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Vuelta a España – Etappe 18

The 2020 season of cycling ended this Sunday in Madrid with a fast and furious finish dominated by the German sprinter Pascal Ackermann (Bora-Hansgrohe), claiming victory a handful of millimetres ahead of the Irishman Sam Bennett (Deceuninck-Quick Step). Primoz Roglic (Jumbo-Visma) survived the day to claim the overall victory again, after he became in 2019 the first Slovenian rider to win a Grand Tour. The riders can now celebrate their achievements in a unique year of racing and prepare for the 2021 season.
The 142-man peloton take it easy as they roll from Hipodromo de La Zarzuela, en route to Madrid. After three weeks of battle through Spain, it’s time for them to celebrate their accomplishments and the end of the season as they reach the capital city. Primoz Roglic and his Jumbo-Visma teammates take a moment at the front of the bunch as the Slovenian star is about to clinch his second overall victory in La Vuelta, a year after he became the first rider from his country to win a Grand Tour.
The pace increases as the riders enter Madrid, with some 40km to go. From then, the action never stops. Tim Wellens (Lotto Soudal), one of the main protagonists of this edition with 2 stage wins already, attacks with Jonathan Lastra (Caja Rural-Seguros RGA) and Willie Smit (Burgos-BH). Lastra quickly drops back to the peloton but his teammate Gonzalo Serrano, the only rider from Madrid participating in La Vuelta 20, joins the front group. Dmitriy Gruzdev (Astana) also bridges the gap.
Jasper Philispen’s UAE Team Emirates, Sam Bennett’s Deceuninck-Quick Step and Pascal Ackermann’s Bora-Hansgrohe are the most active teams to control the gap, always under 30’’. The attackers are reeled in just ahead of the final lap, with 6km to go. Bora-Hansgrohe lead the bunch into the final kilometre and Pascal Ackermann delivers, claiming victory millimetres ahead of Sam Bennett. Primoz Roglic finishes inside the peloton and wins La Vuelta 20.


Foto: Gerhard Plomitzer

Hipódromo de la Zarzuela – Madrid (124 km)
1 PASCAL ACKERMANN (BORA – HANSGROHE) 3:28:13
2 SAM BENNETT (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 0:00:00
3 MAX KANTER (TEAM SUNWEB) 0:00:00
4 JASPER PHILIPSEN (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:00
5 JASHA SÜTTERLIN (TEAM SUNWEB) 0:00:00
6 EMMANUEL MORIN (COFIDIS) 0:00:00
7 REINARDT JANSE VAN RENSBURG (NTT PRO CYCLING TEAM) 0:00:00
8 LORRENZO MANZIN (TOTAL DIRECT ENERGIE) 0:00:00
9 ROBERT STANNARD (MITCHELTON – SCOTT) 0:00:00
10 JON ABERASTURI IZAGA (CAJA RURAL – SEGUROS RGA) 0:00:00

Gesamtwertung
1 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 72:46:12
2 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:00:24
3 HUGH JOHN CARTHY (EF PRO CYCLING) 0:01:15
4 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 0:02:43
5 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 0:03:36
6 WOUTER POELS (BAHRAIN – MCLAREN) 0:07:16
7 DAVID DE LA CRUZ (UAE TEAM EMIRATES) 0:07:35
8 DAVID GAUDU (GROUPAMA – FDJ) 0:07:45
9 FELIX GROSSSCHARTNER (BORA – HANSGROHE) 0:08:15
10 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:09:34
11 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA PRO TEAM) 0:09:36
12 GEORGE BENNETT (TEAM JUMBO – VISMA) 0:14:04
13 MIKEL NIEVE (MITCHELTON – SCOTT) 0:14:47
14 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:15:07
15 SERGIO LUIS HENAO (UAE TEAM EMIRATES) 0:15:36


Foto: Gerhard Plomitzer
Punktewertung
1 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 204 Punkte
2 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 133
3 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 111

Bergwertung
1 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 99 Punkte
2 TIM WELLENS (LOTTO SOUDAL) 34
3 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 30

Nachwuchswertung
1 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 72:49:48
2 DAVID GAUDU (GROUPAMA – FDJ) 0:04:09
3 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA PRO TEAM) 0:06:00
4 GINO MÄDER (NTT PRO CYCLING TEAM) 0:40:03
5 GEORG ZIMMERMANN (CCC TEAM) 0:42:04

Mannschaftswertung
1 MOVISTAR TEAM 218:37:21
2 TEAM JUMBO – VISMA 0:10:23
3 ASTANA PRO TEAM 0:40:09

Pascal Ackermann triumphiert auf der letzten Etappe der Vuelta

Nachdem gestern über die Gesamtwertung entschieden wurde, hatten die Sprinter heute ein letztes Mal eine Chance auf der 139 km langen Strecke einen Sieg einzufahren. Das Rennen begann im Hipódromo de la Zarzuela, am Stadtrand von Madrid und endete auf einem Rundkurs im Stadtzentrum der spanischen Hauptstadt mit einem letzten großen Sprint-Showdown der schnellen Männer. Nachdem der Gesamtsieger P. Roglic traditionell seinen Triumph auf der ersten Hälfte der Rennstrecke feierte, wurde danach das Rennen erst richtig eröffnet. Eine kleine Gruppe versuchte ihr Glück in der Flucht, doch ihre Bemühungen blieben letztlich unbelohnt. Deceuninck – Quickstep führte zunächst das Feld in den letzten Kilometern an, ehe BORA – hansgrohe die Spitze übernahm und mit drei Fahrern den Sprint für Pascal Ackermann vorbereitete. Als der Deutsche seinen Sprint eröffnete kam S. Bennett von hinten, konnte den Pfälzer allerdings nicht mehr überholen und Pascal holte den zweiten Etappensieg bei der Spanien-Rundfahrt.
Neben den Siegen auf der 9. und letzten Etappe durch Pascal Ackermann beeindruckte an der diesjährigen Vuelta auch Felix Großschartner, der der zum ersten Mal eine Grand Tour unter den besten Zehn in der Gesamtwertung beendete. Der Österreicher hatte auch fünf Top-10 Platzierungen auf den bergigen Etappen, Ergebnisse die seine starken Fähigkeiten bei einer dreiwöchigen Rundfahrt unterstreichen.
Ergebnis: 18. Etappe
01 P. Ackermann 3:28:13
02 S. Bennett +0:00
03 M. Kanter +0:00
04 J. Philipsen +0:00

Ergebnis: Gesamtwertung
01 P. Roglič 72:46:12
02 R. Carapaz +0:24
03 H. Carthy +1:15
09 F. Großschartner +8:15

