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BORA – hansgrohe bindet Jordi Meeus langfristig

Der Belgier verlängert seinen Vertrag vorzeitig bis Ende 2024. Auch Patrick Gamper und Martin Laas verlängern ihre Verträge um jeweils ein Jahr.

„Es freut mich sehr, dass wir den Vertrag mit Jordi schon früh verlängern konnten. Er hat sich in seinem ersten Profijahr hervorragend entwickelt, hatte eine wichtige Rolle im Lead-out, hat aber auch schon selbst Rennen gewonnen. Wir sehen da sehr viel Potenzial und möchten ihn in den kommenden Jahren als Sprinter aufbauen. Er wird also schon in der nächsten Saison öfter auf Ergebnis fahren.

Auch Patrick Gamper möchten wir die eine oder andere Möglichkeit geben, selbst auf Ergebnis zu fahren. Bisher hatte er vorwiegend Helferdienste zu verrichten, diese Rolle wird er auch in Zukunft haben, aber eben nicht nur. Wir möchten ihn dabei unterstützen, auch mal selbst das Heft in die Hand zu nehmen.

Zu Martin Laas kann ich sagen, dass er ein wirklich sehr verlässlicher Fahrer und eine wichtige Stütze im Lead-out geworden ist. Diese Rolle wird er beibehalten und seine Erfahrungen in die unterschiedlichen Sprintzüge einbringen. Es wird Rennen geben, wo auch mal Martin unser Sprinter sein wird, aber sein Fokus liegt klar auf dem Lead-out.“ – Ralph Denk, Team Manager

„Es ist wirklich großartig zu sehen, wie viel Vertrauen das Team in mich hat und dafür möchte ich vor allem Ralph Denk danken. Ich bin superhappy, dass ich meine Entwicklung weiter gemeinsam mit BORA – hansgrohe in Angriff nehmen kann. Das Umfeld hier ist für mich optimal, das hat man schon in diesem Jahr gesehen, denn sonst hätte ich den Einstieg in die WorldTour nicht so gut managen können. Ich bin richtig heiß darauf, mich weiter zu verbessern und ich weiß, BORA – hansgrohe ist da das richtige Team für mich. Wohin die Reise geht, wird man sehen, als Sprinter hat man immer hochgesteckte Ziele, aber ich bin noch jung und ich werde einen Schritt nach dem andern gehen.“ – Jordi Meeus

„Den Schritt zu den Profis gerade 2020 zu machen, war aufgrund von Corona sicher nicht einfach. Dennoch habe ich mich gut entwickeln können und wurde bei BORA – hansgrohe sehr gut aufgenommen. Ich denke, ich passe gut in das Team und ich freue mich sehr darauf, mich als Fahrer weiter zu entwickeln. Die Unterstützung hier ist perfekt und die kommenden Jahre werden zeigen, inwiefern ich mich weiter steigern kann.“ – Patrick Gamper

Photo by Plomi

„Meine ersten beiden Jahre bei BORA – hansgrohe waren für mich eine großartige Erfahrung, darum freue ich mich auch sehr, zumindest für ein weiteres Jahr hier fahren zu dürfen. Ich möchte mich für die Unterstützung bei Ralph Denk, aber auch beim gesamten Team bedanken. Es scheint, als würde sich für 2022 viel verändern und es ist schön zu sehen, dass das Team weiter Vertrauen in mich setzt. Ich bin sicher, auch in der kommenden Saison die Jungs gut unterstützen zu können. Es macht einfach Spaß bei BORA – hansgrohe zu fahren.“ – Martin Laas

Critérium du Dauphiné – Etappe 1

Issoire – Issoire (182 km)

1 BRENT VAN MOER (LOTTO SOUDAL) 4:13:00
2 SONNY COLBRELLI (BAHRAIN VICTORIOUS) 0:00:25
3 CLEMENT VENTURINI (AG2R CITROEN TEAM) 0:00:25
4 JASPER STUYVEN (TREK – SEGAFREDO) 0:00:25
5 KADEN GROVES (TEAM BIKEEXCHANGE) 0:00:25
6 NILS POLITT (BORA – HANSGROHE) 0:00:25
7 MICHAL KWIATKOWSKI (INEOS GRENADIERS) 0:00:25
8 KASPER ASGREEN (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 0:00:25
9 ALEX ARANBURU DEBA (ASTANA – PREMIER TECH) 0:00:25
10 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:00:25

Gesamtwertung
1 BRENT VAN MOER (LOTTO SOUDAL) 4:12:49
2 SONNY COLBRELLI (BAHRAIN VICTORIOUS) 0:00:30
3 CLEMENT VENTURINI (AG2R CITROEN TEAM) 0:00:32
4 PATRICK GAMPER (BORA – HANSGROHE) 0:00:33
5 JASPER STUYVEN (TREK – SEGAFREDO) 0:00:36
6 KADEN GROVES (TEAM BIKEEXCHANGE) 0:00:36
7 NILS POLITT (BORA – HANSGROHE) 0:00:36
8 MICHAL KWIATKOWSKI (INEOS GRENADIERS) 0:00:36
9 KASPER ASGREEN (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 0:00:36
10 ALEX ARANBURU DEBA (ASTANA – PREMIER TECH) 0:00:36

Rang sechs für Nils Politt zum Auftakt des Critérium du Dauphiné

Die erste Etappe des Critérium du Dauphiné war ein ständiges Auf und Ab rund um Issoire. Nicht weniger als sieben Anstiege warteten auf den 182 Kilometern auf das Feld, wobei am Ende eine Zielrunde dreimal zu absolvieren war. Das Rennen war also heute schwer zu kontrollieren und Patrick Gamper nutzte diese Möglichkeit, um sich in die Fluchtgruppe des Tages zu begeben. Schnell hatte das Quartett an der Spitze einen Vorsprung von mehr als vier Minuten. Während einer der Ausreißer früh den Anschluss verlor, kämpfte Patrick tapfer bis zum letzten Anstieg des Tages. Dort setzte Van Moer den entscheidenden Angriff und holte am Ende etwas überraschend den Tagessieg. Patrick Gamper wurde rund 10 Kilometer vor dem Ziel eingeholt, Nils Politt erreichte am Ende noch Rang sechs beim Sprint aus der ersten Verfolgergruppe.

Reaktionen im Ziel
„Die Gruppe lief sehr gut und 30 Kilometer vor dem Ziel dachte ich schon, dass wir eine Chance hätten. Van Moer war einfach der Stärkere heute, als er im steilsten Stück attackierte, dachte ich zuerst, dass ich oben raus noch einmal hinfahren könnte, hatte aber keine Chance mehr. Das ist natürlich bitter, wenn man sieht, dass er am Ende durchkommt. Aber meine Leistung war heute dennoch gut, denke ich.“ – Patrick Gamper

„Ich hatte mich den ganzen Tag über gut gefühlt und wir haben am Ende entschieden, dass ich im Sprint noch reinhalte. Patrick und Pösti haben mich super in Position gefahren, aber ich war in der letzten Kurve etwas zu weit außen und konnte nicht gleich antreten. Dennoch bin ich heute sehr zufrieden.“ – Nils Politt

„Ich glaube, man kann den Tag als Erfolg verbuchen. Wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Patrick ging in die Gruppe, wie wir das geplant hatten und ist ein sehr gutes Rennen gefahren. Dass einer Stärker ist, kann passieren, da gibt es keinen Vorwurf. Alle anderen sind sicher ins Ziel gekommen und Nils hat am Ende noch gut reingehalten.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

At 23 years old, Brent Van Moer has already experienced pain and glory on the roads of the Critérium du Dauphiné. The young Belgian talent from Lotto Soudal claimed an impressive solo victory on stage 1 of the 2021 edition, a few months after he crashed out of the 2020 Dauphiné on the very first day. Vant Moer went for the early breakaway, summited first the different climbs around Issoire and eventually dropped all his companions to ride to victory ahead of the raging bunch led by Sonny Colbrelli (Bahrain Victorious) and Clément Venturini (AG2R Citroën). What a way to claim his first professional victory, along with the yellow and blue jersey, the white jersey, the polka-dot jersey, the green jersey and the first combativity award in the history of the Dauphiné!
4 riders in the breakaway

The 147 riders participating in the 73rd Critérium du Dauphiné take the start under the Sun in Issoire. After 5km of battle, the Austrian Patrick Gamper (Bora-Hansgrohe) gets away from the bunch and three more attackers join him at the front: Brent Van Moer (Lotto-Soudal), Ian Garrison (Deceuninck-Quick Step) and Cyril Gautier (B&B-Vital Concept). The four leaders open a 4’ gap at km 28.

