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Matej Mohoric gewinnt Schlußetappe – Pavel Sivakov Gesamtsieger Tour de Pologne 2019

1 Matej Mohoric (Slo) Bahrain-Merida 4:04:42
2 Neilson Powless (USA) Team Jumbo-Visma 0:00:55
3 Gianluca Brambilla (Ita) Trek-Segafredo 0:01:07
4 Tsgabu Grmay (Eth) Mitchelton-Scott 0:01:19
5 Pawe_ Poljanski (Pol) Bora-Hansgorghe 0:01:32
6 Daniel Navarro Garcia (Spa) Katusha-Alpecin 0:01:57
7 Kilian Frankiny (Swi) Groupama-FDJ
8 Pierre Latour (Fra) AG2R La Mondiale 0:02:15
9 Sergio Higuita (Col) EF Education First
10 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates
11 Ion Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team
12 Simon Geschke (Ger) CCC Team
13 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe
14 Rafa_ Majka (Pol) Bora-Hansgrohe
15 Pavel Sivakov (Rus) Team Ineos

GC:
1 Pavel Sivakov (Rus) Team Ineos 26:20:58
2 Jai Hindley (Aus) Team Sunweb 0:00:02
3 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:12
4 Sergio Higuita (Col) EF Education First 0:00:14
5 Tao Geoghegan Hart (GBr) Team Ineos
6 Pierre Latour (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:15
7 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe 0:00:16
8 Christopher Hamilton (Aus) Team Sunweb
9 Rafa_ Majka (Pol) Bora-Hansgrohe
10 James Knox (GBr) Deceuninck-QuickStep
11 Ion Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team 0:00:19
12 Domenico Pozzovivo (Ita) Bahrain-Merida 0:00:31
13 Antwan Tolhoek (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:39
14 Matteo Fabbro (Ita) Katusha-Alpecin 0:00:55

Mountian classification
1 Simon Geschke (Ger) CCC Team 60 pts
2 Tomasz Marczynski (Pol) Lotto Soudal 57
3 Matej Mohoric (Slo) Bahrain-Merida 35
4 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 31
5 Geoffrey Bouchard (Fra) AG2R La Mondiale 22
6 Merhawi Kudus (Eri) Astana Pro Team 14

Die letzte Etappe der Polen Rundfahrt endete traditionell in Bukowina. Die 153 km lange Etappe ist jedoch eine der härtesten der Austragung der Polen Rundfahrt. Vier schwere Bergwertungen, beginnend ab den ersten Kilometern, warteten auf die Fahrer auf einem 66 km langen Kurs. Es sollte ein schnelles aber schwieriges Rennen werden. Eine Fluchtgruppe von 14 Fahrer attackierte und machte sich mit einem Vorsprung von zwei Minuten auf den Weg. Erst am letzten Anstieg des Tages musste sich die Spitzengruppe geschlagen geben, nachdem in der Verfolgergruppe immer wieder Attacken lanciert worden waren. Auch BORA – hansgrohe Kletterasse Pawel Poljanski, Rafal Majka ind Davide Formolo zeigten sich an der Spitze und setzten immer wieder Akzente. Ein Fahrer, der sich circa 25 km vor dem Ziel absetzte, konnte seinen Vorsprung bis ins Ziel halten und ungehindert einen Solosieg feiern. BORA – hansgrohe Fahrer Pawel Poljanski konnte sich mit einigen anderen Fahrern von der Verfolgergruppe absetzen und sicherte sich einen starken 5.Platz. Teamkollegen Rafal Majka und der italienische Meister kamen wenige Minuten hinter dem Sieger ins Ziel und konnten ihre Top Ten Plätze in der Gesamtwertung verteidigen. Rafal Majka wurde des Weiteren als bester polnischer Fahrer ausgezeichnet.
Reaktionen im Ziel
„Die heutige Etappe war, wie jedes Jahr, eine extrem schwere. Auch das Wetter spielte heute eine Rolle. Das Finale war hart, da es immer wieder Attacke gab. Pawel und Davide waren stark und haben immer wieder etwas versucht. Pawel gelang es dann sich abzusetzen. Ich denke, wir sind in einer guten Form, war Polen doch unsere Vorbereitung auf die Vuelta. Wir fahren heim mit zwei Etappensiegen, waren 5 Tage in Gelb und sind zwei Fahrer in den Top Ten. Als bester polnischer Fahrer geehrt zu werden, ist auch etwas ganz Besonderes. Das Team hat die gesamte Woche über zusammengehalten, auch in schwierigen Zeiten waren wir ein Team.“ – Rafal Majka