Reaktionen im Ziel
„Ich bin so glücklich, dass ich heute gewonnen habe. Dieses Ergebnis war aber nur durch die Unterstützung meiner Teamkollegen möglich, die besonders auf den letzten 3 km einen außergewöhnlichen Job gemacht haben. Wir hatten nie eine leichte Etappe hier bei der Vuelta. Es gab immer einen harten Kampf um die Ausreißergruppe und dann auf Etappen wie gestern, mussten die Sprinter doch ziemlich stark leiden. Es war eben wichtig, so viele Körner wie möglich zu sparen und ich bin froh, dass ich meine Energie sparen konnte und heute hat sich das auch bezahlt gemacht. Wir haben uns in der entscheidenden Phase zuerst etwas zurückgehalten, denn wir wussten, dass wir einen starken Sprintzug hatten. Auf den letzten 10 km sind wir dann Vollgas gefahren und konnten den Sieg holen. Vielen Dank an das ganze Team!“ – Pascal Ackermann
„Ich bin sehr happy, dass ich meine erste Grand Tour als Kapitän in der Top-10 beendet habe. Ein super Resultat und das Wichtigste ist, dass ich hier meine Fähigkeiten beweisen konnte und dass ich in der Zukunft auch darauf aufbauen kann. Solch ein Ergebnis ist gut für mein Selbstbewusstsein. Ich glaube, meine Leistung zeigt auch meine Stärke und dass ich Talent habe. Mein Dank geht an die ganze Mannschaft und an alle, die hier im Team bei der Vuelta dabei waren. Ich freue mich jetzt auf die Saisonpause.“ – Felix Großschartner
„Ein 9. Platz in der Gesamtwertung für Felix und seine sehr gute Leistung auf den ganzen Etappen sind sehr lobenswert. Wir haben uns im Vorfeld darauf konzentriert, dass er auf Gesamtklassement fährt, aber wir waren ohne Druck in das Rennen gegangen und wollten einfach schauen, wie gut er drei Wochen konstant mit den Besten mithalten kann. Am Ende der Vuelta sehen wir, dass er ein sehr gutes Rennen gefahren ist. Er hat auf den schweren Etappen zu den besten Fahrern sehr wenig Zeit verloren und er hat nie einen schlechten Tag gehabt. Er ist alle drei Wochen konzentriert gefahren und hat sicherlich gestern nicht durch Schwäche seinen 7. Platz verloren, sondern zwei Fahrer sind offensiver gefahren. Wir haben am Anfang der Etappe versucht, die Fluchtgruppe wieder zurückzuholen, aber das hat nicht geklappt. Felix hat dadurch zwei Plätze verloren, aber wir müssen das am Ende eben hinnehmen. Dies ist natürlich nicht besonders schön, aber wir sind trotzdem mit dem Ergebnis sehr zufrieden und werden ihm auch in der Zukunft die Möglichkeit geben, in der einen oder anderen Grand Tour seine Leistung zu bestätigen oder zu verbessern.“ – Enrico Poitschke, Sportlicher Leiter
„Der Sieg von Pascal war ein großartiger Abschluss für uns, für die Vuelta und die ganze Saison 2020, und wir reisen hier mit breiter Brust nach Hause. Wir haben zwei Etappen gewonnen und mit Felix auch einen Fahrer unter den ersten Zehn, sein erstes Top-10 Ergebnis bei einer Grand Tour. Dies war ein erster Versuch ihn bei der Gesamtwertung einzusetzen und das hat er mit Bravour erledigt. Was die Sprints betrifft haben wir den ersten Sprint gewonnen nachdem Sam Bennett relegiert wurde. Aber heute im Mann gegen Mann Duell war Pascal besser, was uns sehr freut und somit können wir zufrieden in die Winterpause gehen.“ – Ralph Denk, Teammanager

La Vuelta – Etappe 17

The final mountain stage of La Vuelta 20 has crowned David Gaudu (Groupama-FDJ), who claimed his second stage win atop the climb to the Alto de La Covatilla, and Primoz Roglic (Jumbo-Visma), who managed to save La Roja despite a powerful attack from Richard Carapaz (Ineos Grenadiers). The Frenchman made his way to a solo victory after spending the whole day at the front of the race, dropping all his breakaway companions on the last slopes. Roglic lost 21’’ to Carapaz but he still leads the GC with a 24’’ gap on the eve of the final stage to Madrid. The Slovenian champion is set to dominate the overall standings for the second year in a row.
The final climbing challenges of La Vuelta 20 inspire many attackers. 34 riders get away after 19km of battle. Among them, David de la Cruz is the best classified on GC (10th, +9’29’’) and he enjoys the support of three UAE Team Emirates riders: Rui Costa, Sergio Henao and Ivo Oliveira. Groupama-FDJ’s David Gaudu, already winner at La Farrapona, is another GC threat (11th, +10’51’’).
Ion Izagirre (Astana) also chases his second stage win in La Vuelta 20, while Pascal Ackermann (Bora-Hansgrohe) rides at the front on some unfriendly terrain for his sprinting abilities. Guillaume Martin (Cofidis) shows his polka-dot jersey again at the front, with the support of Victor Lafay and José Herrada. Team Sunweb also manage to put three riders in the breakaway: Mark Donovan, Michael Storer and Jasha Sütterlin.
Movistar put pressure on Roglic
UAE and Groupama-FDJ riders drive the breakaway to open a maximum gap of 4’07’’ at km 68. Primoz Roglic’s Jumbo-Visma set the pace in the bunch over the first ascents of the day, until Movistar take over with 61km to go.
The Spanish team put the hammer down and immediately create splits in the bunch. Richard Carapaz (Ineos Grenadiers) is among the riders off the back but he quickly returns with the help of one teammate. Movistar maintain a hard pace over the Alto de Peñacaballera and the gap is down to 2’17’’ at the bottom of the penultimate climb of the day, the Alto de la Garganta.
Soler on the move
Marc Soler (Movistar) accelerates 31km away from the line. Imanol Erviti, who was part of the breakaway, waits for him. They trail by 30’’ at the summit (26.2km to go). The GC group, led by Jumbo-Visma, is 1’ further behind. Soler eventually bridges the gap with 19km to go. The peloton then trail by 2’15’’.
Gino Mäder (NTT), Mark Donovan and Ion Izagirre enjoy a cobbled uphill section to attack their breakaway companions 18km away from the line. They reach the bottom of the final climb to La Covatilla (11.4km, 7.1%) with a 40’’ lead while the gap to the bunch is up to 4 minutes.
All in for Gaudu and Carapaz
Ion Izagirre accelerates twice, with 7km to go and 1km later to drop his two companions but David Gaudu gets back to him 4.5km away from the summit and immediately attacks to solo away to his second stage victory.
Hugh Carthy (EF Pro Cycling) opens up the GC battle inside the last 5km. Richard Carapaz (Ineos Grenadiers) goes with 3.5km and nobody can follow his powerful attack. Primoz Roglic enjoys the support of breakaway members Lennard Hofstede (Jumbo-Visma) and Marc Soler to limit his losses and save La Roja for 24’’.

Sequeros – Alto de La Covatilla (178 km)
1 DAVID GAUDU (GROUPAMA – FDJ) 4:54:32
2 GINO MÄDER (NTT PRO CYCLING TEAM) 0:00:28
3 ION IZAGUIRRE INSAUSTI (ASTANA PRO TEAM) 0:01:05
4 DAVID DE LA CRUZ (UAE TEAM EMIRATES) 0:01:05
5 MARK DONOVAN (TEAM SUNWEB) 0:01:53
6 MICHAEL STORER (TEAM SUNWEB) 0:01:53
7 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:02:23
8 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:02:35
9 HUGH JOHN CARTHY (EF PRO CYCLING) 0:02:50
10 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 0:02:56
11 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 0:03:03
12 MARC SOLER (MOVISTAR TEAM) 0:03:16
13 DORIAN GODON (AG2R LA MONDIALE) 0:03:21
14 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA PRO TEAM) 0:03:38
15 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:03:45

Gesamtwertung
1 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 69:17:59
2 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:00:24
3 HUGH JOHN CARTHY (EF PRO CYCLING) 0:00:47
4 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 0:02:43
5 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 0:03:36
6 WOUTER POELS (BAHRAIN – MCLAREN) 0:07:16
7 DAVID DE LA CRUZ (UAE TEAM EMIRATES) 0:07:35
8 DAVID GAUDU (GROUPAMA – FDJ) 0:07:45
9 FELIX GROSSSCHARTNER (BORA – HANSGROHE) 0:08:15
10 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:09:34
11 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA PRO TEAM) 0:09:36
12 GEORGE BENNETT (TEAM JUMBO – VISMA) 0:14:04
13 MIKEL NIEVE (MITCHELTON – SCOTT) 0:14:47
14 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:15:07
15 SERGIO LUIS HENAO (UAE TEAM EMIRATES) 0:15:36

