Schlagwort-Archiv: Unipublic

Vuelta a España 2025 – 17. Etappe bis Ende

17. Etappe: O Barco de Valdeorras – Alto de El Morredero – 137 Km

Giulio Pellizzari feiert seinen ersten Profisieg auf dem Alto de El Morredero


Plomi Foto

Ein Triumph mit Stil: Giulio Pellizzari gewinnt die 17. Etappe der Vuelta a España – der erste Profi-Sieg und das als Solist, bei einer Grand Tour und im Weißen Trikot des besten Nachwuchsfahrers.
Mit diesem Erfolg bestätigt der junge Italiener eindrucksvoll sein großes Grand-Tour-Potenzial. Red Bull – BORA – hansgrohe hatte früh die Ambitionen auf diesen Tagessieg offengelegt. Bereits auf der Anfahrt zum Schlussanstieg kontrollierte die Mannschaft geschlossen das Rennen, übernahm 20 Kilometer vor dem Ziel das Tempo und positionierte die Leader optimal.

Auf den letzten, steilen Kilometern schrumpfte die Spitzengruppe auf nur noch sechs Fahrer – mit Pellizzari und Jai Hindley war Red Bull – BORA – hansgrohe doppelt vertreten. Während Attacken das Rennen prägten, setzte Pellizzari 3,5 Kilometer vor dem Ziel den entscheidenden Angriff.

Unaufhaltsam fuhr er seinem ersten Profisieg entgegen, erreichte allein und mit 16 Sekunden Vorsprung den Zielstrich am Alto de El Morredero und krönte damit die konsequente Teamarbeit.

„Wir wussten, dass man gleich am unteren Teil des Anstiegs durch hohes Tempo Schaden anrichten erzeugen konnte. Das Team war großartig, die Jungs haben wirklich sehr gut gearbeitet. Da Giulio in der Gesamtwertung etwas weiter zurücklag, haben wir entschieden, ihn für den Etappensieg vorzuschicken. Es hat perfekt funktioniert: Giulio war fantastisch, und auch Jai hat dahinter großartige Arbeit geleistet, um das Feld zu kontrollieren. Ich denke, das war hervorragend gelöst – genau dieses taktische Spiel, wenn man zwei Karten vorne hat“, kommentiert Patxi Villa, Sportlicher Leiter für Red Bull – BORA – hansgrohe bei der Vuelta a España.

Mit seinem Etappensieg festigt Giulio Pellizzari den fünften Rang in der Gesamtwertung und baut seine Führung in der Nachwuchswertung auf über eine Minute aus. Jai Hindley behauptet zudem den vierten Platz der Gesamtwertung – nur 36 Sekunden vom Podium entfernt.

18. Etappe: Valladolid – Valladolid – ITT – 26 Km


Plomi Foto

1 Ganna Filippo INEOS Grenadiers 180 00:13:00
2 Vine Jay UAE Team Emirates-XRG 130 + 01
3 Almeida João UAE Team Emirates-XRG 95 + 08
4 Armirail Bruno Decathlon AG2R La Mondiale Team 80 + 10
5 Oliveira Ivo UAE Team Emirates-XRG 60 + 11
6 Küng Stefan Groupama-FDJ 45 + 12
7 O’Brien Kelland Team Jayco-AlUla 40 + 15
8 Segaert Alec Lotto 35 + 16
9 Vingegaard Jonas Team Visma | Lease a Bike 30 + 18
10 Hoole Daan Lidl-Trek

19. Etappe: Rueda – Guijuelo – 159 Km

1 Philipsen Jasper Alpecin-Deceuninck 180 03:50:35
2 Pedersen Mads Lidl-Trek 130 + 00
3 Aular Orluis Movistar Team 95 + 00
4 Biermans Jenthe ARKEA-B&B HOTELS 80 + 00
5 Turner Ben INEOS Grenadiers 60 + 00
6 Marit Arne Intermarché-Wanty 45 + 00
7 Christen Fabio Q36.5 Pro Cycling Team 40 + 00
8 Vernon Ethan Israel-Premier Tech 35 + 00
9 Gruel Thibaud Groupama-FDJ 30 + 00
10 Labrosse Jordan Decathlon AG2R La Mondiale Team 25 + 00

20. Etappe: Robledo de Chavela – Bola del Mundo, Puerto de Navacerrada – 156 Km

1 Vingegaard Jonas Team Visma | Lease a Bike 180 03:56:23
2 Kuss Sepp Team Visma | Lease a Bike 130 + 11
3 Hindley Jai Red Bull-BORA-hansgrohe 95 + 13
4 Pidcock Tom Q36.5 Pro Cycling Team 80 + 18
5 Almeida João UAE Team Emirates-XRG 60 + 22
6 Riccitello Matthew Israel-Premier Tech 45 + 24
7 Vine Jay UAE Team Emirates-XRG 40 + 47
8 Ciccone Giulio Lidl-Trek 35 + 01:11
9 Lecerf Junior Soudal Quick-Step 30 + 01:22
10 Pickering Finlay Bahrain Victorious 25 + 01:30

Vingegaard holt letzte Bergetappe in Rot

Am Vorschlusstag der Spanien-Rundfahrt 2025 machte Jonas Vingegaard (Visma) im Roten Trikot des Gesamtführenden an der Bola del Mundo den Deckel drauf. Der Däne gewann die 20. Etappe nach einer Attacke kurz vor der Kilometermarke. Am Ende des 12,3 Kilometer langen Schlussanstiegs hatte Vingegaard 11 Sekunden Vorsprung vor seinem Teamkollegen Sepp Kuss sowie 13 und 18 vor Jai Hindley (RB) und Tom Pidcock (Q36.5).
João Almeida (UAE) hatte auf dem 5. Platz 22 Sekunden und konnte Vingegaard zu keiner Zeit mehr gefährden, obschon Almeidas Team mit seiner Tempoarbeit im Schlussanstieg die Vorarbeit geleistet hatte. Größter Gewinner des Tages war Matthew Riccitello (Israel), der mit 24 Sekunden Rückstand einkam. Er musste die Top-5 des Tages zwar 2,7 Kilometer vor Ziel ziehen lassen, zog aber Giulio Pellizzari (RB) einen Tag vor Rundfahrt-Ende das weiße Trikot des besten Jungprofis aus.

Pellizzari fiel gemeinsam mit Gall schon 7 Kilometer vorm Ziel zurück. Gall konnte seinen Rückstand auf 2:16 Minuten begrenzen, musste den 7. Platz in der Gesamtwertung aber trotzdem an Kuss abgeben. Pelliizzari verlor 2:50 Minuten und musste das weiße Trikot und den 5. Gesamtplatz relativ deutlich an Riccitello abgeben.
Vingegaard untermauerte sein Rotes Trikot mit nun 1:16 Minuten Vorsprung vor Almeida. Pidcock kämpfte sich nur 3:11 Minuten hinter dem designierten Gesamtsieger zu seinem ersten Grand-Tour-Podest. Ex-Giro-Sieger Hindley fehlte dazu eine halbe Minute.