„Ich fühlte mich gut und dachte, ich versuche einfach etwas. Als die Attacken im Finale nach einander begonnen haben, bin ich mitgegangen. Die Kulisse in Bukowina hat noch einmal einen extra Schub gegeben. Die polnischen Fans sind einfach toll und es macht Spaß hier Rennen zu fahren. Nun geht es kurz heim um auszuruhen, und dann kommt die Vuelta.“ – Pawel Poljanski
© BORA – hansgrohe

Fotos: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Rafał Majka und Davide Formolo klettern in die Top Ten des Gesamtklassements der Polen Rundfahrt

Die vorletzte Etappe der Polen Rundfahrt führte das Feld in die Berge rund um Zakopane und es wurde ein Umsturz im Gesamtklassement erwartet. Von Zakopane aus führte die 160 Kilometer lange und schwere Etappe auf einem Rundkurs in Richtung Koscielisko. Dabei warteten nicht weniger als sieben Kategorie 1 Berge auf das Peloton.
Gleich nach dem Start, wurde das Rennen von Attacken geprägt, doch erst nach 40 Kilometern setzte sich eine 4-Mann Gruppe vom Feld ab. Nach den ersten Bergwertungen des Tages beendeten Pascal Ackermann und Rudi Selig, aufgrund der anstehenden Europameisterschaft, die Polen Rundfahrt. Währenddessen fuhren beide Klassement-Fahrer Davide Formolo und RafałMajka in den ersten Positionen des Hauptfeldes und zeigten eine bestechende Form.
Als das Rennen in die letzten 35 Kilometer des Tages kam, zerfiel die Fluchtgruppe. Zu diesem Zeitpunkt attackierten Davide Formolo und Rafał Majka und setzten sich an die Spitze des Rennens. Am letzten Anstieg des Tages, wurde durch unzählige Attacken das Finale eingeläutet. Davide Formolo und Rafał Majka waren immer auf der Höhe des Geschehens, während ein Trio an der Spitze des Rennens, mit wenigen Sekunden den Tagessieg unter sich ausmachen, während Rafał Majka die Ziellinie auf Platz 5 überquerte. Teamkollege Davide Formolo beendete die Etappe auf Rang 7. In der Gesamtwertung kletterten beide BORA – hansgrohe Fahrer in die Top Ten. Davide reiht sich derzeit auf Rang sieben ein, Rafał auf Rang neun.
Reaktionen im Ziel
„Heute war die erste der beiden Bergetappen und von Beginn an, kam es immer wieder zu Attacken. Aber Davide und ich konnten aufschließen, als die Fluchtgruppe zerfiel. Wir schafften es, in einer der vorderen Positionen zu fahren und beendeten beide in den Top Ten die Etappe. Wir sind nun auch beide unter den ersten 10 der Gesamtwertung. Ich denke, dass ist auch ein gutes Zeichen für die kommende Vuelta. Morgen wird der alles entscheidende Tag, bei dem das Gesamtklassement noch einmal ordentlich durchgerüttelt werden wird.“ – Rafał Majka

„Es war ein extrem schnelles und hartes Rennen von Anfang an gab es immer wieder Attacken. Wir waren mit Davide, Pawel und Cece auch sehr in der Offensive. Als die Gruppe dann gegangen ist, haben wir uns auf das Finale konzentriert. Dort gab es erneut viele Attacken, bei denen wir mit Davide immer wieder mitgegangen sind. Am Ende war heute einfach nicht mehr drin, der Stärkste hat gewonnen. Im Gesamtklassement sind wir in den Top Ten, und alle sind nur wenige Sekunden getrennt. Daher ist morgen sicher noch vieles möglich.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe
1 Jonas Vingegaard (Den) Team Jumbo-Visma 4:07:13
2 Pavel Sivakov (Rus) Team Ineos
3 Jai Hindley (Aus) Team Sunweb
4 Sergio Higuita (Col) EF Education First 0:00:08
5 Rafa_ Majka (Pol) Bora-Hansgrohe 0:00:10
6 Pierre Latour (Fra) AG2R La Mondiale
7 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe
8 Tao Geoghegan Hart (GBr) Team Ineos
9 Christopher Hamilton (Aus) Team Sunweb
10 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates

GC:
1 Jonas Vingegaard (Den) Team Jumbo-Visma 22:13:57
2 Pavel Sivakov (Rus) Team Ineos 0:00:04
3 Jai Hindley (Aus) Team Sunweb 0:00:06
4 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:17
5 Sergio Higuita (Col) EF Education First 0:00:18
6 Pierre Latour (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:19
7 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe 0:00:20
8 Christopher Hamilton (Aus) Team Sunweb
9 Rafa_ Majka (Pol) Bora-Hansgrohe
10 James Knox (GBr) Deceuninck-QuickStep
11 Tao Geoghegan Hart (GBr) Team Ineos
12 Ion Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team 0:00:23

Pascal Ackermann verteidigt Gelb und Rafal Majka wird Sechster auf der 5. Etappe der Polen Rundfahrt

Die heutige 154 km lange Etappe wurde an der berühmte Salzmine „Wieliczka”, welche zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, gestartet. Die erste Rennhälfte verlief weitausgehend flach, in der zweiten Hälfte warteten drei Bergwertungen und zwei Sprintwertungen auf die Fahrer.
Nach wenigen Kilometern bildete ein Quartett die Fluchtgruppe des Tages und hatte einen maximalen Vorsprung von zwei Minuten. BORA – hansgrohe blieb im Peloton und hielt das Führungstrikot auf Ackermanns Schultern aus allen Schwierigkeiten raus. Kurz vor den Schlussrunden in Bielsko-Biala wurden die Ausreißer gestellt. Gleich darauf attackierte ein Trio, und setzte sich mit wenigen Sekunden Vorsprung vom Feld ab. Doch auch diese Gruppe musste sich 7 km vor dem Ziel, dem anbrausenden Peloton, mit BORA – hansgrohe an der Spitze, geschlagen geben.

So kam es erneut zu einem Massensprint, allerdings auf einer ansteigenden Zielgeraden. Während Pascal Ackermann auf den letzten 500 m nicht in optimaler Position war, bewies heute BORA – hansgrohe Fahrer Rafal Majka seine blendende Form. Auf den letzten Metern etwas eingeklemmt, gelang es Majka dennoch auf einen sechsten Rang zu sprinten, und wurde somit als bester polnischer Fahrer gekürt. Teamkollege Pascal Ackermann überquerte ebenfalls im Hauptfeld das Ziel und konnte erneut sein Führungs- und Sprinttrikot verteidigen.

Reaktionen im Ziel
„Auch wenn es schwer ist, mussten wir heute wieder in den Rennmodus zurückfinden. Vergessen werden wir das Geschehene aber nie.
Ich kam zur Polen Rundfahrt, um mich unter anderem auch auf die Vuelta vorzubereiten. Ich habe mich vom Giro gut erholt und fühle mich in einer guten Form. Unser heutiges Ziel war es Pascal’s Trikot erneut zu verteidigen, hatten aber auch die anderen Klassement-Fahrer im Auge. Im Finale war ich etwas eingeklemmt, konnte aber dennoch auf Rang 6 die Etappe beenden. Morgen geht es in die Berge, und ich freue mich darauf, denn es macht einfach Spaß in der Heimat zu fahren.“ – Rafal Majka

„Der Plan für heute war mit Pascal so gut es geht ins Finale zu kommen. Wir wussten, dass es schwer werden wird die Etappe zu gewinnen, da es doch leicht ansteigend war, und haben das Rennen in die Hand genommen. Erneut hat Maciej wieder tolle Arbeit geleistet, aber auch Davide und Rafal waren am Ende vorne mit dabei. Sie haben alle gut zusammengearbeitet, und daher großes Lob an die Mannschaft. Der sechste Platz von Rafal ist ein gutes Ergebnis, Pascal hat am Ende der letzte Punch gefehlt, aber dennoch das Trikot verteidigt.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