Alexander Kristoff’s UAE Team Emirates and Sonny Colbrelli’s Bahrain Victorious are the first teams to react in the peloton. But the breakaway companions push their advantage: 5 minutes atop the first ascent of the day, côte de Bergonne (km 65.7), where Brent Van Moer collects his first KOM point on his way to claiming the first polka-dot jersey of the Dauphiné.

Van Moer takes the polka dots…

The first yellow and blue jersey also attracts lots of ambitions and Trek-Segafredo also work at the front of the bunch but their leader Mads Pedersen struggles in the first ascents of the day. Ian Garrison is dropped from the breakaway and the peloton catch him as they cross the finish line for the first time (km 107.7) with a gap of 4’30’’.

At the front, Van Moer keeps chasing the KOM points and summits the different climbs ahead of his remaining companions. With 7 points under his belt after the second Côte du château de Buron – Col de la Croix des Gardes sequence, he is set to take the first polka-dot jersey if he reaches the finish without trouble… In the 2020 Dauphiné, the young Belgian already went for the first breakaway and he crashed out of the race during stage 1.

And the leader’s jersey!
The leading trio hold on to a 3’05’’ advantage as they enter the final 37.1km lap. Van Moer proves again to be the strongest on the climbs and goes solo inside the last 15km while UAE Team Emirates lose their options with Brandon McNulty (mechanical) and Alexander Kristoff (dropped in the final climbing sequence). Other sprinters can’t keep up like Fabio Jakobsen (Deceuninck – Quick-Step).

Van Moer maintains an advantage of 50’’ over the top of the final climb, with 12km to go. He still leads by 38’’ as he enters the last kilometre. More than enough to fend off the bunch and claim an impressive maiden victory.

Salzburgring – Der „Tag des Rades“ Zeitfahren Elite

Tagesschnellster war wie erwartet Topfavorit Patrick Gamper, der als World-Tour-Fahrer aber durchaus Druck verspürt hatte. „Wenn du da als Profi mitfährst, kannst du eigentlich nur verlieren“, erklärte der 23-jährige Tiroler, der sich in 14:45,42 Min. dennoch den Sieg zwei Sekunden vor dem nur 21-jährigen Oberösterreicher Tobias Bayer sicherte. Während bei den Herren also die Youngsters dominierten, setzte sich im Damen-Rennen die Routine durch. Manuela Hartl gewann in 17:16,12 Minuten klar vor Astrid Lamprecht − und das mit stolzen 44 Jahren.


Foto: Gerhard Plomitzer

1. 88 GAMPER Patrick 1997 AUT BORA – Hansgrohe 14:45,42 53,0 km/h
Rd1: 0:05:02,86 Rd2: 0:04:51,80 Ziel: 0:04:50,75

2. 76*BAYER Tobias 1999 AUT Tirol KTM Cycling Tea 14:47,69 [+0:02,27] 52,9 km/h
Rd1: 0:05:04,41 Rd2: 0:04:52,52 Ziel: 0:04:50,75

3. 67 HIRSCHBICHLER Johannes 1993 AUT UNION Raiffeisen Rad 14:52,02 [+0:06,60] 52,6 km/h
Rd1: 0:04:58,38 Rd2: 0:04:56,03 Ziel: 0:04:57,61

4. 54*VERASZTO Maximilian 1999 AUT Tirol KTM Cycling Tea 14:55,39 [+0:09,97] 52,4 km/h
Rd1: 0:05:04,07 Rd2: 0:04:55,73 Ziel: 0:04:55,58

5. 43 RITZINGER Felix 1996 AUT WSA KTM Graz 15:02,53 [+0:17,11] 52,0 km/h
Rd1: 0:05:04,06 Rd2: 0:04:58,35 Ziel: 0:05:00,11

6. 82*WILDAUER Markus 1998 AUT Tirol KTM Cycling Tea 15:03,16 [+0:17,74] 51,9 km/h
Rd1: 0:05:14,25 Rd2: 0:04:56,43 Ziel: 0:04:52,48

