Schlagwort-Archiv: Tour of Austria

Tour of Austria – 5. Etappe: Langenlois – Wien – 109 Km


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1 WATSON Sam GBR Netcompany INEOS 02:13:01
2 ALBANESE Vincenzo ITA EF Education – Easypost 00:00
3 KONRAD Patrick AUT LIDL-TREK 00:00
4 ALVAREZ MARTINEZ Hector ESP LIDL-TREK 00:00
5 MCKENZIE Hamish AUS Team Jayco Alula 00:00
6 BAGIOLI Andrea ITA LIDL-TREK 00:00
7 DEL GROSSO Tibor NED Alpecin-Premier Tech 00:00
8 STEININGER Fabian AUT Schwingshandl Intralogistics 00:00

9 TOMAS MORGADO António POR UAE Team Emirates XRG 00:00
10 ZEMKE Jermaine GER REMBE | Rad-Net 00:00
11 STOSZ Patryk POL Voster Team 00:00
12 BALLABIO Giacomo ITA Team Vorarlberg 00:00
13 VANÍCEK Šimon CZE ATT Investments 00:00
14 MOLLEMA Bauke NED LIDL-TREK 00:00
15 STIEGER Adrian AUT Schwingshandl Intralogistics 00:00

Endstand:

1 MÜHLBERGER Gregor AUT Austria 19:26:11
2 VERMAERKE Kevin USA UAE Team Emirates XRG 01:25
3 MOLLEMA Bauke NED LIDL-TREK 01:40
4 RODRIGUEZ CANO Carlos ESP Netcompany INEOS 01:47
5 DOUBLE Paul GBR Team Jayco Alula 01:51
6 AUGUST Andrew USA Netcompany INEOS 01:51
7 SHAW James GBR EF Education – Easypost 02:31
8 MARTINSEN Toralf Rydningen NOR Team Drali – Repsol 03:28
9 PICKERING Xavier Finlay Xavier GBR Team Jayco Alula 03:42
10 HELLEMOSE Asbjørn DEN Team Jayco Alula 04:42
11 JEŽEK Václav CZE Kasper Crypto4Me 05:25
12 ARRIETA LIZARRAGA Igor ESP UAE Team Emirates XRG 05:28
13 MONTI Alberto Carlo CZE ATT Investments 06:10
14 HOFBAUER Philipp AUT Team Vorarlberg 06:44
15 GINTER Nicolas SUI Tirol KTM Cycling Team 06:46

Gregor Mühlberger der neue König der Lidl Tour of Austria


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13 Jahre mussten die rot-weiß-roten Radfans auf einen Gesamtsieg bei der Lidl Tour of Austria, vormals Österreich Rundfahrt warten. Gregor Mühlberger gelang mit seinem Triumph auch historisches. Denn er ist erst der zweite Österreicher, der das Führungstrikot ab dem ersten Tag verteidigte! Einen versöhnlichen Abschied vor zigtausenden Zuschauern in Niederösterreich und in Wien beim Sprintsieg von Sam Watson bot Patrick Konrad von Lidl – Trek mit Platz drei.

Das niederösterreichische Langenlois feierte heute seine Tour-Premiere. Der historische Stadtkern am Holzplatz mit seinen imposanten Winzerhöfen und malerischen Plätzen war heute erstmals Etappenort der 75-jährigen Geschichte der Tour of Austria. Die letzte Etappe führte über 109 Kilometer und 758 Höhenmeter in die Bundeshauptstadt Wien, wo 2014 das letzte Mal eine Zielankunft über die Bühne ging. Damals kam es zum „Sprint Royal“, den der Kärntner Marco Haller für sich entschied.

Langenlois im Sportland Niederösterreich präsentierte sich heute von seiner windigen Seite. Heftiger Seiten- und Rückenwind sollten für ein Highspeed-Rennen sorgen. Rund um Langenlois mussten die Profis zwei Runden mit einer Skoda-Sprintwertung absolvieren, als Scharfrichter durch Weinberger wartete die Mautner-Markhof-Bergwertung Schilterner Berg. Gleich fünf Kilometern nach dem Start setzten sich sechs Fahrer ab: Philipp Hofbauer vom Team Vorarlberg, als zweitbester Österreicher im Gesamtklassement an der 15. Stelle, Flip Lepka (CZE) von Schwingshandl Intralogistics, der deutsche Dauerattackierer Mauro Brenner, der sich bei der Lidl Tour of Austria täglich in Fluchtgruppen befand, Vaclav Jezek (CZE), der Schwede Joel Mellby und der Pole Konrad Czabok, der aber wenige Kilometer später den Anschluss verlor. Bei der Skoda-Sprintwertung Kirchberg am Wagram, ca. bei Rennhälfte, lag das Führungsquintett rund eine Minute vor dem Hauptfeld.

Hexenkessel auf der Doppler Hütte, britischer Sieg
Rund 30 Kilometer vor dem Ziel begann der Anstieg zur Doppler Hütte. Dort wurden die Profis bereits von unzähligen Fans empfangen. Während der Vorsprung der Spitze auf unter eine Minute sank, attackierten im kleiner werdenden Hauptfeld WorldTour-Stars wie Jan Christen von UAE oder Hector Alvarez von Lidl – Trek. In Mauerbach kurz vor Wien lag nur noch Flip Lepka wenige Sekunden vor dem heranbrausenden Feld. Es bahnte sich ein Massensprint vor einer tollen Zuschauerkulisse vor dem Burgtheater an – so sollte es auch kommen. Dabei war Sam Watson von Netompany INEOS der schnellste Mann. Er verwies Vincenzo Albanese (EF Education – Easypost) und den Österreicher Patrick Konrad von Lidl – Trek auf die Plätze. Für Tour de France-Etappensieger Konrad war es ein versöhnlicher Abschluss: „Zuletzt musste ich die Tour de Suisse krankheitsbedingt verlassen. Meine Form war bei der Lidl Tour of Austria nicht perfekt, aber das war heute vor so vielen Zuschauern ein versöhnlicher Abschluss.“

Gregor Mühlberger schreibt Rad-Geschichte(n)

13 Jahre mussten die rot-weiß-roten Radfans auf den nächsten heimischen Rundfahrtssieg seit Riccardo Zoidl warten. Der 32-jährige Gregor Mühlberger – der dritte Toursieger aus Niederösterreich – ist der erste Gesamtsieger als Nationalteamfahrer seit Harald Morscher 1994. Gerrit Glomser holte bei der Rundfahrt 2003 zwei Etappensiege, auch das stellte Mühlberger in diesen Tagen ein. Zudem ist er der zweite Österreicher seit Roman Humenberger 1971, der von der ersten bis zur letzten Etappe das Führungstrikot trug. Dass dieser Erfolg nicht von ungefähr kam, zeigen seine Leistungen in den letzten zehn Jahren und natürlich sein 15. Gesamtplatz heuer beim Giro d’Italia, wo er als Edelhelfer maßgeblichen Anteil am 2. Gesamtplatz von Felix Gall hatte. „Mübsi“ war bereits zwei Mal Staatsmeister der Elite-Fahrer und feierte heute seinen insgesamt fünften Rundfahrtsieg. Zudem hat er prestigeträchtige Etappensiege, wie bei der Tour of the Alps, der Deutschland Tour, bei der BinckBank- und zwei bei der Sibiu Cycling Tour zu Buche stehen. Herausragend war auch sein Sieg beim deutschen Klassiker Rund um Köln 2017. Für den Wahlsalzburger ging heute ein Traum in Erfüllung: „Ich bedanke mich bei meinem ganzen Team, sie haben sich für mich so aufgeopfert. Ohne Team kann man bei so einer stark besetzten Rundfahrt gar nichts gewinnen.“ Zum ersten Mal habe er den Toursieg nach dem letzten Anstieg zur Doppler Hütte vor Wien realisiert: „Dieser Sieg ist nicht irgendein Triumph für mich. Das größte Rennen der Heimat zu gewinnen ist so besonders. Heute bleiben wir alle in Wien, meine ganze Familie und viele Freunde sind natürlich da. Gemeinsam werden wir ordentlich feiern.“

Die Trikotträger
Gregor Mühlberger siegte im Gesamtklassement 1:25 Minuten vor UAE-Profi Kevin Vermaerke und 1:40 vor Bauke Mollema von Lidl – Trek. Vorarlberg-Profi Philipp Hofbauer, der heute zum aktivsten Fahrer gekürt wurde, schob sich heute noch auf Rang 14 vor und wurde wie im Vorjahr zweitbester Österreicher. In der Skoda-Punktewertung siegte Kevin Vermaerke (UAE Team Emirates XRG) vor Gregor Mühlberger, bester Kletterer der Mautner Markhof-Wertung wurde der Pole Piotr Pękala (ATT Investments), auch vor Mühlberger. Andrew August von Netcompany INEOS siegte in der DAN Küchen-Wertung des besten Jungprofis. Zum aktivsten Fahrer wurde Mauro Brenner gekürt und die beste Mannschaft war Netcompany INEOS. Eine tolle Leistung bot hier das Tirol KTM Cycling Team, das als beste Continental-Mannschaft Rang fünf holte!

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MR PR – Martin Roseneder
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Tour of Austria: Philipp Hofbauer zweitbester Österreicher – heute aktivster Fahrer

„Wir haben uns teuer verkauft und konnten das eine oder andere Ausrufezeichen setzen. Andererseits müssen wir aber auch neidlos anerkennen, dass das Niveau der World Tour-Teams extrem hoch war und wir ohne unseren Kapitän Colin Stüssi einen schweren Stand hatten.“ So lautete das Fazit von Team Vorarlberg-Chef Thomas Kofler nach dem Finale der Tour of Austria.

Die heutige Etappe war keineswegs eine Triumphfahrt, wie man es speziell bei der Tour de France vom letzten Tag kennt. Auf den 109 Kilometern von Langenlois nach Wien ging es bei starkem Rückenwind von Beginn weg voll zur Sache. Schon nach wenigen Minuten bildete sich eine kleine Gruppe mit Philipp Hofbauer, der unterwegs zweimal Zeitgutschriften ersprintete und damit virtuell schon auf der Strecke wieder auf Platz 14 vorrückte. Der Steirer im Team Vorarlberg zeigte heute viel Courage. Er initiierte die Attacke, leistete viel Führungsarbeit und wurde völlig zu Recht bei der Siegerehrung als aktivster Fahrer der Schlussetappe ausgezeichnet.

Kurz vor der Stadteinfahrt von Wien wurden die Ausreißer gestellt und es begann das erwartete Finale mit einem Massensprint, den der Brite Samuel Watson von der INEOS-Mannschaft für sich entschied. Bester Team Vorarlberg Profi war wieder Giacomo Ballabio, der wie am Vortag auf Rang zwölf landete. Kilian Feurstein verlor im allerletzten Anstieg bei hohem Tempo den Anschluss. Damit war auch die Hoffnung dahin, dass er als starker Sprinter ein prestigeträchtiges Ausrufezeichen setzen könnte.

Schon entlang der Strecke herrschte speziell in den Steigungen Bombenstimmung. Einen würdigen Empfang gab es für das hochkarätige Feld dann auch vor dem Burgtheater, wo die Rundfahrt nach fünf Tagen und 845 Kilometern zu Ende ging. Unterm Strich blieben für das Team Vorarlberg durchaus erfreuliche Aspekte: Philipp Hofbauer war in der Gesamtwertung als Vierzehnter zweitbester Österreicher nach Toursieger Gregor Mühlberger und war gleichzeitig bester Fahrer eines österreichischen Continentalteams. Tobias Nolde wurde fünftbester Bergfahrer der Tour, nachdem er zu Beginn der Tour sogar das Bergtrikot getragen hatte. In der Mannschaftswertung landete das Team Vorarlberg an der zehnten Stelle.

Auf das Team Vorarlberg wartet jetzt eine zweiwöchige Rennpause, ehe es mit einer zehntägigen Rundfahrt in der Karibik weitergeht. „Mit der Tour of Austria ist für uns eine gute erste Saisonhälfte zu Ende gegangen. Die bisherigen Leistungen lassen auch für die restliche Saison einiges erwarten“, blickt Thomas Kofler optimistisch auf die kommenden Aufgaben.

Presse Service Team Vorarlberg
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Aufgebot: Giacomo Ballabio, Kilian Feurstein, Philipp Hofbauer, Dominik Röber, Emanuel Zangerle, Tobias Nolde

Tour of Austria 2026 Etappe 3+4

3. Etappe: Lienz – St. Johann Alpendorf – 189 Km


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1 POWLESS Neilson USA EF Education – Easypost 04:09:20

2 ARRIETA LIZARRAGA Igor ESP UAE Team Emirates XRG 00:00
3 CHRISTEN Jan SUI UAE Team Emirates XRG 00:28

4 ALBANESE Vincenzo ITA EF Education – Easypost 01:03
5 TOMAS MORGADO António POR UAE Team Emirates XRG 01:03
6 WATSON Sam GBR Netcompany INEOS 01:03
7 GOGL Michael AUT Alpecin-Premier Tech 01:03
8 HELLEMOSE Asbjørn DEN Team Jayco Alula 01:03
9 ALVAREZ MARTINEZ Hector ESP LIDL-TREK 01:06
10 PEKALA Piotr POL ATT Investments 01:08

Powless siegt in St. Johann/Alpendorf, Mühlberger weiter unantastbar
Auf der dritten Etappe der Lidl Tour of Austria jubelte der US-Amerikaner Neilson Powless bei seinem ersten Start in Österreich über seinen ersten Etappensieg in der Alpenrepublik. Der Gesamtführende Gregor Mühlberger hatte einige bange Momente zwischen Osttirol und Salzburg, aber am Ende ließen er und seine Nationalteamkollegen nichts anbrennen.

Die 3. Etappe der Lidl Tour of Austria über 189,5 Kilometer und 2.315 Höhenmeter verband heute Lienz in Osttirol und das Salzburger St. Johann/Alpendorf, zum 16. Mal Etappenziel. Nach einer Runde um Lienz mit einer Sprintwertung ging es über den Felbertauern in Richtung Salzburg. Die Entscheidung über den Etappensieg sollte auf dem 2,6 Kilometer und maximal 14,8 Prozent steilen berüchtigten Schlussanstieg, die Mauer ins Alpendorf bei St. Johann in Salzburg, fallen.

Schon in der Anfangsphase in Osttirol war das Tempo enorm, es kündigte sich eine High-Speed-Etappe an. Am Felbertauern setzten sich schließlich 22 Fahrern ab. Darunter viele klingende Namen – wie Giro d’Itlia-Gesamtsieger Tao Geoghegan Hart und sein Lidl – Trek-Teamkollege Héctor Álvarez, die UAE-Profis Jan Christen, der portugiesische Meister Antonio Morgado, Igor Arrieta, Neilson Powless von EF Education – EasyPost, Staatsmeister Michael Gogl (Alpecin – Premier Tech), Patrick Gamper (Team Jayco AlUla) und Ex-Rundfahrtssieger Riccardo Zoidl von Hrinkow Advarics, ebenso Sebastian Putz vom Nationalteam und Thomas Tichler (WSA KTM Graz). Nach 100 gefahrenen Kilometern lag ihr Vorsprung bei rund drei Minuten. Doch im Feld ließ das Nationalteam um den Gesamtführenden Gregor Mühlberger nichts anbrennen und hatten das Rennen stets unter Kontrolle.

Bange Sekunden für Mühlberger
Bei der Bergwertung Buchberg, rund 50 Kilometer vor dem Ziel, zersplitterte die Spitzengruppe. Die Top-Profis Neilson Powless und Igor Arrieta setzten sich vom Feld ab und führen über vier Minuten Vorsprung heraus. Der Spanier Arrieta, heuer Giro-Etappensieger, lag im Gesamtklassment zu diesem Zeitpunkt nur 5:51 Minuten hinter Mühlberger und stellte damit eine Gefahr für den Niederösterreicher dar. Im Hauptfeld sorgten unterdessen die Fahrer des Nationalteams und vom Team Vorarlberg, später von Lidl – Trek, für das Tempo. Auf den letzten 20 Kilometern sah es nach einem Zweikampf um den Etappensieg aus, während es im Hauptfeld ein leises Durchatmen beim Nationalteam gab, als der Rückstand kontinuierlich sank.

Powless gewinnt Duell um Etappensieg
Die beiden Spitzenfahrer erreichten gemeinsam den Schlussanstieg nach St. Johann/Alpendorf, wo sich in einem packenden Zielsprint der US-Amerikaner Neilson Powless den Sieg nicht nehmen ließ. Hinter Igor Arrieta belegte dessen UAE-Teamkollege Jan Christen mit 27 Sekunden Rückstand den dritten Platz. Bester Österreicher wurde Michael Gogl als Sechster. „Hier in Österreich zu fahren ist wirklich traumhaft. Es sind so schöne Etappen und fantastische Landschaften; ich denke, ich werde demnächst mit meiner Familie hierher kommen.“ Zum Sieg einte er: „Ich war im Finale sehr vorsichtig, um nicht zu schnell an meine Grenzen zu kommen. Ein toller Sieg für mich“, sagte der 29-Jährige, 2023 Gesamtsieger des Etoile de Besseges und im Vorjahr Triumphator von Dwars door Vlaanderen.

