Schlagwort-Archiv: Remco Evenepoel

Donostia San Sebastian Klasikoa – 221 Km


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1 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 05:23:10
2 CARAPAZ Richard ECU EF Education-EasyPost 00:00
3 TULETT Ben GBR Team Visma | Lease a Bike 00:29
4 SCARONI Christian ITA XDS Astana Team 00:29
5 BILBAO Pello ESP Bahrain Victorious 00:29
6 CICCONE Giulio ITA Lidl-Trek 00:29
7 CHRISTEN Jan SUI UAE Team Emirates-XRG 00:29
8 HIRSCHI Marc SUI Tudor Pro Cycling Team 00:29
9 CAMPRUBÍ Marcel ESP Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:29
10 BISIAUX Léo FRA Decathlon CMA CGM Team 00:29
11 HERMANS Quinten BEL Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:29
12 JORGENSON Matteo USA Team Visma | Lease a Bike 00:29
13 VERMAERKE Kevin USA UAE Team Emirates-XRG 00:29
14 BRAZ AFONSO Clément FRA Groupama-FDJ United 00:29
15 RONDEL Mathys FRA Tudor Pro Cycling Team 00:29
16 OMRZEL Jakob SLO Bahrain Victorious 00:29
17 MAS Enric ESP Movistar Team 00:29
18 GALL Felix AUT Decathlon CMA CGM Team 00:29
19 BARRÉ Louis FRA Team Visma | Lease a Bike 00:29
20 DEBRUYNE Ramses BEL Alpecin-Premier Tech 00:58
21 VAN GILS Maxim BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:58

Historischer vierter Sieg für Evenepoel bei der Clásica San Sebastián

Der Belgier attackiert im Schlussanstieg und bezwingt Carapaz im Sprintduell.

Remco Evenepoel hat nach einer beeindruckenden Aufholjagd und einem perfekt gefahrenen Finale seinen vierten Sieg bei der Clásica San Sebastián gefeiert und damit einen neuen Rekord aufgestellt.
Das Team kontrollierte weite Teile des 221 Kilometer langen Klassikers und hielt die frühe Ausreißergruppe in Reichweite, als sich das Rennen der entscheidenden Abfolge von Anstiegen näherte. Am Jaizkibel schloss Maxim Van Gils zur Spitzengruppe auf und verschaffte dem Team damit vor dem Erlaitz eine wichtige Präsenz an der Spitze.

Doch auf der Abfahrt vom Jaizkibel geriet Evenepoels Rennen rund 50 Kilometer vor dem Ziel plötzlich in Gefahr, als er einen Reifenschaden erlitt. Da der steile Erlaitz unmittelbar bevorstand, musste er für einen Laufradwechsel anhalten und anschließend die Aufholjagd zur Rennspitze aufnehmen.
Am Fuß des Erlaitz unterstützte Giulio Pellizzari die Nachführarbeit, während Van Gils in der Spitzengruppe geduldig abwartete. Schließlich gelang Evenepoel die Rückkehr an die Spitze des Rennens.
Nachdem die Gruppen wieder zusammengekommen waren, übernahm Van Gils erneut die Führungsarbeit und brachte Evenepoel für den Schlussanstieg zum Murgil in eine gute Position. Auf dem steilsten Abschnitt des 2,1 Kilometer langen Anstiegs setzte Evenepoel 8,7 Kilometer vor dem Ziel die entscheidende Attacke. Nur Richard Carapaz konnte folgen.
Das Duo erreichte den Gipfel gemeinsam und behauptete seinen Vorsprung sowohl auf der Abfahrt als auch auf dem Weg nach San Sebastián. Auf der Zielgeraden zog Evenepoel im Sprint an Carapaz vorbei und sicherte sich den Sieg.

Damit ist er nun alleiniger Rekordsieger der Clásica San Sebastián. Nach seinen Erfolgen in den Jahren 2019, 2022 und 2023 hat er das Rennen bei jedem seiner vier Starts gewonnen und den dreimaligen Sieger Marino Lejarreta damit übertroffen.

Das war der härteste meiner vier Siege. Nach der Abfahrt vom Jaizkibel hatte ich einen Platten. Wir wussten, dass es direkt danach auf den Erlaitz ging, deshalb musste ich geduldig bleiben. Natürlich muss ich meinem Team für die ganze Arbeit danken. Giulio Pellizzari hat am Fuß des Erlaitz einen sehr guten Job gemacht und mich so nah wie möglich wieder an die Spitze herangebracht. Maxim hat vorne geduldig auf mich gewartet. Am Ende musste ich die Arbeit meiner Teamkollegen zu Ende bringen. Was für ein Tag und was für ein weiterer schöner Sieg
Remco Evenepoel

Red Bull – BORA – hansgrohe beendet erfolgreichste Tour de France der Teamgeschichte

Die 13. Teilnahme an der Tour de France wird in die Geschichte von Red Bull – BORA – hansgrohe eingehen. Mit zwei Tagessiegen und Platz zwei in der Gesamtwertung steht nach 21 Etappen in Paris für die Mannschaft die bis dato erfolgreichste Frankreichrundfahrt überhaupt zu Buche. Erfolgsgarant war dabei Remco Evenepoel, der unterstützt von einer starken Gruppe um sich herum sowohl Bestmarken für sich selbst als auch das Team aufstellte.

Erstmals in seiner Karriere beendete Remco die Tour als Zweiter, wobei er sich als äußerst konstant erwies. Neben seinen beiden Siegen auf den Etappen 15 und 16 rund um den zweiten Ruhetag, zunächst bei der Bergankunft am Plateau de Solaison und danach im Zeitfahren, fuhr der Belgier auf drei weiteren Teilstücken unter die Top 3. An 14 von 21 Renntagen rangierte er in der Gesamtwertung auf dem Podium.

Und auch für Red Bull – BORA – hansgrohe ist Platz zwei in der Endabrechnung ein Novum. Damit toppte Remco noch einmal das Ergebnis aus dem Vorjahr, als Florian Lipowitz neben dem Weißen Trikot des besten Nachwuchsfahrers auch Rang drei in der Gesamtwertung mit nach Hause nahm. Umso bemerkenswerter ist dieses Resultat, weil das Team den Schlussakt der Rundfahrt ohne seinen zweiten Gesamtklassementfahrer bestreiten musste.


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Die Entwicklung der jüngeren Tour-Vergangenheit zeigt dabei eine klare Tendenz. Nach Platz vier 2019 durch Emanuel Buchmann, den beiden Fünften Wilco Keldermann und Aleksandr Vlasov 2021 und 2022 sowie dem ersten Podium im Vorjahr ist das Ergebnis der Tour de France 2026 nun der nächste Meilenstein in der Entwicklung des Teams. Es unterstreicht, dass Red Bull – BORA – hansgrohe auf dem richtigen Weg ist und sich im Kreis der erfolgreichsten Grand-Tour-Mannschaften etabliert hat.
„Ich kam mit einem klaren Ziel zur Tour: eine Etappe gewinnen und die Gesamtwertung auf dem Podium beenden. Das hat funktioniert, es sind sogar zwei Etappen geworden. Ich bin sehr glücklich mit dem, was wir als Team erreicht haben. Und es zeigt, dass ich meine Karriereziel, alle drei Grand Tours zu gewinnen, noch nicht beerdigen muss.“
— Remco Evenepoel

„Die Gesamtwertung ist das, was die Tour ausmacht. Da sind wir Zweiter geworden und das ist ein Riesenerfolg. Vielleicht lässt sich das in den nächsten Jahren noch steigern – es bleibt mein Traum, in Paris auch mal in Gelb einzufahren. Die Grand Tours sind auf jeden Fall die Rennen, auf die wir uns weiter konzentrieren wollen.
Davon abgesehen hat das Team gerade auf der vorletzten Etappe nochmal gezeigt, dass wir uns nicht mit dem zufrieden geben, was wir schon haben, sondern den Drang haben zu gewinnen. Das ist das, was ich unter attraktivem Radsport verstehe.“
— Ralph Denk, CEO

113. Tour de France – 16. Etappe: Évian-les-Bains – Thonon-les-Bains – ITT – 26 Km

Nächster Evenepoel-Sieg, Lipowitz stürzt raus

Remco Evenepoel (Red Bull) wurde seiner Favoritenstellung bei 26,1 Kilometer langen Einzelzeitfahren auf der 16. Etappe der Tour 2026 gerecht. Der 26-jährige Belgier verwies wie schon vor dem Ruhetag Tadej Pogacar (UAE) auf den 2. Platz. Zwischen Evian und Thonon am Genfer See war Evenepoel 28 Sekunden schneller als der Mann im Gelben Trikot. Der Vorjahrdritte und aktuelle Fünfte Florian Lipowitz (Red Bull) stürzte 6,5 Kilometer vorm Ziel in einer Rechtskurve und konnte nicht weiterfahren.

