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UCI und Discovery gründen UCI Track Cycling World League

Discovery und die UCI vertiefen ihre langjährige Partnerschaft mit dem Ziel, den Radsport weltweit zu fördern und zu mehr Wachstum zu verhelfen, vor allem dank der globaler Reichweite, den umfangreichen Medienplattformen und der Vermarktungskompetenz von Discovery.
Der internationale Radsport-Weltverband UCI und Discovery haben die Gründung der UCI Track Cycling World League bekanntgeben, die erstmalig in der Saison 2021/22 ausgetragen wird. Die Ankündigung der neuen Bahnradsport-Weltliga folgt auf einen Beschluss der UCI vom 26. September 2019. Discovery und die UCI vertiefen ihre langjährige Partnerschaft mit dem Ziel, den Radsport weltweit zu fördern und zu mehr Wachstum zu verhelfen, vor allem dank der globaler Reichweite, den umfangreichen Medienplattformen und der Vermarktungskompetenz von Discovery.
Im Rahmen der Vereinbarung, die bei der UCI Bahnrad-Weltmeisterschaft 2020 presented by Tissot in Berlin unterzeichnet wurde, wird das Management, die TV-Produktion und die Vermarktung der neuen UCI-Serie dem Global Cycling Network (GCN) in Zusammenarbeit mit Eurosport Events, der speziellen Event-Vermarktungs-Unit von Eurosport, für eine erste Laufzeit von acht Jahren übertragen.
Die UCI Track Cycling World League profitiert dank der Partnerschaft von einer garantierten umfangreichen internationalen Verbreitung über die verschiedenen Discovery-Sender und Plattformen inklusive Eurosport, der führenden Sportplattform in Europa, und dem Global Cycling Network, der führenden Medien-Marke im Radsport.
Das neue UCI-Format ist kurz, dynamisch und attraktiv und somit perfekt auf die Bedürfnisse der TV-Medien und auf die Erwartungen der Zuschauer zugeschnitten. Ziel ist es, den Bahnradsport zu neuer Attraktivität zu verhelfen und für ein breiteres, neues Publikum, das spektakulären Spitzensport sehen will, zu öffnen.

Das Wettkampfprogramm der neuen UCI-Liga umfasst vier Disziplinen für Männer und Frauen: Einzelsprint, Keirin, Ausscheidungsfahren und Scratch. Die Premieren-Saison wird direkt im Anschluss an die UCI Bahnrad-Weltmeisterschaften 2021 von November 2021 bis Februar 2022 ausgetragen, und umfasst sechs Durchgänge von jeweils einer Dauer von rund zwei Stunden.
Die neun bestplatzierten FahrerInnen der UCI Bahnrad-Weltmeisterschaften in den Disziplinen Sprint und Keirin sowie alle Medaillengewinner der weiteren Disziplinen werden für den Wettbewerb ausgewählt. Wenn dieselben FahrerInnen bei mehr als einer Disziplin unter die ersten neun kommen, wird die UCI Wildcards vergeben um die freien Plätze zu füllen.
Die Trikots der Teilnehmer werden im Stil ihrer Nationalflagge gestaltet sein, während die frisch-gekürten Weltmeister das traditionelle Regenbogentrikot tragen werden.
Bei der neuen UCI Track Cycling World League:
– Können die TeilnehmerInnen UCI-Punkte sammeln, nach einem ähnlichen Punkteschlüssel wie bei den UCI-Weltmeisterschaften
– Haben die FahrerInnen die Chance, sich für die UCI-Weltmeisterschaften zu qualifizieren, wenn sie im Gesamt- Klassement unter den Top 3 sind und wenn sich ihre Nation nicht qualifiziert
– Können FahrerInnen, zusätzlich zu ihrem Startgeld, um attraktive Preisgelder kämpfen
Ab 2021 wird der internationale Bahnradsport-Kalender der UCI rund um die folgenden großen Wettkämpfe wie folgt strukturiert sein:
– UCI Bahnrad-Nationen-Cup, bestehend aus drei Läufen findet zwischen März und September statt
– Die UCI Bahnrad-Weltmeisterschaften folgen im Oktober, nach dem Nationen-Cup
– Die neue UCI Bahnrad-Weltliga findet von November bis Februar statt

