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BORA – hansgrohe beginnt ein neues Kapitel in der Teamgeschichte: Mit Ben Zwiehoff und Lennard Kämna tritt man bei der 17. Auflage des Cape Epic an

Zum ersten Mal ist BORA – hansgrohe abseits der Straße im Einsatz. Beim berühmten MTB-Mehretappenrennen, das von 17.-24. Oktober in Südafrika ausgetragen wird, geht es für Zwiehoff und Kämna allerdings nicht um Top-Platzierungen. Vielmehr soll das Erlebnis im Vordergrund stehen und Fans eine neue Seite des Teams gezeigt werden.
„Zuerst muss man sagen, dass unsere Teilnahme am Cape Epic eigentlich nur durch die Verschiebung in den Oktober möglich geworden ist. Ich kenne das Rennen aus der Zeit, in der ich noch einen MTB Rennstall hatte. Bei losen Gesprächen habe ich gemerkt, dass es da bei uns im Team viel Interesse gibt. Wichtig ist, es geht uns überhaupt nicht um Ergebnisse. Der Spaß und das Erlebnis sollen im Vordergrund stehen. Wir möchten das Rennen aber auch medial begleiten und so unseren Fans eine neue Seite von BORA – hansgrohe zeigen. Für uns wird das ein kleiner Adventure Trip. Wir möchten auch in Zukunft das eine oder andere Projekt abseits der Straße angehen. Konkrete Pläne haben wir zwar noch nicht, aber ich denke, es ist wichtig, den Fahrern einmal die Möglichkeit zu geben, auch abseits des Profi-Alltags auf der Straße etwas zu erleben. Unser Sport wird immer noch professioneller, und man muss immer härter und akribischer arbeiten. Da tut es auch einmal gut, etwas anderes zu sehen, um den Kopf freizubekommen. Das möchten wir unterstützen.
Besonders freut es mich, dass Lennard mit diesem Rennen quasi seinen Wiedereinstieg gibt. Er war von Beginn an von der Idee begeistert und ich denke, dass auch der Zeitpunkt für ihn sehr gut passt, denn im Anschluss möchten wir mit der Vorbereitung auf die kommende Saison beginnen. Mit Ben hat er da den richtigen Mann zur Seite, denn Ben kommt ja aus dem Mountainbike-Sport und kann Lennard daher sicher mit dem einen oder anderen Tipp und Trick unterstützen.“ – Ralph Denk, Team Manager

„Für mich wird das in gewisser Hinsicht eine Reise zurück zu meinen Wurzeln. Ich bin vor ziemlich genau einem Jahr das letzte Mal auf dem MTB gesessen, und nun kann ich zu einer Art Jubiläum zurück ins Gelände. Ich freue mich auch sehr, das mit Lennard zu erleben. Ich möchte ihn mit ein paar Tipps unterstützen und damit auch ein Stück weit etwas zurückgeben von der Hilfe, die ich Anfang des Jahres von ihm bekommen habe. Es wird sicher auch cool, alte Kollegen wieder zu sehen und gemeinsam eine gute Zeit zu haben. Die Strecken sind technisch in den letzten Jahren ziemlich anspruchsvoll geworden. Das wird sicher ein Spaß, mit Specialized-Bikes über die Trails zu fetzen.“ – Ben Zwiehoff

„Für mich ist das eine völlig neue Herausforderung. Ich komme ja aus dem Norden Deutschlands und bin erst in diesem Jahr zum ersten Mal auf einem Mountainbike gesessen. Natürlich habe ich daher einen riesen Respekt vor Cape Epic, aber es ist auch Vorfreude dabei. Es gibt ja generell die Tendenz, dass einige Fahrer immer öfter in unterschiedlichen Disziplinen unterwegs sind, dieses Ziel habe ich im Moment nicht, das wird erst mal eine einmalige Sache bleiben. Aber mal was anderes zu sehen und zu erleben, diesen Reiz kann ich schon verstehen. Meine Vorbereitung war ganz ok, aber ich habe da definitiv technisch viele Defizite, was am Ende aber auch egal ist, denn es geht ja mehr um den Spaß an der Sache.“ – Lennard Kämna


Photo by Plomi

Neuzugang und junger Bekannter: BORA – hansgrohe präsentiert Jonas Koch und Luis-Joe Lührs für 2022

Während Koch ein Neuzugang ist, der einen Zweijahresvertrag erhält,
kommt Lührs aus dem eigenen U19 Team Auto Eder. Nun darf er sich bei den Profis beweisen und bekommt dazu einen Vertrag bis Ende 2024. Nach seinem erfolgreichen Umstieg von den Mountainbikern wird auch der Vertrag von Ben Zwiehoff um ein Jahr verlängert.

„Wir hatten bisher ja vor allem internationale Neuzugänge präsentiert, aber natürlich ist es uns wichtig, als deutsches Team auch entsprechend viele deutsche Fahrer im Kader zu haben. Durch unser U19 Team Auto Eder leisten wir da ja auch viel an Nachwuchsarbeit und darum freut es mich sehr, dass wir Luis-Joe nun eine Chance bei BORA – hansgrohe geben können. Wohin er sich als Rennfahrer entwickeln kann, werden wir erst sehen, aber er hat in jedem Fall die nötigen Anlagen und auch das Rüstzeug, um sich bei den Profis zu etablieren. Die Arbeit in unserem U19 Team hat sich definitiv bezahlt gemacht, denn Cian Uijtdebroeks wird ja ebenfalls aufsteigen. Ich erhoffe mir da auch in den kommenden Jahren einiges.
Jonas hat diesen Schritt bereits geschafft. Er ist ein hervorragender Allrounder, den wir auf vielen Terrains und in unterschiedlichen Rollen einsetzen können. Egal ob in einem Sprint als Anfahrer, oder als Helfer bei den Klassikern, Jonas wird eine wichtige Stütze sein.
Ben hat den Umstieg auf die Straße sehr gut geschafft, finde ich. Er ist nicht nur ein guter Bergfahrer, sondern konnte unsere Leader auch im Flachen sehr gut unterstützen, das war überraschend, aber sehr erfreulich. Nach einem guten Frühjahr hat er leider einen Rückschlag durch einen Schlüsselbeinbruch erlitten, aber jetzt bei der Vuelta wird er wieder wichtige Dienste fürs Team leisten und das soll auch in Zukunft so bleiben.“ – Ralph Denk, Team Manager

„Ich freue mich natürlich sehr, die kommenden Jahre bei BORA – hansgrohe zu fahren. Nach einigen lehrreichen Jahren im Ausland ist es nun wunderschön, für ein deutsches Team zu fahren. Außerdem ist das Team unter den allerbesten in der WorldTour und das ist schon nochmal ein Schritt für mich. Ich möchte mich als Helfer weiterentwickeln und so zum Erfolg des Teams beitragen. Ich denke, die Eingewöhnung wird mir nicht schwer fallen, denn viele der Jungs kenne ich ja schon.“ – Jonas Koch

„Nach zwei erfolgreichen Saisons im BORA – hansgrohe Nachwuchsteam Team Auto Eder bin ich stolz darauf, in den nächsten drei Jahren Rennen im Trikot der Profimannschaft bestreiten zu dürfen. Ich möchte die Chance nutzen, um mich in den kommenden Jahren bestmöglich zu entwickeln und freue mich, zu den Erfolgen des Teams beitragen zu können.“ – Luis-Joe Lührs

„Ich bin total glücklich über das Vertrauen des Teams. Die Menge an Erfahrungen, die ich in der ersten Saison sammeln konnte, war enorm und ich bin absolut ready 2022 den nächsten Schritt mit BORA – hansgrohe zu gehen! Die Motivation ist riesig. Trust the process.“ – Ben Zwiehoff

BORA – hansgrohe verpflichtet Wilco Kelderman und Mountainbiker Ben Zwiehoff

Kelderman wird in den kommenden beiden Jahren die Fraktion der Rundfahrer verstärken und sich vor allem auf Grand Tours konzentrieren. Zwiehoff wagt den Schritt vom MTB auf die Straße und gilt als sehr guter Bergfahrer.
„Wilco ist ein Fahrer mit enormem Potential. Unsere Aufgabe in den kommenden Jahren wird sein, diese Leistungsfähigkeit regelmäßig auf die Straße zu bringen. Er ist in einem perfekten Alter für Rundfahrer und wird in jedem Fall eine echte Verstärkung sein.
Ben ist seit Jahren Teil der deutschen MTB Nationalmannschaft. Er feierte dort immer wieder Erfolge, aber es fehlt ihm vielleicht ein wenig an Explosivität. Auf der Straße, besonders in den Bergen, sehen wir da enorme Möglichkeiten. Ich habe immer gesagt, dass wir uns auch in anderen Disziplinen und Sportarten nach Talenten umsehen. Nun freuen wir uns mit Ben so einen Athleten auf seinem Weg zu begleiten.“ – Ralph Denk, Team Manager

