Archiv der Kategorie: Teamnews

Giro d’Italia – Etappe 10


Foto: Gerhard Plomitzer

L’Aquila – Foligno (139 km)

1 Peter Sagan (Svk) BORA – hansgrohe 3:10:56
2 Fernando Gaviria Rendon (Col) UAE Team Emirates 0:00:00
3 Davide Cimolai (Ita) Israel Start-Up Nation 0:00:00
4 Stefano Oldani (Ita) Lotto Soudal 0:00:00
5 Gianni Vermeersch (Bel) Alpecin – Fenix 0:00:00
6 Dries De Bondt (Bel) Alpecin – Fenix 0:00:00
7 Andrea Vendrame (Ita) AG2R Citroën Team 0:00:00
8 Vincenzo Albanese (Ita) Eolo – Kometa Cycling Team 0:00:00
9 Elia Viviani (Ita) Cofidis 0:00:00
10 Juan Sebastian Molano Benavides (Col) UAE Team Emirates 0:00:00
11 Nikias Arndt (GER) Team DSM 0:00:00
12 Quinten Hermans (Bel) Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux 0:00:00
13 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana – Premier Tech 0:00:00
14 Gianni Moscon (Ita) INEOS Grenadiers 0:00:00
15 Matthias Brändle (AUT) Israel Start-Up Nation 0:00:00

Gesamtwertung
1 Egan Arley Bernal Gomez (Col) INEOS Grenadiers 38:30:17
2 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck – Quick-Step 0:00:14
3 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana – Premier Tech 0:00:22
4 Giulio Ciccone (Ita) Trek – Segafredo 0:00:37
5 Attila Valter (Hun) Groupama – FDJ 0:00:44
6 Hugh Carthy (GBr) EF Education – Nippo 0:00:45
7 Damiano Caruso (Ita) Bahrain Victorious 0:00:46
8 Daniel Martin (Irl) Israel Start-Up Nation 0:00:52
9 Simon Yates (GBr) Team BikeExchange 0:00:56
10 Davide Formolo (Ita) UAE Team Emirates 0:01:02
11 Daniel Felipe Martinez Poveda (Col) INEOS Grenadiers 0:01:13
12 Marc Soler Gimènez (Esp) Movistar Team 0:01:21
13 Romain Bardet (Fra) Team DSM 0:01:21
14 Louis Vervaeke (Bel) Alpecin – Fenix 0:01:34
15 Emanuel Buchmann (GER) BORA – hansgrohe 0:01:47

Peter Sagan triumphiert nach beeindruckender Teamleistung auf der 10. Etappe des Giro d’Italia und erobert das Sprinttrikot

Vor dem ersten Ruhetag hatten die schnellen Männer auf der 140 km langen Strecke von L’Aquila nach Foligno eine weitere Siegeschance. Ein Anstieg im letzten Renndrittel stellte kein ernsthaftes Hindernis für die Sprinter dar, und da es danach über eine lange Abfahrt flach ins Ziel ging schien die Strecke prädestiniert für einen Massensprint. Einer Ausreißergruppe gelang es dem Feld zu enteilen, aber ihre Bemühungen zahlten sich letztlich nicht aus, denn das Hauptfeld fuhr das Loch rechtzeitig wieder zu. In der entscheidenden Rennphase rückte BORA – hansgrohe nach vorne und machte das Tempo, um die Sprinter unter Druck zu setzen und dank starker Teamleistung mussten mehrere der Sprinter abreißen lassen. Maciej Bodnar und Daniel Oss übernahmen auf den letzten Kilometern das Kommando und auf der Zielgeraden zeigte Peter Sagan in der Hektik der Zielankunft perfektes Timing und überquerte siegreich die Ziellinie in Foligno. Mit seinem Sieg erobert er auch das Sprinttrikot.

Reaktionen im Ziel

„Heute war ein sehr guter Tag für das Team. Ein großes Dankeschön an meine Teamkollegen für ihren starken Einsatz. Wir haben unser Bestes gegeben, und jeder hat sehr hart gearbeitet, um es eine schwere Etappe zu machen. Obwohl es uns gelang einige der reinen Sprinter abzuhängen, waren im Finale noch ein paar schnelle Männer dabei. Wenn das Tempo den ganzen Tag hoch ist, ist es für mich einfacher. Auf den ersten Etappen dieses Giro hatte ich jeden Tag gute Beine, aber wenn die ersten 150 km einfach sind, ist es für mich schwieriger, die reinen Sprinter zu schlagen, wenn die entscheidende Rennphase auf den letzten 30 km stattfindet. Ich habe jetzt auch das Sprinttrikot, aber der Giro ist noch lang und wir haben noch die Hälfte vor uns. Wir werden nun von Tag zu Tag sehen, was wir erreichen können.“ – Peter Sagan

„Wir wussten, dass wir heute eine Chance auf den Sieg hatten. Es war eine Etappe für Sprinter, aber heute war es anders als auf den vorherigen Etappen, weil es kurz und direkt vor dem Ruhetag war. Wir wollten, dass nur eine kleine Ausreißergruppe weggeht, und das ist uns auch gelungen. Wir waren uns bewusst, dass wir zusammen mit den anderen Sprinterteams die Spitzengruppe einholen mussten. Es gab also vier bis fünf Teams, die vorne arbeiteten und einen Massensprint im Ziel herbeiführen wollten. Aber wir wollten ein hartes Rennen, vor allem in den Anstiegen, so dass wir entweder ein paar Sprinter abhängen konnten, oder dass wir in einer reduzierten Gruppe ins Ziel kommen konnten. Das haben wir auch erreicht und jeder einzelne unserer Fahrer hat sich mächtig ins Zeug gelegt. Sie haben perfekt gearbeitet bis zum letzten Kilometer, wo Peter das Kommando übernahm und einen tollen Sprint hinlegte. Das ist natürlich ein schöner Sieg für uns!“ – Jan Valach, Sportlicher Leiter

Giro d’Italia – Etappe 8

Foggia – Guardia Sanframondi (170 km)

1 Victor Lafay (Fra) Cofidis 4:06:47
2 Francesco Gavazzi (Ita) Eolo – Kometa Cycling Team 0:00:36
3 Nikias Arndt (GER) Team DSM 0:00:37
4 Nelson Oliveira (Por) Movistar Team 0:00:41
5 Giovanni Carboni (Ita) Bardiani CSF Faizanè 0:00:44
6 Kobe Goossens (Bel) Lotto Soudal 0:00:58
7 Victor Campenaerts (Bel) Team Qhubeka ASSOS 0:01:00
8 Alexis Gougeard (Fra) AG2R Citroën Team 0:01:54
9 Fernando Gaviria Rendon (Col) UAE Team Emirates 0:03:04
10 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick-Step 0:04:48
11 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana – Premier Tech 0:04:48
12 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:04:48
13 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck – Quick-Step 0:04:48
14 Gianni Moscon (Ita) INEOS Grenadiers 0:04:48
15 Damiano Caruso (Ita) Bahrain Victorious 0:04:48

Gesamtwertung
1 Attila Valter (Hun) Groupama – FDJ 31:10:53
2 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck – Quick-Step 0:00:11
3 Egan Arley Bernal Gomez (Col) INEOS Grenadiers 0:00:16
4 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana – Premier Tech 0:00:24
5 Hugh Carthy (GBr) EF Education – Nippo 0:00:38
6 Damiano Caruso (Ita) Bahrain Victorious 0:00:39
7 Giulio Ciccone (Ita) Trek – Segafredo 0:00:41
8 Daniel Martin (Irl) Israel Start-Up Nation 0:00:47
9 Simon Yates (GBr) Team BikeExchange 0:00:49
10 Louis Vervaeke (Bel) Alpecin – Fenix 0:00:50
11 Davide Formolo (Ita) UAE Team Emirates 0:00:55
12 Daniel Felipe Martinez Poveda (Col) INEOS Grenadiers 0:01:06
13 Marc Soler Gimènez (Esp) Movistar Team 0:01:14
14 Romain Bardet (Fra) Team DSM 0:01:14
15 Emanuel Buchmann (GER) BORA – hansgrohe 0:01:40

