Schlagwort-Archive: Felix Großschartner

Erster WorldTour-Rundfahrt Sieg für BORA – hansgrohe: Felix Großschartner gewinnt die Türkei-Rundfahrt, Bennett holt Sprinttrikot

1. Ewan, Caleb (Lotto Soudal) 4:10:41
2. Jakobsen, Fabio (Deceuninck – Quick – Step) 0:00
3. Bennett, Sam (Bora – Hansgrohe) 0:04
4. Consonni, Simone (UAE Team Emirates) 0:04
5. Aberasturi Izaga, Jon (Caja Rural – Seguros RGA) 0:08
6. Sanz Unzue, Enrique (Euskadi Basque Country – …) 0:08
7. Noppe, Christophe (Sport Vlaanderen – Baloise) 0:08
8. Großschartner, Felix (Bora – Hansgrohe) 0:08
9. Cima, Imerio (Nippo – Vini Fantini – Faizane) 0:08
10. Grosu, Eduard Michael (Delko Marseille Provence) 0:08
GC:
1. Großschartner, Felix (Bora – Hansgrohe) 24:53:58
2. Conti, Valerio (UAE Team Emirates) 0:19
3. Kudus Ghebremedhin, Merhawi (Astana Pro Team) 0:25
4. Evenepoel, Remco (Deceuninck – Quick – Step) 0:53
5. Lemos Pinto, Edgar Miguel (W52 / FC Porto) 0:59
6. Polanc, Jan (UAE Team Emirates) 1:12
7. Restrepo Valencia, Jhonatan (Manzana Postobon Team) 1:26
8. Serrano Rodriguez, Gonzalo (Caja Rural – Seguros RGA) 1:29
9. Finetto, Mauro (Delko Marseille Provence) 1:31
10. Murphy, Kyle (Rally UHC Cycling) 1:42

Die letzte Etappe der 55. Austragung der Türkei – Rundfahrt feierte ihren großen Showdown wie in jedem Jahr im Zentrum von Istanbul. Doch bevor der Sieger der Rundfahrt feststand, mussten die Fahrer 172 km von Sakarya und einem kniffeligen Finale mit einigen Kurven durch Istanbul in Angriff nehmen. Nach dem gestrigen beeindruckenden Solosieg von Felix Großschartner, dem neuen Führer in der Gesamtwertung, war BORA – hansgrohe fokussiert das Trikot zu verteidigen und damit den ersten WorldTour Rundfahrt Sieg der Teamgeschichte einzufahren.
Wie in der gesamten Woche, sah man auch heute gleich nach dem Start eine kleine Gruppe an Fahrern, die die Fluchtgruppe des Tages bildeten. Doch wie erwartet, wurden die Ausreißer vom Feld, das von BORA – hansgrohe kontrolliert wurde, kurz vor dem Finale gestellt. Als das Rennen in das Stadtzentrum Istanbuls kam, arbeiteten die BORA – hansgrohe Fahrer für ihre beiden Kapitäne Sam Bennett und Felix Großschartner. Das deutsche Team brachte Sam in eine gute Position für den anstehenden Massensprint und versuchte auch Felix aus allen Schwierigkeiten herauszuhalten, um den Gesamtsieg abzusichern. Wie im letzten Jahr versuchte Bennett mit einem Antritt kurz vor der 1000 Marke die Entscheidung herbeizuführen. Doch in diesem Jahr konnte C. Ewan 400 Meter vor dem Ziel zu Bennett aufschließen. Ewan holte seinen zweiten Etappensieg, Bennett sicherte sich mit Rang drei im Tagesklassement souverän die Sprintwertung der Rundfahrt. Felix Großschartner sprintete auf einen starken achten Platz und fuhr somit ungefährdet zum Rundfahrtsieg, der gleichzeitig der erste WorldTour-Rundfahrt Sieg in der Geschichte des Teams BORA – hansgrohe ist. Eine unglaubliche Woche für das deutsche Team findet somit einen perfekten Abschluss.

Reaktionen im Ziel
„Es ist mein erster Gesamtsieg bei einer Rundfahrt, aber auch für das Team BORA – hansgrohe. Ich bin so glücklich diesen Sieg nach Hause gebracht zu haben. Wir waren auch knapp daran noch die Schlussetappe zu gewinnen, aber ich denke, wir haben die gesamte Woche über wirklich gut zusammengearbeitet und tolle Ergebnisse erzielt. Ich wusste, dass ich in einer guten Form bin, aber einen Etappensieg, dann auch noch mit dem Gesamtsieg zu holen ist eine große Sache für mich. Ich möchte mich bei allen die daran beteiligt waren und mir geholfen haben das zu erreichen, bedanken.“ – Felix Großschartner
„Wir haben unsere erste Rundfahrt gewonnen, und ich bin sehr stolz, Teil davon zu sein. Das Team hat die gesamte Woche über einen großartigen Job verrichtet. Natürlich bin ich auch überglücklich wieder das Sprinttrikot gewonnen zu haben. Ich habe zwei Etappen gewonnen und stand dreimal am Podium, ich denke es war eine großartige Woche. Nun ist es Zeit, nach Hause zu fahren, und sich auf die nächsten Ziele zu konzentrieren.“ – Sam Bennett
„Klar, wollten wir heute auch gerne noch gewinnen, aber ich denke, mit einem dritten Platz können wir sehr zufrieden sein. Wie es auch sei, wir haben den Gesamtsieg einfahren können, den ersten für unser Team in der WorldTour. Ich bin sehr stolz auf das gesamte Team, und auf was wir hier zusammen erreicht haben. Felix hat eine unglaubliche Form gezeigt und hat sich den Sieg mehr als verdient. Genauso wie Sam, er hat zwei Etappen gewonnen und sich erneut das Sprinttrikot geholt. Ich denke, wir hatten eine fantastische Woche hier in der Türkei.“ – André Schulze, sportlicher Leiter
@BORA

Stage 5 – Presidential Cycling Tour of Turkey

Kartepe, Saturday, April 20th 2019 – Due to exceptionally snowy conditions in the ski resort of Kartepe, the queen stage was shortened by 4km but there was enough climbing for Felix Großschartner (Bora-Hansgrohe) to clinch his first victory in five seasons as a pro. As he bettered Merhawi Kudus (Astana) in the last 200 metres after dropping Belgian prodigy Remco Evenepoel (Deceuninck-Quick Step), the Austrian took over from his team-mate Sam Bennett in the lead of the overall ranking.

