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Hattrick für Max Schachmann bei der Baskenland-Rundfahrt

4. Etappe:
1 Maximilian Schachmann (Ger) Bora-Hansgrohe 4:03:45
2 Tadej Pogaar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:04
3 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:00:07
4 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:11
5 Marc Hirschi (Swi) Team Sunweb 0:00:19
6 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe
7 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe
8 Ion Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team
9 Valentin Madouas (Fra) Groupama-FDJ
10 Bjorg Lambrecht (Bel) Lotto Soudal
11 Mikel Landa (Spa) Movistar Team
12 Bauke Mollema (Ned) Trek-Segafredo
13 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida
14 Lawson Craddock (USA) EF Education First
15 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates

GC:
1 Maximilian Schachmann (Ger) Bora-Hansgrohe 12:38:26
2 Ion Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team 0:00:42
3 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe
4 Daniel Martínez (Col) EF Education First 0:00:57
5 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:00:58
6 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:01:00
7 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:01:18
8 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida 0:01:20
9 Mikel Landa (Spa) Movistar Team 0:01:25
10 Sergio Henao (Col) UAE Team Emirates 0:01:31

Bei regnerisch kaltem Wetter machte sich das Peloton heute auf die 163,6 km lange vierte Etappe der Baskenland-Rundfahrt von Vitoria-Gasteiz nach Arrigorriaga. Vier Anstiege standen auf dem Programm, unter ihnen eine Steigung der ersten Kategorie nach Bikotz Gane. Gleich zu Beginn legte das Peloton ein relativ hohes Tempo vor und es dauerte etwa eine Stunde ehe sich eine 7-köpfige Spitzengruppe absetzten konnte. Das Feld erlaubte den Ausreißern allerdings nie mehr als vier Minuten Vorsprung. BORA – hansgrohe setzte sich immer wieder an die Spitze des Feldes und vor allem Pawel Poljanski und Cesare Benedetti zeigten sich in dieser Phase sehr aktiv, während im steilen Anstieg nach Bikotz Gane die Ausreißergruppe auseinanderfiel. Bei der letzten Sprintwertung gelang es Patrick Konrad, dem bis dato Gesamtdritten, eine wertvolle Bonussekunde zu holen. Mitchelton-Scott übernahm im Finale die Führungsarbeit, aber Regen und Nebel erschwerten die Jagd auf die zwei verbleibenden Ausreißer. Das Duo an der Spitze konnte sich daher bis 12 km vor dem Ziel behaupten. Auf der nassen Straße gingen einige Kilometer vor Schluss mehrere Fahrer zu Boden, BORA – hansgrohe blieb glücklicherweise verschont. Eine Gruppe von vier Fahrern, unter ihnen Max Schachmann, attackierten auf den letzten 3 km und raste bergab dem Ziel entgegen. Auf der Zielgerade zeigte sich Max einmal mehr als der Stärkste und holte seinen bereits dritten Tagessieg. Damit baute er auch seinen Vorsprung in der Gesamtwertung weiter aus, und hat zudem das Punktetrikot und das Trikot des besten Nachwuchsfahrers verteidigt. Sein Teamkollege Patrick Konrad rückte auf den zweiten Gesamtrang vor, während Emanuel Buchmann immer noch auf Rang sechs liegt. Das Team führt damit auch souverän die Teamwertung an.
Reaktionen im Ziel
„Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Es ist mein dritter Sieg hier und ich kann es noch gar nicht richtig glauben. Die Wetterbedingungen waren heute sehr schlecht, schlechter als vorhergesagt. Es war ziemlich kalt und hat dauernd geregnet. Ich war am Ende ziemlich kaputt, aber auch sehr motiviert durch die Erfolge der letzten Tage. Am Ende war ich in einer perfekten Position auf der Zielgerade und konnte als Erster die Ziellinie überqueren. Morgen wird es sehr schwer werden, aber natürlich werden wir alles daran setzten wieder ein gutes Ergebnis zu holen.“
– Max Schachmann
„Wir haben eine Gruppe von sehr starken Fahrern und es ist manchmal schwer zu entscheiden, für wen das Team fahren soll. Die Jungs haben eine gute Performance abgeliefert und ich muss dem ganzen Team zu ihrem Erfolg heute gratulieren.“
– Jens Zemke, sportlicher Leiter
@BORA

Baskenland-Rundfahrt – Max Schachmann gewinnt Auftaktzeitfahren

1 Maximilian Schachmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:17:10
2 Daniel Martínez (Col) EF Education First 0:00:09
3 Michal Kwiatkowski (Pol) Team Sky 0:00:10
4 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:00:12
5 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:16
6 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe 0:00:19
7 Ion Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team 0:00:22
8 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 0:00:24
9 Geraint Thomas (GBr) Team Sky 0:00:30
10 Hugh John Carthy (GBr) EF Education First 0:00:31
11 Pello Bilbao (Spa) Astana Pro Team 0:00:32
12 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida
13 Lawson Craddock (USA) EF Education First 0:00:34
14 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:00:35
15 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:37

Max Schachmann gewinnt das Einzelzeitfahren zum Auftakt der Baskenland-Rundfahrt
Die 59. Austragung der Baskenland-Rundfahrt begann heute mit einem fast 12 km langen Einzelzeitfahren in Zumarraga, das erste Mal, dass die Rundfahrt mit einem Rennen gegen die Uhr eröffnet wurde. Der Parcours war im ersten Teil nicht besonders anspruchsvoll, wies aber 3 km vor dem Ziel einen 2,3 km langen und durchschnittlich 10 Prozent steilen Anstieg auf. Gregor Mühlberger war der erste BORA – hansgrohe Fahrer, der das Zeitfahren am frühen Nachmittag auf nasser Straße in Angriff nahm, und er benötigte 18:39 für die Strecke. Wenig später folgten Cesare Benedetti und Jay McCarthy. E. Mas setzte eine erste Richtmarke im Ziel mit einer Zeit von 17:34. Doch dann machte sich Patrick Konrad auf den Weg. An der zweiten Zwischenzeit nach der Steigung lag Konrad zwei Sekunden hinter dem bis dahin führenden Mas, konnte auf den letzten Kilometern aber noch zulegen und erzielte eine neue Bestzeit von 17:29. Seine Teamkollegen Max Schachmann und Emanuel Buchmann machten sich als Letzte für das Team auf die Strecke. Max konnte auf dem Parcours seine Stärke demonstrieren und es gelang ihm die Zeit seines Teamkollegen, um weitere 19 Sekunden zu verbessern. Eine Zeit, die heute nicht mehr zu schlagen war und am Ende für den Tagessieg, und damit auch für die Gesamtführung reichte. Emanuel Buchmann zeigte als 15. der Tageswertung ebenfalls eine anspruchsvolle Leistung und rundete damit ein hervorragendes Gesamtergebnis von BORA – hansgrohe ab.
Reaktionen im Ziel
„Dies ist mein dritter Sieg in dieser Saison und ist wirklich etwas Besonderes. Es war ein schweres Einzelzeitfahren und ich wusste nicht, ob ich es schaffen würde, besonders bei einem so starken Feld von guten Fahrern, wie z.B, Alaphilippe. Wir sind hier mit einem sehr starken Team und haben deshalb auch mehrere Optionen. Und natürlich sind wir mit großen Ambitionen hierhergekommen und wollen auch etwas erreichen.“
– Max Schachmann

„Wir haben den Kurs schon gestern mehrmals trainiert, und hatten gesagt, dass wenn es nasse Straßen gibt, wir uns auf einen Fahrradwechsel vorbereiten werden. Dann wurde aber entschieden, nachdem es relativ trocken für Max war, dass er auf dem Zeitfahrrad bleiben sollte. Er ist gut klar gekommen und er ist technisch ein ganz sauberes Zeitfahren gefahren, damit hat er einen super schönen Sieg errungen. Aber auch die GC Fahrer im Team, allen voran Patrick Konrad, haben eine ganz starke Leistung gezeigt. Emanuel Buchmann hat ebenfalls gut abgeschnitten. Jetzt schauen wir mal von Tag zu Tag weiter.“
– André Schulze, sportlicher Leiter
@BORA

Volta a Catalunya: Max Schachmann gewinnt Etappe 5 im Alleingang

1 Maximilian Schachmann (Ger) Bora-Hansgrohe 4:25:45
2 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:00:13
3 Ryan Gibbons (RSA) Dimension Data
4 Daryl Impey (RSA) Mitchelton-Scott
5 Patrick Bevin (NZl) CCC Team
6 Phil Bauhaus (Ger) Bahrain-Merida
7 Jay Mc Carthy (Aus) Bora-Hansgrohe 0:00:15
8 Nairo Quintana (Col) Movistar Team
9 Bjorg Lambrecht (Bel) Lotto Soudal
10 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team
11 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
12 Rafal Majka (Pol) Bora-Hansgrohe
13 Mathias De Witte (Bel) Roompot-Charles
14 Maurits Lammertink (Ned) Roompot-Charles
15 Andrey Zeits (Kaz) Astana Pro Team

