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GP de Fourmies 198 Km

1 VIVIANI Elia ITA COFIDIS 04:23:12
2 ACKERMANN Pascal GER BORA – HANSGROHE 00:00
3 GAVIRIA Fernando COL UAE TEAM EMIRATES 00:00
4 HOFSTETTER Hugo FRA ISRAEL START-UP NATION 00:00
5 THIJSSEN Gerben BEL LOTTO – SOUDAL 00:00
6 DEGENKOLB John GER LOTTO – SOUDAL 00:00
7 HODEG Alvaro COL DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:00
8 TESSON Jason FRA ST MICHEL – AUBER 93 00:00
9 LOUVEL Matis FRA TEAM ARKÉA – SAMSIC 00:00
10 PLANCKAERT Baptiste BEL INTERMARCHÉ – WANTY – GO.. 00:00

Pascal Ackermann Zweiter beim GP Fourmies

BORA – hansgrohe ging heute mit dem zweimaligen Sieger des GP Fourmies, Pascal Ackermann, an den Start. Der Raublinger Rennstall versuchte auch beim diesjährigen Rennen über 199 km welliges Terrain den Südpfälzer gut im Sprint zu positionieren, um seinen dritten Sieg bei dem französischen Eintagesrennen einzufahren. Nach guter Vorarbeit des Teams und einem starken Lead-Out wurde Pascal allerdings von E. Viviani in letzter Minute auf der Zielgeraden überholt und überquerte die Ziellinie in Fourmies auf dem zweiten Platz.

Reaktionen im Ziel
„Ich bin derzeit in Form, war sehr motiviert und wollte heute mein Bestes geben. Ich habe hier schon zweimal gewonnen und wollte natürlich noch einen dritten Sieg hinzufügen. Das hat leider nicht ganz geklappt und ich bin ein bisschen enttäuscht, dass unser Plan nicht aufgegangen ist. Danke aber an das ganze Team für ihre Arbeit, denn die Jungs haben mich super unterstützt.“ – Pascal Ackermann
„Unser Ziel war, Pascal voll zu unterstützen und ihm im Massensprint so gut wie möglich zu lancieren. Er hatte als Zielsetzung, dass er den bestmöglichen Sprint fährt. Beide Ziele sind uns gelungen. Aber heute waren die anderen Teams nicht gewillt uns zu helfen. Großes Kompliment an Matt Walls, der die Arbeit von zwei Fahrern vollbracht hat, denn Lukas Pöstlberger war heute nicht am Start. Auch der Rest des Teams hat fantastisch gearbeitet. Das Finale ist im Großen und Ganzen wie geplant gelaufen. Rudi Selig hat Pascal 180m vor dem Ziel abgesetzt, aber ich glaube, dass Viviani am Ende einfach stärker war. Gratulation an ihn. Wir sind mit der Teamleistung heute sehr zufrieden, und Pascal wird nochmal einige Chancen haben, sich mit einem Sieg von dem Team zu verabschieden.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter

Pascal Ackermann verteidigt souverän seinen Titel beim GP de Fourmies

Fourmies – Fourmies (205,0 km)
1 Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe 4:46:29
2 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates 0:00:00
3 Boy Van Poppel (Ned) Roompot – Charles 0:00:00
4 Edwin Alcibiades Avila Vanegas (Col) Israel Cycling Academy 0:00:00
5 Pierre Barbier (Fra) Natura4Ever – Roubaix – Lille Métropole 0:00:00
6 Jasper Stuyven (Bel) Trek – Segafredo 0:00:00
7 Imerio Cima (Ita) Nippo – Vini Fantini – Faizanè 0:00:00
8 Amaury Capiot (Bel) Sport Vlaanderen – Baloise 0:00:00
9 Julien Duval (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:03
10 Hugo Hofstetter (Fra) Cofidis Solutions Crédits 0:00:03
11 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates 0:00:03

Foto: Gerhard Plomitzer
Auf dem Programm der 87. Austragung des französischen Eintagesrennens stand heute eine 205 km lange Strecke rund um Fourmies im Norden Frankreichs. Obwohl der Parcours sieben Anstiege aufwies, waren diese nicht besonders anspruchsvoll und somit konnten die schnellen Männer im Peloton wiederum zum Zug kommen. Nach der ersten Rennstunde konnte sich eine 9-Mann Ausreißergruppe erfolgreich absetzen, doch ihr Vorsprung betrug während des Tages nie mehr als 2:30 Minuten. BORA – hansgrohe fuhr sehr aufmerksam im Feld und setzte sich an die Spitze des Pelotons, um das Tempo zu kontrollieren. In Folge war der Rückstand des Feldes zu den Führenden im letzten Renndrittel auf weniger als eine Minute gesunken, und mehrere der Spitzenreiter fielen allmählich ins Feld zurück. Auf den letzten 10 km gab es einige Attacken aber BORA – hansgrohe neutralisierte alle Angriffe aus dem Hauptfeld, und auf den letzten Kilometern ging die Flucht der verbleibenden Ausreißer zu Ende. Auf der Zielgeraden ereignete sich ein Sturz, in den Pascal Ackermann, der Vorjahressieger, aber nicht verwickelt war. Er konnte seine, von den BORA – hansgrohe Kollegen vorbereitete, gute Ausgangsposition nutzen, und souverän von der Spitze seinen Sprint durchziehen. Ackermann feierte einen beeindruckenden Sieg, seinen zehnten in dieser Saison.
Reaktionen im Ziel

„Ich bin äußerst glücklich, dass ich meinen Titel hier verteidigen konnte. Es war ein sehr hartes Rennen und meine Teamkollegen haben viel Arbeit geleistet, um die zahlreichen Attacken vor dem Finale abzuwehren. Ich möchte mich bei ihnen dafür bedanken. Ich wusste, dass wir mit einem sehr starken Team an den Start gegangen sind, und es ist schön, dass ich mein Team mit einem Sieg belohnen konnte. Ich glaube, ich habe auch gezeigt, dass ich gut in Form bin und hoffe deshalb, dass ich auch für die Weltmeisterschaft ausgewählt werde.“ Pascal Ackermann
„Das Rennen verlief ähnlich wie gestern. Wir haben das Rennen fast die ganze Zeit kontrolliert und eine unglaubliche Teamleistung vollbracht. Im Finale haben die Jungs Pascal in eine perfekte Position gebracht, was ihm ermöglichte, einen äußerst starken Sprint zu fahren. Heute hat alles gut funktioniert, und wir sind natürlich sehr zufrieden mit unserem Wochenende in Belgien und Frankreich.“ – André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

IAM Cycling: Enttäuscht beim GP Fourmies

Die Tage vergehen und ähneln sich für IAM Cycling. Nach einem glanzlosen Auftritt bei der Brüsseler Cycling Classic sind die Fahrer der Schweizer Pro Continental Mannschaft in der Rangliste des GP Fourmies noch weiter abgerutscht. Nacer Bouhanni (FDJ) gewann den GP Fourmies im Sprint vor André Greipel. Eddy Seigneur, der sportliche Leiter der Mannschaft, zeigte sich über die Taktik seiner Schützlinge überrascht: „Klar ist, dass Sébastien Hinault nach seinem Sturz zumindest für die Entscheidung um den Tagessieg leider nicht mehr in Frage kam. Alle andern hatten aber trotzdem die Möglichkeit ein gutes Rennen abzuliefern. Doch zu Beginn der letzten Runde waren alle zusammen im Feld sehr weit hinten platziert und als sich vorne Lücken auftaten, war das Rennen gelaufen. Somit waren wir bei der Entscheidung nicht mehr dabei. Es ist sehr schade, denn das heutige Finale hätte auf unsere Fähigkeiten nicht schlecht gepasst. Ich habe nach dem Rennen mit der Mannschaft gesprochen und den Fahrern gesagt, dass ich enttäuscht bin. Seit Plouay konnten wir unser Potenzial nicht mehr richtig ausschöpfen und so etwas will ich nicht akzeptieren.“ Sébastien Hinault, der sich beim Sturz eine rund einen Zentimeter grosse Wunde am linken Knie zugezogen hatte, ist nach einer Rücksprache mit dem Rennarzt wieder auf dem Rückweg in seine Heimat, der Bretagne. Der Franzose zeigte sich nach dem Rennen ebenfalls unzufrieden. „Es gibt Tage, an denen wir wohl lieber Angeln gehen würden. Bereits früh im Rennen wurde ich von einem Fahrer von Katusha angerempelt und es kam zum Sturz. Nach einem verpatzten Sprint in Plouay und dem Sturz heute wüsste ich nicht, was ich noch sagen könnte, damit ich mit dieser Woche zufrieden wäre. Die Geschichte mit dem Dopingkontrolleur, der mir in die Schule gefolgt ist, als ich meinen Sohn zur Schule brachte, wird dabei nur zu einer Nebensache, wenn man betrachtet, wie die letzten Rennen verlaufen sind!“

IAM Cycling: Stefan Denifl (Aut), Jonathan Fumeaux (S), Heinrich Haussler (Aus), Sébastien Hinault (F), Kevyn Ista (Be), Gustav Larsson (Su), Sébastien Reichenbach (S), Patrick Schelling(S).

1st Nacer Bouhanni
2nd Andre Greipel
3rd Bryan Coquard
91st Sébastien Hinault
111th Heinrich Haussler