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Saisonrückblick 2021 – Team Vorarlberg Santic

Mit der Tour de Vendée in Frankreich hat das Team Vorarlberg am 9. Oktober eine sehr abwechslungsreiche, aber durchwegs erfolgreiche Saison beendet. Die Vorzeichen zum Start der neuen Rennsaison waren nicht die einfachsten. Zahlreiche Unklarheiten und Fragezeichen spiegelten sich nicht nur im Rennkalender wider, man stand, der Corona Pandemie geschuldet, auch materialtechnisch vor gewissen Herausforderungen.
Und dennoch: Im Nachlauf betrachtet wurde durch das hohe Engagement im Bereich des Team Office, der sportlichen Leitung, sowie in der technischen Abteilung des Profiteams richtig geackert. Nicht selbstverständlich in Zeiten wie diesen an über 100, durchwegs qualitativ hochwertigen Renntagen, professionell und aus einem Guss am Start zu stehen.

Der große Kader von 17 Fahrern wurde im Februar der Öffentlichkeit präsentiert. Daniel Federspiel zauberte bereits Mitte Jänner eine Goldmedaille bei den Staatsmeisterschaften im Radcross auf die Piste. Werner Salmen, seines Zeichens Sportdirektor der Mannschaft, sprach von einem breit aufgestellten Kader. Dies zeigte sich bereits zum Saisonstart mit dem Etappensieg von Filippo Fortin auf der zweiten Etappe der Istrien Spring Trophy UCI 2.2 in Kroatien.

Neue Rennen im Programm!
Gesamthaft gesehen war es ein sehr abwechslungsreiches Jahr mit einer staatlichen Anzahl neuer Engagements in diversen Ländern. Neu im Programm unter anderem die Sibiu Cycling Tour UCI 2.1, Tour de la Mirabelle (FRA) UCI 2.2, Cro Race Kroatien Rundfahrt UCI 2.1, Mercan Tour Classic (FRA) UCI 1.1, etc.

Im Sport wird man an einerseits an Erfolgen gemessen, andererseits auch am gesamten Auftritt der Mannschaft nach außen – dies in Verantwortung für die Partner und Sponsoren eines jeden Teams. Das Team Vorarlberg darf man seit vielen Jahren als eine fixe Größe im internationalen Profiradsport benennen. Die erfolgreichste Mannschaft Österreichs im UCI Weltranglisten Ranking wird von einem professionellen Betreuerstab ganzjährig begleitet. Die Material- und Ausrüstungspartner garantieren für ein einheitliches und durchgängiges Erscheinungsbild.

Parallel dazu eine aktive Presse- und Marketingarbeit, um neben den Erfolgen und Resultaten auch andere wichtige Werte der Öffentlichkeit und den Anhängern zu vermitteln.
Ganz nach dem Claim: „Service is our success!“

Team Vorarlberg – ein ganz ungemütlicher Gegner!

Gepaart dazu die Resultate bei hochkarätigen Rennen gegen die „großen“ World Tour Teams, der höchsten Kategorie im Radrennsport. Ja – das Team Vorarlberg mögen viele dieser Teams nicht immer am Start sehen, denn Guerin, Thalmann, Meiler & Co. sind bekannt, nicht auf einen Angriff der Konkurrenz zu warten. Sie gehen meist selbst in die Offensive. Ein Erfolgsrezept seit vielen Jahren der „Squadra“ aus Rankweil.
Die Begleitthemen rund um die Corona Pandemie waren gewiss schwierig und vor allem neu für alle Teams. Pausenloses Testen, die schier unglaubliche Bürokratie, alles neu im Profizirkus – man könnte darauf gerne verzichten. Für die UCI Continental Teams eine enorme Herausforderung. Diese bleibt diesen Teams auch für die Zukunft erhalten, wie es scheint. Aber dennoch – wir durften unseren Sport fast durchgehend ausüben.
Mit Alexis Guerin und Roland Thalmann hatte man 2021 zwei wirkliche Erfolgsgaranten in den Reihen. Guerin siegt allein an vier UCI Rennen und war einer der erfolgreichsten Profis in Frankreich. Thalmann wurde mehrmals ins Schweizer Nationalteam einberufen, u.a. auch zur Tour de Suisse. Aus den zahlreichen Top Resultaten strahlt besonders der Gesamtsieg von Guerin an der Int. Oberösterreich Rundfahrt hervor. Er setzte sich nach einem packenden Finale gegen Riccardo Zoidl durch, welcher 2022 im Vorarlberg Trikot um Siege kämpfen wird. Ebenso der prestigeträchtige Teamaufritt an der Tour de Savoie Mont Blanc UCI 2.2, mit dem Etappensieg am La Toussuire, sowie Rang zwei der Gesamtwertung durch Guerin.

Eine Einheit = TEAM Vorarlberg!

Auch das Team Vorarlberg musste im Verlauf der Saison – durch zum Teil schwere Stürze – zahlreiche Rückschläge hinnehmen. Diese sind in jedem Jahr Bestandteil des Radrennsports, aber seit kurzem stärker befeuert durch die Umstellung auf die Scheibenbremsen.
Speziell bei den großen Rundfahrten, welche allesamt mit World Tour Teams und Pro Continental Teams besetzt waren, zeigten die Vorarlberger immer wieder ihre Passion für diese Sportart. Auf Eurosport, sowie anderen TV- und Internetplattformen, huldigten die Moderatoren sehr oft dem Team wie sie Rennen bestreiten. Ausschlaggebend die mannschaftliche Geschlossenheit einerseits und die attraktive, aggressive Fahrweise anderseits. Dazu ein qualitativ äußerst hochwertiges Material der Partner, welches zum Einsatz gekommen ist. Ein nicht unwesentlicher Faktor, um Rennen erfolgreich und vor allem auch sicher bestreiten zu können!

Race Around Austria 2021 – Team Vorarlberg mit neuem Streckenrekord und Sieg am härtesten Einzelzeitfahren Europas!
Unglaubliche 2 Tage 12 Stunden 20 Minuten – das ist die neue Bestmarke, welche es für die Konkurrenz in den kommenden Jahren zu knacken gilt. Noch nie ist jemand mit dem Rad nonstop schneller rund um die Außengrenze Österreichs gefahren! Das junge Team Vorarlberg 4er-Gespann mit Daniel Ganahl, Maximilian Kuen, Nikolas Riegler und Gastfahrer Peter Inauen rockten diese extreme Herausforderung mit einem sportlichen Gewaltakt, aber auch mit einer Top Betreuung im Hintergrund. Wie ein Uhrwerk spulten sie die 2.200 Kilometer und 30.000 Höhenmeter ab. Am Ende steht ein Stundenmittel von 35,94 km/h in den Geschichtsbüchern des RAA! Ein weiterer, sportlicher Meilenstein in der Team Geschichte.

