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ASO 2019 ARDENNES CLASSICS:

Liège, Tuesday, January, 22nd 2019
2019 ARDENNES CLASSICS:
SEE YOU AT HUY… AND IN LIÈGE!

Key points:
 The World’s best puncheurs will vie for the Flèche Wallonne on Wednesday, April 24th. The men and women’s races of Liège-Bastogne-Liège are set on Sunday, April 28th.
 The Doyenne goes back to Liège with a finish inside the city, after 27 editions set in Ans. The Côte de la Redoute and the Côte de la Roche-aux-Faucons are expected to play a key role in the new finale.
 The Flèche Wallonne will see the women’s peloton start for the first time from the city centre of Huy, and the female riders will arrive for the first time inside Liège with the new finish of La Doyenne.

As historical and attached to traditions as they are, the Ardennes classics still manage to bring novelty. The city of Ans was used to welcoming the champions at the end of La Doyenne, in 2019 it will host the start of the 83rd edition of the Flèche Wallonne, a 195.5-km challenge leading to the legendary battle up the Mur de Huy. The stars lining up to succeed Julian Alaphilippe will first tackle the Côte des Forges, a classic from Liège-Bastogne-Liège, before entering the final circuit. They will then face three ascents of the Côte d’Ereffe, the Côte de Cherave and the Mur de Huy.

The puncheurs will also need resilience four days later to come out on top after the 256 km awaiting them for the 105th edition of Liège-Bastogne-Liège. The challenges are as usual concentrated in the second part of the race, with nine climbs in the last 100 km. The Wanne, Stockeu and Haute-Levée triptych comes back with the addition of the Côte de Mont-le-Soie to spice it up. But the main changes come from the finale, redesigned to ensure a finish in the city center. The iconic Côte de la Redoute, the historic Côte des Forges and the always spectacular Côte de la Roche-aux-Faucons (where Luxembourg champions Andy Schleck and Bob Jungels built their successes) will lead the riders to glory.

The women’s peloton will tackle the Flèche Wallonne from Huy on the Wednesday morning. The start will be given for the first time from the Grand-Place, at the bottom of the Mur. The champions will cover a 70-km loop before entering the final circuit. Two ascents of the Côte d’Ereffe, the Côte de Cherave and the Mur de Huy will give them the opportunities to try and topple Anna van der Breggen, in this 118.5-km long 22nd edition.

On Sunday, the Dutch star will discover new grounds for the third women’s race of Liège-Bastogne-Liège. After her two triumphs in Ans, she will head to Liège, for a finish in the city centre after 138.5 km of battle. Van der Breggen and her rivals will face five climbs, beginning with the Côte de Wanne, Côte de Brume and Côte de la Vecquée. They will then battle it out over the Côte de La Redoute and Côte de la Roche-aux-Faucons.

As well as unveiling the courses of the Ardennes classics, the organisers revealed the team selection for the upcoming editions of La Flèche Wallonne and Liège–Bastogne–Liège. The following squads have been selected to compete alongside the 18 WorldTour outfits:

2019 Flèche Wallonne
SPORT VLAANDEREN – BALOISE
WALLONIE BRUXELLES
WANTY – GOBERT CYCLING TEAM
COFIDIS, SOLUTIONS CRÉDITS
EUSKADI BASQUE COUNTRY – MURIAS
ISRAEL CYCLING ACADEMY
RALLY UHC CYCLING

2019 Liège-Bastogne-Liège
SPORT VLAANDEREN – BALOISE
WALLONIE BRUXELLES
WANTY – GOBERT CYCLING TEAM
COFIDIS, SOLUTIONS CRÉDITS
DIRECT ÉNERGIE
TEAM ARKEA – SAMSIC
VITAL CONCEPT – B&B HOTELS

9th edition of the Liège-Bastogne-Liège Challenge: Saturday, April, 27th
The day before the elite race, more than 8,000 amateur riders will be expected on the same race as professionals to challenge the most beautiful Ardennes hills. The three distances on the menu will make sure there is something for riders of all levels: 273 km, 153 km and 75 km.
Information and registration on www.lblchallenge.be
@ASO

Julian Alaphilippe schiesst den Pfeil endlich ab


Julian Alaphilippe (Quickstep-Lidl) beendet die Siegesserie von Alejandro Valverde (Movistar) und gewinnt den Fleche Wallone 2018 vor dem Spanier.
Das Rennen führte über 198km von Seraing nach Huy, das Wetter war fast sommerlich, kaum Wind, viel Sonne und 23 Grad.

Die Fluchtgruppe des Tages bestand aus Cesare Benedetti (Bora-Hansgrohe), Romain Combaud (Delko Marseille Provence KTM), Romain Hardy (Fortuneo-Samsic), Anthony Perez (Cofidis), Anthony Roux (Groupama-FDJ) , Patrick Muller (Vital Concept), Kevin Van Melsen (Wanty-Groupe Gobert) und Antoine Warnier (VB Aqua Protect Veranclassic).
Ihr Maximalvorsprung betrug 5 Minuten und die Strecke führte gegenüber dem Vorjahr auch über die Cote de La Redoute, die traditionell am Sonntag bei LBL wieder befahren werden wird.

Ca. 50 Kilometer vor dem Ziel hatte das Peloton unter Führung von Movistar die Fluchtgruppe gestellt, aber sofort wurden wieder Attacken gefahren und nach einem Angriff von Michael Gogl (TREK) konnten sich Vicenzo Nibali (Bahrain Merida) sowie Jack Haig (Mitchelton-Scott), Tanel Kangert (Astana), Maximilian Schachmann (Quick-Step) und die ehemaligen Ausreißer Roux und Benedetti absetzen. Es war zu spüren, dass viele Mannschaften ein Rezept gegen die Siegesserie von Valverde versuchten, sie wollten seine Mannschaft zur Nachfolgearbeit zwingen und ihn so im schweren Finale zu isolieren.
Fahrer des Tages war wohl Cesare Benedetti (BORA hansgrohe), der in beiden Fluchtgruppen vertreten war und als er 6 Kilometer vor dem Ziel an der vorletzten Steigung zurückfiel, sich in der Abfahrt sofort wieder an die Spitze des Feldes setzte und nun seine ehemaligen Fluchtgefährten jagte, um seinem Teamkameraden Patrick Konrad zu ermöglichen, um den Sieg mitzufahren.

Nibali leistete vorne viel Führungsarbeit und musste 4 Kilometer vor dem Ziel Jack Hailg und Maximilian Schachmann ziehen lassen, seine offensive Fahrweise wurde nicht belohnt, allerdings hatte Movistar in der Verfolgung viel Kräfte investieren müssen.
Unter dem Diktat von Lotto-Soudal fuhr das kleine Peloton durch Huy in Richtung der Mauer und an deren Fuße wurde auch Jack Haig gestellt, nur Schachmann behauptete sich erstaunlicherweise bis 250 Meter vor dem Ziel. Jelle Vanendert (Lotto-Soudal) arbeitete im Feld den ganzen Anstieg für Tim Wellens, der jedoch auf den letzten Metern abreißen lassen musste und Vanendert nun auf eigene Rechnung durchziehen musste. Er holte Schachmann ein, aber an seinem Hinterrad war Julian Alaphilippe, der von Gilbert und Jungels gut plaziert in den Anstieg gebracht wurde. Er zog unwiderstehlich davon und Valverde war etwas zu weit hinten plaziert, als er seinen Konter setzte. Alaphilippe war selbst von Valverde nicht mehr einzuholen, allerdings war dieser bei Überqueren der Ziellinie völlig erschöpft und der Meinung, dass Nibali das Rennen gewonnen hätte und die Fotografen bekamen so nicht die gewünschte Siegerpose zu sehen. Er hatte die Einholung Nibalis nicht mitbekommen und der Funk war im Anstieg wegen der vielen Zuschauer nicht zu verstehen gewesen. Die Freude bei Alaphilippe war um so größer, als ihm klar wurde, dass er der Sieger des Rennens ist.
Schachmann wurde starker Achter und bereitete durch seine Flucht den Sieg des Teamkollegen mustergültig vor.
Patrick Konrad (BORA hansgrohe) konnte sich den zehnten Platz sichern.
Es wäre interessant zu sehen gewesen, was Vanendert ohne seine Arbeit für Wellens für ein Ergebnis erzielt hätte.
Text/Fotos Gerhard Plomitzer

1 Julian Alaphilippe (Fra) Quick-Step Floors 4:53:37
2 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team 0:00:04
3 Jelle Vanendert (Bel) Lotto Soudal 0:00:06
4 Roman Kreuziger (Cze) Mitchelton-Scott
5 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb
6 Bauke Mollema (Ned) Trek-Segafredo
7 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal
8 Maximilian Schachmann (Ger) Quick-Step Floors
9 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale
10 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe 0:00:12


Patrick Konrad sichert sich den 10. Platz auf einem schweren La Fléche Wallonne Kurs

Patrick Konrad sichert sich den 10. Platz auf einem schweren La Fléche Wallonne Kurs.

Die 82. Austragung des belgischen Eintagesrennens sah BORA – hansgrohe Fahrer Cesare Benedetti in den Fluchtgruppen des Tages, die 6km vor dem Ziel gestellt wurde. Unmittelbar vor dem Ziel setzte J. Alaphilippe (Quick-Step Floors) die entscheidende Attacke und sicherte sich vor A. Valverde (Team Movistar) den Sieg, Patrick Konrad belegte als bester BORA – hansgrohe Fahrer einen starken 10. Platz.

Der Kurs
Der Wallonische Pfeil, La Fléche Wallonne, wurde heute zum 82. Mal ausgetragen. Startort war in diesem Jahr die Stadt Seraing, von dort aus ging es für das Peloton über knapp 200km in die Provinz Lüttich, hinauf auf den Mur de Huy, ein 1,3km kurzer, aber mit durchschnittlich 9,6% Steigung, ein äußerst harter Anstieg. Diesen Schlussanstieg kannten die Fahrer, galt es Mur de Huy im Rennen schon zweimal zu bewältigen, wie auch acht weitere anspruchsvolle Anstiege, einer der bekanntesten, La Redoute, 2km lang mit 8,9% Steigung im Durchschnitt.

Teamtaktik
BORA – hansgrohe ging mit einer offensiven Taktik in das heutige Eintagesrennen. Mit einer kletterstarken Mannschaft hatte das Team aus Bayern mehrere Optionen, für das Finale konzentrierte man sich, mit Österreicher Patrick Konrad und dem Australier Jay McCarthy ein gutes Ergebnis einzufahren. Zuvor sollte entweder Pawel Poljanski oder Cesare Benedetti in einer Fluchtgruppe vertreten sein, Teamkollegen Gregor Mühlberger, Emanuel Buchmann und Rafal Majka hatten die Aufgabe das Finale offensiv zu gestalten.

Das Rennen
Nach nur wenigen Kilometern setzte sich eine Gruppe von acht Fahrern, mit ihnen BORA – hansgrohe Fahrer Cesare Benedetti mit vier Minuten vom Feld ab. Als die Spitzengruppe zum ersten Mal den Anstieg Mur de Huy in Angriff nahm, genossen sie immer noch einen Vorsprung von einer Minute. Im Hauptfeld übernahmen Team Movistar und Team Sky die Kontrolle und versuchten die Lücke zu schließen, was ihnen 45km vor dem Ziel gelang.

Cesare Benedetti blieb immer noch an der Spitze des mittlerweile verkleinerten Hauptfeldes und bestimmte das Tempo, seine Teamkollegen Rafal Majka und Gregor Mühlberger waren ebenfalls in den vorderen Positionen des circa 20-Mann starkem Hauptfeld. Bei noch 37km zu fahren, bildete sich erneut eine Spitzengruppe und wieder war BORA – hansgrohe Fahrer Cesare Benedetti in dieser vertreten. Diese Gruppe konnte sich bis kurz vor dem Anstieg auf den Mur de Huy halten, Cesare ließ sich zurückfallen, um seinen Teamkollegen Patrick Konrad, Emanuel Buchmann und Jay McCarthy zu helfen. Ein spannendes Finale war geprägt von vielen Attacken, J. Alaphilippe (Quick-Step Floors) setzte auf den letzten Metern die entscheidende und sicherte sich den Sieg vor Letztjahres Sieger A. Valverde (Team Movistar). Nur wenige Sekunden hinter dem Sieger querte Patrick Konrad als bester BORA – hansgrohe Fahrer auf Platz 10 die Ziellinie. Jay McCarthy sicherte sich den 21. Platz, Teamkollege Emanuel Buchmann wurde 26..

Ergebnis
01 J. Alaphilippe 4:53:37
02 A. Valverde +0:04
03 J. Vanendert +0:06
10 P. Konrad +0:12

Reaktionen im Ziel
„Mit der Anzahl an guten Bergfahrern wollten wir offensiv das Rennen gestalten. Mit Cesare hatten wir einen in der Spitzengruppe, und im späteren Verlauf hat sich eine 20 Mann starke Gruppe vom Feld abgesetzt in denen Rafal und Gregor vertreten waren. In der Abfahrt gelang es sechs Fahrern, wieder inklusive Cesare, sich abzusetzen und waren bis 6km vor dem Ziel an der Spitze. Auch im Feld waren wir mit mehreren Attacken aktiv und Patrick konnte im finalen Anstieg auf die Mur de Huy einen tollen zehnten Platz herausfahren, was ein wirklich gutes Ergebnis ist. Die Teamleistung war heute besonders stark und offensiv, für diese starke Leistung hätten die Jungs mehr Top-Ergebnisse verdient.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter

„Ich bin mit meinem zehnten Platz ganz zufrieden, dass Team hat heute eine starke Performance gezeigt und hart gearbeitet. Wir konnten unseren Plan umsetzen und mit unseren Attacken kamen viele Teams unter Zugzwang. Der neue Kurs hat das Rennen spannend gemacht und ich denke, dass wir aufgrund unserer Teamarbeit eigentlich Plätze weiter vorne verdient hätten, aber das ist Radsport und nun konzentrieren wir uns auf Lüttich.“ – Patrick Konrad

Hier finden Sie alle Bilder zum Rennen, Photo Credit:
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto