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Tour de Pologne Etappe 7


Photo by Plomi

1 [FRA] Arnaud Démare Groupama-FDJ 03:59:20
2 [NED] Olav Kooij Jumbo-Visma + 00
3 [GER] Phil Bauhaus Bahrain Victorious + 00
4 [GER] Max Kanter Movistar Team + 00

5 [BEL] Gerben Thijssen Intermarché-Wanty-Gobert + 00
9 [GER] Pascal Ackermann UAE Team Emirates + 00
14 [GER] Nikias Arndt Team DSM + 00

Endstand:

01 [GBR] Ethan Hayter INEOS Grenadiers 28:26:23
02 [NED] Thymen Arensman Team DSM + 11
03 [ESP] Pello Bilbao Bahrain Victorious + 18
04 [ITA] Matteo Sobrero Team BikeExchange-Jayco + 23
05 [GBR] Ben Tulett INEOS Grenadiers + 25
06 [FRA] Remi Cavagna Quick-Step Alpha Vinyl Team + 31
07 [ITA] Samuele Battistella Astana Qazaqstan Team + 32
08 [COL] Sergio Higuita BORA-hansgrohe + 32
09 [ITA] Diego Ulissi UAE Team Emirates + 45
10 [FRA] Bruno Armirail Groupama-FDJ + 50

Sergio Higuita beendet die Polen-Rundfahrt als Achter in der Gesamtwertung

Zum Abschluss der Rundfahrt stand noch einmal eine Sprintetappe auf dem Programm. Auf den 177,8 km zwischen Valsir und Krakau musste zwar noch ein Anstieg der 1. Kategorie bewältigt werden, doch die letzten 60 Kilometer waren relativ flach, so dass die schnellen Männer den Tag in einem Massensprint entscheiden konnten. Die Ausreißergruppe hatte heute keine Chancen und am Ende war A. Démare im Sprint in Krakau der Schnellste. Sam Bennett belegte den 19. Platz.
BORA – hansgrohe hatte etwas Sturzpech bei der diesjährigen Rundfahrt als Sergio Higuita hart zu Boden ging und am vorletzten Tag Jordi Meeus sich verletzte und das Rennen aufgeben musste. Am Ende verließ das Team aus Raubling die Tour de Pologne mit einem Etappensieg, drei Tage in Gelb und dem 8. Rang in der Gesamtwertung durch Sergio Higuita.

Reaktionen im Ziel
„Die Jungs haben mich auf dem Rundkurs in einer guten Position gehalten um Energie zu sparen und auf den letzten 2 km habe ich versucht, mich an das Hinterrad eines anderen Teams zu klemmen. Ich habe dann eins gefunden, aber ich glaube, es war zu früh. Als das Tempo anstieg, war es dann schwer mitzuhalten. Das war ein etwas dummer Fehler. Aber ich bin froh, dass die Jungs mich in eine gute Position bringen konnten, und ich bin zufrieden damit, wie ich bis dahin um die Position kämpfen konnte. Am Ende war es kein tolles Ergebnis, aber wir wissen, was schief gelaufen ist, und wir können fürs nächste Mal daran arbeiten.“ – Sam Bennett

„Es war nicht optimal, dass Jordi, der letzte Mann für Sam, wegen seinem gestrigen Ausfallen heute nicht da war. Als Folge musste Sam relativ viel Risiko eingehen und viel investieren, indem er sich einfach selber positionieren musste. Ryan hat ihn bis 2 Kilometer gebracht und dann musste Sam sich hinter das Rad von jemandem hängen. Er klemmte sich hinter Molano, der dann aber zu früh zum Stehen kam und dann kommen die anderen mit Schwung von hinten drüber, und man hat als Sprinter keine Chance mehr, wenn einem der Schwung fehlt. Der Sprint war dann vorbei und Sam konnte am Ende nicht mehr eingreifen. Aber es ist gut, dass Sergio gut und sicher ins Ziel gelangte und die Rundfahrt in den Top-10 in der Gesamtwertung abschließen konnte.“ – Rolf Aldag, Sportlicher Leiter

Tour de Pologne Etappe 6 – EZF 15,4km

Szaflary – Ski station Rusinski ITT – 15,4 Km

1 ARENSMAN Thymen NED TEAM DSM 00:17:40
2 SHEFFIELD Magnus USA INEOS GRENADIERS 00:07
3 HAYTER Ethan GBR INEOS GRENADIERS 00:08

4 CAVAGNA Rémi FRA QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:20
5 BRENNER Marco GER TEAM DSM 00:26
6 TULETT Ben GBR INEOS GRENADIERS 00:28
7 BATTISTELLA Samuele ITA ASTANA QAZAQSTAN TEAM 00:30
8 SOBRERO Matteo ITA TEAM BIKEEXCHANGE-JAYCO 00:31
9 BILBAO Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:32
10 PADUN Mark UKR EF EDUCATION-EASYPOST 00:35

Gesamt:

1 HAYTER Ethan GBR INEOS GRENADIERS 24:27:03
2 ARENSMAN Thymen NED TEAM DSM 00:11
3 BILBAO Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:18
4 SOBRERO Matteo ITA TEAM BIKEEXCHANGE-JAYCO 00:23
5 TULETT Ben GBR INEOS GRENADIERS 00:25
6 CAVAGNA Rémi FRA QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:31
7 BATTISTELLA Samuele ITA ASTANA QAZAQSTAN TEAM 00:32
8 HIGUITA Sergio COL BORA-HANSGROHE 00:32
9 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 00:45
10 ARMIRAIL Bruno FRA GROUPAMA-FDJ 00:50
11 MONIQUET Sylvain BEL LOTTO SOUDAL 00:51
12 BRENNER Marco GER TEAM DSM 00:51
13 PADUN Mark UKR EF EDUCATION-EASYPOST 00:52
14 TEJADA Harold COL ASTANA QAZAQSTAN TEAM 00:53
15 GALL Felix AUT AG2R CITROËN TEAM 00:56

Sergio Higuita fällt nach dem Tour de Pologne Zeitfahren auf Platz 8 in der Gesamtwertung zurück

Auf der vorletzten Etappe wurde ein 11,8 km langes leicht ansteigendes Einzelzeitfahren ausgetragen, bei dem entscheidende Abstände zwischen den Fahrern entstanden und angesichts der knappen Gesamtwertung es eine Vorentscheidung über den Gesamtsieg gab. Die ersten 8 Kilometer der Strecke waren leicht flach, aber auf den folgenden zwei Kilometern ging es bergauf, ehe es im Finale flach weiter zur Skistation Narciasrska Rusiński ging. Sergio Higuita, der bis dato Führende in der Gesamtwertung ging mit vier Sekunden Vorsprung gegenüber seinem nächstplatzierten Rivalen in den Kampf gegen die Uhr und erreichte das Ziel in 18:30 Minuten, 50 Sekunden hinter dem Tagessieger T. Arensman. Er liegt damit vor der morgigen Sprintetappe auf dem 8. Platz im Gesamtklassement. Leider hatte Jordi Meeus Pech und ging auf der Strecke zu Boden. Nach ersten ärztlichen Mitteilungen blieb er die ganze Zeit bei Bewusstsein und wurde für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht.

Reaktionen im Ziel
„Ich habe heute ein solides Zeitfahren abgeliefert. Die letzten zwei Zeitfahren, die ich bestritten habe, waren ziemlich gut, und ich glaube, dass ich in dieser Disziplin jedes Mal besser werde. Mit dem 8. Platz sind wir immer noch in den Top-10 in der Gesamtwertung, und mit einem Etappensieg in der Tasche können wir mit unserer bisherigen Polen-Rundfahrt zufrieden sein. Ich wünsche Jordi nach seinem Unfall eine schnelle Genesung.“- Sergio Higuita

Tour de Pologne Etappe 5 – 178km


Photo by Plomi

1. Phil Bauhaus (GER, Bahrain – Victorious) 4:16:19
2. Arnaud Démare (FRA, Groupama – FDJ) 0:00
3. Nikias Arndt (GER, Team DSM) 0:00
4. Max Kanter (GER, Movistar Team) 0:00

5. Edward Theuns (BEL, Trek – Segafredo) 0:00
6. Jonathan Milan (ITA, Bahrain – Victorious) 0:00
7. Hugo Page (FRA, Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux) 0:00
8. Ryan Mullen (IRL, BORA – hansgrohe) 0:00
9. Jacopo Guarnieri (ITA, Groupama – FDJ) 0:00
10. Patryk Stosz (POL, Poland) 0:00

Gesamt:

1. Sergio Higuita (COL, BORA – hansgrohe) 24:09:05
2. Pello Bilbao (ESP, Bahrain – Victorious) 0:04
3. Quinten Hermans (BEL, Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux) 0:06
4. Diego Ulissi (ITA, UAE Team Emirates) 0:10
5. Matteo Sobrero (ITA, Team BikeExchange – Jayco) 0:10
6. Richard Carapaz (ECU, INEOS Grenadiers) 0:10
7. Ethan Hayter (GBR, INEOS Grenadiers) 0:10
8. Quentin Pacher (FRA, Groupama – FDJ) 0:10
9. Lucas Hamilton (AUS, Team BikeExchange – Jayco) 0:10
10. Steff Cras (BEL, Lotto Soudal) 0:10
11. Felix Gall (AUT, AG2R Citroën Team) 0:10

Massensturz im Sprintfinale: Ryan Mullen am Ende Achter und Sergio Higuita bleibt bei der Polen-Rundfahrt in Gelb

Die 5. Etappe mit ihren zahlreichen Anstiegen und 176 km Länge wies ein ähnliches Profil auf wie am Vortag, doch das Finale in Rzeszów war allerdings flach. Kletterfestere Sprinter hatten heute eine Chance, da aber die letzte Steigung nur 10 km vom Ziel entfernt war, konnte auch eine kleine Gruppe mit einer späten Attacke gelingen wegzukommen und um den Sieg zu kämpfen. Eine frühe Ausreißergruppe, in der sich auch Shane Archbold befand, prägte das Renngeschehen für lange Zeit, aber das Feld behielt die Situation unter Kontrolle und die letzten der Ausreißer wurden auf den letzten Kilometern gestellt. Auf dem Schlusskilometer kam es in einer Kurve zu einem Massensturz und als Folge konnte nur einige Fahrer um den Sieg sprinten. Ryan Mullen war der bestplatzierte BORA-hansgrohe Fahrer auf dem 8. Platz. Sergio Higuita wurde zeitgleich mit dem Tagessieger P. Bauhaus gewertet und verteidigte das gelbe Trikot.

Reaktionen im Ziel
„Ich habe mich von meinem Sturz gestern gut erholt, und unter den Umständen habe ich mich heute ziemlich gut gefühlt. Wir sind also auf einem guten Weg hier in Polen und ich sehe dem Einzelzeitfahren morgen mit Zuversicht entgegen.“- Sergio Higuita
„Der Plan war, heute für Sam zu fahren. Vor dem Finale waren wir in einer ganz guten Position, es war eigentlich perfekt, aber dann sind einige Fahrer vor uns rausgerutscht und das hat diesen Massensturz im letzten Kilometer verursacht. Ich habe es irgendwie geschafft, den Sturz zu vermeiden, wobei ich eines meiner neun Leben verbrauchte, und versuchte, unter diesen Umständen noch das beste Ergebnis rauszuholen. Es ist wirklich schade, dass wir am Ende nicht in der Lage waren, den Sprint mit Sam zu bestreiten. Andererseits ist es uns heute auch gelungen, das Gelbe Trikot zu verteidigen, und das ist definitiv ein Erfolg mit noch zwei Etappen vor uns.“ – Ryan Mullen

Tour de Pologne Etappe 4

Lesko – Sanok – 180 Km

1 ACKERMANN Pascal GER UAE TEAM EMIRATES 04:21:46
2 MEEUS Jordi BEL BORA-HANSGROHE 00:00
3 MILAN Jonathan ITA BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
4 HERMANS Quinten BEL INTERMARCHÉ-WANTY-GOBERT 00:00
5 KOOIJ Olav NED JUMBO-VISMA 00:00
6 SCARONI Christian ITA ASTANA QAZAQSTAN TEAM 00:00
7 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 00:00
8 PACHER Quentin FRA GROUPAMA-FDJ 00:00
9 ANIOŁKOWSKI Stanisław POL POLAND 00:00
10 ARNDT Nikias GER TEAM DSM 00:00

Gesamt:

1 HIGUITA Sergio COL BORA-HANSGROHE 19:52:46
2 BILBAO Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:04
3 HERMANS Quinten BEL INTERMARCHÉ-WANTY-GOBERT 00:06
4 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 00:10
5 SOBRERO Matteo ITA TEAM BIKEEXCHANGE-JAYCO 00:10
6 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 00:10
7 SCHMID Mauro SUI QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:10
8 PACHER Quentin FRA GROUPAMA-FDJ 00:10
9 GALL Felix AUT AG2R CITROËN TEAM 00:10
10 WILLIAMS Stephen GBR BAHRAIN VICTORIOUS 00:10

Jordi Meeus Etappenzweiter, Sergio Higuita verteidigt Gelb trotz Sturz bei der Tour de Pologne

Die vierte 179 km lange Strecke zwischen Lesko und Sanok wies zahlreiche kurze Anstiege auf, ehe es am Schluss eine steile Rampe hinauf ins Ziel ging. Die Ausreißergruppe des Tages formierte sich nach rund 30 km, doch das Feld, zeitweise kontrolliert von BORA – hansgrohe, ließ die Spitze nie zu weit entkommen. Die letzten der Ausreißer wurden alle wieder drei Kilometer vor dem Ziel eingefangen und einige späte Attacken sofort unterbunden. Rund eineinhalb Kilometer vor der Ziellinie kam es zu einem Sturz im Peloton, in den Sergio Higuita verwickelt war. Nachdem ein Angriff von Z. Stybar auf der Zielgeraden vereitelt wurde, kam es in Sanok zu einem Sprint aus dem reduzierten Peloton. Jordi Meeus lancierte seinen Sprint von hinten, konnte mehrere Fahrer schnell überholen und überquerte die Ziellinie als Zweiter, hinter dem Tagessieger P. Ackermann. Trotz seiner Verletzungen konnte Sergio wieder aufs Rad steigen und da er die Siegerzeit angerechnet bekam, verteidigte er auch sein gelbes Trikot. Untersuchungen durch den Teamarzt haben bestätigt, dass er glücklicherweise keine schweren Verletzungen erlitten hat.

Reaktionen im Ziel
„Nach dem Sturz war das Rennen bis zum Finale superschnell. Es war ein ziemlich chaotischer Sprint und am Ende ging es noch etwas aufwärts ins Ziel, das war ziemlich hart. Ich fühlte mich gut, als ich meinen Sprint startete und konnte auf der Zielgeraden einige Fahrer überholen. Am Ende habe ich den zweiten Platz hinter Ackermann erreicht. Natürlich hätte ich lieber gewonnen, aber es kann nur einen Sieger geben“ – Jordi Meeus
„Ein Fahrer vor mir stürzte und alle mussten schnell bremsen. Auch ich musste in diesem Moment bremsen, verlor die Kontrolle über das Rad und ging zu Boden. Das ist ein Riesenpech und es ist nie schön zu stürzen, vor allem nicht im Trikot des Führenden. Aber ich konnte wieder auf das Rad steigen, die Etappe zu Ende fahren und ich bin immer noch im Gelben Trikot. Jetzt muss ich mich vor der morgigen Etappe nur noch erholen und sehen, wie es läuft“ – Sergio Higuita

„Wir sind in die heutige Etappe mit Ambitionen gegangen, das Trikot von Sergio zu verteidigen. Wir konnten das Rennen mithilfe von anderen Teams gut kontrollieren, aber die letzten fünf Kilometer waren ziemlich technisch mit vielen Richtungsänderungen und Kurven und dann ist es uns ein bisschen aus den Händen geglitten und Sergio ist leider gestürzt. Nach der 3 km Regel hat er aber glücklicherweise dieselbe Zeit wie der Sieger erhalten und so konnte er sein Trikot verteidigen. Jordi ist natürlich noch hervorzuheben. Er ist auf den zweiten Platz gesprintet und war gar nicht weit von einem möglichen Etappensieg entfernt. Das hat wieder bestätigt, dass es bei uns gut läuft. Ja, jetzt heißt es irgendwie Wundenlecken und mal sehen, wie wir dann morgen aufgestellt sind. Das Gelbe Trikot ist immer noch in unseren Reihen und das ist schön.“- Rolf Aldag, Sportlicher Leiter