Die Top-5 der Tageswertung indes rundeten mit Skjelmose (Lidl), Seixas (Decathlon) und del Toro (UAE) weitere Klassementfahrer ab, jeweils etwas mehr als eine Minute hinter Evenepoel. Erst auf den Plätzen 6 bis 11 tauchten starke Zeitfahrer ohne Ambitionen in der Gesamtwertung auf. Von den Konkurrenten um den Podestplatz hinter Pogacar und Evenepoel verlor Ayuso (Lidl) die meiste Zeit, 2:22 hinter de Tagessieger.

Ergebnis
1. Remco Evenepoel (BEL) – Red Bull-Bora 32:19

2. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG +0:28
3. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +1:04
4. Paul Seixas (FRA) – Decathlon-CMA CGM +1:16
5. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG +1:21
6. Mattia Cattaneo (ITA) – Red Bull-Bora +1:42
7. Thymen Arensman (NED) – Netcompany-Ineos +1:47
8. Bruno Armirail (FRA) – Visma-Lease a Bike +1:55
9. Pablo Castrillo (ESP) – Movistar +2:00
10. Joshua Tarling (GBR) – Netcompany-Ineos +2:02
11. Filippo Ganna (ITA) – Netcompany-Ineos +2:06

12. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 Pinarello +2:07
13. Felix Großschartner (AUT) – UAE-XRG +2:07
14. Matteo Jorgenson (USA) – Visma-Lease a Bike +2:17
15. Juan Ayuso (ESP) – Lidl-Trek +2:22

20. Lenny Martinez (FRA) – Bahrain Victorious +2:50
22. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG +3:01
23. Yannis Voisard (SUI) – Tudor +3:02
25. Davide Piganzoli (ITA) – Visma-Lease a Bike +3:14
26. Ilan van Wilder (BEL) – Soudal-Quick Step +3:21
36. Jordan Jegat (FRA) – Totalenergies +3:52
41. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +4:05
50. Egan Bernal (COL) – Netcompany-Ineos +4:30
85. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG +5:30
– 164 Fahrer klassiert.
DNF Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora
DNS Lars Craps (BEL) – Lotto-Intermarché

Der immer noch komfortable Vorsprung von Pogacar vor Evenepoel schrumpfte auf 4:32 Minuten. Isaac del Toro behauptete den 3. Platz gegen Paul Seixas, der sich um 5 Sekunden dem Podest annäherte. Andererseits ging die Lücke zwischen Evenepoel und del Toro auf über 2 Minuten auf.
Nach Vingegaard eine Etappe zuvor schied mit Lipowitz der nächste Podestfahrer des Vorjahres nach Sturz in einer Rechtskurve mit einer Schulterverletzung aus. Außer Lipowitz verabschiedete sich wahrscheinlich auch Ayuso aus dem Kampf ums Podest, wenn auch aus anderem Grund. Sein Rückstand auf del Toro vergrößerte sich auf zweieinhalb Minuten. Dafür schrumpfte der Vorsprung auf den Teamkollegen Skjelmose auf unter eine Minuten. Durch das Lipowitz-Aus stieg mit Voisard (Tudor) ein Schweizer in die Top-Ten der Gesamtwertung auf.

Gesamtwertung
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 56:14:18
2. Remco Evenepoel (BEL) – Red Bull-Bora +4:32

3. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG +6:51
4. Paul Seixas (FRA) – Decathlon-CMA CGM +7:11
5. Juan Ayuso (ESP) – Lidl-Trek +9:22
6. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +10:14
7. Lenny Martinez (FRA) – Bahrain Victorious +12:50
8. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 Pinarello +12:58
9. Jordan Jegat (FRA) – Totalenergies +22:50
10. Yannis Voisard (SUI) – Tudor +24:18
11. Ilan van Wilder (BEL) – Soudal-Quick Step +25:02
12. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +25:45
13. Davide Piganzoli (ITA) – Visma-Lease a Bike +27:28
14. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG +29:14
15. Egan Bernal (COL) – Netcompany-Ineos +45:03
16. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X +51:19
17. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +51:29
18. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG +53:04
19. Sean Quinn (USA) – EF Education-Easypost +1:06:47
20. Nicolas Prodhomme (FRA) – Decathlon-CMA CGM +1:07:39
21. Tiesj Benoot (BEL) – Decathlon-CMA CGM +1:15:32

Evenepoel hatte auch bis zu allen 3 Zwischenzeit-Messpunkten die schnellste Zeit hingelegt. Auf den steigenden ersten knapp 10 Kilometern hatte der Zeitfahr-Weltmeister zur Hälfte 9 und 14 Sekunden Vorsprung vor Pogacar. Nach der Abfahrt waren es 16, auf der Fläche bis ins Ziel dann 28. Pogacar wackelte auch in der Lipowitz-Kurve, blieb aber auf dem Rad.

Del Toro ging genauso schnell an wie Skjelmose, hatte aber an der 2. Zwischenzeit 1:06 Minuten Rückstand auf Evenepoel, Skjelmose hingegen 55. Lipowitz und Seixas lagen hier zwischen den beiden.
In der Abfahrt taten sich alle nicht viel. Am letzten Messpunkt, an dem eine Zeit für Lipowitz vorlag, konnte dieser sogar den Rückstand zu seinem Teamkollegen Evenepoel auf unter eine Minute drücken. Von dort ins Ziel verloren Pogacar, Skjelmise, Seixas und del Toro noch einmal fast durch die Bank je ungefähr 10 Sekunden auf Evenepoel.

Remco Evenepoel gewinnt auch das Einzelzeitfahren der Tour de France

Remco Evenepoel hat Red Bull – BORA – hansgrohe den zweiten Etappensieg bei dieser Tour de France beschert. Zum Auftakt in die dritte Woche der Rundfahrt sicherte sich der Belgier den Erfolg auf der 16. Etappe im Einzelzeitfahren von Évian-les-Bains nach Thonon-les-Bains am französischen Ufer des Genfersees. Übermäßige Jubelstimmung wollte dennoch nicht aufkommen: Florian Lipowitz musste die Tour mit einem Schlüsselbein Bruch aufgeben.

Remcos Wingman stürzte in einer Kurve gut sechs Kilometer vor dem Ziel und konnte das Rennen nicht fortsetzen. An der letzten Zwischenzeit hatte er noch auf Podiumskurs gelegen.
Remco benötigte derweil für den 26,1 Kilometer langen Kurs mit 500 Höhenmetern 32:19 Minuten und fuhr damit einen Schnitt von 48,45 km/h. Kein anderer Profi knackte die 48er Marke. Tadej Pogacar als Zweiter war fast 30 Sekunden langsamer, Mattias Skjelmose als Dritter mehr als eine Minute.

Die Weichen für seinen 76. Profisieg und den 26. in einem Einzelzeitfahren stellte Remco am belgischen Nationalfeiertag dabei im ersten und entscheidenden Drittel des Tages, das unmittelbar von der Startrampe weg bergauf führte. Bis zum höchsten Punkt hatte er sich bereits 14 Sekunden Vorsprung auf seinen ärgsten Verfolger herausgefahren.

In Mattia Cattaneo lieferte ein weiterer Profi von Red Bull – BORA – hansgrohe eine starke Vorstellung ab. Der Italiener wurde Tagessechster. Remco festigte derweil Rang zwei in der Gesamtwertung, den er bereits mit seinem Sieg vor dem Ruhetag bei der Bergankunft am Plateau de Solaison untermauerte.
„Es war ein wirklich tolles Zeitfahren mit vielen Fans an der Strecke, Meine gesamte Familie ist hier, meine Eltern sind nur für heute angereist. Dazu ist belgischer Nationalfeiertag, das macht es noch besser. Dennoch ist das alles irgendwie bittersüß durch den Sturz von Lipo. Das müssen wir trotz des Sieges erstmal verdauen. Ich wünsche ihm alles Gute und hoffe, dass es nicht so schlimm ist.“
— Remco Evenepoel

„Wir sind glücklich über den Sieg von Remco, aber der Verlust von Lipo war natürlich ein Riesendämpfer für das ganze Team. Wir hoffen, dass es bei ihm nicht so schlimm ist. Mit Remco konnten wir vom Start bis ins Ziel alles umsetzen, was wir uns vorgenommen haben, hatten über alle Zwischenzeiten hinweg das Rennen unter Kontrolle. Vor allem im Anstieg. Danach ging es darum, eine gute Abfahrt hinzulegen und den Vorsprung sicher nach Hause zu bringen.“
— Klaas Lodewyck, Sportlicher Leiter

113. Tour de France – 15. Etappe: Champagnole – Plateau de Solaison – 184 Km

Vingegaard raus, Evenepoel greift zu

Remco Evenepoel (Red Bull) gewann die 15. Etappe der Tour de France 2026 mit Bergankunft am Plateau de Solaison. Der 26-jährige Belgier ließ im Sprint Tadej Pogacar und Isaac del Toro (beide UAE) hinter sich. Im Kampf ums Podest verloren Seixas (Decathlon) und Lipowitz (Red Bull) fast eine Minute und Ayuso (Lidl) 2 Minuten. Jonas Vingegaard (Visma) stürzte 22 Kilometer vor dem Ziel und stieg ziemlich schnell mit Armschlinge und Schmerz verzerrtem Gesicht in den Krankenwagen ein.

