (Esp) Movistar Team 0:00:22
5 Nikias Arndt (GER) Team Sunweb 0:00:26
6 Tosh Van Der Sande (Bel) Lotto Soudal 0:00:29
7 Cyril Barthe (Fra) Euskadi Basque Country – Murias 0:00:29
8 Manuele Boaro (Ita) Astana Pro Team 0:00:29
9 Tim Declercq (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:29
10 Valerio Conti (Ita) UAE Team Emirates 0:00:31
11 Jacopo Mosca (Ita) Trek – Segafredo 0:01:05
12 Jonathan Lastra Martinez (Esp) Caja Rural – Seguros RGA 0:01:05
13 Tsgabu Gebremaryam Grmay (Eth) Mitchelton – Scott 0:01:05
14 Felix Großschartner (AUT) Bora – Hansgrohe 0:02:27
15 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:03:02
GC:
Circuito de Navarra – Bilbao (171,4 km) -> Marschtabelle, Profil
1 Philippe Gilbert (Bel) Deceuninck – Quick Step 3:48:18
2 Alexander Aranburu Deba (Esp) Caja Rural – Seguros RGA 0:00:03
3 Fernando Barceló Aragon (Esp) Euskadi Basque Country – Murias 0:00:03
4 José Joaquín Rojas Gil (Esp) Movistar Team 0:00:22
5 Nikias Arndt (GER) Team Sunweb 0:00:26
6 Tosh Van Der Sande (Bel) Lotto Soudal 0:00:29
7 Cyril Barthe (Fra) Euskadi Basque Country – Murias 0:00:29
8 Manuele Boaro (Ita) Astana Pro Team 0:00:29
9 Tim Declercq (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:29
10 Valerio Conti (Ita) UAE Team Emirates 0:00:31
11 Jacopo Mosca (Ita) Trek – Segafredo 0:01:05
12 Jonathan Lastra Martinez (Esp) Caja Rural – Seguros RGA 0:01:05
13 Tsgabu Gebremaryam Grmay (Eth) Mitchelton – Scott 0:01:05
14 Felix Großschartner (AUT) Bora – Hansgrohe 0:02:27
15 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:03:02
Das Peloton reiste heute nach Los Arcos, um am Navarra Circuit die 12. Etappe der Spanien Rundfahrt zu beginnen. Nach einer Ehrenrunde auf der Rennstrecke fuhr das Feld über 171 Kilometer in das leicht bergabführende Ziel in Bilbao.
Wind zu Beginn des Rennens machte es dem Peloton schwer, trotz unzähliger Attacken schaffte es niemand sich vom Feld abzusetzen. Vor allem BORA – hansgrohe war äußerst aktiv an der Spitze des Rennens und injizierte immer wieder Angriffe.
Erst 66 Kilometer vor dem Ziel lancierte BORA – hansgrohe Fahrer Felix Großschartner eine Attacke, und wenige Sekunden später schlossen 18 weitere Fahrer auf den Österreicher auf. Schnell hatte die Spitzengruppe einen Vorsprung von knappen 5 Minuten. Auch noch 36 Kilometer vor dem Ziel genoss die Spitze einen mehrminütigen Vorsprung, und der Türkei Rundfahrt Sieger zeigte eine starke Vorstellung. Am vorletzten Anstieg des Tages attackierte Felix Großschartner und konnte sich von seinen Kontrahenten absetzen. Doch 27 Kilometer vor dem Ziel gelang es T. Grmay (Mitchelton-Scott) auf den Österreicher aufzuschließen.
Im letzten, steilen Anstieg schloss die Verfolgergruppe auf das Spitzenduo auf. Nach den unzähligen Attacken konnte Felix den weiteren Angriffen nicht mehr folgen und musste abreißen lassen. Am Ende war es P. Gilbert, der mit einer gekonnten Attacke eine Lücke öffnete und sich mit einem minimalen Vorsprung den Sieg sicherte. Großschartner überquerte zwei Minuten hinter dem Belgier auf Platz 14 die Ziellinie. Teamkollege Rafał Majka kam zusammen mit dem La Roja Trikotträger in einem klein gewordenen Feld ins Ziel und konnte seine Gesamtplatzierung verteidigen.

Ergebnis
01 P. Gilbert 3:48:18
02 A. Aranburu +0:03
03 F. Barcelo +0:03
14 F. Großschartner +2:27

Reaktionen im Ziel
„Es war eine richtige Anstrengung, überhaupt in die Gruppe zu kommen, und dadurch hatte ich schon viel Kraft liegen lassen. Wir haben besprochen, wenn, dann fahren wir auf Sieg. Wir wussten, dass es schwer wird Fahrer wie zum Beispiel Gilbert am Anstieg hinter uns zu lassen. Daher habe ich früher attackiert und genau in dieser Abfahrt war dann auch noch Gegenwind. Klar war ich direkt im Ziel etwas enttäuscht, beziehungsweise fragt man, was hätte man anders machen können. Aber es ist wie es ist, ich habe meine Chance genutzt und etwas versucht.“ – Felix Großschartner
„Ich denke, wir können die heutige Etappe mit dem Zitat, wenn man es nicht versucht, wird man es nie wissen, zusammenfassen. Felix ist wirklich ein beeindruckendes Rennen gefahren. Er war in einer Spitzengruppe, in der beinahe alle einen Teamkollegen zur Seite hatten und dennoch gelang es ihm, eine Zeit lang alleine an der Spitze zu fahren. Wir wussten, dass es sehr schwer werden würde am steilen Schlussanstieg, vor allem Fahrer wie Gilbert zu distanzieren. Aber auch, dass spätestens hier das Rennen komplett zerfallen wird. Ich denke, unser junger Österreicher kann sehr stolz auf seine Leistung und Vorstellung heute sein.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Vuelta EZF: Roglic flies to La Roja

September 3 rd 2019 – 17:48
Primoz Roglic (Jumbo-Visma) delivered a dominant performance in the individual time-trial from Jurançon to Pau (36.2km) to claim both the stage win and the leader’s red jersey after 10 days of racing in La Vuelta 19. The Slovenian opened significant gaps to his rivals for the overall victory in Madrid. Alejandro Valverde (Movistar Team) is second on GC, trailing by 1’52”. Nairo Quintana (Movistar Team), who was leading the race before this time-trial, is now 3’ down. Roglic is only the second Slovenian rider to wear La Roja in La Vuelta history.
Lennard Hofstede (Jumbo-Visma) is the first of the 166 participants to start, at 13:41. He rides conservatively while Pawel Bernas (CCC Team) sets a first reference with a time of 50’52”. His teammate William Barta is the first to break the 50’ bar: 49’17”.
The French national champion Benjamin Thomas (Groupama-FDJ) is 6” faster and holds on to the hot seat for about 10 minutes, only to be edged by his compatriot Rémi Cavagna (Deceuninck-Quick Step) with a smashing performance and a time of 47’32”. Patrick Bevin (CCC Team) limits his losses in the climbs and powers to the best time in the final run in to Pau, 2” ahead of Cavagna.
Majors losses for Quintana
Tadej Pogacar (UAE TEam Emirates) has a strong start, 11” faster than Cavagna at the first intermediate point. But Primoz Roglic (Jumbo-Visma) comes in flying, 21” ahead of his compatriot. After 11.9km, he already opens big differences: Alejandro Valverde (Movistar Team) drops 38”, Miguel Angel Lopez (Astana Pro Team) is at 1’03” and Nairo Quintana (Movistar Team), with La Roja on his shoulders, already loses 1’26”.
Primoz Roglic kept pushing until the finish and overcame Miguel Angel Lopez in the last 500m. With a time of 47’05”, he takes both the stage win, 25” ahead of Patrick Bevin, and La Roja, 1’52” ahead of Alejandro Valverde. Nairo Quintana drops 3’06” on the finish line.

Jurançon (FRA) – Pau (FRA) (36,2 km / EZF)
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:47:05,67
2 Patrick Bevin (NZl) CCC Team 0:00:24,47
3 Rémi Cavagna (Fra) Deceuninck – Quick Step 0:00:26,90
4 Lawson Craddock (USA) EF Education First 0:00:47,75
5 Nelson Oliveira (Por) Movistar Team 0:01:01,77
6 Pierre Latour (Fra) AG2R La Mondiale 0:01:13,84
7 Thomas De Gendt (Bel) Lotto Soudal 0:01:20,41
8 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:01:21,55
9 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:01:27,02
10 Daniel Felipe Martinez Poveda (Col) EF Education First 0:01:28,08
11 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:01:28,63
12 Bruno Armirail (Fra) Groupama – FDJ 0:01:35,81
13 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:01:38,22
14 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:01:59,74
15 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:01:59,82
16 Benjamin Thomas (Fra) Groupama – FDJ 0:02:05,58
17 William Barta (USA) CCC Team 0:02:12,12
18 Tobias Ludvigsson (Swe) Groupama – FDJ 0:02:16,50
19 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:02:25,75
20 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:02:26,39
GC:
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 36:05:29
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:01:52
3 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:02:11
4 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:03:00
5 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:03:05
6 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:04:59
7 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:05:42
8 Nicolas Edet (Fra) Cofidis Solutions Crédits 0:05:49
9 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:06:07
10 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:06:25
11 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:08:44
12 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Mitchelton – Scott 0:08:52
13 George Bennett (NZl) Team Jumbo – Visma 0:10:07
14 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Education First 0:10:07
15 Johan Esteban Chaves Rubio (Col) Mitchelton – Scott 0:10:47

Rafał Majka beendet Zeitfahren in den Top 20 und klettert auf den 7. Gesamtrang bei der Vuelta a España
Nach einem wohlverdienten Ruhetag ging die 74. Vuelta a España heute mit einem 36 km langem Zeitfahren weiter. Gestartet wurde die 10. Etappe in Jurancon und führte die Fahrer entlang der Weinberge in Richtung Süden nach Pau, wo in diesem Jahr bereits das Zeitfahren der Tour de France ausgetragen wurde.
Als erster BORA – hansgrohe Fahrer verließ Shane Archbold die Startrampe gefolgt von Vuelta a España Etappensieger Sam Bennett und Geburtstagskind Jempy Drucker.
Volles Augenmerk des Teams aus Raubling galt heute aber dem Klassementfahrer Rafał Majka, der im Kampf um das Gesamtklassement so wenig Zeit als möglich verlieren wollte. Alle anderen Fahrer gingen in das heutige Zeitfahren gelassen, konzentrierten sich gut durchzukommen und kein Risiko einzugehen. Dennoch konnten alle in einer soliden Zeit von um die 53 Minuten den Kurs beenden.
Der polnische Kletterer war der letzte Fahrer der deutschen Riege, der ins Rennen ging. Schnell fand er in einen guten Rhythmus und zeigte eine ansprechende Zeitfahrleistung auf dem doch technisch anspruchsvollen und schwierigen Kurs. Lange Zeit lag P. Bevin (CCC Team) an der Spitze der Tageswertung, seine Bestmarke wurde aber am Ende von P. Roglic unterboten, der nun auch der neue Gesamtführende ist. Rafał Majka kam gut durch alle Anstiege und gefährlichen Abfahrten und konnte in einer Zeit von 49:31 das Ziel erreichen, was am Ende den 19. Platz im Zeitfahren bedeutete. In der Gesamtwertung kletterte er damit auf den 7. Rang vor.
Reaktionen im Ziel
„Es war ein anspruchsvoller Kurs mit all den Kurven auf enger Straße und dann noch den Anstiegen und Abfahrten. Daher war es nicht einfach, einen guten Rhythmus zu finden. Unser Hauptaugenmerk galt heute Rafał , im Kampf um das Gesamtklassement. Er zeigte eine starke Fahrt, ist das Zeitfahren doch nicht seine liebste Disziplin. Aber er kam gut durch und konnte in einer, für ihn guten Zeit das Ziel erreichen und ist nun auf Rang 7 der Gesamtwertung.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter
„Ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Ich bin gut durch alle Kurven und Abfahrten gekommen, denn es war wirklich kein leichter Kurs. Daher bin ich zufrieden, innerhalb der besten 20 ins Ziel gekommen zu sein, und wieder einen Platz in der Gesamtwertung gut gemacht zu haben. Nun haben wir alle Zeitfahr-Etappen hinter uns und die Vuelta wird in den kommenden Bergen entschieden werden.“ – Rafał Majka

Sep Vanmarcke wins Bretagne Classic-Ouest France


Plouay – Plouay (248,1 km)
1 Sep Vanmarcke (Bel) EF Education First 6:12:23
2 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal 0:00:03
3 Jack Haig (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:03
4 Michael Valgren Andersen (Den) Team Dimension Data 0:00:20
5 Amund Grøndahl Jansen (Nor) Team Jumbo – Visma 0:00:20
6 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 0:00:20
7 Benoît Cosnefroy (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:20
8 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:00:22
9 Florian Sénéchal (Fra) Deceuninck – Quick Step 0:00:28
10 Eduard Prades Reverter (Esp) Movistar Team 0:00:28
11 Matej Mohoric (Slo) Bahrain Merida 0:00:28
12 Warren Barguil (Fra) Team Arkéa – Samsic 0:00:28
13 Rudy Molard (Fra) Groupama – FDJ 0:00:28
14 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:00:47

Sep Vanmarcke got his first WorldTour win and 8th career victory this Sunday when he won the Bretagne Classic-Ouest France in Plouay. The Belgian timed his final move to perfection in the final kilometer of the race, allowing him to savor his win at the finish.
The 248-kilometer one day race lived up to its hectic reputation. The peloton split with 80 kilometers to go during an especially hard segment of racing. Both Sep Vanmarcke and teammate Simon Clarke made it into the lead group, but a crash took Clarke out of contention, leaving Sep to go it alone.
Attacks came thick and fast from several riders with 30km to go, but a move including Vanmarcke, Mitchelton-Scott’s Jack Haig, and Lotto Soudal’s Tiesj Benoot 22km from the line proved to be the decisive one.
The trio pulled out a 42 second margin over the chasing group with one lap to go of the finish circuit, and were able to hold them off to the line. “I knew if I survived the last climb at 5km to go, I had a big chance to win,” reflected Vanmarcke.
And survive he did. Right as the three riders passed the one kilometer to go marker, Vanmarcke attacked and pulled away from the other two, who weren’t able to match his power. After building a sizeable gap within the last kilometer there was plenty of time to fit in a celebration before crossing the line.
“I’m super happy about this win,” said Vanmarcke after the finish. “I had to work long and hard and be patient to get a big win like this! I’m proud I could finally do it!”

The victory comes at the perfect time for the EF Education First team — after a tough few days at the Vuelta that saw heavy crashes that forced Rigoberto Urán, Hugh Carthy and Tejay van Garderen to abandon, Vanmarcke’s result brought smiles across the entire team on Sunday evening.
“Sep is a guy who I can see being truly motivated to win because he knows the team needs it to lift everyone’s morale,” said the team’s CEO, Jonathan Vaughters. “It’s a testament to the strength of this organization. Everyone pulls each other up in the bad times. A beautiful thing to be a part of.”
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