1 Felix Großschartner (Aut) Bora-Hansgrohe 4:17:13
2 Valerio Conti (Ita) UAE Team Emirates 0:00:09
3 Merhawi Kudus (Eri) Astana Pro Team
4 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:00:16
5 Edgar Pinto (Por) W52-FC Porto 0:00:40
6 Jan Polanc (Slo) UAE Team Emirates 0:00:51
7 Kyle Murphy (USA) Rally UHC Cycling 0:00:58
8 Mauro Finetto (Ita) Delko Marseille Provence KTM 0:01:03
9 Etienne van Empel (Ned) Neri Sottoli–Selle Italia–KTM 0:01:08
10 Rob Britton (Can) Rally UHC Cycling
11 Yecid Arturo Sierra Sanchez (Col) Manzana Postobon
12 Gonzalo Serrano Rodriguez (Spa) Caja Rural-Seguros RGA 0:01:13
13 Delio Fernandez Cruz (Spa) Delko Marseille Provence KTM 0:01:14
14 Jhonatan Restrepo Valencia (Col) Manzana Postobon
15 Eros Capecchi (Ita) Deceuninck-QuickStep
16 Sebastian Schönberger (Aut) Neri Sottoli–Selle Italia–KTM

GC:
1 Felix Großschartner (Aut) Bora-Hansgrohe 20:43:09
2 Valerio Conti (Ita) UAE Team Emirates 0:00:19
3 Merhawi Kudus (Eri) Astana Pro Team 0:00:25
4 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:00:41
5 Edgar Pinto (Por) W52-FC Porto 0:00:59
6 Jan Polanc (Slo) UAE Team Emirates 0:01:07
7 Mauro Finetto (Ita) Delko Marseille Provence KTM 0:01:19
8 Jhonatan Restrepo Valencia (Col) Manzana Postobon 0:01:26
9 Gonzalo Serrano Rodriguez (Spa) Caja Rural-Seguros RGA 0:01:29
10 Kyle Murphy (USA) Rally UHC Cycling 0:01:30

Due to exceptionally snowy conditions in the ski resort of Kartepe, the queen stage was shortened by 4km but there was enough climbing for Felix Großschartner (Bora-Hansgrohe) to clinch his first victory in five seasons as a pro. As he bettered Merhawi Kudus (Astana) in the last 200 metres after dropping Belgian prodigy Remco Evenepoel (Deceuninck-Quick Step), the Austrian took over from his team-mate Sam Bennett in the lead of the overall ranking.
Three riders in the lead
112 riders took the start of the queen stage in Bursa. Four non-starters: Lukas Pöstlberger (Bora-Hansgrohe), Mark Renshaw (Dimension Data), Oscar Cabedo (Burgos-BH) and Jasper De Buyst (Lotto-Soudal). Ramunas Navardauskas of Delko-Marseille won the KOM price at km 14 ahead of red jersey holder Thimo Willems (Vlaanderen-Baloise) but it took 30km and numerous skirmishes before a breakaway took shape with Jose Viejo (Euskadi-Murias) and Robbe Ghys (Vlaanderen-Baloise) being rejoined by Roger Kluge (Lotto-Soudal) to form a leading trio. They got an advantage of more than eight minutes. Ghys won the intermediate sprint at km 71.2, after which it kept decreasing until they got reeled in with 11km to go at the beginning of the hilltop climb to the ski resort of Kartepe.
Remco Evenepoel shows his climbing talent
Dimension Data set the tempo for most of the ascent, preventing any attack from taking place. Right after Delko-Marseille took the command of the group with 6km to go, Valerio Conti (UAE Team Emirates) rode away at the 5km to go mark. Evenepoel was first to catch him. The Belgian teenager continued solo 4.5km before the finishing line and was rejoined by Großschartner, Kudus and Conti with 3km remaining. Conti was first to let the other go. Kudus attacked with 1.8km to go but Großschartner bridged the gap within 1km to go and rode the Eritrean off 200 metres before the end.
Großschartner in the overall lead
This is a first for Großschartner in his pro career that started with CCC in 2016 before he moved to Bora-Hansgrohe in 2018. The 25 year old from Austria got his best result so far with second overall at the Tour of Guangxi last year. He had a solid start of 2019 with 5th at the Vuelta a San Juan and 12th at Paris-Nice. On the eve of the grand finale of the 55th Presidential Tour of Turkey, he leads the overall ranking by 19 seconds over Conti and 25 seconds over Kudus.

Felix Großschartner bester BORA – hansgrohe Fahrer beim anspruchsvollen Auftakt-Zeitfahren des Giro d´Italia in Jerusalem

Bilder-Upload.eu - share DEINE Bilder

Felix Großschartner bester BORA – hansgrohe Fahrer beim anspruchsvollen Auftakt-Zeitfahren des
Giro d´Italia in Jerusalem.

Der Giro d´Italia begann heute mit einem Einzelzeitfahren durch die Straßen Jerusalems, bei dem sich R. Dennis lange Zeit als Leader sah. Als letzter Teilnehmer verlies Zeitfahrweltmeister T. Dumoulin die Startrampe und konnte sich mit zwei Sekunden Vorsprung gegenüber R. Dennis den Tagessieg und somit das erste Maglia Rosa sichern. Bester BORA – hansgrohe Fahrer war Felix Großschartner, der 31 Sekunden hinter dem Etappensieger auf Platz 14 ins Ziel kam. Ebenfalls in den Top-Zwanzig, Patrick Konrad, der nach einem guten Zeitfahren als 18. die erste Etappe des Giro d´Italia beendete.