1 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton-Scott 3:49:55
2 Eduard Prades (Spa) Movistar Team
3 Ben Swift (GBr) Team Ineos
4 Petr Vakoc (Cze) Deceuninck-QuickStep
5 Pierre Latour (Fra) AG2R La Mondiale
6 Rafa_ Majka (Pol) Bora-Hansgrohe
7 Enrico Battaglin (Ita) Katusha-Alpecin
8 Marc Sarreau (Fra) Groupama-FDJ
9 Christopher Hamilton (Aus) Team Sunweb
10 Michael Gogl (Aut) Trek-Segafredo
GC:
1 Pascal Ackermann (Ger) Bora-Hansgrohe 18:06:30
2 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton-Scott 0:00:04
3 Ben Swift (GBr) Team Ineos 0:00:16
4 Eduard Prades (Spa) Movistar Team 0:00:18
5 Matej Mohoric (Slo) Bahrain-Merida 0:00:20
6 Quentin Jauregui (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:22
7 Szymon Rekita (Pol) Poland
8 Pierre Latour (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:23
9 Marc Sarreau (Fra) Groupama-FDJ 0:00:24
10 Clement Venturini (Fra) AG2R La Mondiale
11 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates
12 Enrico Gasparatto (Ita) Dimension Data
13 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe

4. Etappe Polen-Rundfahrt verkürzt und neutralisiert

In Gedenken an den gestern während der 3. Etappe tödlich verunglückten Belgier Bjorg Lambrecht wird die heutige Etappe auf 133km verkürzt und neutralisiert ausgetragen.
Dies teilte der Rennleiter Czeslav Lang in Abstimmung mit Teams und Verantwortlichen mit.
Auch das Team Lotto-Soudal wird starten und als erstes geschlossen die Ziellinie überqueren.

Text/Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Tragischer Unfall überschattet Pascal Ackermanns zweiten Etappensieg bei der Polen Rundfahrt

Die dritte Etappe der 76. Tour de Pologne wurde von einem tragischen Unfall des jungen Lotto – Soudals Fahrer Bjorg Lambrecht überschattet.
Das Rennen begann mit einer dreiköpfigen Fluchtgruppe, die einen maximalen Vorsprung von drei Minuten hatte, während BORA – hansgrohe im Hauptfeld das Tempo kontrollierte. Mit noch 50 zu fahrenden Kilometern kam der junge Lotto – Soudal Fahrer Bjorg Lambrecht zu Sturz und wurde ins Krankenhaus gebracht, dort erlag der Belgier seinen Verletzungen. Nachdem im Rennen noch niemand über den tragischen Verlauf der Etappe informiert war, nahm das Rennen weiter seinen Lauf. Die Fluchtgruppe wurde in der letzten Runde, 5 km vor dem Ziel, gestellt. BORA – hansgrohe formierte sich rund um ihren Sprinter und Führenden der Polen Rundfahrt, Pascal Ackermann. In einem hektischen Massensprint überquerte Pascal Ackermann als Zweiter die Ziellinie, wurde aber nach der Disqualifikation von Fabio Jakobsen zum Etappensieger ernannt. Ein Ergebnis, das in Anbetracht der Umstände nebensächlich erscheint.

„Heute zählt das Ergebnis nicht. Ich war schockiert über die traurige Nachricht und möchte der Familie und den Freunden von Bjorg, sowie allen beim Team Lotto-Soudal mein tiefstes Mitgefühl ausdrücken.“– Pascal Ackermann

„Jeder bei BORA – hansgrohe ist zutiefst bestürzt und traurig über die Nachricht von Bjorg Lambrechts Tod, ein Mitglied der Radsport-Familie. Unsere Gedanken sind bei Bjorg’s Familie, Freunde und Team Lotto-Soudal. Die Radsport-Familie hat ein wichtiges Mitglied verloren.“
@BORA-hansgrohe

