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Tour de Pologne – Etappe 5

Zakopane – Kraków (188,0 km)
1 BALLERINI Davide (DECEUNINCK – QUICK-STEP) 4:31:22
2 ACKERMANN Pascal (BORA-HANSGROHE) 0:00:00
3 DAINESE Alberto (TEAM SUNWEB) 0:00:00
4 GIBBONS Ryan (NTT PRO CYCLING TEAM) 0:00:00
5 PHILIPSEN Jasper (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:00
6 BARBIER Rudy (ISRAEL START – UP NATION) 0:00:00
7 MOLANDO BENAVIDES Juan Sebastian (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:00
8 BAUHAUS Phil (BAHRAIN – McLAREN) 0:00:00
9 SAJNOK Szymon (CCC TEAM) 0:00:00
10 TORRES Albert (MOVISTAR TEAM) 0:00:00

Endstand Gesamtwertung
1 EVENEPOEL Remco (DECEUNINCK – QUICK-STEP) 21:29:50
2 FUGLSANG Jakob (ASTANA PRO TEAM) 0:01:52
3 YATES Simon (MITCHELTON SCOTT) 0:02:28
4 MAJKA Rafał (BORA-HANSGROHE) 0:02:32
5 ULISSI Diego (UAE TEAM EMIRATES) 0:03:09
6 MAŁECKI Kamil (CCC TEAM) 0:03:12
7 KELDERMAN Wilco (TEAM SUNWEB) 0:03:15
8 VINGEGAARD Jonas (TEAM JUMBO – VISMA) 0:03:18
9 NIEVE Mikel (MITCHELTON SCOTT) 0:03:18
10 COSTA Rui (UAE TEAM EMIRATES) 0:03:19
11 CHAVES RUBIO Jhoan Esteban (MITCHELTON SCOTT) 0:03:19
12 WELLENS Tim (LOTTO – SOUDAL) 0:03:19
13 SCHACHMANN Maximilian (BORA-HANSGROHE) 0:03:19
14 HINDLEY Jai (TEAM SUNWEB) 0:03:19
15 MOLARD Rudy (GROUPAMA – FDJ) 0:03:27
Letzte Etappe der Polen-Rundfahrt: Pascal Ackermann erneut Zweiter und Rafal Majka bleibt Vierter in der Gesamtwertung

Auf der letzten Etappe der Polen-Rundfahrt hatte BORA – hansgrohe noch eine Chance auf einen Etappensieg mit Pascal Ackermann. Die erste Hälfte der 188 km langen Strecke war zwar etwas hügelig, aber danach ging es auf flachem Terrain bis zum Ziel in Krakau, wo es zum erwarteten Massensprint kam. Fünf Fahrer bildeten eine frühe Ausreißergruppe, wobei alle BORA – hansgrohe Fahrer im Feld blieben. Das Team aus Raubling zeigte sich jedoch von Anfang an sehr aufmerksam und beteiligte sich abwechselnd an der Führungsarbeit, so dass sich der Abstand zur Spitze nie mehr als 3 Minuten ausdehnen konnte. Nachdem die Ausreißer 7 km vor dem Ziel gestellt waren, begannen die Sprintvorbereitungen und BORA – hansgrohe brachte Pascal in eine gute Ausgangsposition. Es sah so aus, als würde der Pfälzer gewinnen, letztlich wurde er aber ganz knapp auf der Ziellinie von D. Ballerini abgefangen und errang den zweiten Platz. Am Ende der fünftägigen Rundfahrt belegte Rafal Majka den 4. Rang in der Gesamtwertung, und gewann den Preis für den besten polnischen Fahrer.
Reaktionen im Ziel
„Das Team kontrollierte das Rennen den ganzen Tag und ließen die Spitzengruppe nicht weit wegkommen. Obwohl es gestern ein schwerer Tag war, hatte ich heute gute Beine und glaubte eine gute Chance zu haben den Sieg einfahren zu können. Auf den letzten Kilometern hatte ich einen guten Lead-out, aber ich zog meinen Sprint etwas zu früh an und es hat dann nicht mehr zum Sieg gereicht. Es ist schade, dass nachdem ich den Sieg auf der zweiten Etappe nur knapp verpasst habe, ich jetzt dieses Jahr keine Etappe gewinnen konnte.“ – Pascal Ackermann
„Wir begannen das Rennen mit einigen Optionen für die Gesamtwertung, und wir wollten mit Pascal auch einen Etappensieg einfahren. Alles in allem glaube ich also, dass wir diese beiden Ambitionen recht gut ausbalanciert haben. Natürlich hätte ich gerne auf dem Podest gestanden, aber am Ende lag ich nur vier Sekunden hinter Simon Yates, der im Gesamtklassement Dritter wurde. Wir können also an diesem Ergebnis sehen, dass ich gut in Form bin.“ – Rafal Majka
„Das Team hat sich heute darauf konzentriert den Sprint vorzubereiten und das Rennen für Pascal zu kontrollieren. Dazu wollten wir auch noch den vierten Platz von Rafa sichern, und das hat auch geklappt. Es gab eine super Teamarbeit und jeder hat sich geopfert und einen perfekten Job gemacht. Leider war Pascal einen Tick zu früh dran und er wurde auf den letzten Metern noch übersprintet. Wir wollten gerne mit dem Sieg nachhause fahren und wir sind daher mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden. Aber man kann sagen, dass alle Fahrer in guter Form sind und wir diese Woche eine starke Teamleistung gezeigt haben.“ – André Schulze, Sportlicher Leiter