„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung. Schon nach den ersten Meetings mit den Coaches und Management Team war mir klar, dass dieser Schritt für mich genau der richtige ist. Ich habe schnell Vertrauen gefasst, dass mir zu dieser Phase meiner Karriere die Zusammenarbeit mit BORA – hansgrohe neue Impulse geben wird. Die gesamte Gruppe, Fahrer, Performance Team, Management, bildet ein perfektes Umfeld, um meine besten Leistungen zu zeigen, und dem Team auf seinem erfolgreichen Weg zu unterstützen.“ – Wilco Kelderman

„Mein bisheriges Karriereziel als Mountainbiker war immer die Teilnahme an den Olympischen Spielen. Doch ich habe irgendwann realisiert, dass ich mit meinem Klettertalent auf der Straße vielleicht mehr erreichen kann. Deswegen bin ich unheimlich dankbar für die Chance, die mir das Team BORA – hansgrohe gibt. Ich durfte einige der Jungs bereits letzten Dezember auf Mallorca kennenlernen. Jetzt kann ich es kaum erwarten, von der Erfahrung des Teams zu lernen und mich weiterzuentwickeln. Ich bin hoch motiviert, im Gebirge als Helfer zu den Erfolgen des Teams beitragen zu können. Die Tour de France als größtes Radrennen der Welt war schon immer ein Traum von mir, mal sehen, ob ich es schaffe, da einmal dabei zu sein.“ – Ben Zwiehoff

MTB-Bundesliga International, 1. Runde in Heubach: Bericht

Deutsches Quartett zwischen 10 und 13

Von den deutschen Bikern zeigte sich Ben Zwiehoff bis zur vierten Runde an siebter Stelle am weitesten vorne. „Ich wollte schauen, was geht, aber die letzte Runde war zu viel. Da habe ich im Downhill dann auch Probleme gehabt. Im Vorfeld war ich mir nicht so sicher wie es geht, weil ich zuletzt auch etwas gekränkelt habe“, kommentierte Zwiehoff sein Rennen, das er schließlich auf Rang elf (+3:35) beendete.

Markus Schulte-Lünzum (Focus XC) passierte ihn in der Schlussrunde und wurde mit 3:22 Minuten Rückstand Zehnter. Der Halterner hatte sich Runde um Runde weiter nach vorne gearbeitet und zum Schluss zweimal die fünftschnellste Zeit ablieferte. „Bei mir ging es sehr gut. Der Start war mir zu schnell, ich bin mein eigenes Tempo gefahren. Eine Runde habe ich dann etwas mehr investiert, um an die Gruppe mit Christian Pfäffle heranzufahren“, erklärte der Ex-Meister.

Pfäffle belegte Rang zwölf (+4:31) und 16 Sekunden hinter ihm sorgte Sven Strähle (German Technology Racing) als 13. für eine faustdicke Überraschung. Strähle stammt aus dem Heubacher Nachbarort Böbingen und fuhr sich von Rang 28 nach einer Runde konstant nach vorne. Er ließ dabei einige Arrivierte, wie die Franzosen Victor Koretzky und Titouan Carod, sowie Mitfavorit Anton Cooper hinter sich.

Nachwuchs-Rennen: Podest-Platzierungen für Deutsche Biker

Im U23-Rennen der Herren hatte der Deutsche Meister Max Brandl am Vormittag gegen den Franzosen Joshua Dubau „keine Chance“, wie er sagte. In Runde zwei hängte Kletterkünstler Dubau den Vorjahres-Sieger Brandl und seinen Lexware-Teamkollegen Luca Schwarzbauer ab und fuhr am Ende mit 23 Sekunden Vorsprung zum Sieg.

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MTB-Bundesliga International_Finale in Freudenstadt_Bericht_Ergebnisse_Fotos


Markus Schulte-Lünzum Heubach
Moritz Milatz: Zum Karriere-Ende noch ein Sieg©Max Fuchs

GLÄNZENDER ABSCHLUSS FÜR MILATZ
SPITZ NICHT ZU SCHLAGEN

Beim Finale der MTB-Bundesliga 2017 erlebten die Zuschauer auf einem Vier-Kilometer-Kurs in Freudenstadt spannende Entscheidungen. Moritz Milatz beendete seine Cross-Country-Karriere mit einem Sieg vor Gesamtsieger Simon Stiebjahn und Markus Bauer. Bei den Damen holte sich Sabine Spitz Tages- und Gesamtsieg. Die Österreicherin Lisi Osl wurde Zweite vor der Französin Sabrina Enaux.

Was für eine schöne Geschichte: die Regie hätte zum Karriere-Ende von Moritz Milatz nicht besser sein können. Der 35-jährige Freiburger gewann nach drei Jahren ohne Sieg ausgerechnet das letzte Cross-Country-Rennen seiner Karriere.

Der dreifache Olympia-Teilnehmer bildete ab der dritten von sieben Runden mit seinem Kreidler-Teamkollegen Markus Bauer und Simon Stiebjahn eine dreiköpfige Spitzengruppe.

Obschon Milatz im letzten steilsten Teil des Anstiegs den stärksten Eindruck machte, blieb das Trio bis zu Beginn der Schlussrunde zusammen.

„Ich habe zur Mitte des Anstiegs dann eine kleine Lücke herausgefahren und oben raus noch einen drauf gesetzt“, schildert Milatz die Entscheidung. Der Vorsprung reichte ihm, zumal Bauer natürlich keine Anstalten machte seinem Team-Genossen hinterher zu fahren und Stiebjahn im Blick auf die Gesamtwertung auch kein Risiko mehr einging.

So durfte Moritz Milatz nach drei Jahren Abstinenz vom höchsten Siegertreppchen zum Abschluss seiner Karriere noch mal von ganz oben ins Publikum grüßen. Vom September 2014 in Bad Salzdetfurth datierte der bis dato letzte Sieg des Ex-Europameisters.

„Das hat mir noch gefehlt“, meinte ein strahlender Milatz, der noch Zweiter der Gesamtwertung wurde. „Ich habe schon nicht mehr dran geglaubt, dass ich noch mal ein Rennen gewinnen kann. Die Strecke war anspruchsvoll, aber hat Spaß gemacht.“

Simon Stiebjahn gratulierte. „Moritz war der Stärkste. Ich wusste, dass mir Rang neun reichen wird, wenn er gewinnt und habe in den Abfahrten nichts riskiert“, sagte der 27-Jährige aus Titisee-Neustadt.

Mit 14 Sekunden Rückstand gewann er den Sprint um Rang zwei gegen Marathon-Meister Markus Bauer und wurde damit zum vierten Mal in Folge Gesamtsieger. Das war vor ihm noch nie einem Fahrer gelungen. „Wer hätte das am Anfang der Saison gedacht. Es ist immer schön, Geschichte zu schreiben. Viermal in Folge, das hat noch niemand geschafft und ich bin stolz, dass mir das gelungen ist“, sagte Stiebjahn.

Markus Bauer freute sich über den Erfolg seines Teamkollegen, genauso wie über seinen dritten Platz. „Ich bin zufrieden, auf jeden Fall. Ich habe gar nicht gedacht, dass es so gut läuft. Dass die Form da ist, hat man allerdings vor zwei Wochen gesehen.“
Der Tscheche Jan Vastl (N1 Team CZ), der wie Max Brandl (Lexware) bis zur dritten Runde noch zur Spitzengruppe gehört hatte, wurde Vierter (+0:49), drei Sekunden vor dem U23-WM-Dritten Brandl, der sich in der Elite gut verkaufte und nach einer Runde das Rennen sogar mit Vorsprung anführte.

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MTB-Bundesliga International: Vorschau Finale in Freudenstadt 


Siegt Sabine Spitz am Sonntag auch in Freudenstadt? ©Armin M. Küstenbrück/EGO-Promotion

WIRD SPITZ ZUM 3. MAL GESAMTSIEGERIN?
STIEBJAHN STEHT VOR REKORD

Es ist das große Finale und gleichzeitig eine Premiere: Beim ersten internationalen Cross-Country-Rennen in Freudenstadt mit Beteiligung von Sportlern aus zehn verschiedenen Nationen werden am Sonntag die Gesamt-Titel der MTB-Bundesliga International vergeben. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren gehen die Vorjahres-Sieger in führender Position ins letzte Rennen, aber vergeben sind die Titel längst noch nicht.

21. September 2017
mtb-bundesliga.net

Die Bundesliga-Strecke im Freudenstädter Christophstal ist 3,6 Kilometer lang und sammelt 177 Höhenmeter an. Das ist ungefähr derselbe Quotient, wie das, was am vergangenen Samstag in Titisee-Neustadt gefahren wurde.

Der Kurs im Nordschwarzwald führt erst mal nach oben, bevor im zweiten Streckendrittel ein Auf und Ab mit Drop und Pumptrack zu bewältigen ist, das dann in eine lange Abfahrt mit Rock Garden und einer North Shore-Passage wieder zum Ziel führt.

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Europameisterschaften Darfo Boario: Medaille knapp verpasst

Georg Egger vom Lexware Mountainbike Team hat am Donnerstagabend
zum Auftakt der Europameisterschaften in Darfo Boario Terme mit dem
deutschen Team eine Medaille knapp verpasst. Das Quintett mit Egger
landete auf Rang vier.

Georg Egger wurde als Schluss-Fahrer eingesetzt. Als er von Juniorin Franziska
Koch (Mettmann) an fünfter Stelle ins Rennen geschickt wurde, waren die
Chancen auf Edelmetall allerdings bereits auf ein Minimum geschrumpft.
Dafür hätte Egger die Italiener noch einholen müssen und für die war 27
Sekunden vor ihm ausgerechnet Nadir Colledani ins Rennen gegangen.
Jener Italiener, der in Albstadt den U23-Weltcup vor Egger gewonnen hatte.
Diesen Abstand hätte der Lexware-Fahrer nur tilgen können, wenn Colledani
einen dicken Schnitzer eingebaut hätte.

Doch der Italiener nutzte seinen Heimvorteil und fuhr für das Gastgeberland
die Bronzemedaille ins Ziel, 1:15 hinter den siegreichen Schweizern und 30
Sekunden nach den Dänen.

Österreichischen Meister Max Foidl konnte Egger noch überholen, mehr war
nicht drin.
Für Deutschland, mit Eggers Teamkollegen Ben Zwiehoff (Essen), Tim Meier
(Rheinfelden), Adelheid Morath (Freiburg) und Franziska Koch blieb so „nur“
der vierte Platz, 36 Sekunden hinter Italien.
„Die Strecke ist schon hart. Insgesamt war das Gefühl okay, aber ich glaube,
ich habe die Deutsche Meisterschaft noch in den Beinen“, kommentierte
Egger.

Cross-Country-DM in Bad Salzdetfurth_Vorschau

Cross-Country-DM in Bad Salzdetfurth: Drei gleichwertige Favoritinnen

Bei den 28. Deutschen Cross-Country-Meisterschaften wird am Wochenende in Bad Salzdetfurth die Rekordzahl von 15 Titeln vergeben. Bei den Damen haben gleich drei Damen gleichwertige Chancen auf das Meister-Jersey, bei den Herren gilt am Sonntag Manuel Fumic als Favorit. Eröffnet wird die DM am Freitag mit dem Eliminator Sprint.

Manuel Fumic lässt keine Zweifel aufkommen, dieses Jahr will er sich sein viertes Meister-Jersey in der Elite holen. „Okay, das wollte letztes Jahr auch schon“, sagt er mit einem Lachen, „aber ich glaube, ich bin auch in der Verfassung dazu. Ich habe jedenfalls Lust drauf wieder ein Jahr im weißen oder schwarzen Jersey zu fahren. Ich fahre voll aufs Trikot.“

Er hatte als Meister anstatt dem weißen auch schon ein schwarzes Jersey mit schwarz-rot-goldenen Brustringen getragen.

Fumic holt aber auch noch die Analogie zum DFB-Pokal aus der Kiste mit den Rennfahrer-Weisheiten. „Meisterschaften haben ihre eigenen Gesetze“, sagt der Kirchheimer. Diese eigenen Gesetze beruhen darauf, dass seine Konkurrenten – im Gegensatz zum Weltcup – neben ihm in der ersten Reihe aufgestellt werden. Es im Unterschied zu den großen Rennen also gleich mal zu direkten Auseinandersetzungen kommt.

Das verändert die Ausgangssituation auf jeden Fall. Ob es auch die Hierarchie verändert, wird sich zeigen.

„Alle haben ordentlich Wums“

Markus Schulte-Lünzum weiß, dass die Form von Fumic besser ist als die Ergebnisse im Weltcup nahelegen. „Mani ist stark drauf und auch die anderen deutschen Fahrer haben ordentlich Wums“, meint der Meister der Jahre 2014 und 2016. „Auch wenn das bei den Weltcups vielleicht noch nicht ganz geklappt hat. Aber ich weiß eben auch um meine Verfassung.“


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MTB-Bundesliga International#3 Wombach


Sieger in Wombach: Simon Stiebjahn
©Erhard Goller

TERPSTRA UND STIEBJAHN TRIUMPHIEREN

An der dritten Bundesliga-Station in Wombach haben Anne Terpstra und Simon Stiebjahn triumphiert. Die Niederländische Meisterin gewann das Damen-Rennen vor ihrer Ghost-Teamkollegin Alexandra Engen aus Schweden und Hanna Klein aus Freiburg. Bei den Herren war Simon Stiebjahn am Ende ein wenig explosiver als Ben Zwiehoff. Auf Rang drei landete Lukas Baum.

18. Mai 2017

mtb-bundesliga.net

Bei den Herren bildete sich bei sommerlichen Temperaturen in der Anfangsphase eine dreiköpfige Spitzengruppe mit den späteren Top-Drei. Doch es gab noch kurze Zwischenspiele, die das Geschehen zu einer kurzweiligen Angelegenheit machten.

In Runde vier von sieben griff Simon Stiebjahn das erste Mal an. Doch das war mehr ein taktisches Manöver, einen „Verpflegungsangriff“, wie er es nannte.

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Internationale MTB-Bundesliga Wombach_Vorschau



Führt die Bundesliga-Gesamtwertung bei den Damen an: Anne Terpstra © Mikel Gras

Trio aus Benelux prüft den Meister
Ex-Weltmeisterin Engen favorisiert

An der dritten Station der Internationalen MTB-Bundesliga in Wombach kommt es am Sonntag zum Aufeinandertreffen zweier Olympia-Teilnehmerinnen aus Schweden und den Niederlanden. Und bei den Herren sind es zwei Belgier und ein Niederländer, die in Mainfranken dem Deutschen Meister Markus Schulte-Lünzum und Bundesliga-Titelverteidiger Simon Stiebjahn auf den Zahn fühlen werden.

14. Juni 2017
mtb-bundesliga.net

Anne Terpstra ist die Siegerin des zweiten Bundesliga-Rennens in Gedern und die Niederländerin kommt als Gesamtführende nach Lohr am Main, respektive den Ortsteil Wombach. Diesmal allerdings hat die Olympia-15. noch prominente Unterstützung mitgebracht: ihre Teamkollegin von Ghost Factory Racing,Alexandra Engen.

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MTB-Bundesliga International_2. Runde Gedern_Bericht+Foto-Link+Ergebnisse

MTB-BUNDESLIGA, 2. RUNDE GEDERN / BERICHT

Anne Terpstra auf dem Weg zu ihrem ersten Bundesliga-Sieg ©Mikel Gras

NIEDERLÄNDER TRIUMPHIEREN IN GEDERN

Milan Vader hat in Gedern die zweite Runde der MTB-Bundesliga gewonnen. Der Niederländer verwies Bundesliga-Titelverteidiger Simon Stiebjahn und Ben Zwiehoff auf die Plätze. Bei den Damen diktierte Anne Terpstra das Geschehen. Sie gewann vor Cherie Redecker (Südafrika) und Felicitas Geiger. Die Junioren-Siege gingen an Ronja Eibl und David List.

14. Mai 2017
mtb-bundesliga.net : https://offroadsports.smugmug.com/Mountainbike/MTB-Bundesliga-2017-2-Gedern/n-H7t4sg/

Die Herren sorgten in Gedern für ein turbulentes Rennen. Und dann führten auch noch Regenschauer Regie. Eine dreiköpfige Spitzengruppe mit Milan Vader (, Ben Zwiehoff (Bergamont) und Markus Schulte-Lünzum (Focus XC) schien drauf und dran, den Sieg unter sich auszumachen.

Allerdings kam Schulte-Lünzum mit dem regennassen Kurs zunehmend schlechter zurück und musste seine beiden Konkurrenten ziehen lassen. „Mit der ersten Hälfte bin ich zufrieden“, meinte der Deutsche Meister später, nachdem er als Fünfter (+0:49) das Ziel erreicht hatte.

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