1 Pascal Ackermann (Ger) Bora-Hansgrohe 3:29:41
2 Danny van Poppel (Ned) Team Jumbo-Visma
3 Mads Pedersen (Den) Trek-Segafredo
4 John Degenkolb (Ger) Trek-Segafredo
5 Maximilian Walscheid (Ger) Team Sunweb
6 Mark Cavendish (GBr) Dimension Data
7 Marc Sarreau (Fra) Groupama-FDJ
8 Andrea Peron (Ita) Team Novo Nordisk
9 Fernando Gaviria (Col) UAE Team Emirates
10 Matej Mohoric (Slo) Bahrain-Merida

GC:
1 Pascal Ackermann (Ger) Bora-Hansgrohe 9:59:57
2 Fernando Gaviria (Col) UAE Team Emirates 0:12:00
3 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton-Scott 0:14:00
4 Pawe_ Franczak (Pol) Poland 0:16:00
5 Jakub Kaczmarek (Pol) Poland 0:17:00
6 Danny van Poppel (Ned) Team Jumbo-Visma 0:18:00
7 Fabio Jakobsen (Ned) Deceuninck-QuickStep 0:20:00
8 Ben Swift (GBr) Team Ineos 0:22:00
9 Quentin Jauregui (Fra) AG2R La Mondiale
10 Matej Mohoric (Slo) Bahrain-Merida 0:23:00
11 Maximilian Walscheid (Ger) Team Sunweb 0:24:00
12 Marc Sarreau (Fra) Groupama-FDJ
13 John Degenkolb (Ger) Trek-Segafredo

Tragödie bei Polen-Rundfahrt: Bjorg Lambrecht nach Sturz verstorben

50km vor dem Ziel der 3. Etappe der Polen-Rundfahrt ist der junge Bjorg Lambrecht vom Team Lotto-Soudal schwer gestürzt und ist später im Krankenhaus verstorben.
Der Belgier (2.4.1997 – 5.8.2019) wurde nur 22 Jahre alt und galt als großes Talent für bergige Strecken.
Die Radsport Gemeinde ist geschockt und trauert um einen jungen Menschen voller Tatendrang.
R.I.P. Bjorg

2.4.1997 - 5.8.2019+ Bjorg Lambrecht R.I.P.
2.4.1997 - 5.8.2019+ Bjorg Lambrecht R.I.P.
2.4.1997 - 5.8.2019+ Bjorg Lambrecht R.I.P.

Fotos: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Weiter in Gelb: Pascal Ackermann sprintet auf Rang drei bei der 2. Etappe Polen Rundfahrt

1 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton-Scott 3:32:42
2 Fernando Gaviria (Col) UAE Team Emirates
3 Pascal Ackermann (Ger) Bora-Hansgrohe
4 Danny van Poppel (Ned) Team Jumbo-Visma
5 Marc Sarreau (Fra) Groupama-FDJ
6 Maximilian Walscheid (Ger) Team Sunweb
7 Sacha Modolo (Ita) EF Education First
8 Clement Venturini (Fra) AG2R La Mondiale
9 Matej Mohoric (Slo) Bahrain-Merida
10 Enzo Wouters (Bel) Lotto Soudal
11 John Degenkolb (Ger) Trek-Segafredo
12 José Rojas (Spa) Movistar Team
13 Bjorg Lambrecht (Bel) Lotto Soudal
14 Enrico Battaglin (Ita) Katusha-Alpecin
15 Fabio Jakobsen (Ned) Deceuninck-QuickStep
16 Ben Swift (GBr) Team Ineos
17 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe
GC:
1 Pascal Ackermann (Ger) Bora-Hansgrohe 6:30:26
2 Charles Planet (Fra) Team Novo Nordisk 0:00:01
3 Fernando Gaviria (Col) UAE Team Emirates 0:00:02
4 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton-Scott 0:00:04
5 Pawel Franczak (Pol) Poland 0:00:06
6 Jakub Kaczmarek (Pol) Poland 0:00:07
7 Fabio Jakobsen (Ned) Deceuninck-QuickStep 0:00:10
8 Ben Swift (GBr) Team Ineos 0:00:12
9 Quentin Jauregui (Fra) AG2R La Mondiale
10 Matej Mohoric (Slo) Bahrain-Merida 0:00:13

Die zweite Etappe der diesjährigen Polen Rundfahrt wurde in Tarnowskie Góry gestartet und führte über 153 km nach Katowice. Die durchwegs flache Etappe war wieder ein Tag für die Sprinter im Feld, mit drei Sprintwertungen, die innerhalb weniger Kilometer aufeinanderfolgten. Kurz vor dem Ziel gab es noch zwei Bergwertungen, beide der Kategorie vier, bevor es viermal eine 20 km lange Runde in Richtung Ziel zu fahren galt.
Auch heute bildete sich relativ rasch eine Spitzengruppe. Nach nur wenigen gefahrenen Kilometern setzten sich zwei Fahrer mit drei Minuten Vorsprung vom Feld, in dem BORA – hansgrohes Maciej Bodnar die Führung übernahm, ab. Es dauerte lange Zeit, doch in der letzten Runde wurde die Fluchtgruppe gestellt und ein weiterer Massensprint sollte die Entscheidung über den Tagessieg bringen.

Der BORA – hansgrohe Zug formierte sich erneut rund um Pascal Ackermann und zeigte wieder eine starke Teamleistung. In einem hektischen Finale wurde Pascal etwas blockiert und konnte seinen Sprint nicht richtig ausführen, es gelang ihm aber dennoch auf einen starken dritten Rang zu sprinten. Mit diesem Ergebnis baut er auch seine Führung im Gesamt- und Punktewertung weiter aus.
Reaktionen im Ziel
„Man kann nicht jeden Tag gewinnen. Wir wussten bereits aus dem Vorjahr, dass diese Etappe eine extrem schnelle sein wird. Es war ein sehr hektisches und chaotisches Finale. Zum Glück gab es keine Stürze. Am Ende war ich etwas eingeklemmt und konnte nicht richtig durchziehen und Mezgec kam einfach von hinten und überholte alle. Aber das Team hat erneut einen tollen Job erledigt, sie haben mich den ganzen Tag beschützt und in Position gebracht. Ich bin dennoch glücklich mit dem heutigen Ergebnis, immerhin konnte ich mit Rang drei mein Führungs- und Sprinttrikot verteidigen. Morgen ist ein neuer Tag und daher eine neue Chance unser Trikot zu verteidigen.“ – Pascal Ackermann

„Wir sind natürlich nach dem tollen Start gestern, mit dem Ziel in die heutige Etappe gegangen, Pascal erneut in eine gute Position zu fahren, um wieder ein starkes Ergebnis zu holen und das Trikot zu verteidigen. Wir wussten aber auch, dass die Etappe extrem schnell werden wird, Sprint bergab verlaufend, da war es klar, dass diese Etappe hektisch werden würde. Heute hat es leider nicht ganz geklappt aber wir konnten das Trikot verteidigen und werden auch dies morgen wieder versuchen. Ich denke, mit der heutigen Teamleistung haben wir wieder einmal unser Motto Band of Brothers unterstrichen, jeder ist für jeden gefahren und gab alles.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Beeindruckender Pascal Ackermann gewinnt zum Auftakt der Polen Rundfahrt.

Die 76.Austragung der Tour de Pologne startete am Hauptplatz in Krakau, dem größten mittelalterlichen Platz Europas. Nach fast 120 gefahrenen Kilometern kam das Peloton zurück nach Krakau, um die letzten drei Runden á vier km in Angriff zu nehmen. Es war eine wellige Etappe, dennoch wurde auf einen Massensprint am Ende des Tages gesetzt.
Die Fluchtgruppe des Tages bildete heute ein Duo, welches sich gleich nach dem Start vom Feld absetzte. Das Peloton, angeführt von dem deutschen Team BORA – hansgrohe, hielt die Ausreißer an einer kurzen Leine und gewährte ihnen nie mehr als zwei Minuten Vorsprung. Vor allem Maciej Bodnar zeigte sich immer wieder an der Spitze und kontrollierte das Hauptfeld. Das Duo hielt sich über viele Kilometer an der Spitze des Rennens, doch, wie erwartet, kam es 14 km vor dem Ziel zum Zusammenschluss.
Auf den letzten Runden reihten sich die Sprinterteams vorne ein. Auch BORA – hansgrohe zeigte erneut eine tolle Teamleistung und begann ihren Sprinter Pascal Ackermann in Position zu bringen. Das Tempo war enorm hoch, doch das deutsche Team ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, und brachte ihren Sprinter Ackermann in eine ausgezeichnete Position, die der mehrfache Giro d’Italia Etappensieger souverän, nach einem langen Sprint, zu einem beeindruckenden Etappensieg nutzte. Damit schlüpft Pascal auch in das Trikot des Führenden der Gesamtwertung, und des besten Sprinters.
Reaktionen im Ziel
„Ich kannte die Etappe vom letzten Jahr, daher meinte ich zu Rudi, dass er bis auf den letzten Meter warten sollte. Das hat perfekt geklappt. Das ganze Team hat heute einen herausragenden Job geleistet. Sie waren die gesamte Etappe immer an der Spitze und haben das Tempo gemacht. Bodi war immer vorne und hat alles kontrolliert. Danach Cece, Pawel, Rafal und Davide haben mich in Position gebracht, bis Rudi als mein Lead-out Mann mich perfekt in Position gefahren ist. Ich bin überglücklich mit diesem Sieg, meinem dritten hier in Polen. Bei diesen tollen Fans macht es einfach nur Spaß Rad zu fahren. Und ich hoffe, dass ich morgen im Führungstrikot einen weiteren Sieg holen kann.“ – Pascal Ackermann

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

„Zum dritten Mal in Folge haben wir den Auftakt zur Polen Rundfahrt gewonnen. Darauf sind wir sehr stolz, ich denke, es hat sich gezeigt, dass unsere Herangehensweise mit einer Pause und Höhentrainingslager erfolgreich war. Maciej hat heute einen tollen Job erledigt, er war beinahe die ganze Etappe an der Spitze und hielt das Tempo hoch. Aber auch ein großes Kompliment an unsere Klassement-Fahrer, die sich perfekt in den Lead-out Zug eingebracht haben. Mit diesem Auftakt sind wir natürlich mehr als zufrieden und wollen alles versuchen, das Führungstrikot zu verteidigen.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

1 Pascal Ackermann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:57:58
2 Fernando Gaviria (Col) UAE Team Emirates
3 Fabio Jakobsen (Ned) Deceuninck-QuickStep
4 Maximilian Walscheid (Ger) Team Sunweb
5 Danny van Poppel (Ned) Team Jumbo-Visma
6 Jakub Mareczko (Ita) CCC Team
7 Sacha Modolo (Ita) EF Education First
8 Paweł Franczak (Pol) Poland
9 John Degenkolb (Ger) Trek-Segafredo
10 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton-Scott

GC:
1 Pascal Ackermann (Ger) Bora-Hansgrohe 2:57:48
2 Jakub Kaczmarek (Pol) Poland 0:00:03
3 Fernando Gaviria (Col) UAE Team Emirates 0:00:04
4 Charles Planet (Fra) Team Novo Nordisk
5 Fabio Jakobsen (Ned) Deceuninck-QuickStep 0:00:06
6 Adrian Kurek (Pol) Poland 0:00:07
7 Matej Mohoric (Slo) Bahrain-Merida 0:00:09
8 Quentin Jauregui (Fra) AG2R La Mondiale
9 Maximilian Walscheid (Ger) Team Sunweb 0:00:10
10 Danny van Poppel (Ned) Team Jumbo-Visma

Podium der Ö-Tour 2015 mit De La Parte, Ben Hermans und Jan Hirt

Das polnische Professional Continental-Team CCC Sprandi Polkowice hat heute als erste Mannschaft ihre Fahrer für die 68. Österreich Rundfahrt (2. bis 9. Juli) aufgestellt. Dabei stehen Titelverteidiger Victor De La Parte, der Gesamtdritte von 2015 Jan Hirt und der Marchtrenker Felix Großschartner im Aufgebot!

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Felix Großschartner thumbs up © Privat

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Großschartner in Action © Privat

Die Teilnahme von Felix Großschartner war deshalb lange ungewiss, da die Tour de Pologne nur drei Tage nach dem Ende der 68. Österreich Rundfahrt beginnt und die Heimrundfahrt natürlich für das Team CCC enorm wichtig ist. „Aber heute hat unser CCC-Teamchef grünes Licht für die Ö-Tour gegeben“, freut sich der 22-Jährige, der bei der Kroatien-Rundfahrt Ende April dieses Jahres Gesamtvierter wurde und am 1. Mai beim deutschen Klassiker Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt den starken 22. Platz belegte. „Ich habe um meinen Startplatz bei der Österreich Rundfahrt gekämpft! Ich starte nun bei beiden Rennen, für mich sind beide enorm wichtig“, gibt sich der „Glocknerkönig“ des Vorjahres, der heute die 80. Auflage der Tour de Suisse in Angriff nimmt, diplomatisch.

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Team NetApp-Endura: Bartosz Huzarski weiterhin im roten Trikot des aktivsten Fahrers

Nach dem gestrigen Ruhetag folgte heute die dritte Etappe der Tour de Pologne mit 226 Kilometern von Krakow nach Rzeszow. Aufgrund des flachen Profils und der drei Schlussrunden war ein Massensprint vorprogrammiert. Diesen konnte der norwegische Sprinter Thor Hushovd (BMC) für sich entscheiden. Damit verwies er den Australier Mark Renshaw (Belkin) und seinen Landsmann Steele Von Hoff (Garmin) auf die nächsten Ränge. NetApp-Endura’s Daniel Schorn sprintete auf den 19. Rang, Bartosz Huzarski verteidigte erneut das Trikot des aktivsten Fahrers. Im Gegensatz zur großen Hitze in Italien startete das Rennen heute bei kalten und regnerischen Wetterbedingungen. Bereits auf den ersten zehn Kilometern konnten sich vier Fahrer, die ungefährlich für das Gesamtklassement waren, vom Feld absetzen. Dennoch konnten sie nur schwer ihren Vorsprung ausbauen. In der letzten Runde machte das Hauptfeld ernst, stellte die Ausreißer und leitete den Massensprint ein. „Bis zur letzten Runde liefen unsere Sprintvorbereitungen sehr gut. Wir sind für Daniel gefahren. Andreas und Paul leisteten eine gute Vorarbeit. Zunächst hatte sich Daniel auf das Hinterrad von Hushovd orientiert, traf dann im Bruchteil von Sekunden die Entscheidung, das ein anderes Hinterrad eventuell besser ist und wurde in der Linkskurve plötzlich eingebaut. Damit verlor er einige Plätze. Schade, dass es nicht aufgegangen ist. Daniel fühlte sich gut heute und hoffte auf eine gute Platzierung“, berichtet Enrico Poitschke. Der vierte Streckenabschnitt der polnischen Rundfahrt führt über 231 Kilometer von Tarnow nach Katowice. Auch diese Etappe ist prädestiniert für einen Massensprint, da das Profil erneut eher flach ist und diesmal vier Schlussrunden je 12,3 Kilometer gefahren werden. „Morgen geht die Etappe in die entgegengesetzte Richtung. Auch wenn es heute keine wirkliche Kantensituation gab, kann es morgen durchaus dazu kommen. Wenn eine größere Gruppe gehen sollte, wollen wir dabei sein. Wir werden uns auf einen eventuellen Sprint wie auch darauf konzentrieren, dass Trikot des aktivsten Fahrers zu verteidigen“, so der Ausblick von Enrico Poitschke.RADSPORT / TOUR DE POLOGNE - 3.ETAPPE / 29.07.2013 / STIEHL

Website Tour de Pologne

1 Stage Rovereto – Madonna di Campiglio – 184,5km
2 Stage Marilleva Val di Sole – Passo Pordoi Val di Fassa – 206.5km
3 Stage Krakow – Rzeszow Podkarpackie – 226km
4 Stage Tamow – Katowice – 231,5km
5 Stage Nowy Targ – Zakopane – 160,5km
6 Stage Bukovina Terma Hotel Spa – Bukowina Tatrzanska – 192km
7 Stage Wieliczka – Krakow – ITT – 37km

Die Aktuellen Ergebnisse kann man hier nachlesen **click**