Tour de Pologne – Etappe 4

Bukovina Resort – Bukowina Tatrzanska (152,9 km)
1 EVENEPOEL Remco (DECEUNINCK – QUICK-STEP) 3:55:52
2 FUGLSANG Jakob (ASTANA PRO TEAM) 0:01:48
3 YATES Simon (MITCHELTON SCOTT) 0:02:22
4 MAJKA Rafał (BORA-HANSGROHE) 0:02:22
5 ULISSI Diego (UAE TEAM EMIRATES) 0:03:05
6 KELDERMAN Wilco (TEAM SUNWEB) 0:03:05
7 MAŁECKI Kamil (CCC TEAM) 0:03:08
8 NIEVE Mikel (MITCHELTON SCOTT) 0:03:08
9 VINGEGAARD Jonas (TEAM JUMBO – VISMA) 0:03:08
10 SCHACHMANN Maximilian (BORA-HANSGROHE) 0:03:09
11 WELLENS Tim (LOTTO – SOUDAL) 0:03:09
12 COSTA Rui (UAE TEAM EMIRATES) 0:03:09
13 HINDLEY Jai (TEAM SUNWEB) 0:03:09
14 CHAVES RUBIO Jhoan Esteban (MITCHELTON SCOTT) 0:03:09
15 KONRAD Patrick (BORA-HANSGROHE) 0:03:09

Gesamtwertung
1 EVENEPOEL Remco (DECEUNINCK – QUICK-STEP) 16:58:28
2 FUGLSANG Jakob (ASTANA PRO TEAM) 0:01:52
3 YATES Simon (MITCHELTON SCOTT) 0:02:28
4 MAJKA Rafał (BORA-HANSGROHE) 0:02:32
5 ULISSI Diego (UAE TEAM EMIRATES) 0:03:09
6 MAŁECKI Kamil (CCC TEAM) 0:03:12
7 KELDERMAN Wilco (TEAM SUNWEB) 0:03:15
8 VINGEGAARD Jonas (TEAM JUMBO – VISMA) 0:03:18
9 NIEVE Mikel (MITCHELTON SCOTT) 0:03:18
10 COSTA Rui (UAE TEAM EMIRATES) 0:03:19
11 WELLENS Tim (LOTTO – SOUDAL) 0:03:19
12 CHAVES RUBIO Jhoan Esteban (MITCHELTON SCOTT) 0:03:19
13 SCHACHMANN Maximilian (BORA-HANSGROHE) 0:03:19
14 KONRAD Patrick (BORA-HANSGROHE) 0:03:19
15 HINDLEY Jai (TEAM SUNWEB) 0:03:19

Königsetappe der Polen-Rundfahrt: Rafal Majka verpasst knapp das Podest, rückt aber auf den 4. Platz in der Gesamtwertung vor

Die 173 km lange Königsetappe mit sechs Bergwertungen der 1. Kategorie und einer bis zu 12 Prozent steilen Bergankunft stand heute auf dem Programm der Polen-Rundfahrt. Gleich zu Beginn des Renngeschehens gab es mehrere Attacken bis sich dann eine fünfköpfige Ausreißergruppe formieren konnte. Aber das Tempo hinten im Hauptfeld wurde immer hoch gehalten und mit 70 km bis zum Ziel betrug der Vorsprung nur noch 40 Sekunden. Ein wenig später ereignete sich ein Sturz, in den der derzeitige GC-Führer R. Carapaz sowie mehrere BORA – hansgrohe Fahrer verwickelt waren. Glücklicherweise konnten alle unsere Fahrer wieder aufs Rad steigen und das Rennen fortsetzen. Nachdem es letztlich um die Ausreißergruppe geschehen war, kam es auf dem zweitletzten Anstieg zu mehreren Attacken aus dem reduzierten Feld, bei dem auch BORA – hansgrohe mit Maximilian Schachmann, Patrick Konrad und Rafal Majka vorne mit dabei waren. Ein wenig später gelang es R. Evenepoel sich vom Feld zu distanzieren, der Versuch von Rafal Majka und einigen anderen Fahrern auf den Belgier aufzuschließen, blieb letztendlich erfolglos. Am Ende sprintete Rafal gegen S. Yates um den dritten Rang in Bukowina Tatrzanska, und obwohl Rafal nur knapp einen Podestplatz verpasste gewann er den Preis für den besten polnischen Fahrer. Nach seiner heutigen Leistung rückte er auch auf den 4. Platz in der Gesamtwertung vor.
Reaktionen im Ziel
„Es gelang Patrick, Max und mir in das verkleinerte Feld in der letzten Rennphase zu kommen, und dann habe ich eine Attacke lanciert, um auf Evenepoel aufzuschließen. Ich hatte gute Beine, und ich habe versucht mit Yates zusammenzuarbeiten und dann um einen Podestplatz zu fahren. Aber am Ende habe ich den dritten Platz im Sprint mit Yates nur sehr knapp verpasst. Das war schade, denn es war heute mein Ziel aufs Treppchen zu steigen, und ich glaubte, dass wir das heute auch drauf gehabt haben. Aber chapeau an Evenepoel, er war heute unglaublich stark, und hat den Sieg wirklich verdient.“ – Rafal Majka
„Heute war einfach nicht unser Tag. Das Ziel war klar, wir wollten die Etappe gewinnen. Der Plan war, mit Rafal, Patrick und Max offensiv zu fahren, aber aufgrund von technischen Problemen in entscheidenden Rennphasen sind wir leider zurückgeworfen worden und konnten unseren Plan nicht weiter verfolgen. Allerdings glaube ich, dass Rafal aus der Situation das Beste gemacht hat. Er war in einer kleinen Gruppe mit Fuglsang und Yates und war zumindest auf Podiumkurs. Am Ende hat es leider fürs Podest nicht gereicht, und aus diesem Grund sind wir mit dem Ergebnis ein bisschen enttäuscht. Aber wir haben heute gesehen, dass die Jungs gut in Form sind und definitiv bereit sind für die nächste Herausforderung.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter

Vuelta a Burgos – Etappe 5

Covarrubias – Lagunas de Neila (158 km)
1 Ivan Ramiro Sosa Cuervo (Col) Team Ineos 3:47:56
2 Mikel Landa Meana (Esp) Bahrain – McLaren 0:00:09
3 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:11
4 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick Step 0:00:38
5 Lennard Kämna (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:43
6 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:00:44
7 David Gaudu (Fra) Groupama – FDJ 0:00:58
8 Johan Esteban Chaves Rubio (Col) Mitchelton – Scott 0:01:02
9 Simon Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:01:10
10 David De La Cruz Melgarejo (Esp) UAE Team Emirates 0:01:12
11 Richard Carapaz (Ecu) Team Ineos 0:01:17
12 Oscar Rodriguez Garaicoechea (Esp) Astana Pro Team 0:01:19
13 Matteo Fabbro (Ita) Bora – Hansgrohe 0:01:19
14 Cristian Rodriguez Martin (Esp) Caja Rural – Seguros RGA 0:01:19
15 Victor De La Parte (Esp) CCC Team 0:01:22
16 Sepp Kuss (USA) Team Jumbo – Visma 0:01:33
17 George Bennett (NZl) Team Jumbo – Visma 0:01:33
18 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Mitchelton – Scott 0:01:36
19 Mikel Bizkarra Etxegibel (Esp) Euskaltel – Euskadi 0:01:36
20 Edward Dunbar (Irl) Team Ineos 0:01:41
21 Ben Hermans (Bel) Israel Start-Up Nation 0:01:44

Endstand Gesamtwertung
1 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck – Quick Step 19:14:42
2 Mikel Landa Meana (Esp) Bahrain – McLaren 0:00:30
3 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick Step 0:01:12
4 Johan Esteban Chaves Rubio (Col) Mitchelton – Scott 0:01:26
5 George Bennett (NZl) Team Jumbo – Visma 0:01:40
6 Richard Carapaz (Ecu) Team Ineos 0:01:58
7 Ben Hermans (Bel) Israel Start-Up Nation 0:02:25
8 David De La Cruz Melgarejo (Esp) UAE Team Emirates 0:02:34
9 Fabio Aru (Ita) UAE Team Emirates 0:02:36
10 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Mitchelton – Scott 0:03:00
11 Victor De La Parte (Esp) CCC Team 0:03:30
12 Oscar Rodriguez Garaicoechea (Esp) Astana Pro Team 0:03:37
13 Cristian Rodriguez Martin (Esp) Caja Rural – Seguros RGA 0:04:11
14 Louis Meintjes (RSA) NTT Pro Cycling Team 0:04:45
15 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:05:02
16 Simon Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:05:23
17 Lennard Kämna (GER) Bora – Hansgrohe 0:05:41

Vuelta a Burgos – Etappe 3

Sargentes de La Lora – Picón Blanco (150 km) Bergankunft

1 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck – Quick Step 3:59:09
2 George Bennett (NZl) Team Jumbo – Visma 0:00:18
3 Mikel Landa Meana (Esp) Bahrain – McLaren 0:00:32
4 Johan Esteban Chaves Rubio (Col) Mitchelton – Scott 0:00:35
5 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick Step 0:00:45
6 Ben Hermans (Bel) Israel Start-Up Nation 0:00:52
7 Richard Carapaz (Ecu) Team Ineos 0:00:52
8 Fabio Aru (Ita) UAE Team Emirates 0:01:03
9 Joel Nicolau Beltran (Esp) Caja Rural – Seguros RGA 0:01:20
10 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Mitchelton – Scott 0:01:20
11 Simon Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:01:20
12 David De La Cruz Melgarejo (Esp) UAE Team Emirates 0:01:33
13 Roger Adria Oliveras (Esp) Equipo Kern Pharma 0:01:33
14 Cristian Rodriguez Martin (Esp) Caja Rural – Seguros RGA 0:01:43
15 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:02:09

Foto: Gerhard Plomitzer

Gesamtwertung
1 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck – Quick Step 11:35:16
2 George Bennett (NZl) Team Jumbo – Visma 0:00:18
3 Mikel Landa Meana (Esp) Bahrain – McLaren 0:00:32
4 Johan Esteban Chaves Rubio (Col) Mitchelton – Scott 0:00:35
5 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick Step 0:00:45
6 Richard Carapaz (Ecu) Team Ineos 0:00:52
7 Ben Hermans (Bel) Israel Start-Up Nation 0:00:52
8 Fabio Aru (Ita) UAE Team Emirates 0:01:03
9 David De La Cruz Melgarejo (Esp) UAE Team Emirates 0:01:33
10 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Mitchelton – Scott 0:01:35
11 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:02:09
12 Victor De La Parte (Esp) CCC Team 0:02:19
13 Oscar Rodriguez Garaicoechea (Esp) Astana Pro Team 0:02:29
14 Louis Meintjes (RSA) NTT Pro Cycling Team 0:02:45
15 Roger Adria Oliveras (Esp) Equipo Kern Pharma 0:02:53

Algarve Rundfahrt – Etappe 5

Max Schachmann Zweiter in der Gesamtwertung bei der Volta ao Algarve
Am letzten Tag der Volta ao Algarve bestritt das Peloton auf einer 20,3 km langen und flachen Strecke um Lagao einen Kampf gegen die Uhr. Mit nur knappen Zeitunterschieden zwischen den bestplatzierten Fahrern, bot die letzte Etappe ein dramatisches Finale zum Ende der diesjährigen Rundfahrt. Max Schachmann und Lennard Kämna, die bestplatzierten GC Fahrer des Raublinger Rennstalls, rollten als eine der letzten Fahrer von der Startrampe. Max, der als Zweiter in der Gesamtwertung auf die letzte Etappe ging, legte die drittbeste Zwischenzeit hin und belegte am Ende mit 38 Sekunden Rückstand hinter dem erstplatzierten R. Evenepoel einen starken 4. Platz. Mit diesem Ergebnis beendete der deutsche Meister die Rundfahrt auf dem zweiten Platz in der Gesamtwertung, während Teamkollege Lennard Kämna auf den 7. Platz vorrückte.
Reaktionen im Ziel
„Wir hatten heute sehr gute Zeitfahrer unter uns und ich musste alles geben, um mich vorne zu platzieren. Ich hatte eine gute Zwischenzeit vorgelegt, aber ich wusste, es würde schwer werden Evenepoel zu schlagen. Am Ende konnte ich einen vierten Platz herausholen und damit den zweiten Rang in der Gesamtwertung erringen. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, denn es ist erst mein erstes Rennen in dieser Saison, und das gibt mir auch Zuversicht für meine bevorstehenden Einsätze. Mit zwei Fahrern in den Top 10 im Gesamtklassement können wir mit unserer Leistung hier in Portugal zufrieden sein.“ – Max Schachmann

„Wir wussten, dass hier mehrere sehr starke Fahrer am Start waren, darunter auch der Welt- und Europameister im Zeitfahren. Aber wir hofften trotzdem auf ein gutes Ergebnis mit Max und Lennard im Kampf gegen die Uhr. Max zeigte heute eine besonders starke Leistung und wurde am Ende Vierter. Mit diesem Ergebnis belegt er den zweiten Platz in der Gesamtwertung, was zu Beginn der Saison ein sehr gutes Resultat ist. Lennard schaffte es in der Gesamtwertung den siebten Platz zu erreichen, und so haben wir mit zwei Fahrern in der Top-10 ein gutes Ergebnis einfahren können.“ – Jean-Pierre Heynderickx, Sportlicher Leiter

Lagoa – Lagoa (20,3 km / EZF)
1 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:24:07,814
2 Rohan Dennis (Aus) Team Ineos 0:00:09,615
3 Stefan Küng (SUI) Groupama – FDJ 0:00:18,236
4 Maximilian Schachmann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:37,729
5 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:00:37,764
6 Michal Kwiatkowski (Pol) Team Ineos 0:00:37,932
7 Patrick Bevin (NZl) CCC Team 0:00:38,078
8 Yves Lampaert (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:45,515
9 Nils Politt (GER) Israel Start-Up Nation 0:00:47,003
10 Mads Würtz Schmidt (Den) Israel Start-Up Nation 0:00:47,578
11 Mikkel Bjerg (Den) UAE Team Emirates 0:00:51,455
12 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:52,563
13 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:00:52,635
14 Lennard Kämna (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:53,304
15 Simon Geschke (GER) CCC Team 0:00:53,846
16 Jasha Sütterlin (GER) Team Sunweb 0:00:54,230

Endstand Gesamtwertung
1 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck – Quick Step 19:23:42
2 Maximilian Schachmann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:38
3 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:00:39
4 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:00:56
5 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:01:17
6 Simon Geschke (GER) CCC Team 0:01:18
7 Lennard Kämna (GER) Bora – Hansgrohe 0:01:26

8 Bauke Mollema (Ned) Trek – Segafredo 0:01:31
9 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick Step 0:01:40
10 Amaro Antunes (Por) W52 – Fc Porto 0:01:57
11 Daniel Martin (Irl) Israel Start-Up Nation 0:01:59
12 Vincenzo Nibali (Ita) Trek – Segafredo 0:02:02
13 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 0:02:07
14 Michal Kwiatkowski (Pol) Team Ineos 0:02:08
15 Jan Polanc (Slo) UAE Team Emirates 0:02:27

Endstand Punktewertung
1 Fabio Jakobsen (Ned) Deceuninck – Quick Step 41 Punkte

Endstand Bergwertung
1 Dries De Bondt (Bel) Alpecin – Fenix 17 Punkte

Endstand Mannschaftswertung
1 Team Ineos 58:19:43

Algarve-Rundfahrt Etappe 4

Vorletzte Etappe der Volta ao Algarve: Max Schachmann fährt nur knapp am Podest vorbei
Die 170 km lange vierte Etappe endete mit einem Anstieg auf den Alto do Malhão, der in einigen Abschnitten eine Steigung von mehr als 9 Prozent aufwies, und für Bewegung im Gesamtklassement sorgte. Vor dem finalen Anstieg des Tages setzten sich Lukas Pöstlberger, Max Schachmann und Lennard Kämna an die Spitze des Feldes und beschleunigten das Tempo. Auf der Steigung folgten mehrere Attacken aus der reduzierten Gruppe, aber der deutsche Meister war immer vorne mit dabei. Als M. López seine entscheidende Attacke lancierte konnte ihm allerdings niemand folgen und der Kolumbianer überquerte die Ziellinie als Erster. Nach einer starken Leistung auf dieser vorletzten Etappe belegte Max den 4. Platz in Malhão und liegt jetzt auf dem dritten Platz in der Gesamtwertung, zeitgleich mit dem Führenden R. Evenepoel. Das morgige Einzelzeitfahren wird entscheiden, wer zum Sieger der diesjährigen Rundfahrt gekrönt wird.
Reaktionen im Ziel

„Nach der letzten Bergetappe vor zwei Tagen wusste ich, dass ich ziemlich gut in Form bin und wollte deshalb versuchen ein gutes Ergebnis auf der heutigen Etappe sowie auch in der Gesamtwertung zu erzielen. Wir wussten, dass es mit so vielen kletterstarken Fahrern im Feld nicht einfach sein würde, und so versuchten wir vor dem letzten Anstieg vorne zusammen zu fahren. Lukas hat einen guten Job gemacht, um mich und Lennard an die Spitze des reduzierten Feldes zu bringen und das Tempo zu beschleunigen. Auf dem letzten Kilometer folgte eine Angriffswelle, aber ich konnte in einer verkleinerten Gruppe vorne mitmischen. Aber am Ende war López einfach zu stark. Ich habe versucht, den Abstand zu den ersten drei Fahrern zu minimieren, um in der Gesamtwertung nicht viel Zeit zu verlieren, und das ist mir auch gelungen“. – Max Schachmann

„Bis zum Finale mussten wir im Peloton nicht viel Führungsarbeit leisten, was unseren Fahrern besonders half, Kraft zu sparen. Wir haben dann Max und Lennard vor dem Schlussanstieg an die Spitze der verkleinerten Gruppe gebracht und waren auf eventuelle Angriffe gefasst. Lukas brachte die Zwei in eine gute Position und die Drei fuhren bis zum letzten Anstieg an der Spitze des Feldes. Auf dem letzten Kilometer lancierte Lopez einen Angriff und niemand konnte ihm folgen. Max fehlte der letzte Kick auf der Zielgeraden, aber es gelang ihm trotzdem als Vierter ins Ziel zu kommen, was eine solide Leistung auf solch einer harten Etappe ist.“ – Jean-Pierre Heynderickx, Sportlicher Leiter
@BORAhansgrohe

Albufeira – Alto do Malhão (169,7 km)
1 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 4:16:25
2 Daniel Martin (Irl) Israel Start-Up Nation 0:00:02
3 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:04
4 Maximilian Schachmann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:04
5 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:00:05
6 Simon Geschke (GER) CCC Team 0:00:14
7 Amaro Antunes (Por) W52 – Fc Porto 0:00:14
8 Bauke Mollema (Ned) Trek – Segafredo 0:00:14
9 Jan Polanc (Slo) UAE Team Emirates 0:00:19
10 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:00:21
11 Lennard Kämna (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:22
12 Vicente Garcia De Mateos Rubio (Esp) Aviludo – Louletano 0:00:24
13 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick Step 0:00:24
14 Frederico Figueiredo (Por) Atum General – Tavira – Maria Nova Hotel 0:00:27
15 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 0:00:27

Gesamtwertung
1 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck – Quick Step 18:59:35
2 Daniel Martin (Irl) Israel Start-Up Nation 0:00:00
3 Maximilian Schachmann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:00
4 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:00:01
5 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:00:03
6 Amaro Antunes (Por) W52 – Fc Porto 0:00:18
7 Bauke Mollema (Ned) Trek – Segafredo 0:00:18
8 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:00:19
9 Simon Geschke (GER) CCC Team 0:00:24
10 Frederico Figueiredo (Por) Atum General – Tavira – Maria Nova Hotel 0:00:31
11 Lennard Kämna (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:32
12 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick Step 0:00:37
13 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 0:00:56
14 Vincenzo Nibali (Ita) Trek – Segafredo 0:00:56
15 Jan Polanc (Slo) UAE Team Emirates 0:01:06

Algarve-Rundfahrt Etappe 2:

Tolle Leistung der deutschen Fahrer Max Schachmann (2er), Lennard Kämna (11er) von BORA-hansgrohe und Simon Geschke (12er, CCC), der 3 km vor dem Ziel im Schlussanstieg eine Soloattacke startete, aber wieder eingeholt wurde.
Im Bergaufsprint musste sich Max Schachmann nach sehr starkem Finish nur Remco Evenepoel geschlagen geben, wäre das Ziel 10 Meter weiter gewesen, wäre die Reihenfolge wohl anders gewesen.

Foto: Gerhard Plomitzer
Knapper zweiter Platz für Max Schachmann auf der anspruchsvollsten Etappe der Volta ao Algarve

Die zweite 184km lange Etappe begann in Sagres und endete mit der inzwischen traditionellen Bergankunft auf dem Alto da Fóia, ein Anstieg, der sich schon in der Vergangenheit als entscheidend für den Gesamtsieg erwiesen hatte. Ein Trio konnte sich gleich zu Rennbeginn absetzen und das Feld ließ die drei Fahrer über lange Zeit gewähren, bis sie kurz vor den letzten Anstiegen wieder eingeholt waren. Die Teams, die ein gutes Resultat im Visier hatten, beschleunigten das Tempo auf den letzten Steigungen. In dieser Rennphase attackierten einige der Favoriten, und eine kleine Gruppe um Max Schachmann und Lennard Kämna konnte sich ein wenig später absetzen. Auf den letzten 300m griff R. Evenepoel aus dieser Gruppe heraus erneut an, Max konterte, und am Ende reichte es für einen knappen zweiten Platz für den deutschen Meister auf dieser anspruchsvollen Etappe. Er belegte damit auch zwischenzeitlich den zweiten Platz in der Gesamtwertung.
Reaktionen im Ziel
„Heute war erst mein zweiter Renntag in dieser Saison, und es war eine der schwierigsten Etappen dieser Rundfahrt. Die Jungs sind ein gutes Rennen gefahren. Wir haben perfekt als Mannschaft zusammengearbeitet und das Team hat mich gut beschützt und aus dem Wind gehalten. Auf den letzten 20 km, wo mehrere Anstiege aufeinander folgten, ging es dann richtig los. Aber ich bin gut in Form und habe mich auf dem letzten Anstieg besonders gut gefühlt. Evenepoel hat dann einen Überraschungsangriff lanciert, ich wurde etwas blockiert und konnte deshalb nicht rechtzeitig reagieren. Aber wir sind mit dem zweiten Platz sehr zufrieden.“ – Max Schachmann

„Wir mussten heute nicht so viel arbeiten, denn das Rennen wurde von den anderen Teams ziemlich gut kontrolliert. Deshalb konnten wir uns dann auf die letzten 30 km konzentrieren. Wir wussten, dass unsere GC Fahrer gut in Form sind, und die Jungs haben sie in den letzten Anstiegen perfekt in der ersten Gruppe positioniert. Max war von dem starken Angriff von Evenepoel ein bisschen überrascht, aber er konnte die Attacke kontern und ist ein sehr gutes Finale gefahren. Es hätte heute fast klappen können, aber das ist Radsport und man muss es nehmen wie es kommt. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden und schauen mit Zuversicht auf die nächsten Etappen.“ – Jean-Pierre Heynderickx, Sportlicher Leiter
@BORAhansgrohe

Sagres – Alto da Fóia (183,9 km)
1 EVENEPOEL Remco (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 4:46:38
2 SCHACHMANN Maximilian (BORA – HANSGROHE) 0:00:00
3 MARTIN Daniel (ISRAEL START – UP NATION) 0:00:02
4 COSTA Rui (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:02
5 WELLENS Tim (LOTTO SOUDAL) 0:00:02
6 LOPEZ MORENO Miguel Angel (ASTANA PRO TEAM) 0:00:05
7 FIGUEIREDO Frederico (ATUM GENERAL / TAVIRA / MARIA NOVA HOTEL) 0:00:08
8 NIBALI Vincenzo (TREK – SEGAFREDO) 0:00:08
9 MOLLEMA Bauke (TREK – SEGAFREDO) 0:00:08
10 ANTUNES Amaro (W52/FC PORTO) 0:00:08
11 KAMNA Lennard (BORA – HANSGROHE) 0:00:14
12 GESCHKE Simon (CCC TEAM) 0:00:14

13 ALMEIDA João (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 0:00:17
14 KWIATKOWSKI Michal (TEAM INEOS) 0:00:27
15 VAN AVERMAET Greg (CCC TEAM) 0:00:33
16 SANCHEZ Luis León (ASTANA PRO TEAM) 0:00:33
17 POLANC Jan (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:51
18 GARCIA DE MATEOS RUBIO Vicente (AVILUDO – LOULETANO) 0:01:00
19 SWIFT Ben (TEAM INEOS) 0:01:02
20 THOMAS Geraint (TEAM INEOS) 0:01:03

Gesamtwertung
1 EVENEPOEL Remco (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 9:42:15
2 SCHACHMANN Maximilian (BORA – HANSGROHE) 0:00:00
3 COSTA Rui (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:02
4 MARTIN Daniel (ISRAEL START – UP NATION) 0:00:02
5 WELLENS Tim (LOTTO SOUDAL) 0:00:02
6 LOPEZ MORENO Miguel Angel (ASTANA PRO TEAM) 0:00:05
7 ANTUNES Amaro (W52/FC PORTO) 0:00:08
8 NIBALI Vincenzo (TREK – SEGAFREDO) 0:00:08
9 MOLLEMA Bauke (TREK – SEGAFREDO) 0:00:08
10 FIGUEIREDO Frederico (ATUM GENERAL / TAVIRA / MARIA NOVA HOTEL) 0:00:08

Vuelta a San Juan 2020

02.02. Etappe 7: San Juan – San Juan (141,3 km)
1 Fernando Gaviria Rendon (Col) UAE Team Emirates 2:58:03
2 Peter Sagan (Svk) Bora – Hansgrohe 0:00:00
3 Alvaro José Hodeg Chagui (Col) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
4 Manuel Belletti (Ita) Androni Giocattoli – Sidermec 0:00:00
5 Hugo Hofstetter (Fra) Israel Start-Up Nation 0:00:00
6 Rudy Barbier (Fra) Israel Start-Up Nation 0:00:00
7 Davide Appollonio (Ita) Amore & Vita – Prodir 0:00:00
8 Sebastian Mora Vedri (Esp) Movistar Team 0:00:00
9 Nelson Soto Martinez (Col) Colombia Tierra de Atletas – GW Bicicletas 0:00:00
10 Marco Benfatto (Ita) Bardiani CSF Faizanè 0:00:00

Endstand Gesamtwertung

1 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck – Quick Step 23:13:59
2 Filippo Ganna (Ita) Nationalmannschaft Italien 0:00:33
3 Oscar Miguel Sevilla Rivera (Esp) Team Medellin 0:01:01
4 Brandon McNulty (USA) UAE Team Emirates 0:01:21
5 Miguel Eduardo Florez Lopez (Col) Androni Giocattoli – Sidermec 0:02:11
6 Nelson Oliveira (Por) Movistar Team 0:02:27
7 Guillaume Martin (Fra) Cofidis 0:02:28
8 Cesar Nicolas Paredes Avellaneda (Col) Team Medellin 0:02:36
9 Gavin Mannion (USA) Rally Cycling 0:02:53
10 Juan Pablo Dotti (Arg) Sindicato de Empleados Publicos de San Juan 0:03:05
Bergwertung: Guillaume Martin (Fra) Cofidis
Sprintwertung: Daniel Omar Juárez (Arg) Agrupación Virgen de Fatima – Saddledrunk
Argentinische Fahrer: Juan Pablo Dotti (Arg) Sindicato de Empleados Publicos de San Juan
Nachwuchswertung: Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck – Quick Step
Mannschaftswertung: Movistar Team

Peter Sagan wird nach schnellem Sprint zum Abschluss der Vuelta a San Juan starker Etappenzweiter
Eine Podiumsplatzierung hatte den Fahrern von BORA-hansgrohe bei der diesjährigen Vuelta a San Juan noch gefehlt. Die 141,3 Kilometer lange siebte Etappe sollte das ändern. Das auf einem flachen Rundkurs durch San Juan ausgetragene Rennen lief von Beginn an auf einen Massensprint hinaus. Zwar versuchten sich im Rennverlauf mehrere Fahrer vom Peloton zu lösen, doch keine Fluchtgruppe konnte einen Vorsprung von mehr als 1:30 Minuten herausfahren. Als der letzte Ausreißer zwölf Kilometer vor dem Ziel gestellt wurde, übernahm Daniel Oss für BORA-hansgrohe die Tempoarbeit, ehe Peter Sagan nach toller Vorarbeit seiner Teamkollegen auf der Zielgeraden um den Sieg sprintete. Auf den letzten Metern gelang es Peter dabei, mit einer hohen Endgeschwindigkeit seine gute Ausgangsposition zu behaupten und sich hinter Fernando Gaviria den zweiten Platz zu sichern – und damit die erste Podiumsplatzierung für BORA-hansgrohe bei der Vuelta a San Juan 2020 einzufahren.
Reaktionen im Ziel
„Das war heute ein sehr schneller Sprint. Ich möchte erneut meinen Teamkollegen danken, die einen exzellenten Job erledigt haben. Dank ihrer Vorarbeit konnte ich mich im Finale sehr gut positionieren. Gaviria war sehr stark, daher glaube ich, dass ich das bestmögliche Resultat herausgeholt habe. Da die Vuelta San Juan nun vorbei ist, möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich bei den Organisatoren und den Fans für diese wundervolle Woche bedanken.“ – Peter Sagan

„Wir wussten von Beginn an, dass es Ausreißer heute schwer haben würden. Aus diesem Grund haben wir uns unsere Kräfte für das Finale aufgespart. Als zwölf Kilometer vor dem Ziel dann der letzte Ausreißer gestellt wurde, hat Daniel Oss das Tempo an der Spitze des Feldes fast im Alleingang hochgehalten, nur um anschließend den Sprint für Peter vorzubereiten. Auf dem letzten Kilometer war Peter dann direkt hinter dem Zug von Gaviria platziert und konnte von dort aus seinen in diesem Jahr bis dato stärksten Sprint fahren. Der zweite Platz war dann eine schöne Belohnung für die Arbeit unserer Mannschaft und auch ein zufriedenstellendes Ende für unseren Auftritt bei der Vuelta a San Juan. Das Team hat sich in vielversprechender Form gezeigt – entsprechend war es eine gute Woche für uns.“ – Ján Valach, Sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Vuelta a San Juan – Etappe 3

Ullum – Punta Negra (15,2 km / EZF)
1 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:19:16
2 Filippo Ganna (Ita) Nationalmannschaft Italien 0:00:32
3 Oscar Miguel Sevilla Rivera (Esp) Team Medellin 0:01:08
4 Nelson Oliveira (Por) Movistar Team 0:01:25
5 Brandon McNulty (USA) UAE Team Emirates 0:01:26
6 Maciej Bodnar (Pol) Bora – Hansgrohe 0:01:27
7 Alexander Evtushenko (Rus) Nationalmannschaft Russland 0:01:28
8 Colin Joyce (USA) Rally Cycling 0:01:40
9 Matteo Fabbro (Ita) Bora – Hansgrohe 0:01:41
10 Gavin Mannion (USA) Rally Cycling 0:01:43

Gesamtwertung
1 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck – Quick Step 7:34:36
2 Filippo Ganna (Ita) Nationalmannschaft Italien 0:00:32
3 Oscar Miguel Sevilla Rivera (Esp) Team Medellin 0:01:08
4 Nelson Oliveira (Por) Movistar Team 0:01:25
5 Brandon McNulty (USA) UAE Team Emirates 0:01:26
6 Maciej Bodnar (Pol) Bora – Hansgrohe 0:01:27
7 Alexander Evtushenko (Rus) Nationalmannschaft Russland 0:01:28
8 Colin Joyce (USA) Rally Cycling 0:01:40
9 Matteo Fabbro (Ita) Bora – Hansgrohe 0:01:41
10 Gavin Mannion (USA) Rally Cycling 0:01:43

Starker sechster Rang für Patrick Konrad in San Sebastian

Traditionellerweise trifft sich das Fahrerfeld bereits am ersten Samstag nach der Tour in San Sebastian zur Klasikoa. Die 227,3 Kilometer rund um San Sebastian sind dabei mit sieben Anstiegen durchaus selektiv und eine Angelegenheit für bergfeste Fahrer. Es dauerte heute eine Weile, bevor sich neun Fahrer, darunter Felix Großschartner von BORA-hansgrohe, vom Feld absetzen konnten. Nach etwas mehr als 40 Kilometern hatte diese Spitzengruppe rund vier Minuten Vorsprung herausgefahren, während im Feld Movistar die Tempoarbeit übernahm. Am zweiten Berg der 1. Kategorie fiel die Ausreißergruppe dann auseinander und nur mehr ein Solist verblieb an der Spitze des Rennens. Doch auch der letzte Ausreißer wurde noch vor der ersten Zieldurchfahrt in San Sebastian gestellt. Auf der ersten Schlussrunde, die über eine steilen 2. Kategorie Berg führte, teile Movistar das Feld, und nur mehr rund 40 Fahrer waren im Rennen um den Tagessieg. Für BORA – hansgrohe waren noch Gregor Mühlberger und Patrick Konrad an der Spitze des Rennens vertreten. T. Skujns und R. Evenepoel attackierten nun im letzten Flachstück und konnte bis zum Anstieg 45 Sekunden Vorsprung herausfahren. Dort setzte sich Evenepoel ab, während im Feld Patrick Konrad attackierte. Die Verfolgergruppe wurde nun sehr klein und nur wenige Fahrer gingen gemeinsam in die Abfahrt. Dort herrschte allerdings Uneinigkeit unter den Verfolgern, die Evenepoel in einen Solosieg ummünzen konnte. Im Sprint der Verfolger sicherte sich Patrick Konrad den starken sechsten Rang.
Reaktionen im Ziel
„Es ist unglaublich schön zu sehen, dass ich nach der Tour wieder den Faden gefunden habe. Ich kann immer noch nicht genau sagen, warum es dort nicht geklappt hat, aber die Stürze haben mich wohl mehr beeinflusst, als wir am Anfang dachten, letztendlich bin ich aber gut aus der Tour rausgekommen. Heute lief es gut. Ich konnte bis ins Finale gut Kraft sparen. Als Evenepoel attackiert hat, hätte ich nicht gedacht, dass das für den Sieg reicht, sonst hätten wir Gregor auch mitfahren lassen. Ich habe im Anstieg attackiert, aber es war nicht so richtig Zug drin, niemand wollte voll durchziehen. Auch in der Abfahrt wollte niemand arbeiten, darum konnten einige Fahrer noch einmal aufschließen und die Gruppe war dann relativ groß im Sprint. Dort hatte ich dann leider etwas Krämpfe und konnte nicht voll durchziehen, aber mit Rang sechs bin ich definitiv zufrieden.“ – Patrick Konrad

„Nachdem wir bei diesem Rennen in den letzten Jahren immer Probleme hatten, fühlt sich dieser sechste Rang wie ein Sieg an. Das Team hat einen tollen Job gemacht, Felix war in der Gruppe, und die anderen haben gearbeitet, um Gregor und Patrick auf die Schlussrunde zu bringen. Ich denke, Gregor hat dann am Ende etwas für die letzten harten Tage bei der Tour zahlen müssen, aber Patrick war bereit. Er hat im letzten Anstieg attackiert und die Gruppe gesprengt. In der Abfahrt wollten dann aber leider nicht alle mitarbeiten. Aber wie gesagt, wir sind glücklich. Und Gratulation an Patrick.“ –Patxi Vila, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

1 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck-QuickStep 5:44:27
2 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 0:00:38
3 Marc Hirschi (Swi) Team Sunweb
4 Gorka Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team
5 Bauke Mollema (Ned) Trek-Segafredo
6 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe
7 Jelle Vanendert (Bel) Lotto Soudal
8 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep
9 Michael Woods (Can) EF Education First
10 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team

Fotos: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com