Ergebnis
1. Remco Evenepoel (BEL) – Red Bull-Bora 4:23:09

2. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG gl.Zeit
3. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG +0:06
4. Paul Seixas (FRA) – Decathlon-CMA CGM +0:58
5. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora gl.Zeit
6. Lenny Martinez (FRA) – Bahrain Victorious +1:57
7. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek alle
8. Juan Ayuso (ESP) – Lidl-Trek gleiche
9. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG Zeit
10. Quinn Simmons (USA) – Lidl-Trek +2:16
11. Yannis Voisard (SUI) – Tudor +2:22
12. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +2:51
13. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 Pinarello gl.Zeit
14. Jordan Jegat (FRA) – Totalenergies +3:17
15. Antonio Tiberi (ITA) – Bahrain Victorious +4:22
16. Einer Rubio (COL) – Movistar +4:55
17. Ewen Costiou (FRA) – Groupama-FDJ +5:17
18. Davide Piganzoli (ITA) – Visma-Lease a Bike +5:21
19. Ilan van Wilder (BEL) – Soudal-Quick Step +5:40
20. Matthew Riccitello (USA) – Decathlon-CMA CGM gl.Zeit
21. Mauro Schmid (SUI) – Jayco-Alula +7:07

27. Nicolas Prodhomme (FRA) – Decathlon-CMA CGM +10:52
32. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG +14:37
41. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +21:00
46. Sean Quinn (USA) – EF Education-Easypost +21:23
69. Egan Bernal (COL) – Netcompany-Ineos +25:00
95. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X +29:14
– 166 Fahrer klassiert.
DNF Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike
DNF Tim Merlier (BEL) – Soudal-Quick Step
DNF Tom van Asbroeck (BEL) – NSN

Gelber Pogacar schleppt del Toro Richtung Podest

Durch das Sturz-Aus des Abo-Zweiten Vingegaard wurde der 2. Platz in der Gesamtwertung und ein weiterer Podestplatz plötzlich frei. Vingegaard lag vor der 15. schon satte 4:30 Minuten hinter Pogacar, aber nur 34 Sekunden vor Evenpoel. Dieser rückte auf den 2. Gesamtplatz exakt 5 Minuten hinter Pogacar auf.
Verlierer des Tages waren Seixas, Lipowitz und erst recht Ayuso. Anstatt sich um den frei gewordenen Podestplatz in Position zu bringen, zog del Toro um 4 Plätze an ihnen allen vorbei – mit nun 58 Sekunden hinter Evenepoel und 25 vor Seixas und 50 vor Lipowitz. Ums weiße Trikot des besten Jungprofis vergrößerte Seixas zwar seinen Vorsprung vor Ayuso auf über eine Minute, musste aber das Trikot trotzdem um 25 Sekunden an del Toro abgeben.

Gesamtwertung
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 55:41:31
2. Remco Evenepoel (BEL) – Red Bull-Bora +5:00

3. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG +5:58
4. Paul Seixas (FRA) – Decathlon-CMA CGM +6:23
5. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +6:48
6. Juan Ayuso (ESP) – Lidl-Trek +7:25
7. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +9:38
8. Lenny Martinez (FRA) – Bahrain Victorious +10:28
9. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 Pinarello +10:56
10. Jordan Jegat (FRA) – Totalenergies +19:26
11. Yannis Voisard (SUI) – Tudor +21:44
12. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +22:08
13. Ilan van Wilder (BEL) – Soudal-Quick Step +22:09
14. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG +24:12
15. Davide Piganzoli (ITA) – Visma-Lease a Bike +24:42
16. Egan Bernal (COL) – Netcompany-Ineos +41:01
17. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +45:38
18. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X +46:00
19. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG +50:31
20. Sean Quinn (USA) – EF Education-Easypost +1:03:16
21. Nicolas Prodhomme (FRA) – Decathlon-CMA CGM +1:03:27
22. Tiesj Benoot (BEL) – Decathlon-CMA CGM +1:10:27
23. Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora +1:12:58

Wie schon fast gewohnt bei den bergigen Etappen stand der Beginn im Zeichen des Zwischensprint, den – auch wie gewohnt – Philipsen (Alpecin) vor Pedersen (Lidl), Kanter (XDS) und Girmay (NSN) gewann. Philipsen rückte damit auf 36 Punkte an ans Grüne Trikot des weiterhin recht deutlich führenden Pedersen heran. Merlier (Soudal), der schnellste Sprinter der Tour 2026 und 3-fache Tagessieger war während der 15. Etappe erneut früh abgehängt und gab auf. Ums Grüne Trikot bemühte er sich ohnehin nicht.
Beim folgenden kleinen Bergpreis investierten Valentin Paret-Peintre (Soudal) und Carapaz (EF) viel für nur 2 und 1 Punkt. Dann setzte sich eine 10-köpfige Spitzengruppe inklusive des Vortages-Attackieres Tobias Johannessen (Uno-X) ab. Nicht dabei war Carapaz, Johannessens Fluchtgefährte des Vortages. Carapaz‘ Team investierte viel, um die 10 Ausreißer zurückzuholen, um dann in der folgenden 24-köpfigen Gruppe erneut ohne Carapaz dazustehen.

Vorne waren nun: Yates (UAE), Armirail, Campenaerts (Visma), van Dijke (Red Bull), Simmons (Lidl), Baudin, Healy (beide EF), Aurélien Paret-Peintre (Decathlon), Winokurow (XDS), Mohoric (Bahrain), Bernal, Vauquelin (beide Netcompany), van Wilder (Soudal), Schmid (Jayco), Frigo (NSN), Garcia Pierna, Rubio (beide Movistar), Pidcock, van Moer (beide Pinarello), Costiou, Martin (beide Groupama), Voisard (Tudor), Delettre (Totalenergies) und Balderstone (Caja Rural). Hinten übernahm mit der Zeit Vingegaards Team die Nachführarbeit und hatte anscheinend angesichts 2 Fahrern in der Spitzengruppe etwas vor.

Am steilen Col de la Croisette zerfiel die Spitzengruppe ab 53 Kilometer vorm Ziel. Quinn Simmons attackierte und überquerte den Gipfel wenige Sekunden vor Yates, Rubio, Pidcock, Costiou und Voisard. Der Vorsprung zum Hauptfeld pendelte bis zum Schlussanstieg stets um die 3 Minuten. Das bedeutete auch, dass Pidcock nach Vingegaards Sturz wie schon häufiger während dieser Tour 2026 virtuell auf einen Podestplatz in der Gesamtwertung vorstieß.
In der Abfahrt wurde Simmons gestellt und der vorgestrige Etappensieger Schmid holte das Spitzensextett ein, das bald ein Verfolgersextett war. Denn Mauro Schmid ging als Solist an die Spitze und damit zuerst in den 11,3 Kilometer langen Schlussanstieg – 25 Sekunden vor dem Verfolgersextett, 1:50 Minuten vor übrigen Verfolgern aus der ehemaligen 24er-Gruppe um van Wilder sowie 2:40 Minuten vor dem Feld ums Gelbe Trikot.

Dort waren inzwischen die Helfer von Evenepoel in die Tempoarbeit eingestiegen, nachdem man sich durch den Vingegaard-Sturz erst einmal neu sortieren musste. Denn nach Vingegaards Sturz hatten dessen Helfer natürlich die Tempoarbeit eingestellt. Vingegaard war in einer Rechtskurve mit dem Vorderrad selbst weggerutscht. Del Toro und Großschartner (beide UAE) purzelten über ihn. Diese beiden konnte weitermachen, obschon sie sich anscheinend jeweils am Bein wehgetan hatten. Jedenfalls führte das dazu, dass Pogacar defensiv weiterfuhr.