7. 89 AUER Daniel 1994 AUT WSA KTM Graz 15:04,17 [+0:18,75] 51,9 km/h
Rd1: 0:05:02,45 Rd2: 0:05:00,38 Ziel: 0:05:01,33

8. 73 HATZ Christopher 1991 GER Hrinkow Advarics Cycl 15:09,20 [+0:23,78] 51,6 km/h
Rd1: 0:05:06,86 Rd2: 0:05:02,71 Ziel: 0:04:59,62

9. 70*SCHMIDBAUER Maximilian 2001 AUT WSA KTM Graz 15:12,41 [+0:26,99] 51,4 km/h
Rd1: 0:05:05,57 Rd2: 0:05:05,00 Ziel: 0:05:01,83

10. 44*LIPOWITZ Florian 2000 GER Tirol KTM Cycling Tea 15:13,76 [+0:28,34] 51,4 km/h
Rd1: 0:05:08,25 Rd2: 0:05:02,44 Ziel: 0:05:03,06

11. 56*KABAS Maximilian 2001 AUT WSA KTM Graz 15:14,90 [+0:29,48] 51,3 km/h
Rd1: 0:05:13,42 Rd2: 0:05:02,15 Ziel: 0:04:59,33

12. 32 HOFER Andreas 1991 AUT Hrinkow Advarics Cycl 15:15,33 [+0:29,91] 51,2 km/h
Rd1: 0:05:12,27 Rd2: 0:05:02,07 Ziel: 0:05:00,98

13. 71 ZOIDL Ricardo 1988 AUT Team Felbermayr Sim 15:17,88 [+0:32,46] 51,1 km/h
Rd1: 0:05:08,88 Rd2: 0:05:03,46 Ziel: 0:05:05,53

14. 36 KUEN Maximilian 1992 AUT Team Vorarlberg Santi 15:21,32 [+0:35,90] 50,9 km/h
Rd1: 0:05:11,29 Rd2: 0:05:07,24 Ziel: 0:05:02,79

15. 77 ECHTERMANN Leon 1997 GER Maloja Pushbikers 15:21,95 [+0:36,53] 50,9 km/h

Mit der Verpflichtung von Patrick Gamper vervollständigt BORA – hansgrohe seinen Kader für 2020


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
Der 22-jährige Österreicher erhält bei BORA – hansgrohe seinen ersten Profivertrag. Gamper gilt als ausgewiesener Roller, der seine Stärken im flachen Gelände hat. Mit seiner Verpflichtung hat der Raublinger Rennstall auch seine Kaderplanung für 2020 abgeschlossen.

„Ich muss sagen, dass es mit dem Wechsel in die WorldTour jetzt doch noch geklappt hat, war eine wunderschöne Überraschung für mich, und dass es auch noch mein absolutes Wunschteam, BORA – hansgrohe, geworden ist, ist umso schöner. Natürlich habe ich etwas Respekt vor der Aufgabe, die WorldTour ist doch eine ganz andere Nummer, aber in einem der Topteams sollte die Anpassung an das neue Niveau gut zu schaffen sein. Ich bin wirklich gespannt auf das Umfeld, BORA – hansgrohe ist unglaublich professionell, da fühle ich mich sehr gut aufgehoben. Natürlich hilft auch, dass schon einige Österreicher im Team unter Vertrag sind. Ich bin überglücklich, freue mich auf die neue Herausforderung und weiß, dass ich auf meinem Weg die bestmögliche Unterstützung bekomme.“ – Patrick Gamper

„Patrick ist ein junger Fahrer, der vor allem im flachen Gelände sehr gute Qualitäten als Roller hat. Er wird unseren Sprintzug verstärken und vorrangig Helferdienste leisten. Natürlich wollen wir auch ihn weiterentwickeln, seine Stärken forcieren. Es wird etwas dauern bis er sich an das WorldTour Niveau gewöhnt hat. Wir werden ihm die nötige Zeit geben, um Erfahrung zu sammeln, sicherlich auch bei dem einen oder anderen Rennen in Belgien. Als Österreicher wird er sich sicherlich schnell bei uns integrieren, wir haben ja schon den einen oder anderen Landsmann von ihm im Team.“ – Ralph Denk, Team Manager

Kader 2020: Pascal Ackermann (Ger), Erik Baska (Svk), Cesare Benedetti (Ita), Maciej Bodnar (Pol), Emanuel Buchmann (Ger), Marcus Burghardt (Ger), Jempy Drucker (Lux), Matteo Fabro (Ita), Patrick Gamper (Aut), Oscar Gatto (Ita), Felix Großschartner (Aut), Lennard Kämna (Ger), Patrick Konrad (Aut), Martin Laas (Est), Rafal Majka (Pol), Jay McCarthy (Aus), Gregor Mühlberger (Aut), Daniel Oss (Ita), Lukas Pöstlberger (Aut), Pawel Poljanski (Pol), Juraj Sagan (Svk), Peter Sagan (Svk), Maximilian Schachmann (Ger), Ide Schelling (Ned), Andreas Schillinger (Ger), Michael Schwarzmann (Ger), Rüdiger Selig (Ger)
© BORA – hansgrohe

Traum-Zeitfahr-EM – Brändle verpasst Medaille knapp

Am zweiten Tag der Rad-Europameisterschaften in Herning, Dänemark, zeigten die ÖRV-AthletInnen mit ausgezeichneten Ergebnissen in den Zeitfahrbewerben auf: Alle Athleten schafften den Sprung in die Top-Ten! Martina Ritter wurde Fünfte, die U23-Fahrer Patrick Gamper und Markus Freiberger belegten die Plätze sechs und sieben. Und zum Abschluss verpasste Matthias Brändle bei den Profis eine Medaille nur um Sekunden und wurde Vierter!

Starker Regen beeinträchtigte die Rennen der Elite-Damen und U23-Herren. Beide Kategorien hatten eine Distanz von 31,5 flachen Kilometern zu bewältigen. Bei den Elite-Damen sorgte Martina Ritter mit dem fünften Platz für eine Sensation. Sie lag nur 2:06 Minuten hinter der alten und neuen Europameisterin Ellen Van Dijk aus den Niederlanden. Silber holte sich Ann-Sophie Duyck (BEL) vor Olympiasiegerin Anna Van der Breggen (NED). „Wenn Träume wahr werden. Ich war sprachlos! Vor der Europameisterschaft hab ich noch gesagt, dass alles, was noch kommt nur mehr eine Draufgabe auf diese erfolgreiche Saison ist. Und jetzt dieser fünfte Platz“, jubelte Ritter im Ziel.

U23-Fahrer stark!
Auch die U23-Herren konnten mit ihrem Rennen mehr als zufrieden sein. Patrick Gamper holte den sechsten (plus 1:30 Minuten), sein ÖRV-Teamkollege Markus Freiberger mit 1:37 Minuten Rückstand den siebenten Platz. „Und bei Markus wäre noch der fünfte Rang möglich gewesen. Er hat den zwei Minuten vor ihm gestarteten Portugiesen rund zwei Kilometer vor dem Ziel eingeholt. Der hat ihn aber nicht gesehen und Markus ist die Kurve hinter ihm zu eng angefahren. Da kam er leider zu Sturz und ruinierte sich die Schaltung, die er auf den letzten zwei Kilometern, die leicht bergab führten, gebraucht hätte. Da hat er sicher 30 Sekunden liegen gelassen“, beschreibt Nationaltrainer Franz Hartl, der sich über eines der besten Zeitfahren der Geschichte der österreichischen U23-Herren freuen durfte. Den EM-Titel gewann der Däne Kasper Asgreen vor seinem Landsmann Mikkel Bjerg mit einer Sekunde Vorsprung. Bronze sicherte sich der Franzose Edoardo Affini (plus 31 Sekunden).

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Olympiasieger Viviani siegt in Wien, Vanmarcke in Gelb


Etappensieg für Elia Viviani

Dass nicht nur Berge für Entscheidungen sorgen können sondern auch der Wind, zeigte die flache 1. Etappe der 69. Österreich Rundfahrt von Graz nach Wien (196km). Nach einem Sturz im Hauptfeld, der sich bei starkem Seitenwind ereignete, verloren viele Gesamtfavoriten viel Zeit. Den Etappensieg im Sprint der rund 30köpfigen Spitzengruppe sicherte sich Olympiasieger Elia Viviani. Der belgische Vizemeister Sep Vanmarcke eroberte das Gelbe Führungstrikot und Stephan Rabitsch schlüpfte ins Bergtrikot!


