Dritte Etappe der Slowakei-Rundfahrt: Jempy Drucker sprintet aufs Podest

Das Peloton startete heute in Žilina und fuhr 210 km nach Banská Bystrica. Mit vier Anstiegen der 1. Kategorie, zwei Steigungen der 2. Kategorie und vier Anstiegen der 3. Kategorie war dieser Parcours eine echte Berg- und Talfahrt. Die ersten Ausreißversuche wurden vom Feld schnell unterbunden bis sich nach 55 gefahrenen Kilometern eine kleine Gruppe absetzen konnte. Ihr Abstand pendelte sich während des Tages bei drei Minuten ein. Deceuninck – Quickstep kontrollierte die meiste Zeit über das Tempo im Feld, und viele Fahrer, unter ihnen auch Martin Laas, der Sieger der ersten Etappe, mussten sich zurückfallen lassen. Gegen Rennschluss war die Spitzengruppe wieder gestellt und es kam zum Sprint aus einem reduzierten Feld, den N. Denz für sich entscheiden konnte. Jempy Drucker war der bestplatzierte BORA – hansgrohe Fahrer und überquerte die Ziellinie auf dem 3. Rang.
Ergebnis
01 N. Denz 05:01:41
02 J. Steimle +0:00
03 J. Drucker +0:00

Reaktionen im Ziel
„Es war eine hektische Etappe, und es ging ständig hoch und runter. Am Ende blieben nur 50 Fahrer im Feld, aber wir waren mit Schilli, Jay, Patrick und mir dabei. Mit noch 10 km bis zum Ziel gab es einen kleinen Anstieg, aber wir konnten alle vorne im verkleinerten Feld bleiben. Dann haben wir uns auf den Sprint vorbereitet, aber unser Sprintzug fiel leider etwas auseinander. Als Nico und Jannick an mir vorbeizogen, versuchte ich auf die Zwei aufzuschließen aber es war ein bisschen zu spät.“ – Jempy Drucker
„Wir hatten am Ende noch vier Fahrer in der vorderen Gruppe – Jempy, Patrick, Jay und Schilli – und die Jungs haben bis zum letzten Kilometer einen tollen Job gemacht, um Jempy in eine gute Position zu bringen. Er startete seinen Sprint rechtzeitig, wurde aber letztlich von zwei anderen Fahrern überholt. Wir haben den ganzen Tag das getan, was wir uns vorgenommen hatten, und so ist der dritte Platz doch ein gutes Ergebnis für uns.“ – Jean – Pierre Heynderickx, Sportlicher Leiter

Tour de France – Etappe 17

Méribel Col de la Loze, Wednesday, September 16th – Miguel Angel “Superman” Lopez claimed the queen stage of the 107th Tour of France atop the gruelling and spectacular col de la Loze after he overhauled his old arch-rival Richard Carapaz who had tried his luck from a long way away. The battle of the Slovenians for the overall victory confirmed Primoz Roglic in the yellow jersey as he crossed the line in second place with a significant advantage over Tadej Pogacar who is the new King of the Mountains.

Grenoble – Méribel/Col de la Loze (170,0 km)
1 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 4:49:08
2 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:00:15
3 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:30
4 Sepp Kuss (USA) Team Jumbo – Visma 0:00:56
5 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:01:01
6 Enric Mas (Esp) Movistar Team 0:01:12
7 Mikel Landa (Esp) Bahrain – McLaren 0:01:20
8 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:01:20
9 Rigoberto Uran (Col) EF Pro Cycling 0:01:59
10 Tom Dumoulin (Ned) Team Jumbo – Visma 0:02:13
11 Richard Carapaz (Ecu) Ineos Grenadiers 0:02:41
12 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:02:48
13 Damiano Caruso (Ita) Bahrain – McLaren 0:03:30
14 Guillaume Martin (Fra) Cofidis 0:03:59
15 Valentin Madouas (Fra) Groupama – FDJ 0:04:09

Gesamtwertung
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 74:56:04
2 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:57
3 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:01:26
4 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:03:05
5 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:03:14
6 Rigoberto Uran (Col) EF Pro Cycling 0:03:24
7 Mikel Landa (Esp) Bahrain – McLaren 0:03:27
8 Enric Mas (Esp) Movistar Team 0:04:18
9 Tom Dumoulin (Ned) Team Jumbo – Visma 0:07:23
10 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:09:31

Favoriten machen Etappensieg am Col de la Loze unter sich aus

Nach dem fantastischen Sieg von Lennard Kämna gestern, folgte heute die nächste schwere Bergetappe bei der Tour 2020. Von Grenoble ging es über 170 km hinauf zum Col de la Loze, der zum ersten Mal befahren wurde, wobei davor noch der Col de la Madeleine auf das Fahrerfeld wartete. Nach einer schnellen Startphase setzte sich heute nach rund 35 km eine 5-Mann-Gruppe ab, und auch diesmal war Lennard Kämna an der Spitze mit dabei. Beim Zwischensprint des Tages erreichte Peter Sagan Rang drei aus dem Feld. Doch Jumbo-Visma kontrollierte das Rennen von Beginn an und die Ausreißer hatten nie mehr als 5:30 Vorsprung. Am Col de la Madeleine forcierte das Team Bahrain-Merida das Tempo im Feld, während an der Spitze Lennard Kämna, nach seinem Glanzritt gestern, abreißen lassen musste. Damit war für BORA – hansgrohe der Tag mehr oder weniger gelaufen und die Fahrer versuchten bei dieser harten Etappe so gut als möglich Kräfte zu sparen, um morgen noch einmal angreifen zu können. Der Col de la Loze führte dann zum erwarteten Schlagabtausch der Favoriten. M.A. Lopez holte sich am Ende den Sieg vor P. Roglic, der seine Gesamtführung weiter ausbauen konnte.

Reaktionen im Ziel
„Ich wollte wieder in die Gruppe und habe das eigentlich ganz gut hinbekommen. Es gab einige Attacken zu beginn, aber ich bin da wieder gut mit Auge gefahren. Meine Beine waren aber heute einfach nicht gut genug. Am Col de la Madeleine konnte ich vorne nicht mehr mithalten. Danach habe ich dann locker gemacht, um vielleicht morgen noch einmal eine Chance zu haben.“ – Lennard Kämna

„Wir wollten wieder in die Gruppe, wussten aber, dass es sehr schwer werden würde, am Ende um den Sieg zu kämpfen. Lennard war dann vorne dabei, das war ideal, weil er theoretisch auch eine Chance hatte, auf das Bergtrikot zu fahren. Allerdings hatte er heute einfach nicht die Beine, was bei einem jungen Fahrer völlig normal ist, er hat ja in den letzten zweieinhalb Wochen auch schon sehr viel investiert. Danach wollten wir einfach Kräfte sparen, um morgen noch einmal was zu versuchen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Martin Laas holt den Sieg auf der Auftaktetappe der Slowakei-Rundfahrt

Der erste Tag der 64. Ausgabe der Slowakei-Rundfahrt war zweigeteilt. Am Vormittag ging es auf eine 106 km lange Strecke um Žilina, der Heimatstadt von Peter und Juraj Sagan. Der Mittelteil war mit gleich vier Anstiegen ziemlich anspruchsvoll, während die letzten 30 km flach verliefen. Sieben Fahrer lösten sich nach 20 km und bildeten die Fluchtgruppe des Tages. BORA – hansgrohe kontrollierte das Rennen gleich zu Beginn, und rechtzeitig zum Finale waren die verbleibenden Spitzenreiter wieder eingefangen. Auf den letzten Metern setzte sich Martin Laas erfolgreich gegen seine Kontrahenten durch und holte den Etappensieg, der Erste für ihn in dieser Saison. Teamkollege Jay McCarthy belegte noch den 4. Platz, während Jempy Drucker den 7. Platz holte.
Am Nachmittag stand dann ein 7,1 km langes Einzelzeitfahren auf flachem Terrain rund um Žilina auf dem Programm. Andreas Schillinger eröffnete das Rennen gegen die Uhr für BORA – hansgrohe, während Martin Laas als letzter Fahrer des Teams von der Startrampe rollte. Jempy Drucker war heute bester Fahrer der Mannschaft aus Raubling, und erreichte die Ziellinie in 8:13 Minuten und landete damit auf dem 11. Platz. J. Steimle kam mit der Siegerzeit von 7:55 Minuten ins Ziel.
Ergebnisse: Etappe 1A
01 M. Laas 2:30:38
02 S. Archbold +0:00
03 S. De Bie +0:00
04 J. McCarthy +0:00
07 J. Drucker +0:00

Ergebnisse: Etappe 1B
01 J. Steimle 7:55
02 N. Denz +0:06
03 A. Leknessund +0:06
11 J. Drucker +0:17