Emanuel Buchmann beendet die 8. Etappe des Giro d’Italia mit der Favoritengruppe, während Ausreißer den Sieg holen

Eine 173 km lange Etappe und rund 3,000 Höhenmeter waren heute auf der südlichsten Etappe des Giros zu bewältigen. Nach dem Start in Foggia führte die Strecke über hügeliges Terrain bis 50 km vor dem Ziel der 20 km lange Anstieg nach Bocca della Selvaes und kurz vor dem Ziel der Schlussanstieg nach Guardia Sanframondi warteten. Auf der heutigen Strecke hatte eine Ausreißergruppe gute Chancen auf den Sieg und nach mehreren erfolglosen Versuchen gelang es letztlich einer neunköpfigen Gruppe sich vom Feld zu lösen. Das Peloton ließ die Flüchtlinge ziehen und die Gruppe konnte zwischenzeitlich einen Vorsprung von mehr als 7 Minuten herausfahren. Am Ende konnte die Spitze nicht mehr gestellt werden und V. Lafay rollte als Erster der Ausreißergruppe über die Ziellinie. Emanuel Buchmann war bester BORA – hansgrohe Fahrer, der das Ziel mit der Gruppe von GC-Favoriten erreichte, und jetzt den 15. Platz in der Gesamtwertung belegt.

Reaktionen im Ziel

„Es war von Anfang an eine hektische Etappe mit viel Seitenwind aber wir waren immer vorne mit dabei und nachdem sich die Ausreißergruppe gebildet hatte, war es ein ziemlich kontrolliertes Rennen. Ich hatte gute Unterstützung, meine Teamkollege brachten mich vor dem letzten Anstieg in eine sehr gute Position und ich kam mit der Gruppe von Favoriten ins Ziel. Ich bin auch zufrieden damit, wie ich mich heute fühlte, bei dem guten Wetter ging alles doch viel besser. Jetzt müssen wir sehen, was in den nächsten Tagen passiert.“ – Emanuel Buchmann

„Heute haben wir uns auf Emu konzentriert. Wir wussten auch, dass es auf dieser Etappe eine gute Chance gab, dass die Spitzengruppe durchkommen würde, und so haben wir versucht, mit mehreren Fahrern in die Ausreißergruppe zu gehen. Leider hat das heute nicht geklappt. Aber am Ende konnte Emu mit den Besten des Gesamtklassements das Ziel erreichen und hat keine Zeit verloren.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter

Campenaerts 7th after impressive breakaway effort on stage 8 of Giro d’Italia

Guardia Sanframondi, 15 May 2021 – A brave, fighting performance from Victor Campenaerts saw the Belgian take a strong seventh position on the uphill finish to Guardia Sanframondi on stage 8 of the Giro d’Italia.
The stage was won by Victor Lafay (Cofidis) ahead of Francesco Gavazzi (Eolo-Kometa) while Attila Valter (FDJ) retained the race lead overall.
On a day where the fight to get into the breakaway was particularly brutal, and saw numerous attempts by our own riders to make it, a group of eight riders eventually made their escape after approximately 55km. Campenaerts, as he’d promised prior to the start, refused to miss out and time-trialed his way to bridging the gap in the main move of the day.
After joining the leaders, the gap to the peloton rapidly stretched and looked likely that he the stage-winner would come from the breakaway. Campenaerts duly played his part and then safely navigated the long descent ahead of the climb to the finish before launching an attack of his own with about 7km to go.
Campenaerts was joined by Giovanni Carboni in the late surge for glory but the efforts of the day took their toll on the final climb and Campenaerts then gamely hung on for an excellent seventh place overall.

Victor Campenaerts
[On bridging the gap] It was terrible, really really terrible. I tried a few times to get in before we had a small climb and then I suffered a lot to get over the climb and then the breakaway went for free in the downhill.
I was not so happy to see that so I thought to let’s try and get there but they didn’t wait for me and the peloton was also chasing at that point with Bora. So that was my time trial of the day, early on in the stage when nobody was watching television!
I knew it would be very, very hard to win the stage with an uphill finish because I am not really a climber but I managed to get into a successful break and I also tried to do some sort of a final to try and escape before we hit the climb, I put a lot of effort into that for only 10 seconds.

Hendrik Redant – Sports Director
It was very strong performance from Victor today and he spent a huge amount of energy just to get into the break, as there were already eight guys in the front. It was really hard to close the gap at that point as there was already a lot of speed there and he really had to go fast.
He was riding to win today. We were planning on making an attack with about 20km to go as we knew the last climb was not going to be easy against Lafay and Gavazzi but we rode to win, he tried and got away a few times but at the end that last climb killed him off.
It was a great effort from Victor, sad we couldn’t win it and compliments to the winner and his team. A performance like this for the team is good for the morale of the team.

Giro d’Italia – Etappe 7


Foto: Gerhard Plomitzer

Notaresco – Termoli (181 km)

1 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 4:42:12
2 Davide Cimolai (Ita) Israel Start-Up Nation 0:00:00
3 Tim Merlier (Bel) Alpecin – Fenix 0:00:00
4 Matteo Moschetti (Ita) Trek – Segafredo 0:00:00
5 Andrea Pasqualon (Ita) Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux 0:00:00
6 Fernando Gaviria Rendon (Col) UAE Team Emirates 0:00:00
7 Dylan Groenewegen (Ned) Jumbo – Visma 0:00:00
8 Max Kanter (GER) Team DSM 0:00:00
9 Filippo Fiorelli (Ita) Bardiani CSF Faizanè 0:00:00
10 Juan Sebastian Molano Benavides (Col) UAE Team Emirates 0:00:00
11 Fabio Felline (Ita) Astana – Premier Tech 0:00:00
12 Giacomo Nizzolo (Ita) Team Qhubeka ASSOS 0:00:00
13 Gianni Moscon (Ita) INEOS Grenadiers 0:00:00
14 Peter Sagan (Svk) BORA – hansgrohe 0:00:00
15 Elia Viviani (Ita) Cofidis 0:00:00

1 VALTER Attila HUN GROUPAMA – FDJ 26:59:18
2 EVENEPOEL Remco BEL DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:11
3 BERNAL GOMEZ Egan Arley COL INEOS GRENADIERS 00:16
4 VLASOV Aleksandr RUS ASTANA – PREMIER TECH 00:24
5 VERVAEKE Louis BEL ALPECIN-FENIX 00:25
6 CARTHY Hugh John GBR EF EDUCATION – NIPPO 00:38
7 CARUSO Damiano ITA BAHRAIN VICTORIOUS 00:39
8 CICCONE Giulio ITA TREK – SEGAFREDO 00:41
9 MARTIN Daniel IRL ISRAEL START-UP NATION 00:47
10 YATES Simon Philip GBR TEAM BIKEEXCHANGE 00:49

Pech für Peter Sagan im Sprintfinale der 7. Etappe des Giro d’Italia

Nach der gestrigen brutalen Bergetappe kamen auf der 178 km langen flachen Etappe von Notaresco nach Termoli entlang der Adriaküste die Sprinter wieder zum Zug. Die Strecke führte über einen kurzen aber recht anspruchsvollen Anstieg in Chieti, wo Peter Sagan beim letztjährigen Giro eine entschiede Attacke lancierte und letztlich als Solist einen spektakulären Etappensieg erkämpfte. Auf den finalen Kilometern gab es einige winkelige Straßen und eine kurze aber steile Rampe, die jedoch einem Massensprint nicht im Wege standen. Die Bemühungen der frühen dreiköpfigen Ausreißergruppe sich ins Ziel zu retten blieb unbelohnt, denn mit 15 km bis zum Ziel war sie wieder eingeholt. Für BORA – hansgrohe war es wichtig, dass Emanuel Buchmann vor den anspruchsvollen Etappen am Wochenende möglichst kräftesparend das Ziel erreichte, während Peter Sagan versuchte ein gutes Resultat einzufahren. Nach einem starken Lead-Out von Daniel Oss wurde Peter allerdings auf der Zielgeraden fast in die Bande gedrückt und konnte deshalb nicht mehr beim finalen Sprint mitmischen. Er überquerte die Ziellinie auf dem 14. Rang, während C. Ewan den Etappensieg holte.

Reaktionen im Ziel

„Ich würde sagen, dass heute eine bittersüße Etappe war. Ich hatte starke Beine, ich habe mich gut gefühlt und das Team war fantastisch. Sie haben perfekt gearbeitet, um mich zu unterstützen und gut zu positionieren, besonders auf den schwierigen letzten Kilometern. Ich war in einer guten Position für den finalen Sprint, aber ein Fahrer vor mir hat mich fast gegen die Absperrungen gedrängt und da konnte ich leider nichts mehr machen.“ – Peter Sagan

„Heute war eine Sprintetappe, die Peter sehr gut lag. Das Finale war knifflig, mit einer scharfen Rechtskurve 1,5 km vor dem Ziel, gefolgt von einem kurzen und steilen Anstieg. Peter war sehr gut positioniert, die Jungs haben den ganzen Tag einen ausgezeichneten Job gemacht und Daniel Oss ist einen sehr guten Lead-Out gefahren. Leider wurde Peter auf den letzten paar hundert Metern von einem anderen Fahrer eingeklemmt, berührte die Absperrungen und das war das Ende von seinem Sprint.“ – Jan Valach, Sportlicher Leiter

Pozzovivo forced to withdraw from Giro d’Italia following stage 6 crash

Team Qhubeka ASSOS’ general classification leader Domenico Pozzovivo has sadly been forced to withdraw from the 104th Giro d’Italia following crashing twice on stage six from Grotte di Frasassi to Ascoli Piceno.

The 38-year-old crashed twice in the opening kilometres of the race, in extremely wet conditions, but gamely fought his way to the finish line as Ascoli Piceno.
Upon finishing he was immediately attended to by our team doctor and had an x-ray examination of the affected arm and ribs, which showed no sign of fracture. After an intensive night of treatment, a further assessment was conducted on Friday morning where it was deemed that it would not be possible to safely continue.

2021 saw Pozzovivo start the Corsa Rosa for the 15th time, with his ambitions high following his 11th place overall finish in 2020, and he started in blistering fashion with a superb opening stage time trial in Turin.
In 2019 Pozzovivo sustained major injuries in a crash with a car that at the time looked likely to end his career, before regaining full fitness and joining the team in January 2020.

Domenico Pozzovivo
I’m very sad to leave the Giro because my shape was very good and the team was doing a great Giro. It’s very hard to give up but my left arm, elbow, is in a condition that I can’t stay on a bike in any way so I had to take this decision.
Yesterday I went above the limit to finish the stage and to have some more hours to see the consequences of the crash. During the stage I was in big trouble to stay on the bike so I expected a miracle during the night but it hasn’t happened.
It will be very difficult in the next few days watching the other riders doing the climbs, the other mountain stages, but I think that I will be busy trying to recover very quickly and this is already a big motivation to come back earlier.

Gabriele Missaglia – Sports Director
This is obviously not good news for the team and I’m so disappointed for Domenico following the two crashes inside the first 10km. But at the same time we know that this is a part of our job and so in the next stages our strategy will change and we must continue in this Giro on other goals: day-by-day.
When Domenico left the team this morning I told him to stay calm, we did the absolute maximum as a team to keep him in the race. Our medical team worked through the night to give him the best chance to start this morning but finally it was impossible, and so we wish him a swift recovery. We all know he is a fighter, and the epitomises the spirit in this team.

Tour de Hongrie – Etappe 2

2. Etappe: Balatonfüred – Nagykanizsa – 183 Km
13.5.2021
1 MEEUS Jordi BEL BORA – HANSGROHE 04:03:55 44,91
2 DAINESE Alberto ITA TEAM DSM 00:00
3 BAUHAUS Phil GER BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
4 KOOIJ Olav NED JUMBO-VISMA 00:00
5 GROVES Kaden AUS TEAM BIKEEXCHANGE 00:00
6 BARBIER Rudy FRA ISRAEL START-UP NATION 00:00
7 THEUNS Edward BEL TREK – SEGAFREDO 00:00
8 DUPONT Timothy BEL BINGOAL PAUWELS SAUCES WB 00:00
9 GONZALEZ LOPEZ David ESP CAJA RURAL-SEGUROS RGA 00:00
10 WARLOP Jordi BEL SPORT VLAANDEREN – BALOISE 00:00

1 MEEUS Jordi BEL BORA – HANSGROHE 07:58:03
2 BAUHAUS Phil GER BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
3 PATERSKI Maciej POL VOSTER ATS TEAM 00:06
4 DAINESE Alberto ITA TEAM DSM 00:08
5 MARECZKO Jakub ITA VINI ZABU‘ 00:08
6 STOSZ Patryk POL VOSTER ATS TEAM 00:08
7 SEVILLA LOPEZ Diego Pablo ESP EOLO-KOMETA CYCLING TEAM 00:08
8 PELIKÁN János Zsombor HUN ANDRONI GIOCATTOLI – SIDERMEC 00:10
9 THEUNS Edward BEL TREK – SEGAFREDO 00:11
10 VAN DEN BOSSCHE Fabio BEL SPORT VLAANDEREN – BALOISE 00:12

Jordi Meeus gewinnt die zweite Etappe der Tour de Hongrie im Sprint

Die zweite Etappe der Tour de Hongrie wurde erneut durch eine Ausreisergruppe geprägt, welche einen Vorsprung von maximal 7 Minuten herausfahren konnte. Auf dem regnerischen Abschnitt entlang des Balatons standen zu Beginn des Rennens zwei Bergwertungen auf dem Programm. Wie am Vortag wurden die Ausreißer auch heute vom Hauptfeld kontrolliert und schließlich wenige Kilometer vor dem Ziel eingeholt, sodass es nach 183 Kilometer zum Massensprint kam. Die BORA-hansgrohe Fahrer konnten ihre Stärke perfekt ausspielen und Jordi Meeus in eine ideale Ausgangsposition für den Sprint bringen. Dieser konnte die Vorarbeit der Kollegen mit einem starken Sprint vollenden und den Etappensieg davontragen. Leider waren aber Patrick Gamper und Ben Zwiehoff in Stürze verwickelt. Letzterer befindet sich mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch im Krankenhaus.

Reaktionen im Ziel
„Erstmal sind wir natürlich mit dem Sieg heute super zufrieden. Juraj ist heute den ganzen Tag von vorne gefahren und hat die Spitzengruppe perfekt kontrolliert. Im Finale ist das Team dann einen tollen Sprint gefahren und Jordi hat alles richtig gemacht und daher verdient gewonnen. Leider waren aber Patrick und Ben in Stürze verwickelt und wir müssen sehen, wie es für sie weitergeht. An dieser Stelle gute Besserung!“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

„Vielen Dank an das gesamte Team! Die Jungs haben einen tollen Job gemacht und hatten viel Vertrauen in mich. Heute war unser Timing besser als gestern und ich konnte einen nahezu perfekten Sprint fahren. Ich bin super froh, dass ich die Chance genutzt habe und heute gewinnen konnte. Jetzt ist es unser Ziel in den nächsten Tagen noch eine Etappe zu gewinnen.“ – Jordi Meeus

On a momentous day for Hungarian cycling that saw Attila Valter, the reigning champion of his national tour, take over the pink jersey in the Giro d’Italia, Jordi Meeus (Bora–Hansgrohe) scored a double whammy in stage2 of the Tour de Hongrie by claiming the bunch sprint and seizing the yellow jersey in Nagykanizsa.As in the opening stage, the first drops of rain began to fall on the northern shore of Lake Balaton just as the 130-strong peloton took the neutralised start in the lakeside town of Balatonfüred. Following the 7.7km parade, the 183km stage2 of the Tour de Hongrie got under way at the exit from Aszófő, nestled at the foot of the verdant Balaton-felvidék, or Balaton Uplands. The Hungarian national champion, Viktor Filutás(Giotti Victoria–Savini Due), hit the tarmac in the early moments of the stage. The rolling terrain of the first part of the course was perfect for the formation of a strong breakaway, and a seven-man group detached from the peloton shortly before the topof the Balatonszőlős climb, which came after 13kilometres of racing and, at 384metres, was the highest point of the stage.Pole Maciej Paterski (Voster ATS Team) covered for his teammate Patryk Stosz, who started the day in the best climber’s red jersey, and grabbed top points on the category3 climb, ahead of Sergio Román Martín (Caja Rural–Seguros RGA) and another Spaniard, Diego Pablo Sevilla (Eolo–KometaCycling Team), who was in his second breakaway in as many days. Their companions on the road were another Pole, Paweł Bernas (Mazowsze–Serce Polski), Italian Emanuele Onesti (Giotti Victoria–Savini Due), Dane Alexander Kamp (Trek–Segafredo) and Hungarian János Zsombor Pelikán (Androni Giocattoli–Sidermec).The difference surged to 3′45′′ after 25kilometres of racing. The order at the top of the second and final categorised climb of the day, the category3 Vigántpetend, was the same as on the previous ascent, as Paterski outclimbed Martín and Sevilla once more to take over the lead in the mountains classificationfrom his teammate Stosz.Shortly after, their advantage over the peloton peaked at 6′25′′ after covering 42.5km in the first hour of racing, leading a coalition of sprinters‘ teams to contribute one rider each to pacing duties. This cut the difference to5′40′′ near Badacsony, a dormant volcano whose region is known for its dry white wine, and further to 4′10′′ at the halfway point in Tapolca, where Paterski took the first intermediate sprint ahead of Kamp and Pelikán.The gap decreased to just three minutes with 76kilometres to go, near the 13th-century Sümeg Castle, and crashed through the two-minute barrier 55kilometres before the line. Wary of a
premature neutralisation, the peloton eased up a bit and the gap bounced back to 2′30′′ at the second intermediate sprint in Hévíz, where Pelikán beat Paterski and Sevilla for the top spot. 31kilometres before the finish line, as the race went through the Little Balaton, a nature reserve home to over 250species of birds, the peloton spotted its prey again and cut its deficit to just 1′50′′. The third intermediate sprint, taken by Paterski ahead of Bernas in Zalakaros, heralded the disintegration of the escape group, leaving Kamp, Paterski, Bernas and Pelikán alone at the front. The quartet reached the 10km to go mark with a slim 35-second margin. A wave of euphoria swept through the crowd in the finish area and boosted the morale of the breakaway when the speaker announced that local hero and reigning Tour de Hongrie champion Attila Valter had taken pink in the Giro d’Italia. The thought of capping this historic day for his country with a stage win to his name must have surely crossed Pelikán’s mind, but it was not to be. He and his three remaining companions were swallowed up by the peloton with 1.7km to go despite two consecutive crashes in the main group a few seconds earlier.Once again, it all came down to a mass sprint, but unlike yesterday, the final kilometre had an average gradient of 2% that only got worse in the last 200metres. 22-year-old Belgian Jordi Meeus, third in the opening stage, dug deep to beat Italian Alberto Dainese (Team DSM) and yellow jersey Phil Bauhaus (Bahrain Victorious) by a nose and pick up his maiden win in the colours of Bora–Hansgrohe, which he joined this year. Meeus is also the new overall leader, tied on time with Bauhaus. The rules state that if multiple riders are tied on time andhave the same total of classifications obtained in each stage, as happened today, the lead goes to the top-placed rider in the stage of the day. However, revenge need not be a dish best served cold for Bauhaus, as tomorrow’s stage3 to Tata is also likely to end in a bunch sprint.
@ASO

Giro d’Italia – Etappe 6

Grotte di Frasassi – San Giacomo (160 km)
1 Gino Mäder (SUI) Bahrain Victorious 4:17:52
2 Egan Arley Bernal Gomez (Col) INEOS Grenadiers 0:00:12
3 Daniel Martin (Irl) Israel Start-Up Nation 0:00:12
4 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck – Quick-Step 0:00:12
5 Giulio Ciccone (Ita) Trek – Segafredo 0:00:14
6 Damiano Caruso (Ita) Bahrain Victorious 0:00:25
7 Daniel Felipe Martinez Poveda (Col) INEOS Grenadiers 0:00:25
8 Marc Soler Gimènez (Esp) Movistar Team 0:00:27
9 Hugh Carthy (GBr) EF Education – Nippo 0:00:29
10 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana – Premier Tech 0:00:29
11 Simon Yates (GBr) Team BikeExchange 0:00:29
12 Attila Valter (Hun) Groupama – FDJ 0:00:29
13 Emanuel Buchmann (GER) BORA – hansgrohe 0:00:40
14 Romain Bardet (Fra) Team DSM 0:00:40
15 Tobias Svendsen Foss (Nor) Jumbo – Visma 0:00:40

Gesamtwertung
1 Attila Valter (Hun) Groupama – FDJ 22:17:06
2 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck – Quick-Step 0:00:11
3 Egan Arley Bernal Gomez (Col) INEOS Grenadiers 0:00:16
4 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana – Premier Tech 0:00:24
5 Louis Vervaeke (Bel) Alpecin – Fenix 0:00:25
6 Hugh Carthy (GBr) EF Education – Nippo 0:00:38
7 Damiano Caruso (Ita) Bahrain Victorious 0:00:39
8 Giulio Ciccone (Ita) Trek – Segafredo 0:00:41
9 Daniel Martin (Irl) Israel Start-Up Nation 0:00:47
10 Simon Yates (GBr) Team BikeExchange 0:00:49
11 Davide Formolo (Ita) UAE Team Emirates 0:00:55
12 Daniel Felipe Martinez Poveda (Col) INEOS Grenadiers 0:01:06
13 Marc Soler Gimènez (Esp) Movistar Team 0:01:14
14 Romain Bardet (Fra) Team DSM 0:01:14

Im Gegensatz zu Paris-Nizza hat es Gino Mäder diesmal als Solosieger ins Ziel geschafft und wurde nicht auf den letzten Metern vom Gesamtführenden überspurtet. Dieser Etappensieg stellt seinen bisher größten Erfolg als Berufsfahrer dar. Nach dem ungücklichen Ausscheiden von Topfavorit Mikel Landa gestern nach Sturz zeigte das Team Bahrain Victorious bei der 6. Etappe des Giro tolle Moral, Matej Mohoric und Gino Mäder gehörten einer frühen Ausreißergruppe bei dieser schweren Etappe an. Matej Mohoric arbeitete sehr viel für seinen Teamkollegen und hielt das Tempo der Ausreißer hoch, dabei waren noch Bauke Mollema (TREK-Segafredo) und Dario Cataldo (Movistar). Die beiden konnten, nachdem Mohoric seine gute Arbeit verrichtet hatte, den Antritt von Gino Mäder nicht parieren und die Favoriten kamen am Ende während ihrer Positionskämpfe am Schlußanstieg nicht mehr ganz an Gino Mäder heran.
Bei den Favoriten zeigte sich Egan Bernal (Team INEOS Grenadier) als stärkster Fahrer, sein Team hatte seine Schlußattacke perfekt vorbereitet.

Emanuel Buchmann wird 13. bei erster Bergankunft des Giro d’Italia und verbessert seine Position in der Gesamtwertung

Am sechsten Renntag wartete die erste längere Bergankunft auf das Peloton. Nach dem Startschuss in Grotte di Frasassi ging es über 160 km bergiges Terrain nach Ascoli Piceno wo die 15,5 km lange und 6,1 Prozent steile Schlusssteigung zum San Giacomo den ersten echten Härtetest der Rundfahrt darstellte. Nach einigen erfolglosen Ausreißversuchen konnte sich letztlich eine starke achtköpfige Fluchtgruppe absetzen, in der Hoffnung ausreichend Vorsprung herauszufahren, um am Ende vor den Favoriten das Ziel zu erreichen. Mit 60 km zum Schluss lag der Abstand der Spitze noch bei fünf Minuten, doch als Ineos Grenadiers im Feld aufs Tempo drückte, riss das Peloton auseinander und der Rückstand zu den Ausreißern begann sich schnell zu reduzieren. BORA – hansgrohe befand sich zu diesem Zeitpunkt in der ersten Gruppe der Favoriten. Im Schlussanstieg sprengte E. Bernal diese Gruppe mit einer Attacke auf den letzten Kilometern. Emanuel Buchmann führte eine zweite Gruppe an, die wenige Sekunden hinter den restlichen Favoriten fuhr. Am Ende gelang es G. Mäder aus der Ausreißergruppe die Etappe zu gewinnen, während der Ravensburger auf dem 13. Platz die Ziellinie überquerte und damit auf den 16. Platz in der Gesamtwertung aufrückte.

Reaktionen im Ziel

„Es war eine extrem harte Etappe unter schwierigen Bedingungen, sehr nass und kalt, aber alle im Team haben sich sehr bemüht, mir zu helfen. Vor allem Felix und Matteo haben mich auf den letzten Kilometern gut unterstützt. Leider konnte Felix nach seinem Sturz nicht mehr zurückkommen, aber Matteo war im letzten, entscheidenden Anstieg immer noch bei mir. Ich habe mein Bestes gegeben, um in der letzten Steigung so lange wie möglich in der Gruppe der Favoriten zu bleiben und zu versuchen, den Zeitverlust so gering wie möglich zu halten. Wir hatten in diesem ersten Teil des Giro wirklich furchtbares Wetter und ich hoffe, dass es von nun an besser wird.“ – Emanuel Buchmann

„Ich glaube, es war ein ziemlich guter Tag für uns, Emu hat sich im Gestamtklassement um 10 Plätze auf Platz 16 verbessert. Der besonders gute Aspekt, den wir aus dieser Etappe ziehen können, ist, dass Emu in der Lage ist, mit den Besten zu klettern. Alle im Team haben einen ausgezeichneten Job gemacht, um Emu gut zu unterstützen. Im letzten Ort vor dem Start des Schlussanstiegs waren wir in einen Sturz verwickelt. Felix ging in einer Kurve zu Boden, und obwohl es nichts Ernstes war, konnte er leider nicht wieder zu der ersten Gruppe aufschließen. Matteo war der letzte Fahrer bei Emu im Anstieg, und hat ihn geschützt und gut positioniert. Aus meiner Sicht können wir mit der heutigen Etappe zufrieden sein. Das Wetter war wirklich schlecht, aber das Gute daran ist, dass unsere Jungs immer in einer guten Position in den entscheidenden Momenten waren.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter

Giro d’Italia – Etappe 5

Modena – Cattolica – 177 Km

Foto: Gerhard Plomitzer

1 EWAN Caleb AUS LOTTO SOUDAL 04:07:01 42,99
2 NIZZOLO Giacomo ITA TEAM QHUBEKA ASSOS 00:00
3 VIVIANI Elia ITA COFIDIS 00:00
4 SAGAN Peter SVK BORA – HANSGROHE 00:00
5 GAVIRIA RENDON Fernando COL UAE TEAM EMIRATES 00:00
6 MOSCHETTI Matteo ITA TREK – SEGAFREDO 00:00
7 PASQUALON Andrea ITA INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 00:00
8 GROENEWEGEN Dylan NED JUMBO-VISMA 00:00
9 BELLETTI Manuel ITA EOLO-KOMETA CYCLING TEAM 00:00
10 CIMOLAI Davide ITA ISRAEL START-UP NATION 00:00

1 DE MARCHI Alessandro ITA ISRAEL START-UP NATION 17:57:45
2 VERVAEKE Louis BEL ALPECIN-FENIX 00:42
3 OLIVEIRA Nelson POR MOVISTAR TEAM 00:48
4 VALTER Attila HUN GROUPAMA – FDJ 01:00
5 EDET Nicolas FRA COFIDIS 01:15
6 VLASOV Aleksandr RUS ASTANA – PREMIER TECH 01:24
7 EVENEPOEL Remco BEL DECEUNINCK – QUICK-STEP 01:28
8 BETTIOL Alberto ITA EF EDUCATION – NIPPO 01:37
9 CARTHY Hugh John GBR EF EDUCATION – NIPPO 01:38
10 BERNAL GOMEZ Egan Arley COL INEOS GRENADIERS 01:39

Peter Sagan Vierter nach hektischem Finale auf der 5. Etappe des Giro d’Italia

Auf der heutigen 171 km langen flachen Etappe von Modena nach Cattollica, die das Peloton bis an die adriatische Riviera führte, waren wieder die Sprinter an der Reihe und die Entscheidung fiel somit auch in einem Massensprint. Nach der gestrigen Regenschlacht waren die Wetterverhältnisse heute viel angenehmer und das Peloton ging das Rennen etwas entspannter an. Zwei Fahrer begaben sich gleich nach dem Startschuss in die Flucht, aber das Feld ließ sie nicht lange gewähren und holte das Duo nach 70 km wieder ein. Beim ersten Zwischensprint in Imola konnte Peter Sagan drei Punkte im Kampf um das Sprinttrikot sammeln. Danach blieb das Renngeschehen für längere Zeit unverändert während mehrere Teams, unter ihnen BORA – hansgrohe, gemeinsam das Tempo machten. 20 km später versuchten zwei Ausreißer ihr Glück in der Flucht, wurden aber auf den letzten Kilometern wieder gestellt. Nach einem starken Lead-Out von Daniel Oss lag Peter in dritter Position auf der Zielgeraden, lancierte von dieser Stelle seinen Sprint, und überquerte die Ziellinie beim Sieg von C. Ewan als Vierter.
Reaktionen im Ziel

„Wie erwartet, war es ein Tag für die reinen Sprinter, mit ziemlich technischen und kniffligen letzten Kilometern. Das Team hat wieder einen hervorragenden Job gemacht, Felix und Daniel waren auf dem letzten Kilometer sehr stark. Ich war in einer guten Position und hatte ein starkes Tempo, als ich mich für meinen Sprint bereit machte. Aber der Fahrer vor mir nahm raus, so dass ich auf den letzten Metern nicht mehr die optimale Geschwindigkeit hatte.“ – Peter Sagan

„Heute war eine Etappe wie aus dem Lehrbuch für Sprinter. Es war also klar, dass alle Teams mit endschnellen Männern einen Massensprint herbeiführen wollten. In der Mitte der Etappe gab es sehr starken Seitenwind, aber das hatte keinen großen Einfluss auf das Rennen, so dass am Ende alles für ein schnelles Finish im letzten und kniffligen Teil des Parcours an der Küste bereit war. Unser Fokus lag auf Peter, also das Team war da, um ihn zu unterstützen, aber auch um sicherzustellen, dass Emanuel sicher blieb und Stürze oder Zeitverluste vermieden werden. Peter war auf dem letzten Kilometer in einer ausgezeichneten Position, und Felix und Daniel haben einen tollen Job gemacht ihn zu positionieren. Er war in dritter Position, als er seinen Sprint starten wollte, aber verlor danach etwas an Geschwindigkeit und kam am Ende als Vierter ins Ziel.“ – Jan Valach, Sportlicher Leiter

Nizzolo takes the Giro d’Italia maglia ciclamino after nailbiting second on stage 5

Cattolica, 12 May 2021 – Team Qhubeka ASSOS sprinter Giacomo Nizzolo took yet another second place Giro d’Italia stage finish after being pipped on the line by Caleb Ewan on the stage five in Cattolica.
The European and Italian champion also placed second on stage two of the race, and so today’s result sees him take the lead in the points classification and so he will don the maglia ciclamino on Thursday in stage six.
After a fairly quiet opening 150km of the race day the very technical final 7km, as predicted, required excellent teamwork in order to position Nizzolo in the final kilometre. The Italian saw his opportunity and surged clear on the left-hand side, only to be beaten just on the line by the man from Lotto-Soudal.
That result was the 11th career second-place stage finish for Nizzolo on a stage at the race, where he also won the points classification in 2015 and 2016.
The rest of the team also safely navigated themselves home with Domenico Pozzovivo finishing the day in 18th position overall on the general classification.

Giacomo Nizzolo
Today the final was quite technical and I think I did a good sprint but yet again came up again against somebody just stronger than me on the day, hopefully the victory will come the next time.
As a team we did great today, we had a good plan, and we tried to make it happen. In the finale I asked the guys just to stay around me as I knew that in the corners I could take care of myself and everybody did exactly what I asked. I’m really proud of them and with this attitude we can really look forward to the next sprint. This sort of result speaks to the teamwork in our camp and the great spirit we have in wanting to fight for one another.
I want to thank all of the fans of the team for their support. I really hope to give them a stage victory the next time.

Hendrik Redant – Sports Director
The boys have had a great spirit and working really hard. It was weird to see that after 150km of straight line racing we had a very hectic final from the town of Rimini but they did everything was said this morning in the meeting: being in front, taking the roundabouts the way that we wanted them to do….they really did a great job.
At 4.5km to go there was a really tricky point where it was very dangerous but there everybody was still in a good position. And then Nizzolo took a really good decision in taking the wheel of Tim Merlier who was still very fast and strong and then he had a problem. In the end Caleb was really fast and beats us on the line, and it’s a well deserved victory for him, no regrets about that. We were close and hopefully next time we can take the next step.
The riders took a huge confidence boost from today. When I spoke to them afterwards I thanked them for following the instructions and their commitment to our team, this gives a big boost to us all. Seeing Giacomo there means all of that hard work is not for nothing and he gets the points jersey, so they can be proud.
We now look forward to the opportunities still to come!
Team Qhubeka ASSOS

Tour de Hongrie Etappe 1


Gut lachen hatte Phil Bauhaus als Sieger der ersten Etappe der Tour de Hongrie
Foto: Gerhard Plomitzer

Siófok – Kaposvár – 173 Km

1 BAUHAUS Phil GER BAHRAIN VICTORIOUS 03:54:22 44,29
2 MARECZKO Jakub ITA VINI ZABU‘ 00:00
3 MEEUS Jordi BEL BORA – HANSGROHE 00:00
4 BARBIER Rudy FRA ISRAEL START-UP NATION 00:00
5 DUPONT Timothy BEL BINGOAL PAUWELS SAUCES WB 00:00
6 GROVES Kaden AUS TEAM BIKEEXCHANGE 00:00
7 KOOIJ Olav NED JUMBO-VISMA 00:00
8 LARSEN Niklas DEN UNO – X PRO CYCLING TEAM 00:00
9 BLIKRA Erlend NOR UNO – X PRO CYCLING TEAM 00:00
10 DAINESE Alberto ITA TEAM DSM 00:00

1 BAUHAUS Phil GER BAHRAIN VICTORIOUS 03:54:12
2 MARECZKO Jakub ITA VINI ZABU‘ 00:04
3 STOSZ Patryk POL VOSTER ATS TEAM 00:04
4 MEEUS Jordi BEL BORA – HANSGROHE 00:06
5 SEVILLA LOPEZ Diego Pablo ESP EOLO-KOMETA CYCLING TEAM 00:06
6 THEUNS Edward BEL TREK – SEGAFREDO 00:07
7 VAN DEN BOSSCHE Fabio BEL SPORT VLAANDEREN – BALOISE 00:08
8 JONES Taj AUS ISRAEL CYCLING ACADEMY 00:08
9 BANASZEK Alan POL MAZOWSZE SERCE POLSKI 00:09
10 BARBIER Rudy FRA ISRAEL START-UP NATION 00:10

Tour de Hongrie: Jordi Meeus sprintet auf’s Podium

Die erste Etappe der Tour de Hongrie 2021 führte über 173 Kilometer von Siófok nach Kaposvár ohne nennenswerte Anstiege. Kurz nach dem Start konnte sich eine Gruppe mit drei Fahrern vom Feld lösen, welche aber durch das Hauptfeld kontrolliert wurde und nur einen geringen Vorsprung herausfahren konnte. Als es auf die letzten Kilometer des Tages ging zeigten sich die BORA-hansgrohe Fahrer im vordersten Teil des Pelotons, um den Sprint vorzubereiten. Durch einen guten Leadout gelang es Jordi Meeus auf den dritten Platz zu sprinten.

Reaktionen im Ziel

„Unser Ziel war es heute eine kleine Gruppe fahren zu lassen und für Jordi den Sprint vorzubereiten. Als sich drei Fahrer am Anfang des Rennens gelöst haben, konnten die Jungs im Hauptfeld ihre Kräfte für das Finale schonen. Auf den letzten Kilometern haben wir einen guten Job gemacht und Rudi ist einen super Leadout gefahren. Leider war Jordi etwas früh dran und wurde so noch von zwei Fahrern übersprintet. Mit dem dritten Platz können wir für den Anfang zufrieden sein und hatten einen guten Start in die Rundfahrt. Dennoch wollen wir morgen unsere Chance für den Etappensieg nutzen.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

„Heute hatten wir eine typische Sprintetappe mit einem sehr schnellen Start und einer kleinen Ausreißergruppe, die vom Peloton kontrolliert wurde. Für uns war es ein Wartespiel bis auf die letzten Kilometer. Das Team hat großartige Arbeit geleistet, um mich in Position zu bringen. Wir sind einen starken Sprint gefahren, auch wenn vielleicht das Timing etwas früh war. Ich bin super zufrieden mit der Leistung des Teams, aber ich glaube, es wäre mehr als ein dritter Platz drin gewesen. Wir sind motiviert und ich möchte es morgen erneut versuchen um den Sieg mitzufahren.“ – Jordi Meeus

The opening stage of the 42ndTour de Hongrie, held today between Siófok and Kaposvár, came down to a bunch sprint in which German rider Phil Bauhaus (Bahrain Victorious) edged out Italian Jakub Mareczko (Vini Zabù) and Belgian Jordi Meeus (Bora–Hansgrohe) to take his second win of the season and don the first leader’s yellow jersey. 130riders took the start of the 42ndedition of the Tour de Hongrie in Siófok, a spa town on the shores of Lake Balaton, the largest lake in Central Europe. The mechanics‘ decision to inflate the tubular tyres of the bicycles somewhat less than usual in response to the ominous skies proved to be a smart move as the first drops started to fall right before the neutralised start of the 173km inaugural stage. The road was already soaked by the time Spaniard Diego Pablo Sevilla (Eolo–Kometa) and Slovenian Aljaž Omrzel (Adria Mobil) formed the first breakaway of the day.However, the duo was reeled in before the first intermediate sprint, 12.6km into the stage, where Edward Theuns (Trek–Segafredo) claimed the three-second time bonus ahead of Taj Jones (Israel Start-Up Nation), who took two seconds, and Alan Banaszek (Mazowsze–Serce Polski), who got one.A three-man group opened up a gap in the approach to Igal, the only categorised climb on today’s menu. It was Diego Pablo Sevilla rolling the dice again, this time with the 20-year-old Belgian track specialist Fabio Van den Bossche (Sport Vlaanderen–Baloise), who featured in an escape in the Tour of Flanders, and Pole Patryk Stosz (Voster ATS Team), the winner of the mountains classification in the 2018Tour de Hongrie. Now riding on dry roads, Stosz was the first rider over the top of the category3 Igal climb, 47.5km into the stage —good enough for the victor of the 2020Tour of Bulgaria to secure the first best climber’s jersey at the end of the opening stage.The gap peaked at 3′30′′ and, despite the high pace (with an average speed of 43.5km/h after two hours of racing), it had dwindled to just 2′16′′ by km90. The N-shaped course headed back to the shores of Lake Balaton for the second intermediate sprint with 71km to go. A voracious Stosz took first place here too, ahead of Sevilla and Van den Bossche. By this point, the teams of sprinters Jakub Mareczko (Vini Zabù) and Mikhel Räim (Mazowsze–Serce Polski) had cut their margin over the peloton to 1′30′′. The Slovakian national champion, Peter Sagan’s brother Juraj (Bora–Hansgrohe), added more fuel to the fire a bit later.
The gap remained stable until 30kilometres before the line, where the escapees had to screech to a halt due to a closed level crossing and lost half of their advantage in the process.In the first passage of the finish line, 17km before the finish, Stosz again let his raw speed do the talking to claim the third and final intermediate sprint ahead of Sevilla and Van den Bossche. The Belgian upped the stakes with a solo attack with 10km to go, while his two fellow breakaways called it a day, but he too was brought back into the fold 7.2km before the finish. A bunch sprint was now inevitable.Phil Bauhaus (Bahrain Victorious) came out on top in the mad dash to the line thanks to his ultra-fast sprint and his tactical acumen, biding his time until the final 100metres to protect himself from the slight headwind until the last possible moment. The German, who had already opened his season account in the Tour de la Provence in February, beat Jakub Mareczko (Vini Zabù), the winner of all three flat stages in last year’s Tour de Hongrie, while Belgian Jordi Meeus (Bora–Hansgrohe) took the bottom stepof the podium. Bauhaus also pulled on the first leader’s yellow jersey with four seconds to spare over Mareczko and Stosz, who owes his third place overall to the six bonus seconds gained in the intermediate sprints.

Giro d’Italia – Etappe 4


Alessandro De Marchi
(Foto: Gerhard Plomitzer)

Piacenza – Sestola – 186 Km
11. Mai 2021
1 DOMBROWSKI Joseph Lloyd USA UAE TEAM EMIRATES 04:58:38 37,57
2 DE MARCHI Alessandro ITA ISRAEL START-UP NATION 00:13
3 FIORELLI Filippo ITA BARDIANI CSF FAIZANE‘ 00:27
4 VERVAEKE Louis BEL ALPECIN-FENIX 00:29
5 TRATNIK Jan SLO BAHRAIN VICTORIOUS 00:29
6 VALTER Attila HUN GROUPAMA – FDJ 00:44
7 EDET Nicolas FRA COFIDIS 00:49
8 OLIVEIRA Nelson POR MOVISTAR TEAM 00:57
9 TAARAMAE Rein EST INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 01:33
10 JENSEN Christopher DEN TEAM BIKEEXCHANGE 01:36
11 BERNAL GOMEZ Egan Arley COL INEOS GRENADIERS 01:37
12 CICCONE Giulio ITA TREK – SEGAFREDO 01:37
13 VLASOV Aleksandr RUS ASTANA – PREMIER TECH 01:37
14 LANDA MEANA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 01:37
15 CARTHY Hugh John GBR EF EDUCATION – NIPPO 01:37

1 DE MARCHI Alessandro ITA ISRAEL START-UP NATION 13:50:44
2 DOMBROWSKI Joseph Lloyd USA UAE TEAM EMIRATES 00:22
3 VERVAEKE Louis BEL ALPECIN-FENIX 00:42
4 OLIVEIRA Nelson POR MOVISTAR TEAM 00:48
5 VALTER Attila HUN GROUPAMA – FDJ 01:00
6 EDET Nicolas FRA COFIDIS 01:15
7 VLASOV Aleksandr RUS ASTANA – PREMIER TECH 01:24
8 EVENEPOEL Remco BEL DECEUNINCK – QUICK-STEP 01:28
9 BETTIOL Alberto ITA EF EDUCATION – NIPPO 01:37
10 CARTHY Hugh John GBR EF EDUCATION – NIPPO 01:38
11 BERNAL GOMEZ Egan Arley COL INEOS GRENADIERS 01:39
12 CARUSO Damiano ITA BAHRAIN VICTORIOUS 01:43
13 FORMOLO Davide ITA UAE TEAM EMIRATES 01:44
14 TAARAMAE Rein EST INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 01:47
15 LANDA MEANA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 01:49

Emanuel Buchmann rückt weiter nach vorne im Gesamtklassement bei widrigen Wetterbedingungen auf der 4. Etappe des Giro d’Italia

Die heutige Etappe war die erste von zahlreichen bergigen Etappen und es musste reichlich geklettert werden auf den 186 km von Piacenza nach Sestola. Nach rund 70 flachen Kilometern zu Rennbeginn ging es auf den letzten 100 km ständig auf und ab, teils mit hohen Steigungsprozenten. Schlechte Wetterverhältnisse mit starkem Regen erschwerten zusätzlich die Rennbedingungen und erforderten erhöhte Aufmerksamkeit, um sturzfrei ins Ziel zu gelangen. Viele Teams wollten heute in eine Ausreißergruppe gelangen und nach 40 km konnte sich eine 25-Mann starke Gruppe formieren. In der schnellen Abfahrt nach der ersten Steigung setzte sich eine kleine Gruppe aus der Spitze ab, während das Hauptfeld, in dem BORA – hansgrohe fuhr, schon rund acht Minuten im Rückstand war. Im Schlussansieg zum Colle Passerino explodierte das Rennen und die bis dato Führenden wurden von einigen ihrer früheren Fluchtgefährten eingeholt. Das Team aus Raubling versuchte Emanuel Buchmann hier in eine gute Position zu bringen, um so wenig Zeit wie möglich in der Gesamtwertung zu verlieren. Allerdings verlor der Ravensburger etwas den Anschluss an die erste Gruppe der Favoriten, die sich im letzten Anstieg vom Feld absetzte. Zuletzt kämpfte sich J. Dombrowski aus der ursprünglichen Ausreißergruppe als Erster über die Ziellinie, während der Ravensburger auf dem 26. Platz landete, etwas mehr als 2 Minuten hinter dem Tagessieger. Damit rückte er auf den 29. Platz in der Gesamtwertung vor.

Reaktionen im Ziel

„Es war ein wirklich harter Tag, erst recht mit dem Regen von Anfang bis Ende. Das Team hat mich während der ganzen Etappe sehr gut unterstützt und Felix war auch im Finale bei mir. Ich war nicht in der Lage, der ersten Gruppe zu folgen, die sich auf den letzten 500 Metern des letzten Anstiegs absetzte, und am Ende verlor ich einige Sekunden. Wir wussten im Voraus, dass diese Etappe nicht perfekt für mich ist, aber es gibt noch viele Etappen für uns bei diesem Giro.“ – Emanuel Buchmann

„Unser Plan für heute war, Peter die Möglichkeit zu geben in die Fluchtgruppe zu gehen, um vielleicht Punkte zu holen. Das hat leider nicht geklappt, weil er genau zu diesem Zeitpunkt einen Reifenschaden hatte. Dann hat sich vorne diese große Gruppe vom Feld gelöst. Wir haben uns auf Emanuel konzentriert, und er ist auch im letzten Anstieg noch von Felix begleitet worden, der wirklich einen super Job gemacht hat. Am Ende kam Emu mit geringem Rückstand zu den GC-Favoriten an.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter

Giro d’Italia – Etappe 3

Biella – Canale (190 km)
1 Taco Van Der Hoorn (Ned) Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux 4:21:29
2 Davide Cimolai (Ita) Israel Start-Up Nation 0:00:04
3 Peter Sagan (Svk) BORA – hansgrohe 0:00:04
4 Elia Viviani (Ita) Cofidis 0:00:04
5 Patrick Bevin (NZl) Israel Start-Up Nation 0:00:04
6 Gianni Vermeersch (Bel) Alpecin – Fenix 0:00:04
7 Fernando Gaviria Rendon (Col) UAE Team Emirates 0:00:04
8 Alberto Bettiol (Ita) EF Education – Nippo 0:00:04
9 Stefano Oldani (Ita) Lotto Soudal 0:00:04
10 Jacopo Mosca (Ita) Trek – Segafredo 0:00:04