Sep Vanmarcke im Gelben Trikot

Starker Gegen- und Seitenwind waren heute bei perfekten Temperaturen nach dem Start in der steirischen Landeshauptstadt Graz ständige Begleiter der Profis. Bis 35 Kilometer nach dem Start formierte sich die erste Spitzengruppe des Tages. Fünf Fahrer – Dominik Hrinkow (Hrinkow Advarics Cycleangteam), Peter Kusztor Amplatz (Amplatz – BMC), Stephan Rabitsch (Team Felbermayr Simplon Wels), Patrick Gamper (Tirol Cycling Team) und Hans Jörg Leopold (WSA-Greenlife) – setzten sich ab. Nachdem Hrinkow den Anschluss verlor, schaffte Delko-Profi Gatis Smukulis nach Mönichkirchen am zwölf Kilometer langen Anstieg zum Wechsel den Anschluss an die Spitze. Unmittelbar nach der Bergwertung, die Rabitsch gewann, setzten sich Smukulis und Rabitsch bei der Abfahrt ab und Gamper schaffte noch den Anschluss; dahinter lagen Leopold und Kusztor. Das Feld hatte bei der einzigen „Wiesbauer“-Bergwertung einen Rückstand von rund fünf Minuten.

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Dennis siegt in Innervillgraten: „Bin wieder im Rennen um den #TotA-Gesamtsieg“

Auch ohne die ersten 40 Kilometer – wegen Schneefall am Brenner wurde der Start von Innsbruck nach Sterzing verlegt – entwickelte sich auf der 2. Etappe der „Tour of the Alps“ (2.HC) ein Radsportkrimi. Am Ende siegte ein großer Name: BMC-Profi Rohan Dennis setzte sich im Bergaufsprint im Osttiroler Villgratental gegen Thibaut Pinot durch. Der Franzose übernahm die Gesamtführung.

Nicht die Sonne sondern der Schnee war heute bei der „Tour of the Alps“ der Wegbegleiter der Profis. Aber für einen Profi schien auf der 2. Etappe der neuen Euregio-Tour von Sterzing nach Innervillgraten trotzdem die Sonne: Weltmeister und Olympiasieger Rohan Dennis feierte einen eindrucksvollen Etappensieg und schob sich mit der beeindruckenden Leistung in die erste Reihe der Aspiranten für den Gesamtsieg. Dennis besiegte im Sprint des dezimierten Hauptfeldes Thibaut Pinot (FDJ), der sich im Vergleich zu gestern verbesserte und dank der Zeitbonifikation das Führungstrikot übernahm. Der dritte Etappenplatz ging an den Italiener David Ballerini (Androni-Sidermec).

Die Wetterprognose sagte Schnee voraus und er kam leider. Durch die schlechten Witterungsbedingungen, vor allem am Brenner Pass, musste die heutige Etappe verkürzt werden und konnte daher auch nicht wie geplant über die Europabrücke führen. Die Organisatoren sowie die UCI-Kommissäre waren einer Meinung und setzten die Sicherheit der Profis an die erste Stelle. Deshalb wurde der Etappenstart von Innsbruck nach Sterzing verlegt.

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Team Vorarlberg Youngster Patrick Jäger Fixstarter der Radweltmeisterschaft in Doha / Katar!!!

Fotos Team Vorarlberg

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Patrick Jäger after the finish line
Patrick Jäger wurde vom Österreichischen Radsportverband für die Radweltmeisterschaften in Doha / Katar für das U23 Straßenrennen nominiert – der Lohn harter Arbeit!

Gemeinsam mit seinem Trainingskollegen Matthias Brändle (Team IAM Cycling), vertreten somit zwei Vorarlberger die Farben für Österreich an der diesjährigen Rad WM in Doha in Katar. Gesamt werden 14 Athleten und Athletinnen aus Österreich zu den Titelkämpfen entsendet.

Patrick Jäger wird am Donnerstag 13. Oktober seinen Auftritt haben. Im U23 Rennen über 166 Kilometer stehen ihm Daniel Auer, Lukas Schlemmer, Sebastian Schönberger und Patrick Gamper zur Seite – eine starke und schlagkräftige Mannschaft für dieses super schnelle und technisch anspruchsvolle Rennen am Persischen Golf. Das Straßenrennen findet auf einem flachen 15,3 Kilometer langen Rundkurs statt, welcher auch über die künstliche Insel „The Pearl“ führt. Ein Scharfrichter wird hier der Wind von Meeresseite sein, aber auch die vielen Kreisverkehre und starken Kurven.

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Patrick Jäger back

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Patrick Jäger

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Patrick Jäger_hard job on bike

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Trikot NEU Jäger

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ÖRV nominiert Kader für Rad-WM in Katar: Haller, Eisel, Brändle bestreiten Straßenrennen

Die 83. UCI-Straßen-Weltmeisterschaften werden von 9. bis 16. Oktober 2016 in Doha in Katar stattfinden. Die Weltmeisterschaften setzen sich aus insgesamt zwölf Wettbewerben zusammen. Der ÖRV schickt 14 Athleten und Athletinnen zu den Titelkämpfen.

Der extrem flache Kurs in Doha ist wie geschaffen für Sprinter und Windkantenspezialisten. Die Einzelzeitfahren und die Straßenrennen der Junioren und Juniorinnen sowie der U23-Fahrer verlaufen ausschließlich auf einem 15,3 Kilometer langen Rundkurs über die künstliche Insel „The Pearl“, die Straßenrennen von Frauen und Männern sowie das Einzelzeitfahren der Männer führen zudem in den Süden und Norden von Doha. Höhenmeter findet man auf sämtlichen Strecken vergeblich, dafür ist mit starkem Wind entlang des Meeres zu rechnen. Eine Herausforderung beim Straßenrennen der Profis bieten zudem 24 Kreisverkehre und drei scharfe Kurven.

Alle für Marco Haller
Für das Straßenrennen der Profis wurden der Kärntner Marco Haller, der Steirer Bernhard Eisel und der Vorarlberger Matthias Brändle, der auch das Einzelzeitfahren bestreitet, aufgestellt. „Marco Haller soll eine Top-Platzierung holen und Matthias Brändle und vor allem der routinierte Bernhard Eisel ihn so gut wie möglich ins Finale bringen“, sagt ÖRV-Teamchef Franz Hartl. Gespräche gab es mit allen WorldTour-Fahrern, ergänzt er: „Aber die lange Saison hat Spuren hinterlassen: Michael Gogl und Georg Preidler, der das Teamzeitfahren fährt, haben von sich aus abgesagt – sie haben zu viele Renntage in den Beinen.“

Daniel Auer große U23-Hoffnung
Bei den U23-Fahrern gilt Wels-Profi Daniel Auer als die große Hoffnung: Er gewann in diesem Jahr bei der Nations Cup-Rundfahrt in Tschechien eine Etappe und sicherte sich bei der Österreich Rundfahrt in Stegersbach hinter Ruffoni den zweiten Etappenplatz; einmal wurde er zudem Fünfter im Sprint. Ihm zur Seite stehen die Tiroler Nachwuchshoffnung Patrick Gamper, der auch das Einzelzeitfahren in Angriff nimmt, der Vorarlberger Klassikerspezialist Patrick Jäger, sowie Lukas Schlemmer (2. beim diesjährigen Ö-Tour-Prolog auf das Kitzbüheler Horn) und Tirol-Aushängeschild Sebastian Schönberger. „Leistungsmäßig ist Sebastian der beste U23-Fahrer und er soll in Fluchtgruppen kommen. Aber im Sprint haben wir mit Daniel ein richtiges Ass im Ärmel. Und Patrick Gamper hat bei den Europameisterschaften zuletzt mit Rang 13 auf hügeligem Kurs aufgezeigt. Auf einem flachen Kurs könnte er an den Top-10 kratzen“, sagt Hartl.

Titelverteidiger Gall im Straßenrennen
Bei den Damen starten die gute Sprinterin Christina Perchtold (5. der Juniorinnen-WM auf einem flachen WM-Kurs in Dänemark 2011) und die in den Diensten des belgischen UCI-Profiteams Lares-Waowdeals stehende Sarah Rijkes. Junioren-Weltmeister Felix Gall wird das Straßenrennen der Junioren bestreiten. Nach wochenlanger Verletzungs- und Krankheitspause steht die Titelverteidigung für Gall, der eindeutig anspruchsvolles Terrain bevorzugt, zwar unter ungünstigen Vorzeichen, trotzdem ist die Junioren-Nationalmannschaft ergänzt durch Markus Wildauer, Florian Kierner und Marco Friedrich nicht chancenlos. „Wir sind bereit für die Weltmeisterschaften. Unser Hotel, wo unser eigener Koch die Athleten versorgen wird, ist gebucht und wir haben auch vom österreichischen Botschafter Willy Kempel die volle Unterstützung angeboten bekommen, sollten wir in Katar etwas benötigen“, sagt ÖRV-Generalsekretär österreichischen Botschafter Rudolf Massak.

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Team Amplatz-BMC : 23rd Tour of Slovenia

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Team Amplatz-BMC

Foto: (c) W. Kapfenberger
freigegeben fürs Team Amplatz-BMC

Jan Tratnik sichert sich bei der Slowenienrundfahrt (UCI 2.1) den Sieg in der Bergwertung.
Das Team Amplatz-BMC zeigte sich in Slowenien von seiner besten Seite und war am ersten und zweiten Tag durch Marek Canecky bzw. Jan Tratnik in der Spitzengruppe vertreten. Auf der heutigen Schlussetappe verpasste Maximilian Kuen nur knapp den Anschluss an die Gruppe des Tages. Beim Sprint aus dem stark dezimierten Hauptfeld fuhr Andi Bajc mit Platz 11 nur knapp an den Top-10 vorbei. Kuen 16er, Kusztor 20er und Pernsteiner 29er komplettierten die starke Mannschaftsleistung.

Einen vielversprechenden Einstand im Straßenradsport lieferte in den letzten 4 Tagen Hermann Pernsteiner. Immer vorne dabei holte er bei der ersten intern. Rundfahrt mit Platz 17 in der Gesamtwertung schon UCI-Punkte. Wir freuen uns auf die nächsten Einsätze unseres Bergspezialisten. Auch Peter Kusztor sicherte dem Team durch Platz 25 noch
3 UCI-Punkte.

Nach den österr. Erfolgen von Stephan Rabitsch, Sieg bei der OÖ-Rundfahrt, Sebastian Schönberger, Sieg Bergwertung OÖ-Rundfahrt, Patrick Gamper, Sieg auf der Schlussetappe der Serbienrundfahrt, sowie den starken Auftritten von Amplatz-BMC in der Slowakei und in Slowenien werden die österr. Teams bei der am 2. Juli beginnenden Österreich-Rundfahrt ein gewichtiges Wort mitreden.

Felix Gall gewinnt Gold bei Rad-WM!!

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Der erst 17jährige Lienzer Felix Gall schrieb heute Radsportgeschichte: Als erster Österreicher gewann er Gold bei einer UCI Rad-WM! Und das mit einer unglaublichen Leistung.

Es war in der letzten Runde, rund 12 Kilometer vor dem Ziel. „Es wollte einfach keiner fahren“, sagte Felix Gall lapidar nach der Siegerehrung. „Das Tempo war nicht hoch und keiner wollte das Ruder übernehmen. Da habe ich mir gedacht ich probier es“, sagte der „coole Hund“ aus Nussdorf/Debant bei Lienz. „Es war so: Jeder hat sich belauert und ich habe alles auf eine Karte gesetzt. Es war vor dem ersten Berg, flach, und keiner attackiert dort normalerweise. Ich habs probiert, kam über die Hügel und habe einen einen Vorsprung – auch wenn es nur ein paar Zentimeter waren – ins Ziel gebracht. Das Rennen hätte nicht viel länger sein dürfen.“ Nach dem Zieleinlauf, der Siegerehrung und vielen Interviews kann es Felix Gall langsam glauben, was er heute in den USA geschafft hat: „Die Siegerehrung war ein unbeschreibliches Gefühl. Ich war so angespannt und konnte nicht einmal ordentlich lachen. Aber schön langsam geht es wieder.“

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