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Paris-Roubaix 2026 Männer 258km

Van Aert doch noch zum Pflaster-Triumph


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Wout van Aert (Visma) gewann ein dramatisch-spannendes Paris-Roubaix 2026 im Zweiersprint.
Der so häufig geschlagene, inzwischen 31-jährige Belgier verwies Tadej Pogacar (UAE) auf der Radrennbahn von Roubaix deutlich auf den 2. Platz. Aus der Springerei einer Verfolgergruppe ging Jasper Stuyven (Soudal) als Glücklicher für den verbleibenden Podestplatz hervor. Im Sprint um den 4. Platz setzte sich Mathieu van der Poel (Alpecin) knapp vor van Aerts Teamkollegen Christophe Laporte durch. Die beiden Top-Favoriten van der Poel und Pogacar mussten harte Aufholjagden fahren. Van der Poel kam nach seinem Defekt im Wald von Arenberg nicht mehr an die Spitze zurück.
Pogacar im Zweiersprint geschlagen

Stattdessen nutzte van Aert die Gunst der Stunde für seinen ersten Sieg bei einem Frühjahrs-Monument. Sein bisher einziger Monument-Sieg war im Hochsommer bei der Corona bedingten Nachhol-Ausgabe von Mailand-Sanremo. Damit durchkreuzte van Aert, dass Pogacar ein weiteres Kapitel zu seinem Legenden-Status hinzufügte – alle 5 Monumente zu gewinnen und das auch noch als erster Fahrer in nahtloser Reihenfolge. So wurde es wieder ein 2. Platz für den slowenischen Weltmeister in Roubaix.
Van der Poel nach Arenberg-Defekt nie mehr vorn

Ebenso wurde nichts aus dem 4. Roubaix-Sieg in Folge für van der Poel, was so auch noch nie jemandem gelungen wäre. Nach 3-maligem (!) Radwechsel im Wald von Arenberg lag van der Poel über 2 Minuten zurück und verkürzte den Rückstand nach vorne bis zur Schlussphase auf unter eine halbe Minute fast im Alleingang. Dies könnte man als Indiz werten, dass van der Poel ohne Malheure kaum zu schlagen gewesen wäre. Aber eine Vielzahl an Defekten, auch und gerade bei den Mitfavoriten, ließ diese 123. Auflage der »Königin der Klassiker« zu einem sich zuspitzenden Drama werden, nachdem die ersten knapp 100 Kilometer bis zum ersten Pflaster-Abschnitt keine Ausreißer weggekommen waren.

Im Wald von Arenberg platzte 95 Kilometer vorm Ziel nicht nur das Rennen für van der Poel, sondern fiel auch eine Vorentscheidung zugunsten von 7 Fahrern: Pogacar, van Aert, Laporte, Mads Pedersen (Lidl), Stefan Bisseger (Decathlon), Jasper Stuyven (Soudal) und Laurence Pithie (Red Bull), wobei letztgenannter wegen Defekten und Sturzes nicht bis ins Finale mithalten konnte. Auch Pogacar und van Aert mussten in der Folgezeit je einen weiteren Defekt kompensieren.

Als van Aert die endgütlige Vorentscheidung 54 Kilometer vorm Ziel im Pflasterstück von Auchy nach Bersée herbeiführte, blieb nur Pogacar dabei und setzte noch einen drüber, was wie schon eine Woche zuvor bei der Flandern-Rundfahrt Pedersen im entscheidenden Moment ganz knapp den Anschluss kostete. Laporte, Stuyven und Bissegger mussten schon kurz davor abreißen lassen, konnten aber am Ende gemeinsam mit den aufschließenden van der Poel und Mick van Dijke (Red Bull) sowie Pedersen den 3. Platz unter sich ausmachen.

Pogacar wurde van Aert auf den Pflasterstücken nicht los. Van Aert fuhr die Pflaster-Kurven einfach besser und öffnete so immer wieder Lücken zu Pogacar, die dieser schließen musste, oder konnte andersherum kleine entstandende Lücken zu Pogacar wettmachen. Außerdem hatte van Aert als taktisches Ass noch den Teamkollegen Laporte im Ärmel, weswegen er ein paar Führungen verweigerte. So fuhr Pogacar auch von vorne ins Velodrom ein. Nach etwas weniger als einer Runde, mit noch gut 200 Meter zu fahren, eröffnete van Aert aus hinterer Position den Sprint. Pogacar verpasste es dadurch, früher zu eröffnen für eine Restchance gegen den auf dem Papier deutlich stärkeren Sprinter.
Rückenwind, gutes Wetter, Hochgeschwindigkeit

Es war ein trockenes Paris-Roubaix bei angenehmen Temperaturen um die 11 bis 15 Grad. Dies und vor allem der aus Süd bis Südwest kommende Wind machten das Rennen aber auch höllisch schnell. Denn es herrschte damit meistens Rückenwind, abgesehen von einigen Abschnitten auf dem Zickzackkurs über die Pflaster nach Roubaix, wie zum Beispiel Gegenwind auf dem letzten schwierigen Pflaster Carrefour de l’Arbre.

In der Anfangsphase vor den 30 Pflaster-Abschnitten kam keine Spitzengruppe wirklich weg, weil sich immer nur 2 bis 5 Fahrer fanden und schnell wieder eingeholt waren. So enterte das fast noch komplette Hauptfeld den ersten Pflastersektor 162,5 Kilometer vorm Ziel. Und sogleich eröffnete Pedersen den Reigen der Defekte bei den Mitfavoriten. Der spätere Sieger van Aert folgte ihm mit einem ersten von 2 Defekten ein paar Kilometer später. In dieser Phase ließ sich das noch relativ gut ausbügeln.

Pogacar wegen Defekts mit Aufholjagd bis Arenberg

Als es Pogacar mit 120 zu fahrenden Kilometern auf dem Pflasterstück von Quérénaing nach Maing erwischte, lag die Situation anders. Denn das Hauptfeld hatte sich inzwischen geteilt, und vorne drückten Pogacars Helfer auf die Tube, was sich insofern rächen sollte, als dass die Teamfahrzeuge erst hinter dem zweiten Feld fuhren. So war nur das neutrale Materialfahrzeug zur Stelle. Anstatt sich das Hinterrad wechseln zu lassen, ließ sich Pogacar dazu verleiten, aufs viel zu große neutrale Ersatzrad zu wechseln. Damit bewältigte er 2 Pflaster-Abschnitte, ehe er zurück auf die Ersatzmaschine wechselte.

Bei seiner Aufholjagd halfen ihm Antonio Morgado sowie die für den Kapitän zurückbeorderten Nils Politt und Mikkel Bjerg. Als diese verbraucht waren, musste Pogacar die restlichen 20 Sekunden der ehemals über eine Minute Rückstand allein im Wind schließen, weil man sich im Team entschied, Florian Vermeersch vorne zu belassen. Hier verbrannte Pogacar insofern einige unnötige Kräfte, weil Vermeersch in der Folgezeit überhaupt keine Rolle mehr spielte.

Die Helfer von van der Poel und van Aert hielten unterdessen das Tempo im Spitzenfeld hoch, und van der Poel attackierte sogar 104 Kilometer vorm Ziel auf Pflaster. 5 Kilometer später hatte Pogacar das vordere Feld erreicht, rechtzeitig vor dem Wald von Arenberg. Dort schlug das Pendel gegen den anderen der beiden Top-Favoriten aus, und nach van der Poels Reifenschaden wurde es bizarr.
Van der Poel zu noch dümmeren Zeitpunkt mit Defekt

Der Ex-Roubaix-Zweite Jasper Philipsen überließ van der Poel selbstlos das Rad, in dessen Pedale er aber nicht passte. Währenddessen tauschte ein weiterer Teamkollege, Tibor del Grosso, lässig eigenhändig van der Poels Vorderrad gegen das seine. Van der Poel lief rückwärts zu seinem ursprünglichen Arbeitsgerät, sprang auf, um dann ausgangs dem Wald von Arenberg direkt den nächsten Defekt zu bekommen. Nun bekam er sein eigenes Ersatzrad. Aber inzwischen war der Rückstand zur Spitze auf einiges mehr als 2 Minuten angewachsen. Nach einem anfänglichen Eindruck der Resignation warf van der Poel noch alles in die Waagschale. Im Ziel fehlten ihm nur noch 15 Sekunden auf den Sieger.

Derweil gab es im Wald von Arenberg vorne die Auslese zugunsten von Pogacar, van Aert, Laporte, Pedersen, Bisseger, Stuyven und Pithie. 84,5 Kilometer vorm Ziel schloss Filippo Ganna (Ineos) mit Jordi Meeus (Red Bull) am Hinterrad auf. Doch alles war umsonst, weil Ganna 2,5 Kilometer später einen Reifenschaden hatte und auch Meeus wieder abplatzte. Auch sein Teamkollege Pithie fiel zurück, allerdings wie Ganna wegen Reifenschaden.

Und auch die späteren Top-2 erwischte es noch einmal. Während Pogacar den weiteren Plattfuß nach seinem inzwischen 3. Radwechsel sehr schnell, innerhalb von 5 Kilometern, bereinigen konnte, brauchte van Aert wenig später 10 Kilometer – und brachte Pithie und Meeus 61 Kilometer vorm Ziel mit zurück zur Spitze, die da aus einem Quintett aus Pogacar, Pedersen, Laporte, Stuyven und Bissegger bestanden hatte.

Inzwischen hatte van der Poel 68 Kilometer vorm Ziel mehr oder weniger im Alleingang die Verfolgergruppe um Ganna erreicht, in der dieser seine restlichen Helfer eingespannt hatte. Es kam zu einer kurzen Zweckgemeinschaft zwischen van der Poel und Ganna, um den Rückstand zur Spitze zu senken – van der Poel auf Pflaster, Ganna auf Asphalt – bis Ganna auf dem Pflasterstück von Auchy nach Bersée nicht mehr van der Poels Hinterrad halten konnte und schließlich aus der Gruppe nur noch Mick van Dijke bei van der Poel war.

Van Aert geht 54 Kilometer vorm Ziel mit Pogacar

Genau auf diesem Pflaster leitete van Aert die Vorentscheidung ein, indem er nach der Führung seines Teamkollegen Laporte noch vor Pflasterbeginn aus dem Hinterhalt attackierte. Hinter ihm attackierte Pogacar, schloss die Lücke, setzte sich in Front und eliminierte so Pedersen. Laporte, Stuyven und Bissegger waren schon sofort abgehängt. Weit dahinter erlitt der ohnehin hoffnungslos abhängte Ganna einen weiteren Defekt und stürzte auch noch kurz nach der Reparatur.

Als noch 50 Kilometer zu fahren waren, erreicht van der Poel mit Mick van Dijke die 3 Verfolger auf den Plätzen 4 bis 6 mit weiterhin einer halben Minute Rückstand auf die Spitze. Pedersen hing da noch zwischen dem Spitzenduo und den nun 5 Verfolgern, wurde aber im folgenden schwierigen Sektor Mons-en-Pévèle gestellt.

Im weiteren Verlauf machten Pogacar und van der Poel jeweils das meiste Tempo, obschon vorne auch van Aert mitnichten nur hinten drauflag, sondern weiterhin die meisten Führungen doch übernahm. In der Verfolgung arbeitete den Kräfteverhältnissen entsprechend Pedersen am zweitmeisten. Die Außenseiter Stuyven, Bissegger und van Dijke kreiselten mit, hielten sich aber etwas zurück. Gar nichts im Wind fuhr logischerweise Laporte, der seinen Teamkollegen van Aert vorne wusste.

Der Abstand zwischen Spitzenduo und Verfolgergruppe schwankte zwischen 30 bis 40 Sekunden, bis er zum Carrefour de l’Arbe 17 Kilometer vorm Ziel auf nicht viel mehr als 20 Sekunden geschrumpft war. Weniger wurde es jedoch – abgesehen von den letzten Metern im Velodrom – nicht mehr. So eröffnete van Dijke 3,5 Kilometer vorm Ziel die Springerei. Bissegger passte auf und schloss es ebenso wie hinter ihm van der Poel mit allen anderen.

Stuyven in später Springerei zum übrigen Podestplatz

Einen Kilometer später sprang Stuyven davon für seinen erst 2. Podestplatz bei einem Monument nach seinem Sanremo-Triumph 2021, und zwar in ähnlicher Manier wie damals. Im Ziel hatte er 13 Sekunden Rückstand auf das Spitzenduo und rettete 2 Sekunden auf die sprintenden van der Poel, Laporte, van Dijke und Pedersen. Bissegger ließ austrudeln und beendete das Rennen nach Platz 7 im Vorjahr nun auf dem 8. Platz.

Innerhalb der letzten 30 Kilometer hatten sich Politt und Mike Teunissen (XDS) aus der nächsten Verfolgergruppe gelöst und konnte so die Top-Ten im Ziel komplettieren, 2:36 Minuten hinter van Aert und Politts Kapitän Pogacar. Aus den Resten der Gruppe sprinteten Max Walscheid (Cofidis) auf den 11. Platz vor Gianni Vermeersch (Red Bull) mit fast 4 Minuten Rückstand. Florian Vermeersch schaffte es nicht ins Ziel ebenso wie beispielsweise Philipsen. Der Mechaniker del Grosso hielt auf Platz 136 soeben das Zeitlimit ein.

123. Auflage Paris-Roubaix Hauts-de-France (258km)

1. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike 5:16:52
2. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG gl.Zeit
3. Jasper Stuyven (BEL) – Soudal-Quick Step +0:13
4. Mathieu van der Poel (NED) – Alpecin-Premier Tech +0:15
5. Christophe Laporte (FRA) – Visma-Lease a Bike alle
6. Mick van Dijke (NED) – Red Bull-Bora gleiche
7. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek Zeit
8. Stefan Bissegger (SUI) – Decathlon-CMA CGM +0:20
9. Nils Politt (GER) – UAE-XRG +2:36
10. Mike Teunissen (NED) – XDS-Astana gl.Zeit
11. Max Walscheid (GER) – Lidl-Trek +3:46
12. Gianni Vermeersch (BEL) – Red Bull-Bora alle
13. Guillaume Boivin (CAN) – NSN
14. Anthony Turgis (FRA) – Totalenergies gleiche
15. Daan Hoole (NED) – Decathlon-CMA CGM
16. Alex Segaert (BEL) – Bahrain Victorious Zeit
17. Jordi Meeus (BEL) – Red Bull-Bora +5:43
18. Stanisl. Aniolkowski (POL) – Cofidis
19. Brent van Moer (BEL) – Pinarello-Q36.5 alle
20. Dries van Gestel (BEL) – Soudal-Quick Step gleiche
21. Kim Heiduk (GER) – Ineos Grenadiers Zeit
22. Mathias Vacek (CZE) – Lidl-Trek +5:51
23. Clément Russo (FRA) – Groupama-FDJ +7:20
24. Ivan Garcia Cortina (ESP) – Movistar +7:29
25. Filippo Ganna (ITA) – Ineos-Grenadiers +7:32

31. John Degenkolb (GER) – Picnic-PostNL +8:01
81. Dylan van Baarle (NED) – Soudal-Quick Step +12:00
– 175 Teilnehmer, davon 139 klassiert.

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112. Tour de France – 20. Etappe:

21. Etappe: Mantes-la-Ville – Paris – 132 Km – 1100 Hm


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Wout van Aert (Visma) gewann auf triefend nassen Straßen in Paris die abschließende 21. Etappe der Tour de France 2025 als Solist. Auf veränderter Streckenführung attackierte der Belgier bei der letzten von 3 Montmartre-Passagen und vergrößerte die kleine Lücke zum Gesamtsieger Tadej Pogacar (UAE) im Windschatten des ersten Kameramotorrads. Von 5 versprengten Verfolgern sprintete Davide Ballerini (XDS) auf der Champs-Élysées auf den 2. Platz vor Matej Mohoric (Bahrain) und Pogacar.

Im Gelben Trikot hatte Pogacar das Finale der letzten Etappe an sich gerissen, obwohl die Zeit wegen des Regenwetters schon 50 Kilometer vorm Ziel genommen wurde. Pogacar stürmte die ersten beiden Montmartre-Auffahrten in Front hinauf und reduzierte damit die Spitze erst auf 23, dann auf 6 Fahrer. Von denen bereitete Matteo Jorgenson (Visma) mit seinen Attacken das Siegessolo des Teamkollegen van Aert vor. Der konnte sich schließlich im letzten Anstieg als letzter an Pogacars Hinterrad halten und übertrumpfte ihn im oberen Teil. Die Top-6 komplettierte Matteo Trentin (Tudor).