Gregor Mühlberger behauptet Gesamtführung
Die Schrecksekunden während der Etappe über den Rückstand auf Igor Arrieta steckte er leicht weg: „Ich habe zu meinen Jungs gesagt, die Leute hinter mir sind gefordert, damit sie das Podium nicht verlieren. Aber trotzdem mussten wir versuchen, alles unter Kontrolle zu halten. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Jetzt müssen wir uns alle gut erholen.“ Morgen auf der Etappe rund um Steyr feiert Mühlberger quasi ein Heimspiel: „Ich werde morgen auf alle Fälle vielen Freunden und Bekannten zuwinken – und sie werden mich auf der Strecke rund um meine Heimat leiden sehen!“

Gregor Mühlberger liegt auch in der Skoda-Punktewertung und Mautner-Markhof-Bergwertung voran. Das DAN Küchen-Trikot des besten Jungprofis trägt morgen erneut Andrew August von Netcompany INEOS und Philipp Hofbauer (Team Vorarlberg) wird das Gebrüder Weiss-Trikot des besten Österreichers stellvertretend für Gregor Mühlberger präsentieren. Zum aktivsten Fahrer wurde heute Sebastian Putz vom Nationalteam ausgezeichnet.

Morgen 4. Etappe rund um Steyr in Oberösterreich
Die vierte Etappe der Lidl Tour of Austria führt morgen über 170,5 Kilometer und 2.325 Höhenmeter durch Oberösterreich. Gestartet wird um 13:00 Uhr am Stadtplatz in Steyr. Nach der Skoda-Sprintwertung in Micheldorf führt die Strecke in die neue Region 360° Alpenland und über Kirchdorf und Hinterstoder zurück nach Steyr. Die erste Zieldurchfahrt wird ab 16:20 Uhr am Stadtplatz erwartet, danach folgt das Etappenfinale mit dem berühmt-berüchtigten Porscheberg, wo die Teams Hrinkow Advarics und Schwingshandl Intralogistics eine eigene Fanzone einrichten. Kurz vor 17:00 Uhr wird der Etappensieger in Steyr feststehen. Die Live-Übertragung beginnt morgen um 14:00 Uhr, ORF 1 überträgt ab 15:00 Uhr live – alle Übertragungszeiten: https://tourofaustria.com/live

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4. Etappe: Steyr – Steyr – 171 Km

1 BAGIOLI Andrea ITA LIDL-TREK 03:54:51
2 VERMAERKE Kevin USA UAE Team Emirates XRG 00:00
3 AUGUST Andrew USA Netcompany INEOS 00:00
4 SHAW James GBR EF Education – Easypost 00:00
5 ZEMKE Jermaine GER REMBE | Rad-Net 00:00
6 MOLLEMA Bauke NED LIDL-TREK 00:00
7 DOUBLE Paul GBR Team Jayco Alula 00:00
8 RODRIGUEZ CANO Carlos ESP Netcompany INEOS 00:00
9 ALVAREZ MARTINEZ Hector ESP LIDL-TREK 00:00

10 PICKERING Xavier Finlay Xavier GBR Team Jayco Alula 00:00
11 MÜHLBERGER Gregor AUT Austria 00:00
12 BALLABIO Giacomo ITA Team Vorarlberg 00:33
13 DEL GROSSO Tibor NED Alpecin-Premier Tech 00:33
14 NOVÁK Samuel SVK Tirol KTM Cycling Team 00:33
15 HELLEMOSE Asbjørn DEN Team Jayco Alula 00:33

Gesamtwertung nach der 4. Etappe

1 MÜHLBERGER Gregor AUT Austria 17:13:10
2 VERMAERKE Kevin USA UAE Team Emirates XRG 01:25
3 MOLLEMA Bauke NED LIDL-TREK 01:40
4 RODRIGUEZ CANO Carlos ESP Netcompany INEOS 01:47
5 DOUBLE Paul GBR Team Jayco Alula 01:51
6 AUGUST Andrew USA Netcompany INEOS 01:51
7 SHAW James GBR EF Education – Easypost 02:31
8 MARTINSEN Toralf Rydningen NOR Team Drali – Repsol 03:28
9 PICKERING Xavier Finlay Xavier GBR Team Jayco Alula 03:42
10 HELLEMOSE Asbjørn DEN Team Jayco Alula 04:42
11 ARRIETA LIZARRAGA Igor ESP UAE Team Emirates XRG 05:15

Bagioli siegt im Hexenkessel von Steyr, Mühlberger vor Gesamtsieg

Der Italiener Andrea Bagioli erlöste heute sein Team Lidl-Trek in Steyr. Er bescherte seiner Equpipe den ersten Etappensieg bei der 75. Lidl Tour of Austria. Für eine Gänsehautstimmung sorgten tausende Fans in Steyr und vor allem in der Fanzone am Porscheberg. Diese Stimmung hat auch Gregor Mühlberger Flügel verliehen, der Niederösterreicher steht vor dem größten Triumph seiner Karriere.
Die vorletzte Etappe der Lidl Tour of Austria über 170,5 Kilometer und 2.325 Höhenmeter stand ganz im Zeichen Steyrs und der neuen Tourismusregion „360° Alpenland“. Nach den Skoda-Sprintwertungen in der Kurstadt Bad Hall und in Micheldorf führte die Route über Kirchdorf und Hinterstoder zurück nach Steyr, gefolgt von der 25 Kilometer langen Runde über den berüchtigten Porscheberg, wo tausende Zuschauer:innen in einer eigenen Fanzone am 1,3 Kilometer langen Anstieg mit maximal 19,3 Prozent Steigung für Bombenstimmung sorgten.

Vollgas von Hrinkow Advarics

Noch vor der zweiten Skoda-Sprintwertung in Micheldorf nach rund 35 Kilometern attackierten vier Fahrer erfolgreich. Neben dem Polen Piotr Pękala und dem Deutschen Mauro Brenner waren auch zur Freude der Lokalmatador-Mannschaft Hrinkow Advarics mit Valentin Poschacher und dem Slowaken Richard Riška gleich zwei Profis aus Steyr vertreten. Vor der 2. Mautner Markhof-Bergwertung Sandner Linde, 50 km vor dem Ziel, wachten neben dem österreichischen Nationalteam auch die WorldTour-Mannschaften auf und erhöhten das Tempo im Hauptfeld und reduzierten den Rückstand auf das Führungsquartett auf 2,5 Minuten.

Die erste Zieldurchfahrt mit einer Skoda-Sprintwertung in Steyr erreichte Piotr Pękala mit der roten Startnummer als aktivster Fahrer solo vor Poschacher. Das Feld dahinter – rund 1:20 Minuten Rückstand. Richtung Porscheberg nahen die großen Mannschaften das Zepter in die Hand und bereits 20 Kilometer vor dem Ziel war der letzte Solist Pekala gestellt, gefolgt von zahlreiche Attacken. Am Porscheberg setzte sich Gregor Mühlberger mit drei Kollegen ab. Erst auf den letzten Kilometern vor Steyr gelang noch sieben Fahrern der Anschluss zur Spitze. Die elf Mann fighteten im Zielsprint um den Tagessieg, wo sich der Italiener Andrea Bagioli von Lidl-Trek erstmals in die Siegesliste eintragen konnte. Der Zweite der Lombardei-Rundfahrt bezwang UAE-Profi Kevin Vermaerke und den besten Nachwuchsfahrer Andrew August von Ineos. Gregor Mühlberger ging im Zielsprint kein Risiko mehr ein und rollte als Letzter der führenden Gruppe ins Ziel. „Den Etappensieg wollten wir uns unbedingt holen! Die ersten Tage waren nicht ganz ohne, heute hat es für das Team gepasst. Über die morgige Abschlussetappe nach Wien sagt jeder, die ist doch leicht mit knapp über 100 Kilometern. Aber genau deshalb werden es morgen viele Teams probieren – und wir sind dementsprechend gerüstet“, jubelte Bagioli im Ziel.

Gregor Mühlberger vor Höhepunkt seiner Karriere
In der Gesamtwertung liegt Gregor Mühlberger nach Tag 4 1:25 Minuten vor UAE-Profi Kevin Vermaerke und 1:40 vor Bauke Mollema von Lidl-Trek. „Es war Gänsehautstimmung pur. Unglaublich, wie viele Leute und vor allem Bekannte und natürlich meine ganze Familie dabei waren. Der Porscheberg war der absolute Hexenkessel, das gab so viel Motivation. Ganz oben nach der Sprintwertung habe ich mich entschieden, nichts mehr herauszufordern und sicher ins Ziel zu kommen. Zwei Etappensiege sind ein Traum und jetzt konzentrieren wir uns voll auf den Toursieg in Wien.“ Angesprochen auf die Bedeutung des möglichen Gesamtsieges: „Emotional war der Staatsmeistertitel, als meine Frau als Betreuerin im Auto saß, das Größte. Aber aus sportlicher Sicht kann nichts den Gesamtsieg bei der Heimrundfahrt toppen.“

In den Wertungen kam es heute zu einigen Veränderungen: In der Skoda-Punktewertung liegt jetzt Kevin Vermaerke dank seines 2. Platzes vor Mühlberger und in der Mautner-Markhof-Bergwertung setzte sich der Pole Piotr Pękala durch seine offensive Fahrweise an die Spitze. Das DAN Küchen-Trikot des besten Jungprofis führt Andrew August von Netcompany INEOS morgen nach Wien und Philipp Hofbauer (Team Vorarlberg) wird als 15. und zweitbester Österreicher das Gebrüder Weiss-Trikot des besten Österreichers stellvertretend für Gregor Mühlberger morgen nach Wien bringen.

Morgen Finaletappe von Langenlois nach Wien
Das niederösterreichische Langenlois feiert die Tour-Premiere. Im historischen Stadtkern am Holzplatz, mit seinen imposanten Winzerhöfen und malerischen Plätzen, fällt morgen auf der Abschlussetappe der Lidl Tour of Austria um 13:30 Uhr der Startschuss zur 109 Kilometer langen Schlussetappe in die Bundeshauptstadt Wien. Nach zwei Startrunden über die Bergwertung Schiltern mit Durchfahrten in Langenlois verläuft die Strecke über Kammern, Kirchberg am Wagram mit dem zweiten Sprint und Tulln nach 83 Kilometern in Hainbuch zur nächsten Bergwertung im Wienerwald. Über Mauerbach geht es direkt vorbei am Schloss Schönbrunn, wo sich die 75er-Wertung befindet, über die Wienzeile und Operngasse auf die Ringstrasse, wo ab 15:45 Uhr vor dem Burgtheater der letzte Etappensieger gekürt wird. Im Jahr 2014 wurde vor dem Burgtheater zum letzten Mal ein „Sprint Royal“ ausgetragen, damals siegte der Kärntner Marco Haller. Die Live-Übertragung beginnt morgen um 13:00 Uhr, ORF 1 überträgt ab 14:00 Uhr live – alle Übertragungszeiten: https://tourofaustria.com/live

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Tour of Austria 2026 Etappen 1+ 2

1. Etappe: Graz – Gamlitz – 188 Km


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1 MÜHLBERGER Gregor AUT Austria 04:21:02
2 VERMAERKE Kevin USA UAE Team Emirates-XRG 00:11
3 ÁLVAREZ Héctor ESP Lidl-Trek 00:11
4 MOLLEMA Bauke NED Lidl-Trek 00:11
5 BAGIOLI Andrea ITA Lidl-Trek 00:11
6 GOGL Michael AUT Alpecin-Premier Tech 00:11
7 PICKERING Finlay GBR Team Jayco-AlUla 00:11
8 DOUBLE Paul GBR Team Jayco-AlUla 00:11
9 RODRIGUEZ Carlos ESP Netcompany INEOS 00:11
10 AUGUST AJ USA Netcompany INEOS 00:11
11 GINTER Nicolas SUI Tirol KTM Cycling Team 00:11
12 DEL GROSSO Tibor NED Alpecin-Premier Tech 01:07
13 WATSON Sam GBR Netcompany INEOS 01:07
14 KONRAD Patrick AUT Lidl-Trek 01:07

15 NOVAK Samuel SVK Tirol KTM Cycling Team 01:07

Gregor Mühlberger feiert Heimsieg bei Lidl Tour of Austria

Besser hätte die 75. Jubiläumsauflage der Lidl Tour of Austria für Österreich nicht starten können: Der Niederösterreicher Gregor Mühlberger siegte vor tausenden Zuschauer:innen im südsteirischen Gamlitz und trägt damit morgen auf der Glockneretappe das rot-weiß-rote Führungstrikot. Staatsmeister Michael Gogl komplettierte das starke Ergebnis der Österreicher mit Rang sechs.

Die erste Etappe der Lidl Tour of Austria von Graz nach Gamlitz in der Südsteiermark wurde wie erwartet ein harter Auftakt. Die Strecke über 188 Kilometer und anspruchsvolle 2.716 Höhenmeter führte erstmals in der 75-jährigen Tour-Geschichte durch die drei Weinlandschaften Schilcher, Sausaler und Südsteirische Weinstraße. Gleich nach dem Start am Grazer Mariahilferplatz ging es über die Sprintwertung Voitsberg so richtig zur Sache. Vor allem die Profis der steirischen Heimmannschaft WSA KTM Graz versuchten in die Fluchtgruppe des Tages zu kommen. Doch das gelang kurz vor der ersten Bergwertung Schilcherweinstraße nach rund 40 Kilometern vier Fahrern: der Luxemburger Loic Bettendorff von Hrinkow Advarics und die drei Deutschen Tobias Nolde vom Team Vorarlberg, Tim Gloßner und der letztjährige Straßenmeister Mauro Brenner. Dahinter versuchten Christoph Holzer von WSA KTM Graz und der Tscheche Flip Lepka von Schwingshandl Intralogistics den Anschluss zu schaffen. Das Peloton verlor rasch mit über acht Minuten viel Zeit.

Bei Hälfte des Rennens durch die hügelige Landschaft der Südsteiermark mit ihren weiten Ausblicken und beeindruckenden Panoramen wurden Holzer und Lepka vom Feld, wo die WorldTour-Teams das Tempo erhöhten, geschluckt. 60 Kilometer vor dem Ziel in Gamlitz, wo bereits tausende Zuschauer:innen mit fieberten, lag der Rückstand bei fünf Minuten und er verringerte sich sukzessive. Nach der ersten Zieldurchfahrt in Gamlitz ging es auf der 40 Kilometer langen Schlussrunde mit richtig giftigen Anstiegen durch die Weingärten. Während sich das Spitzenquartett auflöste, lag das Peloton nur noch zwei Minuten dahinter. Danach ging es Schlag auf Schlag: Beim letzten langen Anstieg, als Nolde und Brenner gestellt wurden, setzten sich elf Profis an die Spitze – mit dabei Nationalteamfahrer Gregor Mühlberger und Staatsmeister Michael Gogl.

Mühlberger gewinnt solo
Gemeinsam steuerten die Spitzenfahrer dem Etappenziel in Gamlitz entgegen, als sich elf Kilometer vor dem Ziel Gregor Mühlberger mit einer Attacke lösen konnte. Der Wahlsalzburger feierte in Gamlitz einen ungefährdeten Sieg, elf Sekunden vor Kevin Vermaerke von UAE Emirates XRG, Dritter wurde Hector Alvarez von Lidl – Trek vor dessen Teamkollegen Bauke Mollema und Andrea Bagioli. „Das Team hat für unseren ersten gemeinsam Auftritt super gearbeitet. Ich hatte gleich von Beginn an super Beine und konnte im Finale erfolgreich attackieren. Ich hoffe, dass ich vor der morgigen Glockneretappe nicht zu tief gegangen bin. Ich bin mega happy über meinen ersten Rundfahrtsetappensieg und das Führungstrikot“, sagte der strahlende Sieger im Ziel, der in der Gesamtwertung 15 Sekunden vor Vermaerke liegt. Ein tolles Rennen fuhr auch Staatsmeister Michael Gogl von Alpecin-Premier Tech: „Es war richtig hart und zum Glück hab ich mir die Etappe im Vorfeld angesehen. Gratulation an Gregor, der heute mit Abstand der Stärkste war.“ Übrigens, Hans-Peter Obwaller sorgte 2002 am Kitzbüheler Horn für den letzten österreichischen Sieg eines Nationalteamfahrers.

Große Freude auch bei heimischen Continental-Teams
Der Deutsche Tobias Nolde vom Team Vorarlberger ist der erste Führende der Mautner-Markhof-Bergwertung, Der 32-jährige Gregor Mühlberger führt neben dem Gesamtklassement auch die Skoda-Punktewertung an. Dort liegt Ausreißer Loïc Bettendorff von Hrinkow-Advarics an der vierten Stelle. Das DAN Küchen-Trikot des besten Jungprofis eroberte heute Hector Alvarez von Lidl – Trek.

Morgen Glockneretappe
Die 2. Etappe der Lidl Tour of Austria startet morgen um 11:00 Uhr in Bad Kleinkirchheim und endet nach 188,8 Kilometern und 2.914 Höhenmetern ab 15:20 Uhr auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe am Großglockner. Dieser Tagesabschnitt durch die schönsten Gegenden Kärntens durch das Seengebiet wird live von 13:30 bis 15:40 Uhr auf ORF 1 übertragen, alle TV- und Livestream-Zeiten gibt es hier:https://tourofaustria.com/live/

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Team Vorarlberg mit starkem Auftakt in die 75. Tour of Austria – Tobias Nolde erobert Bergtrikot!

Heute Mittwoch fiel der Startschuss zur 75. Auflage der prestigeträchtigen Tour of Austria (UCI 2.1). Die erste Etappe führte das Feld über anspruchsvolle 188 Kilometer und 2800 Höhenmeter von Graz in die malerische Südsteiermark nach Gamlitz. Es war, wie erwartet, eine brutale Standortbestimmung, geprägt von zahlreichen ruppigen Anstiegen mit Steigungen von bis zu 20 Prozent, die das 132 Mann starke Feld frühzeitig selektierten. Die Präsenz und Ambition der sechs World Tour Teams unterstrich eindrucksvoll den hohen Stellenwert dieser Traditionsrundfahrt.

Tobias Nolde setzt Glanzpunkt in der Ausreißergruppe
Das erklärte Ziel des Team Vorarlberg war es, von Beginn an in der Spitzengruppe des Tages vertreten zu sein. Nach einer Flut von Attacken aus dem Startort Graz heraus gelang es schließlich Profi Tobias Nolde, sich entscheidend abzusetzen. Gemeinsam mit drei Mitstreitern verabschiedete er sich mit hohem Tempo vom Hauptfeld und baute den Vorsprung zügig auf über sieben Minuten aus.

Tobias Nolde erster Träger des Bergtrikots!
Die vier Ausreißer harmonierten ausgezeichnet unter wechselhaften Wetterbedingungen. Nolde sicherte sich souverän die erste Bergwertung des Tages und kämpfte sich in einem packenden Duell gegen Loic Bettendorfer vom Team Hrinkow Advarics auch die zweite Wertung. Aufgeben und auf das Feld warten? Das war für den Team Vorarlberg-Profi keine Option. Entschlossen zog er auf der steirischen Weinstraße durch und lieferte sich einen beherzten Kampf gegen das näherrückende Peloton. Rund 15 Kilometer vor dem Ziel wurde er zwar gestellt, doch der Lohn war mehr als verdient: Tobias Nolde darf sich als erster Träger des Trikots des besten Bergfahrers feiern lassen!

Ein sichtlich zufriedener Tobias Nolde kommentierte seinen Erfolg: „Ich hatte heute echt gute Beine. Die Gruppe lief gut und ich habe noch auf die letzte Bergwertung spekuliert. Aber die Top-Favoriten sind so schnell herangeflogen. Ich freue mich super über das Trikot und denke, es war ein starker Start heute für uns als Team und für mich persönlich.“
Giacomo Ballabio finished auf Rang 18.

Strahlender Etappensieger und erster Leader der Gesamtwertung ist der Österreicher Gregor Mühlberger im Nationaltrikot. Der Teamkollege von Felix Gall vom Team Decathlon feierte einen beeindruckenden Solosieg Elf Sekunden vor dem Amerikaner Kevin Vermaerke vom Team UAE Emirates XRG. Der italienische Neuzugang Giacomo Ballabio erreichte das Ziel mit nur einer Minute Rückstand auf einem starken 18. Rang. Philipp Hofbauer erwischte nicht seinen besten Tag und büßte 1 Minute und 46 Sekunden ein, womit er den 44. Platz belegte. Sein Auftrag für morgen ist jedoch klar: Bei der morgigen Berankunft auf dem Großglockner wird er „all-in“ gehen, um im Gesamtklassement wertvolle Plätze gutzumachen.

Ausblick auf die Königsetappe am Großglockner
Am Donnerstag wartet die zweite Etappe, die das Feld vom Kärntner Wintersportort Bad Kleinkirchheim über 189 Etappenkilometer auf das Dach der Tour am Großglockner in 2.360 Metern Seehöhe führt. Hier wird die erste Vorentscheidung im Kampf um die Gesamtwertung erwartet. Allen voran Team Vorarlberg-Profi Philipp Hofbauer wird seine Kletterkünste unter Beweis stellen wollen, um seine Liebe zu den Bergen in ein zählbares Resultat umzumünzen.
Alle Etappen der Tour of Austria werden in den letzten beiden Stunden live auf ORF 1 übertragen. K19 übernimmt dabei die Produktion der Bilder und streamt alle Etappen live.

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Aufgebot: Giacomo Ballabio, Kilian Feurstein, Philipp Hofbauer, Dominik Röber, Colin Stüssi, Emanuel Zangerle

2. Etappe: Bad Kleinkirchheim – Großglockner (Franz Josef Höhe) – 189 Km

1 MÜHLBERGER Gregor AUT Austria 04:46:29
2 SHAW James GBR EF Education – Easypost 01:10
3 VERMAERKE Kevin USA UAE Team Emirates XRG 01:10
4 MOLLEMA Bauke NED LIDL-TREK 01:10
5 RODRIGUEZ CANO Carlos ESP Netcompany INEOS 01:16
6 DOUBLE Paul GBR Team Jayco Alula 01:20
7 AUGUST Andrew USA Netcompany INEOS 01:26
8 MARTINSEN Toralf Rydninge NOR Team Drali – Repsol 01:28
9 PICKERING Xavier Finlay Xav GBR Team Jayco Alula 03:11
10 HANSEN 0xenberg Peter DEN Netcompany INEOS 03:25
11 JEZEK Vaclav CZE Kasper Crypto4Me 03:27
12 HELLEMOSE Asbj0rn DEN Team Jayco Alula 03:28
13 HOFBAUER Philipp AUT Team Vorarlberg 03:28
14 MONTI Alberto Carlo CZE ATT Investments 04:10
15 ARRIETA LJZARRAGA Igor ESP UAE Team Emirates XRG 04:24

Gesamt:

1 MÜHLBERGER Gregor AUT Austria 09:07:11
2 VERMAERKE Kevin USA UAE Team Emirates XRG 01:31
3 MOLLEMA Bauke NED LIDL-TREK 01:41
4 RODRIGUEZ CANO Carlos ESP Netcompany INEOS 01:47
5 DOUBLE Paul GBR Team Jayco Alula 01:51
6 AUGUST Andrew USA Netcompany INEOS 01:57
7 SHAW James GBR EF Education – Easypost 02:31
8 MARTINSEN Toralf Rydninge NOR Team Drali – Repsol 02:55
9 PICKERING Xavier Finlay Xav GBR Team Jayco Alula 03:42
10 HANSEN 0xenberg Peter DEN Netcompany INEOS 04:52

Gregor Mühlberger räumt auf Glockneretappe ab
Gregor Mühlberger vom österreichischen Nationalteam bleibt der Abräumer der 75. Lidl Tour of Austria: Auf der Glockneretappe feierte er den zweiten Etappensieg binnen 24 Stunden und kürte sich damit nach 2014 erneut zum Glocknerkönig! In der Gesamtwertung baute der Niederösterreicher seinen Vorsprung auf eineinhalb Minuten aus und er dominiert auch die Berg- und Punktewertung.

Zum 75. Jubiläum der Lidl Tour of Austria kam es auf der heutigen Glockneretappe von Bad Kleinkirchheim auf die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe am Großglockner zu einem ganz besonderen Jubiläum auf 2.369 Metern Seehöhe: Vor 170 Jahren, im Jahr 1856, besuchte Kaiser Franz Joseph I. gemeinsam mit Kaiserin Elisabeth zum ersten Mal den einzigartigen Aussichtspunkt im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern. Wer sollte sich heute zum „Kaiser der Tour of Austria“ küren? Denn es ging um den Etappensieg und Titel des Glocknerkönigs gleichermaßen.

Die zweite Etappe feierte im Kärntner Bad Kleinkirchheim eine Premiere als Etappenort. Nach dem Start im Wintereldorado ging es über 188,8 Kilometer und 2.914 Höhenmeter zum Großglockner, wo das Finale des 16,5 Kilometer langen und maximal 14,3 Prozent steilen Anstiegs zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe eingeläutet wurde. Übrigens nach 1977, 1990 und 2010 erst zum vierten Mal Zielort der Tour.

Nach rund 50 Kilometern setzten sich neun Fahrer erfolgreich ab. Mit dabei waren die beiden Österreicher Lukas Hatz (WSA KTM Graz) und Maximilian Schmidbauer (Schwingshandl Intralogistics), ebenso der deutsche Vorarlberg-Legionär Tobias Nolde, Führender in der Bergwertung. Auch die Kärntner Mannschaft ARBÖ Kärnten Sport Feld am See hatte mit dem Neuseeländer Christian Rush einen Fahrer in der Spitze. Durch das Mölltal, wo die Fahrer des österreichischen Nationalteams um den Gesamtführenden Gregor Mühlberger bei viel Gegenwind die Arbeit im Hauptfeld verrichteten, stieg der Vorsprung auf mehr als vier Minuten.

Ineos drückt am Glockner aufs Tempo
Bis zum Beginn der Großglockner Hochalpenstraße wurden die Ausreißer gestellt und das Rennen ging in die finale Phase. Das Hauptfeld schmolz durch das Tempodiktat der WorldTour-Mannschaft Netcompany INEOS rasch auf eine Handvoll Profis und Gregor Mühlberger war nach den ersten Kehren auf sich alleine gestellt und hielt sich wacker in der Spitze. Auf den letzten acht Kilometern bildete sich mit Ineos-Profi Carlos Rodriguez, Paul Double (Team Jayco Alula), Bauke Mollema (Lidl – Trek) und einem stark fahrenden Gregor Mühlberger ein Führungsquartett.

Mühlberger attackiert ohne Gnade
Dann passierte es, 4,5 Kilometer vor dem Ziel: Der 32-jährige Mühlberger setzte mit einer unwiderstehlichen Attacke alles auf eine Karte. Rasch baute er einen Vorsprung aus und siegte vor zahlreichen Zuschauern 1:10 Minuten vor James Shaw von EF Education – Easypost und Kevin Vermaerke von UAE Team Emirates XRG. Undankbarer Vierter wurde Bauke Mollema von Lidl – Trek. Philipp Hofbauer vom Team Vorarlberg fuhr ein starkes Rennen und wurde als 13. zweitbester Österreicher. „Ich bin absolut happy, auch wenn die letzten Kilometer doch sehr lang waren. Der Gegenwind spielte eine große Rolle und die letzten 400 Höhenmeter waren extrem. Ich wollte nicht zu früh gehen und mit Paul Double war ich mir auf den letzten Kilometern zunächst schon einig. Aber als er Probleme bekam, musste ich diese Chance nutzen“, sagte Mühlberger im Ziel, der sich bei seinen Teamkollegen bedankte: „Das Team hat einen enorm guter Job gemacht. Ich hatte von Beginn an vollen Support und das hat mir viel Energie gespart. Jetzt werden wir in den nächsten Tagen versuchen, als Team die Gegner in Schach zu halten.“

Die Trikotträger der Lidl Tour of Austria
In der Gesamtwertung liegt Gregor Mühlberger jetzt 1:31 Minuten vor Kevin Vermaerke und 1:41 Min. vor Bauke Mollema. Der Wahlsalzuburger liegt auch in der Skoda-Punktewertung und Mautner-Markhof-Bergwertung voran. Das DAN Küchen-Trikot des besten Jungprofis trägt morgen erstmals Andrew August von Netcompany INEOS und Philipp Hofbauer (Team Vorarlberg) wird das Gebrüder Weiss-Trikot des besten Österreichers präsentieren.

Morgen 3. Etappe von Lienz nach St. Johann/Alpendorf
Im radsportverrückten Osttirol startet morgen die 3. Etappe der Lidl Tour of Austria über 189,5 Kilometer und 2.315 Höhenmeter. Um 10:40 Uhr fällt der Startschuss am Lienzer Hauptplatz und nach einer Eröffnungsrunde geht es über den Felbertauern ins Salzburger Land, wo die schwere Zielankunft in St. Johann/Alpendorf bereits zum 16. Mal über die Bühne gehen wird. Beim Schlussanstieg warten 2,6 Kilometer und maximal 14,8 Prozent auf die Radprofis, die ab 14:50 Uhr das Ziel erreichen werden. Die Live-Übertragung beginnt morgen um 12:00 Uhr, ORF 1 überträgt ab 13:00 Uhr – alle Übertragungszeiten: https://tourofaustria.com/live

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Tour of Austria und Lienz – Rückkehr zum Ursprung!

Auf den Spuren der ersten Österreich Rundfahrt im Jahr 1949 bewegt sich die 75. Auflage des größten Radsportevents Österreichs. Am 10. Juli gastiert die Lidl Tour of Austria wie bei der ersten Auflage erneut in Lienz in Osttirol.

Die 3. Etappe der Lidl Tour of Austria über 188,7 Kilometer und 2.311 Höhenmeter wird am 10. Juli 2026 in einem der traditionsreichsten Etappenorte der 75-jähigen Tourgeschichte gestartet: in Lienz in Osttirol. Zuletzt war die Bezirkshauptstadt 2015 im Etappenplan, heuer gastiert der Tourtross zum 32. Mal in Osttirol. Der Start am 10. Juli erfolgt um 10:40 Uhr am Hauptplatz und die neutrale Phase verläuft über eine drei Kilometer lange Runde über die Tiroler, Amlacher und Tristacher Straße. Zurück am Europaplatz wird zum ersten Mal um Sprintpunkte gefahren und die Radprofis machen sich auf Richtung Felbertauern, wo nach Matrei in Osttirol beim Felbertauernstüberl um Bergpunkte und kurz darauf bei der Mautstelle ebenso Zähler fürs Bergtrikot vergeben werden. Danach verabschiedet sich die Lidl Tour of Austria Richtung Salzburg, wo ab 14:45 Uhr der Zieleinlauf in St. Johann/Alpendorf erwartet wird.

Radsport ohne Osttirol? Undenkbar!
Die Wurzeln des Radsports in Osttirol reichen weit zurück: Bereits im Jahr 1876 wurde in Lienz der erste Radfahrverein Österreichs gegründet. Damit zählt Osttirol zu den historischen Pionierregionen des heimischen Radsports. Einen weiteren Meilenstein setzte die Region 1951 mit der erstmaligen Austragung der Dolomitenradrundfahrt, die am kommenden Sonntag rund um die Lienzer Dolomiten gemeinsam mit der Extremvariante SuperGiroDolomiti – unter andern führt die Strecke über den berüchtigten Monte Zoncolan – stattfindet. „Im selben Jahr war Lienz zudem Etappenort der ersten Österreich Rundfahrt. Beide Veranstaltungen feiern im Jahr 2026 ihr 75-jähriges Jubiläum“, freut sich TVB-Obmann Franz Theurl.

Felix Gall schreibt neues Radsportkapitel
„Mit den internationalen Erfolgen von Felix Gall wird in Osttirol ein neues Kapitel einer langen und traditionsreichen Radsportgeschichte aufgeschlagen. Für eine Region, die seit Jahrzehnten konsequent auf den Radtourismus setzt, bedeutet der Aufstieg des Osttirolers zum internationalen Spitzenathleten einen enormen Impuls – sportlich, touristisch und wirtschaftlich“, erläutert Theurl. In den vergangenen Jahrzehnten war Osttirol immer wieder Bühne großer internationaler Radsportereignisse. Der Giro d’Italia, der Giro del Trentino, die Österreich Rundfahrt, die Tour of the Alps oder zahlreiche nationale Meisterschaften sorgten dafür, dass die Region rund um die Lienzer Dolomiten weltweit als Radsportdestination wahrgenommen wurde.

Diese kontinuierliche Entwicklung hat auch die heimische Bevölkerung geprägt und eine starke Begeisterung für den Leistungssport ausgelöst. Ein Symbol dieser Entwicklung ist Felix Gall selbst: Bereits im Jahr 2014 absolvierte der damals erst 15-jährige Osttiroler die Dolomitenradrundfahrt in der beeindruckenden Zeit von 3 Stunden und 14 Minuten. Schon damals sorgte diese außergewöhnliche Leistung für großes Aufsehen und galt als frühes Signal für ein außergewöhnliches Talent. „Felix Gall steht stellvertretend für den Boom im Radsport. Davon profitiert seine Osttiroler Heimat genau so wie die Tour of Austria, die schönste Sightseeing Tour des Landes“, freut sich Tour Direktor Thomas Pupp.

6 WorldTeams am Start
Bei der 75. Lidl Tour of Austria starten heuer erstmals 22 Teams, nach 20 in den vergangenen Jahren, mit je sechs Fahrern. Fix dabei bei der „schönsten Sightseeing Tour Österreichs“ sind die heimischen Continental-Teams ARBÖ Kärnten Sport Feld am See, Hrinkow Advarics, Schwingshandl Intralogistics, Team Vorarlberg, Tirol KTM Cycling Team und WSA KTM Graz sowie erstmals seit 2004 auch ein österreichisches Nationalteam! Die Konkurrenz für die rot-weiß-roten Teams wird groß werden, denn mit Alpecin-Premier Tech, EF Education – EasyPost, INEOS Grenadiers, Lidl – Trek, Jayco AlUla und UAE Team Emirates – XRG um Vorjahressieger Isaac del Toro sind gleich sechs Teams der höchsten UCI-Kategorie am Start. Die restlichen Plätze werden an Continental-Teams aus Deutschland, Italien, Norwegen, Schweden, Polen und Tschechien vergeben.

TV-Medialisierung – alle Etappen live in ORF 1
Der Attraktivität der Lidl Tour of Austria – die heuer von der Steiermark über Kärnten, Tirol, Salzburg, Oberösterreich und Niederösterreich nach Wien führt – wird auch in der TV-Berichterstattung hervorgehoben. Broadcaster Studio K19 GmbH hat gemeinsam mit Tour Direktor Thomas Pupp ausführliche Kooperationen mit dem ORF sowie Eurosport/Discovery+ und weiteren namhaften TV-Stationen finalisiert. „Wir freuen uns besonders, dass in diesem Jahr alle Etappen live in ORF 1 zu sehen sind“, erklärt Martin Böckle, Geschäftsführer der Studio K19 GmbH und gemeinsam mit Mathias Ehrne Gesamt-Projektleiter der TV-Produktion. Live gibt es die Tour of Austria 2026 täglich auch bei K19 sowie bei Discovery+ zu sehen, zudem ein Highlight-Magazin auf Eurosport 1 im Anschluss an die Tour de France-Etappen und eine internationale Medienvertriebsfirma wird die Tour of Austria auch global platzieren. Die Abschlussetappe von Langenlois nach Wien läuft von 13:00 bis 15:25 Uhr auf ORF 1.

Sonderwertung 75 zu Ehren von Wolfgang Steinmayr
Zum 75. Jubiläum gibt es auch eine Sonderwertung, die dem vierfachen Rundfahrtssieger Wolfgang Steinmayr, der am 19. Mai 2026 verstarb, gewidmet ist. Tour Direktor Thomas Pupp und Cycling Austria haben die neue Sonderwertung, ein zusätzlicher Zwischensprint auf allen fünf Etappen, ins Leben gerufen. Diese Wertung wird nun zur „Cycling Austria – Tour 75 – Sonderwertung Wolfgang Steinmayr“ und den Namen der verstorbenen Radlegende tragen. Die Sonderwertung wird sich immer an einem markanten Punkt der Strecke in Zielnähe befinden und soll auch ein Treffpunkt der jeweiligen Radcommunities sein. Der Sieger der Wertung wird auf der Bühne im Ziel entsprechend geehrt und gefeiert und erhält neben einer Tchibo Kaffeemaschine auch einen Barpreis. Auf der dritten Etappe wird die 75. Wertung in Schwarzach im Pongau nach 123 Kilometern ausgefahren.

Etappen der Lidl Tour of Austria 2026:
1. Etappe, 8. Juli: Graz – Gamlitz, 188km, 2.716hm
2. Etappe, 9. Juli: Bad Kleinkirchheim – Franz Josefs Höhe/Großglockner, 188,8km, 2.914hm
3. Etappe, 10. Juli: Lienz – St. Johann/Alpendorf, 188,7km, 2.311hm
4. Etappe: 11. Juli: Steyr – Steyr, 170,5km, 2.325hm
5. Etappe: 12. Juli: Langenlois – Wien, 109km, 758hm
Gesamt: 845km, 11.024hm

Tour of Austria Etappe 5

5. Etappe: Feldkirch – Feldkirch – 144 Km (3388 Hm)

1 Jungels Bob INEOS Grenadiers 14 03:51:23
2 Costa Rui EF Education-EasyPost 5 + 01:45
3 Vermeersch Florian UAE Team Emirates-XRG 3 + 01:45
4 Charmig Anthon XDS Astana Team + 01:45
5 Konrad Patrick Lidl-Trek + 01:45
6 Ballabio Giacomo Hrinkow Advarics + 01:45
7 Álvarez Héctor Lidl-Trek + 01:45
8 Budzinski Marcin ATT Investments + 01:47
9 Chaves Esteban EF Education-EasyPost + 01:47
10 Engelhardt Felix Team Jayco-AlUla + 01:47

Endstand:

1 del Toro Isaac UAE Team Emirates-XRG 17:51:18
2 Ryan Archie EF Education-EasyPost + 29
3 Majka Rafal UAE Team Emirates-XRG + 47
4 Engelhardt Felix Team Jayco-AlUla + 01:20
5 August AJ INEOS Grenadiers + 01:47
6 Kämna Lennard Lidl-Trek + 02:06

7 Hellemose Asbjørn Team Jayco-AlUla + 02:10
8 Chaves Esteban EF Education-EasyPost + 02:10
9 Peter Jannis Team Vorarlberg + 03:12
10 Großschartner Felix UAE Team Emirates-XRG + 03:18

Was für ein Finale der 74. Tour of Austria in Vorarlberg: Über 10.000 Menschen in Feldkirch und weit über 20.000 entlang der fünften und letzten Etappe bejubelten Jungstar Isaac del Toro, den ersten mexikanischen Gesamtsieger der Tour of Austria. Mit einer Glanzleistung holte sich Bob Jungels den Etappensieg rund um Feldkirch, Patrick Konrad wurde als Fünfter bester Österreicher. Und Etappensieger Felix Großschartner, der drei Tage im roten Führungstrikot fuhr, beendete die Tour auf Rang 10.

Die 74. Tour of Austria endete heute zum ersten Mal in Feldkirch in Vorarlberg. Schon vor dem Start herrschte eine Gänehautstimmung in der Innenstadt des mittelalterlichen Kleinods. Die Abschlussetappe stand dabei unter dem Motto „Feldkirch einhundert. Zusammen wachsen“. Grund der Feierlichkeiten ist die Vereinigung der Ortsteile Tisis, Tosters, Altenstadt, Levis, Nofels und Gisingen mit der Innenstadt. In der nach Dornbirn zweitgrößten Stadt Vorarlbergs war die Tour of Austria Teil des Jubiläums mit der Abschlussetappe, die über 144,1 Kilometer und noch einmal schwere 3.388 Höhenmeter führte. Nach zwei neutralisieren Runden ging es nach 15 Kilometern zur ersten Bergwertung in Rankweil, die sich Ex-Weltmeister Rui Costa, gestern der aktivste Fahrer, schnappte.

Vinokurov sichert sich Bergwertung am Furkajoch
Dann ging es Richtung Furkajoch mit einer Bergwertung der höchsten Kategorie. Der auch bei Motorradfahrern beliebte Pass stand zum ersten Mal im Tourplan und hat eine Länge von 20,4 Kilometern mit 6,1 Prozent Steigung. Vier Spitzenfahrer mit Ex-Rundfahrtssieger Riccardo Zoidl (Hrinwkow Advarics), Bob Jungels, Luca Vergallito und Sean Quinn setzten sich rasch über eine Minute aufs Feld ab. Doch dahinter pirschten sich drei Profis an, darunter der in der Bergwertung Führende Nicolya Vinokurov und sein ärgster Gegenspieler Emanuel Zangerle vom Team Vorarlberg. Aber sie schafften nicht den Anschluss zum Spitzenquartett, wo sich Zoidl die HC-Bergwertung sicherte. Da Vinokurov, Sohn von Olympiasieger Alexander Vinokurov, vor Zangerle übers Furkajoch fuhr, sicherte er sich vorzeitig das Mautner Markhof-Bergtrikot. Danach ging es gleich zur nächsten Bergwertung nach Faschina, während das Hauptfeld 90 Kilometer vor dem Ziel drei Minuten Rückstand hatte.

Bob Jungels setzt sich im Feldkirchner Hexenkessel ab
Vor dem Anstieg zur letzten Bergwertung des Tages, dem 5,7 Kilometer langen Dünserberg kurz vor der ersten Zieldurchfahrt in Feldkirch, lag das Führungsquartett mittlerweile über dreieinhalb Minuten vor dem Hauptfeld, das die Verfolger um Zangerle bereits geschluckt hatte. Auch Ricci Zoidl und Sean Quinn bekamen Probleme, den Anschluss an Jungels – Sieger bei Lüttich-Bastogne-Lüttich 2018 und Vergallito – 2023 Gesamtsieger der OÖ Rundfahrt – zu halten. Nach der ersten Zieldurchfahrt in Feldkirch mit tausenden frenetischen Fans ging es in die 45 Kilometer lange Schlussrunde mit zackigem Profil. Die Rennsituation: Jungels konnte sich von Vergallito absetzen, rund 30 Sekunden dahinter Zoidl, das ca. 30-köpfige Hauptfeld hatte etwas mehr als zwei Minuten Rückstand. Tour de France-Etappensieger Bob Jungels fuhr ein fulminantes Rennen und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus, während Zoidl und später auch Vergallito vom Peloton geschluckt wurden. Bei der 20km-Marke nach Bludesch lag Jungels von INEOS-Grenadiers bereits über drei Minuten vor dem Hauptfeld.

Jungels bricht die UAE-Serie
Es wäre das erste Mal in der 74-jährigen Geschichte der Tour of Austria/Österreich Rundfahrt gewesen, dass eine Mannschaft alle Etappen gewinnt. Das Team UAE hatte bisher alle vier Etappensiege zu Buche stehen. Dagegen stemmte sich heute der 32-jährige Weltklassefahrer Bob Jungels, der neben den luxemburgischen Zeitfahrmeisterschaften seinen zweiten Saisonsieg feierte. Nach rund 130 Kilometern an der Spitze siegte er mit 1:45 Minuten vor Ex-Weltmeister Ruis Costa, der den Sprint der Verfolgergruppe gewann. Bester Österreicher wurde heute Patrick Konrad von Lidl-Treck, der damit einen versöhnlichen Abschluss feierte. Sehr stark auch Philipp Hofbauer von WSA KTM Graz mit Rang 20. „Ich wusste, wenn ich den letzten Hügel überstehe, kann ich es schaffen. Mein letzter Sieg ist schon länger her und es wird immer schwieriger zu siegen. Das Niveau hier bei der Tour of Austria war enorm, deshalb freue ich mich noch mehr über den Triumph.“

Isaac del Toro erster mexikanischer Gesamtsieger
Nach drei Etappensiegen feierte der 21-jährige Giro-Zweite Isaac del Toro von UAE Team Emirates – XRG einen eindrucksvollen Gesamtsieg. In Feldkirch wurde er von zahlreichen Landsleuten empfangen. „Die Stimmung war enorm. Die ganze Woche war verrückt und wir können stolz auf uns sein. Gestern am Kühtai war ich extrem am Limit, aber wir hatten immer alles unter Kontrolle. Gratulation an das ganze Team, alle haben perfekt gearbeitet. Natürlich hätten wir Felix gerne ganz oben gesehen, aber es lief ihm gestern nicht. Die Tour of Austria ist ein außergewöhnliches Rennen.“

Gesamtzweiter der Tour of Austria wurde Archie Ryan (plus 29 Sek.) von EF Education – Eaysypost, gefolgt von del Toros Teamkollegen Rafal Majka (plus 47 Sek). Felix Großschartner wurde als bester Österreicher Zehnter (3:18 Min.). Philipp Hofbauer landete mit Rang 15, Hermann Pernsteiner (ARBÖ Kärnten Sport Feld am See) als 18. und Hofbauers Teamkollege Martin Messner mit Rang 19 ebenfalls unter den Top-20. „Es war eine super Tour mit dem Etappensieg in Steyr und drei Tagen im roten Führungstrikot. Leider erwischte ich gestern keinen guten Tag, aber so ist der Radsport. Leider verpassten wir heute den fünften und letzten Etappensieg. Unser großes teaminternes Ziel ist heuer ein neuer Rekord an Siegen, im Vorjahr verpassten wir ihn nur um einen“, sagte Felix Großschartner, der von seinem Fanclub bejubelt wurde.

Del Toro holt drei Trikots, Zangerle vom Team Vorarlberg aktivster Fahrer
Die Dominanz des Mexikaners Isaac del Toro schlug sich auch bei der Siegerehrung nieder, wo ihm gleich drei Führungstrikots übergestreift wurden: das rote Skoda-Führungstrikot, das grüne für die Punktewertung der Österreichischen Lotterien und natürlich die Nachwuchswertung, unterstützt von DANKÜCHEN. Im Bergklassement, gesponsert von Mautner Markhof, setzte sich der kasachische Astana-Profi Nicolya Vinokurov durch. Emanuel Zangerle vom Team Vorarlberg wurde am Ende Zweiter. Und das orange Jersey von Gebrüder Weiss für den besten Österreicher gewann Felix Großschartner. Zum aktivsten Fahrer der gesamten Tour wurde Emanuel Zangerle vom Team Vorarlberg gekürt. Die beste Mannschaft war UAE Team Emirates – XRG.

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War für ein Vorarlberger Radsportfest in Feldkirch! Jannis Peter sensationell auf Gesamtrang neun – Emanuel Zangerle Aktivster Profi der 74. Tour of Austria UCI 2.1

Die Schlussetappe in Vorarlberg über 144 Kilometer und 3400 Höhenmeter! Was war das für ein großes Radsportfest in der Stadt Feldkirch, wie auf der gesamten Strecke. Tausende Zuschauer verfolgten frenetisch die fünfte und letzte Etappe der 74. Tour of Austria UCI 2.1. Und auch heute wieder Team Vorarlberg in der zweiten Spitzengruppe mit Emanuel Zangerle und in der Schlussabrechnung das erfolgreichste Continental Team der Tour!

Bob Jungels holt sich Solosieg in Feldkirch
Nach dem stimmungsvollen Start in der Marktgasse von Feldkirch, sofort wieder hohes Tempo. Es können sich einige Fahrer absetzen. Wieder mit dabei Emanuel Zangerle als Verfolger. Die Spitzengruppe wird über die Bergwertungen Furkajoch, Faschinajoch und Dünserberg an der langen gelassen. UAE-Emirates diktiert das Tempo im Feld. Die gelben Trikots der Team Vorarlberg Profis zieren ebenfalls die erste Gruppe im Feld. Jannis Peter, Colin Stüssi, Alexander Konychev, Emanuel Zangerle, aber auch der junge Killian Feurstein fahren wiederum ein richtig starkes Rennen.
Das Finale wird nach der Abfahrt vom Dünserberg eingeleitet. Vergalito (ITA / Alpecin-Deceuninck) und Bob Jungels (LUX / INEOS-Grenadiers) wehren nach der ersten Durchfahrt in Feldkirch. Bob Jungels siegt solo vor fast 10 000 Zuschauern in Feldkirch. Dahinter folgt eine kleinere Gruppe mit den Besten der Tour. Unter ihnen Jannis Peter, der 24-jährige Shootingstar aus dem Team Vorarlberg auf Rang 21.

Jannis Peter inmitten der Top Stars auf Gesamtrang neun
Als Gesamtsieger kürt sich der Mexikaner Komet Isaac Del Toro (UAE-Emirates), vor Iren Archi Ryan (EF-Education Easy Post) und Rafael Majka (POL / UAE-Emirates). Jannis Peter verteidigt seinen neunten Gesamtrang neun und strahlte im Ziel mit einem breiten Lächeln.

Aktivster Fahrer der Tour Emanuel Zangerle und Zweiter der Bergwertung
In der Auffahrt nach Laterns macht sich Emanuel Zangerle auf die Verfolgung der vier Mann Spitze. Doch sein Kontrahent Nicolas Vinokurov (KAZ / ASTANA) ist wachsam und fixiert das Trikot am Furkajoch. Dennoch großartig gefightet „Emu“. Er wird Zweiter, und wird als Aktivster Fahrer der gesamten Tour of Austria ausgezeichnet!

O-Ton Thomas Kofler – Etappenverantwortlicher / Team Manager: „Was sich heute auf der Strecke in Vorarlberg zugetragen hat. Einfach nur Gänsehaut und überwältigend, wie radsportverrückt Vorarlberg ist. Aber auch wie groß die Fangemeinde des Team Vorarlberg angewachsen ist. Ich bin stolz auf alle im Team. Auch wenn ein Youngster wie Kilian Feurstein so eine schwere Tour ausfährt ist das ein Ausweis. Jannis, aber auch alle anderen haben einfach phänomenal abgeliefert!“

Das Team im gesamten hat einen unglaublichen Job gemacht, sieben Fahrer wie das Betreuerteam – DANKE euch!

Roster Team Vorarlberg: Daniel Geismayr, Emanuel Zangerle, Kilian Feurstein (alle AUT), Pirmin Benz, Jannis Peter (beide GER), Colin Stüssi (SU), Alexander Konychev (ITA);

Stage overview
09/07 Stage 1 Steyr – Steyr 167.8 KM / 2433 HM
10/07 Stage 2 Bischofshofen – St. Johann Alpendorf 142.1 KM / 1677 HM
11/07 Stage 3 Salzburg Hellbrunn – Gaisberg 142.9 KM / 2755 HM
12/07 Stage 4 Innsbruck – Kühtai 117.3 KM / 3500 HM
13/07 Stage 5 Feldkirch – Feldkirch 144.2 KM / 3,388 HM

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Tour of Austria Etappe 3+4

3. Etappe: Salzburg/Schloss Hellbrunn – Salzburg/Gaisberg – 142,90 Km (2755 Hm)

1 del Toro Isaac UAE Team Emirates-XRG 14 03:39:27
2 August AJ INEOS Grenadiers 5 + 05
3 Großschartner Felix UAE Team Emirates-XRG 3 + 07
4 Ryan Archie EF Education-EasyPost + 15
5 Engelhardt Felix Team Jayco-AlUla + 25

6 Majka Rafal UAE Team Emirates-XRG + 32
7 Hellemose Asbjørn Team Jayco-AlUla + 35
8 Kämna Lennard Lidl-Trek + 45
9 Leonard Michael INEOS Grenadiers + 47

10 Langellotti Victor INEOS Grenadiers

Gesamt:

1 Großschartner Felix UAE Team Emirates-XRG 10:30:55
2 2 del Toro Isaac UAE Team Emirates-XRG + 03
3 2 August AJ INEOS Grenadiers + 16
4 1 Ryan Archie EF Education-EasyPost + 24
5 3 Majka Rafal UAE Team Emirates-XRG + 38
6 1 Engelhardt Felix Team Jayco-AlUla + 48
7 2 Kämna Lennard Lidl-Trek + 01:08

8 10 Hellemose Asbjørn Team Jayco-AlUla + 01:18
9 1 Verschuren Killian Unibet Tietema Rockets + 01:29
10 2 Chaves Esteban EF Education-EasyPost + 01:29

Isaac del Toros 2. Streich am Gaisberg vor tausenden Zuschauern
Der Mexikaner Isaac del Toro bescherte seinem UAE Team Emirates XRG auf der dritten Etappe der Tour of Austria vom Schloss Hellbrunn auf den Gaisberg, wo tausende Zuschauer:innen für ein Radfest sorgten, den dritten und sich selbst den zweiten Etappensieg binnen 24 Stunden. Sein Teamkollege Felix Großschartner konnte mit Rang drei die Gesamtführung um knappe drei Sekunden verteidigen. In der Bergwertung liegt Emanuel Zangerle vom Team Vorarlberg sensationell weiterhin in Führung.

In Salzburg kam es heute zur ersten richtigen Klettertour bei der Tour of Austria mit gleich fünf Bergwertungen und dem 7,5 Kilometer langen Finale Gaisberg. Ganze 84 der 142,9 Kilometer langen Etappe führten bergauf! Es begann spektakulär im malerischen Schloss Hellbrunn, wo Salzburgs Bürgermeister Bernhard Auinger und Sportlandesrat Martin Zauner den Radprofis den sprichwörtlichen roten Teppich ausrollten. Gnadenlos das Wetter, er Regen war bis kurz vor dem Zieleinlauf ständiger Begleiter. Davon ließen sich eine Menge Radfans nicht abhalten, die die Strecke am Gaisberg säumten. Nach 30 Kilometern beim Anstieg zur ersten Bergwertung Faistenau setzten sich zunächst sechs Fahrer ab. Wie in den letzten drei Tagen war erneut Emanuel Zangerle vom Team Vorarlberg, Träger des Bergtrikots, dabei. Der junge Tiroler fährt eine bemerkenswerte Tour und sammelt fleißig Bergpunkte. Da sein Fluchtgefährte Giacomo Ballabio von Hrinkow Advarics virtuell im Führungstrikot fuhr, erhöhten die Fahrer von UAE Team Emirates XRG im Hauptfeld die Schlagzahl und reduzierten den Rückstand auf eine knappe Minute.

Moto-GP-Star muss aufgeben
Unterdessen musste der dreifache Moto-GP-Sieger Aleix Espargaro vom Team Lidl-Trek nach einem Sturz nach rund 60 Kilometern die Rundfahrt aufgeben. Es besteht Verdacht auf einen Bruch der Hand. Mit einem Sturz auf der ersten Etappe und gestern gleich zwei Crashs misslang sein Radsport-Debüt. Im Kampf um das Bergtrikot – das heimliche Rennen im Rennen – lieferten sich Zangerle und Astana-Profi Nicolya Vnokurov ein spannendes Duell. Die beiden attackierten kurz vor der letzten Bergwertung Oberwinkl rund 35 Kilometer vor dem Ziel, doch sie wurden noch vor dem Bergpreis vom bereits dezimierte Feld gestellt. Aber: Zangerle konnte heute sein Bergtrikot verteidigen!

Durch das knallharte Tempodiktat von UAE Team Emirates XRG verloren auf den letzten Kilometern immer mehr Fahrer den Anschluss an die Spitzengruppe. Rund 1,3 Kilometer vor dem Ziel attackierte Andrew August von INEOS-Grenadiers an der mit über 17 Prozent steilsten Passage. Bis 200 Meter vor dem Ziel sah alles nach einem Sieg aus, als von hinten der Giro-Zweite del Toro seine Reserven mobilisierte und einfach vorbeiflog. Hinter August landete Felix Großschartner an der dritten Stelle. Als zweitbester Österreicher landete Philipp Hofbauer (WSA KTM Graz) vor Marco Schrettl (Tirol KTM Cycling Team) an der 20. Stelle. „Mit diesem Etappensieg habe ich heute nicht gerechnet, am Anfang war es wegen des starken Regens extrem kalt. Dann lief es immer besser und ich hatte im Finale die besseren Beine“, freute sich del Toro.

Großschartner verteidigt Rot – Gänsehautstimmung in Salzburg
In der Gesamtwertung spitzt sich das Stallduell zwischen Felix Großschartner und Isaac del Toro weiter zu: Der Oberösterreicher liegt nur mehr drei Sekunden vor dem Mexikaner. Dahinter hat sich Andrew August an die dritte Stelle geschoben. Als zweitbester Österreicher folgt der Tiroler Marco Schrettl an der zwölften Stelle. „Bei der Zielauffahrt am Gaisberg schlugen wir ein extrem hohes Tempo an, Covi ist super stark gefahren. Am Ende war Isaac einfach der Stärkste! Ich hoffe, dass ich auf der morgigen brutal schweren Etappe meine Gesamtwertung verteidigen kann. Aber grundsätzlich könnte die Ausgangsposition für mein Team besser nicht sein.“ Angesprochen auf die tausenden Zuschauer in Salzburg meinte Felix: „Das war eine richtige Gänsehautstimmung. Selten zuvor habe ich so viele Zuschauer bei einem Radrennen in Österreich gesehen.“

Morgen Kühtai-Rodeo in Tirol
Morgen startet um 11:08 Uhr die vierte Etappe der Tour of Austria (117,3km/3.500h) vor dem Landhaus am Eduard-Wallnöfer-Platz im Herzen der Landeshauptstadt Tirols. Gleich nach Innsbruck warten in Götzens die ersten Höhenmeter, es geht 3,8 Kilometer zur Bergwertung. Bereits nach Kematen wird in Unterperfuss um Sprintpunkte gefahren. Weiter durch das malerische Inntal nach Telfs, wo nach 31,5 Kilometern bei Skoda die zweite Sprintwertung folgt. Über Pettnau und Sellrain nähern sich die Radprofis Unterperfuss, wo der erste Anstieg auf das Kühtai mit 22,8 Kilometern Länge und sechs Prozent Steigung wartet. Am Kühtai gibt es bei der Tourismusinfo eine Bergwertung der HC-Kategorie. Nach der rasanten Abfahrt über Ochsengarten und Oetz folgt der 9,6 Kilometer lange Anstieg zur Bergwertung Ötztal Sattele. Die kurze Abfahrt bringt etwas Erholung, ehe der 5,9 Kilometer lange Schlussanstieg ins Kühtai mit einer Bergwertung der HC-Kategorie bei den Bergbahnen Kühtai folgt. Ab 14:00 Uhr wird der Etappensieger im Wintersportparadies erwartet!

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Emanuel Zangerle verteidigt Bergtrikot nach nächstem Ausreißertag – Jannis Peter Bester stößt vor in die Top 15!

Ein erster Schlagabtausch um die Gesamtwertung auf der dritten Etappe am Freitag über 143 Kilometer (2700 Höhenmeter) hinauf auf den Gaisberg. ABER wenn nicht das Team Vorarlberg, wer denn? Kurz nach dem Start heißt es wieder Spitzengruppe mit zwei Vorarlberger. Schon fast unglaublich, denn Alexander Konychev, bereits den dritten Tag in der Spitze, wie auch Bergtrikot Träger Emanuel Zangerle mit vier Konkurrenten vorne!

Zangerle mit Superfight weiter im Bergtrikot – Konychev holt sich zwei Sprintwertungen
Nicolas Vinokurov (KAZ / ASTANA) will unbedingt das Trikot. Er sichert sich auch die erste Wertung. Dann holt sich Alexander Konychev zwei Sprintwertung und platziert Team Kollege Zangerle perfekt. Er sichert sich in harten Bergsprints die nächsten zwei Bergwertung und behält so das Trikot des aktuell Bergbesten der Tour mit zwei Punkten Vorsprung! CHAPEAU und wiederum großartigen Job erledigt im Konzert der Großen!

Del Toro siegt – Großschartner weiter in Gelb – Jannis Peter mit starkem Finale auf Rang 16
Colin Stüssi stellte sich heute in den Dienst seines neuen Kapitäns für die Tour, Jannis Peter. Der Schweizer platziert ihn am Fuß des letzten Anstiegs. Der 24-jährige Jannis Peter kämpft sich im sieben Kilometer langen Schlussanstieg auf Rang 16. Im fehlen im Ziel auf Etappensieger Isaac Del Toro (MEX / UAE Emirates) nur 1min 4sec. Großschartner verteidigt die Gesamtwertung knapp mit drei Sekunden Vorsprung auf Del Toro und Andrew August (USA / INEOS Grenadiers).
Jannis Peter stößt damit auf Rang 14 der Gesamtwertung vor. Vor dem Team Vorarlberg Fahrer fast ausschließlich Top Fahrer!

Auch Youngster Kilian Feurstein schlägt sich wie alle Team Vorarlberg Cracks wacker. Er platziert sich mit seinen Kollegen im Mittelfeld!

O-Ton Paul Renger – sportlicher Leiter: „Und wieder ein starker Tag für uns. Das Bergtrikot ist hart umkämpft. Umso mehr happy, dass wir es weiter in unseren Reihen haben. Colin hat entschieden sich vollkommen in den Dienst für Jannis zu stellen. Dieser hat heute super gekämpft und freut sich nun auf die letzten zwei schweren Tage mit langen Anstiegen. Auf den Punkt gebracht auch heute: bin stolz auf die Jungs!“

Hinauf in den Himmel – die Vorentscheidung auf 2000 Meter!
Die vierte Etappe mit zweimal hinauf ins Etappenziel Kühtai nach 117 Kilometer und 3500 Höhenmeter wird ein knallharter Schlagabtausch der besten Bergfahrer. Es gilt ab Innsbruck hellwach zu sein, speziell für Jannis Peter! Nun heißt es alles für das Bergtrikot und für Jannis Peter!

Roster Team Vorarlberg: Daniel Geismayr, Emanuel Zangerle, Kilian Feurstein (alle AUT), Pirmin Benz, Jannis Peter (beide GER), Colin Stüssi (SU), Alexander Konychev (ITA);

Etappenübersicht
09/07 Etappe 1 Steyr – Steyr 167,8 KM / 2433 HM
10/07 Etappe 2 Bischofshofen – St. Johann Alpendorf 142,1 KM / 1677 HM
11/07 Etappe 3 Salzburg Hellbrunn – Gaisberg 142,9 KM / 2755 HM

12/07 Etappe 4 Innsbruck – Kühtai 117,3 KM / 3500 HM
13/07 Etappe 5 Feldkirch – Feldkirch 144,2 KM / 3.388 HM

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4. Etappe: Innsbrucke – Kühtai – 117 Km (3500 Hm)

1 del Toro Isaac UAE Team Emirates-XRG 14 03:27:20
2 Ryan Archie EF Education-EasyPost 5 + 04
3 Majka Rafal UAE Team Emirates-XRG 3 + 06
4 Engelhardt Felix Team Jayco-AlUla + 25
5 Chaves Esteban EF Education-EasyPost + 34
6 Hellemose Asbjørn Team Jayco-AlUla + 45
7 Kämna Lennard Lidl-Trek + 51
8 Peter Jannis Team Vorarlberg + 01:18

9 Vergallito Luca Alpecin-Deceuninck + 01:27
10 August AJ INEOS Grenadiers + 01:27

Gesamt:

1 1 del Toro Isaac UAE Team Emirates-XRG 13:58:08
2 2 Ryan Archie EF Education-EasyPost + 29
3 2 Majka Rafal UAE Team Emirates-XRG + 47
4 2 Engelhardt Felix Team Jayco-AlUla + 01:20
5 2 August AJ INEOS Grenadiers + 01:47
6 1 Kämna Lennard Lidl-Trek + 02:06

7 1 Hellemose Asbjørn Team Jayco-AlUla + 02:10
8 2 Chaves Esteban EF Education-EasyPost + 02:10
9 5 Peter Jannis Team Vorarlberg + 03:12
10 9 Großschartner Felix UAE Team Emirates-XRG + 03:18

Isaac del Toro fährt am Kühtai mit Hattrick zur Gesamtführung
Das mexikanische Supertalent Isaac del Too hat wie in den vergangenen beiden Tagen auch die vierte und vorletzte Etappe der Tour of Austria gewonnen. Mit seinem Sieg am Kühtai vor einer traumhaften Zuschauerkulisse zog er seinem UAE-Teamkollegen Felix Großschartner das rote Skoda-Führungstrikot aus. Bester Österreicher auf der Königsetappe wurde Hermann Pernsteiner als Dreizehnter, Großschartner liegt als bester Österreicher in der Gesamtwertung auf Rang zehn.

Die kurze, aber intensive Königsetappe der Tour of Austria in Tirol – Heimat des Tirol KTM Cycling Teams – stand heute auf dem Programm. Und wieder feuerten tausende Zuschauer an allen Streckenteilen die Radprofis an! Nach dem Start vor dem Landhaus in der Sportstadt Innsbruck ging es bei kühlen Sommertemperaturen über 117,3 Kilometer mit 3.500 Höhenmetern, wobei gleich zwei Mal das Kühtai auf einer Seehöhe von 2.020 Metern passiert werden musste. Gleich nach Götzens durch das Inntal kam es Richtung Telfs zu vielen Attacken, die jedoch erfolglos blieben. Für ein Ausrufezeichen sorgte bei er ersten Sprintwertung der Gesamtführende Felix Großschartner, der hinter dem gestrigen Etappenzweiten Andrew August als Zweiter wertvolle Sekunden sammelte. Danach bildete sich eine zwölfköpfige Spitzengruppe, die aber vom UAE Team Emirates XRG nicht weiter als eineinhalb Minuten vorgelassen wurde.

Weltmeister Costa als Solist
Danach begann das Kühtai-Eldorado so richtig, als es zum ersten Mal über 22,8 Kilometer in Richtung Wintersportparadies ging. Dort bildete sich eine vierköpfige Spitzengruppe, ehe sich EF-Profi Ruis Costa, der Rad-Weltmeister von 2013, vor der HC-Bergwertung absetzen konnte. Der Portugiese erreichte das Kühtai mit rund einer halben Minute vor Colin Stüssi vom Team Vorarlberg und Baptiste Huyet. Gleich dahinter schnappte sich Nicolas Vinokurov, bis dahin hinter Emanuel Zangerle der Zweite der Bergwertung, wertvolle Punkte und zog am jungen Tiroler vorbei. Das dezimierte Hauptfeld hatte da bereits einen Rückstand von knapp über einer Minute. Auf den letzten 35 Kilometer warteten noch rund 1.500 Höhenmeter auf die Profis: Der 9,6 Kilometer lange Anstieg zur Bergwertung Ötztal Sattele, gefolgt von einer kurzen Abfahrt und dem 5,9 Kilometer langen Schlussanstieg ins Kühtai.

Majka und Chaves attackieren, Großschartner mit Problemen
Die letzten 20 Kilometer: Während hinter Rui Costa Vorarlberg-Profi Stüssi einen Krampf erlitt, baute der Portugiese seinen Vorsprung auf das Verfolgerfeld mit allen Favoriten auf über zwei Minuten aus. Doch am Ötztal Sattele schmolz bei Steigungen von 17 Prozent Costas Vorsprung und er wurde schließlich von seinen prominenten Kollegen überholt: der zweifache Tour de France-Bergkönig Rafal Majka, der Giro-Gesamtzweite Esteban Chaves und der Däne Asbjorn Hellemose. Vor der 10km-Marke überschlugen sich dann die Ereignisse: Nachdem im Verfolgerfeld Felix Großschartner nach einer Attacke von Lennard Kämna den Anschluss verlor, attackierte kurze Zeit drauf später der zweifache Etappensieger Isaac del Toro. Nur der Ire Archie Ryan und der US-Amerikaner Andrew August konnten dem Mexikaner folgen.

Unmittelbar vor der Bergwertung am Sattele schlossen sie zum Spitzentrio auf, dahinter folgte Kämnas Gruppe mit dem starken Deutschen Jannis Peter vom Team Vorarlberg. Felix Großschartner, der sich auch immer wieder auf den Oberschenkel griff, verlor immer mehr an Fahrt und bildete mit Hermann Pernsteiner kurzfristig eine Gruppe. Kurz vor dem Ziel konnten sich del Toro, Majka und Ryan absetzen. Im Zielsprint ließ del Toro nichts mehr anbrennen. Er siegte vier Sekunden vor Archie Ryan und sechs vor Rafal Majka. Hermann Pernsteiner vom Team ARBÖ Kärnten Sport Feld am See landete als bester Österreicher an der 13. Stelle, Großschartner kam als 15. mit über drei Minuten Rückstand ins Ziel. Ein starkes Ergebnis lieferte der Deutsche Jannis Peter vom Team Vorarlberg mit Rang acht inmitten der Weltspitze!

Del Toro: „Wollten den Gesamtsieg für Felix“
Der 21-Jährige Giro-Zweite des Jahres zeigte einmal mehr, dass er der stärkste Fahrer bei der Tour of Austria ist. Am Kühtai sorgte er für den dritten Sieg en Suite: „Ich bin super happy! Aber es ist auch schade, dass Felix heute zurückgefallen ist. Wir wollten, dass er seine Heimatrundfahrt gewinnt. Es war eine sehr hektische Etappe, aber wir hatten alles unter Kontrolle. Leider hat Felix zwölf Kilometer vor dem Ziel den Anschluss verloren. Morgen auf der letzten Etappen werden wir nochmals sehr konzentriert fahren.“ Enttäuscht zeigte sich der bisherige Gesamtführende Felix Großschartner: „Ich hatte schon beim Start schwere Beine, kein gutes Zeichen. Beim letzten Anstieg zum Kühtai funkte ich dann durch, dass meine Kollegen nicht auf mich achten sollten. Ich sagte ihnen: gewinnt das Rennen!“ Absolut happy war Hermann Pernsteiner, der Rundfahrtszweite von 2018: „Es war super hart. Das letzte Mal aufs Kühtai fuhr ich mein Tempo im Stile eines Zeitfahrens und holte einen nach dem anderen ein. Bester Österreicher auf der Königsetappe zu werden tut sehr gut!“

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Team Vorarlberg Profi stürmt mit Rang acht am Kühtai mitten in die Weltspitze – Neunter der Gesamtwertung – Del Toro siegt!

Die vierte Etappe am Samstag von Innsbruck zweimal auf das Kühtai auf 2000 Meter eine knallharte Angelegenheit über 117 Kilometer. Und wieder sofort die Vorarlberg Profis am Ort des Geschehens. Eines vorweg. Es wird die Fahrt des Jannis Peter!

Colin Stüssi bereitet vor
Der 32-jährige Schweizer findet sich nach wenigen Kilometern in einer zwölf Mann Spitzengruppe. In der ersten Auffahrt ins Kühtai, verschärft der Portugal Rundfahrt Sieger von 2023, das Tempo. Nur der Brite Paul Double (Jayco-Alula), und der portugiesische Star Rui Costa vom Team EF-Education Easy Post können folgen. Diese Gruppe wird dann gestellt. ABER Colin bereitet nun für Jannis Peter vor!

Jannis Peter mit Weltklasseleistung! Rang acht am Kühtai – Rang neun Overall!
Was dann folgt ist eine Schlacht der besten Bergfahrer hinauf ins Kühtai. Nur noch die besten World Tour Fahrer unter sich! UND ein junger Deutscher des Teams Vorarlberg. Jannis Peter, der 24-jährige Deutsche aus Gera, liefert heute die Leistung seines Lebens ab! Er kann sich bei Isaac de Toro, Rafael Majka und sieben weiteren Fahrer festbeißen. Jannis Peter schraubt sich im Stil eines Bergzeitfahrens hinauf ins Kühtai, fährt seine Maximalwerte.
Jannis Peter wird mit nur 1min 18sec auf Sieger und den neuen Gesamtführenden Isaac del Toro (MEX / UAE-Emirates) sensationell Achter. Er verbessert sich in der Gesamtwertung nun auf Rang neun!

O-Ton Jannis Peter „Wenn man hier mit den besten World Tour Fahrern mitfahren kann, dann darf man sagen es passt. Es war das Maximum was physisch heute möglich war. Mein Aufbau hat heuer super hingehauen. Das stimmt mich zuversichtlich nun für morgen in der Heimat des Teams!

Der Kampf um das Bergtrikot?
Team Vorarlberg Profi Colin Stüssi sichert sich die erste Bergwertung vor Riccardo Zoidl (Team Hrinkow). Auf Rang drei sichert sich Emanuel Zangerle zwei Punkte und erhöht sein Konto zwischenzeitlich auf 36 Zähler. Doch sein Konkurrent aus Kasachstan Nicolas Vinokurov holt sich Punkte am Kühtai. Somit muss Zangerle das Trikot abgeben. Aber es ist noch nicht verloren!

Grande Finale in Feldkirch mit Heimvorteil!
Es ist alles angerichtet für die Schlussetappe in Feldkirch vor den Toren des Team Vorarlberg. Die fünfte Etappe mit Start und Ziel in Feldkirch über 144 Kilometer und 3400 Höhenmeter. Was erwartet die Team Vorarlberg Cracks? Großartige Stimmung und eine anspruchsvolle Strecke mit drei Bergwertungen. LET`s rock Team Vorarlberg und gute Beine!

Roster Team Vorarlberg: Daniel Geismayr, Emanuel Zangerle, Kilian Feurstein (alle AUT), Pirmin Benz, Jannis Peter (beide GER), Colin Stüssi (SU), Alexander Konychev (ITA);

Etappenübersicht
09/07 Etappe 1 Steyr – Steyr 167,8 KM / 2433 HM
10/07 Etappe 2 Bischofshofen – St. Johann Alpendorf 142,1 KM / 1677 HM
11/07 Etappe 3 Salzburg Hellbrunn – Gaisberg 142,9 KM / 2755 HM
12/07 Etappe 4 Innsbruck – Kühtai 117,3 KM / 3500 HM

13/07 Etappe 5 Feldkirch – Feldkirch 144,2 KM / 3.388 HM

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Tour of Austria Etappe 1 + 2

1. Etappe: Steyr – Steyr – 167 Km (2433 Hm)

1 Großschartner Felix UAE Team Emirates-XRG 14 03:46:36
2 Majka Rafal UAE Team Emirates-XRG 5 + 05
3 Ryan Archie EF Education-EasyPost 3 + 06
4 Baroncini Filippo UAE Team Emirates-XRG + 16
5 del Toro Isaac UAE Team Emirates-XRG + 16
6 Kämna Lennard Lidl-Trek + 16
7 Álvarez Héctor Lidl-Trek + 16
8 Engelhardt Felix Team Jayco-AlUla + 16
9 August AJ INEOS Grenadiers + 16

10 Charmig Anthon XDS Astana Team + 16
11 Double Paul Team Jayco-AlUla + 16
12 Schrettl Marco Tirol KTM Cycling Team

Felix Großschartner erlöst Radsportfans in Steyr
Zehn Jahre nach Lukas Pöstlberger schaffte UAE-Felix Großschartner heute den nächsten rot-weiß-roten Etappensieg bei der Tour of Austria. „Das ist ein Traum und nimmt mir viel Druck“, jubelte der Oberösterreicher in seiner Heimat. Der neue Gesamtführende und Träger des Punktetrikots siegte vor seinem Teamkollegen Rafal Majka. Stark unterwegs auch der junge Tiroler Marco Schrettl, wohingegen Riccardo Zoidl und Patrick Konrad mit technischen Problemen zu kämpfen hatten.

Die 74. Tour of Austria wurde heute mit der ersten Etappe über 167,8 Kilometer und 2.433 Höhenmeter eröffnet. Nach dem Start in Steyr mit seinem barocken Altstadtensemble und großer österreichischer Industrietradition, verlief die Strecke quer durch das malerische Traunviertel in den Regionen Pyhrn-Priel, Bad Hall, Steyr und der Nationalparkregion. Die Radprofis der 20 Mannschaften wurden von tausenden Zuschauern am Hauptplatz von Steyr bejubelt. Nach hohem Tempo und mehreren Ausreißversuchen bildete sich kurz vor der ersten Bergwertung Roßleiten nach 70 Kilometern eine Spitzengruppe mit elf Fahren. Die österreichischen Continental-Teams präsentierten sich stark, denn mit dabei waren auch die fünf Österreicher Emanuel Zangerle und Kilian Feuerstein (Team Vorarlberg). David Paumann und Jakob Purtscheller (Tirol KTM Cycling) und Matthias Gusner (WSA KTM Graz), die schnell einen Vorsprung von über zwei Minuten herausfuhren.

Große UAE-Show am Porscheberg
Vor der zweiten Bergwertung Polsterer Kogel drückten die WorldTour-Teams UAE und Jayco im Hauptfeld aufs Tempo und reduzierten sukzessive den Rückstand. Bei der ersten Zieldurchfahrt in Steyr – vor der finalen Schlussrunde über den steilen Porscheberg – lag das Feld nur mehr wenige Sekunden hinter dem verbliebenen Spitzenquartett. Dann begannen die Attacken der WorldTour-Fahrer, wie Lennard Kämna, der es probierte. Doch UAE hatte alles unter Kontrolle und reduzierte das Spitzenfeld vor dem 11,2 Prozent steilen Porscheberg auf weniger als 20 Mann. Eine Attacke folgte der nächsten. Dann begann die große Show des WorldTeams UAE Emirates XRG: Felix Großschartner, Rafal Majka und Archie Ryan von EF Education – Easypost setzten sich ab. Bei der Kilometermarke lieferten Felix und Majka ein taktisches Meisterspiel. Majka riss hinter Großschartner ein Loch und der Oberösterreicher fuhr mit fast 70km/h dem Ziel entgegen. Er siegte solo mit fünf Sekunden vor Majka. „Mein Plan war heute der Sieg, ich kannte jeden Kilometer der Strecke. Dass das so aufgeht ist ein Traum. Es ist noch lange bis zum Ende der Tour, mein Hauptziel war dieser Etappensieg. Und der nimmt mir extrem viel Druck von den Schultern.“

Schrettl stark, Österreicher im Pech, Moto-GP-Star stürzt
Im Sprint um den vierten Platz setzte sich mit 16 Sekunden Rückstand Filippo Baroncini gegen seinen UAE-Teamkollegen Isaac del Toro durch. Lidl-Trek-Profi Lennard Kämna wurde Sechster. Großes Pech hatte Patrick Konrad, der am Porscheberg in der Spitze liegend durch einen Defekt viel Zeit verlor. Auch Riccardo Zoidl von Hrinkow Advarics kämpfte auf den letzten 20 Kilometern mit technischen Problemen und kam doch noch als respektabler 28. durchs Ziel. Eine weitere große Talentprobe gab Marco Schrettl vom Tirol KTM Cycling Team mit einem tollen zwölften Platz ab. Eine nervöse Radpremiere feierte der dreifache Moto-GP-Star Aleix Espargaro. Mit 13 Minuten Rückstand wurde er 84. „Ich war sehr nervös und das war schon eine der härtesten Sachen in meinem Leben. Leider stürzte ich auch, aber es ist nichts passiert“, so der Spanier.

In der Gesamtwertung führt Felix Großschartner, der auch in der Punktewertung der Österreichischen Lotterien führt und natürlich auch bester Österreicher der Gebrüder Weiss Wertung ist, neun Sekunden vor Rafal Majka und zwölf vor Archie Ryan. Führender in der Mautner Markhof-Bergwertung ist Nicolya Vinokurov (Astana), bester Nachwuchsprofi by DANKÜCHEN Isaac del Toro. Das Trikot des aktivsten Fahrers auf der zweiten Etappe trägt Vorarlberg-Profi Emanuel Zangerle.

Zweite Etappe im Snow Space Salzburg
Während St. Johann bereits zum 16. Mal Etappenziel der Tour of Austria ist, feiert Bischofshofen morgen auf der 2. Etappe seine Premiere in der Rundfahrtsgeschichte. Gestartet wird um 12:15 Uhr in der Salzburger Straße. Die Strecke verläuft über 142,1 Kilometer und 1.676 Höhenmeter. Über Hüttau geht es nach St. Martin im Tennengebirge, wo nach knapp 20 Kilometern die erste Bergwertung des Tages wartet. Wenige Kilometer später kommt es in Annaberg/Lungötz zum ersten Sprint. Über Abtenau und Tenneck geht es wieder zurück in den Startort Bischofshofen. Über Mitterberghütten geht es auf der Grubhöhe – kurz vor Wagrain mit der 2. Sprintwertung – wieder um Sprintpunkte. Danach geht es eingebettet im Snow Space Salzburg über Altenmarkt und Eben fast durchwegs bergab, ehe es in Bischofshofen bei der zweiten Durchfahrt in der Salzburger Straße erneut um Sprintpunkte geht. Dann geht es über Mitterberghütten Richtung St. Johann, wo der packende Schlussanstieg mit 1,9 Kilometern Länge und 6,3 Prozent Steigung ins Alpendorf das Finale einläutet. Ab 15.30 Uhr wird der Zieleinlauf erwartet.

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SUPER STARKES Team Vorarlberg auf erster Tour of Austria Etappe! Emanuel Zangerle am Podium als aktivster Fahrer – Colin Stüssi und Jannis Peter zufrieden im Kreise der Besten

Der Auftakt in die 74. Austragung der internationalen Tour of Austria, erfolgte am Mittwoch in Steyr mit gleich der längsten Etappe über 168 Kilometer und 2400 Höhenmeter. Das Feld mit 20 Profiteams aus 14 Nationen und zahlreichen Topstars legte bei kühlen aber meist trockenen Verhältnissen gleich richtig los. Ein wilde „Springerei“ beginnt. Und immer mittendrin die Vorarlberg Profis. Alexander Konychev holt sich als Zweiter in Micheldorf erste Sprintwertungspunkte.

Radio Tour meldet „gleich drei Team Vorarlberg Fahrer in der Spitzengruppe“ – Emanuel Zangerle Zweiter der Bergwertung – Alexander Konychev mischt in Sprintwertung mit
Nach einer Rennstunde attackieren zehn Fahrer. Und gleich drei Vorarlberger mit dabei. Pirmin Benz, Alexander Konychev und Emanuel Zangerle bestimmen in dieser Phase das Rennen. Aber das Team UAE-Emirates lässt die Gruppe permanent an der langen Leine mit knapp drei Minuten Vorsprung.

An der ersten Bergwertung wird Emanuel Zangerle Dritter. Die zweite Bergwertung sichert sich Zangerle in einem harten Sprint für sich und liegt nun auf Rang zwei der Gesamtbergwertung. Mit zwei Punkten Rückstand auf den Kasachen Nicolas Vinokurov vom Team Astana-XDS. Die letzte Sprintwertung in Steyr sichert sich das Duo Konychev und Zangerle! Eine starke Vorstellung von ihnen heute! Die Spitzengruppe wird 25 Kilometer dann gestellt.

Felix Großschartner siegt – Colin Stüssi und Jannis Peter in Schlagdistanz – Zangerle an der Siegerehrung!
Im Kampf um den Etappensieg ein wilder Schlagabtausch am Porscheberg. Überlegen dann UAE-Emirates XRD. Sieger der Etappe in Steyr und Gesamtführender der Österreicher Felix Großschartner vor Team Kollegen Rafael Majka. Colin Stüssi wird 18., Jannis Peter 24. beide mit 35 Sekunden zurück im Kreise der Besten. Somit ALLES GUT und diese schwierige Etappe überstanden!
Emanuel Zangerle wird auf dem Podium in Steyr mit dem Trikot des Aktivsten Fahrer des Rennens belohnt – TOP!

O-TON Emanuel Zangerle: „Hab mein Ziel „fast“ erreicht. Ich wollte das Bergtrikot. Nun versuche ich es einfach morgen wieder. Das Team, speziell Pirmin Benz und Alexander Konychev, haben einen super Job für mich heute gemacht. So macht rennfahren Spaß, obwohl man sagen muss, dass hier unglaublich schnell gefahren wird. Da merkt man die hohe Dichte an Top Fahrer. Aber freu mich auch über das Trikot des aktivsten Fahrers!“

Etappe Nr. 2 am Donnerstag von Bischofshofen nach St. Johann Alpendorf über 142 Kilometer und „nur“ 1677 Höhenmeter, könnte etwas für die schnellen Leute im Peloton sein. Oder für eine Ausreißergruppe. ABER das Finale ist schwer. We will see!

Roster Team Vorarlberg: Daniel Geismayr, Emanuel Zangerle, Kilian Feurstein (alle AUT), Pirmin Benz, Jannis Peter (beide GER), Colin Stüssi (SU), Alexander Konychev (ITA);

Etappenübersicht
09/07 Etappe 1 Steyr – Steyr 167,8 KM / 2433 HM

10/07 Etappe 2 Bischofshofen – St. Johann Alpendorf 142,1 KM / 1677 HM
11/07 Etappe 3 Salzburg Hellbrunn – Gaisberg 142,9 KM / 2755 HM
12/07 Etappe 4 Innsbruck – Kühtai 117,3 KM / 3500 HM
13/07 Etappe 5 Feldkirch – Feldkirch 144,2 KM / 3.388 HM

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2. Etappe: Bischofshofen – St. Johann/Alpendorf – 142 Km (1677 Hm)

1 del Toro Isaac UAE Team Emirates-XRG 14 03:04:59
2 August AJ INEOS Grenadiers 5 + 00

3 Álvarez Héctor Lidl-Trek 3 + 00
4 Großschartner Felix UAE Team Emirates-XRG + 00
5 Covi Alessandro UAE Team Emirates-XRG + 00
6 Engelhardt Felix Team Jayco-AlUla + 00
7 Langellotti Victor INEOS Grenadiers + 00
8 Budzinski Marcin ATT Investments + 00
9 Ryan Archie EF Education-EasyPost + 00
10 Charmig Anthon XDS Astana Team

Gesamt:

1 Großschartner Felix UAE Team Emirates-XRG 06:51:25
2 Majka Rafal UAE Team Emirates-XRG + 09
3 Ryan Archie EF Education-EasyPost + 12
4 1 del Toro Isaac UAE Team Emirates-XRG + 16
5 4 August AJ INEOS Grenadiers + 20
6 1 Álvarez Héctor Lidl-Trek + 22
7 1 Engelhardt Felix Team Jayco-AlUla + 26
8 2 Charmig Anthon XDS Astana Team + 26
9 3 Kämna Lennard Lidl-Trek + 26
10 3 Verschuren Killian Unibet Tietema Rockets + 26

Giro-Held Isaac del Toro siegt in St. Johann/Alpendorf
Zweiter Tag der Tour of Austria, zweiter Tagessieg für das UAE-Team. Der Giro-Zweite Isaac del Toro holte sich am schweren Schlussanstieg nach St. Johann/Alpendorf den Triumph. Sein Teamkollege Felix Großschartner verteidigte als Vierter seine Gesamtführung. Neben Marco Schrettl fuhr auch Emanuel Zangerle, der neue Träger des Bergtrikots, wieder stark.

Die zweite Etappe der Tour of Austria wurde heute zum ersten Mal in der Tourgeschichte in der Sportstadt Bischofshofen gestartet, während St. Johann/Alpendorf bereits zum 16. Mal Etappenziel war. Bei Regen wurde gestaret, es ging durch die schönsten Regionen des Tennengaus und Pongaus Über 142,1 Kilometer und 1.677 Höhenmeter. Spannend wurde es bereits kurz nach dem Start, als sich Emanuel Zangerle vom Team Vorarlberg die erste Bergwertung in St. Martin am Tennengebirge sichern konnte. Damit schlüpfte der aktivste Fahrer von gestern virtuell ins Mautner Markhof-Bergtrikot. Danach, kurz vor der Sprintwertung Annaberg nach 26 Kilometern, bildete sich die fünfköpfige Spitzengruppe des Tages. Und das Team Vorarlberg präsentiert sich erneut in Angriffslaune, denn mit Alexander Konychev und Daniel Geismayr waren gleich zwei Profis vertreten. Während der Vorsprung bis zur ersten Durchfahrt in Bischofshofen auf über zwei Minuten angewachsen war, begannen im Feld vor allem die Teams um den Gesamtführenden Felix Großschartner, UAE Team Emirates XRG, und Lidl-Trek mit der Verfolgungsarbeit. Nach der zweiten Bergwertung Grubhöhe ging es schnell, als sich der Rückstand bei einer Minute einpendelte.

Giro-Held triumphiert im Alpendorf
Nach der letzten Durchfahrt durch Bischofshofen mit der letzten Sprintwertung 13 Kilometer vor dem Ziel ging es ins große Finale. Es kam zum Sekundenkrimi. Erst vier Kilometer vor dem Ziel, kurz vor dem Schlussanstieg mit 1,9 Kilometern Länge und 6,3 Prozent Steigung ins Alpendorf, wurden die Spitzenfahrer gestellt. Damit war die rund 120 Kilometer lange Flucht kurz vor dem Finish zu Ende. Auf dem schweren Schlussanstieg ins Alpendorf sah es bis kurz vor dem Ziel nach einem Etappensieg für UAE-Profi Alessandro Covi aus. Doch auf den letzten steilen Metern setzte sich der Giro-Zweite Isaac del Toro vor Andrew August (Ineos-Grenadiers) und Hector Alvarez von Lidl-Trek durch. Felix Großschartner wurde als bester Österreicher Vierter, Marco Schrettl vom Tirol KTM Cycling Team fuhr ebenfalls wieder stark und holte als zweitbester Österreicher Rang 13., Martin Messner von WSA KTM Graz wurde noch vor Lennard Kämna sensationell 15.

„Wir wollten Covi zum Sieg bringen, aber kurz vor dem Ziel ging er leider ein, dann ergriff ich meine Chance. Wir werden morgen wieder alles für Felix geben und ihn bis Feldkirch bringen“, sagt der Mexikaner, der angesprochen auf seine Form nach dem famosem Giro d’Italia meint: „Die Beine sind sehr gut, es läuft von Tag zu Tag besser.“ Übrigens, als Extrapreis bei der Siegerehrung bekam Isaac von Snowspace Salzburg-Vorstand Wolfgang Hettegger einen all-inclusive Skiurlaub überreicht.

Großschartner behauptet Gesamtführung
In der Gesamtwertung powered by Skoda liegt UAE-Profi Felix Großschartner, der auch in der Punktewertung der Österreichischen Lotterien vorne liegt, weiterhin in Führung. Zur heutigen Etappe sagte er: „Die Zielankunft im Alpendorf liegt mir gar nicht, dafür bin ich zu weniger Puncher. Leider habe ich um Zentimeter den dritten Platz und damit Bonussekunden verpasst. Für die nächsten Tage sind wir in bester Ausgangsposition. Entscheidend wird es morgen am Gaisberg und am Samstag am Kühtai.“ Der Oberösterreicher liegt neun Sekunden Rafal Majka und zwölf vor EF-Profi Archie Ryan. Dahinter liegt del Toro mit 16 Sekunden.

Zangerle holt Bergtrikot
Für eine weitere starke Leistung eines österreichischen Radprofis sorgte Emanuel Zangerle vom Team Vorarlberg. Der 24-Jährige trug heute das Trikot des aktivsten Fahrers und heute sicherte er sich das Bergtrikot. „Ich bin super happy, aber noch mehr Trikots sind vermutlich nicht mehr drin“, schmunzelte der Tiroler: „Ich bin nicht der ausgesprochene Bergfahrer, aber ich werde für die Wertung jetzt alles geben; auch wenn Astana ebenfalls darauf fährt.“

Morgen „Rock me Amadeus“ – Auffahrt Gaisberg
Premiere für die morgige zweite Salzburg-Etappe: Erstmals ist Schloss Hellbrunn Startplatz in der Tourgeschichte. Seit 2017 ist die Stadt Salzburg wieder im Tourprogramm, der Zieleinlauf am Gaisberg wird nach 1969 und 1973 bereits zum dritten Mal befahren. Die dritte Tour-Etappe geht über 142,9 Kilometer und 2.752 Höhenmeter und startet um 11.22 Uhr auf dem roten Teppich im Schloss Hellbrunn. Es geht für die Radprofis in Richtung Hallein ins Wiestal und weiter nördlich über die 1. Bergwertung von Faistenau nach Fuschl. Dort werden die nächsten Bergpunkte der 3. Kategorie vergeben. Nach der Sprintwertung in Plainfeld bei Kilometer 60 warten noch zwei Schlussrunden über Hinterwinkl und Oberwinkl, wo nach 91 bzw. 121 Kilometern beim Salzburg-Land-Meilenstein um Sprintpunkte gefahren wird. Unmittelbar nach Oberwinkl beginnt der finale Schlussanstieg auf den Gaisberg: 7,5 Kilometer Länge, durchschnittliche Steigung 9,1 Prozent. Ab 14.40 Uhr wird der Etappensieger erwartet. „Der Gaisberg ist von 07:00 bis 18:00 Uhr für den öffentlichen KFZ-Verkehr gesperrt. Wir bitten alle Fans mit dem Rad vor 12:00 Uhr oder mit dem Shuttleservice, der zwischen Salzburg Mirabellplatz und Gaisberg/Zistelalm eingerichtet wird, zu kommen“, sagt Tour Direktor Thomas Pupp. Informationen zur Linie 151: Mirabellplatz – Gaisberg/Zistelalm / Linie 151: Gaisberg/Zistelalm – Mirabellplatz

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Team Vorarlberg Profi Emanuel Zangerle übernimmt das Bergtrikot auf zweiter Tour of Austria Etappe – Geismayr und Konychev sorgen für viel TV Zeit – Jannis Peter mit Del Toro pari

Der zweite Tag an der Tour of Austria am Donnerstag von Bischofshofen über 142 Kilometer mit einem schweren Finale hinauf nach St. Johann Alpendorf. Gestern schon ein starker Auftritt auf Etappe eins mit drei Fahrer in der Spitzengruppe, und AUCH HEUTE WIEDER sieht man gelb schwarz ganz vorne.

Emanuel Zangerle übernimmt das Bergtrikot der Tour of Austria
Die Taktik der Team Vorarlberg Profis ging für das Bergwertungstrikot heute vollkommen auf. Durch eine großartige Team Arbeit, konnte der 24-jähirge Emanuel Zangerle die erste Bergwertung für sich entscheiden und übernimmt die Führung in der Gesamtbergwertung. Punktegleich mit dem Kasachen Nicolas Vinokurov vom World Tour Team Astana-XDS, aber mit mehr direkten Siegen in den Wertungen!

Daniel Geismayr und Alexander Konychev mit horrendem Tempo in der Spitzengruppe
Gestern wie heute! Das Team Vorarlberg das bestimmende Team im Rennverlauf mit gleich zwei Fahrern in der sechs Mann starken Spitzengruppe des Tages! Der Vorarlberger Daniel Geismayr und „Sunnyboy“ Alexander Konychev drücken aufs Tempo, geben dem Rennen ordentlich Dynamik mit einem Schnitt von über 46 km/h. Mehr als knapp drei Minuten schenken die Teams UAE-Emirates und Team EF Education-Easy Post den Ausreißern nicht. ABER WIEDER VIEL TV-Zeit auf ORF, Servus-TV und EUROSPORT für das Team Vorarlberg!

Vorarlberg Profis knapp vor Ziel gestellt – Jannis Peter im Kampf mit Etappensieger Del Toro
Im Finale das bekannte Katz und Maus Spiel. Erst 4000 Meter vor dem Ziel werden Geismayr und Konychev vom Feld gestellt. Im superharten Bergsprint nach Alpendorf siegt der Giro Gesamtzweite aus Mexico Isaac Del Toro (UAE-Emirates vor Andrew August (USA / INEOS-Grenadiers). Jannis Peter kommt zeitgleich mit Del Toro auf Rang 22 und ist nun Gesamt 19. Sein Rückstand auf Gesamtleader Felix Großschartner (AUT / UAE-Emirates) 46 Sekunden. Colin Stüssi füllte sich den ganzen Tag nicht ganz fit und ist aktuell 26.

Kurz gesagt: Ein richtig guter Tag – alles richtig gemacht!

O-Ton Thomas Kofler – Team Manager: „Wie gestern auch heute, eine unglaubliche Leistung der Fahrer. Die Stimmung ist echt klasse. Alle haben Spaß hart für den Erfolg zu arbeiten. Dass es für „Emu“ Zangerle heute mit dem Bergtrikot funktioniert hat, ist ein erster Sieg in der Tour für uns. Das Niveau ist heuer so unglaublich hoch, umso mehr Chapeau was die Jungs auch heute abgeliefert haben!“

Etappe drei – es geht in die Berge!
Am Freitag steht die erste Bergankunft auf dem Gaisberg auf Salzburger Boden statt. Der Abschnitt startet in Salzburg Hellbrun in die 143 Kilometer Etappe mit 2755 Höhenmeter. Dreimal wird Anlauf auf den Gaisberg genommen, ehe es in der letzten Runde ganz hoch geht. Ein wichtiger Tag für die erste große Selektion für die Gesamtwertung. Aber auch mit Fokus auf die Bergwertung für Zangerle.

Roster Team Vorarlberg: Daniel Geismayr, Emanuel Zangerle, Kilian Feurstein (alle AUT), Pirmin Benz, Jannis Peter (beide GER), Colin Stüssi (SU), Alexander Konychev (ITA);

Etappenübersicht
09/07 Etappe 1 Steyr – Steyr 167,8 KM / 2433 HM
10/07 Etappe 2 Bischofshofen – St. Johann Alpendorf 142,1 KM / 1677 HM

11/07 Etappe 3 Salzburg Hellbrunn – Gaisberg 142,9 KM / 2755 HM
12/07 Etappe 4 Innsbruck – Kühtai 117,3 KM / 3500 HM
13/07 Etappe 5 Feldkirch – Feldkirch 144,2 KM / 3.388 HM

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Tour of Austria – Die Favoriten für das Gesamtklassement

Nur noch zwei Tage, dann startet die 74. Auflage der Tour of Austria in Steyr. Die Strecke führt über fünf Etappen, 714,2 Kilometer und 13.753 Höhenmeter über Salzburg und Tirol nach Vorarlberg. Wer sind die Favoriten fürs Gesamtklassement? Für die beiden Rad-Experten Christian Pömer (erstmals ORF-Experte an der Seite von Peter Brunner) und Lukas Pöstlberger (Experte des Livestreams auf K19, Discovery+ und Servus TV ON an der Seite von Uwe Holli) gibt es zwei unterschiedliche Favoriten. Aber eines vereint sie, der Wunsch nach dem ersten rot-weiß-roten Toursieg seit 2013.

Am kommenden Mittwoch beginnt die 74. Tour of Austria um 11:00 Uhr mit dem Start der ersten Etappe rund um Steyr. Mit der Startnummer 1 wird der Lokalmatador Felix Großschartner vom Team UAE Team Emirates – XRG ins Rennen gehen. Wenn es nach Christian Pömer, Sportlicher Leiter in der WorldTour, geht könnte Felix auch am Ende der Tour als Nummer 1 glänzen. „Felix ist mein absoluter Top-Favorit. Was er bei den Zeitfahrmeisterschaften im Burgenland ablieferte war Weltklasse. Und auch, wie er beim Straßenrennen zur Spitze gefahren ist. Wenn man in die Tiefe geht und diese und seine anderen Leistungen in diesem Jahr betrachtet, in Verbindung mit den langen Anstiegen bei der Tour of Austria und seinem Körpergewicht wird er schwer zu schlagen sein. Und abgesehen von den nackten Zahlen wird seine Motivation unglaublich sein.“

Unterschiedlich sieht es Lukas Pöstlberger, der bisher einzige österreichische Träger des Rosa Trikots beim Giro d’Italia: „Ich würde Felix Großschartner sehr gerne im roten Führungstrikot sehen. Aber ob er bei den langen Anstiegen wirklich stärker als sein Teamkollege Isaac del Toro ist? Das Team will UCI-Punkte sammeln, weil sie die WorldTour gewinnen wollen. Der Radsport ist ein hartes Business. Generell hat UAE mit Felix, del Toro und Rafał Majka drei absolute Top-Fahrer.“ Das bestätigt auch Pömer: „Ich bin sicher, dass sich Majka in den Dienst von Felix stellt. Aber mit dem polnischen Meistertrikot und einer Top-Form ist er sicher auch motiviert. Davon gehe ich auch bei del Toro, der heuer Gesamtzweiter beim Giro d’Italia wurde, aus: Er hat sehr großen Respekt vor Felix, der ihn auch beim Giro unglaublich unterstützt hat. Ich denke, die UAE-Teamleitung wird drauf schauen, dass Felix seine Chance bekommt. Er ist ein absoluter Top-Helfer für das gesamte Team und sie wollen ihn sicher bei Laune halten.“

Pöstlberger: „Gibt noch andere Kandidaten“
Generell bestätigen beide Radsportexperten, dass die Teams UAE und Lidl-Trek mit den stärksten Aufgeboten kommen. „Tour de France-Etappensieger Patrick Konrad hat sicher auch tolle Chancen und er scheint sehr gut in Form zu sein. Auch sein Teamkollege Lennard Kämna, der zuletzt bei der Tour de Suisse Gesamtsechster wurde und eine bärenstarke Deutsche Meisterschaft bestritt. Nach seinem Sturz im Vorjahr scheint er auf dem Weg zu alter Stärke.“ Kämna ist einer der wenigen Radprofis, dem ein seltenes Kunststück in seiner noch jungen Karriere gelang: Der 28-Jährige gewann bisher bei allen drei Grand Tours je eine Etappe!

„Achtung auf de Plus und Chaves“
Auch dem Belgier Laurens De Plus von Ineos-Grenadiers haben beide Experten für das Podium im Visier. Vor allem De Plus ist auf langen, steilen Anstiegen eine Bank. Wie er heuer bereits bei der harten Katalonien-Rundfahrt zeigte, wo er hinter Jonas Vingegaard und Joao Almeida an der dritten Stelle landete. Auf der schweren Schlussetappe der Baskenland-Rundfahrt musste er sich auch nur Primoz Roglic geschlagen geben. „Und wer wie im Vorjahr Gesamtfünfter bei der Dauphine Libere wird, kann auch in Österreich zuschlagen“, sagt Pömer. Und mit einem klingenden Namen rechnet sein Landsmann ebenso: Esteban Chaves von EF Education – EasyPost: „Er ist ein begnadeter Kletterer und zeigte heuer im Frühjahr solide Leistungen. Zuletzt fuhr er stark bei der Dauphine Libere. Esteban fährt ständig unter dem Radar und plötzlich schlägt er zu!“

Genau das rät Pöstlberger auch dem letzten österreichischen Tour-Gesamtsieger Riccardo Zoidl von Hrinkow Advarics: „Für ihn ist wichtig wie Chaves unter dem Radar – d.h. möglichst unauffällig im Feld – mitzufahren. Ricci muss Kraft für den Gaisberg und die Kühtai-Etappe sparen. Dann traue ich ihm viel zu.“

Klingende Namen auf der Entry List – Top TV-Distribution
Die endgültige Starterliste der 74. Tour of Austria wird am kommenden Dienstag nach der Mannschaftsleitersitzung fixiert. „Aber toll ist, dass INEOS-Grenadiers mit Bob Jungels einen klingenden Namen schickt. Der Luxemburger holte Etappensiege bei der Tour de France und beim Giro d’Italia und gewann bereits den schweren Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich. Und mit EF-Profi Rui Costa haben wir den Rad-Weltmeister von 2013 und dreifachen Tour de Suisse-Gesamtsieger dabei. Das starke internationale Starterfeld schlägt sich auch in der TV-Distribution nieder: Wir sind im weltweit größten spanisch sprechenden TV-Netzwerk vertreten. Als englische Kommentatoren treten Lukas Ebenbichler und die Britin Amalie Cooper vom Radteam Tirol auf“, sagt Tour-Direktor Thomas Pupp, der auch gespannt auf das große Rundfahrtsdebüt des Kärntner Weltklasse-Skibergsteigers Paul Verbnjak aus dem Lidl-Trek-Team blickt.

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MotoGP-Star Aleix Espargaró mit Debüt bei Tour of Austria

Der MotoGP-Sieger Aleix Espargaró, der Anfang des Jahres als Botschafter zum WorldTeam Lidl-Trek stieß, stellt sich einer neuen Herausforderung. Er wird in Österreich sein erstes Profi-Radrennen bestreiten. Am 9. Juli startet Aleix als Teil von Lidl-Trek Future Racing, dem Entwicklungsteam des Teams, und Fahrern der WorldTour-Mannschaft bei der Tour of Austria. Er wird damit auch Teamkollege von Tour de France-Etappensieger Patrick Konrad, große Hoffnung auf einen rot-weiß-roten Gesamtsieg.

Seit Dezember 2024 ist Aleix Teil der Lidl-Trek-Familie. Er hat an Trainingslagern mit dem Team teilgenommen und vom Coaching der Performance-Mitarbeiter von Lidl-Trek profitiert. Der gebürtige Katalane ist bereit für den nächsten Schritt auf seiner sportlichen Karriere und will sich beim anspruchsvollen Etappenrennen in Österreich beweisen.

„Ich bin sehr glücklich darüber, wie dieses Jahr verlaufen ist. Es hat mein Leben und alles, was ich bisher getan habe, komplett verändert“, sagte Espargaró. „Es ist fantastisch, Teil eines so großen Teams wie Lidl-Trek zu sein. Ich habe mich als Radsportler enorm weiterentwickelt und in diesen sechs Monaten viel gelernt. Ich fühle mich gut und kann es kaum erwarten, Rennen zu fahren und meine Beine gegen einige der besten Radsportler der Welt zu testen. Ich werde ein starkes Team um mich haben, das mir die Grundlagen beibringt.“

„Es wird auch cool, denn in der Woche vor dem Rennen in Österreich starte ich mit einer Wildcard in der MotoGP in Holland. Die Tour of Austria wird eine schöne Herausforderung, aber ich habe keine Erwartungen an mein Radsportdebüt. Ich werde versuchen, so viel wie möglich zu lernen, meinen Teamkollegen zu helfen und vor allem das Leiden zu genießen!“

Tour-Favoriten der rot-weiß-roten Continental-Teams

In etwas mehr als einer Woche beginnt mit der 74. Tour of Austria das größte Radsportevent des Landes. 20 Teams mit je sieben Fahrern – darunter gleich sieben WorldTour-Teams – werden in Steyr an den Start gehen. Die fünf heimischen Continental-Teams gehen mit unterschiedlichen Zielsetzungen in die Tour.

„Die Tour of Austria ist die schönste Sightseeing-Tour Österreichs“, betont Tour Direktor Thomas Pupp. Für die Schönheiten des Landes werden die Profis der heimischen Conti-Teams eher weniger Beachtung finden. Denn mit einem der stärksten Starterfelder der letzten Jahre und einer extrem anspruchsvollen Streckenführung wird die Rundfahrt alles von den Fahrern abverlangen. Neben den rot-weiß-roten Legionären Patrick Konrad und Felix Großschartner, die aufs Gesamtklassement fahren wollen, steht mit Riccardo Zoidl der einzige noch aktive heimische Rundfahrtssieger am Start. Dass die Formkurve des Kapitäns von Hrinkow Advarics steil nach oben zeigt, bewies er mit seinem kürzlich gewonnenen dritten Bergmeistertitel. „Mein Ziel sind die Top-5 der Gesamtwertung. Das ist ein ambitioniertes Ziel, aber als ehemaliger Sieger der Österreich Rundfahrt darf ich mir das zutrauen. Sollte der Rennverlauf passen, könnte ich mir auch gut vorstellen das Berg Trikot ins Visier zu nehmen“, verlautbart Ricci, der Tour-Sieger von 2013.

Ebenso das Gesamtklassement hat der Niederösterreicher Hermann Pernsteiner im Visier, der seine Mountainbike-Karriere für die Tour of Austria unterbricht. Der ehemalige WorldTour-Profi glänzte schon beim Giro d’Italia und der Vuelta Espagna und wurde 2018 Gesamtzweiter bei der Heimrundfahrt. Pernsteiner gibt ein Gastspiel beim neuen Continental-Team ARBÖ Kärnten Sport Feld am See. „Mein Ziel ist definitiv das Gesamtklassement, aber das Kühtai-Eldorado am vorletzten Tag könnte mir gut liegen. Natürlich wird es mit unserer jungen Mannschaft schwer gegen die starken und großen Teams. Aber wir wollen uns so gut wie möglich verkaufen“, sagt Pernsteiner, der erst kürzlich das MTB-Etappenrennen Alpentour Trophy gewann und kurz davor ein dreiwöchiges Höhentrainingslager am Kühtai beendete.

Drei Teams kämpfen um Etappenergebnisse
Er ist einer der Jungstars der Alpenrepublik und könnte 2026 den Sprung in die WorldTour schaffen: Marco Schrettl, der heuer mit dem Orlen Nations Grand Prix in Polen und der 18. Città di S.Vendemiano zwei prestigeträchtige Rennen gewann. Mit seinen 21 Jahren will sich der Kapitän des Tirol KTM Cycling Teams auf der internationalen Bühne gut präsentieren: „Das Gesamtklassement macht für unser reines U23-Team wenig Sinn. Wir betrachten die Rundfahrt als Event mit fünf Rennen. Unseren vollen Fokus und unsere ganze Energie wollen wir dabei in eine Etappe stecken.“

Diesen Etappenerfolg soll auch der 24-jährige Tiroler Emanuel Zangerle für das Team Vorarlberg einfahren. „Emanuel hat nach einem kontinuierlichen Formaufbau speziell in den letzten Wochen gezeigt, dass er mit den stärksten Fahrern lange Zeit mitfahren kann. Sein Ziel ist es eine aktive Tour of Austria zu bestreiten. Vielleicht schafft er es einmal in eine Gruppe ins Ziel – dann könnte er seine Sprintstärke ausspielen. Die Basis für den nächsten Leistungsschritt ist bei ihm auf alle Fälle gegeben. Dass er ein Vollblutrennfahrer ist, hat der smarte Tiroler schon öfters bewiesen. Und für Etappen oder das Gesamtklassement könnte auch Bergspezialist Daniel Geismayr je nach Verlauf eine Rolle spielen“, erläutert Teamchef Thomas Kofler. Und einer der stärksten Kletterer Österreichs zählt auch zu den großen Hoffnungsträgern: Philipp Hofbauer vom Team WSA KTM Graz. „Mit seinen 22 Jahren ist Philipp noch jung. Er hat aber heuer schon tolle Ergebnisse geholt, wurde bei der Oberösterreich Rundfahrt Gesamtfünfter. Ich traue ihm Top-Ergebnisse auf Etappen zu“, sagt sein Teamchef Christoph Resl.

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Int. Österreich-Rundfahrt – Tour of Austria Etappe 5 Kondolenzfahrt in Innsbruck in Gedenken an André Drege

Die Abschlussetappe der 73. Tour of Austria wird aufgrund des tragischen Todesfalles auf der Glockneretappe nicht gefahren. Der Tourtross und die gesamte Radsportwelt stehen unter Schock. Auf Wunsch von André Dreges Angehörigen und Team wird es eine Kondolenzfahrt zum Patscherkofel geben.

„Gemeinsam mit den sportlichen Leitern und Fahrern der Teams haben wir uns dazu entschieden, die heutige Etappe nicht zu fahren und stattdessen eine neutralisierte Kondolenzfahrt zum Gedenken an André Drege durchzuführen. Die Gedenkfahrt war der ausdrückliche Wunsch von Andrés Vater, seinen Teamkollegen und seinem gesamten Team. Sie gibt der gesamten Radfamilie die Möglichkeit, das Geschehene gemeinsam zu verarbeiten und André Drege zu gedenken. Unser gesamtes Team ist erschüttert über diesen tragischen Unfall und unsere Gedanken und Gebete sind bei Andrés Familie, seinen Angehörigen und seinem Team Coop-Repsol in dieser unglaublich schweren Zeit“, sagt Tour Direktor Thomas Pupp.

Der Ablauf der Kondolenzfahrt:
ab 10:15 Uhr: im Startbereich Kufstein am Oberen Stadtplatz: Startbogen Einschreibung, Übergabe der Führungstrikots
gegen 11 Uhr: Aufstellung der Radprofis unter dem Startbogen und Gedenkminute für André am Start in Kufstein, danach neutralisierter kurzer Start.

Anschließend fahren die Teams in ihren Teamfahrzeugen zur Talstation der Glungezerbahnen, Glungezerstraße 14, 6075 Tulfes.

13:30 Uhr: Start der Kondolenzfahrt der Teams ab Tulfes (ab der geplanten Bergwertung, Parking: Glungezerstraße 6, 6075 Tulfes) bis zur Talstation der Patscherkofelbahn in Igls (geplante 2. Bergwertung), Römerstraße 81, 6080 Igls, dem Ende der Tour of Austria 2024.

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Int. Österreich-Rundfahrt – Tour of Austria Etappe 4 – Andre Drege (NOR) tödlich verunglückt

Auf der heutigen vierten Etappen der Tour of Austria ist der junge Norweger Andre Drege vom Team Coop-Repsol tödlich verunglückt. Er kam in der Abfahrt vom Großglockner zu Sturz.
Sämtliche Reanimierungsversuche blieben erfolglos. Die Radsportwelt ist zutiefst getroffen. Wir vom Team Vorarlberg kannten Andre recht gut, er war ein aufgestellter und überaus fairer, toller Sportler.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und dem Team Coop-Repsol.
Die Etappe wurde heute zu Ende gefahren, da die Information erst nach Zieleinlauf bekannt wurde. Das Ergebnis ist ob diesem traurigen Ereignis nur noch Nebensache.

Thomas Kofler – Team Manager und das gesamte Team Vorarlberg

Presseservice Team Vorarlberg
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Die Organisatoren teilten später mit, dass Drege in Richtung Heiligenblut schwer gestürzt sei. Die Behörden hätten “routinemäßig“ Ermittlungen aufgenommen. Wie es weiter hieß, werde am Sonntagvormittag bei einem Treffen mit allen Verantwortlichen – Rennleitung, Organisation und Teamchefs – sowie in Absprache mit Dreges Familie und Team entschieden, ob die Schlussetappe ausgetragen wird.

4. Etappe: St. Johann Alpendorf – Kals – 152 Km


Plomi Foto

1 GANNA Filippo ITA INEOS Grenadiers 04:09:11
2 ULISSI Diego ITA UAE Team Emirates 00:00
3 RIVERA VARGAS Brandon Smith COL INEOS Grenadiers 00:02
4 ENGELHARDT Felix GER Team Jayco AlUla 00:02
5 SHEFFIELD Magnus USA INEOS Grenadiers 00:02

6 MAIRE Adrien FRA TDT – Unibet Cycling Team 00:02
7 MEURISSE Xandro BEL Alpecin – Deceuninck 00:02
8 PEÑA JIMENEZ Jesus David COL Team Jayco AlUla 00:02
9 GROßSCHARTNER Felix AUT UAE Team Emirates 00:02
10 PELLIZZARI Giulio ITA VF Group – Bardiani CSF – Faizanè 00:02

11 DINA Márton HUN ATT Investments 00:02
12 MAJKA Rafal POL UAE Team Emirates 00:02
13 ZOIDL Riccardo AUT Team Felt Felbermayr 00:02
14 BERHE Hagos Welay ETH Team Jayco AlUla 00:02
15 PERNSTEINER Hermann AUT Team Felt Felbermayr 00:02
16 OTRUBA Jakub CZE ATT Investments 00:02
17 STÜSSI Colin Chris SUI Team Vorarlberg 00:02
18 PETER Jannis GER Team Vorarlberg 00:02
19 AUGUST Andrew USA INEOS Grenadiers 00:02

20 TOLIO Alex ITA VF Group – Bardiani CSF – Faizanè 00:21

Gesamt:

1 ULISSI Diego ITA UAE Team Emirates 15:43:13
2 RIVERA VARGAS Brandon Smith COL INEOS Grenadiers 00:06
3 SHEFFIELD Magnus USA INEOS Grenadiers 00:09
4 GROßSCHARTNER Felix AUT UAE Team Emirates 00:11

5 MEURISSE Xandro BEL Alpecin – Deceuninck 00:23
6 MAIRE Adrien FRA TDT – Unibet Cycling Team 00:23
7 PELLIZZARI Giulio ITA VF Group – Bardiani CSF – Faizanè 00:27
8 MAJKA Rafal POL UAE Team Emirates 00:30
9 DINA Márton HUN ATT Investments 00:31
10 ZOIDL Riccardo AUT Team Felt Felbermayr 00:31
11 BERHE Hagos Welay ETH Team Jayco AlUla 00:32
12 OTRUBA Jakub CZE ATT Investments 00:33
13 STÜSSI Colin Chris SUI Team Vorarlberg 00:34
14 PERNSTEINER Hermann AUT Team Felt Felbermayr 00:34

15 PEÑA JIMENEZ Jesus David COL Team Jayco AlUla 00:37