Im Schlussanstieg attackierte vorne wieder Simmons und überholte Schmid. Unter den Klassementbesten übernahm schon früh Pogacar doe Tempoarbeit, so dass die bisherigen Plätze 8 und 10 der Gesamtwertung, Skjelmose (Lidl) und Martinez (Bahrain) abreißen ließen. Die Top-7 minus Vingegaard waren bereits unter sich.
Dann bekamen Seixas und Lipowitz eine Lücke, wenig später auch Ayuso. In dem so entstandenen Verfolgertrio fuhr Seixas alles von vorn, bis Ayuso auch dieses Tempo nicht mehr mitgehen konnte. Das Trio um Pogacar fuhr zu dessen Teamkollegen Yates auf, der noch einige Meter führen konnte, bis ungefähr 5 Kilometer vorm Ziel mit Simmons auch der letzte Ausreißer gestellt war.

Bis zur Kilometermarke fuhr Pogacar alles von vorne, aber augenscheinlich darauf bedacht, dass er seinen Teamkollegen del Toro nicht abhängte. Del Toro attackierte einen und einen halben Kilometer vorm Ziel und wurde jeweils von Evenepoel pariert. Als Evenepoel früh zum Zielsprint ansetzte, zog Pogacar mit, blieb dann aber sitzen und machte keine Anstalten, Evenepoel einen Kampf zu liefern. Del Toro kam 6 Sekunden hinter den beiden rein.

Seixas und Lipowitz erreichten mit 58 Sekunden Rückstand das Ziel. Ayuso wurde noch von Skjelmose und Martinez eingeholt. Der zurückfallende Simmons konnte seinen beiden Teamkollegen noch kurz helfen und landete selbst auf dem 10. Platz. Pidcock hatte 2:51 Minuten Rückstand und wurde in der Gesamtwertung von Martinez überholt. Jegat (Totalenergies) verbesserte sich – wenn auch mit weitem Rückstand auf die Top-9 – auf den 10. Platz, auf dem er schon im Vorjahr die Tour de France beendete.
Evenepoel indes feierte erstmals einen Tour-Etappensieg außerhalb von Zeitfahren. Außerdem wies er im Sieger-Interview darauf hin, einen langen Anstieg in den Alpen gegen die direkten Klassement-Konkurrenten siegreich bestritten zu haben – eine Fähigkeit, die ihm inzwischen viele absprachen.

Pogacar wiederum vermutete, dass Vingegaard eine nächtliche Doping-Kontrolle und damit fehlender Schlaf die letzte Konzentration gekostet haben könnte. Die beiden Top-Stars waren in der Nacht vor der 15. Etappe hierzu um 5 und 2 Uhr aus dem Schlaf gerissen worden. In den vergangenen 5 Jahren hatten die beiden immer die ersten beiden Plätze im Endklassement der Tour de France belegt. Das wird sich 2026 zwangsläufig ändern.

Remco Evenepoel gewinnt die 15. Etappe der Tour de France

Remco Evenepoel hat Red Bull – BORA – hansgrohe den ersten Etappensieg bei der Tour de France 2026 beschert. Der Belgier sicherte sich am Plateau de Solaison den Sieg im Zielsprint und kletterte in der Gesamtwertung auf Rang zwei.

Einen viel besseren Zeitpunkt für den 75. Erfolg seiner Profikarriere hätte sich Remco Evenepoel kaum aussuchen können. Die 15. Etappe, die in Champagnole im Jura begann und am Genfersee vorbei entlang der Landesgrenze zur Schweiz ins Alpen-Départment Haute-Savoie führte, sah 50 Kilometer vor dem Ziel mit dem Col de la Croisette einen ersten schwierigen Anstieg, der das Feld vorsortierte.

Der Schlussanstieg hinauf zum Plateau de Solaison war dann aber noch mal eine andere Hausnummer. Der gut elf Kilometer lange und im Mittel neun Prozent steile Berg stand erstmals im Programm der Tour. Remco Evenepoel konnte dort allen Tempoverschärfungen folgen und mit einem unwiderstehlichen Bergaufsprint den Sieg einfahren.

Eine starke Vorstellung zeigte auch Florian Lipowitz, der als Tagesfünfter ins Ziel kam und in der Gesamtwertung ebenfalls einen Schritt nach vorn auf Platz fünf machte.

Nach dem morgigen Ruhetag steht am Dienstag das Zeitfahren am Ufer des Genfersees über 26,1 Kilometer auf dem Programm, bei dem Remco Evenepoel spätestens nach der heutigen Vorstellung erneut zu den Favoriten zählt und dem anhaltenden Aufwärtstrend ein weiteres Kapitel hinzufügen kann.
„Was für ein unglaublicher Tag. Ich möchte dem gesamten Team danken – den Fahrern genauso wie allen Mitarbeitern im Hintergrund. Eine große Bergetappe bei der Tour de France zu gewinnen, war schon immer ein Traum. Dass es heute geklappt hat, bedeutet mir unheimlich viel. Ich bin unglaublich stolz auf das, was wir heute erreicht haben. Jetzt werden wir diesen Moment genießen, den Sieg gemeinsam feiern und morgen den Ruhetag nutzen, um neue Energie zu tanken.“
— Remco Evenepoel

„Heute Morgen haben wir nicht mit diesem Finale gerechnet. Remco war überragend, aber vor allem möchte ich die Teamleistung hervorheben. Ehrlich gesagt haben wir überhaupt nicht an den Etappensieg gedacht – unser Fokus lag ganz auf den Podiumsplätzen in der Gesamtwertung. Doch manchmal hält der Sport solche wunderbaren Überraschungen bereit, und heute hat Remco genau dafür gesorgt. Dieser Sieg ist das i-Tüpfelchen auf einer rundum perfekten Teamleistung.“
— Patxi Vila, Sportlicher Leiter

Sondertrikot zum Ruhetag: Red Bull – BORA – hansgrohe dreht die Lucky 13 weiter

Mit einem einzigartigen „Rest Day Kit“ feiert Red Bull – BORA – hansgrohe seine 13. Tour-de-France-Teilnahme – und hebt den Mythos der Glückszahl auf ein neues Level.

Maxim Van Gils

Es passt fast zu gut, um Zufall zu sein: Der Ruhetag der Tour de France fällt in diesem Jahr auf den 13. Juli. Für Red Bull – BORA – hansgrohe der perfekte Moment, die Geschichte der „Lucky 13“ konsequent weiterzuerzählen.

Im Radsport wird die Nummer 13 traditionell verkehrt herum getragen – ein Ritual, das seit Generationen Glück bringen soll. Nach dem Tour-de-France-Jersey mit der ikonischen, auf den Kopf gedrehten 13 geht das Team nun einen Schritt weiter: Beim Rest Day Kit wird das komplette Design des aktuellen Tour-Jerseys umgedreht. Die ultimative Hommage an die 13. Tour-de-France-Teilnahme von Red Bull – BORA – hansgrohe.

Das Weiß, das bisher die Schultern ziert, findet sich nun an den Bib Shorts wieder. Sponsorenlogos stehen Kopf. So entsteht ein Look, den es im Profiradsport bislang nicht gegeben hat – und der aus einem alten Brauch ein mutiges Statement macht.

„Mit der 13 habe ich meinen ersten Profisieg gefeiert. Als Junior wurde ich mit dieser Nummer Weltmeister – und als ich bei den Profis Weltmeister wurde, trug sie einer meiner Teamkollegen. Für mich hat die 13 definitiv etwas Besonderes.“
— Remco Evenepoel

Remco Evenepoel and Florian Lipowitz

„Meine erste Rundfahrt habe ich mit der Startnummer 13 gewonnen. Deshalb habe ich zu dieser besonderen Zahl ein sehr gutes Verhältnis. Für mich bringt sie auf jeden Fall Glück“
— Florian Lipowitz

Road to Barcelona: Individuelle Vorbereitung für Remco Evenepoel und Florian Lipowitz

Zwei Monate vor dem Start der Tour de France in Barcelona gehen die Red Bull – BORA – hansgrohe Wingmen Remco Evenepoel und Florian Lipowitz mit individuellen Programmen in diese entscheidende Phase.

Remco Evenepoel wird die kommenden Wochen komplett rennfrei gestalten. Entgegen der ursprünglichen Planung verzichtet er auf die Tour Auvergne – Rhône-Alpes. Stattdessen liegt der Fokus im Juni auf einer ausgewogenen Mischung aus Regeneration, Streckenbesichtigungen und spezifischen Trainingseinheiten. Zuvor wird er im Mai ein Höhentrainingslager absolvieren.


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„Gemeinsam mit Remco haben wir entschieden, nach dem intensiven Frühjahr eine Rennpause einzulegen. Er soll komplett frisch nach Barcelona reisen. Nach der Analyse seiner 25 Renntage sehen wir für ihn einen größeren Nutzen in einem ausgewogenen Alternativprogramm als in einer weiteren Rennbelastung.“
— Zak Dempster, Chief of Sports bei Red Bull – BORA – hansgrohe

Florian Lipowitz belegte bei der gestern zu Ende gegangenen Tour de Romandie den zweiten Gesamtrang.


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Gegen Ende der Woche beginnt ein kurzer Erholungsblock mit klarem Fokus auf vollständige Regeneration nach sechs intensiven Rennwochen. Später im Mai beginnt Lipowitz dann sein Höhentrainingslager. Von dort aus geht es direkt zur Tour of Slovenia, die als letzter Formtest vor der Tour de France dient. In der darauffolgenden Woche ist ein kurzes Trainingslager geplant. Wie vorgesehen wird er nicht bei den nationalen Meisterschaften starten.

„Florian ist in den vergangenen drei Rundfahrten extrem konstant gefahren. Wir haben den erhofften Formreiz im Frühjahr gesetzt. Vor allem hat er daraus viel Selbstvertrauen für den gemeinsam geplanten Weg gezogen. Diesen gehen wir nun in den kommenden zwei Monaten konsequent und mit der nötigen Ruhe weiter.“
— Zak Dempster, Chief of Sports bei Red Bull – BORA – hansgrohe

Amstel Gold Race 2026

Männer 257km:


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Mattias Skjelmose (Herbert Moos Foto)

1 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 05:59:40
2 SKJELMOSE Mattias DEN Lidl-Trek 00:01
3 COSNEFROY Benoît FRA UAE Team Emirates-XRG 01:59
4 GRÉGOIRE Romain FRA Groupama-FDJ United 01:59
5 VERSTRYNGE Emiel BEL Alpecin-Premier Tech 01:59
6 SCHMID Mauro SUI Team Jayco-AlUla 01:59
7 VANSEVENANT Mauri BEL Soudal Quick-Step 01:59
8 WITHEN PHILIPSEN Albert DEN Lidl-Trek 01:59
9 COSTIOU Ewen FRA Groupama-FDJ United 01:59
10 FRIGO Marco ITA NSN Cycling Team 01:59
11 BAUDIN Alex FRA EF Education-EasyPost 02:46
12 IZAGIRRE Ion ESP Cofidis 02:53
13 GODON Dorian FRA INEOS Grenadiers 02:55
14 DEL GROSSO Tibor NED Alpecin-Premier Tech 02:55
15 BILBAO Pello ESP Bahrain Victorious 02:55
16 ARANBURU Alex ESP Cofidis 02:55
17 OLDANI Stefano ITA Caja Rural-Seguros RGA 02:55
18 GLIVAR Gal SLO Alpecin-Premier Tech 02:55
19 TONEATTI Davide ITA XDS Astana Team 02:55
20 MOLENAAR Alex NED Caja Rural-Seguros RGA 02:55

Frauen 158km:

1 Blasi Paula UAE Team ADQ 500 04:02:15
2 Niewiadoma-Phinney Katarzyna CANYON//SRAM zondacrypto 400 + 27
3 Vollering Demi FDJ United-SUEZ 325 + 27
4 Paternoster Letizia Liv AlUla Jayco 275 + 43
5 Rüegg Noemi EF Education-Oatly 225 + 43
6 Swinkels Karlijn UAE Team ADQ 175 + 43
7 Van Dam Sarah Team Visma | Lease a Bike 150 + 43
8 Markus Riejanne Lidl-Trek 125 + 43
9 van der Breggen Anna Team SD Worx-Protime 100 + 43
10 Pieterse Puck Fenix-Premier Tech 85 + 43
11 Moolman Pasio Ashleigh AG Insurance-Soudal Team 70 + 43
12 Moors Fleur Lidl-Trek 60 + 43
13 Garcia Mavi UAE Team ADQ 50 + 43
14 Bredewold Mischa Team SD Worx-Protime 40 + 01:01
15 de Jong Thalita Human Powered Health 35 + 01:01

Remco Evenepoel gewinnt das Amstel Gold Race

Bei seiner zweiten Teilnahme im Süden Limburgs hat Remco Evenepoel den niederländischen Eintagesklassiker Amstel Gold Race gewonnen. Zwei Wochen nach seinem dritten Platz bei der Flandern-Rundfahrt knüpft der 26-Jährige damit an seine persönliche Erfolgsbilanz an. Der zweimalige Sieger von Lüttich-Bastogne-Lüttich hat damit nun auch ein weiteres Rennen des Ardennen-Triples auf der Habenseite.

Auch für Red Bull – BORA – hansgrohe setzt sich damit der gute Eindruck der Kopfsteinklassiker fort. Bei der zehnten Teilnahme beim Amstel Race ist es der erste Sieg in der Teamgeschichte bei diesem Rennen. Im Saisonverlauf konnte insgesamt zum elften Mal ein Profi der WorldTour-Mannschaft siegen.

42 Kilometer vor dem Ziel hatte sich eine Spitzengruppe um alle Favoriten gebildet. Bis dahin hatte Red Bull – BORA – hansgrohe das Rennen komplett unter Kontrolle. Als es dann rund 20 Kilometer vor dem Ziel auf die Schlussrunde über Geulhemmerberg, Bemelerberg und Cauberg ging, war Evenepoel mit Mattias Skjelmose allein. Die Entscheidung sollte erst auf den letzten 300 Metern fallen. Hatte der Däne im Vorjahr im Sprint noch das bessere Ende für sich, war Evenepoel dieses Mal eindeutig der Stärkere.

Ich liebe dieses Rennen wirklich sehr. Es hat viele kurze, harte Anstiege, und da das Rennen dieses Jahr mehr oder weniger wieder an derselben Stelle eröffnet wurde wie im Vorjahr, war ich sehr zuversichtlich. Ich habe mich im Finale viel besser gefühlt als letztes Jahr. Das ist ganz sicher der schönste Sieg der Saison. Für mich steht dieses Rennen knapp hinter den Monumenten, es steht also ganz oben auf meiner Rangliste. Es gehört wahrscheinlich zu den acht schönsten Siegen meiner Karriere.
Remco Evenepoel

Heute war ein unglaublicher Tag für das Team. Ich glaube, wir hatten das Rennen von Anfang bis Ende wirklich im Griff. Jeder hat seine Aufgabe perfekt erfüllt. Remco hat einen kühlen Kopf bewahrt, einen meisterhaften Sprint hingelegt, und so haben wir nun einen Amstel-Sieg in unserer Erfolgsbilanz. Das ist wirklich großartig.
— Klaas Lodewyck, DS

Ronde van Vlaanderen 2026

Männer 278km:

1 POGACAR Tadej SLO UAE Team Emirates-XRG 06:20:07
2 VAN DER POEL Mathieu NED Alpecin-Premier Tech 00:34
3 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 01:11
4 VAN AERT Wout BEL Team Visma | Lease a Bike 02:04
5 PEDERSEN Mads DEN Lidl-Trek 02:48
6 STUYVEN Jasper BEL Soudal Quick-Step 04:28
7 VERMEERSCH Florian BEL UAE Team Emirates-XRG 04:28
8 MOHORIC Matej SLO Bahrain Victorious 04:30
9 LAPORTE Christophe FRA Team Visma | Lease a Bike 05:22
10 VERMEERSCH Gianni BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 05:22
11 VAN DIJKE Tim NED Red Bull-BORA-hansgrohe 05:26

12 DE GENDT Aimé BEL Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 05:34
13 NAESEN Oliver BEL Decathlon CMA CGM Team 05:39
14 PITHIE Laurence NZL Red Bull-BORA-hansgrohe 05:39
15 SEGAERT Alec BEL Bahrain Victorious 05:39
16 MADOUAS Valentin FRA Groupama-FDJ United 05:39
17 HAGENES Per Strand NOR Team Visma | Lease a Bike 05:39
18 VALGREN Michael DEN EF Education-EasyPost 05:39
19 VAN MOER Brent BEL Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 05:39
20 HOOLE Daan NED Decathlon CMA CGM Team 05:43

Remco Evenepoel beendet Flandern-Rundfahrt auf dem Podium
Sein Debüt bei der Ronde van Vlaanderen hat Remco Evenepoel als Dritter beendet. Mit 1:11 Minuten Rückstand auf Sieger Tadej Pogacar sicherte er sich das Podium in Oudenaarde. Gianni Vermeersch, Tim van Dijke und Laurence Pithie sorgten darüber hinaus für ein starkes Teamresultat.


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Die letzten 50 Kilometer absolvierte Remco dabei als Einzelkämpfer. Als es zum ersten Mal über den Paterberg ging, nutzen Pogacar und Mathieu van der Poel, mit denen Remco zu diesem Zeitpunkt noch unterwegs war, ihr Routine auf dem Kopfsteinpflaster aus. Lange Zeit betrug sein Rückstand auf das Spitzenduo nur wenige Sekunden, ehe das Loch dann doch etwas größer wurde.

Es war eine fast perfekte erste Teilnahme für mich. Und auch als Team waren wir überragend. Es hat mich an den entscheidenden Stellen super in Position gebracht. Als das Finale eröffnet wurde, haben dann die Beine entschieden. Ich glaube, dass ich auf dem Platz ins Ziel gekommen bin, den ich verdiene. Ich will auf jeden Fall wiederkommen.
— Remco Evenepoel

Einmal mehr in dieser Klassikersaison war aber auch die gesamte Teamperformance eine Klasse für sich. Gianni Vermeersch als Zehnter, Tim van Dijke als Elfter und auch Laurence Pithie auf Rang 14 konnten überzeugen. Eine vergleichbare Breite kann keine andere Mannschaft im Endergebnis vorzeigen.

Remcos dritter Platz ist ein Ergebnis, auf das er wirklich stolz sein kann. Und auch das gesamte Team ist stolz auf ihn, nicht nur wegen des Ergebnisses, sondern auch wegen der Art und Weise, wie er es erreicht hat. Obendrein haben wir vier Fahrer unter die Top 15 gebracht. Wir waren nicht nur dabei, wir haben das Rennen geprägt. Der dritte Platz ist der Lohn für die harte Arbeit.
— Zak Dempster, Chief of Sports

Frauen 164km:


Plomi Foto Demi Vollering 2024 beim Amstel Gold Race

1 VOLLERING Demi NED FDJ United-SUEZ 04:16:37
2 FERRAND-PREVOT Pauline FRA Team Visma | Lease a Bike 00:42
3 PIETERSE Puck NED Fenix-Premier Tech 00:42
4 KOPECKY Lotte BEL Team SD Worx-Protime 01:04
5 BACKSTEDT Zoe GBR CANYON//SRAM zondacrypto 01:04
6 SWINKELS Karlijn NED UAE Team ADQ 01:04
7 PERSICO Silvia ITA UAE Team ADQ 01:07
8 LONGO BORGHINI Elisa ITA UAE Team ADQ 01:07
9 BREDEWOLD Mischa NED Team SD Worx-Protime 01:58
10 KOCH Franziska GER FDJ United-SUEZ 01:58
11 NOOIJEN Lieke NED Team Visma | Lease a Bike 01:58
12 RÜEGG Noemi SUI EF Education-Oatly 01:58
13 BALSAMO Elisa ITA Lidl-Trek 03:45
14 PATERNOSTER Letizia ITA Liv AlUla Jayco 04:55
15 CHABBEY Elise SUI FDJ United-SUEZ 04:55
16 MOORS Fleur BEL Lidl-Trek 04:55
17 VAN ANROOIJ Shirin NED Lidl-Trek 04:55
18 GERY Célia FRA FDJ United-SUEZ 04:55
19 FERGUSON Cat GBR Movistar Team 06:53
20 COUZENS Millie GBR Fenix-Premier Tech 06:53

Remco Evenepoel startet erstmals bei der Ronde van Vlaanderen


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Es gibt Rennen – und es gibt die Ronde van Vlaanderen. Für Remco Evenepoel ist sie mehr als ein Monument. Sie ist Heimat.

Am Ostersonntag steht der 26-Jährige erstmals am Start seines „Heim-Monuments“. In Antwerpen beginnt für ihn ein neues Kapitel: 278 Kilometer, 12 Anstiege, sechs Kopfsteinpflasterpassagen auf dem Weg nach Oudenaarde – ein Rennen, das in Belgien nicht nur gefahren, sondern gelebt wird.

Seit über 100 Jahren prägt De Ronde den Radsport in Flandern. Für Generationen von Fans ist sie der emotionale Höhepunkt der Saison. Jetzt wird Remco Evenepoel Teil dieser Geschichte. Auch teamintern hatte dieses Projekt Gewicht und war lang vorbereitet:

Die Verbindung zwischen Remco und der Flandern-Rundfahrt ist tief und emotional. Ein Plan wie dieser entsteht nicht kurzfristig. Wir haben das Thema bewusst unter dem Radar gehalten, um den Moment für die Fans als Überraschung –ausgerechnet am 1. April– zu setzen. Dass wir das über 100 Tage intern halten konnten, spricht für den Zusammenhalt in diesem Team.
— Ralph Denk

Remco Evenepoel trifft in Flandern auf ein eingespieltes Klassikerteam. Im vorläufigen Aufgebot stehen Mick und Tim van Dijke, Gianni Vermeersch, Laurence Pithie sowie Jan Tratnik und Jarrad Drizners. Red Bull – BORA – hansgrohe bringt eine Mannschaft an den Start, die zuletzt mit Geschlossenheit und Stärke überzeugt hat.

Am Sonntag geht es um mehr als nur ein Ergebnis. Es geht um ein Debüt, auf das viele gewartet haben – und um einen Fahrer, der sich einer der größten Bühnen seines Sports stellt.

Volta a Catalunya 2026

1. Etappe: Sant Feliu de Guíxols – Sant Feliu de Guíxols – 173 Km

1 GODON Dorian FRA INEOS Grenadiers 04:01:09
2 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00
3 PIDCOCK Tom GBR Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:00

4 SILVA Thomas URU XDS Astana Team 00:00
5 GUALDI Simone ITA Lotto-Intermarché 00:00
6 MARTINEZ Lenny FRA Bahrain Victorious 00:00
7 RACCAGNI NOVIERO Andrea ITA Soudal Quick-Step 00:00
8 UHLIG Henri GER Alpecin-Premier Tech 00:00
9 ONLEY Oscar GBR INEOS Grenadiers 00:00

10 L’HOTE Antoine FRA Decathlon CMA CGM Team 00:00
11 VINGEGAARD Jonas DEN Team Visma | Lease a Bike 00:00
12 BISIAUX Léo FRA Decathlon CMA CGM Team 00:00
13 CHARMIG Anthon DEN Uno-X Mobility 00:00
14 SKJELMOSE Mattias DEN Lidl-Trek 00:00
15 MOLARD Rudy FRA Groupama-FDJ United 00:00

2. Etappe: Figueres – Banyoles – 167 Km


Plomi Foto

1 CORT Magnus DEN Uno-X Mobility 03:45:28
2 JUNGELS Bob LUX INEOS Grenadiers 00:00
3 BUSATTO Francesco ITA Alpecin-Premier Tech 00:00
4 GODON Dorian FRA INEOS Grenadiers 00:00
5 DAINESE Alberto ITA Soudal Quick-Step 00:00
6 SILVA Thomas URU XDS Astana Team 00:00
7 HOBBS Noah GBR EF Education-EasyPost 00:00
8 OLIVEIRA Ivo POR UAE Team Emirates-XRG 00:00
9 AERTS Toon BEL Lotto-Intermarché 00:00
10 DARDER Sergi ESP Caja Rural-Seguros RGA 00:00

3. Etappe: Mont-roig del Camp – Vila-seca – 159 Km

500 Meter vor dem Ziel fuhr Remco Evenepoel, mit Jonas Vingegaard in Führung liegend, in ein Schlagloch und stürzte schwer. Die beiden hatten sich vorher auf einer Windkante absetzen können und Remco übernahm den Hauptteil der Führungsarbeit.

1 GODON Dorian FRA INEOS Grenadiers 03:43:33
2 VERNON Ethan GBR NSN Cycling Team 00:00
3 HOBBS Noah GBR EF Education-EasyPost 00:00
4 AERTS Toon BEL Lotto-Intermarché 00:00
5 CHARMIG Anthon DEN Uno-X Mobility 00:00
6 PIDCOCK Tom GBR Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
7 JUNGELS Bob LUX INEOS Grenadiers 00:00
8 PIGANZOLI Davide ITA Team Visma | Lease a Bike 00:00
9 HEßMANN Michel GER Movistar Team 00:00
10 STEWART Mark GBR Modern Adventure Pro Cycling 00:00

4. Etappe: Mataró – Caprodon – 151 Km

Wegen starker Windböen (bis zu 90 Km/h) am Gipfel des Vallter wurde die Etappe auf 151 Km verkürzt und endet in Caprodon.

1 VERNON Ethan GBR NSN Cycling Team 04:01:03
2 GODON Dorian FRA INEOS Grenadiers 00:00
3 PIDCOCK Tom GBR Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:00

4 MCNULTY Brandon USA UAE Team Emirates-XRG 00:00
5 CORT Magnus DEN Uno-X Mobility 00:00
6 GONZÁLEZ David ESP Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
7 KOCKELMANN Mathieu LUX Lotto-Intermarché 00:00
8 DAINESE Alberto ITA Soudal Quick-Step 00:00
9 HOBBS Noah GBR EF Education-EasyPost 00:00
10 STEWART Mark GBR Modern Adventure Pro Cycling 00:00

5. Etappe: La Seu d’Urgell – La Molina/Coll de Pal – 155 Km

1 VINGEGAARD Jonas DEN Team Visma | Lease a Bike 04:13:44
2 GALL Felix AUT Decathlon CMA CGM Team 00:51
3 MARTINEZ Lenny FRA Bahrain Victorious 01:01
4 LIPOWITZ Florian GER Red Bull-BORA-hansgrohe 01:01
5 PARET-PEINTRE Valentin FRA Soudal Quick-Step 01:03
6 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 01:38
7 SKJELMOSE Mattias DEN Lidl-Trek 01:39
8 FORTUNATO Lorenzo ITA XDS Astana Team 01:39
9 UIJTDEBROEKS Cian BEL Movistar Team 01:39
10 O’CONNOR Ben AUS Team Jayco-AlUla 01:39
11 BUITRAGO Santiago COL Bahrain Victorious 01:45
12 RICCITELLO Matthew USA Decathlon CMA CGM Team 01:45
13 MAS Enric ESP Movistar Team 01:45
14 LANDA Mikel ESP Soudal Quick-Step 01:51
15 BENNETT George NZL NSN Cycling Team 01:51

Gesamt:

Florian Lipowitz überzeugt auf Katalonien-Königsetappe
Florian Lipowitz hat die erste Bergankunft der Katalonien-Rundfahrt als Vierter beendet und sich damit vor dem finalen Wochenende in eine gute Ausgangsposition im Kampf um das Podium gebracht.

Auf dem fünften Teilstück der Rundfahrt war nach vier Bergen im Vorfeld noch der mehr als 16 Kilometer lange Schlussanstieg hinauf ins Skigebiet La Molina zu bewältigen. Jai Hindley führte die das verbliebene Hauptfeld in das Finale. Als zehn Kilometer vor dem Ziel die Attacken begannen, war Florian hellwach und konterte die Angriffe der Konkurrenz.
„Ich bin die ersten Moves mitgegangen und wir haben es dann auch geschafft, vor dem Rest des Feldes zu bleiben“, sagte der 25-Jährige. „Der Anstieg war sehr hart, es gab viel Gegenwind. Und Jonas Vingegaard“ – der Tagessieger – „war einfach auf einem anderen Level heute.“

Ich denke, dass wir am Ende eine gute Leistung und ein überzeugendes Teamwork auf die Strecke gebracht haben.
Florian Lipowitz

Das erkannte Florian neidlos an. Doch er sah auch seine Mannschaft, die einen guten Eindruck gemacht hatte. „Ich denke, dass wir am Ende eine gute Leistung und ein überzeugendes Teamwork auf die Strecke gebracht haben.“ Mit Remco Evenepoel zusätzlich auf Rang sechs war Red Bull – BORA – hansgrohe das einzige Team, das zwei Fahrer in die Top 10 gebracht hatte.

Schwieriges Abschlusswochenende mit positiven Erinnerungen steht bevor
„Lipo war vorne, deshalb war es nicht meine Aufgabe, nachzuführen“, erklärte Remco. „Ich habe getan, was ich musste: warten. Auf den letzten zwei Kilometern habe ich dann ein kleines bisschen gepusht und dann meinen Sprint angesetzt. Und das war sicher okay so.“
Die Sturzfolgen der 3. Etappe noch in den Knochen, wäre allerdings auch in anderer Konstellation vielleicht nicht allzu viel mehr drin gewesen. „Er musste noch ein bisschen dafür bezahlen“, sagte auch DS Patxi Vila. „Trotzdem war das für ihn ein sehr positives Ergebnis. Insgesamt habe ich auch eine gute Performance des Teams gesehen. Nachdem wir die Spitzengruppe mit fünf starken Fahrern verpasst hatten, war es an uns, das Rennen danach zu kontrollieren. Aber das haben wir gut gemacht.“

Ein schwieriges Wochenende – eine weitere Bergankunft am Samstag und die Schlussetappe in Barcelona, auf der sich vor einem Jahr mit einer spektakulären Fahrt Primož Roglič noch den Gesamtsieg sicherte – stehen nun noch auf dem Programm. „Zwei Tage haben wir noch vor uns. Wir müssen sehen, was auf uns zukommt – aber insgesamt fühle ich mich ziemlich gut“, sagte Florian mit Blick auf das Bevorstehende.

6. Etappe: Berga – Queralt – 158 Km

1 VINGEGAARD Jonas DEN Team Visma | Lease a Bike 04:05:19
2 MARTINEZ Lenny FRA Bahrain Victorious 00:10
3 LIPOWITZ Florian GER Red Bull-BORA-hansgrohe 00:10
4 PARET-PEINTRE Valentin FRA Soudal Quick-Step 00:16
5 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:27
6 CARAPAZ Richard ECU EF Education-EasyPost 01:29
7 GALL Felix AUT Decathlon CMA CGM Team 02:08
8 SKJELMOSE Mattias DEN Lidl-Trek 02:08
9 EULALIO Afonso POR Bahrain Victorious 02:55
10 RICCITELLO Matthew USA Decathlon CMA CGM Team 03:16

7. Etappe: Barcelona – Barcelona – 95 Km

1 GILMORE Brady AUS NSN Cycling Team 02:06:44
2 GODON Dorian FRA INEOS Grenadiers 00:00
3 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00

4 GONZÁLEZ David ESP Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
5 L’HOTE Antoine FRA Decathlon CMA CGM Team 00:00
6 REMIJN Senna NED Alpecin-Premier Tech 00:00
7 VERGALLITO Luca ITA Alpecin-Premier Tech 00:00
8 GUALDI Simone ITA Lotto-Intermarché 00:00
9 MARTIN-GUYONNET Guillaume FRA Groupama-FDJ United 00:00
10 MULUBRHAN Henok ERI XDS Astana Team 00:00

Endstand:

1 VINGEGAARD Jonas DEN Team Visma | Lease a Bike 25:56:36
2 MARTIN-GUYONNET Guillaume FRA Groupama-FDJ United 01:22
3 LIPOWITZ Florian GER Red Bull-BORA-hansgrohe 01:30
4 PARET-PEINTRE Valentin FRA Soudal Quick-Step 01:43
5 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 02:13
6 GALL Felix AUT Decathlon CMA CGM Team 03:17

7 SKJELMOSE Mattias DEN Lidl-Trek 04:11
8 UIJTDEBROEKS Cian BEL Movistar Team 05:20
9 RICCITELLO Matthew USA Decathlon CMA CGM Team 05:25
10 CARAPAZ Richard ECU EF Education-EasyPost 05:36
11 BUITRAGO Santiago COL Bahrain Victorious 06:15
12 ONLEY Oscar GBR INEOS Grenadiers 06:18
13 O’CONNOR Ben AUS Team Jayco-AlUla 06:22
14 FORTUNATO Lorenzo ITA XDS Astana Team 06:32
15 LANDA Mikel ESP Soudal Quick-Step 06:32

Lipowitz beendet Katalonien-Rundfahrt als erster Deutscher auf dem Podium

Florian Lipowitz ist bei der Katalonien-Rundfahrt gelungen, was zuvor keinem anderen Deutschen Radprofi gelungen ist. Bei der 105. Auflage des Rennens hat der 25-Jährige am Finaltag in Barcelona seinen dritten Platz in der Gesamtwertung verteidigt. Remco Evenepoel fuhr im Tagesergebnis ebenfalls auf Rang drei und beendete die Rundfahrt als Fünfter. Zudem gewann Red Bull – BORA – hansgrohe die Mannschaftswertung.