Ergebnis
1. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike 3:07:30

2. Davide Ballerini (ITA) – XDS-Astana +0:19*
3. Matej Mohoric (SLO) – Bahrain Victorious gl.Zeit
4. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG gl.Zeit
5. Matteo Jorgenson (USA) – Visma-Lease a Bike +0:26
6. Matteo Trentin (ITA) – Tudor +0:38
7. Arnaud de Lie (BEL) – Lotto +1:14
8. Kévin Vauquelin (FRA) – Arkéa-B&B Hotels alle
9. Mike Teunissen (NED) – XDS-Astana gleiche
10. Dylan Teuns (BEL) – Cofidis Zeit
11. Kaden Groves (AUS) – Alpecin-Deceuninck +1:22
12. Tobias Lund Andresen (DEN) – Picnic-PostNL
13. Biniam Girmay (ERI) – Intermarché-Wanty alle
14. Alex Aranburu (ESP) – Cofidis gleiche
15. Neilson Powless (USA) – EF Education-Easypost Zeit
– 160 Fahrer klassiert.
*) Rückstände der Tageswertung gingen nicht in Gesamtwertung ein.

Jonas Vingegaard (Visma) ließ es im Finale ausrollen. Er beteiligte sich wie die meisten anderen nicht mehr um den Kampf für den letzten, prestigeträchtigen Etappensieg. Wegen der frühen Zeitnahme war dies möglich, und es veränderte sich am Rückstand von 4:23 in der Gesamtwertung zu Pogacar nichts mehr. Pogacar machte seinen 4. Tour-Gesamtsieg bei seiner 6. Teilnahme perfekt. Bei den 2 Nicht-Gesamtsiegen landete er auf dem 2. Platz hinter Vingegaard, der seinerseits bei 5 Teilnahmen 2 Gesamtsiege und drei 2. Plätze hinter Pogacar vorzuweisen hat.

Schon vor der Tour de France 2025 war relativ klar, dass es für alle anderen nur noch um den 3. Platz ging. Und diesen holte sich samt des weißen Trikots für den besten Jungprofi Florian Lipowitz (Red Bull). Der 24-jährige Deutsche attackierte sogar auf den kleineren Champs-Élysées-Runden, bevor es auf die 3 größeren Runde inklusive Montmartre ging. Dadurch überfuhr er die Zeitnahme sogar 9 Sekunden vor dem Hauptfeld, wodurch er den finalen Rückstand auf Pogacar auf exakt 11 Minuten reduzierte. Nach der Einholung spielte Lipowitz wie Vingegaard keine Rolle mehr. Denn es war egal für die beiden, mit 5 und 7 Minuten Rückstand ins Ziel zu kommen.

In der Anfangsphase der 21. Etappe posierten die Fahrer – noch bei trockenem Wetter – rollend für die Kameras, insbesondere das Team des designierten Gesamtsiegers, das dann das Hauptfeld auf die zunächst kleineren Schlussrunden führte. Dort gingen nach der ersten Zieldurchfahrt die ersten Attacken. Etwas länger vorne halten konnte sich allerdings nur als Duo Lipowitz und Quinn Simmons. Die beiden setzten sich nach dem Zwischensprint in Front. Den gewann standesgemäß Jonathan Milan (Lidl) als Sieger der Punktewertung ums Grüne Trikot. Die Zeit wurde wenig später genommen.

Es folgte die 3-malige Befahrung des Montmartre-Anstiegs hoch um die Basilika Sacré-Cœur, eine vielfach kritisierte Neuerung der Paris-Etappe. Ab 1975 endete die Tour de France auf der Champs-Élysées mit einem flachen Kurs und fast immer mit einem Massensprint. Die olympischen Spiele in Paris 2024 änderten den Lauf der Geschichte letzter Tour-de-France-Etappe: im selben Jahr wich man ausnahmsweise nach Nizza aus, ein Jahr später dienten die Traumbilder des Olympia-Straßenrennens für die Hinzunahme von Montmartre auch bei der Tour de France.

Mindestens bei den Sprinter sorgte das für lange Gesichter. Interessanterweise war nun mit Wout van Aert ein Fahrer erfolgreich, der auch schon ein flaches Finale auf der Champs-Élysées im Sprint für sich entschieden hatte. Der Plan der Tour-Organisatoren ging insgesamt auf: Aufgrund des Wetters gab es zwar nicht die leuchtenden Bilder von Sacré-Cœur wie bei Olympia. Dafür säumten wieder Zuschauermassen die engen Straßen von Montmartre, wo sonst in Paris die Zuschauer eher meterweit von der Rennstrecke an den breiten Straßen entfernt stehen.

Außerdem lieferten die Fahrer ein Spektakel, an dem natürlich vor allem Pogacar im Gelben Trikot seinen großen Anteil hatte. Das alles dürfte vielen Zuschauern wieder einen Schwall von Gänsehaut bereitet haben. Mit seinen Verschärfungen sortierte Pogacar erst selbst das Feld vor auf schließlich 6 Fahrer. Unter den waren neben Ballerini, Mohoric und Trentin allerdings auch als einzig doppelt vertretene Teamkollegen van Aert und Jorgensen. Zwischen vorletzten und letzten Anstieg zermürbte Jorgenson die Konkurrenten.

Wout van Aert konnte man diesen Erfolg von Herzen gönnen. Nach 2 sehr schweren Verletzungen aus Rennunfällen im Vorjahr bereitete er maßgeblich dem Giro-Gesamtsieg seines Teamkollegen Simon Yates den Boden und hatte schon zuvor bei den Klassikern mehrere 2. und 4. Plätze gesammelt. Einen persönlichen Saisonsieg 2025 gab nur auf einer Giro-Etappe.

Endstand:

1 Pogacar Tadej UAE Team Emirates-XRG 76:00:32
2 Vingegaard Jonas Team Visma | Lease a Bike + 04:24
3 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe + 11:09
4 Onley Oscar Team Picnic PostNL + 12:12
5 Gall Felix Decathlon AG2R La Mondiale Team + 17:12
6 Johannessen Tobias Halland Uno-X Mobility + 20:14
7 Vauquelin Kévin ARKEA-B&B HOTELS + 22:35
8 Roglic Primoz Red Bull-BORA-hansgrohe + 25:30
9 Healy Ben EF Education-EasyPost + 28:02
10 Jegat Jordan Team TotalEnergies + 32:42
11 O’Connor Ben Team Jayco-AlUla + 34:34
12 Arensman Thymen INEOS Grenadiers + 52:41
13 Narvaez Jhonatan UAE Team Emirates-XRG + 01:04:36
14 Higuita Sergio XDS Astana Team + 01:08:19
15 Yates Simon Team Visma | Lease a Bike + 01:17:30
16 Martin-Guyonnet Guillaume Groupama-FDJ + 01:18:07
17 Kuss Sepp Team Visma | Lease a Bike + 01:20:24
18 Mühlberger Gregor Movistar Team + 01:28:17
19 Jorgenson Matteo Team Visma | Lease a Bike + 01:29:28
20 Rodriguez Cristian ARKEA-B&B HOTELS + 01:36:15

Florian Lipowitz schreibt Geschichte bei der Tour de France


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Die Tour de France 2025 markiert einen Meilenstein in der Geschichte von Red Bull – BORA – hansgrohe. Mit dem dritten Platz in der Gesamtwertung durch Florian Lipowitz sicherte sich das Team erstmals ein Podium bei der Tour de France. Eine Premiere ist ebenfalls der Gewinn des Weißen Trikots des besten Jungprofis.

Florian Lipowitz wird Dritter der Tour de France 2025 und gewinnt das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers.

Der 24-jährige Deutsche, der in Frankreich seine erste Tour de France bestritt, stand nach drei fordernden Wochen voller Hochgebirgsetappen und Rennstress in Paris auf dem Podium. Bei der Bergankunft der 14. Etappe in Luchon-Superbagnères übernahm Florian sowohl das Trikot als auch Rang drei. Beides verteidigte er mit beeindruckender Ruhe und Konstanz bis nach Paris.

Das Podium bei der Tour krönt ein bereits außergewöhnliches Jahr für Florian. Nach Rang zwei in der Gesamtwertung von Paris-Nizza zu Saisonbeginn, Platz drei beim beim Critérium du Dauphiné in der unmittelbaren Vorbereitung auf die Tour und dem Abschluss der Baskenland-Rundfahrt als Vierter zwischendurch zementierte er in Frankreich seinen Status als eine der größten Nachwuchshoffnungen im internationalen Radsport.

Florian Lipowitz: „Es waren harte drei Wochen. Ich wollte nur noch sicher ins Ziel kommen. Insgesamt gab es viele Hochs und Tiefs, der Start war nicht ganz so optimal. Aber wir haben uns reingefuchst und sind auch als Team immer mehr zusammengewachsen. Denn am Ende ist so ein Ergebnis nicht nur meine Sache, sondern auch eine Mannschaftsleistung. Deswegen möchte ich nochmal an alle Danke sagen. Letztlich fahren wir hier drei Wochen durch Frankreich, aber da gehört viel mehr dazu an Vorbereitung. Deswegen bin ich einfach happy, dass alles so aufgegangen ist und wir den dritten Platz feiern können.“

In einer Reihe mit den größten Erfolgen des Teams
Der ehemalige Biathlet wurde vom Team früh entdeckt und gezielt aufgebaut. Sein Weg nach oben war rasant, aber stet. Im Fahrerfeld gilt er als bescheiden und bodenständig, zugleich aber ehrgeizig und fokussiert – Eigenschaften, die ihm bei dieser Tour nicht nur den Respekt seiner Kollegen, sondern auch die Sympathien vieler Fans einbrachten. In der letzten Woche tauchte sein Name immer häufiger auf den Straßen und Transparenten am Streckenrand auf, was als Zeichen der wachsenden Unterstützung für den jungen Deutschen zu verstehen ist.

Florians Leistung reiht sich nahtlos ein in die größten Erfolge der Teamgeschichte: Jai Hindleys Sieg beim Giro d’Italia, der Triumph von Primož Roglič bei der Vuelta a España, ikonische Tour-Momente wie der Gewinn des Grünen Trikots durch Peter Sagans oder der Etappensieg von Jordi Meeus auf den Champs-Élysées. Ein Platz auf dem Podium der Tour de France samt dem Gewinn der Nachwuchswertung durch einen deutschen Fahrer im Trikot eines deutschen Teams hat dennoch eine ganz besondere Bedeutung. Es ist Ausdruck jahrelanger, gezielter Nachwuchsförderung und gelebten Teamgeists.

Ralph Denk, CEO Red Bull – BORA – hansgrohe: „Mit diesem Resultat hier und jetzt in Paris zu stehen, ist ein großer Moment für Red Bull – BORA – hansgrohe, aber auch für mich selbst. Florian hat für uns die beste Platzierung der Teamgeschichte bei der Tour de France eingefahren, erstmals das Weiße Trikot geholt. Es macht mich stolz, wie wir uns und unsere Partner hier präsentiert haben. Von denen sind wir nun eingeladen, sie bereiten uns einen riesigen Empfang. Das erste Tour-Podium ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, irgendwann auch das Gelbe Trikot zu gewinnen.“

Giro d’Italia 2025 Etappen 8 und 9:

8. Etappe: Giulianova – Castelraimondo – 197 Km

Plapp mit Ausreißer-Coup nach langem Solo


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Luke Plapp (Jayco) gewann die 8. Etappe des Giro d’Italia 2025 als Solist. Der 24-jährige Australier hängte 46 Kilometer vom Ziel 3 Mitausreißer aus einer ursprünglich maximal 20-köpfigen Spitzengruppe ab. Im ersten Verfolgerduo erreichten Wilco Kelderman (Visma) und Diego Ulissi (Astana) mit 38 Sekunden Rückstand dsa Ziel in Castelraimondo. Ulissi fuhr sich damit knapp ins Rosa Trikot des Gesamtführenden.
Es war die erste Spitzengruppe des Tages, die beim Giro 2025 durchkam. Das Hauptfeld kam fast 5 Minuten nach dem Etappensieger an. Auf der ansteigenden Zielgeraden sprintete Juan Ayuso (UAE) dem bisherigen Träger des Rosa Trikots, Primoz Roglic (RB), wie den anderen Klassementfahrern um eine Sekunde davon.

Ergebnis
1. Luke Plapp (AUS) – Jayco-Alula 4:44:20

2. Wilco Kelderman (NED) – Visma-Lease a Bike +0:38
3. Diego Ulissi (ITA) – XDS-Astana gl.Zeit
4. Igor Arrieta (ESP) – UAE-XRG +1:22
5. Nicolas Prodhomme (FRA) – Decathlon-AG2R +1:35
6. Andrea Vendrame (ITA) – Decathlon-AG2R +1:48
7. Lorenzo Fortunato (ITA) – XDS-Astana gl.Zeit
8. Georg Steinhauser (GER) – EF Education-Easypost +2:59

9. Romain Bardet (FRA) – Picnic-PostNL +3:02
10. Alessio Martinelli (ITA) – VF-Group-Bardiani +4:37
11. Juan Ayuso (ESP) – UAE-XRG +4:49
12. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +4:50
13. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG alle
14. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek gleiche

Um 17 Sekunden reichte es für Ulissi zur Eroberung des Rosa Trikots gegenüber Roglic – und um 12 Sekunden gegenüber seinem Teamkollegen Fortunato, der sich nach einer Spaltung der Spitzengruppe des Tages im hinteren Teil wiederfand, anders als Ulissi. Ayuso verkürzte durch sein Spiel mit den Muskeln den Abstand zu Roglic auf 3 Sekunden.

Gesamtwertung
1. Diego Ulissi (ITA) – XDS-Astana 29:21:23
2. Lorenzo Fortunato (ITA) – XDS-Astana +0:12
3. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +0:17

4. Juan Ayuso (ESP) – UAE-XRG +0:20
5. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG +0:26
6. Antonio Tiberi (ITA) – Bahrain Victorious +0:44
7. Max Poole (GBR) – Picnic-PostNL +0:47
8. Michael Storer (AUS) – Tudor +0:50
9. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG +0:51
10. Simon Yates (GBR) – Visma-Lease a Bike +0:56
11. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +0:56
12. Damiano Caruso (ITA) – Bahrain Victorious +0:58
13. Giulio Pellizzari (ITA) – Red Bull-Bora +1:00
14. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek +1:01
15. Egan Bernal (COL) – Ineos Grenadiers +1:03

Schon im Vorfeld war klar, dass diese 8. Etappe an einen frühen Ausreißer geht. Entsprechend umkämpft war das erste Renndrittel bis zur Findung einer Spitzengruppe des Tages. Die maximal 20 Namen darin lauteten: Lastra, Moniquet, Oldani (alle Cofidis), Prodhomme, Vendrame (beide Decathlon), Steinhauser (EF), Rochas (Groupama), Frigo (Israel), Formolo (Movistar), Howson (Q36.5), Bouwman, Plapp (beide Jayco), Bardet (Picnic), Mattia Bais (Polti), Kelderman, van Baarle (Visma), Arrieta (UAE), Tarozzi (VF), Ulissi und Fortunato (beide XDS).
Hoch zum Sassotetto-Anstieg fiel diese Gruppe allerdings schon wieder auseinander. Oben holte Fortunato für sein blaues Bergtrikot die fetten Punkte gegen Bardet. Das Hauptfeld lag dort 5 Minuten zurück. Dieser Abstand sollte sich in der Folgezeit um etwas mehr als eine Minute vergrößern und schließlich im Ziel wieder etwas schrumpfen.

Die beiden bestenplatzierten Fahrer aus der Spitzengruppe in der Gesamtwertung kamen mit 2:57 und 4:07 Minuten Rückstand aufs Rosa Trikot beide aus einer Mannschaft: Fortunato und Ulissi. Hinunter vom höchsten Berg der 8. Etappe rollte die Spitzengruppe wieder fast komplett zusammen.
Innerhalb der letzten 70 Kilometer ereignete sich die Vorselektion in Richtung Tagessieg – und auch Rosa Trikot. Es lösten sich Vendrame, Steinhauser, Plapp, Bardet, Kelderman, Arrieta und Ulissi nach vorne. 52 Kilometer vorm Ziel setzten sich Kelderman und Ulissi in Front. 5 Kilometer später erreichten erst Igor Arrieta, dann Plapp die beiden Spitzenreiter, Georg Steinhauser hingegen knapp nicht.

Kurz darauf platzierte Plapp seine letztlich Sieg bringende Attacke. Arrieta versuchte sich zwischenzeitlich als Solo-Verfolger, wurde dann aber 11 Kilometer vorm Ziel wieder Ulissi und Kelderman und von diesen 4 Kilometer später im letzten Stich abgestellt. Arrieta rettete den 4. Platz vor Prodhomme, der wie Fortunato nach der Teilung der Spitzengruppe nicht aufgesteckt hatte. Vendrame, Fortunato, Steinhauser und Bardet belegten die Plätze 5 bis 9. Mit einer späten Attacke aus dem Hauptfeld schlich sich Martinelli (VF) auf den 10. Platz.
Tagessieger Plapp spielte in der Gesamtwertung angesichts einer dreiviertel Stunde Rückstand keine Rolle mehr. 6 seiner bis dahin 7 Profisiege stammten von australischen Meisterschaften. Dieser hier beim Giro war nun der mit Abstand größte und erste auf WorldTour-Niveau. Ulissi wiederum trug 2020 schon einmal für 2 Tage das Rosa Trikot.

9. Etappe: Gubbio – Siena – 181 Km

Van Aert siegt, del Toro dominiert Schotter

Das staubige Schotter-Spektakel beim Giro d’Italia 2025 ging an Wout van Aert (Visma). Der 30-jährige Belgier blieb als einziger am Hinterrad von Isaac del Toro (UAE), der auf der 9. Etappe alles auseinander nahm. Im Schlussanstieg in Siena überholte van Aert kurz vor Schluss del Toro das erste Mal seit etlichen Kilometern. Del Toro eroberte das Rosa Trikot des Gesamtführenden.
Mir erschien es als gut inszeniert, aber im Vorfeld zwischen den beiden abgesprochen (Spekulation von Plomi).

Eine Verfolgergruppe nahm den stark ansteigenden Schlusskilometer mit einer Minute Rückstand aufs Spitzenduo auf. Mit einem Überholmanöver in der letzten Kurve stach Giulio Ciccone (Lidl) vorbei an Richard Carapaz (EF) für den 3. Platz, 58 Sekunden hinter van Aert und del Toro. Es folgten Simon Yates (Visma) und Tiberi (Bahrain) mit einer Minute und Juan Ayuso (UAE) mit 1:07.
Roglic vermasselt es
Gesamt-Favorit Primoz Roglic (Red Bull) verlor, zurückgeworfen durch Sturz und Defekt, 2:22 Minuten und war damit klarer Verlierer dieser aufregenden 9. Etappe. Viel investierte das Team von Egan Bernal (Ineos), das zwischenzeitlich mit 3 Fahrern in der 5-köpfigen Spitze mit del Toro und van Aert unterwegs war. Doch nacheinander fielen sie zurück. Bernal rettete sich immerhin 3 Sekunden hinter Ayuso über die Linie.

Plomi Foto

Ergebnis
1. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike 4:15:08

2. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG gl.Zeit
3. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek +0:58
4. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost gl.Zeit
5. Simon Yates (GBR) – Visma-Lease a Bike +1:00
6. Antonio Tiberi (ITA) – Bahrain Victorious gl.Zeit
7. Juan Ayuso (ESP) – UAE-XRG +1:07
8. Thymen Arensman (NED) – Ineos Grenadiers +1:10
9. Egan Bernal (COL) – Ineos Grenadiers gl.Zeit
10. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG gl.Zeit
11. Edward Planckaert (BEL) – Alpecin-Deceuninck +1_12
12. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG +1:22
13. Kevin Geniets (LUX) – Groupama-FDJ +1:24
14. Mathias Vacek (CZE) – Lidl-Trek +2:03
15. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 +2:22

Del Toro schlüpfte ins Rosa Trikot 1:13 Minuten vor seinem Teamkollegen Ayuso. Das finanzstärkste Team im Peloton bereitete sich damit auch in Abwesenheit des Überfahrers und Vorjahressiegers Pogacar eine komfortable Ausgangsposition nach der ersten Woche. Mit 1:30 aufs Rosa Trikot verbesserte sich Tiberi auf den 3. Platz. 10 Sekunden hinter ihm Carapaz machte einen Sprung auf die 4, gefolgt mit Sekundenabständen von Ciccone, Simon Yates und Bernal.
Roglic rutschte auf den 10. Platz ab, mit nun 2:25 Minuten Defiziz auf del Toro und 1:12 auf Ayuso. Diego UIissi (XDS), Gesamtführender für einen Tag, kam in seiner toskanischen Heimat mit den Schottersektoren überhaupt nicht klar und verlor schon früh den Anschluss.

Gesamtwertung
1. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG 33:36:45

2. Juan Ayuso (ESP) – UAE-XRG +1:13
3. Antonio Tiberi (ITA) – Bahrain Victorious +1:30
4. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +1:40
5. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek +1:41
6. Simon Yates (GBR) – Visma-Lease a Bike +1:42
7. Egan Bernal (COL) – Ineos Grenadiers +1:57
8. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG +1:59
9. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG +2:01
10. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +2:25
11. Michael Storer (AUS) – Tudor +3:03
12. Damiano Caruso (ITA) – Bahrain Victorious +3:06
13. Thymen Arensman (NED) – Ineos Grenadiers +3:21
14. Mathias Vacek (CZE) – Lidl-Trek +3:23
15. Einer Rubio (COL) – Movistar +3:34
16. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 +3:35

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La Vuelta 24 – 10. Etappe

Van Aert zum Dritten, diesmal als Ausreißer

Wout van Aert (Visma) holte auf der 10. Etappe der Vuelta 2024 schon seinen dritten Tageserfolg – diesmal nicht im Massensprint, sondern aus der 5-köpfigen Spitzengruppe des Tages kommend. Gegen den 29-jährigen Belgier hatte Quentin Pacher (Groupama), der als einziger bis zum Schluss an seiner Seite blieb, nicht ansatzweise eine Chance im Zweiersprint. Als van Aert antrat, musste Pacher auch schon aufstecken.
Die 3 ehemaligen Mitausreißer Soler (UAE), Lecerf (Soudal) und Hollmann (Alpecin) erreichten in dieser Reihenfolge 2:01 Minuten hinter dem Sieger das Ziel in Baiona. Nach dem ersten Ruhetag kam das Hauptfeld ohne Zeitunterschiede zwischen den Klassementfahrern mit 5:31 Minuten Rückstand im Ziel an. Juaristi (Euskaltel) fuhr noch für den 6. Tagesrang aus dem Hauptfeld heraus.

Ergebnis
1. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike 3:50:47

2. Quentin Pacher (FRA) – Groupama-FDJ +0:03
3. Marc Soler (ESP) – UAE-Emirates +2:01
4. William Lecerf (BEL) – Soudal-Quick Step gl.Zeit
5. Juri Hollmann (GER) – Alpecin-Deceuninck gl.Zeit
6. Txomin Juaristi (ESP) – Euskaltel-Euskadi +5:13
7. Jhonatan Narvaeu (ECU) – Ineos Grenadiers +5:31
8. Stefan Küng (SUI) – Groupama-FDJ alle
9. George Bennett (NZL) – Israel-Premier Tech gleiche
10. Harold Tejada (COL) – Astana-Kasachstan Zeit
– 159 Fahrer klassiert.
DNF Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek
DNS Laurens de Plus (BEL) – Ineos Grenadiers
DNS Kobe Goossens (BEL) – Intermarché-Wanty
DNS Harold Lopez (ECU) – Astana-Kasachstan

Ben O’Connor (Decathlon) behielt ein weiteres Mal das Rote Trikot des Gesamtführenden.

Gesamtwertung
1. Ben O’Connor (AUS) – Decathlon-AG2R 40:05:54
2. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +3:53

3. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +4:32
4. Enric Mas (ESP) – Movistar +4:35
5. Mikel Landa (ESP) – Soudal-Quick Step +5:17
6. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +5:29
7. Adam Yates (GBR) – UAE-Emirates +5:30
8. Felix Gall (AUT) – Decathlon-AG2R +5:30
9. Carlos Rodriguez (ESP) – Ineos Grenadiers +6:00
10. David Gaudu (FRA) – Groupama-FDJ +6:32
11. Pawel Siwakow (FRA) – UAE-Emirates +7:11
12. Cristian Rodriguez (ESP) – Arkéa-B&B Hotels +7:13
13. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +7:18
14. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +8:16
15. Lennert van Eetvelt (BEL) – Lotto-Dstny +8:55

Trotz hart umkämpfter Anfangsphase umfasste die Spitzengruppe des Tages nur 5 Fahrer. Van Aert, Soler und Lecerf überquerten zuerst den frühen Bergpreis. In weiteren Verlauf stießen noch Hollmann und Pacher hinzu.
Der Vorsprung hinsichtlich Etappensieg war für die Gruppe längst groß genug, als van Aert 31 Kilometer vorm Ziel die Vorentscheidung herbeiführte. Er attackierte, als Soler sich gerade beim Teamfahrzeug mit Wasser versorgte. Nur Pacher konnte mitspringen.
Nebenbei gewann van Aert unterwegs 3 der 4 Bergpreise und zog nach Punkten mit dem Führenden der Bergwertung, Adam Yates (UAE), gleich. Yates hatte jedoch während der größere Bergpreise gewonnen, weswegen das blau gepunktete Bergtrikot bei ihm verblieb. Im Grünen Trikot des Führenden in der Punktewertung ist van Aert schon längst unterwegs. Durch seinen Auftritt auf der 10. Etappe wurde sein Riesenvorsprung in dieser Sonderwertung noch größer.
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La Vuelta 24 – 7. Etappe

7. Etappe: Archidona – Cordoba – 181 Km

Ergebnis
1. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike 4:15:39

2. Mathias Vacek (CZE) – Lidl-Trek
3. Pau Miquel (ESP) – Kern Pharma
4. Stefan Küng (SUI) – Groupama-FDJ alle
5. Quinten Hermans (BEL) – Alpecin-Deceuninck
6. Quentin Pacher (FRA) – Groupama-FDJ
7. Lorenzo Rota (ITA) – Intermarché-Wanty gleiche
8. Harold Tejada (COL) – Astana-Kasachstan
9. Max Poole (GBR) – DSM-Firmenich
10. George Bennett (NZL) – Israel-Premier Tech Zeit

Gesamt:

1. Ben O’Connor (AUS) – Decathlon-AG2R 27:44:07
2. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +4:45
3. Joao Almeida (POR) – UAE-Emirates +4:59

4. Enric Mas (ESP) – Movistar +5:23
5. Cristian Rodriguez (ESP) – Arkéa-B&B Hotels +5:26
6. Antonio Tiberi (ITA) – Bahrain Victorious +5:29
7. Lennert van Eetvelt (BEL) – Lotto-Dstny +5:32
8. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +5:35
9. Felix Gall (AUT) – Decathlon-AG2R +5:38
10. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +5:49
11. Clément Berthet (FRA) – Decathlon-AG2R +5:49
12. Mikel Landa (ESP) – Soudal-Quick Step +5:49
13. Alexander Wlasow (RUS) – Red Bull-Bora +5:51
14. Pawel Siwakow (FRA) – UAE-Emirates +5:52
15. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +6:01
16. Jack Haig (AUS) – Bahrain Victorious +6:11
17. David Gaudu (FRA) – Groupama-FDJ +6:15
18. George Bennett (NZL) – Israel-Premier Tech +6:17
19. Isaac del Toro (MEX) – UAE-Emirates +6:17
20. Carlos Rodriguez (ESP) – Ineos Grenadiers +6:21

Van Aert kann auch in Spanien siegen

Wout van Aert (Visma) gewann die 7. Etappe der Vuelta a España 2024 im Sprint eines nur 33-köpfigen ersten Feldes. Um die weiteren Top-Ten-Plätze der Tageswertung sprinteten praktisch alle weiteren Nicht-Klassementfahrer, die vorne vertreten waren. Mathias Vacek (Lidl) und Pau Miquel (Kern Pharma) ergatterten dabei die Plätze 2 und 3 hinter van Aert. Der 29-jährige Belgier feierte seinen 48. Profisieg – und den ersten auf spanischem Boden! Sein Sieg auf der 3. Etappe der Vuelta geschah noch in Portugal.

Am einzigen Anstieg des Tages, dem Alto del 14 %, entstand 25,5 Kilometer vorm Ziel mehr Schaden, als das vermutlich die meisten vorher angenommen hatten. Das Feld oder besser gesagt die Gruppe ums Rote Trikot war oben sogar noch deutlich kleiner als dann im Ziel. Der Gesamtzweite Primoz Roglic (Visma) ersprintete dort 6 Bonussekunden, Sepp Kuss (Visma) 4 und Richard Carapaz (EF) 2. Der knapp abgehängte van Aert kehrte wieder nach vorne zurück. Doch nun musste sein einzig verbliebener Teamkollege Kuss, also der Vorrjahres-Vuelta-Gesamtsieger höchstpersönlich, mit seiner Tempoarbeit Solovorstöße zurückholen.

Roglic holt erste 6 Sekunden der 4:51 Minuten zurück

Ben O’Connor (Decathlon) und sein Team verbrachten einen ruhigen ersten Tag mit dem Roten Trikot des Gesamtführenden. Denn die Tempoarbeit machten andere. O’Connors Vorsprung vor Roglic reduzierte sich lediglich um die 6 Bonussekunden Roglics auf 4:45 Minuten. Für den Abstand auf den drittplatzierten Almeida (UAE) war die Zeitgutschrift da relativ bedeutender. Als einziger Fahrer aus den vorderen Plätzen der Gesamtwertung verlor Roglics Teamkollege Lipowitz ein bisschen Zeit und damit auch nach nur einem Tag wieder das weiße Trikot des besten Jungprofis an Tiberi (Bahrain).

Isasa (Euskaltel) war für lange Zeit der einsame Ausreißer auf der 7. Etappe mit maximal 8:30 Minuten Vorsprung. Gut 40 Kilometer vorm Ziel durfte er hinter der ersten Zieldurchfahrt in Córdoba noch den Zwischensprint mitnehmen. Aus dem Hauptfeld heraus holte Kaden Groves (Alpecin) vor van Aert die nächstmeisten Punkte. Nach Isasas Einholung stand der an diesem Tag mitentscheidende Anstieg auf dem Programm, wo Groves noch etwas mehr zurückhing als van Aert, aber noch auf Schlagdistanz war. Doch genau auf der Kuppe hängte sich Groves – anscheinend völlig ausgepumpt – am Hinterrad des Vordermanns auf.
Damit war van Aert für einen Sprint ohne Gegner. Allerdings mussten in der Folgezeit noch Solo-Attacken von Siwakow, Soler (beide UAE), Gaudu (Groupama) und schließlich noch einmal Siwakow überstanden werden, wobei die von Marc Soler am längsten andauerte und neben der Arbeit von Kuss auch einige Führungsmeter von van Aert selbst verlangte. In der Punktewertung ums Grüne Trikot baute van Aert seinen Vorsprung vor Groves noch einmal deutlich aus.
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La Vuelta 24 – 3. Etappe

3. Etappe: Lousã – Castelo Branco – 192 Km

1. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike 4:40:42
2. Kaden Groves (AUS) – Alpecin-Deceuninck
3. Jon Aberasturi (ESP) – Euskaltel-Euskadi
4. Arne Marit (BEL) – Intermarché-Wanty alle
5. Pavel Bittner (CZE) – DSM-PostNL
6. Corbin Strong (NZL) – Israel-Premier Tech
7. Arjen Lyvins (BEL) – Lotto-Dstny gleiche
8. Bryan Coquard (FRA) – Cofidis
9. Antonio Soto (ESP) – Kern Pharma
10. Carlos Canal (ESP) – Movistar Zeit

Gesamt:

1. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike 10:05:59
2. Brandon McNulty (USA) – UAE-Emirates +0:13
3. Mathias Vacek (CZE) – Lidl-Trek +0:15
4. Stefan Küng (SUI) – Groupama-FDJ +0:19

5. Edoardo Affini (ITA) – Visma-Lease a Bike +0:21
6. Mauro Schmid (SUI) – Jayco-Alula +0:29
7. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +0:30

8. Bruno Armirail (FRA) – Decathlon-AG2R +0:31
9. Joao Almeida (POR) – UAE-Emirates +0:32
10. Nelson Oliveira (POR) – Movistar +0:33
11. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +0:34

Etappensieg:
Wout van Aert (BEL)

Rotes Trikot:
Wout van Aert (BEL)

Grünes Trikot:
Wout van Aert (BEL)
– wird getragen von Groves

Bergtrikot:
Luis Angel Maté (ESP)

Weißes Trikot:
Mathias Vacek (CZE)

Teamwertung:
UAE-Emirates

Red hot Van Aert takes it all

Three days into his first participation in La Vuelta, Wout van Aert (Visma-Lease a Bike) has already left a spectacular mark on the Spanish Grand Tour with a powerful stage win in Castelo Branco, with La Roja on his shoulders. Third on the opening ITT, 2nd yesterday, the Belgian star got the better of Kaden Groves (Alpecin-Deceuninck) and Jon Aberasturi (Euskaltel-Euskadi) this time. He has now claimed ten stage wins in Grand Tours, after he already got nine in the Tour de France. After three days in Portugal, La Vuelta now faces the Spanish mountains with a gruelling stage 4 headed to Pico Villuercas.
After Kaden Groves (Alpecin-Deceuninck) took victory in Ourém and Wout van Aert (Visma-Lease a Bike) claimed La Roja, the peloton face another rolling stage on Portuguese roads, with 191.2km to cover and 2,471m of elevation to overcome between Lousã and Castelo Branco. And sprint teams are determined to ensure another bunch gallop at the end of stage 3 of La Vuelta 24.

First battles
Already at the front on day 2, Ibon Ruiz (Kern Pharma) and Luis Angel Maté (Euskaltel-Euskadi) attack again from the gun. This time, Unai Iribar (Kern Pharma) is with them. And Xabier Isasa (Euskaltel-Euskadi) quickly follows this move.
Some 30 kilometers into the stage, Kasper Asgreen (T-Rex Quick-Step), Victor Campenaerts (Lotto Dstny) and Stefan Küng (Groupama-FDJ) also try to get away from the bunch but the sprint teams quickly react.

Van Aert means power
The gap reaches 5’20’’ (km 40) before Alpecin-Deceuninck collaborate with Visma-Lease a Bike to control the day. At the front, Maté goes first atop the cat-2 Alto de Teixeira (km 84) to all but secure the polka-dot jersey.
Maté also goes first atop the cat-4 Alto de Alpedrinha (km 148.6). By that point, with 442.6km to go, the peloton only trail by 1 minute. Isasa attacks on the following downhill. He is the last breakaway rider to be caught by the bunch, with 20km to go.
The intensity increases drastically towards Castelo Branco. Alpecin-Deceuninck try to control the situation. Victor Campenaerts (Lotto Dstny) attacks just before the last kilometre… And Van Aert eventually powers to a stunning win!

La Vuelta 24 – 1. und 2. Etappe

1. Etappe: Lisbon – Oeiras – ITT – 12 Km

1 MCNULTY Brandon USA UAE Team Emirates 00:12:35
2 VACEK Mathias CZE Lidl-Trek 00:02

3 VAN AERT Wout BEL Team Visma | Lease a Bike 00:03
4 KÜNG Stefan SUI Groupama-FDJ 00:06
5 AFFINI Edoardo ITA Team Visma | Lease a Bike 00:08
6 TARLING Joshua GBR INEOS Grenadiers 00:08
7 SCHMID Mauro SUI Team Jayco-AlUla 00:16
8 ROGLIC Primoz SLO Red Bull-BORA-hansgrohe 00:17
9 ARMIRAIL Bruno FRA Decathlon AG2R La Mondiale 00:18
10 ALMEIDA Joao POR UAE Team Emirates 00:19
11 OLIVEIRA Nelson POR Movistar Team 00:20
12 LIPOWITZ Florian GER Red Bull-BORA-hansgrohe 00:21
13 SKJELMOSE Mattias DEN Lidl-Trek 00:22
14 VINE Jay AUS UAE Team Emirates 00:24
15 ASGREEN Kasper DEN Soudal Quick-Step 00:26
16 BARONCINI Filippo ITA UAE Team Emirates 00:26
17 CATTANEO Mattia ITA Soudal Quick-Step 00:27
18 TIBERI Antonio ITA Bahrain Victorious 00:27
19 FRIGO Marco ITA Israel-Premier Tech 00:28
20 VLASOV Aleksandr RUS Red Bull-BORA-hansgrohe 00:29
21 CASTRILLO Pablo ESP Equipo Kern Pharma 00:29
22 TEJADA Harold COL Astana Qazaqstan Team 00:29
23 ARENSMAN Thymen NED INEOS Grenadiers 00:29
24 BERRADE Urko ESP Equipo Kern Pharma 00:30
25 KEPPLINGER Rainer AUT Bahrain Victorious 00:31
26 GEOGHEGAN HART Tao GBR Lidl-Trek 00:31
27 CAMPENAERTS Victor BEL Lotto Dstny 00:32
28 MARTINEZ Daniel COL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:33
29 YATES Adam GBR UAE Team Emirates 00:34
30 SOLER Marc ESP UAE Team Emirates 00:34

2. Etappe: Cascais – Ourém – 194 Km

1 GROVES Kaden AUS Alpecin-Deceuninck 05:12:55
2 VAN AERT Wout BEL Team Visma | Lease a Bike 00:00
3 STRONG Corbin NZL Israel-Premier Tech 00:00
4 MIQUEL DELGADO Pau ESP Equipo Kern Pharma 00:00
5 VAN EETVELT Lennert BEL Lotto Dstny 00:00
6 BITTNER Pavel CZE Team dsm-firmenich PostNL 00:00
7 ABERASTURI Jon ESP Euskaltel-Euskadi 00:00
8 VLASOV Aleksandr RUS Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00
9 RIVERA Brandon COL INEOS Grenadiers 00:00
10 BARONCINI Filippo ITA UAE Team Emirates 00:00

Gesamt:

1 VAN AERT Wout BEL Team Visma | Lease a Bike 05:25:27
2 MCNULTY Brandon USA UAE Team Emirates 00:03
3 VACEK Mathias CZE Lidl-Trek 00:05
4 KÜNG Stefan SUI Groupama-FDJ 00:09

5 AFFINI Edoardo ITA Team Visma | Lease a Bike 00:11
6 ROGLIC Primoz SLO Red Bull-BORA-hansgrohe 00:20
7 ARMIRAIL Bruno FRA Decathlon AG2R La Mondiale 00:21
8 ALMEIDA Joao POR UAE Team Emirates 00:22
9 OLIVEIRA Nelson POR Movistar Team 00:23
10 LIPOWITZ Florian GER Red Bull-BORA-hansgrohe 00:24

Kuurne – Brussel – Kuurne – 196Km


Archivfoto Plomi

1 VAN AERT Wout BEL Team Visma | Lease a Bike 04:21:01
2 WELLENS Tim BEL UAE Team Emirates 00:00
3 LAZKANO Oier ESP Movistar Team 00:00
4 LAPORTE Christophe FRA Team Visma | Lease a Bike 01:23
5 EEKHOFF Nils NED Team dsm-firmenich PostNL 01:23
6 JEANNIÈRE Emilien FRA TotalEnergies 01:23
7 LAMPERTI Luke USA Soudal Quick-Step 01:23
8 TAMINIAUX Lionel BEL Lotto Dstny 01:23
9 MAYRHOFER Marius GER Tudor Pro Cycling Team 01:23
10 STUYVEN Jasper BEL Lidl-Trek 01:23
11 GARCÍA CORTINA Iván ESP Movistar Team 01:23
12 MEEUS Jordi BEL BORA-hansgrohe 01:23
13 TEUNISSEN Mike NED Intermarché-Wanty 01:23
14 MIHKELS Madis EST Intermarché-Wanty 01:23
15 KIRSCH Alex LUX Lidl-Trek 01:23
16 NAESEN Oliver BEL Decathlon AG2R La Mondiale 01:23
17 SKUJINS Toms LAT Lidl-Trek 01:23
18 VAN GESTEL Dries BEL TotalEnergies 01:23
19 TURNER Ben GBR INEOS Grenadiers 01:23
20 TOUZÉ Damien FRA Decathlon AG2R La Mondiale 01:23
21 WRIGHT Fred GBR Bahrain Victorious 01:23
22 PETIT Adrien FRA Intermarché-Wanty 01:23
23 KANTER Max GER Astana Qazaqstan Team 01:23
24 DE BUYST Jasper BEL Lotto Dstny 01:23
25 CÔTÉ Pier-André CAN Israel-Premier Tech 01:23
26 POLITT Nils GER UAE Team Emirates 01:23
27 LAMPAERT Yves BEL Soudal Quick-Step 01:23
28 PARISINI Nicolò ITA Q36.5 Pro Cycling Team 01:23
29 HOFSTETTER Hugo FRA Israel-Premier Tech 01:23
30 VAN ROOY Kenneth BEL Bingoal WB 01:23

Volta ao Algarve em Bicicleta 3. Etappe:

Vila Real de Santo António – Tavira – 192 Km

1 VAN AERT Wout BEL Team Visma | Lease a Bike 04:50:57
2 OLIVEIRA Rui POR UAE Team Emirates 00:00
3 MAYRHOFER Marius GER Tudor Pro Cycling Team 00:00
4 THIJSSEN Gerben BEL Intermarché-Wanty 00:00
5 BISSEGGER Stefan SUI EF Education-EasyPost 00:00
6 TILLER Rasmus NOR Uno-X Mobility 00:00
7 STUYVEN Jasper BEL Lidl-Trek 00:00
8 CORT Magnus DEN Uno-X Mobility 00:00
9 FEDOROV Yevgeniy KAZ Astana Qazaqstan Team 00:00
10 MESA Santiago COL Efapel Cycling 00:00
11 RUSSO Clément FRA Groupama-FDJ 00:00
12 BARTA Tomas CZE Caja Rural-Seguros RGA 00:00
13 THEUNS Edward BEL Lidl-Trek 00:00
14 FROIDEVAUX Robin SUI Tudor Pro Cycling Team 00:00
15 PLANCKAERT Edward BEL Alpecin-Deceuninck 00:00
16 GANNA Filippo ITA INEOS Grenadiers 00:00
17 PETIT Adrien FRA Intermarché-Wanty 00:00
18 BAYER Tobias AUT Alpecin-Deceuninck 00:00
19 SHEFFIELD Magnus USA INEOS Grenadiers 00:00
20 BUGGE Martin Urianstad NOR Uno-X Mobility 00:00

Gesamt:

1 MARTINEZ Daniel BEL BORA-hansgrohe 14:23:11
2 EVENEPOEL Remco BEL Soudal Quick-Step 00:04
3 KUSS Sepp USA Team Visma | Lease a Bike 00:12
4 HIGUITA Sergio COL BORA-hansgrohe 00:16
5 TRATNIK Jan SLO Team Visma | Lease a Bike 00:18
6 PIDCOCK Tom GBR INEOS Grenadiers 00:18
7 GEOGHEGAN HART Tao GBR Lidl-Trek 00:18
8 VAN AERT Wout BEL Team Visma | Lease a Bike 00:22
9 ARENSMAN Thymen NED INEOS Grenadiers 00:23
10 LANDA Mikel ESP Soudal Quick-Step 00:23
11 SCARONI Cristian ITA Astana Qazaqstan Team 00:28
12 MORGADO António POR UAE Team Emirates 00:30
13 VOISARD Yannis SUI Tudor Pro Cycling Team 00:30
14 CHRISTEN Jan SUI UAE Team Emirates 00:32
15 CORT Magnus DEN Uno-X Mobility 00:32
16 HEALY Ben IRL EF Education-EasyPost 00:36
17 JUNGELS Bob LUX BORA-hansgrohe 00:36
18 HONORE Mikkel DEN EF Education-EasyPost 00:42
19 KÜNG Stefan SUI Groupama-FDJ 00:53
20 VELASCO Simone ITA Astana Qazaqstan Team 00:53

Coppa Bernocchi – 187 Km

1 VAN AERT Wout BEL Jumbo-Visma 04:09:52
2 ALBANESE Vincenzo ITA EOLO-Kometa 00:00
3 BAGIOLI Andrea ITA Soudal Quick-Step 00:00
4 HIRSCHI Marc SUI UAE Team Emirates 00:00
5 MASNADA Fausto ITA Soudal Quick-Step 00:00
6 BENOOT Tiesj BEL Jumbo-Visma 00:02
7 SCARONI Cristian ITA Astana Qazaqstan Team 00:05
8 ALAPHILIPPE Julian BEL Soudal Quick-Step 00:11
9 TRATNIK Jan SLO Jumbo-Visma 00:14
10 IZAGIRRE Ion ESP Cofidis 01:30
11 MATTHEWS Michael AUS Team Jayco-AlUla 01:30
12 GARCÍA CORTINA Iván ESP Movistar Team 01:30
13 OLDANI Stefano ITA Alpecin-Deceuninck 01:30
14 MOSCA Jacopo ITA Lidl-Trek 01:30
15 GOGL Michael AUT Alpecin-Deceuninck 01:30
16 VENDRAME Andrea ITA AG2R Citroën Team 01:30
17 MARIAULT Axel FRA Cofidis 01:30
18 ALEOTTI Giovanni ITA BORA-hansgrohe 01:30
19 BOUWMAN Koen NED Jumbo-Visma 01:30
20 GAROFOLI Gianmarco ITA Astana Qazaqstan Team 01:30

E3 Saxo Classic – 204 Km


Plomi Foto

1 VAN AERT Wout BEL Jumbo-Visma 04:44:59
2 VAN DER POEL Mathieu NED Alpecin-Deceuninck 00:00
3 POGACAR Tadej SLO UAE Team Emirates 00:00
4 JORGENSON Matteo USA Movistar Team 00:33
5 GARCÍA CORTINA Iván ESP Movistar Team 00:44
6 KÜNG Stefan SUI Groupama-FDJ 00:56
7 MOHORIC Matej SLO Bahrain Victorious 00:56
8 MADOUAS Valentin FRA Groupama-FDJ 01:25
9 ANDERSEN Søren Kragh DEN Alpecin-Deceuninck 01:31
10 GANNA Filippo ITA INEOS Grenadiers 01:31
11 VAN HOOYDONCK Nathan BEL Jumbo-Visma 01:31
12 NEILANDS Krists LAT Israel-Premier Tech 01:31
13 POLITT Nils GER BORA-hansgrohe 02:12
14 PEDERSEN Mads DEN Trek-Segafredo 02:12
15 BETTIOL Alberto ITA EF Education-EasyPost 02:12
17 VANMARCKE Sep BEL Israel-Premier Tech 02:12
18 DEWULF Stan BEL AG2R Citroën Team 02:14
19 MOZZATO Luca ITA Team Arkéa-Samsic 03:33
20 BISSEGGER Stefan SUI EF Education-EasyPost 03:33

Nils Politt zeigt trotz Pech starke Performance beim E3 Saxo Classic

Der flämische Klassiker E3 Saxo Classic war der erste richtige Härtetest für die bevorstehende Flandern-Rundfahrt. Die Strecke führte rund um Harelbeke, wo insgesamt 17 Hellingen im Verlauf des 204 km langen Rennens in Angriff genommen werden mussten. Eine Ausreißergrupppe schaffte es zunächst sich abzusetzen bis Van der Poel and Van Aert attackierten, und die Gruppe wieder eingefangen war. Mit noch 55 km bis zum Ziel wurde die entscheidende Rennphase eingeläutet, als sich eine sechsköpfige Spitzengruppe um Van der Poel bildete, während Nils Politt und Marco Haller sich dahinter in einer Verfolgergruppe befanden. Am Ende konnten sich nur noch Van der Poel, Van Aert und Pogačar vorne behaupten und mit noch rund 200m bis zum Schluss, begannen die Drei an der Spitze den Sprint fast zeitgleich. Am Ende setzte sich Van Aert vor seinen zwei Konkurrenten durch und holte sich den Sieg, während Nils Politt den Sprint in seiner Verfolgergruppe gewann und das Ziel auf dem 13. Platz erreichte.

Reaktionen im Ziel

„Es war heute extrem windig mit vereinzelten Schauern, aber zum Glück war es nicht so kalt, was das Rennen dennoch wirklich erschwerte. Auf jeden Fall ein extrem harter Tag, aber die Form scheint zu stimmen. Leider hatte ich einen Defekt und es hat relativ lange gedauert, bis unser Auto von hinten heranfahren und ich ein neues Rad bekommen konnte. Ich musste dann vom Boigneberg quasi durch die ganzen zersprengten Gruppen durchfahren und das hat extrem viel Körner gezogen. Das waren, denke ich mal, die entscheidenden Körner, die am Kwaremont gefehlt haben. Es war schade, dass ich nicht mitgehen konnte, aber trotz dem vielen Pech bin ich heute ein gutes Rennen gefahren.“ – Nils Politt


Plomi Foto

„Wir sind mit zwei Leadern ins Rennen gegangen, Nils Politt und Marco Haller. Ich muss sagen, wir sind alle ein bisschen enttäuscht, dass die beiden heute wirklich viel Pech hatten. Marco musste seinen Schuh wechseln und Nils hatte ein Problem mit seiner Sattelstütze. So etwas kann eben beim Radsport passieren. Aber dass es dann heute sein musste, ist wirklich schade, weil die Jungs sehr gut drauf waren. Nils und Marco hätten auf jeden Fall eine bessere Platzierung verdient. Trotz allem, konnte sich Nils am Ende doch noch stark platzieren. Er hat den ehemaligen Straßenweltmeister Mads Pedersen in einem Sprint geschlagen und das zeigt schon seine gute Form. Hoffentlich ist das Glück dann bei den nächsten Rennen mehr auf unserer Seite.“ – Torsten Schmidt, Sportlicher Leiter