Tour de Pologne Etappe 3

Krasnik – Przemysl – 238 Km

1 HIGUITA Sergio COL BORA-HANSGROHE 05:25:46
2 BILBAO Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
3 HERMANS Quinten BEL INTERMARCHÉ-WANTY-GOBERT 00:00
4 SOBRERO Matteo ITA TEAM BIKEEXCHANGE-JAYCO 00:00
5 PACHER Quentin FRA GROUPAMA-FDJ 00:00
6 SCHMID Mauro SUI QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:00
7 GALL Felix AUT AG2R CITROËN TEAM 00:00
8 WILLIAMS Stephen GBR BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
9 HAMILTON Lucas AUS TEAM BIKEEXCHANGE-JAYCO 00:00
10 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 00:00
11 HAYTER Ethan GBR INEOS GRENADIERS 00:00
12 CRAS Steff BEL LOTTO SOUDAL 00:00
13 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 00:00
14 TULETT Ben GBR INEOS GRENADIERS 00:05
15 BERWICK Sebastian AUS ISRAEL-PREMIER TECH 00:09

Gesamt:

1 HIGUITA Sergio COL BORA-HANSGROHE 15:31:00
2 BILBAO Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:04
3 HERMANS Quinten BEL INTERMARCHÉ-WANTY-GOBERT 00:06
4 HAYTER Ethan GBR INEOS GRENADIERS 00:10
5 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 00:10
6 SOBRERO Matteo ITA TEAM BIKEEXCHANGE-JAYCO 00:10
7 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 00:10
8 SCHMID Mauro SUI QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:10
9 PACHER Quentin FRA GROUPAMA-FDJ 00:10
10 HAMILTON Lucas AUS TEAM BIKEEXCHANGE-JAYCO 00:10
11 CRAS Steff BEL LOTTO SOUDAL 00:10
12 GALL Felix AUT AG2R CITROËN TEAM 00:10
13 WILLIAMS Stephen GBR BAHRAIN VICTORIOUS 00:10
14 TULETT Ben GBR INEOS GRENADIERS 00:15
15 BERWICK Sebastian AUS ISRAEL-PREMIER TECH 00:19

Sergio Higuita gewinnt 3. Etappe und übernimmt Führung in der Gesamtwertung bei der Polen-Rundfahrt

Auf der mit 237 km längsten Etappe der Rundfahrt zwischen Kraśnik und Przemyśl waren die Klassementfahrer zum ersten Mal gefordert. Nach den ersten flachen 190 Kilometern gab es einige Anstiege in kurzer Folge zu überqueren, ehe es dann bergauf ins Ziel ging. Gleich zu Beginn des Rennens konnte sich eine kleine Ausreißergrupe absetzen, doch das Feld, zeitweise angeführt von BORA – hansgrohe, stellte alle verbliebenen Spitzenreiter wieder rechtzeitig. Im letzten Anstieg des Tages ungefähr 1,5 km vor dem Ziel kam es zu mehreren Attacken die allerdings erfolglos blieben. Als auf der Zielgeraden Q. Pacher das Tempo anzog, setzte sich Sergio Higuita sofort an sein Hinterrad und rund 200 Meter vor dem Ziel lancierte der kolumbianische Meister eine entscheidende Attacke. Er war danach nicht mehr einzuholen und sicherte sich damit nicht nur den Etappensieg, sondern übernahm auch die Führung in der Gesamtwertung.

Was für ein sehr schöner Sieg, wirklich ein tolles Geburtstagsgeschenk! Der letzte Anstieg war sehr hart und super steil. Ich trainiere auf ähnlichen Anstiegen in Kolumbien und solche Steigungen liegen mir sehr. Als ich den Anstieg begann, habe ich ein bisschen Kraft für die letzten 200 Meter gespart, damit ich immer noch den nötigen letzten Kick am Ende haben konnte. Ich habe gewartet und gewartet und bin dann mit 200 m bis zum Ziel zur Linie gesprintet. Nach der Ziellinie war ich völlig leer. Vielen Dank an meine Teamkollegen für ihre tolle Unterstützung heute, sie haben mich wirklich gut geschützt und ich bin dafür sehr dankbar.“ – Sergio Higuita
„Es war eine überwiegend flache Etappe, mit einer Reihe von Schlussanstiegen. Wir wollten unsere Kletterer Sergio und Giovanni vor diesen Anstiegen in eine gute Position bringen. Wir wussten, dass Sergio im letzten steilen Anstieg eine gute Chance haben könnte, da er in diesem Jahr an solchen Anstiegen schon sehr gute Leistungen gezeigt hat. Deshalb haben wir schon früh das Rennen kontrolliert. Das Team hat sich mit großem Engagement für unseren Plan eingesetzt und das hat sich am Ende ausgezahlt. Besondere Erwähnung verdient Shane Archbold, der heute sehr lang Tempo im Peloton gemacht hat. Im Finale hatte Sergio alles unter Kontrolle und zeigte, dass er ohne Zweifel der Stärkste war. Wir sind sehr zufrieden mit der Leistung des Teams heute.“ – Enrico Gasparotto, Sportlicher Leiter

Tour de Pologne Etappe 2

1. Gerben Thijssen (BEL, Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux) 4:47:23
2. Pascal Ackermann (GER, UAE Team Emirates) 0:00
3. Jonathan Milan (ITA, Bahrain – Victorious) 0:00
4. Olav Kooij (NED, Jumbo-Visma) 0:00
5. Sam Bennett (IRL, BORA – hansgrohe) 0:00
6. Arnaud Démare (FRA, Groupama – FDJ) 0:00
7. Elia Viviani (ITA, INEOS Grenadiers) 0:00
8. Max Kanter (GER, Movistar Team) 0:00
9. Marijn Van Den Berg (NED, EF Education-EasyPost) 0:00
10. Mark Cavendish (GBR, Quick-Step Alpha Vinyl Team) 0:00
11. Stanislaw Aniolkowski (POL, Poland) 0:00
12. Roger Kluge (GER, Lotto Soudal) 0:00
13. Iúri Leitão (POR, Caja Rural – Seguros RGA) 0:00
14. Marc Sarreau (FRA, AG2R Citroën Team) 0:00
15. Juan Sebastián Molano (COL, UAE Team Emirates) 0:00