Auf der 95 Kilometer langen Schlussetappe durch die katalanische Metropole mit sieben Runden über den Hausberg der Stadt, den Montjuic, versuchten die beiden Wingmen nochmal alles, um aus Katalonien auch noch mit einem Etappensieg abreisen zu können. Ab dem dritten Umlauf gingen Lipowitz und Evenpoel dafür abwechselnd in die Offensive und unterstrichen damit ihr gutes Zusammenspiel und die Harmonie, die schon die ganze Woche über zum Ausdruck kam.

Es war nochmal eine sehr harte Etappe zum Abschluss. Wir haben versucht, sie mit Remco zu gewinnen, das Rennen dafür früh sehr schwer gemacht. Den Sieg heute haben wir am Ende trotz einer guten Leistung knapp verpasst. Aber mit Blick auf die gesamte Woche können wir wirklich zufrieden und stolz sein auf das, was wir hier als ganzes Team gezeigt haben.
— Florian Lipowitz

Wie gut das Team wirklich war, zeigte sich am Ende auch im deutlichen Gewinn der Mannschaftswertung. Wie schon zuvor bei Tirreno-Adriatico ist das eine Premiere in der Geschichte von Red Bull – BORA – hansgrohe, die damit erneut zeigt, dass das Team wie schon in gesamten Frühling mit veränderter Mentalität an den Start geht.

UAE Tour Etappe 1 + 2

1. Etappe: Madinat Zayed Majlis – Liwa Palace – 144 Km

1 DEL TORO Isaac MEX UAE Team Emirates-XRG 02:30:56

2 BOL Cees NED Decathlon CMA CGM Team 00:00
3 TIBERI Antonio ITA Bahrain Victorious 00:00
4 MALUCELLI Matteo ITA XDS Astana Team 00:00
5 ROMELE Alessandro ITA XDS Astana Team 00:00
6 VAN WILDER Ilan BEL Soudal Quick-Step 00:00
7 PICKRELL Riley CAN Modern Adventure Pro Cycling 00:00
8 VAN EETVELT Lennert BEL Lotto-Intermarché 00:00
9 VERNON Ethan GBR NSN Cycling Team 00:00
10 JOHANNESSEN Tobias Halland NOR Uno-X Mobility 00:00
11 TULETT Ben GBR Team Visma | Lease a Bike 00:00
12 GEENS Jonas BEL Alpecin-Premier Tech 00:00
13 EULALIO Afonso POR Bahrain Victorious 00:00
14 CHARMIG Anthon DEN Uno-X Mobility 00:00
15 MIHKELS Madis EST EF Education-EasyPost 00:00
16 KOLZE CHANGIZI Sebastian DEN Tudor Pro Cycling Team 00:00
17 SVESTAD-BÅRDSENG Embret NOR INEOS Grenadiers 00:00
18 GRAAT Tijmen NED Team Visma | Lease a Bike 00:00
19 THIJSSEN Gerben BEL Alpecin-Premier Tech 00:00
20 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00

2. Etappe: Al Hudayriyat Island – Al Hudayriyat Island – ITT – 12.2 Km


Plomi Foto

1 Evenepoel Remco Red Bull-BORA-hansgrohe 60 00:13:03
2 Tarling Joshua INEOS Grenadiers 40 + 06
3 Cavagna Remi Groupama-FDJ United 30 + 12
4 Hayter Ethan Soudal Quick-Step 25 + 25
5 Hoole Daan Decathlon CMA CGM Team 20 + 26
6 Plapp Luke Team Jayco-AlUla 15 + 26
7 Shmidt Artem INEOS Grenadiers 10 + 29
8 Vermeersch Florian UAE Team Emirates-XRG 8 + 30
9 Bissegger Stefan Decathlon CMA CGM Team 5 + 31
10 Herregodts Rune UAE Team Emirates-XRG 2 + 33
11 Øxenberg Peter INEOS Grenadiers + 34
12 Van Wilder Ilan Soudal Quick-Step + 34
13 Tiberi Antonio Bahrain Victorious + 34
14 Gee-West Derek Lidl-Trek + 35
15 Castrillo Pablo Movistar Team + 35
16 Kelderman Wilco Team Visma | Lease a Bike + 36
17 Fisher-Black Finn Red Bull-BORA-hansgrohe + 36
18 Walscheid Max Lidl-Trek + 36
19 Kluckers Arthur Tudor Pro Cycling Team + 37
20 Gonov Lev XDS Astana Team

Gesamt:

1 20 Evenepoel Remco Red Bull-BORA-hansgrohe 02:43:59
2 97 Tarling Joshua INEOS Grenadiers + 06
3 80 Cavagna Remi Groupama-FDJ United + 12
4 116 Hayter Ethan Soudal Quick-Step + 25
5 104 Hoole Daan Decathlon CMA CGM Team + 26
6 43 Plapp Luke Team Jayco-AlUla + 26
7 81 Vermeersch Florian UAE Team Emirates-XRG + 30
8 5 Tiberi Antonio Bahrain Victorious + 30
9 38 Bissegger Stefan Decathlon CMA CGM Team + 31
10 9 del Toro Isaac UAE Team Emirates-XRG + 32
11 68 Øxenberg Peter INEOS Grenadiers + 34
12 3 Van Wilder Ilan Soudal Quick-Step + 34
13 25 Gee-West Derek Lidl-Trek + 35
14 21 Castrillo Pablo Movistar Team + 35
15 65 Kelderman Wilco Team Visma | Lease a Bike

Remco Evenepoel stürmt im Zeitfahren zum Sieg und übernimmt Rot bei der UAE Tour
Remco Evenepoel zeigte auf der 2. Etappe der UAE Tour eine beeindruckende Leistung und sicherte sich auf dem 12,2 Kilometer langen Rundkurs auf der Insel Hudayriyat den Tagessieg. Damit übernahm er zugleich die Gesamtführung.

Auf einer flachen und wenig technischen Strecke stoppte der Fahrer von Red Bull – BORA – hansgrohe die Uhr bei 13:03 Minuten und erreichte dabei einen Durchschnitt von 56,1 km/h in einer herausragenden Vorstellung gegen die Uhr. Es war sein zweiter Zeitfahrsieg im Jahr 2026 und bereits sein siebter Saisonsieg.

„Es war ziemlich schnell. Der Kurs war komplett flach und nicht besonders technisch, also perfekt, um so schnell zu fahren“, sagte er im Anschluss. „Ich bin sehr glücklich, dass es heute geklappt hat.“
Als fünfter Fahrer verließ Evenepoel früh die Startrampe, setzte eine Bestzeit und verbrachte anschließend fast zwei Stunden auf dem „Hot Seat“, während seine Konkurrenten versuchten, seine Zeit zu unterbieten. Da niemand schneller war, übernahm der Belgier das Rote Trikot des Gesamtführenden und sicherte sich nach zwei Etappen zusätzlich das Grüne Trikot.

„2023, als ich die UAE Tour in der Gesamtwertung gewonnen habe, habe ich keinen Etappensieg geholt – abgesehen vom Mannschaftszeitfahren. Deshalb ist es großartig, hier meinen ersten individuellen Etappensieg zu feiern“, so Evenepoel.

Mit Blick auf die entscheidenden Tage blieb er sachlich in seiner Einschätzung.
Der Kampf um die Gesamtwertung hat begonnen. Es ist immer besser, mit einem Vorsprung in diese Phase zu gehen, verteidigen zu können, statt angreifen zu müssen. Ich denke, das ist eine gute Situation für uns. Jetzt werden wir hart arbeiten, um die Führung bis zur letzten Etappe zu verteidigen
— Remco Evenepoel

Sportdirektor Klaas Lodewyck ordnete das heutige Ergebnis ein und blickte ebenfalls voraus:
Es war ein richtig guter Tag für uns. Wir hatten das klare Ziel, die Etappe zu gewinnen, und genau das hat Remco umgesetzt. Er hat momentan einen guten Vorsprung in der Gesamtwertung, aber das Rennen ist noch nicht entschieden. Morgen wartet im Finale ein sehr harter Anstieg. Morgen Abend werden wir sehen, wo wir wirklich stehen.
— Klaas Lodewyck

Am morgigen Tag steht mit dem Bergankunft am Jebel Mobrah das erste Gipfelfinale der diesjährigen Ausgabe an, wo Evenepoel und sein Team die erste große Kletterprüfung dieser UAE Tour erwartet.