Die Etappe
Heute startete die 101. Austragung des Giro d´Italia mit einem Einzelzeitfahren von 9,7km und ging durch die Straßen von Jerusalem. Der Kurs führte die Fahrer durch die verwinkelten Straßen mit einigen kurzen Anstiegen, vor allem die letzten 300m, wiesen eine Steigung von bis zu 9% auf. Die Zwischenzeiten wurden nach 5,1km und 7,3km genommen. Alles in allem war es eine äußerst anspruchsvolle 1. Etappe, die den Fahrer schon am ersten Tag einiges abverlangte.

Teamtaktik
BORA – hansgrohe startete in diesen Giro d´Italia mit zwei Fahrern für das Gesamtklassement, Davide Formolo und Patrick Konrad. Somit konzentrierte sich das deutsche Team darauf, eine solide Fahrt abzuliefern, um keine wertvolle Zeit in Hinsicht auf die Gesamtwertung zu Beginn schon zu verlieren. Felix Großschartner war der Mann für eine gute Tagesplatzierung, Ziel war es, sich unter die ersten Zwanzig einzureihen.

Das Rennen
Der deutsche Sprinter Rudi Selig war der erste Fahrer des BORA – hansgrohe Rennstalls, der das Zeitfahren in Angriff nahm. Um 14:06 rollte er von der Startrampe und beendete den Kurs in einer Zeit von 13:35. Zeitfahrspezialist R. Dennis (BMC) gab mit 12:04 die neue Bestzeit vor und konnte diese für lange Zeit halten

Bilder-Upload.eu - share DEINE Bilder

Andreas Schillinger beendete die erste Etappe mit einer Zeit von 13:19. Um 15:35 ging Cesare Benedetti von der Startrampe, nach einer soliden Fahrt stoppte die Uhr bei ihm nach 12:56 Minuten. Eine gute Performance zeigte Christoph Pfingsten, der die drittbeste Zeit bei der Zwischenzeit vorweisen konnte, am Ende kam er nach 12:46 Minuten ins Ziel und beendet die Etappe auf dem 34. Platz. Am späten Nachmittag verlies Felix Großschartner das Starthaus und zeigte, wie erwartet, eine starke Leistung. Der Österreicher kam nach 12:33 Minuten in das, mit Hunderten von Zusehern, gefüllte Ziel und belegte den beeindruckenden 14. Platz. Aber auch Teamkollege Patrick Konrad konnte in den Top Zwanzig das Zeitfahren beenden, mit einer Zeit von 12:36 landete er auf den 18. Platz. Der letzte Fahrer des BORA – hansgrohe Teams war Davide Formolo, der seine Zeitfahrqualitäten verbessern konnte und als 27. vierzig Sekunden hinter dem Etappensieger die erste Etappe des Giro d´Italias beendete. Zeitfahrweltmeister und Sieger des vergangenen Giro d´Italia, Tom Dumoulin (Team Sunweb) ging als letzter Fahrer in das Rennen und konnte sich mit zwei Sekunden Vorsprung gegenüber R. Dennis (BMC) den Sieg holen.

Ergebnis
01 T. Dumoulin 12:02
02 R. Dennis +0:02
03 V. Campenaerts +0:02
14 F. Großschartner +0:31
18 P. Konrad +0:34
26 D. Formolo +0:40

Reaktionen im Ziel
„Es war beeindruckend, bei so einer Kulisse das Zeitfahren zu absolvieren. Es waren unglaublich viele Leute an der gesamten Strecke, das gab noch einmal extra Motivation. Ich bin mit meinem Ergebnis zufrieden, das weiße Trikot wäre natürlich noch das Sahnehäubchen gewesen, aber wir haben ja noch viele Etappen vor uns.“ – Felix Großschartner

„Für uns als Team war der Start in Israel deutlich stressiger als erwartet, aber der Stress hat sich, denke ich, gelohnt. Felix konnte mit Platz 14 abermals zeigen, dass er durch seine TT-Stärke großes Potential als Rundfahrer hat. Patrick auf Rang 18 ist ebenfalls ein hervorragendes Rennen gefahren und Davide konnte uns in seiner Angstdisziplin mit dem 24. Platz wirklich beeindrucken. Die Ausgangslage, die sich unsere GC Fahrer geschaffen haben, ist wirklich gut! Jetzt blicken wir recht zuversichtlich in Richtung Sprintankünfte.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter

Photo Credit: © BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Hier finden Sie alle Bilder zum Rennen, Photo Credit:
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Emanuel Buchmann beendet Baskenland Rundfahrt als Vierter der Gesamtwertung, Patrick Konrad als Zehnter

Emanuel Buchmann beendet Baskenland Rundfahrt als Vierter der Gesamtwertung, Patrick Konrad als Zehnter.

Die letzte Etappe, der Baskenland Rundfahrt sah eine starke Teamleistung mit gleich drei BORA – hansgrohe Fahrern in den Top- Ten des Tagesklassements. Gregor Mühlberger war in der Fluchtgruppe des Tages, Emanuel Buchmann und Patrick Konrad waren am Schlussanstieg auf der Höhe des Geschehens. Im Gesamtklassement konnte Buchmann die Rundfahrt auf den vierten Platz beenden, Patrick Konrad schaffte noch den Sprung in die Top-Ten.

Die Etappe
Die 58. Austragung der Baskenland Rundfahrt endete heute mit der Königsetappe. Gesamt gab es auf dem 122km langen Kurs acht anspruchsvolle Bergetappen zu bewältigen, mit dem Finale hinauf auf den Arrate Berg.

Teamtaktik
Mit Emanuel Buchmann auf Platz sechs in der Gesamtwertung, die Taktik von BORA – hansgrohe war es, den Sprung in die Top-Five zu schaffen. Somit stellte sich die Mannschaft ganz in den Dienst von Buchmann, und unterstütze ihn den gesamten Tag über.

Das Rennen
Nach 35km, attackierte eine 14-Mann große Gruppe, mit ihnen BORA – hansgrohe Fahrer Gregor Mühlberger und bildete mit drei Minuten Vorsprung die Fluchtgruppe des Tages. Im strömenden Regen versuchte das reduzierte Hauptfeld die Spitzengruppe einzuholen, bei noch 40 zu fahrenden Kilometern lag der Vorsprung bei 1:20. Zu diesem Zeitpunkt setzte sich Gregor Mühlberger mit zwei weiteren Fahrern im Anstieg ab und hielt einen Vorsprung von mehr als einer Minute auf das verkleinerte Feld, in dem Emanuel Buchmann war. 24km vor dem Ziel waren alle drei BORA – hansgrohe Kletterer an der Spitze des reduzierten Feldes, Teamkollege Gregor Mühlberger war, mit drei weiteren Fahrern immer noch an der Spitze des Rennens und genossen einen Vorsprung von 39 Sekunden.

Als das Rennen kurz vor dem letzten Anstieg des Tages war, hatte das Quartett an der Spitze immer noch einige Sekunden Vorsprung. Im Anstieg attackierte E. Mas und konnte sich gegenüber seinen Kontrahenten absetzen. Gregor Mühlberger konnte seine Aufgabe ideal umsetzen, und diente im letzten Anstieg als Relay Station für Teamkollegen Emanuel Buchmann. Zusammen mit Patrick Konrad waren alle drei BORA – hansgrohe auf der Höhe des Geschehens und konnten einige Favoriten zurücklassen. Auf den letzten Kilometern begann der Sekundenkrimi um die Gesamtwertung, als viele der Favoriten abreißen lassen mussten. E. Mas war heute der stärkste Fahrer im Peloton und konnte sich den Sieg am Arrate sichern. BORA – hansgrohe Fahrer Emanuel Buchmann erreichte auf Platz sieben das Ziel und kletterte damit auf den vierten Gesamtplatz vor. Die beiden Österreicher Gregor Mühlberger und Patrick Konrad belegte jeweils die Plätze acht und zehn. Im Gesamtklassement schaffte es Konrad, sich noch auf den zehnten Platz vorzuschieben. Das Team BORA – hansgrohe konnte auch die Mannschaftswertung für sich entscheiden.

Ergebnis
01 E. Mas 3:17:22
02 M. Landa +0:18
03 I. Izagirre +0:35
07 E. Buchmann +0:59
08 G. Mühlberger +1:06
10 P. Konrad +1:06

Reaktionen im Ziel
„Während der gesamten Woche war Teamwork immer wieder ein Schlagwort, und ich glaube, gerade heute hat eine breite Öffentlichkeit gesehen, wie gut die Mannschaft harmoniert hat. Nachdem der Gesamtführende nach einem Sturz wieder im Feld war, haben wir entschieden, gefährliche Gruppen zu besetzen, was Gregor perfekt umgesetzt hat. Dahinter hat Felix Großschartner ganze Arbeit geleistet und unsere beiden Klassement Fahrer hervorragend unterstützt. Am Ende hat es leider nicht ganz für einen Podestplatz gereicht. Aber ich denke, mit einem vierten und zehnten Platz im Gesamtklassement und dem Etappensieg durch Jay, wie auch den heutigen drei Top-Ten Ergebnissen können wir wirklich glücklich sein und zuversichtlich in Richtung Ardennen Klassiker blicken.“– Christian Pömer, sportlicher Leiter

„Die heutige Etappe war wirklich die Königsetappe. Das Team hat heute, wie aber auch schon die gesamte Woche, sehr gut zusammengearbeitet. Heute hat mich Felix ideal in Position gebracht, als es in den Schlussanstieg ging, danach war Gregor eine große Hilfe für mich. Ich konnte mit meinem achten Platz nun als Vierter diese Rundfahrt beenden, was mich sehr freut.“ – Emanuel Buchmann

Hier finden Sie alle Bilder zum Rennen, Photo Credit:
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Trotz schwerer Bergetappe, Emanuel Buchmann bleibt weiterhin in den Top-Ten der Gesamtwertung bei der Baskenland Rundfahrt

Trotz schwerer Bergetappe, Emanuel Buchmann bleibt weiterhin in den Top-Ten der Gesamtwertung bei der Baskenland Rundfahrt.

BORA – hansgrohe Fahrer Jay McCarthy war in der Fluchtgruppe des Tages, die über viele Kilometer das Rennen dominierte. Als die Gruppe im letzten Anstieg zerfiel, fuhr Kletterass Emanuel Buchmann ein beherztes Rennen. In der ersten Verfolgergruppe konnte Buchmann als 13. die fünfte Etappe der Baskenland Rundfahrt beenden und bleibt daher in der Gesamtwertung weiterhin auf Platz sechs.

Die Etappe
Die vorletzte Etappe, der diesjährigen Baskenland Rundfahrt war die erste richtige Bergetappe. Von Vitoria nach Eibar hatten die Fahrer 165 anspruchsvolle Kilometer mit drei Anstiegen, zwei der Kategorie 2 und eine der ersten Kategorie, zu bewältigen. Zunächst begann das Rennen eher flach verlaufend, doch der zweite Part des Rennens sollten den Fahrern einiges abverlangen ehe sie die Ziellinie, wie im Vorjahr, in Eibar queren können.

Teamtaktik
BORA – hansgrohe ging mit einem vierten und sechsten Platz in der Gesamtwertung in die vorletzte Etappe und wollte diese absichern. Die heutige Bergetappe sollte den Kletterassen Buchmann aber auch Konrad liegen. Mit den Helfern Felix Großschartner und dem österreichischen Meister Gregor Mühlberger hatten die beiden, besonders für die letzten Anstiege, starke Unterstützung mit.