GC:
1 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 21:57:05
2 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:14
3 Egan Bernal (Col) Team Sky 0:00:17
4 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:25
5 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:00:46
6 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:56
7 Michael Woods (Can) EF Education First 0:01:42
8 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:01:44
9 Rafal Majka (Pol) Bora-Hansgrohe 0:02:27
10 Marc Soler (Spa) Movistar Team 0:02:36

Maximilian Schachmann feiert beeindruckenden Solosieg auf der 5. Etappe der Katalonien-Rundfahrt
Nach zwei intensiven Bergetappen war die heutige 5. Etappe mit nur einer Bergwertung gleich zu Beginn des Tages, etwas zum Durchatmen für die Klassementfahrer. Wie erwartet setzte sich nach wenigen Kilometern eine Gruppe von vier Fahrern, darunter Max Schachmann von BORA – hansgrohe, vom Feld ab. Die Fluchtgruppe arbeitete gut zusammen und konnte einen maximalen Vorsprung von mehr als zwei Minuten über viele Kilometer halten. Schachmann zeigte sich in bestechender Form und bestimmte immer wieder das Tempo der Gruppe. Der junge Deutsche sammelte auf dem 188 km langen Kurs auch alle Sprintwertungen, was ihm am Ende des Tages das Sprinttrikot einbringen sollte. Etwa 20 km vor dem Ziel hatten die Ausreißer immer noch mehr als eine Minute Vorsprung, doch als das Rennen auf die letzten zehn Kilometer kam, lancierte Max eine perfekt getimte Attacke und setzte sich von seinen ehemaligen Fluchtgefährten entscheidend ab. Mit einer Lücke von nur 40 Sekunden zeigte Schachmann Kampfgeist und spielte auf den letzten Kilometern seine Zeitfahrqualitäten voll aus. Während die anderen Ausreißer vom Feld eingeholt wurden, behauptete Max seinen minimalen Vorsprung in eindrucksvoller Manier vor dem heranfliegenden Hauptfeld. Nach einer meisterhaften Vorstellung sicherte er sich den Etappensieg in Sant Cugat del Valles 13 Sekunden vor M. Matthews. Gleichzeitig übernimmt Schachmann damit auch die Führung in der Punktewertung, ebenfalls vor Matthews.
Reaktionen im Ziel
„Wir sind mit einem klaren Ziel in diese Katalonien-Rundfahrt gegangen, einen Etappensieg. Dieses Ziel haben wir konsequent verfolgt, gestern waren wir nah dran, und heute hat es endlich geklappt. Respekt vor Maximilian, er hat heute eine Weltklasse Leistung abgeliefert.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter

„Ich wusste, dass ich in guter Form bin, daher wollte ich unbedingt einen Etappensieg holen. Nach einem zweiten und vierten Platz wollte ich es heute noch einmal versuchen. Da es nicht mehr so viele Etappen gibt, ging ich noch einmal in die Offensive. Als die Fluchtgruppe attackierte, ging ich mit, und bei 20 km vor dem Ziel wusste ich, dass wir es schaffen können. In der Abfahrt, 10 km vor dem Ziel, habe ich attackiert und bin dann einfach nur noch gefahren. Ich habe alles gegeben, und daher bin ich sehr glücklich über meinen Sieg. Auch das ich das Sprinttrikot übernehmen konnte, freut mich ungemein.“ – Maximilian Schachmann
© BORA – hansgrohe

Max Schachmann gewinnt GP Industria & Artigianato in Italien

Das Pech von gestern machte Maximilian Schachmann heute vergessen und attackierte am letzten Anstieg vor dem Ziel erfolgreich.
1 Maximilian Schachmann (Ger) Bora-Hansgrohe 4:40:03
2 Mattia Cattaneo (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec
3 Andrea Vendrame (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec 0:00:14
4 Paolo Totò (Ita) Sangemini-Trevigiani-MG.Kvis
5 Davide Villella (Ita) Astana Pro Team
6 Giovanni Visconti (Ita) Neri Sottoli–Selle Italia–KTM
7 Evgeny Shalunov (Rus) Gazprom–Rusvelo
8 Matteo Montaguti (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec
9 Eduard Prades (Spa) Movistar Team
10 Lucas Eriksson (Swe) Riwal Readynez Cycling Team

Die 42. Austragung des GP Industria e Artigianato über 199 km rund um Larciano in der Toskana, wurde auf zwei Rundkursen absolviert. Die erste Schleife, die viermal befahren werden musste, war weitgehend flach. Der zweite Rundkurs, der ebenfalls viermal zu bewältigen war, wartete mit zwei Anstiegen auf. Nach dem letzten Anstieg des Tages stand eine 6 km lange Abfahrt bevor, ehe die Fahrer die Ziellinie erreichten. Gleich nach dem Start konnte sich eine Gruppe von sieben Fahrern vom Feld absetzen, und während des Tages einen Vorsprung von maximal fünf Minuten herausfahren. BORA – hansgrohe zeigte sich immer wieder an der Spitze des Pelotons, um den Abstand zu den Ausreißern in einem kontrollierbaren Ausmaß zu halten. Dank der Tempoarbeit des Rennstalls aus Raubling, sowie Groupama FDJ und Neri Sottoli, kam das Rennen mit noch 55 zu fahrenden Kilometern wieder zusammen. Regnerische Wetterbedingungen erschwerten das Ende des Rennens, aber mit 30 km bis zum Ziel gelang es einer 9-köpfigen Gruppe, darunter Cesare Benedetti, sich vom Feld zu lösen. Die Gruppe fuhr einen maximalen Vorsprung von 30 Sekunden heraus. Dahinter im Peloton wurde nun Ernst gemacht, und ein fliegendes Feld jagte den neun Ausreißern hinterher, die mit 13 km bis zum Ziel vom Feld letztendlich gestellt wurden. Wenige Kilometer später nutzten Max Schachmann und M. Cattaneo die Chance für einen Angriff und setzten sich an die Spitze des Rennens. Auf den letzten Metern lieferte sich das Duo einen Zweikampf, den Max für sich entscheiden konnte. Der 25-jährige Berliner holte damit seinen ersten Sieg im BORA – hansgrohe Trikot.
Reaktionen im Ziel
„Gestern bei Strade Bianche hatte ich etwas Pech. Ich hatte einen Defekt in einem unglücklichen Moment und hatte auch Krämpfe. Aber ich habe mich gut erholt und heute ist alles wirklich gut gelaufen. Leider regnete es im Finale, die Straßen waren am Ende nass und etwas glatt. Es ereigneten sich einige Stürze und es war nicht immer leicht, besonders wenn man versucht, eine Attacke zu setzen. Auf dem letzten Anstieg war ich in einer guten Position. Die Kletterer im Feld lancierten mehrere Attacken, aber ich konnte gut mitgehen. Ich wusste, dass ich noch genug Körner hatte, um dann meinen eigenen Angriff zu setzen. Am Ende gewann ich den Zweikampf gegen Cattaneo relativ mühelos. Nach der gestrigen Enttäuschung bin ich besonders glücklich heute den Sieg eingefahren zu haben.“ – Maximilian Schachmann

„Es war kein leichtes Rennen, schwierig zu kontrollieren, aber auf der zweitletzten Runde befand sich Cesare in einer 9-köpfigen Ausreißergruppe. Dann im letzten Anstieg lancierte Max eine Attacke, und es gelang ihm eine Lücke aufzureißen. Zwei unserer Jungs fuhren auch in der Verfolgergruppe, sie konnten die anderen gut kontrollieren und mehrere Angriffe erfolgreich abwehren. Heute hat das ganze Team sehr gut zusammengearbeitet und das Rennen ist für uns perfekt gelaufen.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Starker aber unglücklicher Max Schachmann erreicht Rang 29 bei Strade Bianche

186 harte Kilometer rund um Siena, davon einige Abschnitte auf unbefestigten Straßen, die dem Rennen seinen Namen geben, das ist Strade Bianche. Von Beginn an war das Tempo heute sehr hoch, da es wichtig ist bereits den ersten Sektor in einer der vorderen Positionen im Feld in Angriff zu nehmen. Durch diesen schnellen Beginn dauert es auch über 30 km, bevor sich vier Fahrer vom Feld lösen konnten. Danach ließ es das Feld etwas ruhiger angehen, bevor auf den letzten 100 km das Rennen so richtig eröffnet wurde. Kurz vor Sektor sechs ereignete sich ein Sturz, bei dem BORA – hansgrohe leider gleich zwei seiner Leader verlor, Daniel Oss und Gregor Mühlberger mussten das Rennen aufgeben. Auf dem folgenden und gleichzeitig längsten Abschnitt auf Naturstraßen teilte sich das Peloton und eine kleine Gruppe der Favoriten machte sich auf die Verfolgung der Spitze. Zu diesem Zeitpunkt hatte D. Rosa seine Fluchtgefährten bereits distanziert und kämpfte nun allein um seine Führung. In der Gruppe dahinter zeigte sich Max Schachmann von BORA – hansgrohe in bestechender Form, immer wieder das Tempo bestimmend. Leider stoppte ihn ein Defekt in einem äußerst ungünstigen Moment, und als Folge fiel der junge Deutsche in die zweite Verfolgergruppe zurück. Während Rosa an der Spitze des Rennens eingeholt wurde, attackierte Schachmann erneut aus der zweiten Gruppe, und kämpfte sich mit einer unglaublichen Energieleistung wieder zurück nach vorne. Allerdings setzte genau in diesem Augenblick J. Fuglsang zur entscheidenden Attacke an, und Max verlor abermals den Anschluss an die Spitzengruppe. Danach war er wieder auf sich gestellt und wurde letztlich noch am Schlussanstieg von der zweiten Verfolgergruppe überholt. Vorne zeigte J. Alaphilippe einmal mehr seine Klasse und ließ im Sprint keine Zweifel über den Sieg aufkommen, während Schachmann am Ende völlig entkräftet als 29. die Ziellinie überquerte.
Reaktionen im Ziel
„Tja, was will man machen. Das Rennen liegt mir ja eigentlich und auch auf den Schotterpisten hat alles richtig gut geklappt. Meine Beine waren auch wirklich richtig gut heute, aber dann war der Defekt leider an der absolut dümmsten Stelle. Ich bin zwar danach noch einmal nach vorne gekommen, hätte aber gehofft, dass ich das etwas früher schaffe, um einmal durchschnaufen zu können. Das war leider nichts. Kaum war ich dran, standen wir in der Rampe und es wurde attackiert. Da habe ich dann Krämpfe bekommen und war total am Limit. Die letzten 20 Kilometer Richtung Ziel waren nur noch Kampf, da war ich einfach total leer. Aber positiv ist, dass meine Form wirklich sehr gut ist. Jetzt heißt es erholen und nach vorne schauen.“ – Maximilian Schachmann

Max Schachmann im Dezember 18 auf Mallorca / Photo Gerhard Plomitzer
„Heute war das Glück wirklich nicht auf unserer Seite. Zuerst haben wir in einem Sturz Daniel und Gregor verloren, dann hatte Max auch noch Defekt in einer Situation, als wir die abgefallenen Gruppen noch nicht überholen durften. Er hat dort eigentlich alle Chancen verloren. Dennoch hat er sich zurückgekämpft, und das war wirklich eine Wahnsinnsleistung. Ich denke, jeder konnte sehen, dass Max heute die Beine hatte, um um das Podium mitzukämpfen. Das einzig Gute an dem heutigen Tag ist, dass alle Jungs die in den Sturz verwickelt waren, ok sind.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Klassiker Vorschau 15. – 21.4

VORSCHAU: De Pfeil von Brabant – La Flèche Brabançonne ( 1.HC )

Nach Wochen des Rennsports auf dem Flachland und auf Kopfsteinpflaster in Nordeuropa, fährt das Hauptfeld jetzt nach Süden zu den Hügeln und das erste Rennen auf der Tagesordnung ist De Pfeil von Brabant .
Simon Geschke (GER) kehrt in dieses Rennen zurück, nachdem er Fünfter hier im Jahr 2013 wurde. Er kommt zu diesem klassischen Rennen nach einer Testwoche auf der schweren Vuelta Ciclista al Pais Vasco .

Ihm wird Dries Devenyns (BEL) angeschlossen, der eine große Rolle im Team- Giant – Shimano’s erfolgreichem Frühjahrsklassiker spielte bisher unter anderem als einer der wichtigsten Protagonisten bei Ronde van Vlaanderen war, wo er schließlich mit Platz 14 geendet hat.

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