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Tirreno – Adriatico – Etappe 2

Camaiore – Follonica (201,0 km)
1 Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe 5:01:53
2 Fernando Gaviria Rendon (Col) UAE Team Emirates 0:00:00
3 Rick Zabel (GER) Israel Start-Up Nation 0:00:00
4 Davide Ballerini (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
5 Tim Merlier (Bel) Alpecin – Fenix 0:00:00
6 Davide Cimolai (Ita) Israel Start-Up Nation 0:00:00
7 Lorrenzo Manzin (Fra) Total Direct Energie 0:00:00
8 Luca Pacioni (Ita) Androni Giocattoli – Sidermec 0:00:00
9 Florian Vermeersch (Bel) Lotto Soudal 0:00:00
10 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:00

Gesamtwertung
1 Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe 7:59:28
2 Fernando Gaviria Rendon (Col) UAE Team Emirates 0:00:08
3 Magnus Cort Nielsen (Den) EF Pro Cycling 0:00:16
4 Rick Zabel (GER) Israel Start-Up Nation 0:00:16
5 Nicola Bagioli (Ita) Androni Giocattoli – Sidermec 0:00:17
6 Paul Martens (GER) Team Jumbo – Visma 0:00:17
7 Simon Pellaud (SUI) Androni Giocattoli – Sidermec 0:00:18
8 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:00:19
9 Davide Cimolai (Ita) Israel Start-Up Nation 0:00:20
10 Lorrenzo Manzin (Fra) Total Direct Energie 0:00:20


Foto: Gerhard Plomitzer

Pascal Ackermann erneut erfolgreich bei Tirreno – Adriatico

Die zweite 198 km lange Etappe wies eine wellige erste Rennhälfte auf, während die letzten 60 km auf flachem Terrain ausgetragen wurden. Wie schon am Vortag war die Etappe heute eine Angelegenheit für die schnellen Männer und am Ende kam es zu einem Massensprint in Follonica. Nach dem Start in Camaiore konnten sich vier Fahrer absetzen, die nach einer Rennstunde schon 5 Minuten schon herausgefahren hatte. Allerdings war das Feld nicht gewillt sie weiter fortzulassen und forcierte das Tempo. Mit Pascal Ackermann, dem derzeitigen Gesamtführenden in seinen Reihen, nahm BORA – hansgrohe in der Endphase das Heft in die Hand um das Rennen zu kontrollieren, und der letzte Ausreißer war mit noch 15 km bis zum Ziel wieder gestellt. Auf den finalen 10 km setzten sich dann die Teams der Top-Sprinter an die Spitze. Auf der Zielgeraden klemmte sich Pascal zuerst an Gavirias Hinterrad, zog dann seinen Sprint an und konnte sich auf den letzten Metern noch knapp an dem Kolumbianer vorbeischieben. Er errang damit nicht nur seinen zweiten Sieg in Folge beim diesjährigen Tirreno-Adriatico, sondern wird auch das Führungstrikot beibehalten.
Reaktionen im Ziel
„Wir konnten heute gut mithalten und das Finale war super spannend. Ich konnte meinem Lead-out voll vertrauen. Aber es war wirklich knapp, kürzer hätte es nicht sein dürfen, denn ich hätte den Sieg fast verpasst. Ich glaube, ich habe es genau richtig gemacht. Ich war zwar etwas zu früh im Wind, konnte aber nicht mehr zurück und zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine andere Wahl und fuhr einfach los. Ich hatte gute Beine und so kam ich als erster über die Ziellinie. Jetzt freue ich mich auf Samstag, denn da habe ich vielleicht noch einmal eine Chance. Die morgige Etappe wird schwer werden, aber vielleicht kann ich es etwas langsamer und ruhiger angehen lassen, um mich von den zwei Sprintetappen etwas zu erholen.“ – Pascal Ackermann

„Im Vergleich zur gestrigen Etappe, wo wir schon ein bisschen Glück hatten, ging es heute eigentlich ganz so wie wir es vorhatten. Die Jungs haben unseren Plan gut umgesetzt. Maciej hat fast ganz alleine das Rennen kontrolliert. Wir hatten anfänglich eine 4-Mann Spitzengruppe, später waren es dann noch drei, bis sie letztlich alle wieder eingefangen waren. Auch im Finale haben sich die Jungs gut gefunden, der Lead-out hat gut geklappt und Pascal hat auch wieder richtig gute Beine gehabt. Es war ein wirklich schöner Sieg und das Ergebnis unserer sehr starken Teamarbeit.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter

Tirreno – Adriatico – Etappe 1

Pascal Ackermann gewinnt Auftaktetappe von Tirreno – Adriatico nach phänomenalen Schlussspurt


Foto: Gerhard Plomitzer

Lido di Camaiore – Lido di Camaiore (133,0 km)
1 Pascal Ackermann (Bora-Hansgrohe) 2:57:55
2 Fernando Gaviria (UAE Team Emirates) 0:00:00
3 Magnus Cort (EF Pro Cycling) 0:00:00
4 Szymon Sajnok (CCC Team) 0:00:00
5 Davide Cimolai (Israel Start-Up Nation) 0:00:00
6 Andrea Vendrame (AG2R La Mondiale) 0:00:00
7 Jonas Rickaert (Alpecin-Fenix) 0:00:00
8 Romain Seigle (Groupama-FDJ) 0:00:00
9 Piet Allegaert (Cofidis) 0:00:00
10 Pascal Eenkhoorn (Team Jumbo-Visma) 0:00:00

Die 55. Austragung des Rennens zwischen den Meeren ist in diesem Jahr einen Tag länger als in den Vorjahren. Die heutige Etappe startete an der tyrrhenischen Küste mit einer 133 km langen Etappe rund um Lido di Camaiore. Nach einem hügeligen Beginn ging es auf einem flachen Parcours in die zweiten Rennhälfte, ehe die Etappe in einem Sprintfinale endete. Eine sechsköpfige Gruppe kam schnell nach dem Startschuss weg, aber nach 50 gefahrenen Kilometern blieben nur noch zwei Fahrer an der Spitze. Das Feld hielt die Ausreißer den ganzen Tag über an der kurzen Leine, und so blieb der Abstand konstant auf rund zwei Minuten. Letztlich konnte das Duo jedoch nicht mehr gegen das heranrasende Feld ankommen und mit noch 18 km bis zum Ziel war es um die Zwei geschehen. Wenig später rückte das Team aus Raubling, das sich Chancen auf dieser sprinterfreundlichen Strecke ausrechnen konnte, mit an die Spitze um im Finale Pascal Ackermann in eine gute Ausgangsposition bringen zu können. Auf dem hektischen Endspurt timte der BORA – hansgrohe Fahrer seinen Sprint perfekt und konnte auf den letzten Metern noch an F. Gaviria vorbeiziehen, der bis dahin als sicherer Sieger aussah. Mit diesem Sieg, Pascals 5. Saisonerfolg, wird er auf der morgigen Etappe auch das blaue Führungstrikot tragen.

Reaktionen im Ziel
„Es war heute ein unglaubliches Rennen, denn wir wussten nicht, was wir erwarten wird. Ich hatte nur einen Tag auf dem Rad, denn ich war vorher etwas krank und wusste nicht, wie meine Form ist. Aber das Team hat einfach einen tollen Job gemacht und die Jungs haben mir ganz vertraut. Es war ein harter und langer Sprint für mich, denn ich kam von weit hinten. Aber ich hatte ein hohes Tempo am Ende und konnte zum richtigen Zeitpunkt eine Lücke finden, um nach vorne zu fahren. Ich bin sehr glücklich und bedanke mich herzlich bei meinen Teamkollegen. Ich glaube, meine Form ist gut und wir haben unseren Plan perfekt ausgeführt. Jetzt ist erst einmal der Druck weg und wir können sehen, was auf den nächsten Etappen noch möglich ist, und hoffentlich können wir noch eine Sprintetappe gewinnen. Wir haben aber auch starke GC Fahrer hier mit Konrad und Majka, vielleicht lässt sich da auch was machen.“ – Pascal Ackermann
„Dieser Sieg kam genau zum richtigen Zeitpunkt und ist auch sehr wichtig für uns. Für Pascal ist es ein enormer Erfolg, bei der ersten Etappe von einem Rennen wie Tirreno – Adriatico zu siegen, und auch das Führungstrikot zu erlangen. Dieser Sieg zählt zu einem seiner größten Erfolge und bringt ihm sicherlich eine Menge Selbstvertrauen in einer Saison, die verkürzt ist und wo es eben weniger Chancen gibt. Als Team sind wir sehr glücklich über diese Leistung. Die Mannschaft hat eine sehr gute Vorarbeit geleistet, um Pascal in eine gute Ausgangslage für den Sprint zu bringen. Unsere Teamarbeit hat sich heute am Ende bezahlt gemacht.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter

Pascal Ackermann holt Abschlussetappe während Gregor Mühlberger Einzelzeitfahren und Gesamtwertung der Sibiu Tour für sich entscheidet


1. Halbetappe:
Curmatura Stezii – Paltinis/Arena Platos (12,5 km / EZF)
1 Gregor Mühlberger (AUT) Bora – Hansgrohe 0:26:11,14
2 Matteo Badilatti (SUI) Israel Start-Up Nation 0:01:02,21
3 Patrick Konrad (AUT) Bora – Hansgrohe 0:01:04,04
4 Rémy Rochas (Fra) Nippo Delko Provence 0:01:30,79
5 Piotr Brozyna (Pol) Voster ATS Team 0:01:47,72
6 Serghei Tvetcov (Rou) Nationalmannschaft Rumänien 0:01:50,52
7 Adne Van Engelen (Ned) Bike Aid 0:02:01,01
8 Lucas De Rossi (Fra) Nippo Delko Provence 0:02:05,50
9 Adam Stachowiak (Pol) Voster ATS Team 0:02:05,72
10 Michael Kukrle (Cze) Elkov – Kasper 0:02:20,39
11 Marco Tizza (Ita) Amore & Vita – Prodir 0:02:22,34
12 Filippo Fiorelli (Ita) Bardiani CSF Faizanè 0:02:27,92
13 Emil Dima (Rou) Giotti Victoria 0:02:30,18
14 Johannes Adamietz (GER) Team SKS Sauerland NRW 0:02:35,07

2. Halbetappe:
Etappe 3b: Sibiu – Sibiu (109,0 km)
1 Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe 2:15:38
2 Michael Schwarzmann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:00

3 Eduard-Michael Grosu (Rou) Nippo Delko Provence 0:00:00
4 Adam Toupalík (Cze) Elkov – Kasper 0:00:00
5 Davide Appollonio (Ita) Amore & Vita – Prodir 0:00:00
6 Lars Kulbe (GER) Team SKS Sauerland NRW 0:00:00
7 Patryk Stosz (Pol) Voster ATS Team 0:00:00
8 Emanuele Onesti (Ita) Giotti Victoria 0:00:00
9 Filippo Fiorelli (Ita) Bardiani CSF Faizanè 0:00:00
10 Federico Burchio (Ita) Work Service – Dynatek – Vega 0:00:00

Fotos: Gerhard Plomitzer

Endstand:
1 Gregor Mühlberger (AUT) Bora – Hansgrohe 11:36:44
2 Patrick Konrad (AUT) Bora – Hansgrohe 0:01:01
3 Matteo Badilatti (SUI) Israel Start-Up Nation 0:01:52
4 Rémy Rochas (Fra) Nippo Delko Provence 0:02:47
5 Piotr Brozyna (Pol) Voster ATS Team 0:05:22
6 Luca Wackermann (Ita) Vini Zabù – KTM 0:05:54
7 Adne Van Engelen (Ned) Bike Aid 0:07:41
8 Davide Rebellin (Ita) Meridiana Kamen Team 0:07:47
9 Marco Tizza (Ita) Amore & Vita – Prodir 0:07:59
10 Filippo Fiorelli (Ita) Bardiani CSF Faizanè 0:08:04

Punktewertung: Gregor Mühlberger (AUT) Bora – Hansgrohe
Bergwertung: Gregor Mühlberger (AUT) Bora – Hansgrohe
Sprintwertung: Pawel Bernas (Pol) Mazowsze Serce Polski
Nachwuchswertung: Erik Bergström Frisk (Swe) Bike Aid
Mannschaftswertung: Elkov – Kasper

Zum Abschluss der Sibiu Cycling Tour standen heute gleich zwei Etappen auf dem Programm der Radprofis. Ein 12 km langes Einzelzeitfahren mit einer Bergankunft, und am Nachmittag ein letztes Teilstück für die Sprinter.
Das Zeitfahren dominierte heute Gregor Mühlberger. Von Beginn an war der Österreicher der schnellste Fahrer auf der Strecke und holte am Ende einen überzeugenden Etappensieg. Der bis dato Gesamtführende Patrick Konrad versuchte zwar alles, hatte heute aber gegen seinen Landsmann keine Chance im Kampf gegen die Uhr. In 26:11 lag Mühlberger mehr als eine Minute vor M. Badilatti und Patrick Konrad, der den dritten Rang erreichte. Damit übernahm Mühlberger auch vor Konrad die Führung in der Gesamtwertung.
Während sich am Nachmittag diese Gesamtwertung nicht mehr veränderte, gab es dennoch einen packenden Kampf um den letzten Etappensieg. Auf einer ansteigenden Zielgeraden mit Kopfsteinpflaster kam es zum Abschluss der Rundfahrt zu einem Massensprint. BORA – hansgrohe’s Lead-out funktionierte mustergültig und Pascal Ackermann holte souverän seinen zweiten Etappensieg vor seinem Teamkollegen Michael Schwarzmann. Damit holte das Team aus Raubling diese Woche vier von fünf möglichen Siegen und belegte mit Mühlberger und Konrad auch die Plätze eins und zwei der Gesamtwertung.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin natürlich superzufrieden. Das Lead-out war absolut perfekt, dadurch gab es auch kein Gerangel auf den letzten Metern. Schwarzi hat am Kopfsteinpflaster angetreten und vor der letzten Kurve Platz gemacht. Das war perfekt, ich musste nur noch über die Linie fahren, und er ist sogar noch Zweiter geworden.“ – Pascal Ackermann

„Es war eine tolle Woche hier in Rumänien für uns. Ich bin glücklich, dass meine Beine nach der langen Rennpause gleich so gut waren. Besonders im Zeitfahren heute hatte ich wirklich ein sehr gutes Gefühl. Ich denke, wir sind bereit für die kommenden Aufgaben. Wir haben schon früh im Juni wieder gemeinsam als Team trainiert im Ötztal, das macht sich jetzt wohl bezahlt.“ – Gregor Mühlberger

„Generell bin ich zufrieden, wie die Woche gelaufen ist. Es war toll, wieder bei einem Rennen zu sein, und ich denke, dass gesamte Team hat gezeigt, dass wir unsere Hausaufgaben gemacht haben. Im Zeitfahren heute habe ich mich nicht ganz so wohl gefühlt wie bei der Bergetappe, aber das ist ok, es ist noch früh in unserer neuen Saison. Gratulation an Gregor, er war heute wirklich beeindruckend. Jetzt können wir einen ganzen Haufen Siege und Führungstrikots feiern.“ – Patrick Konrad

„Im Zeitfahren war Gregor heute souverän. Er hat schnell seinen Rhythmus gefunden und was er dann gezeigt hat, war beeindruckend. Patrick hat sich heute nicht ganz so wohl gefühlt, aber beide haben gezeigt, dass sie schon sehr gut in Form sind. Wir wussten auch, dass das Zeitlimit keine leichte Aufgabe werden würde, daher sind auch unsere Sprinter mit Druck gefahren. Am Ende haben 18 Fahrer den Time-Cut nicht geschafft, ich glaube, das unterstreicht die Leistung von Gregor.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter

„Es war ein perfekter letzter Tag für uns, aber ich möchte den Zusammenhalt während der gesamten Woche unterstreichen. Die Sprinter haben für die Bergfahrer gearbeitet und umgekehrt. Das war ein toller Team-Spirit. Auf der Schlussetappe hat Patrick die Gruppe kontrolliert und Gregor ist im Lead-out gefahren, bevor unserer Sprinter übernommen haben. Das hat perfekt geklappt und Pascal konnte einen souveränen Sieg einfahren, während Schwarzi noch Zweiter wurde. Aber auch Kompliment an den Veranstalter. Das Hygienekonzept hat perfekt funktioniert, wir haben uns immer sicher gefühlt. In dieser Form werden wir all in den kommenden Wochen viele Freude an Radsport haben.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter

Sibiu Cycling Tour – Etappe 2

Sibiu – Sibiu (181,2 km)
1 Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe 3:58:58
2 Rudy Barbier (Fra) Israel Start-Up Nation 0:00:00
3 Riccardo Stacchiotti (Ita) Vini Zabù – KTM 0:00:00
4 Eduard-Michael Grosu (Rou) Nippo Delko Provence 0:00:00
5 Adam Toupalík (Cze) Elkov – Kasper 0:00:00
6 Patryk Stosz (Pol) Voster ATS Team 0:00:00
7 Pawel Bernas (Pol) Mazowsze Serce Polski 0:00:00
8 Filippo Fiorelli (Ita) Bardiani CSF Faizanè 0:00:00
9 Lars Kulbe (GER) Team SKS Sauerland NRW 0:00:00
10 Petr Kelemen (Cze) CCC Development Team 0:00:00

Gesamtwertung
1 Patrick Konrad (AUT) Bora – Hansgrohe 8:54:52
2 Gregor Mühlberger (AUT) Bora – Hansgrohe 0:00:03
3 Matteo Badilatti (SUI) Israel Start-Up Nation 0:00:53
4 Rémy Rochas (Fra) Nippo Delko Provence 0:01:20
5 Luca Wackermann (Ita) Vini Zabù – KTM 0:02:40
6 Piotr Brozyna (Pol) Voster ATS Team 0:03:38
7 Davide Rebellin (Ita) Meridiana Kamen Team 0:04:40
8 Karel Hník (Cze) Elkov – Kasper 0:04:45
9 Petr Kelemen (Cze) CCC Development Team 0:05:21
10 Robin Froidevaux (SUI) Akros – Excelsior – Thömus 0:05:28

Pascal Ackermann feiert Sieg auf der zweiten Etappe der Sibiu-Tour

Foto: Gerhard Plomitzer
Auf der heutigen zweiten Etappe der Sibiu-Tour ging es auf einer 181 km welligen Schleife rund um Sibiu. Der Kurs war etwas für die schnellen Männer und mit Pascal Ackermann hatte BORA – hansgrohe einen der besten Sprinter im Profi-Peloton auf der Strecke. Das Rennen begann bei strömendem Regen, der erst in der zweiten Rennhälfte nachließ. Das Team von Raubling setzte ein hohes Tempo im Feld und mit noch 10 km bis zum Ziel teile sich das Feld. Danach kam es zu mehreren Attacken, die aber letztlich ergebnislos blieben. Auf der Zielgerade zeigte sich Pascal Ackermann am schnellsten und holte souverän den Tagessieg. Patrick Konrad bleibt nach der heutigen Etappe weiterhin im Führungstrikot. Leider stürzte Lead-Out Fahrer Rudi Selig mit noch 25km bis zum Ziel, konnte aber wieder aufs Rad steigen und letztlich die Ziellinie überqueren.

Reaktionen im Ziel
„Ich bin wirklich glücklich, den Saison-Neustart mit einem Sieg zu beginnen. Aber auf der Etappe lief nicht alles nach Plan. Mein Lead-out Fahrer Rudi Selig stürzte 25 km vor Schluss, und dann hatte Patrick Konrad am finalen Anstieg noch eine Reifenpanne. Doch trotz dieses Pechs konnten wir uns neu formieren und den Etappensieg einfahren. Der Sprint war wirklich hektisch, denn nicht viele Teams hatten noch einen Sprintzug. Es war nicht sofort klar, welches Rad ich nehmen sollte, und am Ende klemmte ich mich an das Hinterrad von Grosu. 300m vor dem Ziel zog ich einfach meinen Sprint an und es hat auch perfekt geklappt.“ – Pascal Ackermann

„Unsere Strategie war so, dass wir von Anfang an versucht haben, das Rennen gut zu kontrollieren und nur einer kleinen Gruppe erlauben wegzukommen. Das hat auch gut geklappt und am Ende konnten sich nur 5 Fahrer vom Feld lösen. In Peloton hat Andreas Schillinger gemeinsam mit Israel Start Up Nation das Tempo bestimmt und das Rennen absolut souverän kontrolliert. Auf den letzten 40 km gab es zwei Anstiege, der letzte davon mit einer technischen Abfahrt. Unser Plan war, diesen Anstieg mit Gregor Mühlberger vorne zu fahren, um dem ganzen Team zu ermöglichen in der letzten und sehr technischen Abfahrt an der Spitze des Feldes zu bleiben. Vor der Rundfahrt haben wir diesen Teil der Strecke gründlich besichtigt und das hat sich heute auch bezahlt gemacht. Am Ende gab es eine reduzierte Gruppe, die dann den Sprint unter sich ausmachte. Großes Kompliment an unsere beiden Klassementfahrer. Sie haben sich heute voll in den Dienst unserer Sprinter gestellt. Am Ende war es ein souveräner Sieg von Pascal und wir sind natürlich froh, dass unser Plan aufgegangen ist. Wir können jetzt ganz bestimmt mit Zuversicht in den letzten Renntag gehen.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter

UAE Tour – Etappe 1

Nach starkem Sprint: Pascal Ackermann sichert sich Auftaktsieg bei der UAE Tour
Ein Tag für die Sprinter – und für Pascal Ackermann. Bereits vor dem Start der heutigen 148 Kilometer langen Auftaktetappe der UAE Tour 2020 in Dubai standen die Vorzeichen auf ein mögliches Sprintfinale äußerst gut. Eine vier Mann starke Ausreißergruppe bestimmte weite Teile des Rennens, allerdings betrug ihr Vorsprung nie wesentlich mehr als zwei Minuten. Neun Kilometer vor dem Ziel wurden die letzten Ausreißer schließlich gestellt und die Sprinterteams starteten mit der Vorbereitung des erwarteten Massenspurts. Auf einem hektischen letzten Kilometer nutzte Ackermann, von Michael Schwarzmann und Rüdiger Selig gut in Position gebracht, eine Lücke und startete seinen Sprint zur Überraschung der anderen Favoriten sehr früh – ein kraftvoller Antritt, der dem BORA-hansgrohe Fahrer schließlich den Sieg vor Caleb Ewan und Rudy Barbier bescherte. Es war Ackermanns zweiter Sieg in diesem Jahr und der erste WorldTour-Erfolg für BORA-hansgrohe 2020. Ackermann übernahm zugleich die Führung im Gesamtklassement der Rundfahrt.
Reaktionen im Ziel
„Wow! Ich bin immer noch ein bisschen sprachlos wegen dieses Erfolgs. So gut wie alle großen Sprinternamen sind hier bei der UAE Tour am Start, entsprechend war ich vor dem Rennen nicht sicher, ob meine Form dazu reichen würde, um den Sieg mitzufahren. Die letzten Kilometer waren etwas chaotisch, aber als sich 300 Meter vor mir plötzlich eine kleine Lücke auftat, nutzte ich die Gunst der Stunde und sprintete los. Es war ein sehr langer Sprint, entsprechend glücklich bin ich, dass ich die UAE Tour 2020 mit so einem guten Ergebnis starten konnte. Ich möchte meinen Teamkollegen danken, die mich im Finale so gut beschützt haben. Jetzt können wir es etwas entspannter angehen lassen, wobei wir natürlich alles geben werden, um noch mehr Etappen zu gewinnen.“ – Pascal Ackermann

„Unser Ziel war es, Pascal Ackermann für das erwartete Sprintfinale in Position zu bringen. Da hier sehr viele Sprinterteams am Start stehen, wussten wir, dass das Finale sehr hart werden würde. Entsprechend wollten wir während der Etappe so viele Kräfte wie möglich sparen. Auf den letzten Kilometern bereiteten Michael Schwarzmann und Rüdiger Selig den Sprint für Pascal vor – keine einfache Aufgabe, da die vielen Sprintzüge gleichzeitig dasselbe versuchten. Pascal hat dann seine Klasse gezeigt und einen tollen Sieg eingefahren, der uns für die nächsten Tage entsprechend selbstbewusst stimmt. Wir haben eine sehr gute Mannschaft hier bei der UAE Tour am Start und können sowohl bei den Etappenankünften als auch in der Gesamtwertung eine Rolle spielen.“ – Enrico Poitschke, Sportlicher Leiter
@BORAhansgrohe


Foto: Gerhard Plomitzer

The Pointe – Dubai Silicon Oasis (148,0 km)
1 Pascal ACKERMANN (GER) BORA – HANSGROHE 3:29:19
2 Caleb EWAN (AUS) LOTTO SOUDAL 0:00:00
3 Rudy BARBIER (FRA) ISRAEL START-UP NATION 0:00:00
4 Dylan GROENEWEGEN (NED) TEAM JUMBO – VISMA 0:00:00
5 Luka MEZGEC (SLO) MITCHELTON – SCOTT 0:00:00
6 Alberto DAINESE (ITA) TEAM SUNWEB 0:00:00
7 Jakub MARECZKO (ITA) CCC TEAM 0:00:00
8 Maximilian WALSCHEID (GER) NTT PRO CYCLING TEAM 0:00:00
9 José ROJAS (ESP) MOVISTAR TEAM 0:00:00
10 Andrea VENDRAME (ITA) AG2R LA MONDIALE 0:00:00
11 Arnaud DEMARE (FRA) GROUPAMA – FDJ 0:00:00
12 Rick ZABEL (GER) ISRAEL START-UP NATION 0:00:00
13 Sam BENNETT (IRL) DECEUNINCK – QUICK – STEP 0:00:00
14 Kaden GROVES (AUS) MITCHELTON – SCOTT 0:00:00
15 Mark CAVENDISH (GBR) BAHRAIN – MC LAREN 0:00:00

Gesamtwertung
1 Pascal ACKERMANN (GER) BORA – HANSGROHE 3:29:09
2 Caleb EWAN (AUS) LOTTO SOUDAL 0:00:04
3 Veljko STOJNIC (SRB) VINI ZABU‘ KTM 0:00:05
4 Rudy BARBIER (FRA) ISRAEL START-UP NATION 0:00:06
5 Leonardo TORTOMASI (ITA) VINI ZABU‘ KTM 0:00:06
6 Nikolai CHERKASOV (RUS) GAZPROM – RUSVELO 0:00:07
7 Dylan GROENEWEGEN (NED) TEAM JUMBO – VISMA 0:00:10
8 Luka MEZGEC (SLO) MITCHELTON – SCOTT 0:00:10
9 Alberto DAINESE (ITA) TEAM SUNWEB 0:00:10
10 Jakub MARECZKO (ITA) CCC TEAM 0:00:10
11 Maximilian WALSCHEID (GER) NTT PRO CYCLING TEAM 0:00:10
12 José ROJAS (ESP) MOVISTAR TEAM 0:00:10
13 Andrea VENDRAME (ITA) AG2R LA MONDIALE 0:00:10
14 Arnaud DEMARE (FRA) GROUPAMA – FDJ 0:00:10
15 Rick ZABEL (GER) ISRAEL START-UP NATION 0:00:10

Clasica de Almeria 2020

Pascal Ackermann wiederholt Vorjahressieg bei der Clásica de Almería

Bevor es zum entscheidenden Massensprint kam, bestimmte eine fünfköpfige Ausreißergruppe das Geschehen des 187 km langen Eintagesrennen Clásica de Almería. Doch das von BORA – hansgrohe angeführte Feld hatte das Rennen jederzeit gut unter Kontrolle, und 55 km vor dem Ziel war die Spitzengruppe wieder eingefangen. Nach dem Zusammenschluss begannen die Sprinterteams ihre schnellen Männer für das Finale in eine gute Ausgangsposition zu bringen. Die Raublinger Mannschaft demonstrierte heute erneut ihre Stärke und machte auf den letzten Kilometern heftig Druck. In einem lang gezogenen Sprint gewann Vorjahressieger Pascal Ackermann das Rennen in Roquets de Mar. Er ist damit der erste Fahrer, der dieses Rennen zweimal in Folge gewonnen hat.

Reaktionen im Ziel
„Ich bin wirklich froh, dass ich gewonnen habe und ich hoffe, dass ich den Rest des Jahres so weitermachen kann. Bei den Rennen hier in Spanien bin ich dieses Jahr zweimal Zweiter geworden, es war also schön, endlich den Sieg zu holen. Es war ein hartes Rennen wegen des Windes. Wir erwarteten Seitenwind und versuchten mehrmals das Feld zu teilen, andere Teams haben das auch versucht. Meine Teamkollegen haben heute einen super Job gemacht und 100 Prozent für mich gegeben, dafür möchte ich ihnen wirklich danken. Am Ende haben wir einen kleinen Fehler beim Lead-out gemacht, aber ich konnte mich ans Hinterrad eines anderen Fahrers klemmen. Ich habe meinen Sprint etwas von hinten begonnen, aber am Ende hat es doch noch gut geklappt.“ – Pascal Ackermann

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

„Es waren heute viele sehr starke Sprinter wie Kristoff, Viviani, Coquard und Cort Nielsen am Start. Die Jungs haben zusammen mit Cofidis und Team UAE-Emirates dafür gesorgt, dass der Vorsprung der Ausreißer auf nie mehr als 3 Minuten anstieg. Felix Großschartner war hier besonders aktiv und unterstützte das Team sehr gut. Es war ein hartes Rennen wegen des Windes, und wir haben versucht, im Seitenwind das Feld zu teilen, aber das hat nicht geklappt. Wir hatten etwas Pech, denn Lukas Pöstlberger und Rudi Selig waren in Stürze verwickelt, aber sie konnten beide das Rennen fortsetzen. Im Finale auf den letzten 10 km versuchten die Jungs Pascal in eine gute Position zu bringen. Am Ende fuhr er einen ziemlich langen Sprint und es war knapp, aber letztlich reichte es zum Sieg. Chapeau an das gesamte Team für diese Leistung.“ – Jens Zemke & Jean-Pierre Heynderickx, Sportliche Leiter

Roquetas de Mar – Roquetas de Mar (187,6 km)
1 ACKERMANN, Pascal (GER) BORA – HANSGROHE 4:24:04
2 KRISTOFF, Alexander (NOR) UAE TEAM EMIRATES 0:00:00
3 VIVIANI, Elia (ITA) COFIDIS 0:00:00
4 VAN POPPEL, Danny (NED) CIRCUS – WANTY GOBERT 0:00:00
5 MEZGEC, Luka (SLO) MITCHELTON – SCOTT 0:00:00
6 CAPIOT, Amaury (BEL) SPORT VLAANDEREN – BALOISE 0:00:00
7 VENTURINI, Clement (FRA) AG2R LA MONDIALE 0:00:00
8 BARBIER, Rudy (FRA) ISRAEL START – UP NATION 0:00:00
9 LOBATO, Juan J. (ESP) FUNDACION – ORBEA 0:00:00
10 BOUDAT, Thomas (FRA) TEAM ARKEA – SAMSIC 0:00:00
11 PLANCKAERT, Edward (BEL) SPORT VLAANDEREN – BALOISE 0:00:00
12 ROELANDTS, Jurgen (BEL) MOVISTAR TEAM 0:00:00
13 SANZ, Enrique (ESP) EQUIPO KERN PHARMA 0:00:00
14 NOPPE, Christophe (BEL) TEAM ARKEA – SAMSIC 0:00:00
15 COQUARD, Bryan (FRA) B&B HOTELS – VITAL CONCEPT 0:00:00

Pascal Ackermann gewinnt souverän die Schlussetappe und damit auch das Punktetrikot bei der Tour of Guangxi

Etappe 6: Guilin – Guilin (168,3 km)
1 Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe 3:38:10
2 Juan Sebastian Molano Benavides (Col) UAE Team Emirates 0:00:00
3 Timo Roosen (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:00
4 Rüdiger Selig (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:00
5 Jakub Mareczko (Ita) CCC Team 0:00:00
6 Asbjørn Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 0:00:00
7 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton – Scott 0:00:00
8 Daniel McLay (GBr) EF Education First 0:00:00
9 Hamish Schreurs (NZl) Israel Cycling Academy 0:00:00
10 Max Kanter (GER) Team Sunweb 0:00:00

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Endstand:

1 Enric Mas Nicolau (Esp) Deceuninck – Quick Step 22:42:42
2 Daniel Felipe Martinez Poveda (Col) EF Education First 0:00:05
3 Diego Rosa (Ita) Team Ineos 0:00:14
4 Antwan Tolhoek (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:22
5 Felix Großschartner (AUT) Bora – Hansgrohe 0:00:29
6 Odd Christian Eiking (Nor) Wanty – Gobert Cycling Team 0:00:29
7 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:00:29
8 David De La Cruz Melgarejo (Esp) Team Ineos 0:00:29
9 Davide Villella (Ita) Astana Pro Team 0:00:37
10 Martijn Tusveld (Ned) Team Sunweb 0:00:38
Endstand Punktewertung: Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe
Endstand Bergwertung: Tomasz Marczynski (Pol) Lotto Soudal
Endstand Nachwuchswertung: Enric Mas Nicolau (Esp) Deceuninck – Quick Step

Die letzte 168,3 km lange Etappe führte die Fahrer heute von Guilin bis an deren südlichen Stadtrand, ehe das Rennen wieder in nördlicher Richtung in die Stadtmitte zurückkehrte. Die Fahrer machten sich bei leichtem Regen am Start auf die Strecke, die mit zwei kategorisierten Anstiegen im letzten Renndrittel aufwartete. Schon nach wenigen Kilometern gelang es einer fünfköpfigen Gruppe zu entkommen, und sich mit maximal 3:20 Minuten vom Feld zu distanzieren. BORA – hansgrohe wechselte sich mit einigen anderen Teams an der Spitze des Feldes ab, um den Abstand zu den Ausreißern unter Kontrolle zu halten. Mit Max Schachmann, der während des Rennens sehr aufmerksam im vorderen Fahrerfeld fuhr, zeigte sich der Raublinger Rennstall mit noch 30 km sehr aktiv an der Spitze des Feldes und erhöhte das Tempo merklich, um die noch verbleibenden Ausreißer zu stellen. Obwohl die Flüchtlinge gut zusammenarbeiteten waren ihre Bemühungen letztendlich aussichtslos, und sie wurden 5 km vor dem Ziel wieder gestellt. Während die Sprinterteams auf dem letzten Kilometer versuchten ihre schnellen Männer in eine optimale Ausgangslage für den finalen Sprint zu bringen, ereignete sich ein Sturz, in dem BORA – hansgrohe glücklicherweise nicht verwickelt war. Nachdem Rudi Selig einen perfekten Lead-out für seinen Teamkollegen gefahren hatte, klemmte sich Pascal Ackermann an das Hinterrad von J. Molano. Auf den letzten Metern zog der Pfälzer unwiderstehlich von hinten an dem Kolumbianer vorbei und holte einen überzeugenden Tagessieg. BORA – hansgrohe beendet die Tour of Guangxi damit mit dem Sieg in der Punktewertung, zwei Etappensiegen und drei zweiten Plätzen durch Pascal Ackermann, sowie dem 5. Platz in der Gesamtwertung von Felix Großschartner.
Reaktionen im Ziel
„Dies ist das erste Mal, dass ich meine Saison mit einem Sieg beende. Es war keine leichte Etappe, weil das Tempo auf dem Weg zurück nach Guilin sehr hoch war. Die Zusammenarbeit im Team war fantastisch. In der letzten Kurve kam ich etwas ins Rutschen, konnte aber meine Position im Sprintzug schnell wiederfinden. Es ist wirklich ein toller Sieg, und das ganze Team hat ihn absolut verdient. Wir wollten hier mindestens eine Etappe gewinnen, und wir haben unser Ziel mehr als erreicht.“ – Pascal Ackermann

„Wir haben einmal mehr alles investiert, damit es zum Sprint kommt und erneut hat das ganze Team einen hervorragenden Job gemacht. Wir haben das Rennen gut kontrolliert, Max hat viel gearbeitet und auch Felix hat am Ende mitgeholfen, die Spitzengruppe zurückzuholen. Alle anderen haben Pascal für den Sprint vorbereitet. Wir wollten auf den letzten Kilometern ganz vorne fahren und das hat auch gut geklappt. Ein toller Sieg zum Abschluss einer erfolgreichen Saison und wir sind damit sehr zufrieden.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Fünfte Etappe der Gree-Tour of Guangxi bringt erneut 2. Platz für Pascal Ackermann

Liuzhou – Guilin (212,2 km)
1 Fernando Gaviria Rendon (Col) UAE Team Emirates 5:13:42
2 Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:00
3 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton – Scott 0:00:00
4 Phil Bauhaus (GER) Bahrain Merida 0:00:00
5 Timothy Dupont (Bel) Wanty – Gobert Cycling Team 0:00:00
6 Ben Swift (GBr) Team Ineos 0:00:00
7 Max Kanter (GER) Team Sunweb 0:00:00
8 Davide Martinelli (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
9 John Degenkolb (GER) Trek – Segafredo 0:00:00
10 Victor Campenaerts (Bel) Lotto Soudal 0:00:00

Mit einer Streckenlänge von 212,2 km stand am vorletzten Tag der Gree-Tour of Guangxi die längste Etappe auf dem Programm. Nach dem Startschuss konnte schnell ein Quartett entkommen, und hatte nach 20 gefahrenen Kilometern eine Lücke von mehr als drei Minuten herausgefahren. Der Vorsprung entwickelte sich während des Tages auf maximal fünf Minuten, ehe BORA – hansgrohe sich mit Deceuninck – Quickstep und Mitchelton – SCOTT an der Spitze des Feldes in der Nachführarbeit abwechselte, und langsam den Rückstand des Pelotons zu den Führenden reduzierten. Vor den letzten drei Anstiegen, die innerhalb von 30 km hinter einander im letzten Renndrittel anstanden, war der Abstand auf etwa eine Minute gesunken. In der letzten Steigung war es um die verbleibenden Flüchtlinge geschehen und es kam zu einer Attacke von einer kleinen Gruppe von Fahrern, die aber von einer Verfolgergruppe, unter ihr auch Pascal Ackermann, Max Schachmann und Felix Großschartner, wenig später geschluckt wurde. Auf den letzten 10 km lief das Feld wieder zusammen und BORA – hansgrohe, angeführt von Shane Archbold, kontrollierte nun das Rennen, um das Tempo hochzuhalten. Auf den beiden letzten Kilometern formierte sich der Sprintzug des Raublinger Teams, aber als F. Gaviria innen seinen Sprint anzog, gelang es dem Deutschen nicht mehr zu kontern, und der Kolumbianer holte somit den Etappensieg. Pascal erreichte damit zum dritten Mal bei der Tour of Gunagxi den zweiten Rang. Der deutsche Sprinter führt aber weiterhin die Punktewertung an.
Reaktionen im Ziel
„Es gelang mir, zusammen mit Felix und Max über den letzten Anstieg zu kommen, aber das war gar nicht so leicht. Auf den letzten Kilometern hat das Team super zusammengearbeitet. Die Jungs fuhren ganz vorne im Peloton, um das Tempo vor dem Sprint hochzuhalten. Im Finale klemmte ich mich ans Hinterrad von Gaviria. Das war keine schlechte Entscheidung, allerdings hatte er heute die höhere Endschnelligkeit und ich konnte nicht rechtzeitig an ihm vorbeiziehen. Wir haben jetzt drei Mal einen zweiten Platz herausgeholt, und obwohl wir heute natürlich auf den Sieg gefahren sind, ist das Ergebnis auch ok.“ – Pascal Ackermann

„Wir haben das Rennen für Pascal kontrolliert und heute gab es eine 4-Mann Gruppe vorne, die einen Vorsprung von maximal 5 Minuten Vorsprung hatte. Bei der Nachführarbeit haben uns auch Mitchelton – SCOTT und Sunweb geholfen. Vor den Anstiegen war der Vorsprung ziemlich klein, und wir mussten da nicht voll nachfahren. Wir haben uns darauf konzentriert, in einer guten Position in den beiden letzten Anstiege zu kommen, und das hat alles sehr gut geklappt. Die Jungs sind da sehr gut gefahren und nach dem Berg bildete sich vorne eine Gruppe von 11 Fahrern. Dahinter waren acht Verfolger und Pascal war mit in dieser Gruppe. Danach liefen alle Gruppen wieder zusammen, und so waren wir 10 km vor dem Ziel mit allen Fahrern vorne in einer Gruppe von ungefähr 80 Fahrern vertreten. Dann haben wir den Sprint für Pascal vorbereitet. Alles lief eigentlich sehr gut, aber im Finale war Gaviria etwas schneller. Letztendlich ein gutes Rennen von der Mannschaft, und morgen haben wir noch eine Chance, eine Etappe zu gewinnen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Pascal Ackermann glänzt auf der dritten Etappe der Gree-Tour of Guangxi


Foto: Gerhard Plomitzer
Nanning – Nanning (143,0 km)
1 Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe 3:19:21
2 Aleksandr Riabushenko (Blr) UAE Team Emirates 0:00:00
3 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton – Scott 0:00:00
4 Nikias Arndt (GER) Team Sunweb 0:00:00
5 Petr Vakoc (Cze) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
6 Lilian Calmejane (Fra) Total Direct Energie 0:00:00
7 Sep Vanmarcke (Bel) EF Education First 0:00:00
8 Kiel Reijnen (USA) Trek – Segafredo 0:00:00
9 Davide Martinelli (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
10 Merhawi Kudus (Eri) Astana Pro Team 0:00:00
11 Martijn Tusveld (Ned) Team Sunweb 0:00:00
12 Pieter Serry (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
13 Phil Bauhaus (GER) Bahrain Merida 0:00:00
14 Rémi Cavagna (Fra) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
15 Davide Villella (Ita) Astana Pro Team 0:00:00
16 Max Kanter (GER) Team Sunweb 0:00:00