Das Rennen
Nach nur wenigen Kilometern im Rennen setzte sich eine 14-Mann große Gruppe vom Feld ab. Von BORA – hansgrohe war der Australier und Etappensieger der dritten Etappe, Jay McCarthy, mit dabei, die schnell einen Vorsprung von mehr als 5 Minuten herstellen konnten. Bei der 96 Kilometer Marke erreichte die Fluchtgruppe die erste von zwei Sprintwertungen, bei der sich McCarthy Platz drei sicherte. Bei noch 40 zu fahrenden Kilometern hatte die Spitzengruppe immer noch mehr als drei Minuten Vorsprung, während das verkleinerte Hauptfeld, in dem alle Führungstrikots waren, versuchte die Lücke zu schließen. Am letzten Anstieg des Tages hatte ihre Flucht schließlich ein Ende und Jay McCarthy musste dem harten Anstieg Tribut zollen. C. Verona (Mitchelton-Scott) versuchte sich solo abzusetzen, wurde aber nach einigen Kilometern von einigen Fahrern gestellt. In dieser Zeit war BORA – hansgrohe Fahrer Emanuel Buchmann in der ersten Verfolgergruppe. Im Finale sicherte sich Astana Fahrer O. Fraile den Tagessieg vor Leader P. Roglic (LottoNL-Jumbo). In der Verfolgergruppe fuhr Emanuel ein beherztes Rennen und konnte als 13. die vorletzte Etappe der Baskenland Rundfahrt beenden. Im Gesamtklassement rangiert er weiterhin auf dem sechsten Platz.

Ergebnis
01 O. Fraile 3:53:59
02 P. Roglic +0:00
03 I. Izagirre +0:00
13 E. Buchmann +1:37
28 P. Konrad +3:58

Reaktionen im Ziel

„Es war heute eine sehr schwere Etappe. Vor allem der letzte Anstieg riss das Feld noch einmal auseinander, ich konnte mit der zweiten Gruppe zwar mitgehen, fühlte mich aber nicht so in Form heute. Ich war froh, dass ich mithalten konnte und dadurch meinen sechsten Gesamtplatz weiterhin halten zu können. Morgen ist die letzte Etappe, wir werden sehen, wie es morgen laufen wird.“ – Emanuel Buchmann

„Ich glaube, dass wir heute einen guten Plan hatten, der auch lange Zeit gut für uns ausgesehen hat. Leider hatte aber Patrick im letzten Anstieg, zum ungünstigsten Zeitpunkt, ein mechanisches Problem, dadurch hat er leider alle Chancen auf einen Podestplatz verloren. Emu hatte nach dem Zeitfahren von gestern vielleicht nicht die besten Beine, konnte aber mit einer soliden Fahrweise dennoch seinen sechsten Gesamtplatz verteidigen. Die morgige selektive Schlussetappe verspricht noch einmal durchaus spannend zu werden und wir werden versuchen unseren Leader Bestes zu unterstützen, vielleicht gelingt ihm noch ein Sprung in die Top-Five.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter

Photo Credit:© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Patrick Konrad, bester BORA – hansgrohe Fahrer im Zeitfahren der Baskenland Rundfahrt

Patrick Konrad, bester BORA – hansgrohe Fahrer im Zeitfahren der Baskenland Rundfahrt.

Das heutige Einzelzeitfahren in Lodosa brachte eine Änderung in der Gesamtwertung, als P. Roglic sich den Tagessieg und somit auch das Führungstrikot holte. Bester BORA – hansgrohe Fahrer war Patrick Konrad, der das Zeitfahren auf den 12. Platz beendete. Im Gesamtklassement verbesserte sich der Österreicher nun auf den 4. Platz.

Die Etappe
Das heutige 19,4 Kilometer lange Zeitfahren fand in Lodosa statt. Der Kurs verlief die meiste Zeit flach, hatte aber einige technisch anspruchsvolle Abschnitten. Zwischenzeit wurde nach 13km gemessen.

Teamtaktik
BORA – hansgrohe wollte ihre Plätze im Gesamtklassement verbessern und absichern, daher konzentrierten sich die beiden Klassement Fahrer Emanuel Buchmann und Patrick Konrad, derzeit auf den Plätzen 7 und 10, auf ein gutes Zeitfahren.

Das Rennen
Der erste Fahrer, der von der Startrampe ging, war BORA – hansgrohe Fahrer und Giro d´Italia Etappensieger Lukas Pöstlberger.
Um 15:47 ging Felix Großschartner von der Rampe und machte sich auf den Weg. Der junge Österreicher belegte am Ende des Tages den 20. Platz, 59 Sekunden hinter dem späteren Sieger P. Roglic (LottoNL-Jumbo).
Die beiden BORA – hansgrohe Klassement Fahrer gingen kurz vor 17:00 von der Startrampe und konnten durch eine gute Fahrweise ihre Plätze in der Gesamtwertung verteidigen. Beide beendeten das Zeitfahren in den Top-Zwanzig. Patrick Konrad kam nach 23:12 Minuten als 12. ins Ziel. Teamkollege Emanuel Buchmann holte sich den 18. Platz, er querte die Linie mit einem Rückstand von 58 Sekunden auf den Tagessieger und verbesserte sich auf den sechsten Gesamtrang.

Patrick Konrad, bester BORA – hansgrohe Fahrer im Zeitfahren der Baskenland Rundfahrt weiterlesen

Jay McCarthy holt sich souverän den Sieg bei der dritten Etappe der Baskenland Rundfahrt


Jay McCarthy holt sich souverän den Sieg bei der dritten Etappe der Baskenland Rundfahrt.

Jay McCarthy siegt souverän in Valdegovia nach einer starken Mannschaftsleistung der BORA – hansgrohe Equipe. Nachdem die Fluchtgruppe auf den letzten Kilometern gestellt wurde, formierte sich BORA – hansgrohe für Jay McCarthy. In einem spannendem Finale holte sich der Australier verdient den Etappensieg.

Die Etappe
Von Bermero nach Valdegovia über 185km führte die heutige dritte Etappe. Gleich zwei Bergwertungen (Kat. 3) warteten unmittelbar nach dem Start auf die Fahrer. Bei Kilometer 90 folgte die dritte Bergwertung, ein 6,5km langer und im Durchschnitt 5,6% steiler Anstieg, bevor es später zu zwei Sprintwertungen ging. Bevor die Fahrer die Ziellinie queren konnten, wartete eine schwierige Abfahrt auf sehr engen Straßen auf das Feld. Die gesamte Etappe wies eine Gesamthöhe von mehr als 2.800m auf. Es könnte eine Etappe für die sprinterfesten Fahrer im Feld sein, da die Zielankunft leicht bergab rollt.