Gesamt:

1. Jonas Abrahamsen (NOR, Uno-X Pro Cycling Team) 10:05:12
2. Olav Kooij (NED, Jumbo-Visma) 0:02
3. Gerben Thijssen (BEL, Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux) 0:02
4. Pascal Ackermann (GER, UAE Team Emirates) 0:06
5. Phil Bauhaus (GER, Bahrain – Victorious) 0:06
6. Jordi Meeus (BEL, BORA – hansgrohe) 0:08

7. Jonathan Milan (ITA, Bahrain – Victorious) 0:08
8. Jasper De Buyst (BEL, Lotto Soudal) 0:08
9. Sam Brand (GBR, Team Novo Nordisk) 0:11
10. Max Kanter (GER, Movistar Team) 0:12

Sam Bennett Fünfter im chaotischen Sprintfinale auf der 2. Etappe der Polen-Rundfahrt

Für die schnellen Fahrer bot die heutige 204 km lange und nur leicht welligen Strecke zwischen Chełm und Zamość erneut eine Chance auf den Sieg, während es für die Anwärter auf den Gesamtsieg einen leichteren Tag gab. Regen, schlüpfrige Straßen und die Gefahr von Windkanten erschwerten allerdings zeitweise das Rennen. Am Ende blieb die Ausreißergruppe ohne Erfolg und die Sprinter machten, wie erwartet, die Etappe unter sich aus. Beim Sieg von G. Thijssen musste sich Sam Bennett mit dem 5. Platz begnügen. Auf der morgigen, längsten Etappe der Rundfahrt werden dann erstmals die Klassementfahrer gefordert.

Reaktionen im Ziel
„Es war ein ziemlich hektisches Finale mit teilweisen nassen, sowie trockenen Straßen, was es schwieriger machte, im Finale eine gute Position zu finden. Aber die Jungs haben einen tollen Job gemacht und mich bis zum letzten Moment immer gut beschützt. Viele Teams waren heute nicht sehr gut organisiert, und wir haben unter den Bedingungen das Beste gemacht, was wir konnten. Ich glaube ich hatte am Ende schon zu viel Beschleunigung in den Beinen, so dass ich im Finale nicht den nötigen letzten Kick hatte. Ehrlich gesagt war ich enttäuscht, wie ich mich auf den letzten 200 Metern gefühlt habe. Aber ich glaube, dass die Form fast da ist, und das große Ergebnis vor der Tür steht.“ – Sam Bennett
„Wie auch gestern wurde wieder ein Massensprint erwartet. Die Fahrer mussten am Ende einen Rundkurs absolvieren, und so hatten sie die Chance, die Zielgerade vor dem Endspurt zu sehen. Unser Ziel war es, mit Sam zu sprinten und ihn im Finale in die bestmögliche Position zu bringen. In einem sehr chaotischen Sprint hat jeder unserer Fahrer sein Bestes gegeben, um ihm zu helfen. Wir sind hier, um zu gewinnen, aber es wird doch noch einige Gelegenheiten geben um ein besseres Ergebnis zu erzielen.“ – Enrico Gasparotto, Sportlicher Leiter

Tour de Pologne Etappe 1

Kielce – Lublin – 219 Km

1 KOOIJ Olav NED JUMBO-VISMA 05:18:01
2 BAUHAUS Phil GER BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
3 MEEUS Jordi BEL BORA-HANSGROHE 00:00

4 TEUNISSEN Mike NED JUMBO-VISMA 00:00
5 MOLANO Sebastian COL UAE TEAM EMIRATES 00:00
6 KANTER Max GER MOVISTAR TEAM 00:00
7 GROVES Kaden AUS TEAM BIKEEXCHANGE-JAYCO 00:00
8 CAVENDISH Mark GBR QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:00
9 DÉMARE Arnaud FRA GROUPAMA-FDJ 00:00
10 BAYER Tobias AUT ALPECIN-DECEUNINCK 00:00
11 HAYTER Ethan GBR INEOS GRENADIERS 00:00
12 SARREAU Marc FRA AG2R CITROËN TEAM 00:00
13 VENDRAME Andrea ITA AG2R CITROËN TEAM 00:00
14 BENNETT Sam IRL BORA-HANSGROHE 00:00
15 THIJSSEN Gerben BEL INTERMARCHÉ-WANTY-GOBERT 00:00

Jordi Meeus Dritter auf der Auftaktetappe der Tour de Pologne

Schon zum Auftakt der Polen Rundfahrt hatten die Sprinter auf der 218 km langen Strecke zwischen Kielce und Lublin ihre erste Chance. Die Ausreißergruppe des Tages war auf den letzten Kilometern rechtzeitig wieder eingeholt und so kam es zu einem Massensprint, denn O. Kooij für sich entschied. Trotz guter Vorbereitung konnte der BORA-hansgrohe Lead-Out-Zug Sam Bennett nicht optimal zum Sprint bringen, und sein letzter Lead-Out Fahrer Jordi Meeus wurde am Ende Dritter. Shane Archbold war 1,2 km vor dem Ziel in einen Sturz verwickelt, hat sich aber nach ersten ärztlichen Untersuchungen keine schweren Verletzungen zugezogen. Den schnellen Männern bietet sich aber auf der morgigen Etappe noch eine weitere Gelegenheit auf einen Etappensieg und somit eine neue Chance für BORA – hansgrohe.

Reaktionen im Ziel
„Es war eigentlich ein ziemlich ruhiger Tag bis auf die letzten 25 km. Unser Ziel war es, den Sprint für Sam vorzubereiten, aber leider ist unser Plan nicht ganz aufgegangen. Er hat mein Hinterrad im Finale verloren, was sehr schade war denn bis dahin hatten wir gute Arbeit geleistet. Ich habe dann versucht, selbst den Sprint zu bestreiten und bin am Ende Dritter geworden. Ich glaube, wir können auf jeden Fall mehr erreichen, aber es ist ein solider Anfang.“ – Jordi Meeus
„Es war eine ziemlich lange Etappe, mit fast 220 km. Wir erwarteten einen Massensprint, und so war unsere Strategie, heute für Sam zu fahren. Die Jungs sind auf den letzten 5 km gut zusammen gefahren, und besonders Cesare hat dort einen starken Job gemacht. Dann kam der technischere Teil, wo Ryan einen Defekt hatte und Shane in den Sturz im Finale verwickelt war. Jordi und Sam waren vor der Rechtskurve 800 Meter vor dem Ziel gut positioniert und konnten beide den Sturz vermeiden. Doch an einem Punkt fuhr Sam fast in die Leitplanken, verlor das Rad von Jordi und musste bremsen. Unter den Umständen ist der dritte Platz von Jordi ein ziemlich gutes Ergebnis, auf dem wir in den kommenden Tagen bestimmt noch aufbauen können.“ – Enrico Gasparotto, Sportlicher Leiter

Tour de Pologne – Etappe 7

Zabrze – Kraków

1 Julius van den Berg (Ned) EF Education-Nippo 2:58:46
2 Alexis Renard (Fra) Israel Start-up Nation
3 Matteo Jorgenson (USA) Movistar Team
4 Gianni Moscon (Ita) Ineos Grenadiers
5 Alvaro Hodeg Chagui (Col) Deceuninck-QuickStep
6 Fernando Gaviria Rendon (Col) UAE Team Emirates
7 Olav Kooij (Ned) Jumbo-Visma
8 John Degenkolb (Ger) Lotto Soudal
9 Phil Bauhaus (Ger) Bahrain Victorious

10 Lionel Taminiaux (Bel) Alpecin-Fenix

Endstand:

1 João Almeida (Por) Deceuninck-QuickStep 26:15:53
2 Matej Mohoric (Slo) Bahrain Victorious 0:00:20
3 Michal Kwiatkowski (Pol) Ineos Grenadiers 0:00:27
4 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:37
5 Mikkel Honoré (Den) Deceuninck-QuickStep 0:00:53
6 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:00:57
7 Jai Hindley (Aus) Team DSM 0:01:06
8 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Victorious 0:01:25
9 Ben Tulett (GBr) Alpecin-Fenix 0:01:28
10 Pascal Eenkhoorn (Ned) Jumbo-Visma 0:01:30
11 Giovanni Aleotti (Ita) Bora-Hansgrohe 0:01:35

Späte Attacke von Lukas Pöstlberger bleibt unbelohnt zum Abschluss der Polenrundfahrt

Zum Abschluss der Polenrundfahrt wurde heute noch einmal ein Massensprint erwartet. Wieder setzte sich früh eine Spitzengruppe vom Feld ab, allerdings konnten sich heute vier Fahrer bis zum Ende an der Spitze behaupten. Lukas Pöstlberger versuchte mit einer Attacke auf den letzten vier Kilometern noch zur Spitze aufzuschließen, wurde aber wieder eingeholt. Den Sieg sicherte sich J. Van den Berg, bestplatzierter BORA – hansgrohe Fahrer war heute Michael Schwarzmann auf Rang 14.
Von der Ziellinie
„Ich bin zufrieden mit meiner Performance diese Woche. Ich hätte auf ein Top Ten Ergebnis gehofft, aber dafür hat es gestern im Zeitfahren nicht gereicht. Ich bin mit meiner Entwicklung dieses Jahr aber sehr zufrieden. Ich hatte zuletzt sehr gute Ergebnisse bei kleineren Rennen, nun habe ich auch auf WorldTour Niveau gezeigt, dass ich mit den Besten mithalten kann. Ich weiß, es gibt noch einiges zu tun, aber ich motiviert weiter an mir zu arbeiten.“ – Giovanni Aleotti

„Wir wollten heute eigentlich in die Spitzengruppe gehen, aber immer wenn Lukas dabei war, haben andere Teams die Lücke sofort zugefahren. Ich denke, seit seinem Sieg bei der Dauphiné haben ihn einige Leute auf der Rechnung, das macht es wesentlich schwieriger für uns. Danach hatten wir mit nur vier Fahrern im Rennen eigentlich keine Optionen und haben auf das Finale gewartet. Da hat Pösti es noch einmal versucht, allerdings erfolglos. Damit war der Tag für uns gelaufen. Auf der anderen Seite muss man sagen, dass Giovanni hier ein sehr gutes Rennen gefahren ist. Er ist ein junger Fahrer, der sich in diesem Jahr sehr gut entwickelt hat und auch hier sicherlich wieder einiges mitnehmen kann. Dass wir noch an seinem Zeitfahren arbeiten müssen, wissen wir, aber wie er sich hier geschlagen hat, zeigt schon seine Klasse.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter

Tour de Pologne- Etappe 6 EZF

Katowice – Katowice 19km ITT

1 Rémi Cavagna (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:22:10
2 João Almeida (Por) Deceuninck-QuickStep 0:00:13
3 Maciej Bodnar (Pol) Bora-Hansgrohe 0:00:16
4 Mikkel Bjerg (Den) UAE Team Emirates 0:00:18
5 Michal Kwiatkowski (Pol) Ineos Grenadiers 0:00:19
6 Maximilian Walscheid (Ger) Qhubeka NextHash 0:00:21
7 Nikias Arndt (Ger) Team DSM 0:00:28
8 Mikkel Honoré (Den) Deceuninck-QuickStep 0:00:29
9 Matej Mohoric (Slo) Bahrain Victorious 0:00:31
10 Matthias Brändle (Aut) Israel Start-up Nation 0:00:32

Gesamt:
1 João Almeida (Por) Deceuninck-QuickStep 23:17:01
2 Matej Mohoric (Slo) Bahrain Victorious 0:00:26
3 Michal Kwiatkowski (Pol) Ineos Grenadiers 0:00:33
4 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:43
5 Mikkel Honoré (Den) Deceuninck-QuickStep 0:00:59
6 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:01:03
7 Jai Hindley (Aus) Team DSM 0:01:31
8 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Victorious
9 Ben Tulett (GBr) Alpecin-Fenix 0:01:34
10 Pascal Eenkhoorn (Ned) Jumbo-Visma 0:01:36

Starker dritter Rang für Maciej Bodnar im Zeitfahren der Polenrundfahrt

Das heutige Einzelzeitfahren bei der Polenrundfahrt musste auch die Entscheidung in der Gesamtwertung des Rennens bringen. BORA – hansgrohe’s polnischer Zeitfahrmeister Maciej Bodnar war heute einer der schnellten Fahrer. Als er das Ziel erreichte, übernahm er die vorübergehende Spitzenposition in 22:26, was am Ende Rang drei bedeutet. Giovanni Aleotti absolvierte ein solides Zeitfahren und überquerte die Ziellinie nach 23:26. Damit liegt Aleotti vor der letzten Etappe auf Rang 11 in der Gesamtwertung.
Von der Ziellinie
„Es ist immer etwas Besonderes, das Meistertrikot in seiner Heimat zu tragen und ich bin froh, dass ich meine Landesfarben heute gut vertreten konnte. Ich war mir nicht sicher, wie es um meine Form steht nach dem Zeitfahren in Tokyo. Aber heute lief es im Rennen immer besser. Ich habe mir die Strecke gut eingeteilt und konnte bis am Ende richtig Tempo machen. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.“ – Maciej Bodnar

„Ich bin ganz zufrieden mit dem Zeitfahren. Es war sicher nicht mein bester Tag, aber es war ok. Im Zeitfahren habe ich noch viel Potenzial, um mich zu verbessern. Daran muss ich in Zukunft hart arbeiten, um ein kompletterer Rennfahrer zu werden. Aber ich habe mir nichts vorzuwerfen, ich habe mein Bestes gegeben, mehr war nicht möglich.“ – Giovanni Aleotti

„Es war ein guter Tag für uns. Bodi hat seine absolute Klasse im Zeitfahren zeigen können, das freut mich. Der dritte Platz ist ein tolles Ergebnis. Vielleicht ist er etwas zu konservativ angegangen und hat da ein paar Sekunden liegen lassen, aber das ist von außen immer schwer zu sagen. In jedem Fall sind wir zufrieden. Auch Giovanni ist ein gutes Rennen gefahren, ich würde sagen ein solides Zeitfahren. Es ist natürlich schade, dass nun auf dem 11. Rang in der Gesamtwertung gelandet ist, zeitgleich mit Rang 10, aber vielleicht können wir uns für morgen noch etwas überlegen.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter

Tour de Pologne – Etappe 5

Chochołow / Gmina Czarny Dunajec – Bielsko-Biała – 173 Km

1 ARNDT Nikias GER TEAM DSM 04:02:20
2 MOHORIC Matej SLO BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
3 OLDANI Stefano ITA LOTTO SOUDAL 00:00
4 ALMEIDA João POR DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:00
5 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 00:00
6 HERMANS Quinten BEL INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉRIAUX 00:00
7 DEKKER David NED JUMBO-VISMA 00:00
8 STEWART Jake GBR GROUPAMA – FDJ 00:00
9 VENDRAME Andrea ITA AG2R CITROEN TEAM 00:00
10 HONORÉ Mikkel DEN DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:00

Gesamt:
1 ALMEIDA João POR DECEUNINCK – QUICK-STEP 22:54:44
2 MOHORIC Matej SLO BAHRAIN VICTORIOUS 00:02
3 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 00:14
4 KWIATKOWSKI Michal POL INEOS GRENADIERS 00:21
5 ROTA Lorenzo ITA INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉRIAUX 00:32
6 HINDLEY Jai AUS TEAM DSM 00:32
7 ALEOTTI Giovanni ITA BORA – HANSGROHE 00:32
8 TEUNS Dylan BEL BAHRAIN VICTORIOUS 00:32
9 RUBIO REYES Einer Augusto COL MOVISTAR TEAM 00:36
10 WELLENS Tim BEL LOTTO SOUDAL 00:36

Nach der letzten Bergetappe auf Rang sechs: Giovanni Aleotti weiter im Spitzenfeld bei der Polenrundfahrt

Die letzte Bergetappe der Polenrundfahrt heute war gleichzeitig die Königsetappe des Rennens. Einmal mehr setzte sich früh eine 6-Mann-Gruppe vom Feld ab, aber auch diesmal wurde die Gruppe rechtzeitig vor dem Finale gestellt. Obwohl einige Fahrer versuchten sich noch abzusetzen, konnte am Ende niemand dem Feld entwischen. Auch Michael Schwarzmann befand sich noch in der ersten Gruppe. Gemeinsam mit Giovanni Aleotti versuchte er sich im Sprint zu platzieren, allerdings ereigneten sich auf den letzten drei Kilometer noch einige Stürze. Auch Schwarzmann ging zu Boden, währen Giovanni seinen Sprint etwas früh anzog, bei 150 m noch an der Spitze lag, am Ende beim Sieg von N. Arndt aber auf Rang 13 über die Ziellinie rollte. Damit verbesserte sich Aleotti auf Rang sechs der Gesamtwertung vor dem morgigen Zeitfahren.