Die 143 km lange dritte Etappe führte über fünf Runden mit jeweils einem Anstieg der 3. Kategorie um die Landeshauptstadt Nanning. Kaum war der Startschuss gefallen, löste sich ein Trio vom Feld, aber Shane Archbold, setzte sich gleich zu Anfang an die Spitze des Pelotons, um das Tempo zu kontrollieren und somit gelang es den Ausreißern nicht sich entscheidend abzusetzen. 15 km nach Rennbeginn stürzte Max Schachmann, aber es gelang dem deutschen Meister schnell wieder zum Feld aufzuschließen und das Rennen fortzusetzen. Nach dem ersten Renndrittel gesellte sich auch Mitchelton – SCOTT zum Raublinger Rennstall an die Spitze, um die Pace zu kontrollieren und der Abstand des führenden Trios schrumpfte auf eineinhalb Minuten mit noch 50 km bis zum Ziel. Das Renngeschehen blieb dann lange Zeit unverändert und das restliche Team um den Gesamtführenden Pascal Ackermann fuhr kräftesparend im Hauptfeld, während ihr neuseeländischer Teamkollege mit Hilfe von Astana vorne die Nachführarbeit verschärfte. Mit 30 km waren die Flüchtlinge dann letztlich gestellt und kurz nach der letzten Steigung kam es zu mehreren Attacken, die Max Schachmann aber erfolgreich abwehrte. Trotz der vielen Angriffe auf den letzten Kilometern endete die Etappe in einem Sprint in Nanning, allerdings aus einem klein gewordenen Feld. Auf der Zielgeraden schob sich Pascal geschickt nach vorne und niemand konnte heute seinem Antritt widerstehen. Ackermann vollendete damit die ausgezeichnete Arbeit seiner Mannschaft und holte seinen 12. Saisonsieg. Mit diesem Ergebnis baute er seine Führung in der Gesamtwertung aus, und steht auch weiterhin an der Spitze der Punkte- und Nachwuchswertung.
Reaktionen im Ziel
„Die dritte Etappe war viel schwieriger als letztes Jahr, und die Strecke war nicht unbedingt auf die schnellen Männer zugeschnitten. Der Plan war heute bei Trentin zu bleiben und auf jeden Fall unter den ersten zehn Fahrern über den letzten Anstieg zu kommen. Aber das war nicht leicht, weil es eine äußerst schwierige Steigung war. Ich versuchte Trentin zu folgen, denn ich wusste er ist stark, am Ende war das die richtige Entscheidung. Wir wollten hier eine Etappe gewinnen und das ist uns jetzt gelungen, nach meinen zwei zweiten Plätzen auf den ersten Etappen und dem heutigen Sieg stehe ich jetzt weniger unter Druck. Vielen Dank an die ganze Mannschaft für die tolle Unterstützung, ich bin glücklich, dass ich ihre harte Arbeit mit diesem Etappensieg belohnen konnte.“ – Pascal Ackermann

„Wir wussten, dass es heute nicht einfach sein würde, das Rennen zu kontrollieren oder für Pascal gut über den letzten Anstieg zu kommen, aber wir wollten es trotzdem probieren. Wir hatten denselben Plan wie gestern und versuchten nur eine kleine Gruppe wegzulassen. Dies hat auch perfekt funktioniert und wir konnten das Rennen gut mit Shane kontrollieren und letztlich, mithilfe von Mitchelton – SCOTT, wurde das Spitzentrio auch rechtzeitig eingeholt. Auf der letzten Runde mussten wir gar kein Tempo mehr fahren, denn das hat Mitchelton – SCOTT gemacht. Wir haben uns darauf konzentriert Pascal in eine gute Position in den Anstieg zu bringen und Schwarzi und Rudi haben das auch gut geschafft. Am Berg gab es viele Attacken, aber Pascal ist dort super gefahren. Auf den letzten 5 km haben Felix und Max das Rennen kontrolliert und am Ende fuhr Pascal einen fantastischen Sieg ein. Wir haben jetzt einen Etappensieg sowie das rote Führungstrikot und sind damit natürlich sehr zufrieden.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Pascal Ackermann triumphiert beim Gooikse Pijl

Gooik – Gooik (200,7 km)
1 Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe 4:21:20
2 Alberto Dainese (Ita) SEG Racing Academy 0:00:00
3 Timothy Dupont (Bel) Wanty – Gobert Cycling Team 0:00:00
4 Riccardo Minali (Ita) Israel Cycling Academy 0:00:00
5 Arvid De Kleijn (Ned) Metec – TKH Continental Cyclingteam p/b Mantel 0:00:00
6 Herman Dahl (Nor) Joker Fuel of Norway 0:00:00
7 Joeri Stallaert (Bel) Corendon – Circus 0:00:00
8 Jordi Warlop (Bel) Sport Vlaanderen – Baloise 0:00:00
9 Roy Jans (Bel) Corendon – Circus 0:00:00
10 Amund Grøndahl Jansen (Nor) Team Jumbo – Visma 0:00:00
11 Erlend Jordbrekk Blikra (Nor) Team Coop 0:00:00
12 Piotr Havik (Ned) BEAT Cycling Club 0:00:00
13 Tom Van Asbroeck (Bel) Israel Cycling Academy 0:00:00
14 Yves Coolen (Bel) BEAT Cycling Club 0:00:00
15 Jakub Mareczko (Ita) CCC Team 0:00:00


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Die 16. Austragung des belgischen Eintagesrennens führte über 198 km rund um Gooik in Westflandern. Auf jeder der neunmal zu befahrenden Runden mussten jeweils zwei kurze Kopfsteinpflasterpassagen und drei kleinere Anstiege bewältigt werden. Eine 15-Mann Ausreißergruppe, in der sich auch Michael Schwarzmann befand, formierte sich ziemlich früh im Rennverlauf, wurde aber wenig später vom Feld wieder gestellt. Es dauerte nicht lange, bis die nächste Gruppe sich vom Peloton löste, dieses Mal eine 8-köpfige Ausreißergruppe. Das Peloton, angeführt von BORA – hansgrohe und Team CCC, hielt den Abstand in der Folge stets in einem kontrollierbaren Ausmaß, und bei Rennhälfte betrug der Vorsprung der Spitzengruppe ungefähr zwei Minuten. Auf der siebten Runde war es um die Ausreißer geschehen, aber es kam erneut zu Attacken und Konterattacken. Allerdings blieben alle Bemühungen erfolglos, denn BORA – hansgrohe und Jumbo – Visma sorgten dafür, dass diese Ausreißversuche nicht weit entkamen. Auf der letzten Runde kam das Rennen endlich wieder zusammen, und es entbrannte ein Kampf um den Sieg zwischen den Sprintern im Feld. Pascal Ackermann, der schon gestern seine starke Form mit seinem zweiten Platze beim Primus Classic unter Beweis stellte, war heute in Gooik nicht zu schlagen. Nachdem er seinen Sprint auf der Zielgerade angezogen hatte, konnte keiner der anderen Sprinter ihm folgen, und so holte er in überzeugender Manier den Sieg.
Reaktionen im Ziel
„Es war ein sehr schnelles und nervöses Rennen, das von mehreren Attacken und wechselnden Spitzengruppen geprägt war. Aber wie gestern hat jeder BORA – hansgrohe Fahrer einen ausgezeichneten Job gemacht, und das Team hat das Rennen von Anfang an kontrolliert. Wir waren auf mögliche Attacken immer gefasst und haben rechtzeitig auf alle Angriffe reagiert, besonders auf den letzten Kilometern. Auf der Zielgerade sind Rüdiger Selig und Peter Sagan dann einen perfekten Lead-out gefahren. Ich möchte mich bei allen herzlich bedanken. Ohne solche starke Teamarbeit hätte ich den Sieg nicht einfahren können. Gestern waren wir so knapp dran, aber heute haben wir es geschafft!” – Pascal Ackermann

„Das Team hat einen super Job gemacht, und führte unseren Plan perfekt aus. Rüdiger Selig und Peter Sagan sind einen super Lead-out gefahren und im finalen Sprint war Pascal ohne Frage der Schnellste. Wir können mit den Ergebnissen von diesem Wochenende sehr zufrieden sein, und man kann jetzt auch sehen, dass Pascal und Peter sehr gut in Form sind.” – André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Primus Classic 2019 (1.HC)

Brakel – Haacht (197,0 km)
1 Edward Theuns (Bel) Trek – Segafredo 4:36:42
2 Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:00
3 Jasper De Buyst (Bel) Lotto Soudal 0:00:00
4 Dylan Groenewegen (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:00
5 Timothy Dupont (Bel) Wanty – Gobert Cycling Team 0:00:00
6 Jakub Mareczko (Ita) CCC Team 0:00:00
7 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 0:00:00
8 Giacomo Nizzolo (Ita) Team Dimension Data 0:00:00
9 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:00
10 Cyril Lemoine (Fra) Cofidis Solutions Crédits 0:00:00
11 Toms Skujins (Lat) Trek – Segafredo 0:00:00
12 Evaldas Siskevicius (Ltu) Delko Marseille Provence 0:00:00
13 Cees Bol (Ned) Team Sunweb 0:00:00
14 Olav Hjemsæter (Nor) Team Coop 0:00:00
15 Fabio Jakobsen (Ned) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
16 Lionel Taminiaux (Bel) Wallonie Bruxelles 0:00:00
17 Tom Van Asbroeck (Bel) Israel Cycling Academy 0:00:00
18 Romain Cardis (Fra) Total Direct Energie 0:00:00
19 Mathieu Van Der Poel (Ned) Corendon – Circus 0:00:00
20 Piet Allegaert (Bel) Sport Vlaanderen – Baloise 0:00:00

Pascal Ackermann sprintet auf den zweiten Platz beim Primus Classic

Auf dem Programm der neunten Austragung des Primus Classic stand heute eine 203 km lange Strecke zwischen Brakel und Haacht, die über 15 Hellinge und mehrere Kopfsteinpflasterpassagen führte. Der Parcours war allerdings nicht allzu schwer und so kam es am Ende des Tages zu einem Duell zwischen den Sprintern im Peloton. Unter dem hohen Tempo, das schon in der ersten Rennstunde angeschlagen wurde, zerfiel das Feld in mehrere Gruppen, kam aber nach 20 gefahrenen Kilometern wieder zusammen. Fünf Fahrer konnten sich wenig später vom Feld lösen und hatten bei Rennhälfte ihren Vorsprung auf etwas mehr als fünf Minuten ausgebaut. Dahinter im Feld wechselten sich BORA – hansgrohe, Deceuninck – Quickstep und Jumbo – Visma an der Spitze ab, um das Tempo zu kontrollieren. In Folge dauerte es nicht lange bis der Rückstand des Pelotons zum führenden Quintett sich zu reduzieren begann. Danach kam es zu mehreren Attacken auf dem hügeligen Terrain, aber BORA – hansgrohe konnte diese Angriffe aus dem Feld immer wieder neutralisieren. Mit noch 65 km bis zum Ziel gelang es dann einer 4-Mann Verfolgergruppe sich ebenfalls abzusetzen, aber auch ihr Unterfangen blieb erfolglos. Als auf den letzten 45 km G. Van Avermaet aus dem reduzierten Feld attackierte, heftete sich Peter Sagan, gefolgt von einigen Favoriten, an dessen Hinterrad, wurde aber wenig später wieder vom Peloton zurückgebracht. Auf den letzten 30 km machten Jay McCarthy und Marcus Burghardt, zusammen mit einigen Deceuninck – Quickstep Fahrern, vorne Tempo und wehrten alle Konterattacken ab. Durch die Tempoverschärfung des Raublinger Teams musste sich das verbleibende Ausreißerduo ihrem Schicksal auf den letzten Kilometern ergeben. Danach attackierte E. Theuns auf den letzten 3 km, und obwohl eine kleine Gruppe, unter ihr auch Peter Sagan, versuchte ihm zu folgen, konnte sie den Trek – Segafredo Fahrer auf der Zielgeraden nicht mehr einholen. Theuns sprintete schließlich als Erster über die Ziellinie. Durch die späte Attacke des Belgiers konnten BORA – hansgrohe und die anderen Teams ihre Sprintzüge nicht mehr rechtzeitig formieren, aber trotzdem gelang es Pascal Ackermann auf den zweiten Platz zu fahren.
Reaktionen im Ziel
„Es war wieder ein sehr knappes Finish, aber Theuns hat es am Ende geschafft, seinen Vorsprung zu halten. Ich habe meinen Sprint vielleicht etwas spät angezogen aber ich glaube, es war klar, dass ich sehr gute Beine hatte und, dass das Team während des gesamten Rennens einen ausgezeichneten Job gemacht hat. Wir sind in allen wichtigen Gruppen gefahren, waren immer vorne mit dabei, und aus meiner Sicht haben wir heute alles richtig gemacht. Es ist natürlich ein bisschen enttäuschend, so knapp hinter dem Sieger nur Zweiter zu werden, aber ich denke, wir können mit unserem Ergebnis und unserer Leistung heute zufrieden sein. Es war kein einfaches Rennen mit all den Anstiegen, aber wir hatten ein starkes Team und konnten unseren Plan umsetzen. Ich glaube, die BORA – hansgrohe Fahrer sind alle sehr gut in Form kurz vor den Weltmeisterschaften nächste Woche und ich hoffe, einer von uns holt sich das Regenbogentrikot.“ – Pascal Ackermann

„Das Team ist ein gutes Rennen gefahren und obwohl wir den Sieg nur knapp verpasst haben, können wir mit unserer Leistung zufrieden sein. Wir haben unseren Plan umgesetzt, denn ich war in den letzten Anstiegen in der Spitzengruppe und reagierte auf alle Attacken. Auf den letzten Kilometern versuchte ich die Lücke zu Theuns zu schließen. Großes Kompliment an Pascal, er war heute der Schnellste von uns. Wir werden es morgen erneut versuchen.“ – Peter Sagan

„Die Jungs haben wieder sehr gut zusammengearbeitet. Alle haben zu unserem guten Ergebnis beigetragen und Peter war auch im Mittelteil des Rennens sehr aktiv und hat mehrere Angriffe abgewehrt. Leider waren wir auf der Zielgerade in keiner idealen Position, aber dennoch konnte Pascal seine Konkurrenten hinter sich lassen und sich den zweiten Platz, knapp hinter dem Sieger, sichern.“ – André Schulze
© BORA – hansgrohe