Aus der größeren Fluchtgruppe des Tages blieben im Schlussanstieg letztlich Mikel Landa (Soudal) und Giulio Ciccone (Lidl) an der Spitze übrig. Beide wurden 3,1 Kilometer vorm Ziel gestellt, als es so richtig steil wurde. Als Almeidas letzte Helfer Jay Vine während dieser Einholung ebenfalls ausscherte, übernahm Almeida selbst, brachte damit aber Vingegaard in keinerlei Schwierigkeiten.
Danach zog zeitweise Hindley das Tempo ab. Hinter ihm, Vingegaard, Almeida und Kuss gingen zu Pidcock immer wieder Lücken auf. Doch Pidcock konnte bis zum Zielsprint Tuchfühlung zu Hindley halten und damit seinen Podestplatz absichern.

21. Etappe: Alalpardo – Madrid – 101 Km

Die Etappe wurde neutralisiert und später aus Sicherheitsgründen kurz vor der letzten Runde abgesagt (Proteste auf der Rennstrecke).

Endstand:

1. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike 72:53:57
2. João Almeida (POR) – UAE-XRG +1:16
3. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 +3:11
4. Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora +3:41

5. Matthew Riccitello (USA) – Israel-Premier Tech +5:55
6. Giulio Pellizzari (ITA) – Red Bull-Bora +7:23
7. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +7:45
8. Felix Gall (AUT) – Decathlon-AG2R +7:50
9. Torstein Træen (NOR) – Bahrain Victorious +9:48
10. Matteo Jorgenson (USA) – Visma-Lease a Bike +12:16
11. Junior Lecerf (BEL) – Soudal-Quick Step +14:00
12. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana +21:31
13. Abel Balderstone (ESP) – Caja Rural-Seguros RGA +28:07
14. Jaume Guardeño (ESP) – Caja Rural-Seguros RGA +30:30
15. Santiago Buitrago (COL) – Bahrain Victorious +45:38
16. Louis Meintjes (RSA) – Intermarché-Wanty +45:39

Vuelta a España 2025 – 16. Etappe

16. Etappe: Poio – Mos,Castro de Herville – 172 Km

Egan Bernal (Ineos) verbuchte den Sieg auf der 16. Etappe der Vuelta a España 2025. Rund 16 Kilometer vor dem eigentlich geplanten Ziel am Castro de Herville kam die Info für alle Beteiligten, dass die Ziellinie auf die 8-Kilometer-Marke vorverlegt würde. Dort ließ der 28-jährige Kolumbianer relativ lässig seien einzigen Begleiter Mikel Landa. Grund für die Verkürzung waren einmal mehr Demonstranten, die die Straße unsicher machten.


Plomi Foto

Pro-palästinensische bzw. anti-israelische Demonstranten ruinieren damit weiterhin eine Spanien-Rundfahrt, bei der weniger als 5 Prozent der Fahrer Werbung für den Staat Israel machen. Bravo! Durch eine Straßenblockade im 8,2 Kilometer langen Schlussanstieg entschied sich der Veranstalter für eine Wertung am Fuße des Berges. Die eilig aufgetragene neue Ziellinie lag dann aber mehrere Meter vor der 8-Kilometer-Marke. Bernal war an beiden Stellen vorn.
Der 3. Platz ging an Brieuc Rolland (Groumapa) vor Nico Denz (RB) und Clément Braz Afonso (auch Groupama). Diese 3 Fahrer stammten wie Bernal und Landa aus der 17-köpfigen Spitzengruppe des Tages. 61 Kilometer vorm Original-Ziel attackierte Landa. Bernal und Braz Afonso schlossen auf, dann auch Rolland und Denz, die innerhalb der letzten 26 Kilometer am da noch offiziell vorletzten Anstieg wieder zurückfielen. Braz Afonso musste danach seine Chancen wegen eines Defektes begraben.

1. Egan Bernal (COL) – Ineos Grenadiers 3:35:10
2. Mikel Landa (ESP) – Soudal-Quick Step gl.Zeit
3. Brieuc Rolland (FRA) – Groupama-FDJ +0:07
4. Nico Denz (GER) – Red Bull-Bora +1:02
5. Clément Braz Afonso (FRA) – Groupama-FDJ gl.Zeit
6. Bob Jungels (LUX) – Ineos-Grenadiers +1:10
7. Kevin Vermaerke (USA) – Picnic-PostNL +1:12
8. Finlay Pickering (GBR) – Bahrain Victorious gl.Zeit
9. Sean Quinn (USA) – EF Education-Easypost +2:48
10. Rudy Molard (FRA) – Groupama-FDJ gl.Zeit

15. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike +5:52
16. João Almeida (POR) – UAE-XRG
17. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5
18. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana
19. Matthew Riccitello (USA) – Israel-Premier Tech
20. Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora
21. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike alle
22. Giulio Pellizzari (ITA) – Red Bull-Bora
23. Matteo Jorgenson (USA) – Visma-Lease a Bike gleiche
24. Torstein Træen (NOR) – Bahrain Victorious
25. Felix Großschartner (AUT) – UAE-XRG Zeit

27. Felix Gall (AUT) – Decathlon-AG2R +6:46
34. Junior Lecerf (BEL) – Soudal-Quick Step +8:07

Die Gruppe ums Rote Trikot des Gesamtführenden kam mit fast 6 Minuten Rückstand ins provisorische Ziel. Darin enthalten waren außer dem roten Mann Jonas Vingegaard (Visma) alle Top-Ten-Fahrer außer Felix Gall (Decathlon) und Junior Lecerf (Soudal), die dadurch rund eine und zwei Minuten einbüßten. Gall fiel in der Gesamtwertung vom 5. auf den 6. Platz zurück.

Gesamtwertung
1. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike 61:16:35
2. João Almeida (POR) – UAE-XRG +0:48

3. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 +2:38
4. Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora +3:10
5. Giulio Pellizzari (ITA) – Red Bull-Bora +4:21
6. Felix Gall (AUT) – Decathlon-AG2R +3:30

7. Matthew Riccitello (USA) – Israel-Premier Tech +4:53
8. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +5:46
9. Torstein Træen (NOR) – Bahrain Victorious +6:33
10. Junior Lecerf (BEL) – Soudal-Quick Step +5:49
11. Matteo Jorgenson (USA) – Visma-Lease a Bike +8:52
12. Egan Bernal (COL) – Ineos Grenadiers +15:42
13. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana +11:48
14. Abel Balderstone (ESP) – Caja Rural-Seguros RGA +20:20
15. Jaume Guardeño (ESP) – Caja Rural-Seguros RGA +23:09
16. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek +23:29

Vuelta a España 2025 – 15. Etappe

15. Etappe: A Veiga/Vegadeo – Monforte de Lemos – 167 Km

Mads Pedersen (Lidl) gewann die 15. Etappe der Spanien-Rundfahrt 2025 deutlich im Sprint von 9 Ausreißern. Der 29-jährige Däne hatte im Ziel von Monforte de Lemos mehrere Radlängen Vorsprung vor Orluis Aular (Movistar), dessen Team bei dieser Vuelta aufs Sammeln von 2. Plätzen spezialisiert ist. Den 3. Platz belegte Marco Frigo (Israel), der den Sprint vor Pedersen eröffnet hatte. Pedersen beendete die UAE-Serie aus 4. Etappensiegen in Folge.


Plomi Foto

1. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek 4:02:13
2. Orluis Aular (VEN) – Movistar
3. Marco Frigo (ITA) – Israel-Premier Tech alle
4. Santiago Buitrago (COL) – Bahrain Victorious
5. Eddie Dunbar (IRL) – Jayco-Alula gleiche
6. Egan Bernal (COL) – Ineos Grenadiers
7. Louis Vervaeke (BEL) – Soudal Quick Step Zeit
8. Jay Vine (AUS) – UAE-Emirates +0:08
9. Magnis Sheffield (USA) – Ineos Grenadiers +0:00
10. Alec Segaert (BEL) – Lotto +0:23

Das Feld ums Rote Trikot kam über 13 Minuten hinter der Spitzengruppe ins Ziel. Vor dem 2. Ruhetag behielt Jonas Vingegaard (Visma) die Gesamtführung 48 Sekunden vor João Almeida (UAE). In die Top-Ten, genauer: auf den 9. Platz, stieß Junior Lecerf (Soudal) vor. Er gehörte zu den insgesamt 47 Ausreißern des Tages und beendete die 15. Etappe in einer Verfolgergruppe 23 Sekunden hinter dem Sieger.

Gesamtwertung
1. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike 57:35:33
2. João Almeida (POR) – UAE-XRG +0:48

3. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 +2:38
4. Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora +3:10
5. Felix Gall (AUT) – Decathlon-AG2R +3:30
6. Giulio Pellizzari (ITA) – Red Bull-Bora +4:21

7. Matthew Riccitello (USA) – Israel-Premier Tech +4:53
8. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +5:46
9. Junior Lecerf (BEL) – Soudal-Quick Step +5:49
10. Torstein Træen (NOR) – Bahrain Victorious +6:33
11. Matteo Jorgenson (USA) – Visma-Lease a Bike +8:52
12. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana +11:48
13. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek +12:21
14. Egan Bernal (COL) – Ineos Grenadiers +15:42
15. Bruno Armirail (FRA) – Decathlon-AG2R +16:18

Vuelta a España 2025 – 14. Etappe

Marc Soler (UAE) gewann die 16. Etappe der Vuelta 2025 mit Bergaufziel am Farrapona-Pass als Solist.


Plomi Foto

Der Spanier blieb als einziger aus der 24-köpfigen Spitzengruppe an der Spitze vor den besten Klassementfahrern übrig. Von denen sprintete 39 Sekunden hinter Soler der Gesamtführende Vingegaard (Visma) auf den 2. Platz vor Solers Kapitän João Almeida.

Jay Hindley (RB) hatte das Grüppchen der besten Klassementfahrer kurz vor Schluss mit einer Attacke gesprengt und nur Vingegaard und Almeida mitgenommen. Am Ende belegte Hindley den 4. Platz 4 Sekunden hinter den beiden Besten dieser Spanien-Rundfahrt. Seine Konkurrenten um die Plätze 3 bis 7 der Gesamtwertung verloren allerdings nur bis zu 10 Sekunden.

1. Marc Soler (ESP) – UAE-XRG 3:48:22
2. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike +0:39
3. João Almeida (POR) – UAE-XRG gl.Zeit
4. Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora +0:43
5. Felix Gall (AUT) – Decathlon-AG2R +0:48
6. Giulio Pellizzari (ITA) – Red Bull-Bora +0:53

7. Matthew Riccitello (USA) – Israel-Premier Tech alle
8. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 gleiche
9. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike Zeit
10. Finlay Pickering (GBR) – Bahrain Victorious +1:25
11. Torstein Træen (NOR) – Bahrain Victorious +1:45
12. Kevin Vermaerke (USA) – Picnic-PostNL +2:05
13. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana +2:21
14. Matteo Jorgenson (USA) – Visma-Lease a Bike gl.Zeit
15. Felix Großschartner (AUT) – UAE-XRG +2:46

20. Jaume Guardeño (ESP) – Caja Rural-Seguros-RGA +4:45
21. Bruno Armirail (FRA) – Decathlon-AG2R +4:47
46. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek +21:08
51. Egan Bernal (COL) – Ineos Grenadiers +21:45

Durch 2 Sekunden mehr Zeitgutschrift im Ziel baute Jonas Vingegegaard seine Gesamtführung vor Almeida minimal auf 50 Sekunden aus. Auf dem 3. Platz blieb Tom Pidcock (Q36.5). Hindley knabberte ihm durch seine späte Offensive 10 Sekunden ab und rückte dem Podest näher: 32 Sekunden fehlen noch.
Gall blieb auf dem 5. Platz mit nun 20 Sekunden hinter Hindley. Mit etwas mehr Abstand tat sich auch auf den Plätzen 6 und 7 nichts. Dort verteidigte Giulio Pellizzari (RB) das weiße Trikot des besten Jungprofis mit unverändert 32 Sekunden vor Matthew Riccitello (Israel). Nebenbei bereitete Pellizzari die Attacke seines Teamkollegen Hindley vor.
Aus den Top-Ten der Gesamtwertung fiel Giulio Ciccone (Lidl) zurück. Entsprechend rückten Kuss und Jorgenson (Visma) auf, und der Ex-Gesamtführende Træen (Bahrain) blieb auf dem 2. Platz. Der wie Ciccone auf dem absteigenden Ast befindliche Egan Bernal (Ineos) verlor ebenfalls über 21 Minuten, befand sich aber schon vor der 14. Etappe außerhalb der Top-Ten.


Gesamtwertung
1. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike 53:19:49
2. João Almeida (POR) – UAE-XRG +0:48

3. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 +2:38
4. Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora +3:10
5. Felix Gall (AUT) – Decathlon-AG2R +3:30
6. Giulio Pellizzari (ITA) – Red Bull-Bora +4:21

7. Matthew Riccitello (USA) – Israel-Premier Tech +4:53
8. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +5:46
9. Torstein Træen (NOR) – Bahrain Victorious +6:33
10. Matteo Jorgenson (USA) – Visma-Lease a Bike +8:52

Aus der großen Spitzengruppe des Tages erreichte außer dem Tagessieger Soler außerdem Finlay Pickering (Bahrain) ein Top-Ten-Ergebnis in der Tageswertung. Während der 14. Etappe wechselten die Aussichten der Ausreißer aufs Durchkommen.
Zunächst sah es so aus, als wollte Vingegaards Helfer ihrem Kapitän wieder die Möglichkeit auf den Etappensieg ebnen. Dann ließen sie den Abstand zur Spitzengruppe wieder stetig anwachsen. Der darin mit Abstand Bestplatzierte in der Gesamtwertung, Bruno Armirail (Decathlon), lag vor der 14. Etappe mit 12 Minuten Rückstand weit hinterm Roten Trikot.

Irgendwann stiegen Almeidas Teamkollegen in die Tempoarbeit ein. Sogar die beiden eingensinnigen Etappenjäger und Ausreißerkönige, Ayuso und Vine, reihten sich vorne ein. 16 Kilometer vorm Ziel hatte ausgerechnet deren weiterer Teamkollege Soler in der Spitzengruppe schon zu Beginn des Schlussanstiegs alle Konkurrenten abgeschüttelt.

Der Rückstand war inzwischen auf 3:11 Minuten gesunken. Zugunsten des Etappensieges durch Soler nahmen die Helfer in Diensten Almeidas wieder heraus. Damit gewann das Team nun bisher exakt die Hälfte aller bisherigen 14 Etappen dieser Vuelta 2025.

Vuelta a España 2025 – 13. Etappe

13. Etappe: Cabezón de la Sal – L’Angliru – 202 Km

João Almeida (UAE) entschied die prestigeträchtige 13. Etappe der Vuelta a España 2025 für sich. Der Portugiese dieselte von vorne den oberen Teil des ultrasteilen Angliru-Schlussanstieges hinauf. Nur der Gesamtführende Jonas Vingegaard (Visma) hielt Almeidas Hinterrad. Auf dem abschüssigen Schlusskilometer steuerte Almeida die Kurven optimal an und verhinderte damit, dass Vingegaard noch ein Überholmanöver riskierte. Mit 28 Sekunden Rückstand kam Jai Hindley (RB) auf den 3. Platz, markiert von Vingegaards Helfer Sepp Kuss, gefolgt von Felix Gall (Decathlon) auf 52 Sekunden.
Giulio Pellizzari (RB) wurde Sechster mit 1:11 Minuten Rückstand und verteidigte damit sein weißes Trikot gegenüber dem 5 Sekunden später einkommenden Matthew Riccitello (Israel), der zuvor noch am längsten mit den Top-4 des Tages mitgehalten hatte. Zeitgleich im Ziel mit ihm war der Gesamtdritte Tom Pidcock (Q36.5), der damit an Boden aufs Rote Trikot und den Gesamtzweiten Almeida verlor.

1. João Almeida (POR) – UAE-XRG 4:54:15
2. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike gl.Zeit
3. Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora +0:28
4. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +0:30
5. Felix Gall (AUT) – Decathlon-AG2R +0:52
6. Giulio Pellizzari (ITA) – Red Bull-Bora +1:11

7. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 +1:16
8. Matthew Riccitello (USA) – Israel-Premier Tech gl.Zeit
9. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek +2:15
10. Abel Balderstone (ESP) – Caja Rural-Seguros RGA +3:06
11. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana +3:43
12. Felix Großschartner (AUT) – UAE-XRG gl.Zeit
13. Junior Lecerf (BEL) – Soudal-Quick Step gl.Zeit

14. Torstein Træen (NOR) – Bahrain Victorious +4:09
15. Juan Martinez (COL) – Picnic-PostNL +4:12
16. Egan Bernal (COL) – Ineos Grenadiers +4:32
17. Matteo Jorgenson (USA) – Visma-Lease a Bike gl.Zeit
18. Jay Vine (AUS) – UAE-XRG +6:12
19. Jaume Guardeño (ESP) – Caja Rural-Seguros-RGA +6:47
20. Louis Meintjes (RSA) – Intermarché-Wanty gl.Zeit
21. Bob Jungels (LUX) – Ineos Grenadiers +7:07

Wegen der 10 und 6 Sekunden Zeitbonus für die Top-2 im Ziel verkürzte Almeida seinen Rückstand zu Vingegaard um 4 auf nun 46 Sekunden. Almeida steuerte dem Zuel am Angliru derart konzentriert entgegen, dass er sich nicht zu Jubelpose aufrichtete. Pidcocks Abstand aufs Rote Trikot vergrößerte sich auf 2:18 Minuten. Dafür rückte ihm Hindley bis auf 42 Sekunden auf die Pelle.

Wie Pellizzari und Riccitello verbesserte sich Hindley in der Gesamtwertung um 4 Plätze. Felix Gall blieb mit nun 15 Sekunden Rückstand auf dem 5. Platz vor Pellizzari. Diese Platz-Verbesserungen wurden vor allem möglich, weil Træen (Bahrain), Jorgenson (Visma) und Armirail (Decathlon) 4 Minuten und mehr verloren und Ciccone (Lidl) über 2 Minuten, jeweils gerechnet auf den Tagessieger.

Gesamtwertung
1. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike 44:36:45
2. João Almeida (POR) – UAE-XRG +0:46
3. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 +2:18
4. Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora +3:00
5. Felix Gall (AUT) – Decathlon-AG2R +3:15
6. Giulio Pellizzari (ITA) – Red Bull-Bora +4:01

7. Matthew Riccitello (USA) – Israel-Premier Tech +4:33
8. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek +4:54
9. Torstein Træen (NOR) – Bahrain Victorious +5:21
10. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +5:26
11. Matteo Jorgenson (USA) – Visma-Lease a Bike +7:04
12. Egan Bernal (COL) – Ineos Grenadiers +8:01
13. Junior Lecerf (BEL) – Soudal-Quick Step +8:23
14. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana +10:00
15. Bruno Armirail (FRA) – Decathlon-AG2R +12:04
16. Abel Balderstone (ESP) – Caja Rural-Seguros RGA +15:21
17. Louis Meintjes (RSA) – Intermarché-Wanty +16:07
18. Harold Lopez (ECU) – XDS-Astana +16:10
19. Jaume Guardeño (ESP) – Caja Rural-Seguros-RGA +18:03

In der 24-köpfigen Spitzengruppe des Tages waren die Bestplatzierten in der Gesamtwertung über eine halbe Stunde zurück. Trotzdem bekam die Gruppe nur maximal 4 Minuten Vorsprung zugestanden. Der Hunger von Vingegaard auf den prestigeträchtugen Angliru-Sieg war einfach zu groß. Einmal mehr brachte sich Mads Pedersen (Lidl) in der Spitzengruppe in Stellung, um im Zwischensprint fürs Grüne Trikot zu punkten. Pedersen holte somit auf der 13. Etappe 3 Punkte mehr als Vingegaard und vergrößerte seinen Vorsprung in der Punktewertung leicht auf 70 Punkte.

Innerhalb der letzten 22 Kilometer hatten Cepeda (Movistar), Jungels (Ineos) und Winokurow (XDS) noch über 3 Minuten Vorsprung vor dem Verfolgerfeld um Vingegaard und Almeida. Das Trio war aus der einst riesigen Ausreißergruppe übrig geblieben und überquerte den vorletzten Anstieg, den Alto del Cordal, an der Spitze. Gut 12 Kilometer vorm Ziel, just eingans des Schlussanstiegs, versperrte ein Demonstrant den 3 Ausreißern die Straße – bei noch 2:30 Minuten Vorsprung. Das Trio konnte das Rennen relativ schnell fortsetzen. Als letzter der Ausreißer wurde Bob Jungels dann 5,4 Kilometer vorm Ziel gestellt. Er belegte am Ende 21. Platz mit 7 Minuten Rückstand.

Während der Überholung von Jungels waren bereits nur noch Vingegaard, Hindley und Kuss bei Almeida. In den Schlussanstieg hinein hatten Almeidas Helfer die Arbeit des zuvor fast den ganzen Tag arbeitenden Vingegaard-Teams übernommen. Insbesondere Felix Großscharter tat sich hier für Almeida hervor, bis er 6 Kilometer vorm Ziel ausscherte. Zu diesem Zeitpunkt waren schon nacheinander Pellizzari, Gall, Pidcock und schließlich auch Riccitello abgeplatzt.

Almeida spulte sein Tempo stur weiter ab. 4,5 Kilometer vorm Ziel mussten auch Hindley und Kuss die beiden Besten ziehen lassen. Gall und Pellizzari konnten bis oben, obwohl etwas früher zurückgefallen, Pidcock und Riccitello überholen. Almeida tütete gegen Vingegaard den 6. Tagessieg seines Teams innerhalb dieser Vuelta ein – nach nun 13 Etappen.

Vuelta a España 2025 – 12. Etappe

Juan Ayuso (UAE) gewann die 12. Etappe der Vuelta 2025 im Zweiersprint, wenn man das so nennen konnte. Der 22-jährige Spanier wurde in Los Corrales de Buelna von seinem eigentlichen Gegner Javier Romo (Movistar) geradezu zum Sieg eskortiert, nachdem Ayuso hinter Führungsarbeit verweigert hatte. Für den 3. Platz kam Brieuc Rolland (Groupama) vor einer größeren Verfolgergruppe durch. Sie alle stammten aus einem einst mehr als 50-köpfigen Spitzenfeld aus Fahrer ohne Klassement-Ambitionen. Ayuso und Romo setzte sich im letzten Anstieg ab.

Das Hauptfeld kam mit 6 Minuten Rückstand ins Ziel. Für Ayuso war es wie vorher schon für seinen Teamkollegen Vine bereits der 2. Tagessieg bei dieser Vuelta. Zuzüglich des Teamzeitfahrens gewann das Team damit schon 5 der 12 Etappen. Außerdem hält sich Almeida auf dem 2. Platz der Gesamtwertung. Die Strategie „jeder macht, was er will“ geht insofern dank der individuellen Stärke auf – und dank entweder körperlich oder taktisch unterlegener Konkurrenz.


Plomi Foto

1. Juan Ayuso (ESP) – UAE-XRG 3:16:21
2. Javier Romo (ESP) – Movistar gl.Zeit
3. Briec Rolland (FRA) – Groupama-FDJ +0:13
4. Victor Campenaerts (BEL) – Visma-Lease a Bike +0:17
5. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek
6. Nico Denz (GER) – Red Bull-Bora alle
7. Damien Howson (AUS) – Q36.5
8. Santiago Buitrago (COL) – Bahrain Victorious gleiche
9. Markel Beloki (ESP) – EF Education-Easypost
10. Pablo Castrillo (ESP) – Movistar Zeit
– 162 Fahrer klassiert.
DNF Esteban Chaves (COL) – EF Education-Easypost
DNF Sinuhé Fernandez (ESP) – Burgos-Burpellet

So fügte sich die 12. Etappe in eine langweilige Spanien-Rundfahrt 2025, die zusätzlich durch Demonstrationen ins Chaos zu versinken droht. Jonas Vingegaard (Visma) fährt einem glanzlosen Gesamtsieg entgegen. Er behielt das Rote Trikot eine Tag vor der Königsetappe mit unverändert 50 Sekunden vor João Almeida und 56 vor Tom Pidcock (Q36.5). Bruno Armirail (Groupama) verbesserte sich durch seinen Präsenz im Spitzenfeld vom 15. auf den 6. Platz, dürfte aber auf den folgenden Bergetappen wieder zurückfallen.

Gesamtwertung
1. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike 44:36:45
2. João Almeida (POR) – UAE-XRG +0:50
3. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 +0:56

4. Torstein Træen (NOR) – Bahrain Victorious +1:06
5. Felix Gall (AUT) – Decathlon-AG2R +2:17
6. Bruno Armirail (FRA) – Decathlon-AG2R +2:23
7. Matteo Jorgenson (USA) – Visma-Lease a Bike +2:26
8. Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora +2:30
9. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek +2:33
10. Giulio Pellizzari (ITA) – Red Bull-Bora +2:44
11. Matthew Riccitello (USA) – Israel-Premier Tech +3:11
12. Egan Bernal (COL) – Ineos Grenadiers +3:23
13. Junior Lecerf (BEL) – Soudal-Quick Step +3:44
14. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +4:50
15. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana +6:11
16. Harold Lopez (ECU) – XDS-Astana +7:46
17. Louis Meintjes (RSA) – Intermarché-Wanty +9:14

Mads Pedersen (Lidl) nutzte die 12. Etappe, um sein Polster in der Punktewertung gegenüber Vingegaard weiter auszubauen. Pedersen gewann in seinem Grünen Trikot den Zwischensprint und erreichte das Ziel auf dem 5. Platz. Die außerdem noch vorne platzierten Sprinter Vernon (Israel) und Philipsen (Alpecin) werden wohl nicht mehr an Pedersen herankommen.

Grünes Trikot
1. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek 172 p.
2. Ethan Vernon (GBR) – Israel-Premier Tech 111

3. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike 105
4. Jasper Philipsen (BEL) – Alpecin-Deceuninck 105
5. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek 98
6. Pablo Castrillo (ESP) – Movistar 65

La Vuelta 24 – 21. Etappe

21. Etappe: Madrid – Madrid – ITT – 24,6 Km


@Redbull

1. Stefan Küng (SUI) – Groupama-FDJ 26:28
2. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +0:31

3. Mattia Cattaneo (ITA) – Soudal-Quick Step +0:42
4. Filippo Barnocini (ITA) – UAE-Emirates +0:43
5. Mauro Schmid (SUI) – Jayco-Alula +0:46
6. Mathias Vacek (CZE) – Lidl-Trek +0:52
7. Victor Campenaerts (BEL) – Lotto-Dstny +0:54
8. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +1:02
9. Harry Sweeny (AUS) – EF Education-Easypost +1:03
10. Bruno Armirail (FRA) – Decathlon-AG2R +1:03
11. Ben O’Connor (AUS) – Decathlon-AG2R +1:05

14. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +1:10
17. Carlos Rodriguez (ESP) – Ineos Grenadiers +1:19
22. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +1:33
23. Enric Mas (ESP) – Movistar +1:33
25. Pawel Siwakow (FRA) – UAE-Emirates +1:45
30. Eddie Dunbar (IRL) – Jayco-Alula +1:56
44. David Gaudu (FRA) – Groupama-FDJ +2:15
49. Mikel Landa (ESP) – Soudal-Quick Step +2:22

Endklassement
1. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora 81:49:18

2. Ben O’Connor (AUS) – Decathlon-AG2R +2:36
3. Enric Mas (ESP) – Movistar +3:13
4. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +4:02
5. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +5:49
6. David Gaudu (FRA) – Groupama-FDJ +6:32
7. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +7:05
8. Mikel Landa (ESP) – Soudal-Quick Step +8:48
9. Pawel Siwakow (FRA) – UAE-Emirates +10:04
10. Carlos Rodriguez (ESP) – Ineos Grenadiers +11:19
11. Eddie Dunbar (IRL) – Jayco-Alula +14:40
12. Adam Yates (GBR) – UAE-Emirates +15:40
13. Cristian Rodriguez (ESP) – Arkéa-B&B Hotels +19:48
14. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +20:25
15. Guillaume Martin (FRA) – Cofidis +31:34

Primož Roglič gewinnt La Vuelta 24

Red Bull – BORA – hansgrohe trägt heute Abend Rot: Primož Roglič gewinnt die Vuelta a España 2024!

Mit mehr als zwei Minuten Vorsprung ging Roglič in das abschließende Zeitfahren in Madrid. Nach 24,6 Kilometern durch die spanische Hauptstadt erreichte er das Ziel als Zweitschnellster, baute sein Polster sogar noch aus und steht souverän ganz oben auf dem Podium. Neben ihm nehmen Ben O’Connor und Enric Mas die Plätze ein.

Für Roglič ist es der vierte Vuelta-Triumph. Damit zieht er mit Rekordhalter Roberto Heras gleich und fügt seiner beeindruckenden Karriere ein weiteres Kapitel hinzu.

Primož Roglič: „Je näher man dem Ende kommt, desto mehr will man es vollenden. Ich habe versucht, mich zu motivieren, es zu schaffen. Ich habe gepusht, es war ein schnelles Zeitfahren und alles ist gut gelaufen. Ich bin sehr glücklich. Vier Siege – das ist verrückt. Ich will es einfach nur genießen.“

Nur zehn Wochen, nachdem das Team mit seinem neuen Namen einen Meilenstein gefeiert hat, steht jetzt der nächste an. Denn es ist erst der zweite Grand-Tour-Sieg für das Team. Nach dem Erfolg beim Giro d’Italia 2022 mit Jai Hindley folgt nun die Vuelta 2024 mit Primož Roglič.

Ralph Denk, CEO Red Bull – BORA – hansgrohe: „Das ist ein ganz besonderer Moment. In unserer 15-jährigen Teamgeschichte gewinnen wir erst zum zweiten Mal eine Grand Tour. Neben der konstant starken Leistung von Primož freut mich vor allem die tolle Teamleistung. Diese drei Wochen waren eine Achterbahnfahrt, aber die Jungs haben nie daran gezweifelt, dass wir in Madrid das Rote Trikot tragen werden. Heute ist ein außergewöhnlicher Tag, aber wir arbeiten hart daran, dass es bald unser neuer Standard wird.“

Neben dem Routinier komplettierte ein Youngster den Teamerfolg. Florian Lipowitz beendete seine erste Grand Tour. Der 23-Jährige wird Siebter der Gesamtwertung und ist damit zweitbester Nachwuchsfahrer der Spanien-Rundfahrt.

La Vuelta 24 – 20. Etappe

20. Etappe: Villarcayo – Picón Blanco – 172 Km

1. Eddie Dunbar (IRL) – Jayco-Alula 4:38:37
2. Enric Mas (ESP) – Movistar +0:07
3. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +0:10
4. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +0:12
5. Urko Berrade (ESP) – Kern Pharma +0:14
6. Ben O’Connor (AUS) – Decathlon-AG2R gl.Zeit
7. David Gaudu (FRA) – Groupama-FDJ +0:21
8. Mikel Landa (ESP) – Soudal-Quick Step +0:23
9. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +0:37
10. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek gl.Zeit
11. Felix Gall (AUT) – Decathlon-AG2R +0:39
12. Pawel Siwakow (FRA) – UAE-Emirates +1:23
13. Adam Yates (GBR) – UAE-Emirates +2:28
14. Cristian Rodriguez (ESP) – Arkéa-B&B Hotels +2:34
15. Einer Rubio (COL) – Movistar gl.Zeit
16. Guillaume Martin (FRA) – Cofidis +4:16
17. Clément Berthet (FRA) – Decathlon-AG2R +4:51
18. Roger Adria (ESP) – Red Bull-Bora +5:22
19. Carlos Rodriguez (ESP) – Ineos Grenadiers +5:42
20. Isaac del Toro (MEX) – UAE-Emirates gl.Zeit


25. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +7:04

Gesamt:

1. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora 81:22:19
2. Ben O’Connor (AUS) – Decathlon-AG2R +2:02
3. Enric Mas (ESP) – Movistar +2:11
4. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +3:00
5. David Gaudu (FRA) – Groupama-FDJ +4:48
6. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +5:18
7. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +6:26
8. Mikel Landa (ESP) – Soudal-Quick Step +6:57
9. Pawel Siwakow (FRA) – UAE-Emirates +8:50
10. Carlos Rodriguez (ESP) – Ineos Grenadiers +10:31
11. Eddie Dunbar (IRL) – Jayco-Alula +13:15
12. Adam Yates (GBR) – UAE-Emirates +14:06
13. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +17:49
14. Cristian Rodriguez (ESP) – Arkéa-B&B Hotels +18:24
15. Guillaume Martin (FRA) – Cofidis +28:50

Roglic vor Gesamtsieg, Dreikampf um Plätze 2 und 3

In der Gesamtwertung gelang es Enric Mas und Richard Carapaz vor dem abschließenden Einzelzeitfahren nicht, Ben O’Connor vom 2. Platz zu verdrängen. 9 Sekunden trennen O’Connor und Mas, 58 Sekunden O’Connor und Carapaz. Die stärksten Zeitfahrer sind alle 3 nicht. Primoz Roglic hingegen dürfte seinen 2:02-Minuten-Vorsprung vor O’Connor gegen die Uhr noch etwas weiter ausbauen.

Fast 2 Minuten hinter Carapaz blieb David Gaudu (Groupama) auf dem 5. Platz, mit nur einer halben Minute Guthaben auf Mattias Skjelmose. Dieser wiederum muss fürs weiße Trikot 1:08 Minuten auf Florian Lipowitz verteidigen. Außer Lipowitz gingen auch Landa (Soudal) und Siwakow (UAE) vorbei an Carlos Rodriguez, der auf der 20. Etappe fast 6 Minuten einbüßte. Dunbar verbesserte sich durch seinen bereits zweiten Tagessieg innerhalb der Vuelta 2024 auf den 11. Platz, allerdings fast 3 Minuten hinter Rodriguez.

In der Spitzengruppe des Tages vertreten waren Marc Soler und Jay Vine (beide UAE), die teamintern an den vielen Anstiegen das Bergtikot dieser Vuelta unter sich ausmachten. Am Ende hatte Vine 2 Punkte mehr auf dem Konto und und übernahm das blau gepunktete Trikot wieder von seinem Stallgefährten Soler – jeweils mit weitem Vorsprung vor dem 2-maligen Etappensieger Castrillo sowie dem designierten 4-fachen Vuelta-Gesamtsieger Roglic.

Dass die Spitzengruppe nicht durchkam lag im Rückblick erstaunlicherweise vor allem an der Nachführarbeit der Teamkollegen von Carlos Rodriguez, die den Abstand nach vorne knapp hielten. Als Rodriguez dann selbst in Schwierigkeiten geriet, rochen andere Teams Lunte, allen voran das von Landa, so dass Vine und Berthet (Decathlon) als letzte Ausreißer 32 Kilometer vorm Ziel am vorletzten Berg von der sich gerade aufspaltenden Gruppe der besten Klassementfahrer geschluckt wurden.
Carlos Rodriguez schon vor Schlussanstieg abgehängt

Skjelmose war wie bereits häufiger bei dieser Vuelta zunächst abgehängt, kehrte aber 30 Kilometer vorm Ziel wieder in die Top-Gruppe zurück. Aus dieser attackierte ungefähr da Pawel Siwakow. Innerhalb der letzten 26 Kilometer überquerte Siwakow den vorletzten Berg mit 20 Sekunden Vorsprung. Mas holte sich oben 5 Bonussekunden für den 2. Platz und Vine 2 Bergpunkte für den 4. Platz. In den 7,9 Kilometer langen Schlussanstieg ging Siwakow mit 45 Sekunden Vorsprung. Rodriguez lag hier bereits 3 Minuten zurück.

Erneut fiel Skjelmose erst zurück, um dann wieder heranzukommen. Roglics Helfer konnten und mussten sich bis dahin zurückhalten, weil während der Etappe gleich 3 Fahrer ausschieden, dem Vernehmen nach wegen einer Lebensmittelvergiftung. Im Schlussanstieg kontrollierten dann die verbliebenen Helfer von Roglic das Tempo und teilweise auch Roglic selbst.

Dunbar nutzte das abwechselnde nun von Lipowitz und Roglic angeschlagene Tempo, dass sich nahe, aber nicht ganz bei 100 % befand, zur Attacke. Er holte Siwakow 3,5 Kilometer vorm Ziel ein und stellte diesen einen halben Kilometer später ab. Ähnliche Versuche von Gaudu und Carapaz verpufften gegen Roglic und Mas. Als auf dem Schlusskilometer wieder einiges zusammenlief, knallte der zwischenzeitlich abgehängte Landa an allen vorbei. Mas und Roglic überholten mit Carapaz am Rad Landa, der auch noch von Berrade (Kern Pharma), O’Connor und Gaudu überholt wurde. Um Dunbar zu stellen, reichte es hingegen nicht mehr. Für den 2. Platz griff Mas immerhin weitere 6 Bonussekunden ab.

La Vuelta 24 – 19. Etappe

Primož Roglič übernimmt vor dem Finalwochenende das Rote Trikot

Red Bull - BORA - hansgrohe Cycling Team
@Jörg Mitter/RB

19. Etappe: Logroño – Alto de Moncalvillo – 174 Km

1. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora 3:54:55

2. David Gaudu (FRA) – Groupama-FDJ +0:46
3. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek gl.Zeit
4. Enric Mas (ESP) – Movistar +0:50
5. Mikel Landa (ESP) – Soudal-Quick Step +0:57
6. Carlos Rodriguez (ESP) – Ineos Grenadiers gl.Zeit
7. Eddie Dunbar (IRL) – Jayco-Alula +1:01
8. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike gl.Zeit
9. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +1:03
10. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +1:23
11. Matthew Riccitello (USA) – Israel-Premier Tech +1:30
12. Ben O’Connor (AUS) – Decathlon-AG2R +1:49
13. Alexander Wlasow (RUS) – Red Bull-Bora alle
14.. Lorenzo Fortunato (ITA) – Astana-Kasachstan gleiche
15. Cristian Rodriguez (ESP) – Arkéa-B&B Hotels Zeit

Gesamt:

1. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora 76:43:36
2. Ben O’Connor (AUS) – Decathlon-AG2R +1:54
3. Enric Mas (ESP) – Movistar +2:20
4. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +2:54
5. David Gaudu (FRA) – Groupama-FDJ +4:33
7. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +4:47
6. Carlos Rodriguez (ESP) – Ineos Grenadiers +4:55
8. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +5:55

9. Mikel Landa (ESP) – Soudal-Quick Step +6:40
10. Pawel Siwakow (FRA) – UAE-Emirates +7:39
11. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +10:51
12. Adam Yates (GBR) – UAE-Emirates +11:44
13. Eddie Dunbar (IRL) – Jayco-Alula +13:31
14. Cristian Rodriguez (ESP) – Arkéa-B&B Hotels +15:56
15. Alexander Wlasow (RUS) – Red Bull-Bora +19:06
16. Lorenzo Fortunato (ITA) – Astana-Kasachstan +23:35
17. Guillaume Martin (FRA) – Cofidis +24:40
18. José Félix Parra (ESP) – Kern Pharma +41:33
19. Jack Haig (AUS) – Bahrain Victorious +42:43
20. Steven Kruijswijk (NED) – Visma-Lease a Bike +51:15

5 Sekunden Rückstand auf den Führenden vor dem Start in Logroño – 1:54 Minute Vorsprung nach dem Ziel auf dem Alto de Moncalvillo. Primož Roglič hat die 19. Etappe der Vuelta gewonnen und ist souverän ins Rote Trikot gefahren.

Nach dem Gewinn der Etappen 4 und 8 feiert Primož Roglič mit seinem heutigen Erfolg bereits den dritten Tagessieg bei der diesjährigen Vuelta. Red Bull – BORA – hansgrohe lies den ganzen Tag keinen Zweifel an den Ambitionen. Patrick Gamper und Nico Denz fuhren über weite Strecken an der Spitze des Feldes und kontrollierten die Ausreißer. Rechtzeitig vor dem Schlussanstieg war das Feld wieder komplett und Red Bull – BORA – hansgrohe ging mit fünf Fahrern von vorne in den Alto de Moncalvillo. Das Team diktierte von Beginn an das Tempo und schnell war die Favoritengruppe auf weniger als 20 Fahrer zusammengeschmolzen.

Sechs Kilometer vor dem Ziel fiel die Vorentscheidung: Vor Roglič beschleunigten Dani Martinez und Aleks Vlasov – hinter Roglič ließ Florian Lipowitz eine Lücke, die die Verfolger nicht sofort schließen konnten. Der Zug um Martinez, Vlasov und Roglič zog im Eiltempo davon. Im Stile eines Mannschaftszeitfahrens fuhr das Trio einen Vorsprung von 30 Sekunden heraus. An der 5-Kilometer-Marke hatte das Team so gut vorgearbeitet, dass Roglič als Solist die „Mission Rot“ vollenden konnte. Rechtzeitig vor dem Schlusswochenende übernahm er das Rote Trikot des Gesamtführenden – zum 40. Mal in seiner Karriere.

Primož Roglič: „Ich bin zufrieden, ich bin zufrieden mit der Art und Weise, wie mein Köper funktioniert, und ich bin sehr zufrieden mit den Jungs. Es ist schön, jetzt in Führung zu liegen, aber wir sind noch nicht durch. Morgen steht die Königsetappe auf dem Programm, die definitiv sehr hart wird, und auch der letzte Tag in Madrid wird mit dem Zeitfahren entscheidend sein.“

La Vuelta 24 – 18. Etappe

18. Etappe: Vitoria-Gasteiz – Maestu-Parque Natural de Izki – 180 Km

1 Berrade Urko Equipo Kern Pharma 04:00:52
2 Schmid Mauro Team Jayco-AlUla + 04
3 Poole Max Team dsm-firmenich PostNL + 04
4 Vlasov Aleksandr Red Bull-BORA-hansgrohe + 04
5 Lazkano Oier Movistar Team + 04
6 Izagirre Ion Cofidis + 04
7 Vacek Mathias Lidl-Trek + 04
8 Castrillo Pablo Equipo Kern Pharma + 04
9 Miquel Delgado Pau Equipo Kern Pharma + 04
10 Kruijswijk Steven Team Visma | Lease a Bike + 11

Gesamt:

01 O’Connor Ben Decathlon AG2R La Mondiale 72:48:46
02 Roglic Primoz Red Bull-BORA-hansgrohe + 05
03 Mas Enric Movistar Team + 01:25
04 Carapaz Richard EF Education-EasyPost + 01:46
05 Gaudu David Groupama-FDJ + 03:48
06 Rodriguez Carlos INEOS Grenadiers + 03:53
07 Skjelmose Mattias Lidl-Trek + 04:00
08 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe + 04:27
09 Sivakov Pavel UAE Team Emirates + 05:19
10 Landa Mikel Soudal Quick-Step + 05:38

La Vuelta 24 – 17. Etappe

17. Etappe: Arnuero – Santander – 141Km

1. Kaden Groves (AUS) – Alpecin-Deceuninck 3:32:14
2. Pavel Bittner (CZE) – DSM-PostNL
3. Vito Braet (BEL) – Intermarché-Wantty
4. Pau Miquel (ESP) – Kern Pharma alle
5. Corbin Strong (NZL) – Israel-Premier Tech
6. Victor Campenaerts (BEL) – Lotto-Dstny
7. Edward Planckaert (BEL) – Alpecin-Deceuninck gleiche
8. Mathis Le Berre (FRA) – Arkéa-Samsic
9. Arjen Livyns (BEL) – Lotto-Dstny
10. Xabier Berasategi (ESP) – Euskaltel-Euskadi Zeit
– 141 Fahrer klassiert.
DNS Michael Woods (CAN) – Israel-Premier Tech
DNS Sander de Pestel (BEL) – Decathlon-AG2R

Gesamt:

1. Ben O’Connor (AUS) – Decathlon-AG2R 68:41:14
2. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +0:05
3. Enric Mas (ESP) – Movistar +1:25
4. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +1:46
5. Mikel Landa (ESP) – Soudal-Quick Step +2:18
6. David Gaudu (FRA) – Groupama-FDJ +3:48
7. Carlos Rodriguez (ESP) – Ineos Grenadiers +3:53
8. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +4:00
9. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +4:27
10. Pawel Siwakow (FRA) – UAE-Emirates +5:19
11. Adam Yates (GBR) – UAE-Emirates +5:20
12. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +6:25
13. Cristian Rodriguez (ESP) – Arkéa-B&B Hotels +10:42
14. Eddie Dunbar (IRL) – Jayco-Alula +12:25
15. Guillaume Martin (FRA) – Cofidis +17:47
16. Lorenzo Fortunato (ITA) – Astana-Kasachstan +18:21
17. Alexander Wlasow (RUS) – Red Bull-Bora +23:52
18. Jack Haig (AUS) – Bahrain Victorious +25:00
19. José Félix Parra (ESP) – Kern Pharma +29:26
20. Clément Berthet (FRA) – Decathlon-AG2R +45:42

Groves greift bei letzter Sprinterchance zu

Kaden Groves (Alpecin) gewann in Santader die 17. Etappe der Spanien-Rundfahrt im Massensprint. Auf regennasser Straße verwies der Australier überlegen Pavel Bittner (DSM) mit über einer Radlänge Vorsprung auf den 2. Platz, gefolgt von Vito Braet (Intermarché). Bei der letzten Chance für die Sprinter griff Groves zum 3. Mal zu.

Dabei erwies es sich für Groves als äußerst günstig, dass sein Team noch vollzählig war. Denn mit dem hoch favorisierten Sprinter gab es alle Hände voll zutun. Die letzten 3 Fahrer aus der 4-köpfigen Spitzengruppe des Tages wurden erst 2,5 Kilometer vor dem Ziel gestellt. Just vor dem Zusammenschluss brach ein frisches Trio aus, wurde aber auf der Zielgeraden gestellt. Aus diesem belegte Victor Campenaerts noch den 6. Platz

In der Gesamtwertung behauptete Ben O’Connor (Decathlon) noch einmal das Rote Trikot. Es blieb bei seinem Vorsprung von nur 5 Sekunden vor Primoz Roglic (Red Bull) und 1:25 vor Enric Mas (Movistar). Auch bis zum 14. Platz gab es keinerlei Veränderungen. Aus den Top-20 verlor Wlasow (Red Bull) 14 Minuten und fiel 3 Plätze zurück.

Die 4 frühen Ausreißer des Tages hießen Gregaard (Lotto), Guernalec (Arkéa), Champion (Cofidis) und Isasa (Euskaltel). An den 2 Anstiegen zur Etappenmitte fiel die Gruppe mal kurz auseinander, weil Isasa bergan zurückfiel und Champion bergab mit Schaltproblemen. Das Quartett schloss wieder zusammen und wehrte sich auf den nassen Straßen gegen die drohende Einholung. Diese geschah im Falle von Champion 11 und bei Guernalec, Gregaard und Isasa 2,5 Kilometer vorm Ziel.

Unmittelbar vor der Einholung der letzten 3 Ausreißer schossen Schmid (Jayco) und Leijnse (DSM) aus dem Hauptfeld heraus. Campenaerts sprang zu den beiden hin. Groves und sein Team zogen ihren Job allerdings bis zum Schluss trocken durch.