Teamtaktik
Nach den guten Ergebnissen der letzten Tage konzentrierte sich das Team aus Raubling vorrangig auf ihre Gesamtklassement-Fahrer Patrick Konrad und Emanuel Buchmann, doch das heutige Etappenprofil sollte vor allem dem Australier Jay McCarthy liegen. Somit verfolgte BORA – hansgrohe zwei Strategien, Etappensieg durch Jay und im Gesamtklassement weiter nach vorne zu klettern mit Patrick.

Jay McCarthy holt sich souverän den Sieg bei der dritten Etappe der Baskenland Rundfahrt weiterlesen

Chris Froome & Co gegen ÖRV-Profis um Preidler und Großschartner

In knapp drei Wochen beginnt die Tour of the Alps. Der Steirer Georg Preidler wurde für die Rundfahrt der UCI-Kategorie 2.HC von seiner Mannschaft Groupama-FDJ aufgestellt. Damit trifft er neben den Bora-hansgrohe-Profis Felix Großschartner und Lukas Pöstlberger sowie den Conti-Teams Felbermayr Simplon Wels und Tirol Cycling Team auf starke internationale Konkurrenz: An der Spitze die Grand Tours-Sieger Christopher Froome und Fabio Aru!

Die Tour of the Alps, Nachfolgerundfahrt des Giro del Trentino, findet heuer von 16. bis 20. April zum zweiten Mal statt. Die Tour verbindet die Europaregion Tirol, Südtirol und Trentino. Nachdem der vorletzte Tagesabschnitt am 19. April am Lienzer Hauptplatz in Osttirol endet, verläuft die fünfte und letzte Etappe am 20. April von Rattenberg – über Teile des Kurses der Straßenrad WM 2018 in Innsbruck-Tirol – in die Landeshauptstadt Innsbruck. Dabei stehen drei Durchgänge über die „Olympia Runde“ mit dem acht Kilometer langen „Olympia Climb“ bei Aldrans auf dem Programm.

Georg Preidler dritter ÖRV-Legionär
Nachdem Bora-hansgrohe bereits Felix Großschartner als Kapitän und Giro-Etappensieger Lukas Pöstlberger für die Tour of the Alps nominiert hat, präsentiert die WorldTeam-Mannschaft Groupama-FDJ Georg Preidler in ihrem Aufgebot. Der 27-jährige Steirer, zweifacher Zeitfahr-Staatsmeister und vor zwei Jahren Etappendritter beim Giro d’Italia, zeigt sich top-motiviert: “Meine FDJ-Mannschaft startete letztes Jahr bereits bei der Tour of the Alps und alle waren von der Organisation und Streckenführung begeistert. Die Tour ist sehr schwer und ich werde vor allem meinen Kapitän Thibaut Pinot unterstützen. Im Vorjahr wurde er ja Gesamtzweiter hinter Geraint Thomas und heuer will er ganz oben stehen! Wir alle freuen uns sehr auf die Rundfahrt, wo wir uns den letzten Feinschliff für den Giro d’Italia holen wollen!” Und natürlich spielt auch die Straßenrad WM 2018 in Innsbruck-Tirol im September eine bedeutende Rolle: „Ja ganz klar, viele Top-Leute sind bei der Tour of the Alps auch gerade wegen der Rad-WM am Start; die letzte Etappe führt ja über Teile des WM-Kurses. Für mich bringt das einen großen Motivationsschub, dass ich den WM-Kurs erstmals sehe und endlich wieder in der Heimat ein Rennen bestreite.“

Tour of the Alps mit vielen Top-Stars
Das 20 Mannschaften umfassende Fahrerfeld der Tour of the Alps besticht mit einer enorm hohen Dichte. Nicht weniger als neun WorldTeam-Mannschaften nehmen die erste Etappe von Arco nach Folgaria in Angriff. An der Spitze der Top-Stars stehen natürlich der vierfache Tour de France-Gesamtsieger Christopher Froome vom Team Sky und Vuelta-Gesamtsieger Fabio Aru (UAE Team Emirates). Neben FDJ-Profi Thibaut Pinot, der im Vorjahr Gesamtzweiter hinter Geraint Thomas bei der Tour of the Alps und 2014 Dritter bei der Tour de France wurde, wollen vor allem der kolumbianische Jungstar und Tour de Suisse-Gesamtsieger Miguel Angel Lopez von Astana und der italienische Kletterkünstler Domenico Pozzovivo für Furore sorgen. Ebenso große Chancen auf eine Spitzenplatzierung haben George Bennett (LottoNL-Jumbo), Leopold König von Bora-hansgrohe und Louis Meintjes, Kapitän von Dimension Data.

TV-Übertragung/Live auf ORF und Eurosport
Das Publikum kann die Tour of the Alps live auf Eurosport 1, Rai Sport (Italien), ORF und zahlreichen anderen Fernsehsendern und Web-Kanälen verfolgen. Insgesamt wird die Tour of the Alps in fast 100 Ländern der Welt live, zeitversetzt oder „on demand“ sichtbar sein.

Honorarfreies Foto/Copyright: Groupama-FDJ
– Georg Preidler zuletzt bei der Katalonien-Rundfahrt im Einsatz

Live-TV-Zeiten auf ORF Sport Plus:
1. Etappe/16. April 2018
15:55-17:30h – Arco-Folgaria

2. Etappe/17. April 2018
15:55-17:30h – Lavarone-Fiemme

3. Etappe/18. April 2018
15:00-16:30h – Auer-Meran

4. Etappe/19. April 2018
15:55-17:30h – Klausen-Lienz

5. Etappe/20. April 2018
15:55-17:30h – Rattenberg-Innsbruck

Homepage: tourofthealps.eu

Tour of the Alps: Felix Großschartner vor WM-Heimspiel in Tirol!


Honorarfreies Foto Felix Großschartner bei Paris-Nizza (Fotocredit: Bora-hansgrohe/bettini)

Tour of the Alps: Felix Großschartner vor WM-Heimspiel in Tirol!
Rund fünf Monate, ehe es in Innsbruck und Tirol um das Regenbogentrikot geht, verläuft die fünftägige Tour of the Alps von 16. bis 20. April 2018 an zwei Tagen über Nord- und Osttirols Straßen. Am Start sind auch die Bora-hansgroha-Profis Lukas Pöstlberger und Felix Großschartner, der eine starke Frühjahrssaison zeigt! Am Finaltag der Rundfahrt werden auch Teile des WM-Kurses von Innsbruck/Tirol bestritten.

Lukas Pöstlberger und Felix Großschartner stehen im Aufgebot der Euregio-Tour „Tour of the Alps“, ein Rennen der 2.HC-Kategorie. Die Rundfahrt ist ein Gemeinschaftsprojekt der Euregio-Regionen Trentino, Südtirol und Tirol. Am 19. April endet die vierte Etappe am Hauptplatz von Lienz und Tags darauf führt die Abschlussetappe über 164,2 Kilometer von Rattenberg nach Innsbruck. Dabei wird das Starterfeld mit neun World Teams Teile der Strecke der UCI Road World Championships in Innsbruck/Tirol (22.-30. September 2018) bestreiten.

2 ÖRV-Profis und österreichische 2 Conti-Teams am Start
Neben den beiden österreichischen Continental-Teams Tirol Cycling Team mit Rookie Benjamin Brkic und Felbermayr Simplon Wels mit Riccardo Zoidl stehen mit Giro d’Italia-Etappensieger Lukas Pöstlberger und Felix Großschartner auch zwei ÖRV-Legionäre im Aufgebot von Bora-hansgrohe. Gerade der 24-jährige Felix Großschartner nimmt die Tour of the Alps, die unmittelbar vor seinem zweiten Start beim Giro d’Italia stattfindet, top-motiviert in Angriff. Der bisherige Saisonverlauf des Marchtrenkers kann sich sehen lassen: Neunter Gesamtplatz bei der Algarve-Rundfahrt und bei der gestern zu Ende gegangenen Fernfahrt Paris-Nizza zeigte er gewaltig auf; Rang vier beim Einzelzeitfahren und Rang zehn in der Gesamtwertung bei einer World Tour-Rundfahrt!

Tour of the Alps: Felix Großschartner vor WM-Heimspiel in Tirol! weiterlesen

Felix Großschartner holt 4. Platz bei Paris – Nizza Einzelzeitfahren

Felix Großschartner holt 4. Platz bei Paris – Nizza Einzelzeitfahren.

Mit einer herausragenden Leistung im heutigen Einzelzeitfahren, bei dem er Rang 4 erreichte, rückt Felix Großschartner schon auf den 6. Rang der Gesamtwertung vor. Das Weiße Trikot des besten Jungprofis musste er zwar abgeben, dennoch ist die Ausgangssituation für BORA – hansgrohe vor den Bergen nun ideal, da auch Patrick Konrad mit einem starken Zeitfahren knapp an den Top Ten liegt.

Die Strecke
Ein Einzelzeitfahren führte die Fahrer heute von La Fouillouse nach Saint-Étienne über 18,4 Kilometer. Das Profil schien zwar flach, tatsächlich war der Kurs aber durchwegs wellig mit einem langen Anstieg auf den ersten 10 Kilometern. Danach folgte eine schnelle Abfahrt und ein weiterer, diesmal steiler, 1 km Anstieg. Für die Fahrer war es wichtig das richtige Tempo am Beginn zu finden, ohne zu überziehen, aber auch ohne wichtige Zeit zu verlieren.

Teamtaktik
Einzig für Felix Großschartner und Patrick Konrad spielte das Einzelzeitfahren heute eine Rolle, für die anderen BORA – hansgrohe Fahrer war die einzige Vorgabe das Zeitlimit zu erreichen und dabei so viel Kraft als möglich zu sparen. Für die beiden Österreicher hingegen galt es auch heute um jede Sekunde zu kämpfen. Beide lagen immer noch zeitgleich mit allen Favoriten klassiert und mit einem guten Zeitfahren heute, konnte man sich in eine gute Ausgangsposition vor den Bergen am Wochenende bringen.

Das Rennen
Patrick Konrad ging als erster der beiden BORA – hansgrohe Leader ins Rennen. Der Kurs kam ihm, als Fahrer mit Punch, gut entgegen. Patrick fand nicht sofort seinen Rhythmus und hatte am ersten Anstieg etwas zu kämpfen. Im zweiten Teil verbesserte er sich noch, und mit einer Zeit von 26:12 zeigte sich Konrad stärker als beim Zeitfahren bei der Volta ao Algrave, und belegte am Ende Rang 13, eine sehr gute Leistung. Für Felix Großschartner ging es auch darum, dass Weiße Trikot des besten Jungprofis zu verteidigen. Felix überraschte schon im ersten Streckenteil mit der zweiten Zwischenzeit. Dennoch konnte er sein Tempo bis zum Ende durchziehen und belegte am Ende den herausragenden 4. Rang in einer Zeit von 25:53. Das Weiße Trikot musste er allerdings an M. Soler abgeben, Großschartner rückt aber auch in Gesamtwertung bereits auf Rang 6 vor.

View this email in your browser

Felix Großschartner holt 4. Platz bei Paris – Nizza Einzelzeitfahren.

Mit einer herausragenden Leistung im heutigen Einzelzeitfahren, bei dem er Rang 4 erreichte, rückt Felix Großschartner schon auf den 6. Rang der Gesamtwertung vor. Das Weiße Trikot des besten Jungprofis musste er zwar abgeben, dennoch ist die Ausgangssituation für BORA – hansgrohe vor den Bergen nun ideal, da auch Patrick Konrad mit einem starken Zeitfahren knapp an den Top Ten liegt.

Die Strecke
Ein Einzelzeitfahren führte die Fahrer heute von La Fouillouse nach Saint-Étienne über 18,4 Kilometer. Das Profil schien zwar flach, tatsächlich war der Kurs aber durchwegs wellig mit einem langen Anstieg auf den ersten 10 Kilometern. Danach folgte eine schnelle Abfahrt und ein weiterer, diesmal steiler, 1 km Anstieg. Für die Fahrer war es wichtig das richtige Tempo am Beginn zu finden, ohne zu überziehen, aber auch ohne wichtige Zeit zu verlieren.

Teamtaktik
Einzig für Felix Großschartner und Patrick Konrad spielte das Einzelzeitfahren heute eine Rolle, für die anderen BORA – hansgrohe Fahrer war die einzige Vorgabe das Zeitlimit zu erreichen und dabei so viel Kraft als möglich zu sparen. Für die beiden Österreicher hingegen galt es auch heute um jede Sekunde zu kämpfen. Beide lagen immer noch zeitgleich mit allen Favoriten klassiert und mit einem guten Zeitfahren heute, konnte man sich in eine gute Ausgangsposition vor den Bergen am Wochenende bringen.

Das Rennen
Patrick Konrad ging als erster der beiden BORA – hansgrohe Leader ins Rennen. Der Kurs kam ihm, als Fahrer mit Punch, gut entgegen. Patrick fand nicht sofort seinen Rhythmus und hatte am ersten Anstieg etwas zu kämpfen. Im zweiten Teil verbesserte er sich noch, und mit einer Zeit von 26:12 zeigte sich Konrad stärker als beim Zeitfahren bei der Volta ao Algrave, und belegte am Ende Rang 13, eine sehr gute Leistung. Für Felix Großschartner ging es auch darum, dass Weiße Trikot des besten Jungprofis zu verteidigen. Felix überraschte schon im ersten Streckenteil mit der zweiten Zwischenzeit. Dennoch konnte er sein Tempo bis zum Ende durchziehen und belegte am Ende den herausragenden 4. Rang in einer Zeit von 25:53. Das Weiße Trikot musste er allerdings an M. Soler abgeben, Großschartner rückt aber auch in Gesamtwertung bereits auf Rang 6 vor.

DOWNLOAD | © BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Ergebnis
01 W. Poels 25:33
02 M. Soler + 0:11
03 J. Alaphilippe + 0:16
04 F. Großschartner + 0:20
13 P. Konrad + 0:39

Reaktionen im Ziel
„Als ich die Zwischenzeiten im Funk gehört habe, dachte ich, dass die im Auto mich einfach motivieren wollen. Dass ich da heute wirklich ganz vorne bin, hätte ich nicht gedacht. Aber Zeitfahren mit so langen eher flachen Anstiegen liegen mir einfach, da war ich immer schon sehr gut. In der Abfahrt habe ich nicht alles riskiert, da hab ich wohl die eine oder andere Sekunde liegen lassen. Aber das Ergebnis ist der Hammer, ich freue mich schon richtig auf die Berge, auf den Kampf Mann gegen Mann.“– Felix Großschartner

„Ich habe vor der Volta ao Algarve noch an meiner Zeitfahrposition gefeilt. Dort ist das noch nicht ganz aufgegangen, heute hat es schon sehr gut funktioniert. Ich hatte am Anfang etwas Probleme meinen Rhythmus zu finden und habe am ersten Anstieg richtig gelitten. Am zweiten Berg habe ich mich besser gefühlt. Mit meiner Leistung heute bin ich sehr zufrieden. Jetzt können endlich die Berge kommen.“– Patrick Konrad

„Das war absolute Weltklasse, was beide heute gezeigt haben. Es ist immer besonders schön, wenn Fahrer die hier im Team groß geworden sind, oder gerade groß werden, solche Erfolge feiern können. Wir sind mit unserer Doppelspitze nun in einer wirklich sehr guten Ausgangsituation vor den Bergen. Wir haben alle Möglichkeiten und werden sicherlich etwas versuchen.“– Christian Pömer, sportlicher Leiter

Bilder zum Rennen, Photo Credit

Felix Großschartner wieder in Weiß bei Paris – Nizza

In einem packenden Finale der 3. Etappe von Paris – Nizza, bereitete Quickstep eine späte Attacke von Alaphillipe vor. BORA – hansgrohe war mit den beiden Österreichern Felix Großschartner und Patrick Konrad immer auf der Höhe des Geschehens. Am Ende neutralisierten sich die Favoriten und eine Dreiergruppe konnte sich absetzen. J. Hivert holte den Sieg, Felix Großschartner sprintete auf den starken 10. Rang und übernahm damit auch wieder die Führung in der Wertung des besten Jungprofis.

Die Strecke
Während gestern alle mit einem Massensprint rechneten, war der heutige Etappenverlauf weniger leicht vorherzusehen. Zwar hatten die Sprinter wieder die besten Chancen auf den 210 Kilometern von Bourges nach Chatel-Guyon, mit drei Anstiegen der 3. Kategorie, der letzte nur 20 km vor dem Ziel, gab es im Finale aber auch einige Möglichkeiten für einen Angriff.

Teamtaktik
Auch heute war das oberste Ziel, dass die beiden BORA – hansgrohe Klassementsfahrer Patrick Konrad und Felix Großschartner ohne Zeitverlust das Etappenziel erreichen. Die letzten Tage haben gezeigt, dass mit einem Moment der Unachtsamkeit schnell wichtige Zeit verloren gehen kann, und im morgigen Einzelzeitfahren zählt jede Sekunde. Nachdem das Terrain mit seinem ständigen Auf und Ab für die Sprinter durchaus herausfordernd war, hatten sowohl Sam Bennett, als auch Michael Schwarzmann freie Hand es im Sprint zu versuchen, sollten sie am letzten flachen Kilometer in entsprechender Position sein. Das Team konzentrierte sich aber darauf Patrick und Felix so gut als möglich zu beschützen, wobei beide bereit waren an der letzten Bergwertung etwaige Angriffe zu kontern.

Felix Großschartner wieder in Weiß bei Paris – Nizza weiterlesen