Gesamtwertung
1 Filippo Ganna (Ita) INEOS Grenadiers 8:51:26
2 Tobias Svendsen Foss (Nor) Jumbo – Visma 0:00:16
3 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck – Quick-Step 0:00:20
4 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick-Step 0:00:20
5 Rémi Cavagna (Fra) Deceuninck – Quick-Step 0:00:21
6 Gianni Moscon (Ita) INEOS Grenadiers 0:00:26
7 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana – Premier Tech 0:00:27
8 Alberto Bettiol (Ita) EF Education – Nippo 0:00:29
9 Jonathan Castroviejo Nicolas (Esp) INEOS Grenadiers 0:00:30
10 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:32
11 Nelson Oliveira (Por) Movistar Team 0:00:32
12 Alessandro De Marchi (Ita) Israel Start-Up Nation 0:00:33
13 Fabio Felline (Ita) Astana – Premier Tech 0:00:34
14 Domenico Pozzovivo (Ita) Team Qhubeka ASSOS 0:00:34
15 Valerio Conti (Ita) UAE Team Emirates 0:00:34

Peter Sagan sprintet auf das Podest auf der 3. Etappe des Giro

Eine leicht hügelige und durchaus anspruchsvolle 187 km lange Etappe mit Start in Biella und Ziel in Canale im Piemont stand am dritten Tag der Rundfahrt auf dem Programm. In der zweiten Rennhälfte warteten drei Bergwertungen und auf den letzten 15 km noch zwei kurze Steigungen. BORA – hansgrohe setzte heute auf Peter Sagan, dem diese Art von Terrain entgegenkam. Bei anfangs regnerischem Wetter setzte sich eine 8-Mann Ausreißergruppe ab, doch das Team aus Raubling zeigte sich schon früh vorne im Feld und versuchte langsam den Vorsprung der Spitze zu reduzieren. Maciej Bodnar machte lange Zeit das Tempo im Feld, und erhielt mit noch 60 km bis zum Ziel starke Unterstützung seiner Teamkollegen. Aber trotz der Tempoverschärfung auf den letzten Anstiegen konnte das Feld den letzten der Ausreißer nicht einholen, und der Tagessieg ging heute an T. Van der Hoorn, während Peter Sagan wenige Sekunden später die Ziellinie mit dem Feld erreichte und auf den dritten Platz sprintete.

Reaktionen im Ziel

„Ich glaube, wir hatten die perfekte Strategie für heute und das Team hat sehr gut gearbeitet um unseren Plan umzusetzen. Ich möchte mich noch einmal bei all meinen Teamkollegen für ihren großartigen Einsatz bedanken. Sie haben wirklich so hart gearbeitet, um unsere Chance auf den Etappensieg zu nutzen. Wir haben unser Bestes gegeben, so wie wir es jeden Tag tun. Wir sind ein Team, das immer fährt, um zu gewinnen, und sich nicht mit einem zweiten oder dritten Platz zufrieden gibt.“ – Peter Sagan

„Heute hatten wir mit Peter eine große Chance auf einen Etappensieg und wir haben wirklich alles getan um dieses Ziel zu erreichen. Jeder hat sein absolutes Maximum gegeben, von der Startlinie bis zum Ziel. Aber wir können nicht alles alleine machen, man braucht auch die Zusammenarbeit mit dem Rest des Feldes. Alle unsere Jungs haben sich mächtig ins Zeug gelegt und um den Etappensieg gekämpft. Peter war Zweiter im Sprint der Gruppe, aber darum geht es nicht, wir fahren, um Erster zu werden, nicht Zweiter oder Dritter.“ – Jan Valach, Sportlicher Leiter

Giro d’Italia – Etappe 2

Stupinigi – Novara (179 km)

1 Tim Merlier (Bel) Alpecin – Fenix 4:21:09
2 Giacomo Nizzolo (Ita) Team Qhubeka ASSOS 0:00:00
3 Elia Viviani (Ita) Cofidis 0:00:00
4 Dylan Groenewegen (Ned) Jumbo – Visma 0:00:00
5 Peter Sagan (Svk) BORA – hansgrohe 0:00:00
6 Matteo Moschetti (Ita) Trek – Segafredo 0:00:00
7 Filippo Fiorelli (Ita) Bardiani CSF Faizanè 0:00:00
8 Lawrence Naesen (Bel) AG2R Citroën Team 0:00:00
9 Davide Cimolai (Ita) Israel Start-Up Nation 0:00:00
10 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 0:00:00
11 Juan Sebastian Molano Benavides (Col) UAE Team Emirates 0:00:00
12 Max Kanter (GER) Team DSM 0:00:00
13 Manuel Belletti (Ita) Eolo – Kometa Cycling Team 0:00:00
14 Jasper De Buyst (Bel) Lotto Soudal 0:00:00
15 Riccardo Minali (Ita) Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux 0:00:00

1 GANNA Filippo ITA INEOS GRENADIERS 04:29:53
2 AFFINI Edoardo ITA JUMBO-VISMA 00:13
3 FOSS Tobias S. NOR JUMBO-VISMA 00:16
4 EVENEPOEL Remco BEL DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:20
5 ALMEIDA Joao POR DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:20
6 CAVAGNA Remi FRA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:21
7 VAN EMDEN Jos NED JUMBO-VISMA 00:21
8 WALSCHEID Maximilian Richard GER TEAM QHUBEKA ASSOS 00:22
9 BRANDLE Matthias AUT ISRAEL START-UP NATION 00:25
10 MOSCON Gianni ITA INEOS GRENADIERS 00:26

Fernando Gaviria (UAE Emirates) lag im Sprint in aussichtsreicher Position, als sein Anfahrer Molano nach rechts Richtung Bande ausscherte just in dem Moment, als Gaviria dort vorbei fahren wollte. Gaviria lehnte sich gegen die neuen Barrieren und surfte 30 Meter entlang der Absperrung ohne zu stürzen.
Die neuen Absperrungen haben ihre Feuertaufe bestanden und Gaviria konnte seine Fahrkünste zeigen!

Peter Sagan Fünfter auf der ersten Sprintetappe des Giro d’Italia

Die heutige Etappe von Stupinigi nach Novara im Hinterland von Turin bot die erste Gelegenheit für die Sprinter einen Sieg unter sich auszumachen. In der Rennmitte der 179 km langen Strecke gab es einen kleinen Hügel, aber die letzten 60 km waren komplett flach und wie erwartet kam es am Ende zu einem Massensprint. Eine Ausreißergruppe versuchte heute ihr Glück in der Flucht, doch die Sprinter waren nicht gewillt ihr den Sieg zu überlassen. Für BORA – hansgrohe ruhten die Hoffnungen auf Peter Sagan ein solides Resultat und wertvolle Punkte im Kampf ums Maglia Ciclamino einzufahren. Nach guter Vorarbeit seines Teams, das versuchte das Rennen zu kontrollieren, gelang es dem Slowaken im hektischen Sprint vorne mitzumischen, und am Ende überquerte er die Ziellinie als Fünfter, während T. Merlier den Etappensieg holte.

„Die Etappe verlief so, wie wir es erwartet haben, mit einem schnellen Sprintfinish. Bis zu den letzten Kilometern war es ziemlich einfach, aber im Finale musste man sich konzentrieren, da es sehr hektisch war. Es war auch besonders wichtig dort Stürze zu vermeiden. Ich glaube, das Ergebnis spiegelt das Feld der Sprinter bei diesem Giro wider. Ich möchte mich noch einmal bei meinen Teamkollegen für ihre Arbeit den ganzen Tag über bedanken, und ich habe das Gefühl, dass meine Form immer besser wird.“ – Peter Sagan

„Es war die erste Straßenetappe hier beim Giro und die war ziemlich einfach, weil die wichtigen Momente erst auf den letzten 30 Kilometern stattfanden. Es gab drei Fahrer an der Spitze, aber es war nicht die ideale Situation für uns, denn Peter hätte eine härtere Etappe gebraucht, um gegen die Sprinter zu kämpfen. Wir fuhren jedoch heute mit einem Sprintfinale im Visier. Wir haben das Rennen so kontrolliert, dass sich auch nur eine kleine Ausreißergruppe bilden konnte. Cesare hat auf den letzten 70 Kilometern viel Arbeit geleistet und auch Maciej übernahm danach die Nachführarbeit. Der Sprint war ziemlich chaotisch und ich glaube, dass da heute auch ein bisschen Glück notwendig war. Peter wurde Fünfter, ein solides Ergebnis, aber wir werden morgen weiterkämpfen.“ – Jan Valach, Sportlicher Leiter