Von der Ziellinie
„Es war wieder ein harter Tag und die Jungs haben mich den Tag über sehr gut unterstützt. Im Finale wollten wir für Schwarzi fahren. Ich war in einer guten Position und wollte den Sprint für ihn anfahren, aber dann kam er leider zu Sturz. Bei 300 Metern war dann eine Lücke und ich wollte die Chance nützen, allerdings war ich dadurch zu früh im Wind und konnte auf den letzten 50 m mein Tempo nicht mehr halten. Persönlich kann ich mit dem Tag zufrieden sein, denn ich bin weiter sehr gut platziert in der Gesamtwertung. Aber ich wollte heute für Schwarzi fahren und etwas für tolle Unterstützung in den letzten Tagen zurückgeben. Es ist schade, dass das am Ende nicht geklappt hat.“ – Giovanni Aleotti

„Wir wussten, dass das heute auch eine Chance für Schwarzi sein kann und haben uns daher bis ins Finale zurückgehalten. Bis dahin haben wir versucht, ihn und Giovanni möglichst kräfteschonend ins Finale zu bringen und das hat dank Bodi und Lukas auch sehr gut geklappt. Auf der Schlussrunde haben wir festgelegt für Schwarzi zu fahren. Er und Giovanni waren auch sehr gut positioniert, aber dann ging Schwarzi leider zu Boden. Das ist wirklich frustrierend, denn einmal mehr hatten wir Pech. Es tut mir auch persönlich leid für Schwarzi, denn heute war alles für ihn drin. Auf der anderen Seite ist Giovanni wieder ein gutes Rennen gefahren. Er hat seinen Sprint zu früh angetreten, aber das kann gerade einem so jungen Fahrer auch mal passieren. Er hat sich in der Gesamtwertung weiter verbessern können, und das ist die positive Seite des heutigen Tages.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter

Tour de Pologne-4. Etappe

Tarnow – Bukovina Resort – 161 Km

1 ALMEIDA João POR DECEUNINCK – QUICK-STEP 03:51:32
2 MOHORIC Matej SLO BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
3 VENDRAME Andrea ITA AG2R CITROEN TEAM 00:00
4 KWIATKOWSKI Michal POL INEOS GRENADIERS 00:00
5 SMITH Dion NZL TEAM BIKEEXCHANGE 00:00
6 HINDLEY Jai AUS TEAM DSM 00:00
7 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 00:00
7 TULETT Ben GBR ALPECIN-FENIX 00:00
9 TIBERI Antonio ITA TREK – SEGAFREDO 00:00
10 HERMANS Quinten BEL INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉRIAUX 00:00

Gesamt:

1 ALMEIDA João POR DECEUNINCK – QUICK-STEP 18:52:24
2 MOHORIC Matej SLO BAHRAIN VICTORIOUS 00:08
3 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 00:14
4 KWIATKOWSKI Michal POL INEOS GRENADIERS 00:21
5 HINDLEY Jai AUS TEAM DSM 00:32
6 TEUNS Dylan BEL BAHRAIN VICTORIOUS 00:32
7 ROTA Lorenzo ITA INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉRIAUX 00:32
8 ALEOTTI Giovanni ITA BORA – HANSGROHE 00:32
9 RUBIO REYES Einer Augusto COL MOVISTAR TEAM 00:36
10 WELLENS Tim BEL LOTTO SOUDAL 00:36

Giovanni Aleotti verteidigt seinen Top Ten Platz in der Gesamtwertung der Polenrundfahrt

Leider konnte Matteo Fabbro zur heutigen vierten Etappe der Polenrundfahrt wegen einer akuten Entzündung nicht mehr antreten. Ein herber Rückschlag für das Team, das dennoch einmal mehr versuchte, ein aktives Rennen zu fahren. Eine frühe 4-Mann-Fluchtgruppe wurde wieder rechtzeitig vor dem Finale vom Feld zurückgeholt. BORA – hansgrohe platzierte sich auf den letzten 20 km an der Spitze des Feldes, um Giovanni Aleotti in eine gute Position vor den letzten drei ansteigenden Kilometern zu bringen. Das Team arbeitete perfekt und Giovanni konnte am Ende mit den Besten des Tages mithalten. Beim Sieg von J. Almeida verteidigte Aleotti seinen Top Ten Platz in der Gesamtwertung mit Rang 13 in der Tageswertung.

Von der Ziellinie
„Das Team hat heute wieder einen großartigen Job gemacht. Obwohl wir nur noch zu viert sind, haben sie mich den ganzen Tag sehr gut unterstützen können. Es war sehr wichtig, dass Pösti am Ende noch bei mir war, mit seiner Hilfe bin ich am Fuße des Anstiegs vorne dabei gewesen. Am Ende hatte ich heute leider nicht mehr die Kraft, um ganz vorne mit zu sprinten. Aber es war wichtig, keine Zeit zu verlieren. Von da her kann ich zufrieden sein.“ – Giovanni Aleotti

„Leider haben wir heute einen weiteren Fahrer schon vor dem Start verloren und mit nur vier Fahrern bleibt wirklich wenig Gestaltungsspielraum im Rennen. Wir wollten so kräftesparend wie möglich ins Finale kommen, um dort noch genügend Kräfte zu haben und Giovanni entsprechend auf den letzten Kilometern zu positionieren. Da haben alle einen hervorragenden Job gemacht und besonders Pösti war bis zum Schluss bei ihm. Am Ende hat es für Giovanni dann nicht ganz nach vorne gereicht. Aber er ist wieder ein sehr gutes Rennen gefahren und wir sind vor allem mit seiner Position in der Gesamtwertung sehr zufrieden.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter