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Vuelta a España 2026 – 20. Etappe

20. Etappe: La Calahorra – Collado del Alguacil – 188 Km

Landa gewinnt Königsetappe


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Mikel Landa (Soudal) gewann am Vorschlusstag eine turbulente 20. Etappe der Vuelta a España 2026, die ihrer Bezeichnung als Königsetappe gerecht wurde. Der 36-jährige Spanier hängte im 8,3 Kilometer langen Schlussanstieg zum Collado del Alguacil früh seine letzten beiden Fluchtbegleiter Tobias Johannessen (Uno-X) und Ramses Debruyne (Alpecin) ab, die ebenfalls als Solisten auf den Plätzen 2 und 3 einkamen.
Von Windkante zu Beginn über brutale Anstiege unterwegs bis zur schwierigien Bergankunft flog das Fahrerfeld sukzessive immer mehr auseinander. Von den Klassementfahrern attackierte Richard Carapaz (EF) mehrfach den Podestplatz von Felix Gall (Decathlon), der wiederum im Schlussanstieg den 2. Platz von Primoz Roglic (Red Bull). Der Gesamtführende Enric Mas (Movistar) blieb souverän bei diesen 3 Fahrern, so dass die Top-4 vereint bis zum Schlussanstieg waren. Nach Galls Attacke konnte dieser noch 17 Sekunden auf Mas und 55 Sekunden auf Roglic herausfahren – das alles über 6 Minuten hinter dem Tagessieger Landa.
Kuss katapultiert sich von 11 auf 5

Trotz eines aktions- und ereignisreichen Rennens machte Sepp Kuss (Visma) als einziger Fahrer einen Sprung in der vorderen Region der Gesamtwertung. Und war für einen! Der Ex-Vuelta-Gesamtsieger katapultierte sich durch eine lange Flucht – irgendwo zwischen der Spitzengruppe des Tages um Landa sowie den Top-4-Klassementfahrern – vom 11. auf den 5. Platz der Gesamtwertung. Zeitweise sah es sogar so aus, als könne er den 4. Platz von Carapaz gefährden.
Oscar Onley (Netcompany) und Jakob Omrzel (Bahrain) auf den vormaligen Plätze 5 und 6 gerieten schon früh ins Hintertreffen, verloren aber wie die Fahrer hinter ihnen in der Gesamtwertung nur einen Platz wegen Kuss. Onley und Omrzel absolvierten fast die gesamte 20. Etappe gemeinsam. So gab Onley zwar den 5. Gesamtplatz her, konnte aber die Jungprofi-Wertung gegen Omrzel absichern.

Ergebnis
1. Mikel Landa (ESP) – Soudal-Quick Step 4:58:01

2. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X +0:47
3. Ramses Debruyne (BEL) – Alpecin-Premier Tech +1:27
4. Pau Miquel (ESP) – Bahrain Victorious +3:00
5. Urko Berrade (ESP) – Kern Pharma +4:12
6. Jan Hirt (CZE) – NSN +4:18
7. Jørgen Nordhagen (NOR) – Visma-Lease a Bike +4:35
8. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike gl.Zeit
9. Walter Calzoni (ITA) – Pinarello-Q36.5 +4:48
10. Lorenzo Fortunato (ITA) – XDS-Astana +4:53
11. Kevin Vermaerke (USA) – UAE-XRG +5:26
12. Jarno Widar (BEL) – Lotto-Intermarché +6:35
13. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +6:37
14. Enric Mas (ESP) – Movistar +6:54
15. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +7:32
16. Mario Aparicio (ESP) – Burgos-Burpellet +8:22
17. Ivan Sosa (COL) – Kern Pharma +8:31
18. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost gl.Zeit
19. Oscar Onley (GBR) – Netcompany-Ineos +10:19
20. Jakob Omrzel (SLO) – Bahrain Victorious +10:26
21. Cristian Rodriguez (ESP) – XDS-Astana +10:32
22. Guillaume Martin (FRA) – Groupama-FDJ +10:38
23. Clément Berthet (FRA) – Groupama-FDJ gl.Zeit
24. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana +11:06
– 142 Fahrer klassiert.
DNF Matthew Riccitello (USA) – Decathlon-CMA CGM
DNF Eddie Dunbar (IRL) – Pinarello Q36.5
DNF Chris Hamilton (AUS) – Picnic-PostNL

Mas souverän vor Gesamtsieg, Top-4 unverändert
Enric Mas steht einen Tag vor Ende der Vuelta vor seinem größten Triumph, dem Gesamtsieg. Angesichts von 2:15 Minuten Vorsprung vor Roglic darf nichts mehr anbrennen. Gall fehlten am Ende 29 Sekunden auf Roglic. Aus den Top-Ten purzelte Skjelmose, der nicht nur von Kuss überholt wurde. Berthet (Groupama), Rodriguez und Tejada (beide XDS) behaupteten ihre Top-Ten-Positionen, obwohl auch sie an diesem noch einmal richtig heftig harten Tag mehrere Minuten hinter Gall, Mas und Co. ins Ziel kamen.

Gesamtwertung
1. Enric Mas (ESP) – Movistar 70:56:58
2. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +2:15
3. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +2:44

4. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +6:54
5. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +8:45
6. Oscar Onley (GBR) – Netcompany-Ineos +9:28
7. Jakob Omrzel (SLO) – Bahrain Victorious +10:38
8. Clément Berthet (FRA) – Groupama-FDJ +11:41
9. Cristian Rodriguez (ESP) – XDS-Astana +11:59
10. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana

GP Cycliste de Québec – 206 Km

Remco Evenepoel behält Oberhand gegen Ciccone


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Remco Evenepoel (RB) gewann den GP de Québec 2026 im Zweiersprint. Der 26-jährige Belgier schlug von vorne Giulio Ciccone (Lidl), der keinerlei Chance hatte, nach Evenepoels Antritt auch nur zum Überholvorgang anzusetzen. Das Podest komplettierte Anthon Charmig (Uno-X). Er musste 1,8 Kilometer vor Ziel eingangs der Schlusssteigung Evenepoel und Ciccone ziehen lassen.
Letztlich fuhr Evenepoel alle in Grund und Boden. Nur Ciccone hielt bis zum Schluss mit, auch weil er sich mit Verweis auf mehrere Teamkollegen in der Verfolgergruppe nicht an der Führungsarbeit beteiligte. Diese wiederum störten in der Verfolgergruppe die Nachführarbeit der Konkurrenten.

41 Kilometer vorm Ziel, als noch 4 Runden auf dem 10,3-Kilometer-Kurs von Ville de Québec zu fahren waren, hatte sich das Rennen bereits soweit zugespitzt, dass eine Gruppe der Favoriten eine erlesene erste Verfolgergruppe von zu diesem Zeitpunkt 13 Spitzenreitern bildete. Aus dieser Gruppe vor Evenepoel 28 Kilometer vorm Ziel vor zu da nur noch 4 Spitzenreitern. Dies waren Ciccone, Charmig, Alberto Bettiol (XDS) und Alessandro Pinarello (NSN).
6 Kilometer später konnten nur noch Ciccone und Charmig dem Takt von Evenepoel folgen. Zu Beginn der Schlussrunde attackierte Quinn Simmons (Lidl) aus der Verfolgergruppe. Zuvor hatte er im Dienste von Ciccone die Luft aus der Nachführarbeit genommen. Der 3-fache Québec-Sieger Michael Matthews (Jayco) sprang hinterher, war aber die gesamte Schlussrunde wie Simmons als Solist unterwegs. Dahinter konnte sich an der Schlusssteigung noch Tom Pidcock (Pinarello) lösen und landete im Ziel auf dem 5. Platz, weil er Matthews noch überholte, aber an Simmons nicht mehr herankam – und der wiederum nicht an Charmig.

1. Remco Evenepoel (BEL) – Red Bull-Bora 4:40:21
2. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek gl.Zeit
3. Anthon Charmig (DEN) – Uno-X +0:15
4. Tom Pidcock (GBR) – Pinarello-Q36.5 +0:28
5. Quinn Simmons (USA) – Lidl-Trek +0:30
6. Michael Matthews (AUS) – Jayco-Alula +0:35
7. Paul Lapeira (FRA) – Decathlon-CMA CGM +0:43
8. Matteo Jorgenson (USA) – Visma-Lease a Bike gl.Zeit
9. Alessandro Pinarello (ITA) – NSN +0:45
10. Max Schachmann (GER) – Soudal-Quick Step +0:57
11. Quinten Hermans (BEL) – Pinarello-Q36.5
12. Jenno Berckmoes (BEL) – Lotto-Intermarché
13. Maxim van Gils (BEL) – Red Bull-Bora
14. Simone Gualdi (ITA) – Lotto-Intermarché alle
15. Alex Baudin (FRA) – EF Education-Easypost
16. Sean Quinn (USA) – EF Education-Easypost gleiche
17. A. Raccagni Noviero (ITA) – Soudal-Quick Step
18. Paul Seixas (FRA) – Decathlon-CMA CGM Zeit
19. Jonas Rutsch (GER) – Lotto-Intermarché +1:01
20. Toms Skujins (LAT) – Lidl-Trek +1:05
21. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG +1:11
22. Alberto Bettiol (ITA) – XDS-Astana alle
23. Jhonatan Narvaez (ECU) – UAE-XRG gleiche
24. Thymen Arensman (NED) – Netcopmany-Ineos Zeit
25. Riley Sheehan (USA) – NSN +1:15
…

Strecke
Ein nur noch 10,3 Kilometer kurzer Rundkurs ist 20-mal zu durchfahren. Das im Vorjahr auf die Avenue Georges VI verlegte Zielareal wird auch 2026 verwendet.

Remco Evenepoel gewinnt den Grand Prix Cycliste de Québec
Remco Evenepoel hat seinen knapp dreiwöchigen Aufenthalt in Kanada erfolgreich gestartet und den Grand Prix Cycliste de Québec gewonnen. Im finalen Zweiersprint setzte er sich gegen Giulio Ciccone durch und feierte damit seinen elften Saisonsieg.

Wie schon vor der Tour de France machte Remco Evenepoel dabei gute Erfahrungen mit einer längeren Rennpause. Sein letzter Wettkampf bis dato war die Clásica San Sebastian gewesen, die er ebenfalls siegreich beenden konnte.
206 Kilometer auf einem 20 Mal zu fahrenden Rundkurs standen in Québec auf dem Programm, richtig Fahrt nahm das Rennen dabei im letzten Drittel auf, als sich nach mehreren Attacken immer wieder neue Gruppen bildeten. 27 Kilometer vor dem Ende fuhr Remco gemeinsam mit Ciccone und dem späteren Dritten Anthon Charmig sowie Alessandro Pinarello zum Führenden Alberto Bettiol nach vorne.
Eine Verfolgergruppe konnte den Rückstand, der lange bei rund 20 Sekunden lag, nie schließen. Gemeinsam mit Ciccone und Charmig ging Remco dann in den Schlussanstieg. Während der Däne gleich zu Beginn passen musste, blieb Ciccone am Hinterrad. Im finalen Sprint zog er dann aber den Kürzeren.

Für Remco war der Sieg in Quebec der erste in Nordamerika. Damit komplettierte er seine Erfolgsliste auf der Weltkarte, nachdem er zuvor bereits Siege in Europa, Australien, Asien, Afrika und Südamerika feiern konnte.
Am Sonntag steht beim Schwesterrennen in Montreal die Generalprobe für das Straßenrennen der Weltmeisterschaften auf dem Plan, das genau zwei Wochen später ausgefahren wird. Am Sonntag dazwischen wartet das WM-Einzelzeitfahren.

„Im ersten Teil des Rennens hatte ich nicht wirklich ein gutes Gefühl. Aber zum Glück habe ich am Ende wieder die richtige Kraft in den Beinen gefunden, sodass ich im Sprint gewinnen konnte. Ich bin also sehr glücklich. Eine Runde, nachdem wir uns abgesetzt haben, hatten wir einen schönen Vorsprung. An der letzten Steigung fehlte mir die nötige Explosivität, um die beiden anderen wirklich abzuhängen, aber ich bin weitergefahren und hatte Vertrauen in meinen Sprint – und es war die richtige Entscheidung, in den Sprint zu gehen.
Nach einer längeren Pause ist es immer nicht ganz einfach, wieder in den Rhythmus zu kommen, besonders wenn es dann gleich ein so schweres Rennen ist. Sonntag kommt jetzt der nächste Schritt. In den nächsten zwei Wochen warten viele große Aufgaben.“
— Remco Evenepoel

Giro della Toscana 2026 – 190 Km


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1 PELLIZZARI Giulio ITA Red Bull-BORA-hansgrohe 04:25:06
2 JEGAT Jordan FRA Team TotalEnergies 00:01
3 SCARONI Christian ITA XDS Astana Team 00:01
4 MARTINEZ Lenny FRA Bahrain Victorious 00:01
5 FANCELLU Alessandro ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 00:01
6 HONORE Mikkel DEN EF Education-EasyPost 00:01
7 CASTELLON Jan ESP Caja Rural-Seguros RGA 00:01
8 TIBERI Antonio ITA Bahrain Victorious 00:01
9 GUTIÉRREZ Jorge ESP Equipo Kern Pharma 00:03
10 STORER Michael AUS Tudor Pro Cycling Team 00:05
11 ULISSI Diego ITA XDS Astana Team 00:14
12 TESFAZION Natnael ERI Movistar Team 00:14
13 FAGUNDEZ Eric URU Burgos Burpellet BH 00:14
14 THOMAS Benjamin FRA Cofidis 00:14
15 CRESCIOLI Ludovico ITA Team Polti VisitMalta 00:14

Giulio Pellizzari gewinnt den Giro della Toscana

Mit einer überraschenden Attacke unter dem Teufelslappen hat Giulio Pellizzari den Rest der Ausreißergruppe überrascht, seinen sechsten Saisonsieg eingefahren und den italienischen Klassikerherbst für Red Bull – BORA – hansgrohe damit maximal erfolgreich eröffnet.

Auf 190 Kilometern rund um Pontedera bei Pisa bildete der achteinhalb Kilometer lange und sieben Prozent steile Monte Serra einmal mehr das große Hindernis des Tages. Der Anstieg war zwei Mal zu überqueren. Beim zweiten Mal bildete sich nach mehreren Attacken kurz vor dem Gipfel gut 30 Kilometer vor dem Ziel die entscheidende Gruppe, in der neben neun weiteren Fahrern auch Giulio saß.

Keine 30 Sekunden dahinter hatte sich eine zweite Gruppe mit Jai Hindley formiert. Florian Lipowitz, Daniel Felipe Martínez, Haimar Etxeberria, Adrien Boichis und Lorenzo Finn hatten zuvor ihre Arbeit bei der Kontrolle des Rennens getan. Auf der Abfahrt und im flachen Finale schrumpfte der Abstand, doch den Zusammenschluss konnten die Verfolger nicht mehr herstellen, auch wenn es zwischenzeitlich fast noch so aussah.

Giulio hatte sich in der Spitze lange zurückgehalten, wollte es dann aber nicht auf einen Sprint gegen die mitunter endschnelle Konkurrenz um Christian Scaroni ankommen lassen. Mit einem überraschenden Angriff eingangs der letzten 1000 Meter riss er eine Lücke, die seine Begleiter nicht mehr schließen konnten.

„Ich hatte nichts geplant, die Situation hat sich einfach so ergeben. Die Werte am Berg waren nicht besonders gut, aber ich wusste, dass das Rennen im Finale entschieden wird. Ich habe dann versucht, so viel Kraft wie möglich zu sparen, um auf dem letzten Kilometer alles geben zu können. Es ist gut gelaufen.“
— Giulio Pellizzari

„Wir waren mit einem starken Team hier und mussten damit auch die Verantwortung für das Rennen übernehmen. Zwischen den beiden Anstiegen haben wir kurz das Momentum verloren, als eine Gruppe ohne uns ging. Florian hat die Lücke dann aber gut zugefahren. Oben auf dem letzten Berg hat sich dann die Gruppe um Giulio gebildet, aber die Verfolger mit Jai waren nie weit weg.
Auf den letzten Kilometern wurde der Abstand dann aber wirklich gering. Das einzige, was ich Giulio mitgegeben habe, war, dass er auf den Kreisverkehr und die letzte Kurve achten soll. Am Ende war es dann wie bei der Deutschland Tour wieder ein ordentlicher Adrenalinstoß mit ihm. Es ist ein schöner Sieg.“
— Cesare Benedetti, Sportlicher Leiter

45. Ötztaler Radmarathon: Tag der Rekorde, Träume erfüllt


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Die 45. Auflage des Ötztaler Radmarathons ging in die Geschichtsbücher ein: Neue Streckenrekorde durch die mittlerweile Vierfachsiegerin Janine Meyer und Jack Burke. Der Kanadier widmete seinen dritten Triumph seiner Freundin Melanie, der er nach der Zieleinfahrt einen Heiratsantrag machte. Und sie sagte: Ja! Beste Österreicherin wurde die Vorarlbergerin Melanie Geiger als starke Dritte.
4.271 Radsportbegeisterte aus 38 Nationen stellten sich heute dem 45. Ötztaler Radmarathon. 227 Kilometer, 5.500 Höhenmeter und vier Alpenpässe führten von Sölden über Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch zurück ins Ziel nach Sölden. Was 1982 als Abenteuer begann, ist heute längst ein Mythos und ist geprägt von sportlichen Höchstleistungen, großen Emotionen und persönlichen Geschichten. Wie stark sich der Ötztaler Radmarathon dabei weiterentwickelt, zeigt auch das Frauenfeld: Es gingen mehr als 431 Frauen an den Start. Das sind erstmals über 10% Anteil am Gesamtstarterfeld.

Spannung an der Spitze
Gleich acht ehemalige Sieger:innen nahmen den Ötztaler Radmarathon erneut in Angriff. Doch der Mythos lebt nicht nur von Bestzeiten und Siegen, sondern vor allem von jenen, die nach vielen Stunden im Sattel ihren ganz persönlichen Traum vollenden. „Die wahren Helden sind aber die zahlreichen Träumer, die erst viele Stunden nach den Schnellsten ins Ziel kommen. Sie machen den Mythos des Ötztaler Radmarathons aus. Darunter hatten wir heuer 26 Teilnehmer, die bereits mehr als 20. Mal am Start standen. Herausragend dabei der in Graz lebende Tiroler Martin Strobl, der mit seinen 81 Jahren seinen 36. Ötztaler Radmarathon bestritt“, freuten sich die OK-Chefs Heike Klotz und Dominic Kuen.

Federspiel riskiert viel
Im Rennen der Herren brachte der erste Anstieg aufs Kühtai die erste Entscheidung, als sich rund 15 Fahrer mit allen Top-Favoriten absetzen konnten. Gemeinsam passierten sie den Brennerpass und am Fuße des Jaufenpasses setzten sich der zweifache Sieger Jack Burke und der ehemalige WorldTour-Profi Toni Palzer ab. Palzer konnte dem hohen Tempo von Burke nicht folgen und überquerte die Passhöhe mit etwas mehr als einer Minute Rückstand, Vorjahressieger Daniel Federspiel nahm die Abfahrt nach St. Leonhard mit zwei Minuten Rückstand in Angriff. Mit einer waghalsigen Abfahrtsleistung holte „Feder“ Toni Palzer ein und gemeinsam bestritten sie eine knappe Minute hinter Burke das Timmelsjoch.

Schönster Tag im Leben des Jack Burke
Im Vorjahr attackierte Jack Burke am Jaufenpass und wurde am Timmelsjoch doch noch von Daniel Federspiel gestellt. Genau dieses Szenario drohte auch heute, als Federspiel nur noch wenige Meter hinter Burke lag. Doch der gebürtige Kanadier ließ heuer nichts anbrennen und verschärfte erneut das Tempo. Als Solist passierte er das 2.474 Meter hohe Timmelsjoch und fuhr schließlich einem ungefährdeten dritten Sieg entgegen. Und das mit einem fulminanten Streckenrekord von 6:29:21,2. Damit unterbot er die bisherige Bestzeit des Vorarlbergers Mathias Notheggers (6:47:02,3 Stunden) deutlich. Gleich die besten sechs Männer unterboten Notheggers Rekord, das zeigt wie schnell das Rennen heute war.

Heiratsantrag des Kanadiers
Die zahlreichen Besucher:innen im Zielraum staunten über die Leistungen der Spitzenfahrer, noch mehr allerdings über den spontanen Heiratsantrag von Jack Burke an seine Freundin. Den Ring trug er unter seinem Trikot: „Ich hatte den Heiratsantrag seit Februar geplant und nur einige Freunde wussten davon. Ich wollte diesen Sieg für meine Melanie holen. Jetzt stehe ich als dreifacher Sieger des Ötztaler Radmarathons und das mit Rekordzeit in Sölden. Das ist der beste Tag meines Lebens.“ Auch Daniel Federspiel jubelte über seinen zweiten Platz: „Jack war heute eine Nummer zu stark. Am Timmelsjoch kam ich ihm gefährlich nahe, aber dann hatte ich nichts mehr im Tank.“ Rang drei holte der ehemalige Weltcuprodler und Ötztaler Miguel Brugger, der sich im Ziel wie ein Sieger fühlte.


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Toni Palzer mit gelungener Radmarathon-Premiere
Hinter dem italienischen Ex-Sieger Stefano Cecchini landete Ex-WorldTour-Profi Toni Palzer an der fünften Stelle: „Es war so brutal und die Jungs fahren so schnell. Kurz vor dem Jaufenpass habe ich attackiert und nur Jack ging mit. Diese Attacke habe ich dann bitter gebüßt.“ Auf die Frage, ob er wieder nach Sölden kommt: „Ich habe Blut geleckt, ich starte bestimmt wieder in Sölden. Die Stimmung entlang der Strecke war auch ein Traum.“ Hinter dem Italiener Luc Pierantozzi wurde der Osttiroler Alban Lakata Siebenter.

Frauenfeld auf Rekordkurs
Auch bei den Frauen setzte der Ötztaler Radmarathon 2026 neue Maßstäbe: Erstmals gingen mehr als 400 Frauen an den Start. Gleichzeitig stieg ihr Anteil erstmals auf über zehn Prozent. Zwei neue Höchstwerte, die die starke Entwicklung des Frauenfeldes der vergangenen Jahre unterstreichen.

Janine Meyer unschlagbar – vierter Sieg en Suite!
Wie in den vergangenen drei Jahren dominierte die Deutsche Janine Meyer von Beginn an das Geschehen. Auch ein Sturz in Innsbruck, wo sie mit ihrem Teamkollegen kollidierte, konnte sie nicht stoppen. Die Kölnerin, aktuell das Non plus Ultra in der internationalen Radmarathonszene, hielt ihre deutschen Landsfrauen Julia Jedelhauser und Eva Schien stets auf Distanz. Als Krönung für eine fantastische Leistung unterbot die 48-Jährige sogar noch ihren Streckenrekord aus dem Vorjahr mit einer Zeit von 7:15:46,2 Stunden um 7 Minuten: „Am Anfang war es ganz schön schnell. Ich dachte, hinten raus werde ich verlieren. Es war ein harter Tag. Es glaubt mir keiner, aber ich schaue von Berg zu Berg und nicht auf die Zeit. Der vierte Streckenrekord beim vierten Sieg ist ein Wahnsinn!“

Vorarlbergerin Geiger wird beste Österreicherin
Die Deutsche Eva Schien lag das ganze Rennen über an der zweiten Stelle und brachte dieses Ergebnis nach 7:28:10,3 Stunden auch ins Ziel. Am Timmelsjoch schaffte die Vorarlbergerin Melanie Geiger, zweifache Mama und bautechnische Zeichnerin, mit einer beherzten Leistung doch noch aufs Podest! Am Timmelsjoch überholte sie noch die Deutsche Julia Jedelhauser, die lange an der dritten Stelle lag. „Ich kann es gar nicht fassen, vor lauter Überwältigung habe ich im Ziel geweint. Meine Familie unterstützt mich, das ist phänomenal. Ohne diesen Support würde das nicht funktionieren“, jubelte Geiger in Sölden.

Wenn Spitzensportler selbst zu Träumern werden
Auch bekannte Namen aus dem internationalen Sport stellten sich der Herausforderung. Mit Werner Heel, Manfred Mölgg und Florian Scheiber waren zudem mehrere ehemalige Weltklasse-Skifahrer am Start. Scheiber nahm den Ötztaler bereits zum dritten Mal in Angriff und ist heute Trainer des norwegischen Weltcupteams. Ebenso startete erneut der ehemalige deutsche Radprofi Jörg Ludewig sowie der amtierende Ultracycling-Weltmeister Lukas Kaufmann. Von den Promis legte wieder einmal der Südtiroler Manfred Mölgg mit 7:25:48,0 Stunden und Gesamtplatz 89. die beste Zeit hin! „Es war wieder zach und schwierig. Heute habe ich echt einige Tränen in Sölden verdrückt, ich bin absolut zufrieden“, sagte Mölgg.

Ein Traum mit internationaler Strahlkraft
Teilnehmer:innen aus 38 Nationen stellten sich 2026 der Herausforderung, dabei waren Anreisen unter anderem aus Australien, Brasilien, Indonesien, Südafrika und den USA. Über 25.000 Bewerbungen für knapp über 4.000 Startplätze zeigen die internationale Anziehungskraft des Ötztaler Radmarathons und seine Bedeutung als touristischer Impulsgeber für die Region.

1.300 Menschen. Eine gemeinsame Verantwortung.
Über 1.300 Helfer:innen stehen hinter dem Ötztaler Radmarathon, davon sind viele ehrenamtlich und mit enormem persönlichem Einsatz. Sie sichern die Strecke, betreuen die Labestationen, koordinieren das Rennen und schaffen gemeinsam jene besondere Atmosphäre, die den ÖRM ausmacht.
Dieses Miteinander steht auch für die soziale sowie ökologische Verantwortung, die der Ötztaler Radmarathon übernimmt. Als Partner von Green Events Austria setzt die Veranstaltung auf Müllvermeidung, Mehrwegsysteme, regionale Partner, E-Mobilität und öffentliche Anreise. Auch der Bike4Help-Prolog gehört dazu: Sein Reinerlös unterstützt bedürftige Familien in Tirol. Heuer wurden 6.500€ gesammelt, somit wurden gesamt in den letzten 7 Jahren 35.000€ gespendet.

Sölden im Zeichen des Radsports
Bereits ab Freitag drehte sich in Sölden alles ums Rad. Der karitative Bike4Help-Prolog eröffnete das Rennwochenende, parallel präsentierte die Bike Expo „Ötztaler Sattelfest“ aktuelle Trends aus der Radsportwelt. Am Samstag folgten unter anderem der ÖRM Live Podcast und das Fahrerbriefing, bevor am Sonntag der 45. Ötztaler Radmarathon den sportlichen Höhepunkt bildete.

Der nächste Traum wartet
Nach dem 45. Ötztaler Radmarathon ziehen Heike Klotz und Dominic Kuen eine starke Bilanz – und richten den Blick bereits nach vorne:„Ein herzliches Dankeschön an unser Dream Team mit über 1.300 engagierten Helfer:innen, den treuen Sponsoren und allen Partnern, den unterstützenden Behörden in Österreich und Italien sowie der verständnisvollen Bevölkerung entlang der Strecke. Sie alle tragen dazu bei, dass der Mythos Ötztaler Jahr für Jahr nachhaltig noch stärker weitertransportiert wird – auch wieder beim ÖRM 2027 am 29.08.2027.“

www.oetztaler-radmarathon.com
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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at


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Am Sonntag, 30. August 2026, wurde Sölden erneut zum Zentrum der internationalen Radsportwelt: Der 45. Ötztaler Radmarathon hat stattgefunden. Das Rennen begann bei angenehmen Temperaturen und blauem Himmel, perfekte Bedingungen für die Radfahrer. Die Strecke führte über 227 Kilometer von Sölden über vier Alpenpässe (Kühtaisattel, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch) nach Südtirol und wieder zurück. Die Teilnehmer überwanden dabei unglaubliche 5.500 Höhenmeter. Insgesamt waren 4.271 Teilnehmer aus 40 Nationen am Start, die sich freiwillig dieser enormen Herausforderung an Körper und Geist stellten.

Ötztaler Radmarathon 2026: Janine Meyer (GER) und Jack Burke (CAN) pulverisieren Streckenrekorde
Credits: Ötztal Tourismus- for editorial use only; Jakob Zeller, Johann Groder

Bei den Männern fiel die Entscheidung bereits am Jaufenpass. Am Anstieg startete der Kanadier Jack Burke die entscheidende Attacke aus der Spitzengruppe und setzte sich vom Rest des Feldes ab. Mit einer Energieleistung konnte er den Angriff des zweitplatzierten Daniel Federspiel (AUT) noch vor dem Anstieg zum Timmelsjoch abwehren. Anschließend baute er seinen Vorsprung kontinuierlich aus und brachte ihn mit einer neuen Streckenrekordzeit von 6:29:21,2 ins Ziel. Der Sieger des Vorjahres, Daniel Federspiel , kam 2 Minuten und 35 Sekunden dahinter ins Ziel. Dritter wurde überraschend der Tiroler Miguel Brugger (AUT). Dem deutschen Anton Palzer verließen beim Anstieg zum Timmelsjoch die Kräfte und kam als Fünfter ins Ziel.

Bei den Frauen siegte die Deutsche Janine Meyer. Nachdem sie das Rennen bereits im Vorjahr dominiert hatte, konnte sie sich auch diesmal an die Spitze setzen und mit den besten Männern mithalten. Sie überquerte die Ziellinie mit einer beeindruckenden Zeit von 7:15:46,2, pulverisierte damit ihre eigene Bestmarke aus dem Vorjahr und stellte einen neuen Rekord für die schnellste Frau auf. Die Deutsche Eva Schien wurde Zweite, 12 Minuten und 24 Sekunden hinter der Siegerin. Die Österreicherin Melanie Geiger belegte den dritten Platz.

Men Women
1| Jack Burke (CAN // 6:29:21,2 ) 1| Janine Meyer (GER // 7:15.46,2)
2| Daniel Federspiel (AUT // 6:31:57,1 ) 2| Eva Schier (GER // 7:28.10,3)
3| Miguel Brugger (AUT // 6:33.57,2) 3| Melanie Geiger (AUT // 7:45.33,6)

Offizielle Rangliste: https://www.oetztaler-radmarathon.com/home/the-race/results.html

Weitere Informationen zu dem Event findet ihr hier:
https://www.oetztaler-radmarathon.com/de/home.html

Stefan Heimbucher
Manager Digital Distribution

quattro media GmbH
Ursprung 4 | 85625 Glonn | Germany
E: stefan.heimbucher@4msports.com | www.4msports.com

Tour de l’Avenir 2026

5. Etappe: Les Carroz – Flaine – IOTT – 11,40 Km

Etappensieg und Gesamtführung: Lorenzo Finn dominiert Bergzeitfahren bei der Tour de l’Avenir


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Lorenzo Finn hat die fünfte Etappe der Tour de l’Avenir gewonnen. Der 19-jährige Italiener der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies übernahm zugleich das Gelbe Trikot des Gesamtführenden.

Das Gelbe Trikot hat im Radsport eine besondere Bedeutung – vor allem in Frankreich. Das gilt auch für die Tour de l’Avenir – dem wichtigsten Etappenrennen im U23-Bereich. Seit Montag trägt Lorenzo Finn genau jenes berühme Gelbe Trikot: Der 19-jährige Italiener der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies gewann in überzeugender Manier das Bergzeitfahren nach Flaine und übernahm die Gesamtführung. Zwei Etappen vor dem Ende der Tour de l’Avenir hat Finn damit einen entscheidenden Schritt in Richtung Gesamtsieg gemacht.

Auf der 11,4 Kilometer langen Bergprüfung von Les Carroz hinauf nach Flaine, die über die Rampen des Col de la Pierre Carrée mit durchschnittlich 6,4 Prozent Steigung führte, verwies der Italiener (25:47 Minuten) Ugo Fabries (Frankreich, UAE Team Emirates Gen Z) um 34 Sekunden auf Rang zwei. Dritter wurde der bisherige Gesamtführende Niels Driesen (Belgien, Lotto – Groupe Wanty) mit 58 Sekunden Rückstand. Vor den letzten beiden Etappen liegt Finn nun 58 Sekunden vor Driesen und 1:36 Minuten vor Kasper Haugland (Norwegen, Decathlon CMA CGM Development Team). Für Lorenzo Finn ist es bereits der neunte Saisonsieg, für die Rookies der 16. Erfolg des Jahres.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht: Am Dienstag steht die Königsetappe über rund 149 Kilometer und 5000 Höhenmeter und einer Bergankunft auf dem berühmten Col de l’Iseran an. Die Tour de l’Avenir endet am Mittwoch mit einer weiteren Bergankunft am Lago Serro.

„Ich bin überglücklich über meinen ersten Etappensieg hier. Die Tour de l’Avenir ist ein sehr wichtiges Rennen für mich und für das Team. Wir hatten in den letzten Tagen einiges an Pech, umso schöner ist es, jetzt den Sieg und das Gelbe Trikot zu holen. Der Anstieg war richtig hart, dazu kam die Höhe. Aber ich habe mir die Kräfte gut eingeteilt und mich gut gefühlt. Es stehen noch zwei große Tage an – wir müssen also konzentriert bleiben.“
— Lorenzo Finn
„Lorenzo war heute richtig schnell – noch einmal schneller, als wir erwartet hatten. Der Anstieg kam ihm sehr entgegen und er hat sich die Kräfte perfekt eingeteilt. Jetzt haben wir einen ordentlichen Vorsprung, der nächste Fahrer in der Gesamtwertung liegt bei knapp einer Minute. Für die kommenden Tage heißt das, dass wir uns voll auf die Verteidigung des Gelben Trikots konzentrieren werden.“
— Pello Olaberria, Sportlicher Leiter

6. Etappe: Châtillon-sur-Cluses – Val d’Isère/Col de l’Iseran – 149 Km

1 BORREMANS Kasper FIN Bahrain Victorious Development Team 04:33:43
2 SCHOOFS Jasper BEL Soudal Quick-Step DT 00:03
3 JACKOWIAK Janek POL Bahrain Victorious Development Team 00:19
4 FINN Lorenzo ITA Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 00:39
5 RAMÍREZ Mateo ECU UAE Team Emirates Gen-Z 00:42
6 BRAVO Henrique BRA Soudal Quick-Step DT 01:01
7 VANHUFFEL Matteo BEL Development Team Picnic PostNL 01:21
8 ARSAC Rémi FRA Decathlon CMA CGM Dev Team 01:26
9 DRIESEN Niels BEL Lotto-Groupe Wanty 01:48
10 HUBER Jan SUI Tudor Pro Cycling Team U23 01:51

7. Etappe: Strambino – Ceresole Reale – Lago Serrù – 128 Km

1 FINN Lorenzo ITA Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 03:15:42
2 DRIESEN Niels BEL Lotto-Groupe Wanty 00:27
3 RAMÍREZ Mateo ECU UAE Team Emirates Gen-Z 00:28
4 BRAVO Henrique BRA Soudal Quick-Step DT 00:28
5 FABRIES Ugo FRA UAE Team Emirates Gen-Z 00:41
6 ARSAC Rémi FRA Decathlon CMA CGM Dev Team 01:12
7 HAUGLAND Kasper NOR Decathlon CMA CGM Dev Team 01:13
8 JACKOWIAK Janek POL Bahrain Victorious Development Team 01:18
9 VANHUFFEL Matteo BEL Development Team Picnic PostNL 01:18
10 SCALCO Matteo ITA XDS Astana Development Team 01:30

Gesamtendendwertung nach der 7. Etappe

1 FINN Lorenzo ITA Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 21:56:50
2 DRIESEN Niels BEL Lotto-Groupe Wanty 02:34
3 VANHUFFEL Matteo BEL Development Team Picnic PostNL 03:42
4 RAMÍREZ Mateo ECU UAE Team Emirates Gen-Z 03:46
5 BRAVO Henrique BRA Soudal Quick-Step DT 03:57
6 FABRIES Ugo FRA UAE Team Emirates Gen-Z 04:19

7 HAUGLAND Kasper NOR Decathlon CMA CGM Dev Team 04:45
8 JACKOWIAK Janek POL Bahrain Victorious Development Team 04:46
9 SCHOOFS Jasper BEL Soudal Quick-Step DT 05:19
10 ZOMERMAAND Jurgen NED Development Team Picnic PostNL 05:37

Lorenzo Finn triumphiert bei der Tour de l’Avenir

Mit einem überragenden Sieg auf der Schlussetappe untermauerte Finn seinen Gesamterfolg. Für die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies ist es der erste Gesamterfolg bei der Tour de l’Avenir überhaupt.
Lorenzo Finn hat die 62. Tour de l’Avenir gewonnen. Nachdem er bereits das Bergzeitfahren am Montag für sich entscheiden konnte, holte der 19-jährige Italiener aus den Reihen der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies auch den Sieg auf der finalen Bergankunft am Lago Serrù. Mit seinem Etappenerfolg auf dem siebten und finalen Tagesabschnitt untermauerte Finn seine Gesamtführung und gewann damit das Gelbe Trikot bei der Tour de France des U23-Radsports. Neben dem Gesamtsieg gewann Finn auch das Berg- und das Nachwuchstrikot.

Die Tour de l’Avenir gilt als das wichtigste Etappenrennen in der U23-Kategorie – eine Siegerliste mit Fahrern wie Tadej Pogačar, Egan Bernal, Isaac del Toro und zuletzt Paul Seixas belegt das eindrucksvoll. In diesem Jahr öffnete die Rundfahrt ihre Türen erstmals für die Development-Teams der WorldTour-Mannschaften, die neben den Nationalauswahlen an den Start gingen. Und sie prägten das Rennen: Alle sieben Etappen gingen an Fahrer der Nachwuchsteams. Für Lorenzo Finn bedeutet der Erfolg zudem ein Stück Radsportgeschichte: Als erster Fahrer seit Gianbattista Baronchelli 1973 konnte er sowohl den Giro Next Gen – den Giro d’Italia der U23 – als auch die Tour de l’Avenir im selben Jahr gewinnen.

Auf der 130 Kilometer langen Schlussetappe von Strambino zur Bergankunft am Lago Serrù ließ Finn dabei keine Zweifel aufkommen. Nachdem er das Gelbe Trikot bereits mit seinem Sieg im Bergzeitfahren der fünften Etappe übernommen hatte, kontrollierten die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies den Renntag, bevor Finn zwei Kilometer vor dem Schlussstrich attackierte und das Ziel auf 2.275 Metern Höhe 27 Sekunden vor Niels Driesen (Belgien, Lotto – Groupe Wanty) und Mateo Ramírez (Ecuador, UAE Team Emirates Gen Z) erreichte. In der Gesamtwertung setzte sich Finn mit 2:34 Minuten Vorsprung auf Driesen und 3:42 Minuten auf Matteo Vanhuffel (Belgien, Development Team Picnic PostNL) durch. Es ist bereits Finns elfter Saisonsieg und der 18. Erfolg für die Rookies.

„Besser hätte ich diese Tour de l’Avenir nicht beenden können. Ich bin dem Team sehr dankbar. Wir sind heute voll auf Etappensieg gefahren. Der Schlussanstieg war sehr hart und ich bin super happy, dass ich es vollenden konnte. Dass das Rennen in Italien zu Ende gegangen ist, macht es noch schöner – auf dem letzten Anstieg und den ganzen Tag über haben mich unglaublich viele Menschen angefeuert. Gemeinsam mit dem Giro Next Gen war die Tour de l’Avenir mein großes Ziel in diesem Jahr, und ich habe beides gewonnen. Das macht mich sehr stolz.“
— Lorenzo Finn
„Es ist immer etwas Besonderes, im Gelben Trikot zu gewinnen. Genau das war der Plan – und das Team hat ihn heute perfekt umgesetzt. Michiel Mouris und Davide Donati haben die Etappe von Beginn an kontrolliert und die Fluchtgruppe des Tages nie weit wegkommen lassen. Danach haben Noah Lindholm Møller Andersen und Paul Fietzke bis in den Schlussanstieg übernommen. Sie haben einen unglaublichen Job gemacht und Lorenzo hat es dann vollendet. Nicht nur für ihn, sondern auch für uns als Team ist das ein ganz besonderer Erfolg und ich bin sehr stolz auf die ganze Mannschaft.“
— Pello Olaberria, Sportlicher Leiter

© Twila Federica Muzzi

Deutschland Tour 2026 3. Etappe: Herxheim – Bad Dürkheim – 171 Km


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1 Pellizzari Giulio Red Bull – BORA – hansgrohe 25 30 12″ 4:03:44
2 del Toro Isaac UAE Team Emirates – XRG 15 18 9″ ,,
3 Hirschi Marc Tudor Pro Cycling Team 10 12 5″ 0:34
4 Remijn Senna Alpecin – Premier Tech 5 7 0:49
5 Raccagni Noviero Andrea Soudal Quick-Step 3 4 ,,
6 Tesfatsion Natnael Movistar Team 3 ,,
7 Oldani Stefano Caja Rural – Seguros RGA 2 ,,
8 Morgado António UAE Team Emirates – XRG 1 ,,
9 Burgaudeau Mathieu TotalEnergies ,,
10 Stork Florian Tudor Pro Cycling Team ,,

Gesamt:

1 2 ▲1 del Toro Isaac UAE Team Emirates – XRG 5 14:02:12
2 1 ▼1 Barré Louis Team Visma | Lease a Bike 0:52
3 12 ▲9 Hirschi Marc Tudor Pro Cycling Team 1:05
4 5 ▲1 Raccagni Noviero Andrea Soudal Quick-Step 1:21
5 7 ▲2 Tesfatsion Natnael Movistar Team 1:22
6 10 ▲4 Vacek Mathias Lidl – Trek 1:23
7 11 ▲4 Sorarrain Gorka Caja Rural – Seguros RGA ,,
8 13 ▲5 Schachmann Maximilian Soudal Quick-Step 1:25
9 14 ▲5 Oldani Stefano Caja Rural – Seguros RGA ,,
10 44 ▲34 Pellizzari Giulio Red Bull – BORA – hansgrohe 1:26

Bulle schlägt Stier: Giulio Pellizzari gewinnt die Königsetappe der Lidl Deutschland Tour

Pellizzari gewinnt Königsetappe – Del Toro erobert Blau zurück

Samstag, 22. August, Bad Dürkheim – Giulio Pellizzari (Red Bull–BORA–hansgrohe) hat die Königsetappe der Lidl Deutschland Tour 2026 gewonnen. Nach 170,8 Kilometern von Herxheim nach Bad Dürkheim setzte sich der Italiener vor Isaac Del Toro (UAE Team Emirates-XRG) durch.

Del Toro sorgte rund 35 Kilometer vor dem Ziel mit seiner Attacke für die entscheidende Rennsituation, distanzierte den bisherigen Gesamtführenden Louis Barré (Team Visma | Lease a Bike) und eroberte das Blaue Trikot zurück.
Schon früh ging es auf den mehr als 3.000 Höhenmetern um die Bergwertung. Miguel Heidemann (REMBE | rad-net) setzte sich mit einer Ausreißergruppe ab und sammelte an der Lolosruhe sowie bei der ersten Überfahrt der Kalmit die maximale Punktzahl. Damit ging der Plan des deutschen Teams auf: Heidemann übernahm das Bergtrikot von seinem Teamkollegen Ole Theiler.

Im Kampf um die Gesamtwertung fiel die Entscheidung am Rotsteig. Nach der Vorarbeit von UAE Team Emirates-XRG attackierte Del Toro rund 35 Kilometer vor dem Ziel. Barré versuchte zu folgen, konnte die Lücke zum Mexikaner aber nicht schließen. Wenig später setzte sich auch Giulio Pellizzari ab und fuhr zu Del Toro nach vorne. Gemeinsam holten Del Toro und Pellizzari den zuvor allein führenden Nelson Oliveira (Movistar Team) ein. Als Oliveira das Tempo nicht mehr halten konnte, gingen die beiden jungen Kletterspezialisten allein ins Finale. Dahinter versuchte Barré mehrfach, den Rückstand zu reduzieren, konnte das Spitzenduo aber nicht mehr erreichen.

Auf dem Wurstmarktgelände in Bad Dürkheim machten Pellizzari und Del Toro den Tagessieg unter sich aus. Pellizzari hatte im Sprint die größeren Reserven und gewann die Königsetappe vor Del Toro. Marc Hirschi (Tudor Pro Cycling Team) komplettierte das Podium. Del Toro geht damit im Blauen Trikot in den letzten Renntag der Lidl Deutschland Tour 2026. Für Heidemann wurde der offensive Auftritt ebenfalls belohnt: Der Deutsche führt vor der Schlussetappe die Bergwertung an.

Einschätzung der 4. Etappe

Zum Abschluss der Lidl Deutschland Tour 2026 wartet noch einmal eine anspruchsvolle Etappe. Über 156,5 Kilometer führt das Finale von Heilbronn durch das Heilbronner Land und zurück in die Stadt. Rund 2.500 Höhenmeter bieten den Klassementfahrern eine letzte Gelegenheit, die Gesamtwertung noch einmal anzugreifen.
Bereits nach 15,8 Kilometern wartet am Schloss Stocksberg die erste Bergwertung. Anschließend führt die Strecke über Zaberfeld und Sulzfeld zurück Richtung Heilbronn, bevor bei Kilometer 93,4 die entscheidende Phase beginnt. Auf der Heilbronner Schlussrunde muss das Peloton dreimal den Jägerhaus-Anstieg bewältigen. Mit 2,3 Kilometern Länge und durchschnittlich 5,2 Prozent Steigung bietet er mehrfach Gelegenheit für Attacken. Nach der letzten Überquerung bleiben nur noch wenige Kilometer bis ins Ziel. Ein Bonussprint in Donnbronn 7,8 Kilometer vor der Ziellinie könnte zudem im Kampf um das Blaue Trikot eine wichtige Rolle spielen. Damit bleibt die Lidl Deutschland Tour 2026 bis zum Schluss offen: Die kurze, intensive Finaletappe bietet sowohl starken Puncheuren als auch den Klassementfahrern noch einmal die Chance, das Rennen in Heilbronn zu ihren Gunsten zu entscheiden.

Am 23. August 2026 steht Heilbronn ganz im Zeichen des Radsports. Die Stadt am Neckar ist Gastgeber des großen Finales der Lidl Deutschland Tour 2026. Die vierte und letzte Etappe startet und endet in Heilbronn – hier fällt nach fünf Renntagen die Entscheidung um den Gesamtsieg und das Blaue Trikot.
Heilbronn verbindet urbanes Leben mit Weinlandschaft und einer ausgeprägten Sportbegeisterung. Bereits 2024 war die Stadt Etappenort und begrüßt die Lidl Deutschland Tour 2026 nun erneut. Im Herzen der Stadt können die Fans die Profis beim entscheidenden Finale aus nächster Nähe erleben.
Doch nicht nur die Profis stehen an diesem Sonntag im Mittelpunkt. Mit der ADAC Cycling Tour können auch Hobbyradsportler auf gesperrten Straßen selbst in die Pedale treten. Ergänzt wird das Programm durch die LichtBlick Newcomer Tour, die kinder Joy of Moving mini tour und weitere Angebote für die ganze Familie. Damit wird Heilbronn am Finaltag zum Treffpunkt für Profis, Nachwuchs, Hobbyfahrer und Radsportfans und zur Bühne für die letzte Entscheidung der Lidl Deutschland Tour 2026.

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Giulio Pellizzari gewinnt Königsetappe der Deutschland Tour
Giulio Pellizzari setzt sich im Finale gegen den neuen Gesamtführenden Isaac del Toro durch und beschert Red Bull – BORA – hansgrohe den zweiten Etappensieg in Folge bei der Deutschland Tour 2026.
Das Etappenprofil zwischen Herxheim und Bad Dürkheim versprach ein ständiges Auf und Ab. Auch wenn die Anstiege vergleichsweise kurz waren, machten mehr als 3.000 Höhenmeter auf den Runden durch die Pfalz die Königsetappe zu einem anspruchsvollen Renntag.
Für Red Bull – BORA – hansgrohe stand vor allem der Kampf um den Etappensieg im Fokus. Nach dem gestrigen Erfolg von Alessio Magagnotti wollte das deutsche UCI WorldTeam das Momentum nutzen und setzte heute auf die Kletterqualitäten von Giulio Pellizzari.

Die Vorentscheidung fiel bereits 35 Kilometer vor dem Ziel. Isaac del Toro attackierte am Anstieg zum Rotsteig. Pellizzari reagierte nicht sofort, sondern fuhr seinen eigenen Rhythmus, erhöhte Schritt für Schritt das Tempo und schloss wenig später zum Mexikaner auf.

„Ich kenne Isaac ziemlich gut und weiß, dass er an zwei Minuten langen Anstiegen einfach auf einem anderen Niveau fährt. Ihm direkt zu folgen, wäre ein Fehler gewesen. Deshalb bin ich mein eigenes Tempo gefahren, ohne das Risiko einzugehen, zu überziehen. Bis zur Kuppe bin ich so schnell gefahren, wie ich konnte, und in der Abfahrt habe ich wieder zu ihm aufgeschlossen.“
— Giulio Pellizzari
Auf der ersten Zielrunde rund um Bad Dürkheim blieb das Tempo an der Spitze hoch. Das Duo schüttelte seinen letzten Begleiter ab und ging gemeinsam in die zweite und entscheidende Zielrunde. Im Sprint der beiden Freunde sicherte sich Pellizzari den Tagessieg.

„Gestern haben wir uns riesig über Alessios Sieg gefreut. Heute wollten wir direkt noch einmal gewinnen. Die Zusammenarbeit mit Isaac hat super funktioniert – er hatte die Gesamtwertung im Blick, während ich auf den Etappensieg gefahren bin. Mein persönliches Ziel für diese Saison war es, mehr Rennen zu gewinnen. Deswegen freue ich mich über den heutigen Sieg und möchte dafür meinen Teamkollegen und dem gesamten Team danken.“
— Giulio Pellizzari

Nach seinen Erfolgen bei der Tour of the Alps und der Vuelta a Burgos feiert Pellizzari damit bereits seinen vierten Etappensieg der Saison bei einem Rennen der UCI ProSeries.
Nachdem Red Bull – BORA – hansgrohe in den vergangenen vier Ausgaben der Deutschland Tour ohne Etappensieg geblieben war, gelingen dem Team nun innerhalb von nur 24 Stunden gleich zwei Siege: Auf Alessio Magagnottis Sprintüberraschung folgt Pellizzaris Triumph auf der Königsetappe.

Deutschland Tour 2026 2. Etappe: Schwäbisch Hall – Offenbach an der Queich – 197 Km

1 MAGAGNOTTI Alessio ITA RED BULL – BORA – HANSGROHE 04:40:13
2 MAGNIER Paul FRA SOUDAL QUICK-STEP 00:00
3 DANTAS LEITAO IÚRI GABRIEL POR CAJA RURAL-SEGUROS RGA 00:00
4 WALSCHEID Max GER LIDL-TREK 00:00
5 BAUHAUS Phil GER BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
6 MÜLLER Tobias GER UNIBET ROSE ROCKETS 00:00
7 DEGENKOLB John GER TEAM PICNIC POSTNL 00:00
8 BIERMANS Jenthe BEL COFIDIS 00:00
9 UHLIG Henri GER ALPECIN-PREMIER TECH 00:00
10 HALLER Marco AUT TUDOR PRO CYCLING TEAM 00:00

11 BRUTTOMESSO Alberto ITA BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
12 DE LONGHI Lorenzo ITA COFIDIS 00:00
13 OLDANI Stefano ITA CAJA RURAL-SEGUROS RGA 00:00
14 MAUSS Moritz GER UAE TEAM EMIRATES XRG 00:00
15 ROTTMANN Jonathan Malte GER TEAM LOTTO KERN-HAUS OUTLET MONTABAUR 00:00

Gesamtwertung nach der 2. Etappe

1 BARRE Louis FRA TEAM VISMA | LEASE A BIKE 09:58:31
2 DEL TORO Isaac MEX UAE TEAM EMIRATES XRG 00:06
3 CICCONE Giulio ITA LIDL-TREK 00:18
4 ZAMBANINI Edoardo ITA BAHRAIN VICTORIOUS 00:28
5 RACCAGNI NOVIERO Andrea ITA SOUDAL QUICK-STEP 00:29
6 THOMAS Benjamin FRA COFIDIS 00:30
7 TESFAZION Natnael ERI MOVISTAR TEAM 00:30
8 LEMMEN Bart NED TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:30
9 DEL GROSSO Tibor NED ALPECIN-PREMIER TECH 00:30
10 VACEK Mathias CZE LIDL-TREK 00:31
11 SORARRAIN AGIRREZABALA Gorka ESP CAJA RURAL-SEGUROS RGA 00:31
12 HIRSCHI Marc SUI TUDOR PRO CYCLING TEAM 00:33
13 OLDANI Stefano ITA CAJA RURAL-SEGUROS RGA 00:33
14 SCHACHMANN Maximilian GER SOUDAL QUICK-STEP 00:33
15 HAJEK Alexander AUT RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:37

Alessio macht’s gut: Magagnotti sprintet zum Etappensieg


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Alessio Magagnotti gewinnt 2. Etappe der Lidl Deutschland Tour 2026

Freitag, 21. August, Offenbach an der Queich – Regen, nasse Straßen und am Ende ein Überraschungssieger im Sprint: Alessio Magagnotti (Red Bull – BORA – hansgrohe) hat die 2. Etappe der Lidl Deutschland Tour 2026 gewonnen. Nach 196,9 Kilometern von Schwäbisch Hall nach Offenbach an der Queich setzte sich der erst 19 Jahre alte Italiener im Sprint gegen Paul Magnier (Soudal Quick-durch. Iúri Leitão (Caja Rural-Seguros RGA) komplettierte als Dritter das Podium.
Über weite Strecken wurde die Etappe von einer dreiköpfigen Ausreißergruppe geprägt. Ole Theiler (REMBE | rad-net), Álvaro Sagrado (Storck – MRW Bau) und Ben Felix Jochum (Lotto Kern-Haus Outlet Montabaur) lösten sich früh aus dem Feld und bestimmten lange das Renngeschehen an der Spitze. Dahinter kontrollierten vor allem die Teams der Sprinter das Tempo und hielten den Abstand zur Spitzengruppe unter Kontrolle.
Im Finale übernahm vor allem Soudal Quick-Step die Verantwortung im Peloton. Das Team positionierte Paul Magnier auf den letzten Kilometern weit vorne und bereitete den erwarteten Sprint um den Tagessieg vor. Doch auf der Zielgeraden hatte ein anderer die schnellsten Beine.
Alessio Magagnotti behauptete sich im Finale in aussichtsreicher Position, eröffnete seinen Sprint im richtigen Moment und setzte sich gegen Magnier durch. Der 19-Jährige brachte seinen Vorsprung bis zur Ziellinie und feierte nach 4:40:13 Stunden seinen Etappensieg bei der Lidl Deutschland Tour 2026.
Magnier musste sich mit Rang zwei begnügen, Iúri Leitão wurde Dritter. Mit Max Walscheid und Phil Bauhaus auf den Plätzen vier und fünf landeten zwei deutsche Sprinter ebenfalls weit vorne.
In der Gesamtwertung bleibt Louis Barré (Team Visma | Lease a Bike) nach seinem Solosieg am Vortag im Führungstrikot. Isaac Del Toro (UAE Team Emirates-XRG) machte durch Bonussekunden allerdings Zeit auf den Franzosen gut. Damit bleibt der Kampf um den Gesamtsieg vor den deutlich anspruchsvolleren Etappen am Wochenende offen.

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Alessio Magagnotti sprintet bei der Deutschland Tour zum ersten Profisieg

Alessio Magagnotti hat die 2. Etappe der Deutschland Tour gewonnen und damit den ersten Sieg seiner Karriere in einem Profirennen gefeiert. Der 19-jährige Italiener setzte sich im Massensprint vor Paul Magnier durch.

Red Bull – BORA – hansgrohe hatte seine Taktik ganz auf den jungen Sprinter ausgerichtet. Die 197 Kilometer zwischen Schwäbisch Hall und Offenbach an der Queich verliefen vor allem im Schlussdrittel komplett flach – beste Voraussetzungen für eine Sprintentscheidung und damit für Magagnotti.
Im Finale spielten Danny van Poppel und Jarrad Drizners ihre Erfahrung aus und brachten den 19-Jährigen in eine ideale Position am Hinterrad von Magnier. Auf den letzten Metern übernahm Magagnotti selbst: Der endschnelle Italiener zog vorbei und feierte souverän seinen bislang größten Karriereerfolg.

„Das ist einfach unglaublich. Ein riesiges Dankeschön an Danny, Jarrad und das gesamte Team. Sie haben mir diesen Erfolg fantastisch vorbereitet und mich perfekt positioniert. Ich habe versucht, so viel Energie wie möglich zu sparen und auf die Tipps des Teams zu hören. Auf den letzten 50 Metern habe ich einfach alles gegeben und konnte mich durchsetzen. Für mich geht damit ein Traum in Erfüllung. Diesen Moment möchte ich jetzt einfach genießen.“
— Alessio Magagnotti
Dabei gehört Magagnotti zum Aufgebot der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies. Mit seinem Sieg bei einem Rennen der UCI ProSeries zeigte er eindrucksvoll, warum das Team ihm bereits auf höchstem Niveau das Vertrauen schenkt.

Sein bislang bestes Ergebnis bei den Profis hatte Magagnotti Anfang Februar mit Rang drei bei der Trofeo Palma erzielt. Im U23-Kalender konnte er in dieser Saison bereits Siege bei der Istrian Spring Trophy und der Tour de Bretagne feiern.

Dass Deutschland ein gutes Pflaster für den Italiener ist, hatte er schon als Junior gezeigt. Vor zwei Jahren gewann er zwei Etappen der Saarland Trofeo. Mit seinem Etappensieg bei der Deutschland Tour hat Magagnotti sein Sprinttalent nun auch auf der großen Radsportbühne unter Beweis gestellt.

Tour de l’Avenir: Lorenzo Finn führt die Rookies bei der Tour de France des U23-Radsports an

Von 20. bis 26. August bestreiten die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies die 62. Auflage der Tour de l’Avenir. Mit Lorenzo Finn (Italien) geht der amtierende U23-Weltmeister und Sieger des Giro Next Gen als klarer Kapitän an den Start.

Keine andere Rundfahrt im Nachwuchsradsport hat diesen Stellenwert: Die Tour de l’Avenir gilt seit Jahrzehnten als „Tour de France des U23-Radsports“ und steht regelmäßig am Anfang großer Karrieren. In diesem Jahr kommt eine strukturelle Neuerung hinzu – erstmals sind neben Nationalmannschaften auch Development-Teams startberechtigt. Für die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies ist es damit die Premiere bei der wohl prestigeträchtigsten Rundfahrt des Jahres.

Sportlich wartet ein hartes Programm: Sieben Etappen, 926,2 Kilometer und 13.532 Höhenmeter führen von der französischen Küste bis in die Alpen. Gestartet wird erstmals in der Normandie, in Ouistreham-Riva-Bella am Sword Beach, wo am 6. Juni 1944 alliierte Truppen landeten. Über die Loire, die Sologne und Burgund geht es anschließend Richtung Osten, ehe drei Alpenetappen die Entscheidung bringen: zunächst ein Bergzeitfahren von Les Carroz nach Flaine über den Col de la Pierre Carrée mit Gravel-Finale, dann die Königsetappe hinauf zum Col de l’Iseran (2.764 Meter) mit 4.945 Höhenmetern, bevor die Rundfahrt in Italien am Lago Serrù oberhalb von Ceresole Reale endet.

Angeführt wird das Aufgebot der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies von Lorenzo Finn. Für den jungen Italiener ist die Tour de l’Avenir der Höhepunkt einer Saison, in der er den Status des U23-Weltmeisters immer wieder in Ergebnisse umgemünzt hat – unter anderem mit dem Gesamtsieg beim Giro Next Gen. Unterstützt wird Finn von einem breit aufgestellten, starken Team: Davide Donati (Italien), Paul Fietzke (Deutschland), Gustave Blanc (Frankreich), Noah Lindholm Møller Andersen (Dänemark) und Michiel Mouris (Niederlande) komplettieren das Sextett der Rookies.


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„Die Tour de l’Avenir ist das Rennen, auf das ich in diesem Sommer hingearbeitet habe. Das Profil liegt mir – vor allem die letzten drei Tage in den Alpen. Ich komme hierher, um um den Gesamtsieg mitzufahren – aber ich weiß auch, dass diese Rundfahrt lang und unberechenbar ist. Wir haben eine starke Mannschaft dabei und ich hoffe, dass wir über die sieben Tage den Unterschied machen können.“
— Lorenzo Finn
„Mit Lorenzo haben wir einen Fahrer, der bei diesem Rennen zu den Favoriten zählt – das sprechen wir auch offen aus. Gleichzeitig ist die Tour de l’Avenir eine Rundfahrt, bei der man sie nur gemeinsam gewinnt. Der erste Teil mit der über 230 Kilometer langen Etappe nach Saint-Vallier verlangt volle Konzentration, danach entscheiden die Alpen. Für unser Projekt ist es ein großer Schritt, hier erstmals als Development-Team am Start zu sein. Wir sind vorbereitet und freuen uns.“
— Tim Meeusen, Director of Development

Die Tour de l’Avenir 2026

Mi., 19.08. | Teampräsentation, Caen la Mer – Ouistreham Riva-Bella
Do., 20.08. | Etappe 1: Ouistreham Riva-Bella – Argentan, 151,9 Kilometer
Fr., 21.08. | Etappe 2: Nogent-le-Rotrou – Amboise, 116,3 Kilometer
Sa., 22.08. | Etappe 3: Vierzon – Saint-Vallier, 232 Kilometer
So., 23.08. | Etappe 4: Saint-Vallier – Semur-en-Auxois, 131 Kilometer
Mo., 24.08. | Etappe 5 (EZF): Les Carroz – Flaine, 16 Kilometer
Di., 25.08. | Etappe 6: Châtillon-sur-Cluses – Val d’Isère, Col de l’Iseran, 149 Kilometer
Mi., 26.08. | Etappe 7: Strambino – Ceresole Reale, Lago Serrù, 130 Kilometer

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Red Bull – BORA – hansgrohe bereit für Vuelta und drei Wochen voller Chancen

Red Bull – BORA – hansgrohe bereit für Vuelta und drei Wochen voller Chancen
Das Team geht mit einem vielseitigen Aufgebot und Ambitionen in den unterschiedlichsten Rennsituationen in die Spanienrundfahrt.

Primož Roglič, Finn Fisher-Black, Jordi Meeus, Gianni Moscon, Callum Thornley, Luke Tuckwell, Gianni Vermeersch und Frederik Wandahl werden am 22. August in Monaco am Start stehen. Das Aufgebot vereint Grand-Tour-Erfahrung, Sprintstärke, Kletterqualitäten und taktische Vielseitigkeit.

Sven Vanthourenhout, Sportlicher Leiter, sagt: „Unser Hauptziel ist es, eine Etappe zu gewinnen – und hoffentlich mehr als eine, wenn sich die Chancen dazu bieten. Unser zweites großes Ziel ist die Gesamtwertung mit Primož. Wir müssen aber realistisch bleiben, denn seine Vorbereitung verlief nach seinem Sturz ganz anders, als wir ursprünglich erwartet hatten. Wir werden die Situation Schritt für Schritt beurteilen. Wir werden ihn dabei unterstützen, das bestmögliche Ergebnis in der Gesamtwertung zu erzielen, müssen aber auch bereit sein, unsere Ziele gegebenenfalls anzupassen.“

Ein besonnener Ansatz mit Roglič


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Nur wenige Fahrer haben eine so besondere Beziehung zur Vuelta wie Roglič. Mit seinen vier Gesamtsiegen ist er gemeinsam mit Roberto Heras Rekordsieger des Rennens. Doch die Erfolge der Vergangenheit zählen für die 81. Austragung des Rennens nicht. Stattdessen werden die ersten Tage ein klareres Bild davon vermitteln, was möglich ist.

„Ich habe sehr gute Erinnerungen an die Vuelta und fahre dort immer sehr gerne“, sagt Roglič. „Sie viermal zu gewinnen, ist schon etwas, das ich mir nie hätte vorstellen können. Deshalb möchte ich mir keinen zusätzlichen Druck machen. Wir werden von Tag zu Tag schauen, als Team alles geben und versuchen, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Ich freue mich darauf.“

Verschiedene Wege zum Etappenerfolg

Um Etappensiege werden auch Meeus und Fisher-Black fahren. „Jordi wird in den Sprints seine eigenen Chancen bekommen, gleichzeitig wird er sich aber auch voll in den Dienst des Teams stellen“, sagt Vanthourenhout. „Wir wollen ihm Möglichkeiten zum Sprinten geben und gleichzeitig sicherstellen, dass alles zu unseren übergeordneten Zielen passt.“

Fisher-Black eröffnet der Mannschaft andere Möglichkeiten. Der Neuseeländer bestreitet seine dritte Vuelta und bringt die Qualitäten mit, um dann Akzente zu setzen, wenn das Rennen schwerer zu kontrollieren ist: in Ausreißergruppen und selektiven Finals. „Wir wollen, dass Finn offensiv fährt, sich Chancen erarbeitet und sie nutzt, wenn sie sich bieten“, sagt Vanthourenhout.

Fisher-Black selbst ergänzt: „Ich habe das Gefühl, in guter Form ins Rennen zu gehen und würde gerne auf Etappensiege fahren. Ich fahre die Vuelta immer sehr gerne, deshalb freue ich mich sehr, wieder dabei zu sein.“

Die erste Grand Tour für Tuckwell und Thornley

Für Luke Tuckwell und Callum Thornley bedeutet die Vuelta Neuland. Beide geben ihr Grand-Tour-Debüt. Für sie wird es vor allem darum gehen, sich an die besonderen Anforderungen einer dreiwöchigen Landesrundfahrt anzupassen und ihre Ausdauer unter Beweis zu stellen.

„Bei einer ersten Grand Tour gibt es so viele Unbekannte, dass ich mir kein konkretes Ergebnis als Ziel setzen möchte“, sagt Tuckwell. „Ich möchte das Rennen beenden, so viel wie möglich lernen und ein guter Teamkollege sein, wann immer ich gebraucht werde.“

Auch Thornley wird den Fokus auf seine Entwicklung legen, gleichzeitig aber die Freiheit haben, in Ausreißergruppen zu gehen, wenn sich die richtige Gelegenheit bietet. Auch das zweite Einzelzeitfahren ist eine Etappe, auf der seine Stärken besonders zum Tragen kommen könnten.

Erfahrung im Team

Gianni Vermeersch und Gianni Moscon bringen Erfahrung ins Aufgebot. Vermeersch wird auf der Straße eine Führungsrolle übernehmen, schwierige Rennsituationen einschätzen und die Gruppe mit seiner Erfahrung führen, gleichzeitig aber auch selbst offensiv fahren können. Moscons Aufgaben werden stärker auf die Unterstützung von Roglič ausgerichtet sein, insbesondere auf flachen und technisch anspruchsvollen Etappen, auf denen Positionierung, Antizipation und Kontrolle ebenso entscheidend sein können wie Kletterstärke.

Frederik Wandahl komplettiert das Aufgebot und sorgt für zusätzliche taktische Vielseitigkeit. „Wir freuen uns sehr, Frederik im Team zu haben“, sagt Vanthourenhout. „Er hat ein sehr gutes taktisches Rennverständnis. Das wollen wir nutzen. Sei es, um in Ausreißergruppen zu gehen, Chancen zu ergreifen oder das Team zu unterstützen. Die Teilnahme an einer Grand Tour ist für ihn außerdem eine großartige Gelegenheit, sich weiterzuentwickeln.“

Für die kommenden drei Wochen gibt es kein Rezept. Insgesamt will das Team flexibel bleiben: Etappensiege anvisieren, Rogličs Ambitionen in der Gesamtwertung im Verlauf des Rennens immer wieder neu bewerten und die Vielseitigkeit des Aufgebots entsprechend den Anforderungen des jeweiligen Tages einsetzen. Für die jüngeren Fahrer bietet sich zugleich die Chance, den besonderen Rhythmus einer Grand Tour kennenzulernen und im Idealfall stärker in Granada anzukommen, als sie in Monaco gestartet sind.

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Stefan Flessner
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Georg Steinhauser wechselt zu Red Bull – BORA – hansgrohe

Red Bull – BORA – hansgrohe verstärkt sich zur kommenden Saison mit Georg Steinhauser. Der 24-Jährige hat beim deutschen UCI WorldTeam einen mehrjährigen Vertrag unterschrieben.


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Georg Steinhauser absolvierte seine bisherigen WorldTour-Jahre bei EF Education – EasyPost. Zur kommenden Saison kehrt der Deutsche nun in seine Heimat zurück. Mit dem Wechsel zu Red Bull – BORA – hansgrohe schlägt er das nächste Kapitel seiner Karriere auf. Im Team trifft er unter anderem auf Florian Lipowitz. Beide sind bereits vor Beginn ihrer Profikarrieren zwei Jahre gemeinsam in einer Mannschaft gefahren.

In der laufenden Saison unterstrich Georg Steinhauser seine Qualitäten eindrucksvoll. Mit Platz drei in der Gesamtwertung von Paris–Nizza sowie dem Gewinn des Weißen Trikots für den besten Nachwuchsfahrer bewies er erneut seine Vielseitigkeit. Der angriffslustige Kletterspezialist machte bereits 2024 mit seinem spektakulären Solosieg beim Giro d’Italia auf sich aufmerksam und zählt zu den spannendsten deutschen Fahrern im Peloton.
„Georg vereint Kletterstärke, Rennintelligenz und den Willen, offensiv zu fahren. Er hat sich seine Erfolge in den vergangenen Jahren hart erarbeitet und wir sind überzeugt, dass sein Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft ist. Gemeinsam wollen wir seine Entwicklung weiter vorantreiben und ihm die bestmöglichen Voraussetzungen bieten, um den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen.“
— Zak Dempster, Chief of Sports

„Ich freue mich sehr auf die kommenden Jahre bei Red Bull – BORA – hansgrohe! Schon als junger Fahrer war ich Fan des Teams und beeindruckt davon, wie es ein Ziel nach dem anderen erreicht hat. Für eine deutsche Mannschaft mit einem so professionellen und gleichzeitig internationalen Ansatz zu fahren, ist für mich die ideale Plattform, um mich weiterzuentwickeln. Ich möchte mit meinem offensiven Fahrstil zum Erfolg des Teams beitragen, weiß aber auch, wie wichtig eine starke Helferrolle ist. Ich freue mich auf viele unvergessliche Momente im Trikot von Red Bull – BORA – hansgrohe.“
— Georg Steinhauser

Donostia San Sebastian Klasikoa – 221 Km


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1 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 05:23:10
2 CARAPAZ Richard ECU EF Education-EasyPost 00:00
3 TULETT Ben GBR Team Visma | Lease a Bike 00:29
4 SCARONI Christian ITA XDS Astana Team 00:29
5 BILBAO Pello ESP Bahrain Victorious 00:29
6 CICCONE Giulio ITA Lidl-Trek 00:29
7 CHRISTEN Jan SUI UAE Team Emirates-XRG 00:29
8 HIRSCHI Marc SUI Tudor Pro Cycling Team 00:29
9 CAMPRUBÍ Marcel ESP Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:29
10 BISIAUX Léo FRA Decathlon CMA CGM Team 00:29
11 HERMANS Quinten BEL Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:29
12 JORGENSON Matteo USA Team Visma | Lease a Bike 00:29
13 VERMAERKE Kevin USA UAE Team Emirates-XRG 00:29
14 BRAZ AFONSO Clément FRA Groupama-FDJ United 00:29
15 RONDEL Mathys FRA Tudor Pro Cycling Team 00:29
16 OMRZEL Jakob SLO Bahrain Victorious 00:29
17 MAS Enric ESP Movistar Team 00:29
18 GALL Felix AUT Decathlon CMA CGM Team 00:29
19 BARRÉ Louis FRA Team Visma | Lease a Bike 00:29
20 DEBRUYNE Ramses BEL Alpecin-Premier Tech 00:58
21 VAN GILS Maxim BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:58

Historischer vierter Sieg für Evenepoel bei der Clásica San Sebastián

Der Belgier attackiert im Schlussanstieg und bezwingt Carapaz im Sprintduell.

Remco Evenepoel hat nach einer beeindruckenden Aufholjagd und einem perfekt gefahrenen Finale seinen vierten Sieg bei der Clásica San Sebastián gefeiert und damit einen neuen Rekord aufgestellt.
Das Team kontrollierte weite Teile des 221 Kilometer langen Klassikers und hielt die frühe Ausreißergruppe in Reichweite, als sich das Rennen der entscheidenden Abfolge von Anstiegen näherte. Am Jaizkibel schloss Maxim Van Gils zur Spitzengruppe auf und verschaffte dem Team damit vor dem Erlaitz eine wichtige Präsenz an der Spitze.

Doch auf der Abfahrt vom Jaizkibel geriet Evenepoels Rennen rund 50 Kilometer vor dem Ziel plötzlich in Gefahr, als er einen Reifenschaden erlitt. Da der steile Erlaitz unmittelbar bevorstand, musste er für einen Laufradwechsel anhalten und anschließend die Aufholjagd zur Rennspitze aufnehmen.
Am Fuß des Erlaitz unterstützte Giulio Pellizzari die Nachführarbeit, während Van Gils in der Spitzengruppe geduldig abwartete. Schließlich gelang Evenepoel die Rückkehr an die Spitze des Rennens.
Nachdem die Gruppen wieder zusammengekommen waren, übernahm Van Gils erneut die Führungsarbeit und brachte Evenepoel für den Schlussanstieg zum Murgil in eine gute Position. Auf dem steilsten Abschnitt des 2,1 Kilometer langen Anstiegs setzte Evenepoel 8,7 Kilometer vor dem Ziel die entscheidende Attacke. Nur Richard Carapaz konnte folgen.
Das Duo erreichte den Gipfel gemeinsam und behauptete seinen Vorsprung sowohl auf der Abfahrt als auch auf dem Weg nach San Sebastián. Auf der Zielgeraden zog Evenepoel im Sprint an Carapaz vorbei und sicherte sich den Sieg.

Damit ist er nun alleiniger Rekordsieger der Clásica San Sebastián. Nach seinen Erfolgen in den Jahren 2019, 2022 und 2023 hat er das Rennen bei jedem seiner vier Starts gewonnen und den dreimaligen Sieger Marino Lejarreta damit übertroffen.

Das war der härteste meiner vier Siege. Nach der Abfahrt vom Jaizkibel hatte ich einen Platten. Wir wussten, dass es direkt danach auf den Erlaitz ging, deshalb musste ich geduldig bleiben. Natürlich muss ich meinem Team für die ganze Arbeit danken. Giulio Pellizzari hat am Fuß des Erlaitz einen sehr guten Job gemacht und mich so nah wie möglich wieder an die Spitze herangebracht. Maxim hat vorne geduldig auf mich gewartet. Am Ende musste ich die Arbeit meiner Teamkollegen zu Ende bringen. Was für ein Tag und was für ein weiterer schöner Sieg
Remco Evenepoel