Rekordverdächtiger GP Vorarlberg 2021!
Als Ausrichter und Veranstalter des 10. GP Vorarlberg in Nenzing, zeichnete sich die Pro Event Cycling Sports GmbH seit Beginn verantwortlich. Noch nie war der Andrang so groß wie an der vergangenen Austragung. 300 (!!) Anmeldungen in der Eliteklasse – 196 Starter wurden zugelassen. Das Team Vorarlberg dominierte mit dem Devo Team von Jumbo-Visma das Rennen, musste aber den Niederländern den Sieg überlassen.

Ambitionierter Saisonabschluss in Kroatien!
Groß war die Freude über die Einladung zum „Cro Race“ UCI 2.1 im Oktober um gegen Jumbo-Visma, Bahrain-Victorios, Bike-Exchange und Israel-Startup anzutreten. Die diesjährige Kroatien Rundfahrt wurde live sechs Tage lang auf Eurosport übertragen. Ständig im Bild die Akteure des Team Vorarlberg. Rang vier in der Mannschaftsgesamtwertung; die Ränge sieben (Thalmann), sowie zehn (Guerin) sind selbstredend. In der Endabrechnung mit Abstand das stärkste Continental Team der Tour.

Die Highlights der Saison 2021 im Rückspiegel!

1. Rang Österreichische Staatsmeisterschaft Querfeldein
14 Siege
11 x Rang 2
9 x Rang 3
Zahlreiche Podestplätze in Spezialwertungen (Berg, Sprint, Team)
498 UCI Punkte
12. Gesamtrang Jahreswertung UCI Europe Tour
15. Gesamtrang Jahreswertung UCI Continental Tour (180 Teams)
Zahlreiche Top Ten Platzierungen

Facts Team Vorarlberg

1999 Gründung
17 Fahrer
14 Betreuer / Helfer
Status UCI Weltverband „UCI Continental Europe Tour“
Erfolgreichstes Team Österreichs im UCI Weltranglistenranking

Abschließend und zusammengefasst eine großartige und „prestigeträchtige“ Saison für das Team Vorarlberg!

„SPONSORING beim Team Vorarlberg“ ein erfolgreiches Investment!

Das Team Vorarlberg ist dankbar und gleichermaßen stolz auf deren Partner! Zahlreiche sind bereits über viele Jahre mit an Bord. In dieser Zeit wurden viele sportliche Höhen und Tiefen überwunden. Im Vordergrund stehen für uns vor allem die wichtigen Grundwerte der gegenseitigen Wertschätzung und das erfolgreiche „Miteinander“.
Ein herzliches „DANKESCHÖN“ an das gesamte TEAM VORARLBERG!
Dazu gehören nicht nur die Profis. Die erfolgreichste Equipe Österreichs kann auf eine großartige Betreuercrew, samt Office vertrauen. DANKE EUCH für den Einsatz!

Team Vorarlberg 2022 – so stark wie nie zuvor an die Rundfahrten?
Aktuell wird sehr intensiv an der Kaderzusammenstellung gearbeitet. Und ja – mit Riccardo Zoidl konnte für 2022 ein langjähriger, österreichischer Wunschfahrer verpflichtet werden. Der starke Stamm des Teams soll gehalten werden. Dann ist das Team Vorarlberg bereit auch im nächsten Jahr große, sportliche Taten zu vollbringen.
Die gesamte Mannschaft bedankt sich bei der Presse und den Medien für die Berichterstattung in der abgelaufenen Saison. Gleichermaßen bei allen Partnern und Sponsoren, sowie der Anhängerschaft rund um die Mannschaft.

„Keep on riding“!

Thomas Kofler – Team Manager
Management und Presseservice Team Vorarlberg
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

Kim Heiduk (Lotto-Kernhaus) wechselt in die World Tour zum Team Ineos Grenadiers in 2022

German under-23 national road race champion joins the team from January 2022


Photo by Plomi

The INEOS Grenadiers are delighted to confirm the signing of the German under 23 national road race champion Kim Heiduk.

Heiduk, 21, has spent three years with Team Lotto – Kern Hause and enjoyed some impressive results across 2021, catching the eye of the team.
The neo-pro has signed a two-year deal with the team and can’t wait to get started and continue his development as a rider.
He said: “As soon as I heard about INEOS’ interest, I knew it was the right team for me. It was an incredible feeling. I’m delighted to become a Grenadier.
“I’m a very disciplined rider and I’m focused on what I need to improve over the next two years. I believe I can be good in the Classics and I’ve had a lot of fun in those races. I see myself as a pretty good sprinter but I don’t know where I’ll be with the pros. It’s not very easy to win a race solo, so it’s good to have a sprint!
“I can’t wait to experience lots of different races next year. It will be all about discovery and development.”

INEOS Grenadiers Deputy Team Principal Rod Ellingworth said: “Kim had an impressive start to 2021 and all of our interactions with him have been extremely positive. He’s determined to learn and improve and he’s starting his professional career from a great place. We’re excited to see him push on next year and adapt to life as a Grenadier.”
Heiduk raced to the under 23 German road race title in May and enjoyed further impressive results in the opening part of the season, at the Tour of Rhodes, Tour d’eure-et-Loir and Orlen Nations Grand Prix.
“The first part of my year was very good,” explained Kim. “In all of my races, I feel that I had good results or did a good job for the team. But the second half has been tough – I crashed in Tour de l’Avenir and after a few days off, I got back into racing at the Deutschland Tour, but the legs weren’t quite there as I hoped. I then had a training accident with a car and a week before the worlds the doctor said my shoulder was still not ready to compete. Mentally, that was quite hard, but I’ve put that behind me now and am enjoying my end to the season.”
Before signing his deal, Heiduk went for a training ride with the Grenadiers Development Sports Director Christian Knees in their native Germany. The pair have struck up a good relationship which has helped Kim integrate into the team.
“The first ride with Christian was great and we spoke a lot. He lives a few hours away from me so we’ve not been able to ride together much since but we’ve spoken a lot – we have contact nearly every day. I feel really comfortable and have nothing but good feelings about joining the team.”
Heiduk is also very thankful to Lotto – Kern Hause for their support over the last three years. “I was with the team for three seasons and I was very happy. They helped me feel confident and it was the right team for my development. I now feel the same about this next step and I can’t wait to start.”

Team Qhubeka NextHash Update

Today we are not in a position to submit our initial application for our UCI WorldTour licence for next year to the sport’s governing body.
We are actively engaged with potential partners, and our current partners, as we work to secure our future for 2022.
Since inception our team has provided hope and opportunity to over 50 riders from Africa who have ridden for us at either Continental, Pro Continental or World Team levels, and as a result have had the opportunity to showcase their talent and realise their dreams.
The recent news that Rwanda will host the 2025 World Championships is a huge moment for our sport, and one that we are very proud of in the role we have played in support of Africa, its cycling potential and as a destination to ride. Seeing Biniam Ghirmay from Eritrea come 2nd in the U23 World Championships this year was incredible. He was just 14 years old when Daniel Teklehaimanot wore the King of the Mountains jersey in the 2015 Tour de France with our team. Their stories, as well as the journey of Nicholas Dlamini from the townships in Cape Town to the Tour de France, are inspirational.
Across our Continental and World Team outfits we have staff and riders that champion our message – bicycles change lives – and enable us to be a platform to raise awareness and funds for the Qhubeka Charity.
We are completely unique across the sporting landscape as a purpose-led organisation that during the course of our decade-long partnership with Qhubeka has seen our team raise over $6M for the Charity, and in the process changed thousands of lives.
We remain confident that our story is not complete, our journey will carry on, to continue to change lives through bicycles.
I have always said that our dream for this team would be to see a young person from Africa, who starts their journey on a Qhubeka bike, one day race on cycling’s most famous road – the Champs Elysée. That will see the dream fully realised.
If you, or any of your business network, want to partner with our team and keep changing lives, please contact us here. Thank you for your support.
Ubuntu- I am because we are.

Lombardei – Rundfahrt 239km

1 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 06:01:39
2 MASNADA Fausto ITA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:00
3 YATES Adam GBR INEOS GRENADIERS 00:51
4 ROGLIČ Primož SLO JUMBO-VISMA 00:51
5 VALVERDE Alejandro ESP MOVISTAR TEAM 00:51
6 ALAPHILIPPE Julian FRA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:51
7 GAUDU David FRA GROUPAMA – FDJ 00:51
8 BARDET Romain FRA TEAM DSM 00:51
9 WOODS Michael CAN ISRAEL START-UP NATION 00:51
10 HIGUITA GARCIA Sergio Andres COL EF EDUCATION – NIPPO 02:25
11 QUINTANA Nairo COL TEAM ARKEA – SAMSIC 02:25
12 VALTER Attila HUN GROUPAMA – FDJ 02:25
13 NIBALI Vincenzo ITA TREK – SEGAFREDO 02:25
14 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO-VISMA 02:25
15 FORTUNATO Lorenzo ITA EOLO-KOMETA CYCLING TEAM 02:25

BORA-hansgrohe bei der Lombardei-Rundfahrt nicht im Spitzenfeld

Das letzte Monument des Jahres, die 239 km lange Lombardei-Rundfahrt zwischen Como und Bergamo stand heute an. Der in der Vergangenheit oftmals entscheidende Anstieg zur Madonna del Ghisallo war in diesem Jahr der erste der sieben Anstiege des Tages. Vor dem Ziel stellte sich den Fahrern noch eine kurze jedoch steile Rampe in den Weg, ehe es dann in der Abfahrt in die Altstadt von Bergamo ging. Mit vielen Kletterprüfungen und rund 4500 Höhenmetern war dies ein sehr schweres Rennen. Nachdem sich eine Ausreißergruppe absetzen konnte blieb die Rennsituation für lange Zeit stabil bis die verbleibenden Spitzenreiter rund 55 km vor dem Ziel gestellt waren. Im letzten Anstieg zerfiel das reduzierte Feld mit Felix Großschartner und es kam zu mehreren Attacken aus der Gruppe der Favoriten. Felix musste zu diesem Zeitpunkt leider abreißen lassen, während sich an der Spitze T. Pogacar absetzen konnte. In der letzten Abfahrt schloss F. Masnada zu Pogacar auf, und als der Slowene auf der Zielgeraden seinen Sprint anzog, konnte sein Kontrahent aber nicht mehr gegenhalten und feierte seinen Sieg in Bergamo.

Reaktionen im Ziel
„Es war ein hartes Rennen von Anfang an, ganz so wie wir es erwartet haben. Wir haben schon gehofft, dass wir noch mal vorne mitfahren könnten und das wäre ein schöner Abschluss gewesen, aber die anderen waren heute einfach besser. Am Ende ging uns die Energie aus. Aber man muss das akzeptieren. Ich freue mich jetzt auf die Pause und hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder in guter Form zurückkehre.“ – Felix Großschartner
„Natürlich war das Ergebnis nicht das, was wir uns erhofft haben. Wir hatten schon gedacht, dass wir mit Matteo, Patrick und Felix um eine vordere Platzierung mitkämpfen können. Aber man hat dann doch am letzten Anstieg gesehen, dass keiner von den dreien die Beine hatte vorne mitzufahren. Die Saison war lang und wir haben auch eine schwere Saison gehabt, aber jetzt werden sich die Fahrer erholen und nächstes Jahr können sie es hoffentlich besser machen.“ – Enrico Poitschke, Sportlicher Leiter

BORA – hansgrohe beginnt ein neues Kapitel in der Teamgeschichte: Mit Ben Zwiehoff und Lennard Kämna tritt man bei der 17. Auflage des Cape Epic an

Zum ersten Mal ist BORA – hansgrohe abseits der Straße im Einsatz. Beim berühmten MTB-Mehretappenrennen, das von 17.-24. Oktober in Südafrika ausgetragen wird, geht es für Zwiehoff und Kämna allerdings nicht um Top-Platzierungen. Vielmehr soll das Erlebnis im Vordergrund stehen und Fans eine neue Seite des Teams gezeigt werden.
„Zuerst muss man sagen, dass unsere Teilnahme am Cape Epic eigentlich nur durch die Verschiebung in den Oktober möglich geworden ist. Ich kenne das Rennen aus der Zeit, in der ich noch einen MTB Rennstall hatte. Bei losen Gesprächen habe ich gemerkt, dass es da bei uns im Team viel Interesse gibt. Wichtig ist, es geht uns überhaupt nicht um Ergebnisse. Der Spaß und das Erlebnis sollen im Vordergrund stehen. Wir möchten das Rennen aber auch medial begleiten und so unseren Fans eine neue Seite von BORA – hansgrohe zeigen. Für uns wird das ein kleiner Adventure Trip. Wir möchten auch in Zukunft das eine oder andere Projekt abseits der Straße angehen. Konkrete Pläne haben wir zwar noch nicht, aber ich denke, es ist wichtig, den Fahrern einmal die Möglichkeit zu geben, auch abseits des Profi-Alltags auf der Straße etwas zu erleben. Unser Sport wird immer noch professioneller, und man muss immer härter und akribischer arbeiten. Da tut es auch einmal gut, etwas anderes zu sehen, um den Kopf freizubekommen. Das möchten wir unterstützen.
Besonders freut es mich, dass Lennard mit diesem Rennen quasi seinen Wiedereinstieg gibt. Er war von Beginn an von der Idee begeistert und ich denke, dass auch der Zeitpunkt für ihn sehr gut passt, denn im Anschluss möchten wir mit der Vorbereitung auf die kommende Saison beginnen. Mit Ben hat er da den richtigen Mann zur Seite, denn Ben kommt ja aus dem Mountainbike-Sport und kann Lennard daher sicher mit dem einen oder anderen Tipp und Trick unterstützen.“ – Ralph Denk, Team Manager

„Für mich wird das in gewisser Hinsicht eine Reise zurück zu meinen Wurzeln. Ich bin vor ziemlich genau einem Jahr das letzte Mal auf dem MTB gesessen, und nun kann ich zu einer Art Jubiläum zurück ins Gelände. Ich freue mich auch sehr, das mit Lennard zu erleben. Ich möchte ihn mit ein paar Tipps unterstützen und damit auch ein Stück weit etwas zurückgeben von der Hilfe, die ich Anfang des Jahres von ihm bekommen habe. Es wird sicher auch cool, alte Kollegen wieder zu sehen und gemeinsam eine gute Zeit zu haben. Die Strecken sind technisch in den letzten Jahren ziemlich anspruchsvoll geworden. Das wird sicher ein Spaß, mit Specialized-Bikes über die Trails zu fetzen.“ – Ben Zwiehoff

„Für mich ist das eine völlig neue Herausforderung. Ich komme ja aus dem Norden Deutschlands und bin erst in diesem Jahr zum ersten Mal auf einem Mountainbike gesessen. Natürlich habe ich daher einen riesen Respekt vor Cape Epic, aber es ist auch Vorfreude dabei. Es gibt ja generell die Tendenz, dass einige Fahrer immer öfter in unterschiedlichen Disziplinen unterwegs sind, dieses Ziel habe ich im Moment nicht, das wird erst mal eine einmalige Sache bleiben. Aber mal was anderes zu sehen und zu erleben, diesen Reiz kann ich schon verstehen. Meine Vorbereitung war ganz ok, aber ich habe da definitiv technisch viele Defizite, was am Ende aber auch egal ist, denn es geht ja mehr um den Spaß an der Sache.“ – Lennard Kämna


Photo by Plomi

Paris – Bourges – 198 Km

1 MEEUS Jordi BEL BORA-HANSGROHE 04:20:58
2 DÉMARE Arnaud FRA GROUPAMA-FDJ 00:00
3 BONIFAZIO Niccolo ITA TEAM TOTALENERGIES 00:00
4 ALLEGAERT Piet BEL COFIDIS 00:00
5 COQUARD Bryan FRA B&B HOTELS P/B KTM 00:00
6 MCLAY Daniel GBR TEAM ARKÉA-SAMSIC 00:00
7 VAN POPPEL Danny NED INTERMARCHÉ-WANTY-GOBERT 00:00
8 TESSON Jason FRA ST MICHEL-AUBER 93 00:00
9 MENTEN Milan BEL BINGOAL PAUWELS SAUCES WB 00:00
10 JENSEN August NOR DELKO 00:00
11 RICKAERT Jonas BEL ALPECIN-FENIX 00:00
12 MARIT Arne BEL SPORT VLAANDEREN-BALOISE 00:00
13 RUSSO Clément FRA TEAM ARKÉA-SAMSIC 00:00
14 LEROUX Samuel FRA XELLISS-ROUBAIX LILLE MÉTROPOLE 00:00
15 FUENTES Angel ESP BURGOS-BH 00:00

Saisonsieg Nummer 30 für BORA – hansgrohe: Jordi Meeus gewinnt Paris-Bourges

Nachdem eine 5-Mann-Gruppe die erste Hälfte des Rennens bestimmt hatte, erhöhte man im Feld heute früh das Tempo und die Gruppe wurde etwa 40 Kilometer vor dem Ziel gestellt. Danach versuchten immer wieder Fahrer dem Feld zu entwischen und das Tempo blieb hoch bis zum Finale. Dort lieferte BORA – hansgrohe Jordi Meeus zum richtigen Zeitpunkt in perfekter Position ab. Jordi eröffnete seinen Sprint vom Hinterrad von A. Demare rund 150 m vor dem Ziel und holte am Ende einen souveränen Sieg.

Von der Ziellinie
„Es war ein sehr schnelles Rennen, besonders im Finale mit den ganzen Attacken. Wir haben uns heute voll auf den Sprint konzentriert und am Ende waren wir vorne, als es darauf ankam. Ich war in der letzten Kurve am Hinterrad von Demare und auf der Zielgeraden war die Reihe lang gezogen, es war also ein organisierter Sprint ohne Chaos. Als Demare anzog, hatte ich freie Fahrt und habe bei 150 m von seinem Hinterrad aus angetreten. Der Moment war perfekt und dieser Sieg ist ein besonderer Moment für das gesamte Team. Wir werden diesen Abend gemeinsam genießen.“ – Jordi Meeus

„Wir haben uns heute nur auf den Sprint konzentriert und wollten am Beginn nur große Gruppen abdecken. Ich kenne das Finale ja sehr gut, denn ich war auch schon bei den Siegen von Sam Bennett damals dabei. Von da her hatten wir einen genauen Plan, wann Jordi wo zu sein hatte. Wir hatten zwar kein Lead-out am Schluss, aber Bodi und Patrick haben ihn vor der Ortseinfahrt perfekt abgeliefert. Von dort weg musste man in Position sein. Das hat Jordi heute perfekt gemacht und am Ende souverän gewonnen. Er war in letzter Zeit oft am Podium, dieser Sieg ist absolut verdient.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter

Gran Piemonte – 168 Km

1 WALLS Matthew GBR BORA-HANSGROHE 03:34:47
2 NIZZOLO Giacomo ITA TEAM QHUBEKA NEXTHASH 00:00
3 KOOIJ Olav NED JUMBO-VISMA 00:00
4 TRENTIN Matteo ITA UAE TEAM EMIRATES 00:00
5 GIRMAY Biniam ERI INTERMARCHÉ-WANTY-GOBERT 00:00
6 MARECZKO Jakub ITA VINI ZABÙ 00:00
7 MINALI Riccardo ITA INTERMARCHÉ-WANTY-GOBERT 00:00
8 DE KLEIJN Arvid NED RALLY CYCLING 00:00
9 CAPIOT Amaury BEL TEAM ARKÉA-SAMSIC 00:00
10 OLDANI Stefano ITA LOTTO SOUDAL 00:00
11 HAYTER Ethan GBR INEOS GRENADIERS 00:00
12 CONSONNI Simone ITA COFIDIS 00:00
13 MOSCHETTI Matteo ITA TREK-SEGAFREDO 00:00
14 ARANBURU Alex ESP ASTANA-PREMIER TECH 00:00
15 RICHEZE Maximiliano ARG UAE TEAM EMIRATES 00:00

Matt Walls triumphiert bei Gran Piemonte

Der italienische Herbstklassiker, Gran Piemonte, kehrte mit einer anderen Strecke als im letzten Jahr zurück. Die 168 km von Rocca Canavese nach Borgosesia wiesen keine besonderen Schwierigkeiten auf und begünstigten die schnellen Männer, sodass es am Ende zu einem Sprint kam. Schon früh versuchte eine kleine Ausreißergruppe ihr Glück in der Flucht, aber das Feld hielt sie an der kurzen Leine und ihre Bemühungen blieben am Ende unbelohnt. Auf den letzten Kilometern gelang es BORA – hansgrohe Matt Walls in eine gute Ausgangsposition für den Sprint zu bringen. Auf der Zielgerade klemmte sich der Brite geschickt an das Hinterrad von M. Trentin und konnte letztlich noch kurz vor der Ziellinie an seinen Konkurrenten vorbeiziehen und seinen zweiten Saisonsieg einfahren.

Reaktionen im Ziel
„Wir wussten, dass es eine gute Chance gab, dass das Rennen in einem Sprint enden würde. Die Jungs haben mich den ganzen Tag sehr gut unterstützt und mich in eine gute Ausgangsposition fürs Finale gebracht. Ich hatte dann auch noch gute Beine, um den Sieg einzufahren. Es war tückisch nach dem letzten Kreisel, denn jeder versuchte sich gut zu positionieren. Ich konnte mich an einige Hinterräder klemmen und so gut durch die Kurven kommen und war damit dann in einer guten Ausgangslage für den Sprint. Dieser Sieg erhöht mein Selbstvertrauen und zeigt, dass ich nicht nur im Bahnradsport Ergebnisse erzielen kann, sondern auch auf der Straße.“ – Matt Walls
„Wir hatten heute kein richtiges Lead-Out, weil Patrick Konrad nicht am Start war und auch weil Ben Zwiehoff krankheitsbedingt ausfallen musste. Wir waren also nur zu fünft. Die anderen vier Jungs haben einen super Job gemacht und Matthew gut am Ende abgeliefert. Matt hat dank seiner Bahn-Skills eine gute Position gefunden. Er ist im Feld richtig von Rad zu Rad gesurft und hat sich dann ans Rad von Trentin gehängt, der eigentlich ein super Lead-Out für uns gefahren ist. Matt hatte dann einfach noch gute Beine gehabt, um noch mal richtig einen draufzusetzen und einen schönen Sprint zu fahren. In einem Feld von richtig guten Fahrern war dies ein erstklassiger Sieg für ihn.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter

Nach positiven Covid-Testergebnissen muss BORA – hansgrohe die Line-ups für Paris-Bourges und Paris-Tour umstellen

Aufgrund leichter Erkältungssymptome bei Pascal Ackermann und Michael Schwarzmann wurde kurzfristig vor der Anreise nach Frankreich bei beiden ein PCR-Test durchgeführt, der positiv ausgefallen ist. Ein zweiter Test bestätigte das positive Ergebnis bei beiden Fahrern. Ackermann und Schwarzmann haben ihre Reise daher nicht angetreten und verhalten sich nun zuhause entsprechend der Vorgaben der zuständigen Gesundheitsbehörden.
Maciej Bodnar wird als Ersatz die beiden Rennen bestreiten, das Team wird allerdings nur mit sechs Fahrern an den Start gehen.

Photo by Plomi

BORA – hansgrohe und Enrico Poitschke gehen getrennte Wege: Rolf Aldag wird neuer Sportdirektor

Nach über 10 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit, in denen unzählige Erfolge gefeiert und das Team zusammen aufgebaut wurde, möchte BORA – hansgrohe neue Impulse in der sportlichen Leitung des Teams setzen. Der 53-jährige Aldag bringt eine breit gefächerte Erfahrung mit und leitet ab 2022 die sportlichen Agenden beim Raublinger WorldTeam.

„Das war die wahrscheinlich schwierigste Entscheidung der letzten 10 Jahre für mich, denn ich bin Enrico zu großem Dank verpflichtet. Wir haben uns gemeinsam von der 3. Liga bis in die WorldTour hochgearbeitet, dabei so ziemlich alle Hochs und Tiefs durchlebt, die man sich vorstellen kann, und ich werde diese gemeinsamen Momente immer in bester Erinnerung behalten. In den letzten Monaten ist mir aber mehr und mehr bewusst geworden, dass wir, wenn wir uns als Team weiter entwickeln möchten, wohl auch in der sportlichen Leitung eine Veränderung brauchen. Es ist nicht so, dass ich mit den Ergebnissen unzufrieden wäre – wir alle haben da gemeinsam in den letzten Jahren einen guten Job gemacht -, aber der Radsport hat sich verändert und wir müssen uns dieser Veränderung anpassen, um Schritt zu halten. In der sportlichen Leitung haben sich in der langen gemeinsamen Zeit viele Routinen eingeschlichen, die wahnsinnig schwer zu verändern sind. Darum habe ich entschieden, hier neue Wege zu gehen. Wir haben viele junge Fahrer in unseren Reihen und möchte diese strategisch und in aller Ruhe aufbauen. Dafür haben wir in den letzten Wochen klare Ziele definiert und intern Aufgaben neu verteilt. Was die sportliche Leitung betrifft, sind wir in den letzten Zügen unserer Planungen.
Rolf bringt einen großen Erfahrungsschatz mit in unser Team und ich freue mich sehr, dass ich ihn für unser Projekt begeistern konnte. Ich hatte ja schon angedeutet, dass wir den Umbruch, der in diesem Jahr eingeleitet wurde, auch nutzen wollen, um uns in unterschiedlichen Bereichen weiterzuentwickeln. Strategisch war für uns die sportliche Leitung nach dem Abgang von Enrico Poitschke ein zentraler Bereich und ich denke, die Lösung, die wir gefunden haben, ist für uns optimal. Rolf war maßgeblich am Erfolg von HTC-Highroad beteiligt, war technischer Direktor bei Omega Pharma-Quickstep, hat sich im Frauenradsport engagiert und hat Dimension Data geholfen, in die WorldTour aufzusteigen und so Radsport in Afrika populär gemacht. Ich denke, man sieht, dass Radsport seine Leidenschaft ist, und das verbindet uns. Von den ersten Gesprächen an hatten wir die gleiche Vision, in welche Richtung wir BORA – hansgrohe in Zukunft entwickeln wollen. Rolf hat in der Vergangenheit auch intensiv mit Specialized zusammengearbeitet und das ist für uns ebenfalls ein wichtiger Punkt. Er wird die sportliche Leitung des Teams übernehmen und soll uns mit seiner Erfahrung auch in der Materialentwicklung helfen. Rolf ist für mich aufgrund seiner umfassenden Erfahrung, seines technischen Know-hows und seines Commitments ein absoluter Gewinn für BORA – hansgrohe.“ – Ralph Denk, Team Manager

„Natürlich bin ich enttäuscht und die Entscheidung kam auch für mich überraschend. Ich habe das Team über die letzten zehn Jahre gemeinsam mit Ralph Denk aufgebaut und bin der Meinung, dass wir gemeinsam sehr gute Arbeit geleistet haben. Ralph will allerdings künftig neue Impulse setzen und diese Entscheidung ist zu akzeptieren. Dennoch werde ich die vergangenen Jahre in guter Erinnerung behalten, denn es waren zweifellos trotz des hohen Engagements, das erwartet wurde, wunderbare Momente dabei – unser erster “Tour de France“ Auftritt mit Leopold König, die Etappen Siege im „Giro d‘Italia“ und der „Vuelta“ oder die Erfolge bei der Tour mit Peter, Lennard, Nils, Patrick und Emu. Herausragend war natürlich der Sieg bei Paris-Roubaix 2018. Ich bin stolz, dass all diese Erfolge auch meine Handschrift tragen. Der Radsport ist meine Leidenschaft und man wird sehen, in welcher Form ich ihm auch weiterhin verbunden bleiben werde.“ – Enrico Poitschke

„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe bei BORA – hansgrohe und über das Vertrauen, das mir Ralph Denk entgegenbringt. Das Team ist seit mehr als einem Jahrzehnt ein fester Bestandteil des internationalen Radsports und wächst ständig. Die Verlässlichkeit der Partner und das langfristige Denken des Teammanagements waren sehr wichtig für meine Entscheidung, in Zukunft ein Teil von BORA – hansgrohe zu werden. Ralph hat es geschafft, für 2022 eine sehr talentierte Gruppe von Fahrern zusammenzubringen. Nun geht es darum, aus diesen Jungs, der sportlichen Leitung und den Coaches ein erfolgreiches Team zu formen, das die Radsportfans durch eine offensive Fahrweise begeistert. Ich möchte die Gelegenheit aber auch nutzen, mich bei Enrico zu bedanken, denn dank seiner guten und kontinuierlichen Arbeit der Vergangenheit ist es uns möglich, auf einem absoluten Weltklasseniveau neue Ziele anzugehen.“ – Rolf Aldag

Paris-Roubaix 2021


Photo by Plomi

1 COLBRELLI Sonny ITA BAHRAIN VICTORIOUS 06:01:57
2 VERMEERSCH Florian BEL LOTTO SOUDAL 00:00
3 VAN DER POEL Mathieu NED ALPECIN – FENIX 00:00
4 MOSCON Gianni ITA INEOS GRENADIERS 00:44
5 LAMPAERT Yves BEL DECEUNINCK – QUICK – STEP 01:16
6 LAPORTE Christophe FRA COFIDIS 01:16
7 VAN AERT Wout BEL JUMBO – VISMA 01:16
8 VAN ASBROECK Tom BEL ISRAEL START-UP NATION 01:16
9 BOIVIN Guillaume CAN ISRAEL START-UP NATION 01:16
10 HAUSSLER Heinrich AUS BAHRAIN VICTORIOUS 01:16
11 RUTSCH Jonas GER EF EDUCATION – NIPPO 01:16

12 WALSCHEID Maximilian Richard GER TEAM QHUBEKA NEXTHASH 03:17
13 TURGIS Anthony FRA TEAM TOTALENERGIES 03:17
14 KRISTOFF Alexander NOR UAE TEAM EMIRATES 04:40
15 VERMEERSCH Gianni BEL ALPECIN – FENIX 04:40
16 LANGEVELD Sebastian NED EF EDUCATION – NIPPO 04:45
17 HALLER Marco AUT BAHRAIN VICTORIOUS 06:21
18 CAPIOT Amaury BEL TEAM ARKEA – SAMSIC 06:21
19 PLANCKAERT Baptiste BEL INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX 06:21
20 MOZZATO Luca ITA B&B HOTELS P/B KTM 06:21

Sonny Colbrelli to Paradise

Riding his first Paris-Roubaix at the age of 31, European champion Sonny Colbrelli of Bahrain Victorious rode to glory on the André-Pétrieux velodrome as he outsprinted his two breakaway companions, Florian Vermeersch and Mathieu van der Poel, two other debutants in the Hell of the North. The race was marked by wet and muddy conditions and the solo breakaway of another Italian, Gianni Moscon, who looked like having his grip on the race but was victim of a puncture and a crash in the money time.

31 riders at the front
174 riders took the start of the 118th Paris-Roubaix at 11.14. Riding his last race ever, Australia’s Mitch Docker (EF Education-Nippo) was involved in the first crash in the first kilometre along with Jonas Van Genechten (B&B-KTM). Edward Theuns (Trek-Segafredo), Matteo Trentin (UAE Team Emirates) and Max Kanter (DSM) managed to form a leading trio after 10km of racing but Trentin sat up while the peloton was very active. It was all together again at km 29. A group of 31 riders was formed at km 47: Florian Vermeersch, Harry Sweeny, Tosh Van der Sande (Lotto-Soudal), Daniel Oss (Bora-Hansgrohe), Davide Ballerini, Tim De Clercq (Deceuninck-Quick Step), Edoardo Affini, Timo Roosen, Nathan Van Hooydonck (Jumbo-Visma), Tom van Asbroek (Israel-Start Up-Nation), Jasper Philipsen (Alpecin-Fenix), Tom Skujins (Trek-Segafredo), Marco Haller, Fred Wright (Bahrain Victorious), Greg Van Avermaet (AG2R-Citroën), Stefan Küng (Groupama-FDJ), Stefan Bisseger (EF Education-Nippo), André Carvalho (Cofidis), Vegard Stake Laengen (UAE Team Emirates), Owain Doull, Gianni Moscon, Luke Rowe (Ineos Grenadiers), Florian Maître (Totalenergies), Luke Durbridge, Robert Stannard (BikeExchange), Edvaldas Siskevicius (Delko), Nils Eekhoff (DSM), Max Walscheid (Qhubeka-NextHash), Imanol Erviti, Matteo Jorgenson (Movistar) and Luca Mozzato (B&B Hotels-KTM). Successively, Doull and Küng were swallowed by the pack after a flat tyre and a crash respectively.

Vermeersch and Eekhoff at the front in Arenberg
After Haller sustained a flat tyre, 28 leaders entered the first cobbled sector with an advantage of 1’50’’ over the peloton. At the exit of the sector 27, Walscheid, Rowe, Vermeersch and Eekhoff took the lead with 143km to go. After Rowe got dropped and Walscheid crashed on the sector 24, Vermeersch and Eekhoff formed a leading duo with 127km to go. The Belgian and the Dutchman entered the Trouée d’Arenberg with an advantage of 40’’ over their former breakaway companions 1’40’’ over the favourites’ group. At the exit, van der Poel was accompanied by Guillaume Boivin, Sonny Colbrelli and Jorgenson while van Aert was timed 20’’ behind them. The Belgian national champion came across before the Pont Gibus. 83km before the end, Vermeersch and Eekhoff were reeled in by the 11 first chasers.

Moscon goes solo with 52km to go
Vermeersch, Sweeny, Van der Sande, Roosen, Van Hooydonck, Van Asbroek, Philipsen, Van Avermaet, Bisseger, Moscon, Siskevicius, Eekhoff, and Walscheid formed a front group that split with 75km to go. Van der Poel attacked on the cobbled sector 15 with 70km yet to be covered. Vermeersch, Van Asbroek and Moscon rode away 63km before the end. Moscon went solo on the sector 12 with 52km to go. He had 1’ lead over van der Poel, Boivin and Colbrelli at the 50km to go mark. Moscon was flying on the 5-stars iconic sector of Mons-en-Pévèle despite the mud remaining after the weather conditions became sunny. He had 1’20’’ lead over van der Poel, Vermeersch, Boivin, Van Asbroek and Colbrelli when he sustained a flat tyre with 29km to go. The Italian crashed on the cobbled sector 7. His advantage got reduced to 9’’ but went up again. Moscon got reeled in on the Carrefour de l’Arbre by a trio of neophytes: van der Poel, Colbrelli and Vermeersch who kept going without him. Moscon got caught by the van Aert group within 5km to go while the leading trio was out of reach. Van der Poel entered the velodrome in first position. Vermeersch launched the sprint after the first passage on the line. Colbrelli sprinted in the middle of the road to beat his two companions by a very little margin.

BORA – hansgrohe glücklos bei epischem Paris-Roubaix

Bei strömenden Regen wurde heute zum 118. Mal Paris-Roubaix im Norden Frankreichs ausgetragen. Es dauerte lange, bevor sich auf dem ersten Teil der Strecke ohne Kopfsteinpflasterpassagen eine 31-Mann-Gruppe vom Feld lösen konnte. Mit Daniel Oss hatte BORA – hansgrohe einen Fahrer in der Spitzengruppe, allerdings musste Daniel leider relativ früh abreißen lassen. Dahinter im Feld arbeitete der Rest des Teams für Peter Sagan. Schon auf den ersten Pavé Sektoren flog das Feld völlig auseinander und es ereigneten sich auf feuchtem Untergrund unzählige Stürze. In dieser Phase musste Nils Politt insgesamt drei Mal das Rad wechseln und verlor damit früh im Rennen alle Chancen. Nachdem Peter Sagan leider in einen Sturz verwickelt war und ebenfalls weit zurückfiel, blieb Max Schachmann der einzige Vertreter von BORA – hansgrohe in der Gruppe der Favoriten. Doch auch Max ging vor dem Wald von Arenberg zu Boden und musste leider auch alle Chance begraben. Am Ende holte sich S. Colbrelli den Sieg aus einer 3-Mann-Spitzengruppe. Für BORA – hansgrohe blieb am Ende nur der Eindruck eines der härtesten Rennen der letzten 20 Jahre.

Von der Ziellinie
„Ich hatte heute eigentlich gute Beine, aber die Verhältnisse waren extrem schwierig. Ich musste früh im Rennen insgesamt drei Mal das Rad wechseln, da war ich einfach zu weit zurück. Das ist sehr bitter, aber ich werde im nächsten Jahr wieder heiß am Start stehen, und vielleicht habe ich dann mehr Glück.“ – Nils Politt

„Paris-Roubaix ist immer ein hartes Rennen, aber heute, unter diesen Bedingungen war es wirklich extrem. Man musste irgendwie heil in Roubaix ankommen und immer versuchen, ganz vorne im Feld zu sein, um Stürzen aus dem Weg zu gehen. Wir haben das auch versucht, aber leider wurden wir immer wieder durch Stürze aufgehalten. Auch ich ging heute einmal hart zu Boden. Ich wollte dennoch das Rennen unbedingt beenden und habe mich durchgekämpft. Das war mein letztes Rennen für BORA – hansgrohe und ich wollte unbedingt ein gutes Ergebnis einfahren, aber heute war nicht unser Tag.“ – Peter Sagan

„Das war ein schwerer Tag für uns. Wir hatten heute einfach kein Glück, waren in vielen Stürzen verwickelt und hatten viele Defekte. Schon bevor das Rennen so richtig losging, waren wir eigentlich in einer aussichtslosen Position. Peter, Max und Juraj haben noch gekämpft, aber heute war für uns nichts mehr zu holen. Das ist hart, aber eigentlich können wir uns nichts vorwerfen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

7th Cro Race – Etappe 5

Rabac/Labin – Opatija (138km)

1. Stephen Williams (GBR, Bahrain Victorious) 3:20:35
2. Markus Hoelgaard (NOR, Uno-X Pro Cycling Team) 0:10
3. Mick van Dijke (NED, Jumbo-Visma) 0:10
4. Gotzon Martin Sanz (ESP, Euskaltel-Euskadi) 0:10
5. Alexis Guerin (FRA, Team Vorarlberg) 0:10
6. Joel Nicolau Beltran (ESP, Caja Rural-Seguros RGA) 0:10
7. Urko Berrade Fernandez (ESP, Equipo Kern Pharma) 0:10
8. Roland Thalmann (SUI, Team Vorarlberg) 0:10
9. Jose Felix Parra Cuerda (ESP, Equipo Kern Pharma) 0:10
10. Santiago Buitrago Sanchez (COL, Bahrain Victorious) 0:10
11. Oier Lazkano Lopez (ESP, Caja Rural-Seguros RGA) 0:10
12. Carl Fredrik Hagen (NOR, Israel Start-up Nation) 0:10
13. Hermann Pernsteiner (AUT, Bahrain Victorious) 0:10
14. Simon Yates (GBR, Team BikeExchange) 0:10
15. Riccardo Zoidl (AUT, Team Felbermayr Simplon Wels) 0:16
16. Andrey Zeits (KAZ, Team BikeExchange) 0:20
17. Sam Oomen (NED, Jumbo-Visma) 0:20
18. Torstein Træen (NOR, Uno-X Pro Cycling Team) 2:04
19. Dominik Röber (GER, P & S Metalltechnik) 4:06

Gesamt:
1. Stephen Williams (GBR, Bahrain Victorious) 22:22:20
2. Mick van Dijke (NED, Jumbo-Visma) 0:17
3. Markus Hoelgaard (NOR, Uno-X Pro Cycling Team) 0:18
4. Simon Yates (GBR, Team BikeExchange) 0:23
5. Urko Berrade Fernandez (ESP, Equipo Kern Pharma) 0:24
6. Hermann Pernsteiner (AUT, Bahrain Victorious) 0:24
7. Gotzon Martin Sanz (ESP, Euskaltel-Euskadi) 0:27
8. Roland Thalmann (SUI, Team Vorarlberg) 0:27
9. Joel Nicolau Beltran (ESP, Caja Rural-Seguros RGA) 0:27
10. Jose Felix Parra Cuerda (ESP, Equipo Kern Pharma) 0:27
11. Alexis Guerin (FRA, Team Vorarlberg) 0:27
12. Carl Fredrik Hagen (NOR, Israel Start-up Nation) 0:27
13. Riccardo Zoidl (AUT, Team Felbermayr Simplon Wels) 0:32
14. Sam Oomen (NED, Jumbo-Visma) 0:37
15. Andrey Zeits (KAZ, Team BikeExchange) 0:37

Weitere Top Ten Platzierung für Alexis Guerin (5.) und Roland Thalmann (8.) beim CRO-Race UCI 2.1!

Die heutige fünfte Etappe von Rabac/Labin nach Opatija über 137.5 km war die Königsetappe der sechstägigen Rundfahrt in Croatien. Fünf Bergwertung der verschiedenen Kategorien standen auf dem Programm.
Zu Beginn des zweiten und längsten Anstieges des Tages wurde das Feld Selektioniert und die Berg- und Klassementfahrer waren unter sich. In dieser Gruppe mit dabei die beiden Team Vorarlberg Profis Alexis Guerin und Roland Thalmann.
In der Team Wertung liegt das Team Vorarlberg auf Rang zwei hinter Bahrain – Victorious!
Am letzten Anstieg des Tages konnte sich der spätere Sieger Stephen Williams (Bahrain – Victorious) von der Gruppe absetzen und gewann mit einem Vorsprung von 10 Sekunden auf Markus Hoelgaard (Uno-X Pro Cycling Team) und Mick van Dijke (Team Jumbo-Visma).
Alexis Guerin und Roland Thalmann überqueren die Ziellinie als fünfter und achter im Tagesklassement. Lukas Meiler kommt mit der nächsten größeren Gruppe ins Ziel.

In der Team Wertung liegt das Team Vorarlberg auf dem sensationellen zweiten Rang hinter der World Tour Mannschaft Bahrain – Victorious.
Gesamt und Mannschaftlich ein super starkes Saisonfinale – das macht Lust auf mehr!

Etappenübersicht

28/09 Stage 1 | Osijek – Varaždin (237k)
29/09 Stage 2 | Slunj – Otočac (187k)
30/09 Stage 3 | Primošten – Makarska(167k)
01/10 Stage 4 | Zadar – Crikvenica (197k)
02/10 Stage 5 | Rabac/Labin – Opatija (137.5k)
03/10 Stage 6 | Samobor – Zagreb (156.5k)

Kader: Maximilian Kuen, Lukas Meiler, Martin Meiler, Alexis Guerin, Felix Meo, Roland Thalmann, Colin Stüssi
Resultat: https://www.procyclingstats.com/race/tour-of-croatia/2021/stage-5
Veranstalter: www.crorace.com

Presseservice Team Vorarlberg
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