UCI Präsident David Lappartient sagt: “Ich bin hocherfreut, dass Discovery als Gründungs- und Vermarktungspartner der neuen Bahnrad-Weltliga an unserer Seite ist. Ihr ausgesprochenes Know-how in der Vermarktung, Organisation und TV-Produktion von Sportveranstaltungen wird wesentlich zur positiven Entwicklung und Popularität des Bahnradsports beitragen.“
„In dieser neuen UCI-Rennserie werden die verschiedenen Disziplinen in einem attraktiven Jahreskalender gebündelt, der viel Abwechslung bietet und sowohl neue Radsportfans anspricht als auch die traditionellen Anhänger des Bahnradsports begeistert. Gemeinsam mit unserem neuen Partner werden wir die Attraktivität des Bahnradsports auch jenseits der Olympischen Spiele hinaus steigern, wo er seit den ersten Spielen der Neuzeit im Jahr 1896 auf dem Programm steht.“
Andrew Georgiou, Präsident, Eurosport und Global Sports Rights & Sports Marketing Solutions, fügt hinzu: “Wir freuen uns, dass wir unsere langjährige Beziehung zur UCI weiter vertiefen und für den Sport in ganz Europa den nächsten Schritt vollziehen können. Eurosport Events ist für unser Unternehme von steigender Bedeutung und bietet Rechtehaltern die Möglichkeit ihr Portfolio an Sportevents weltweit auszubauen und zu stärken.“
„Die Partnerschaft mit der UCI stellt auch das breite Spektrum und das große Know-how von Discovery mit seinen Marken heraus und zeigt, wie der Sport und seine Partner davon profitieren. Discovery bietet sowohl maßgeschneiderte lokale Inhalte für die unterschiedlichsten Zielgruppen, als auch die besten Fachanalysen mit den beliebtesten Experten und großartigem Storytelling. Wir sind überzeugt, dass dank unserer Fachkompetenz im Radsport, dem Vermarktungs-Know-how von Eurosport Events und in Kombination mit der globalen Reichweite der Discovery-Sender und Plattformen, inklusive Eurosport und GCN, die UCI Track Cycling World League zu einem großen Erfolg wird. Als ‚Home of the Olympics‘ in Europa freuen sich Discovery und Eurosport darauf, die Stars des Velodroms bis einschließlich Paris 2024 zu unterstützen.“
Eurosport hat für Millionen von Radsportfans Pionierarbeit in der Berichterstattung geleistet und berichtet für ein wachsendes Publikum seit mehr als 25 Jahren über UCI Bahnrad-Weltmeisterschaften und Weltcup-Events. Mit mehr als 2.500 Stunden Berichterstattung an 200 Tagen mit Live-Radsport über mehr als 110 Profi-Veranstaltungen ist Eurosport als das „Home of Cycling“ in Europa fest etabliert und hat diese Position mit der Integration von GCN, dem Streamingbruder von Eurosport mitsamt dem Content und der Fachexpertise, weiter gefestigt und bietet das größte Angebot an Premium-Radsport auf dem Planeten.
GCN ist Teil der Play Sports Group, deren Marken 8,2 Millionen Fans vereinen und 100 Millionen monatliche Zuschauer erreichen. GCN wurde 2013 gegründet und hat sich schnell zu der präferierten Digitalplattform mit Must-have-Inhalten für Radsportfans entwickelt. Die Plattform kombiniert die Liebe für den Radsport, Expertenanalysen und einen unvergleichlichen Zugang zu den Profi-Fahrern. GCN hat eine starke Youtube-Community mit fast zwei Millionen Abonnenten und bietet seinen Content den Fans direkt und jederzeit verfügbar an – ob auf dem Smartphone, dem Computer oder SmartTV. Discovery erwarb im Januar 2019 eine Mehrheitsbeteiligung an der Play Sports Group.
@UCI + Discovery

Bahn-WM 2020 – Emma Hinze zum 3. Gold!

Keirin Frauen

1 HINZE Emma GER 11,121
2 LEE Hyejin KOR +0,128
3 MORTON Stephanie AUS +0,198
4 LEE Wai Sze HKG +0,327
5 ANDREWS Ellesse NZL +0,389
6 FRIEDRICH Lea Sophie GER +0,710

7 van RIESSEN Laurine NED 11,162
8 MARCHANT Katy GBR +0,070
9 GROS Mathilde FRA +0,130
10 GODBY Madalyn USA +1:22,118
11 DEGRENDELE Nicky BEL +1:21,851
12 HANSEN Natasha NZL DNF

Punkterennen Frauen
1 BARKER Elinor GBR
2 VALENTE Jennifer USA
3 STENBERG Anita Yvonne NOR
4 ZABELINSKAYA Olga UZB
5 CONFALONIERI Maria Giulia ITA
6 WILD Kirsten NED
7 NOVOLODSKAYA Maria RUS
8 SCHMIDT Trine DEN
9 SHARAKOVA Tatsiana BLR
10 KOPECKY Lotte BEL

Sprint Männer

1 LAVREYSEN Harrie NED 9,790 9,691
2 HOOGLAND Jeffrey NED +0,064 +0,195

3 AWANG Mohd Azizulhasni MAS 10,145 10,089
4 RUDYK Mateusz POL +0,000 +0,853

Madison Männer

1 DÄNEMARK DEN
HANSEN Lasse Norman
MORKOV Michael
2 NEUSEELAND NZL
STEWART Campbell
GATE Aaron
3 DEUTSCHLAND GER
KLUGE Roger
REINHARDT Theo

4 NIEDERLANDE NED
van SCHIP Jan Willem
HAVIK Yoeri
5 BELGIEN BEL
de KETELE Kenny
GHYS Robbe
6 FRANKREICH FRA
THOMAS Benjamin
GRONDIN Donavan Vincent
7 ITALIEN ITA
VIVIANI Elia
CONSONNI Simone
8 SCHWEIZ SUI
SCHIR Thery
FROIDEVAUX Robin
9 GROSSBRITANNIEN GBR
HAYTER Ethan
WOOD Oliver
10 SPANIEN ESP
MORA VEDRI Sebastian
TORRES BARCELO Albert

Bahn-WM 2020 Berlin – Lea Sophie Friedrich wird Weltmeisterin im 500 Meter Zeitfahren!

Gold, Silber und Bronze für die erfolgreichen deutschen Frauen am Samstag!

500 Meter Zeitfahren Frauen:

29.02. 16:30 – Finale (500 m)

1 FRIEDRICH Lea Sophie GER 33,121 (54,346 km/h)
2 SALAZAR VALLES Jessica MEX 33,154
3 VECE Miriam ITA 33,171
4 GRABOSCH Pauline Sophie GER 33,179
5 VOINOVA Anastasiia RUS 33,476
6 SHMELEVA Daria RUS 33,494
7 LOS Urszula POL 33,923
8 LAMBERINK Kyra NED 34,004

Einzelverfolgung Frauen
29.02. Finale (3 km)

1 DYGERT Chloe USA 3:16,937 (54,840 km/h) WR!
2 BRENNAUER Lisa GER 3:23,229
3 BRAUSSE Franziska GER 3:24,284
4 KLEIN Lisa GER 3:26,342

Madison Frauen

1 NIEDERLANDE NED
WILD Kirsten
PIETERS Amy
2 FRANKREICH FRA
COPPONI Clara
le NET Marie
3 ITALIEN ITA
PATERNOSTER Letizia
BALSAMO Elisa

Omnium Männer

1 THOMAS Benjamin FRA
2 van SCHIP Jan Willem NED
3 WALLS Matthew GBR
4 KLUGE Roger GER
5 STEWART Campbell NZL
6 MEYER Cameron AUS

Bahn-WM 2020 – Emma Hinze gewinnt WM Sprintfinale!

Sprint Frauen
Um Gold:
1 HINZE Emma GER 11,004 10,906
2 VOINOVA Anastasiia RUS +0,187 +0,138
Um Bronze:
3 LEE Wai Sze HKG 11,200 10,965
4 MITCHELL Kelsey CAN +0,113 +0,107

Omnium Frauen

1 KAJIHARA Yumi JPN
2 PATERNOSTER Letizia ITA
3 PIKULIK Daria POL

Einzelverfolgung Männer

1 GANNA Filippo ITA 4:03,875
2 LAMBIE Ashton USA 4:08,048
3 ERMENAULT Corentin FKR 4:09,921
4 MILAN Jonathan ITA 4:13,167
Qualifikation:
5 GROSS Felix GER 4:08,928
6 BISSEGGER Stefan SUI 4:09,711
7 IMHOF Claudio SUI 4:10,302
8 OLIVEIRA Ivo POR 4:10,829
9 WEINSTEIN Domenic GER 4:12,571
10 PLEBANI Davide ITA 4:13,402

Punkterennen Männer
28.02. Finale (40 km)

1 STRONG Corbin NZL 18 + 40 = 58
2 MORA VEDRI Sebastian ESP 20 + 20 = 40
3 EEFTING Roy NED 16 + 20 = 36
4 PSZCZOLARSKI Wojciech POL 12 + 20 = 32
5 MANAKOV Viktor RUS 9 + 20 = 29
6 RAMANAU Raman BLR 6 + 20 = 26
7 de KETELE Kenny BEL 20 + 0 = 20
8 COQUARD Bryan FRA 13 + 0 = 13
9 SCARTEZZINI Michele ITA 12 + 0 = 12
10 THIERY Cyrille SUI 12 + 0 = 12
11 SARABIA DIAZ Ignacio MEX 10 + 0 = 10
12 STEWART Mark GBR 10 + 0 = 10
13 MALCHAREK Moritz GER 6 + 0 = 6
14 FILUTAS Viktor HUN 5 + 0 = 5
15 HRYNIV Vitaliy UKR 5 + 0 = 5

Zahl 1: Sprintpunkte
Zahl 2: Rundengewinnpunkte

1000 Meter Zeitfahren Männer
28.02. Finale (1000 m)

1 LIGTLEE Sam NED 59,495
2 LAFARGUE Quentin FRA 59,749
3 D’ALMEIDA Michael FRA 1:00,103
4 de HAITRE Vincent CAN 1:00,119
5 BOS Theo NED 1:00,330
6 DORNBACH Maximilian GER 1:00,600
7 KERGOZOU Nicholas NZL 1:00,707
8 MOHD ZONIS Muhammad Fadhil MAS 1:00,895

Bahn-WM 2020

Scratch Frauen:
Finale (10 km)

1 WILD Kirsten NED
2 VALENTE Jennifer USA
3 MARTINS Maria POR
4 KENNY Laura GBR
5 FIDANZA Martina ITA
6 BALEISYTE Olivija LTU
7 STENBERG Anita Yvonne NOR
8 USABIAGA BALERDI Ana ESP
9 BERTEAU Victoire FRA
10 BACIKOVA Alzbeta SVK
11 MANLY Alexandra AUS
12 PIVAVARAVA Palina BLR
13 PIETRZAK Lucja POL
14 SEITZ Aline SUI
15 JOSEPH Amber BAR
16 REISSNER Lena Charlotte GER
17 KOHOUTKOVA Katerina CZE
18 SULTANOVA Rinata KAZ
19 CHULKOVA Anastasia RUS
20 HUANG Zhilin CHN
21 GURLEY Lydia IRL
22 FURUYAMA Kie JPN
23 EBERHARDT Verena AUT

Teamsprint Männer:
1 NIEDERLANDE NED 41,225 (65,494 km/h) WR!
HOOGLAND Jeffrey
LAVREYSEN Harrie
van den BERG Roy
2 GROSSBRITANNIEN GBR 42,400
CARLIN Jack
KENNY Jason
OWENS Ryan

3 AUSTRALIEN AUS 42,829
CORNISH Thomas
HART Nathan
RICHARDSON Matthew
4 FRANKREICH FRA 43,213
BAUGE Gregory
LAFARGUE Quentin
VIGIER Sebastien

Teamsprinterinnen holen sich den WM-Titel

Pauline Grabosch, Emma Hinze und Lea-Sophie Friedrich sind Weltmeisterinnen im Teamsprint!
Im Finale setzten sie sich souverän gegen Australien durch.
In 32,163 Sekunden besiegten Hinze/Grabosch Australien (32,384) mit rund zwei Zehntelsekunden Vorsprung und sorgten für den ersten deutschen WM-Titel im Teamsprint seit 2014.
«Ich wusste, dass ich schnell unterwegs bin, aber heute hier, das war unfassbar. Gold bei der WM – besser geht es nicht. Aber vielleicht kann ich bis Tokio doch noch was drauf packen», freute sich Hinze über das Regenbogentrikot. Und Grabosch, die in allen drei Läufen zum Einsatz kam, ergänzte: «Diesen Tag werde ich in meinem Leben nicht vergessen, davon habe ich immer geträumt.» Zur Siegerehrung durfte auch Lea-Sophie Friedrich, nachdem sie die Qualifikation gemeinsam mit Grabosch bestritten hatte: «Wir haben im Training sehr darauf geschaut, wie wir den Teamsprint optimieren können. Und es ist heute im Turnier sehr gut gelaufen. Emma hat zwei Mal Weltbestzeit gefahren, das war echt super. Wir können sehr zufrieden sein. Das ist ein unglaubliches Gefühl, Weltmeisterin zu sein.»
@Rad-net.de

1 DEUTSCHLAND GER 32,163 (55,965 km/h)
GRABOSCH Pauline Sophie
HINZE Emma
2 AUSTRALIEN AUS 32,384
McCULLOCH Kaarle
MORTON Stephanie
3 CHINA CHN 32,371
CHEN Feifei
ZHONG Tianshi
4 RUSSLAND RUS 32,466
SHMELEVA Daria
VOINOVA Anastasiia

Medaillenjagd bei Eurosport: Die UCI-Bahn-WM vom 26. Februar bis 1. März

München, 25. Februar 2020 – Vom 26. Februar bis 1. März geht die Weltelite im Bahnradsport bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften auf Medaillenjagd. Eurosport 2 sendet an den ersten vier Wettkampftagen live aus dem Berliner Velodrom. Die Highlights von Tag 5 sind bei Eurosport 1 im Free-TV zu sehen. Kommentator ist Ron Ringguth und Experte Robert Bengsch.

Nach der WM 1999 finden die Titelwettkämpfe bereits zum zweiten Mal im Berliner Velodrom statt. Über fünf Tage hinweg kämpfen die AthletInnen um insgesamt 20 WM-Titel in den Disziplinen Sprint, Teamsprint, Scratch, Keirin, Omnium, Zeitfahren, Einerverfolgung, Mannschaftsverfolgung, Punktefahren und Madison.

Bei der letzten WM konnte die deutsche Bahnrad-Elite insgesamt sechsmal Edelmetall gewinnen. Mit dem Heimpublikum im Rücken hoffen die Deutschen die Bilanz aus dem Vorjahr zu toppen. Im Kampf um die begehrten Regenbogentrikots zählen aus deutscher Sicht die Titelverteidiger Theo Reinhardt und Roger Kluge im Madison zu den Favoriten. Das Duo hat nach 2018 und 2019 die Chance ihren dritten WM-Titel in Serie zu gewinnen. Bei den Frauen wollen Emma Hinze, Leo Sophie Friedrich und Lisa Klein um die Medaillenplätze mitkämpfen.

Die geplanten Sendezeiten bei Eurosport im Überblick: (Stand: 25. Februar 2020, kurzfristige Änderungen möglich)

Mittwoch, 26. Februar 2020 Tag 1 18:30 – 21:40 Uhr live Eurosport 2
Donnerstag, 27. Februar 2020 Tag 2 18:30 – 21:05 Uhr live Eurosport 2
Freitag, 28. Februar 2020 Tag 3 18:30 – 21:55 Uhr live Eurosport 2
Samstag, 29. Februar 2020 Tag 4 16:40 – 19:45 Uhr live Eurosport 2
Sonntag, 1. März 2020 Tag 5 17:30 – 19:00 Uhr zeitversetzt Eurosport 1

Discovery Deutschland

Six Days Berlin 2020 – Endstand

1 Wim Stroetinga (NED) / Moreno De Pauw (BEL) 0 505
2 Marc Hester (DEN) / Oliver Wulff Frederiksen (DEN) 0 495
3 Morgan Kneisky (FRA) / Theo Reinhardt (GER) 0 480
4 Andreas Graf (AUT) / Andreas Müller (AUT) 0 412
5 Stephen Bradbury (GBR) / Chris Latham (GBR) – 7 345
6 Richard Banusch (GER) / Sebastian Schmiedel (GER) – 7 249
7 Matt Bostock (GBR) / Andrew Tennant (GBR) – 8 318
8 Denis Rugovac (CZE) / Ludek Lichnovsky (CZE) – 8 294
9 Imerio Cima (ITA) / Vladislav Kulikov (RUS) -10 291
10 Moritz Augenstein (GER) / Nils Weispfennig (GER) -11 261
11 Stephen Hall (AUS) / Joshua Harrison (AUS) -12 267
12 Arne Birkemose (DEN) / Anders Fynbo (DEN) -13 241
13 Henning Bommel (GER) / Kersten Thiele (GER) -14 202
14 JB Murphy (IRL) / Marc Potts (IRL) -14 156
15 Bartosz Rudyk (POL) / Damian Slawek (POL) -18 181
16 Bryan Boussaer (BEL) / Moritz Malcharek (GER) -18 179

Six Day Berlin 2020 – 2. Nacht

Stand nach der 2. Nacht:
1 Andreas Graf (AUT) / Andreas Müller (AUT) 0 158
2 Morgan Kneisky (FRA) / Theo Reinhardt (GER) – 1 177
3 Wim Stroetinga (NED) / Moreno De Pauw (BEL) – 1 173
4 Marc Hester (DEN) / Oliver Wulff Frederiksen (DEN) – 1 165
5 Stephen Bradbury (GBR) / Chris Latham (GBR) – 4 114
6 Stephen Hall (AUS) / Joshua Harrison (AUS) – 5 107
7 Denis Rugovac (CZE) / Ludek Lichnovsky (CZE) – 5 96
8 Arne Birkemose (DEN) / Anders Fynbo (DEN) – 5 92
9 Moritz Augenstein (GER) / Nils Weispfennig (GER) – 5 91
10 Henning Bommel (GER) / Kersten Thiele (GER) – 5 87
11 Matt Bostock (GBR) / Andrew Tennant (GBR) – 5 82
12 Richard Banusch (GER) / Sebastian Schmiedel (GER) – 5 78
13 Bartosz Rudyk (POL) / Damian Slawek (POL) – 5 69
14 Imerio Cima (ITA) / Vladislav Kulikov (RUS) – 6 97
15 JB Murphy (IRL) / Marc Potts (IRL) – 6 39
16 Bryan Boussaer (BEL) / Moritz Malcharek (GER) – 9 49

Nils Politt feiert in Bremen gemeinsam mit Kenny De Ketele seinen ersten Sechstagesieg!

Nils Politt feiert in Bremen gemeinsam mit Kenny De Ketele seinen ersten Sechstagesieg! Im Finale erwies sich das Duo am stärksten und verwies Theo Reinhardt/MORGAN KNEISKY und Marc Hester/Andreas Graf auf die Plätze.

Foto: Gerhard Plomitzer
Endstand nach der 6. Nacht (Dienstag)

1 Kenny De Ketele (BEL) / Nils Politt (GER) 0 314
2 Theo Reinhardt (GER) / Morgan Kneisky (FRA) – 1 307
3 Andreas Graf (AUT) / Marc Hester (DEN) – 1 254
4 Wim Stroetinga (NED) / Nico Selenati (SUI) – 1 224
5 Tristan Marguet (SUI) / Maximilian Beyer (GER) – 2 242
6 Moreno De Pauw (BEL) / Leon Rohde (GER) – 3 177
7 Oliver Wulff Frederiksen (DEN) / Moritz Augenstein (GER) -16 215
8 Henning Bommel (GER) / Roy Pieters (NED) -17 104
9 Moritz Malcharek (GER) / Melvin van Zijl (NED) -30 106
10 Joshua Harrison (AUS) / Hans Pirius (GER) -31 105
11 Bryan Boussaer (BEL) / Stephen Bradbury (GBR) -34 125
– Luca Felix Happke (GER) / Felix English (IRL)

Nils Politt going deep and WINNING !

Two nights ago, in Bremen, Nils Politt indicated yet again that he is a powerhouse on the rise, WINNING the Six Days alongside pal Kenny De Ketele – with a bang!
We talked to Nils about this experience and the significance of it:

ISN Media: Congrats, man.
Nils Politt: „Thanks. It was hard but very satisfying.“
ISN: Was it your first win on the track?
Politt: „Yes. I raced the Six Days twice before in 2015 and 2016, but this is my first win.“
ISN: We admit that we know very little about the Six Days concept. You might very well be our very first rider to take it on…
Nils: „It is indeed very different from your day to day road racing. You are racing every day full gas. You start at 8 pm and finish after midnight, and then you are expected to start six times every night with various disciplines of racing. From 500 meters to following a motorbike at full speed for 45 minutes, and also an Elimination round.“
ISN: It sounds like fun. In a funny way..,
Politt: „Actually, it is. But you’ve got to get used to it. I had a pretty hard time to get into the groove in the first two nights because your body is not ready going so deep, especially in the 45 minutes race in this early stage of the season. But I had a great partner with Kenny. He is very experienced, has already won 17 times. And after the second night, I was much more comfortable.”
ISN: And then that fear of being eliminated.
Politt: „Yes, it is stressful. But actually, we got stronger and stronger. We were holding onto second place in the first few days, but before the last evening, we were already moving into first, so it ended perfectly with that victory.“
ISN: It seems like you found a way to get into shape pretty early.
Nils: „I must admit that the first month of the season’s preparation went perfectly.
I had a great training camp in Israel, another one in Mallorca, then getting into a fast and deep mode in the Six Days which you can never do in training – and now I am about to start the final team training camp in Mallorca.“
ISN: Then it’s finally real-time road racing.
Nils: „Exactly. I will race two or three days to test my legs, so there you go. The season is almost here. I am definitely excited.“
@ISN

Bahnweltcup Hongkong

Ein sehr erfolgreicher erster Tag für den BDR beim Weltcup in Hongkong.
Das Flagschiff, der Bahnvierer, gewann in der Besetzung Felix Groß, Theo Reinhardt, Leon Rohde und Domenic Weinstein im Finale vor Neuseeland Gold, welches 3km in Front lag aber sich dem starken Finish des deutschen Teams beugen musste.
Dritter wurde das Team der Schweiz vor Italien.

Die zweite Goldmedaille gewannen Pauline Grabosch und Emma Hinze im Teamsprint der Frauen vor China.

Die deutschen Teamsprinter Timo Bichler, Stefan Bötticher und Eric Engler unterlagen im Finale in 43,436 Sekunden den Niederländern (42,271) und erreichten dadurch Silber.