Felix Großschartner verteidigt Top-10 Platzierung in der Gesamtwertung auf der letzten Bergetappe der Vuelta

Der Vorschlusstag der Vuelta, der mit einer Bergankunft endete, sorgte heute noch einmal für leichte Veränderungen in der Gesamtwertung. Bei Rennkilometer 30 begann schon die bergige Achterbahnfahrt mit fünf klassifizierten Anstiegen bis hinauf zum Alto de Covatilla, einem Hors Kategorie-Anstieg. Es gelang Pascal Ackermann und Michael Schwarzmann zunächst in eine 34-Mann starke Fluchtgruppe zu kommen, die sich zwischenzeitlich bis auf 4 Minuten vom Feld absetzen konnte. In den letzten Anstiegen wurden immer mehr abgehängte Fahrer aus der Ausreißergruppe vom verkleinerten Peloton eingeholt. Mit 15 km bis zum Ziel attackierte dann ein Trio aus der verbleibenden Spitzengruppe und konnte einen kleinen Vorsprung herausfahren. Im letzten Anstieg, rund 10 km vor dem Ziel, erlitt Felix Großschartner leider einen Defekt, konnte jedoch wenig später wieder zum Feld aufschließen. Zu diesem Zeitpunkt übernahm BORA – hansgrohe im Feld die Führungsarbeit, aber mit 7 km zum Ziel betrug der Abstand zur Spitze immer noch 3:45 Minuten. Wenig später griff D. Gaudu aus der dezimierten Verfolgergruppe an und konnte zur führenden Gruppe aufschließen. Dahinter in der Favoritengruppe, in der sich auch Felix Großschartner befand, setzte Ide Schelling zeitweise die Pace um seinen Teamkollegen im Kampf um das Gesamtklassement zu unterstützen. Nach 178 gefahrenen Kilometern holte Gaudu, der sich zwischenzeitlich an die Spitze setzen konnte, letztlich den Etappensieg. Am Ende einer schweren Vuelta-Etappe überquerte Felix die Ziellinie auf dem 21. Platz und belegte damit den 9. Gesamtrang.

Reaktionen im Ziel
„Ich bin etwas enttäuscht, dass wir vorne so eine große Gruppe hatten. Ich hatte dann noch einen Defekt im letzten Berg und es hat mich viel Energie gekostet danach wieder den Anschluss zu finden. Ich habe zwei Plätze in der Gesamtwertung verloren, aber zum Schluss bin ich trotzdem noch in der Top-10 und darauf kann ich stolz sein.“ – Felix Großschartner
„Das Ziel war heute natürlich, dass wir Felix mit der gesamten Mannschaft unterstützen wollten. Wir haben uns von Anfang an darauf konzentriert, dass keine allzu große Gruppe geht. Besonders wollten wir darauf achten, dass Vlasov auch nicht in die Gruppe kommt, denn er lag derzeitig auf dem 9. Platz in der Gesamtwertung. Es war dann ein sehr schneller Start, und letztlich ist es einer großen Gruppe gelungen sich abzusetzen. Michael Schwarzmann und Pascal Ackermann waren mit dabei, aber auch Gaudu und De la Cruz, die im Gesamtklassement gefährlich waren. Wir versuchen zu reagieren, konnten aber die Lücke nicht mehr schließen, und haben uns dann bemüht, Felix immer in einer gute Position zu halten. Wir hatten mit Pascal und Schwarzi zwei Fahrer vorne, die nach dem ersten Berg noch da waren, wenn irgendwas gewesen wäre und auf Felix warten konnten, um ihm zu helfen. Die anderen haben ihr Bestes gegeben und ihn so gut wie möglich unterstützt. Sie sind heute ein ganz starkes Rennen gefahren und konnten den ganzen Tag bei Felix bleiben. Kurz vor dem letzten Anstieg hatte Felix leider einen Reifenschaden und musste das Fahrrad wechseln, was auch viel Kraft gekostet hat. Gaudu und De la Cruz sind heute sehr stark gefahren und konnten Felix in der Gesamtwertung überholen. Am Ende liegt er auf dem 9. Platz, was eine ganz starke Leistung ist. Wir sind auf eine Art enttäuscht, dass es nicht zur Verteidigung des 7. Platz gereicht hat, aber auf der anderen Seite sind wir glücklich, dass eine Platzierung unter den ersten 10 für ihn am Ende als Ergebnis steht. Vielen Dank an die gesamte Mannschaft, die wirklich alles auf dieser Rundfahrt gegeben hat. Morgen ist der letzte Tag, und dort gibt es sicherlich nochmals eine Sprintentscheidung. Da haben wir auch mit Pascal einen Fahrer, der um den Sieg mitfahren kann.“ – Enrico Poitschke, Sportlicher Leiter

La Vuelta 20 – Etappe 6

Sallent de Gállego. Aramón Formigal, October 25th 2020 – A hard wet day of racing in the Pyrenees saw Ion Izagirre (Astana) fly to victory through the breakaway while Richard Carapaz (Ineos Grenadiers) took La Roja from Primoz Roglic’s shoulders as the new overall leader of La Vuelta 2020. Ion Izagirre dropped his breakaway companions with a strong attack 3km away from the summit finish. Richard Carapaz finished 12th of the stage and gained 43’’ on Roglic. The Slovenian is now 4th overall, behind Carapaz, Hugh Carthy and Dan Martin.

Biescas – Aramón Formigal (146 km)
1 ION IZAGUIRRE INSAUSTI (ASTANA PRO TEAM) 3:41:00
2 MICHAEL WOODS (EF PRO CYCLING) 0:00:25
3 RUI COSTA (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:25
4 ROB POWER (TEAM SUNWEB) 0:00:27
5 MICHAEL HUNDAHL VALGREN (NTT PRO CYCLING TEAM) 0:00:27
6 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:00:27
7 MATTIA CATTANEO (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 0:00:38
8 HUGH JOHN CARTHY (EF PRO CYCLING) 0:00:48
9 GORKA IZAGIRRE INSAUSTI (ASTANA PRO TEAM) 0:00:53
10 SERGIO LUIS HENAO (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:55
11 DAVID GAUDU (GROUPAMA – FDJ) 0:00:55
12 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:00:55
13 MARC SOLER (MOVISTAR TEAM) 0:00:55
14 DYLAN VAN BAARLE (INEOS GRENADIERS) 0:01:02
15 WOUTER POELS (BAHRAIN – MCLAREN) 0:01:14
16 FELIX GROSSSCHARTNER (BORA – HANSGROHE) 0:01:21
17 DAVID DE LA CRUZ (UAE TEAM EMIRATES) 0:01:23
18 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 0:01:23
19 MICHAEL STORER (TEAM SUNWEB) 0:01:37
20 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 0:01:38

Gesamtwertung
1 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 24:34:39
2 HUGH JOHN CARTHY (EF PRO CYCLING) 0:00:18
3 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 0:00:20
4 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 0:00:30
5 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 0:01:07
6 FELIX GROSSSCHARTNER (BORA – HANSGROHE) 0:01:30
7 MARC SOLER (MOVISTAR TEAM) 0:01:42
8 JHOAN ESTEBAN CHAVES (MITCHELTON – SCOTT) 0:02:02
9 DAVID DE LA CRUZ (UAE TEAM EMIRATES) 0:02:46
10 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:03:00
11 WOUTER POELS (BAHRAIN – MCLAREN) 0:03:19
12 GORKA IZAGIRRE INSAUSTI (ASTANA PRO TEAM) 0:03:19
13 GEORGE BENNETT (TEAM JUMBO – VISMA) 0:03:22
14 MIKEL NIEVE (MITCHELTON – SCOTT) 0:03:28
15 MATTIA CATTANEO (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 0:03:46

Felix Großschartner rückt nach sehr schwerer Vuelta Bergetappe auf den 6. Platz in der Gesamtwertung vor

Die sechste Etappe sollte ursprünglich hinauf zum Col de Tourmalet führen, doch wegen der sich zuspitzenden gesundheitlichen Lage in Frankreich, mussten die Veranstalter eine alternative Strecke finden. Wie geplant verließ das Peloton den Startort Biescas, machte sich dann aber auf einer 146 km langen Route über zwei Steigungen hinauf zum Kategorie-1 Schlussanstieg Aramón Formigal. 23 Fahrer bildeten die Ausreißergruppe des Tages, die zwischenzeitlich 3:50 Minuten Abstand herausfahren konnten, während BORA – hansgrohe im Feld verblieb. In der Abfahrt des Puerto de Alto de Cotefablo attackierte G. Izagirre aus der Spitzengruppe heraus und 20 km vor dem Ziel hatte er einen Vorsprung von ungefähr 30 Sekunden. Der Rest der verbleibenden Ausreißer machte Jagd auf den baskischen Fahrer und er wurde mit etwas mehr als 5 km wieder eingeholt. Auf den letzten Kilometern gab es zahlreiche Attacken aus der vorderen Gruppe, während die 15-Mann starke Favoritengruppe, in der sich Felix Großschartner befand, komplett auseinanderflog. Auf den finalen Kilometern griff I. Izagirre aus der reduzierten Fluchtgruppe an und holte letztendlich den Etappensieg. Zurück in der stark ausgedünnten Favoritengruppe fuhr Felix sehr aktiv und versuchte mehrere Attacken zu lancieren. Am Ende erreichte der österreichische BORA – hansgrohe Fahrer den 16. Platz, und verbesserte sich damit einen Rang auf den 6. Platz in der Gesamtwertung.
Reaktionen im Ziel
„Das Wetter mit der Kälte und dem Regen hat uns heute sehr viel zu schaffen gemacht. Ich habe mich trotzdem den ganzen Tag recht gut gefühlt. Die Ausreißer sind durchgekommen und ich habe mich ein bisschen im Gesamtklassement verbessern können, was natürlich sehr schön ist. Jetzt freue ich mich auf den morgigen Ruhetag. Das Team hat wieder gut zusammengearbeitet und mich in eine gute Position gebracht, so dass ich am Ende mithalten konnte. Ich hoffe jetzt, dass es so weiter gehen wird.“ – Felix Großschartner
„Von Beginn weg war es ein sehr offensiv gefahrenes Rennen. Im ersten Berg gab es viele Attacken und eine starke Ausreißergruppe konnte sich dann formieren. Wir wollten mit Felix konservativ bis auf die Ziellinie fahren aber es war ein sehr schwerer Tag mit fast 3000 Höhenmeter und sehr schlechtem Wetter. Im Ziel gab es starken Regen und es waren rund 5 Grad. Felix hat dann bis auf die letzten 3 km mit der Favoritengruppe mithalten können. Er hat versucht das Beste herauszuholen und er hat ein sehr gutes Resultat eingefahren: 16. auf der Etappe und dann 6. im Gesamtklassement. Am finalen Berg gab es einen Kampf, Mann gegen Mann, und jeder hat gelitten und hart gekämpft. Ein gutes Rennen, auch Ide ist sehr gut gefahren und konnte lange bei Felix bleiben. Morgen gibt es dann einen sehr verdienten Ruhetag.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

Felix Großschartner gewinnt nach starker Attacke die Auftaktetappe der Vuelta a Burgos


Foto: Gerhard Plomitzer
Burgos – Burgos/Alto del Castillo (157 km)
1 Felix Großschartner (AUT) Bora – Hansgrohe 3:40:21
2 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick Step 0:00:08
3 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:00:08
4 Alex Aranburu Deba (Esp) Astana Pro Team 0:00:08
5 Mikel Landa Meana (Esp) Bahrain – McLaren 0:00:10
6 David Gaudu (Fra) Groupama – FDJ 0:00:10
7 Jon Aberasturi Izaga (Esp) Caja Rural – Seguros RGA 0:00:10
8 Jay McCarthy (Aus) Bora – Hansgrohe 0:00:10
9 Matteo Trentin (Ita) CCC Team 0:00:10
10 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:10
11 Johan Esteban Chaves Rubio (Col) Mitchelton – Scott 0:00:10
12 Edward Dunbar (Irl) Team Ineos 0:00:10
13 George Bennett (NZl) Team Jumbo – Visma 0:00:10
14 Richard Carapaz (Ecu) Team Ineos 0:00:10
15 Ivan Ramiro Sosa Cuervo (Col) Team Ineos 0:00:10

Felix Großschartner gewinnt nach starker Attacke die Auftaktetappe der Vuelta a Burgos

Hügeliges Terrain, starker Wind und ein schwieriges Finale mit einem steilen Anstieg auf dem letzten Kilometer – die heutige Auftaktetappe der Vuelta a Burgos 2020 war alles andere als ein einfacher Start in das fünftägige Etappenrennen im Norden Spaniens. Nach einem verhältnismäßig ruhigen Beginn dominierte eine vierköpfige Ausreißergruppe weite Teile der 157 Kilometer langen Etappe. Als der Wind in der zweiten Tageshälfte merklich auffrischte, reagierte das Peloton jedoch und reduzierte den zwischenzeitlich auf bis zu vier Minuten angewachsenen Vorsprung rasch. Mehrere Stürze sorgten für zusätzliche Nervosität im Feld, mit Rafal Majka war leider auch ein Fahrer aus den Reihen von BORA-hansgrohe betroffen. Er konnte seine Fahrt nach seinem Fall 53 Kilometer vor dem Ziel allerdings fortsetzen. Nachdem die Ausreißer gestellt wurden, brachte BORA-hansgrohe auf den letzten Kilometern Jay McCarthy in Position. Am Ende war es allerdings Felix Großschartner, der mit einer unwiderstehlichen Attacke das gesamte Peloton überraschte. Der Österreicher setzte sich am Schlussanstieg zum Mirador del Castillo schnell von den anderen Favoriten ab und holte mit acht Sekunden Vorsprung einen überragenden Auftaktsieg. Jay McCarthy komplettierte das perfekte Teamergebnis mit einem achten Platz.

Reaktionen im Ziel
„Ich freue mich riesig über diesen Sieg. Wir haben das Finale bereits gestern während des Trainings inspiziert, daher wusste ich schon vor dem Etappenstart, dass es ein guter Tag für mich werden könnte. Das Team hat mich dann auf den letzten Kilometern in eine perfekte Position gebracht. Als die anderen Fahrer für einen kurzen Moment das Tempo herausnahmen, habe ich nicht gezögert, sondern direkt attackiert und durchgezogen. Von da an habe ich alles auf eine Karte gesetzt. Glücklicherweise hat mich niemand mehr eingeholt und ich konnte die Ziellinie sogar mit einigen Sekunden Vorsprung überqueren.“ – Felix Großschartner

„Während unseres heutigen Teammeetings habe ich den Jungs gesagt, dass wir durchziehen müssen, wenn wir eine Chance auf dem letzten Kilometer bekommen. Unser eigentlicher Plan war, für Jay McCarthy zu fahren, dem solche Zielankünfte ja liegen. Zudem wollten wir mit Felix Großschartner, Lennard Kämna und Rafal Majka keine Zeit in der Gesamtwertung verlieren. Auf dem letzten Kilometer war Felix schließlich in einer sehr guten Position und hat seine Chance genutzt. Er hat wirklich einen fantastischen Job gemacht und wir sind sehr glücklich über seine Leistung. Auch Jay hat seine gute Form mit Platz acht unter Beweis gestellt. Morgen ist nun ein Tag für die Sprinter, danach geht es wieder in die Berge. Wir werden versuchen, das Leadertrikot so lange wie möglich zu verteidigen.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

Erster WorldTour-Rundfahrt Sieg für BORA – hansgrohe: Felix Großschartner gewinnt die Türkei-Rundfahrt, Bennett holt Sprinttrikot

1. Ewan, Caleb (Lotto Soudal) 4:10:41
2. Jakobsen, Fabio (Deceuninck – Quick – Step) 0:00
3. Bennett, Sam (Bora – Hansgrohe) 0:04
4. Consonni, Simone (UAE Team Emirates) 0:04
5. Aberasturi Izaga, Jon (Caja Rural – Seguros RGA) 0:08
6. Sanz Unzue, Enrique (Euskadi Basque Country – …) 0:08
7. Noppe, Christophe (Sport Vlaanderen – Baloise) 0:08
8. Großschartner, Felix (Bora – Hansgrohe) 0:08
9. Cima, Imerio (Nippo – Vini Fantini – Faizane) 0:08
10. Grosu, Eduard Michael (Delko Marseille Provence) 0:08
GC:
1. Großschartner, Felix (Bora – Hansgrohe) 24:53:58
2. Conti, Valerio (UAE Team Emirates) 0:19
3. Kudus Ghebremedhin, Merhawi (Astana Pro Team) 0:25
4. Evenepoel, Remco (Deceuninck – Quick – Step) 0:53
5. Lemos Pinto, Edgar Miguel (W52 / FC Porto) 0:59
6. Polanc, Jan (UAE Team Emirates) 1:12
7. Restrepo Valencia, Jhonatan (Manzana Postobon Team) 1:26
8. Serrano Rodriguez, Gonzalo (Caja Rural – Seguros RGA) 1:29
9. Finetto, Mauro (Delko Marseille Provence) 1:31
10. Murphy, Kyle (Rally UHC Cycling) 1:42

Die letzte Etappe der 55. Austragung der Türkei – Rundfahrt feierte ihren großen Showdown wie in jedem Jahr im Zentrum von Istanbul. Doch bevor der Sieger der Rundfahrt feststand, mussten die Fahrer 172 km von Sakarya und einem kniffeligen Finale mit einigen Kurven durch Istanbul in Angriff nehmen. Nach dem gestrigen beeindruckenden Solosieg von Felix Großschartner, dem neuen Führer in der Gesamtwertung, war BORA – hansgrohe fokussiert das Trikot zu verteidigen und damit den ersten WorldTour Rundfahrt Sieg der Teamgeschichte einzufahren.
Wie in der gesamten Woche, sah man auch heute gleich nach dem Start eine kleine Gruppe an Fahrern, die die Fluchtgruppe des Tages bildeten. Doch wie erwartet, wurden die Ausreißer vom Feld, das von BORA – hansgrohe kontrolliert wurde, kurz vor dem Finale gestellt. Als das Rennen in das Stadtzentrum Istanbuls kam, arbeiteten die BORA – hansgrohe Fahrer für ihre beiden Kapitäne Sam Bennett und Felix Großschartner. Das deutsche Team brachte Sam in eine gute Position für den anstehenden Massensprint und versuchte auch Felix aus allen Schwierigkeiten herauszuhalten, um den Gesamtsieg abzusichern. Wie im letzten Jahr versuchte Bennett mit einem Antritt kurz vor der 1000 Marke die Entscheidung herbeizuführen. Doch in diesem Jahr konnte C. Ewan 400 Meter vor dem Ziel zu Bennett aufschließen. Ewan holte seinen zweiten Etappensieg, Bennett sicherte sich mit Rang drei im Tagesklassement souverän die Sprintwertung der Rundfahrt. Felix Großschartner sprintete auf einen starken achten Platz und fuhr somit ungefährdet zum Rundfahrtsieg, der gleichzeitig der erste WorldTour-Rundfahrt Sieg in der Geschichte des Teams BORA – hansgrohe ist. Eine unglaubliche Woche für das deutsche Team findet somit einen perfekten Abschluss.

Reaktionen im Ziel
„Es ist mein erster Gesamtsieg bei einer Rundfahrt, aber auch für das Team BORA – hansgrohe. Ich bin so glücklich diesen Sieg nach Hause gebracht zu haben. Wir waren auch knapp daran noch die Schlussetappe zu gewinnen, aber ich denke, wir haben die gesamte Woche über wirklich gut zusammengearbeitet und tolle Ergebnisse erzielt. Ich wusste, dass ich in einer guten Form bin, aber einen Etappensieg, dann auch noch mit dem Gesamtsieg zu holen ist eine große Sache für mich. Ich möchte mich bei allen die daran beteiligt waren und mir geholfen haben das zu erreichen, bedanken.“ – Felix Großschartner
„Wir haben unsere erste Rundfahrt gewonnen, und ich bin sehr stolz, Teil davon zu sein. Das Team hat die gesamte Woche über einen großartigen Job verrichtet. Natürlich bin ich auch überglücklich wieder das Sprinttrikot gewonnen zu haben. Ich habe zwei Etappen gewonnen und stand dreimal am Podium, ich denke es war eine großartige Woche. Nun ist es Zeit, nach Hause zu fahren, und sich auf die nächsten Ziele zu konzentrieren.“ – Sam Bennett
„Klar, wollten wir heute auch gerne noch gewinnen, aber ich denke, mit einem dritten Platz können wir sehr zufrieden sein. Wie es auch sei, wir haben den Gesamtsieg einfahren können, den ersten für unser Team in der WorldTour. Ich bin sehr stolz auf das gesamte Team, und auf was wir hier zusammen erreicht haben. Felix hat eine unglaubliche Form gezeigt und hat sich den Sieg mehr als verdient. Genauso wie Sam, er hat zwei Etappen gewonnen und sich erneut das Sprinttrikot geholt. Ich denke, wir hatten eine fantastische Woche hier in der Türkei.“ – André Schulze, sportlicher Leiter
@BORA

Stage 5 – Presidential Cycling Tour of Turkey

Kartepe, Saturday, April 20th 2019 – Due to exceptionally snowy conditions in the ski resort of Kartepe, the queen stage was shortened by 4km but there was enough climbing for Felix Großschartner (Bora-Hansgrohe) to clinch his first victory in five seasons as a pro. As he bettered Merhawi Kudus (Astana) in the last 200 metres after dropping Belgian prodigy Remco Evenepoel (Deceuninck-Quick Step), the Austrian took over from his team-mate Sam Bennett in the lead of the overall ranking.

1 Felix Großschartner (Aut) Bora-Hansgrohe 4:17:13
2 Valerio Conti (Ita) UAE Team Emirates 0:00:09
3 Merhawi Kudus (Eri) Astana Pro Team
4 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:00:16
5 Edgar Pinto (Por) W52-FC Porto 0:00:40
6 Jan Polanc (Slo) UAE Team Emirates 0:00:51
7 Kyle Murphy (USA) Rally UHC Cycling 0:00:58
8 Mauro Finetto (Ita) Delko Marseille Provence KTM 0:01:03
9 Etienne van Empel (Ned) Neri Sottoli–Selle Italia–KTM 0:01:08
10 Rob Britton (Can) Rally UHC Cycling
11 Yecid Arturo Sierra Sanchez (Col) Manzana Postobon
12 Gonzalo Serrano Rodriguez (Spa) Caja Rural-Seguros RGA 0:01:13
13 Delio Fernandez Cruz (Spa) Delko Marseille Provence KTM 0:01:14
14 Jhonatan Restrepo Valencia (Col) Manzana Postobon
15 Eros Capecchi (Ita) Deceuninck-QuickStep
16 Sebastian Schönberger (Aut) Neri Sottoli–Selle Italia–KTM

GC:
1 Felix Großschartner (Aut) Bora-Hansgrohe 20:43:09
2 Valerio Conti (Ita) UAE Team Emirates 0:00:19
3 Merhawi Kudus (Eri) Astana Pro Team 0:00:25
4 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:00:41
5 Edgar Pinto (Por) W52-FC Porto 0:00:59
6 Jan Polanc (Slo) UAE Team Emirates 0:01:07
7 Mauro Finetto (Ita) Delko Marseille Provence KTM 0:01:19
8 Jhonatan Restrepo Valencia (Col) Manzana Postobon 0:01:26
9 Gonzalo Serrano Rodriguez (Spa) Caja Rural-Seguros RGA 0:01:29
10 Kyle Murphy (USA) Rally UHC Cycling 0:01:30

Due to exceptionally snowy conditions in the ski resort of Kartepe, the queen stage was shortened by 4km but there was enough climbing for Felix Großschartner (Bora-Hansgrohe) to clinch his first victory in five seasons as a pro. As he bettered Merhawi Kudus (Astana) in the last 200 metres after dropping Belgian prodigy Remco Evenepoel (Deceuninck-Quick Step), the Austrian took over from his team-mate Sam Bennett in the lead of the overall ranking.
Three riders in the lead
112 riders took the start of the queen stage in Bursa. Four non-starters: Lukas Pöstlberger (Bora-Hansgrohe), Mark Renshaw (Dimension Data), Oscar Cabedo (Burgos-BH) and Jasper De Buyst (Lotto-Soudal). Ramunas Navardauskas of Delko-Marseille won the KOM price at km 14 ahead of red jersey holder Thimo Willems (Vlaanderen-Baloise) but it took 30km and numerous skirmishes before a breakaway took shape with Jose Viejo (Euskadi-Murias) and Robbe Ghys (Vlaanderen-Baloise) being rejoined by Roger Kluge (Lotto-Soudal) to form a leading trio. They got an advantage of more than eight minutes. Ghys won the intermediate sprint at km 71.2, after which it kept decreasing until they got reeled in with 11km to go at the beginning of the hilltop climb to the ski resort of Kartepe.
Remco Evenepoel shows his climbing talent
Dimension Data set the tempo for most of the ascent, preventing any attack from taking place. Right after Delko-Marseille took the command of the group with 6km to go, Valerio Conti (UAE Team Emirates) rode away at the 5km to go mark. Evenepoel was first to catch him. The Belgian teenager continued solo 4.5km before the finishing line and was rejoined by Großschartner, Kudus and Conti with 3km remaining. Conti was first to let the other go. Kudus attacked with 1.8km to go but Großschartner bridged the gap within 1km to go and rode the Eritrean off 200 metres before the end.
Großschartner in the overall lead
This is a first for Großschartner in his pro career that started with CCC in 2016 before he moved to Bora-Hansgrohe in 2018. The 25 year old from Austria got his best result so far with second overall at the Tour of Guangxi last year. He had a solid start of 2019 with 5th at the Vuelta a San Juan and 12th at Paris-Nice. On the eve of the grand finale of the 55th Presidential Tour of Turkey, he leads the overall ranking by 19 seconds over Conti and 25 seconds over Kudus.

Felix Großschartner bester BORA – hansgrohe Fahrer beim anspruchsvollen Auftakt-Zeitfahren des Giro d´Italia in Jerusalem

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Felix Großschartner bester BORA – hansgrohe Fahrer beim anspruchsvollen Auftakt-Zeitfahren des
Giro d´Italia in Jerusalem.

Der Giro d´Italia begann heute mit einem Einzelzeitfahren durch die Straßen Jerusalems, bei dem sich R. Dennis lange Zeit als Leader sah. Als letzter Teilnehmer verlies Zeitfahrweltmeister T. Dumoulin die Startrampe und konnte sich mit zwei Sekunden Vorsprung gegenüber R. Dennis den Tagessieg und somit das erste Maglia Rosa sichern. Bester BORA – hansgrohe Fahrer war Felix Großschartner, der 31 Sekunden hinter dem Etappensieger auf Platz 14 ins Ziel kam. Ebenfalls in den Top-Zwanzig, Patrick Konrad, der nach einem guten Zeitfahren als 18. die erste Etappe des Giro d´Italia beendete.

Die Etappe
Heute startete die 101. Austragung des Giro d´Italia mit einem Einzelzeitfahren von 9,7km und ging durch die Straßen von Jerusalem. Der Kurs führte die Fahrer durch die verwinkelten Straßen mit einigen kurzen Anstiegen, vor allem die letzten 300m, wiesen eine Steigung von bis zu 9% auf. Die Zwischenzeiten wurden nach 5,1km und 7,3km genommen. Alles in allem war es eine äußerst anspruchsvolle 1. Etappe, die den Fahrer schon am ersten Tag einiges abverlangte.

Teamtaktik
BORA – hansgrohe startete in diesen Giro d´Italia mit zwei Fahrern für das Gesamtklassement, Davide Formolo und Patrick Konrad. Somit konzentrierte sich das deutsche Team darauf, eine solide Fahrt abzuliefern, um keine wertvolle Zeit in Hinsicht auf die Gesamtwertung zu Beginn schon zu verlieren. Felix Großschartner war der Mann für eine gute Tagesplatzierung, Ziel war es, sich unter die ersten Zwanzig einzureihen.

Das Rennen
Der deutsche Sprinter Rudi Selig war der erste Fahrer des BORA – hansgrohe Rennstalls, der das Zeitfahren in Angriff nahm. Um 14:06 rollte er von der Startrampe und beendete den Kurs in einer Zeit von 13:35. Zeitfahrspezialist R. Dennis (BMC) gab mit 12:04 die neue Bestzeit vor und konnte diese für lange Zeit halten

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Andreas Schillinger beendete die erste Etappe mit einer Zeit von 13:19. Um 15:35 ging Cesare Benedetti von der Startrampe, nach einer soliden Fahrt stoppte die Uhr bei ihm nach 12:56 Minuten. Eine gute Performance zeigte Christoph Pfingsten, der die drittbeste Zeit bei der Zwischenzeit vorweisen konnte, am Ende kam er nach 12:46 Minuten ins Ziel und beendet die Etappe auf dem 34. Platz. Am späten Nachmittag verlies Felix Großschartner das Starthaus und zeigte, wie erwartet, eine starke Leistung. Der Österreicher kam nach 12:33 Minuten in das, mit Hunderten von Zusehern, gefüllte Ziel und belegte den beeindruckenden 14. Platz. Aber auch Teamkollege Patrick Konrad konnte in den Top Zwanzig das Zeitfahren beenden, mit einer Zeit von 12:36 landete er auf den 18. Platz. Der letzte Fahrer des BORA – hansgrohe Teams war Davide Formolo, der seine Zeitfahrqualitäten verbessern konnte und als 27. vierzig Sekunden hinter dem Etappensieger die erste Etappe des Giro d´Italias beendete. Zeitfahrweltmeister und Sieger des vergangenen Giro d´Italia, Tom Dumoulin (Team Sunweb) ging als letzter Fahrer in das Rennen und konnte sich mit zwei Sekunden Vorsprung gegenüber R. Dennis (BMC) den Sieg holen.

Ergebnis
01 T. Dumoulin 12:02
02 R. Dennis +0:02
03 V. Campenaerts +0:02
14 F. Großschartner +0:31
18 P. Konrad +0:34
26 D. Formolo +0:40

Reaktionen im Ziel
„Es war beeindruckend, bei so einer Kulisse das Zeitfahren zu absolvieren. Es waren unglaublich viele Leute an der gesamten Strecke, das gab noch einmal extra Motivation. Ich bin mit meinem Ergebnis zufrieden, das weiße Trikot wäre natürlich noch das Sahnehäubchen gewesen, aber wir haben ja noch viele Etappen vor uns.“ – Felix Großschartner

„Für uns als Team war der Start in Israel deutlich stressiger als erwartet, aber der Stress hat sich, denke ich, gelohnt. Felix konnte mit Platz 14 abermals zeigen, dass er durch seine TT-Stärke großes Potential als Rundfahrer hat. Patrick auf Rang 18 ist ebenfalls ein hervorragendes Rennen gefahren und Davide konnte uns in seiner Angstdisziplin mit dem 24. Platz wirklich beeindrucken. Die Ausgangslage, die sich unsere GC Fahrer geschaffen haben, ist wirklich gut! Jetzt blicken wir recht zuversichtlich in Richtung Sprintankünfte.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter

Photo Credit: © BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Hier finden Sie alle Bilder zum Rennen, Photo Credit:
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Emanuel Buchmann beendet Baskenland Rundfahrt als Vierter der Gesamtwertung, Patrick Konrad als Zehnter

Emanuel Buchmann beendet Baskenland Rundfahrt als Vierter der Gesamtwertung, Patrick Konrad als Zehnter.

Die letzte Etappe, der Baskenland Rundfahrt sah eine starke Teamleistung mit gleich drei BORA – hansgrohe Fahrern in den Top- Ten des Tagesklassements. Gregor Mühlberger war in der Fluchtgruppe des Tages, Emanuel Buchmann und Patrick Konrad waren am Schlussanstieg auf der Höhe des Geschehens. Im Gesamtklassement konnte Buchmann die Rundfahrt auf den vierten Platz beenden, Patrick Konrad schaffte noch den Sprung in die Top-Ten.

Die Etappe
Die 58. Austragung der Baskenland Rundfahrt endete heute mit der Königsetappe. Gesamt gab es auf dem 122km langen Kurs acht anspruchsvolle Bergetappen zu bewältigen, mit dem Finale hinauf auf den Arrate Berg.

Teamtaktik
Mit Emanuel Buchmann auf Platz sechs in der Gesamtwertung, die Taktik von BORA – hansgrohe war es, den Sprung in die Top-Five zu schaffen. Somit stellte sich die Mannschaft ganz in den Dienst von Buchmann, und unterstütze ihn den gesamten Tag über.

Das Rennen
Nach 35km, attackierte eine 14-Mann große Gruppe, mit ihnen BORA – hansgrohe Fahrer Gregor Mühlberger und bildete mit drei Minuten Vorsprung die Fluchtgruppe des Tages. Im strömenden Regen versuchte das reduzierte Hauptfeld die Spitzengruppe einzuholen, bei noch 40 zu fahrenden Kilometern lag der Vorsprung bei 1:20. Zu diesem Zeitpunkt setzte sich Gregor Mühlberger mit zwei weiteren Fahrern im Anstieg ab und hielt einen Vorsprung von mehr als einer Minute auf das verkleinerte Feld, in dem Emanuel Buchmann war. 24km vor dem Ziel waren alle drei BORA – hansgrohe Kletterer an der Spitze des reduzierten Feldes, Teamkollege Gregor Mühlberger war, mit drei weiteren Fahrern immer noch an der Spitze des Rennens und genossen einen Vorsprung von 39 Sekunden.

Als das Rennen kurz vor dem letzten Anstieg des Tages war, hatte das Quartett an der Spitze immer noch einige Sekunden Vorsprung. Im Anstieg attackierte E. Mas und konnte sich gegenüber seinen Kontrahenten absetzen. Gregor Mühlberger konnte seine Aufgabe ideal umsetzen, und diente im letzten Anstieg als Relay Station für Teamkollegen Emanuel Buchmann. Zusammen mit Patrick Konrad waren alle drei BORA – hansgrohe auf der Höhe des Geschehens und konnten einige Favoriten zurücklassen. Auf den letzten Kilometern begann der Sekundenkrimi um die Gesamtwertung, als viele der Favoriten abreißen lassen mussten. E. Mas war heute der stärkste Fahrer im Peloton und konnte sich den Sieg am Arrate sichern. BORA – hansgrohe Fahrer Emanuel Buchmann erreichte auf Platz sieben das Ziel und kletterte damit auf den vierten Gesamtplatz vor. Die beiden Österreicher Gregor Mühlberger und Patrick Konrad belegte jeweils die Plätze acht und zehn. Im Gesamtklassement schaffte es Konrad, sich noch auf den zehnten Platz vorzuschieben. Das Team BORA – hansgrohe konnte auch die Mannschaftswertung für sich entscheiden.

Ergebnis
01 E. Mas 3:17:22
02 M. Landa +0:18
03 I. Izagirre +0:35
07 E. Buchmann +0:59
08 G. Mühlberger +1:06
10 P. Konrad +1:06

Reaktionen im Ziel
„Während der gesamten Woche war Teamwork immer wieder ein Schlagwort, und ich glaube, gerade heute hat eine breite Öffentlichkeit gesehen, wie gut die Mannschaft harmoniert hat. Nachdem der Gesamtführende nach einem Sturz wieder im Feld war, haben wir entschieden, gefährliche Gruppen zu besetzen, was Gregor perfekt umgesetzt hat. Dahinter hat Felix Großschartner ganze Arbeit geleistet und unsere beiden Klassement Fahrer hervorragend unterstützt. Am Ende hat es leider nicht ganz für einen Podestplatz gereicht. Aber ich denke, mit einem vierten und zehnten Platz im Gesamtklassement und dem Etappensieg durch Jay, wie auch den heutigen drei Top-Ten Ergebnissen können wir wirklich glücklich sein und zuversichtlich in Richtung Ardennen Klassiker blicken.“– Christian Pömer, sportlicher Leiter

„Die heutige Etappe war wirklich die Königsetappe. Das Team hat heute, wie aber auch schon die gesamte Woche, sehr gut zusammengearbeitet. Heute hat mich Felix ideal in Position gebracht, als es in den Schlussanstieg ging, danach war Gregor eine große Hilfe für mich. Ich konnte mit meinem achten Platz nun als Vierter diese Rundfahrt beenden, was mich sehr freut.“ – Emanuel Buchmann

Hier finden Sie alle Bilder zum Rennen, Photo Credit:
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Trotz schwerer Bergetappe, Emanuel Buchmann bleibt weiterhin in den Top-Ten der Gesamtwertung bei der Baskenland Rundfahrt

Trotz schwerer Bergetappe, Emanuel Buchmann bleibt weiterhin in den Top-Ten der Gesamtwertung bei der Baskenland Rundfahrt.

BORA – hansgrohe Fahrer Jay McCarthy war in der Fluchtgruppe des Tages, die über viele Kilometer das Rennen dominierte. Als die Gruppe im letzten Anstieg zerfiel, fuhr Kletterass Emanuel Buchmann ein beherztes Rennen. In der ersten Verfolgergruppe konnte Buchmann als 13. die fünfte Etappe der Baskenland Rundfahrt beenden und bleibt daher in der Gesamtwertung weiterhin auf Platz sechs.

Die Etappe
Die vorletzte Etappe, der diesjährigen Baskenland Rundfahrt war die erste richtige Bergetappe. Von Vitoria nach Eibar hatten die Fahrer 165 anspruchsvolle Kilometer mit drei Anstiegen, zwei der Kategorie 2 und eine der ersten Kategorie, zu bewältigen. Zunächst begann das Rennen eher flach verlaufend, doch der zweite Part des Rennens sollten den Fahrern einiges abverlangen ehe sie die Ziellinie, wie im Vorjahr, in Eibar queren können.

Teamtaktik
BORA – hansgrohe ging mit einem vierten und sechsten Platz in der Gesamtwertung in die vorletzte Etappe und wollte diese absichern. Die heutige Bergetappe sollte den Kletterassen Buchmann aber auch Konrad liegen. Mit den Helfern Felix Großschartner und dem österreichischen Meister Gregor Mühlberger hatten die beiden, besonders für die letzten Anstiege, starke Unterstützung mit.

Das Rennen
Nach nur wenigen Kilometern im Rennen setzte sich eine 14-Mann große Gruppe vom Feld ab. Von BORA – hansgrohe war der Australier und Etappensieger der dritten Etappe, Jay McCarthy, mit dabei, die schnell einen Vorsprung von mehr als 5 Minuten herstellen konnten. Bei der 96 Kilometer Marke erreichte die Fluchtgruppe die erste von zwei Sprintwertungen, bei der sich McCarthy Platz drei sicherte. Bei noch 40 zu fahrenden Kilometern hatte die Spitzengruppe immer noch mehr als drei Minuten Vorsprung, während das verkleinerte Hauptfeld, in dem alle Führungstrikots waren, versuchte die Lücke zu schließen. Am letzten Anstieg des Tages hatte ihre Flucht schließlich ein Ende und Jay McCarthy musste dem harten Anstieg Tribut zollen. C. Verona (Mitchelton-Scott) versuchte sich solo abzusetzen, wurde aber nach einigen Kilometern von einigen Fahrern gestellt. In dieser Zeit war BORA – hansgrohe Fahrer Emanuel Buchmann in der ersten Verfolgergruppe. Im Finale sicherte sich Astana Fahrer O. Fraile den Tagessieg vor Leader P. Roglic (LottoNL-Jumbo). In der Verfolgergruppe fuhr Emanuel ein beherztes Rennen und konnte als 13. die vorletzte Etappe der Baskenland Rundfahrt beenden. Im Gesamtklassement rangiert er weiterhin auf dem sechsten Platz.

Ergebnis
01 O. Fraile 3:53:59
02 P. Roglic +0:00
03 I. Izagirre +0:00
13 E. Buchmann +1:37
28 P. Konrad +3:58

Reaktionen im Ziel

„Es war heute eine sehr schwere Etappe. Vor allem der letzte Anstieg riss das Feld noch einmal auseinander, ich konnte mit der zweiten Gruppe zwar mitgehen, fühlte mich aber nicht so in Form heute. Ich war froh, dass ich mithalten konnte und dadurch meinen sechsten Gesamtplatz weiterhin halten zu können. Morgen ist die letzte Etappe, wir werden sehen, wie es morgen laufen wird.“ – Emanuel Buchmann

„Ich glaube, dass wir heute einen guten Plan hatten, der auch lange Zeit gut für uns ausgesehen hat. Leider hatte aber Patrick im letzten Anstieg, zum ungünstigsten Zeitpunkt, ein mechanisches Problem, dadurch hat er leider alle Chancen auf einen Podestplatz verloren. Emu hatte nach dem Zeitfahren von gestern vielleicht nicht die besten Beine, konnte aber mit einer soliden Fahrweise dennoch seinen sechsten Gesamtplatz verteidigen. Die morgige selektive Schlussetappe verspricht noch einmal durchaus spannend zu werden und wir werden versuchen unseren Leader Bestes zu unterstützen, vielleicht gelingt ihm noch ein Sprung in die Top-Five.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter

Photo Credit:© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Patrick Konrad, bester BORA – hansgrohe Fahrer im Zeitfahren der Baskenland Rundfahrt

Patrick Konrad, bester BORA – hansgrohe Fahrer im Zeitfahren der Baskenland Rundfahrt.

Das heutige Einzelzeitfahren in Lodosa brachte eine Änderung in der Gesamtwertung, als P. Roglic sich den Tagessieg und somit auch das Führungstrikot holte. Bester BORA – hansgrohe Fahrer war Patrick Konrad, der das Zeitfahren auf den 12. Platz beendete. Im Gesamtklassement verbesserte sich der Österreicher nun auf den 4. Platz.

Die Etappe
Das heutige 19,4 Kilometer lange Zeitfahren fand in Lodosa statt. Der Kurs verlief die meiste Zeit flach, hatte aber einige technisch anspruchsvolle Abschnitten. Zwischenzeit wurde nach 13km gemessen.

Teamtaktik
BORA – hansgrohe wollte ihre Plätze im Gesamtklassement verbessern und absichern, daher konzentrierten sich die beiden Klassement Fahrer Emanuel Buchmann und Patrick Konrad, derzeit auf den Plätzen 7 und 10, auf ein gutes Zeitfahren.

Das Rennen
Der erste Fahrer, der von der Startrampe ging, war BORA – hansgrohe Fahrer und Giro d´Italia Etappensieger Lukas Pöstlberger.
Um 15:47 ging Felix Großschartner von der Rampe und machte sich auf den Weg. Der junge Österreicher belegte am Ende des Tages den 20. Platz, 59 Sekunden hinter dem späteren Sieger P. Roglic (LottoNL-Jumbo).
Die beiden BORA – hansgrohe Klassement Fahrer gingen kurz vor 17:00 von der Startrampe und konnten durch eine gute Fahrweise ihre Plätze in der Gesamtwertung verteidigen. Beide beendeten das Zeitfahren in den Top-Zwanzig. Patrick Konrad kam nach 23:12 Minuten als 12. ins Ziel. Teamkollege Emanuel Buchmann holte sich den 18. Platz, er querte die Linie mit einem Rückstand von 58 Sekunden auf den Tagessieger und verbesserte sich auf den sechsten Gesamtrang.

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Jay McCarthy holt sich souverän den Sieg bei der dritten Etappe der Baskenland Rundfahrt


Jay McCarthy holt sich souverän den Sieg bei der dritten Etappe der Baskenland Rundfahrt.

Jay McCarthy siegt souverän in Valdegovia nach einer starken Mannschaftsleistung der BORA – hansgrohe Equipe. Nachdem die Fluchtgruppe auf den letzten Kilometern gestellt wurde, formierte sich BORA – hansgrohe für Jay McCarthy. In einem spannendem Finale holte sich der Australier verdient den Etappensieg.

Die Etappe
Von Bermero nach Valdegovia über 185km führte die heutige dritte Etappe. Gleich zwei Bergwertungen (Kat. 3) warteten unmittelbar nach dem Start auf die Fahrer. Bei Kilometer 90 folgte die dritte Bergwertung, ein 6,5km langer und im Durchschnitt 5,6% steiler Anstieg, bevor es später zu zwei Sprintwertungen ging. Bevor die Fahrer die Ziellinie queren konnten, wartete eine schwierige Abfahrt auf sehr engen Straßen auf das Feld. Die gesamte Etappe wies eine Gesamthöhe von mehr als 2.800m auf. Es könnte eine Etappe für die sprinterfesten Fahrer im Feld sein, da die Zielankunft leicht bergab rollt.

Teamtaktik
Nach den guten Ergebnissen der letzten Tage konzentrierte sich das Team aus Raubling vorrangig auf ihre Gesamtklassement-Fahrer Patrick Konrad und Emanuel Buchmann, doch das heutige Etappenprofil sollte vor allem dem Australier Jay McCarthy liegen. Somit verfolgte BORA – hansgrohe zwei Strategien, Etappensieg durch Jay und im Gesamtklassement weiter nach vorne zu klettern mit Patrick.

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