Reaktionen im Ziel
„Die Etappe war mit den Anstiegen eigentlich ziemlich schwer, aber das Peloton ist ein gutes Tempo gefahren und die Jungs haben mich gut unterstützt. Die letzten Kilometer waren ein bisschen hektisch und es gab mehrere Angriffe, aber Patrick und Jay konterten schnell. Mit 250m bis zum Ziel war ich in ungefähr 5. Position und 100m später lancierte ich meinen Sprint. Ich konnte an den anderen Sprintern vorbeiziehen und den Sieg einfahren. Ich bin wirklich glücklich, hier gewonnen zu haben.“ – Martin Laas
„Das war ein echt schöner Sieg! Das Finale lag Martin sehr und unser Plan war heute für ihn zu fahren. Die Jungs haben ihn den ganzen Tag gut unterstützt. Nach etwa 50 km gingen Juraj und Andreas zu Boden, konnten aber das Rennen schnell wieder fortsetzen. Auf den letzten Kilometer haben Patrick, Jay, Jempy und Oscar einen sehr guten Job gemacht, um Martin in eine gute Position fürs Finale zu bringen, und am Ende konnte er den Sieg einfahren.“ – Jean-Pierre Heynderickx, Sportlicher Leiter

Tour de France Etappe 16: Lennard Kämna takes first Grand Tour win

Villard-de-Lans, Tuesday, September 15th – Lennard Kämna avenged his Bora-Hansgrohe team who spent a lot of energy, mostly at the service of Peter Sagan, before they claimed their first stage win on stage 16 at Villard-de-Lans. It’s the first German victory at the Tour de France since John Degenkolb on stage 9 to Roubaix in 2018. After taking his first pro success in stage 4 of the Critérium du Dauphiné and coming second to Dani Martinez at Puy Mary, the 24 year old met all the expectations since he was a runner-up at the 2017 u23 world championship behind Benoît Cosnefroy who miraculously retained the polka dot jersey while Primoz Roglic quietly stayed in yellow on the eve of the queen stage to col de la Loze.

STAGE RESULT

1. Lennard Kämna (Bora – Hansgrohe) in 4h12’52’’
2. Richard Carapaz (Ineos Grenadiers), at 1’27’’
3. Sébastien Reichenbach (Groupama – FDJ), at 1’56’’

INDIVIDUAL GENERAL CLASSIFICATION

1. Primoz Roglic (Team Jumbo – Visma) in 70h06’47’’
2. Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) at 40’’
3. Rigoberto Uran (EF Pro Cycling) at 1’34’’


Foto: Gerhard Plomitzer

BORA – hansgrohe schlägt in den Alpen zurück: Lennard Kämna gewinnt 16. Tour de France Etappe

Nach dem zweiten Ruhetag der Tour folgen in der letzten Woche drei harte Etappen in den Bergen der Alpen. Das 16. Teilstück führte dabei heute über 162 km von La Tour-Du-Pin nach Villard-De-Lans Cote 2000, wobei fünf Bergwertungen zu absolvieren waren. In der welligen Startphase gab es unzählige Attacken und unterschiedliche Gruppen formierten sich. BORA – hansgrohe war immer auf der Höhe des Geschehens und versuchte vor allem mit Peter Sagan in Richtung Zwischensprint vorne dabei zu sein. Sagan gelang es heute aber nicht in die Gruppe zu gelangen, dafür waren mit Daniel Oss und Lennard Kämna zwei Fahrer von BORA – hansgrohe in der letztlich entscheidenden 18-Mann-Spitzengruppe vertreten. Die Punkte beim Sprint sicherte sich M. Trentin vor Daniel Oss, Sagan und Bennett gingen haute leer aus. Im dritten Anstieg des Tages schlossen weitere fünf Fahrer zur Spitze auf, während Daniel Oss einen Großteil der Arbeit leistete, um einen Angriff von Lennard Kämna vorzubereiten. Zwar war es zuerst R. Carapaz, der die Spitzengruppe sprengte. Doch Kämna konterte über die Kuppe und konnte sich entscheidend absetzen. Auf den folgenden rund 20 flachen Kilometern erarbeitete sich der junge Deutsche mehr als eine Minute Vorsprung und feierte am Ende einen souveränen Etappensieg.
Reaktionen im Ziel
„Ich fühle mich fantastisch, dieser Sieg macht den Tag einfach zu etwas ganz Besonderem. Es war von Beginn an ein Kampf heute und ich wusste, dass ich heute alleine ankommen musste, um zu gewinnen. Als ich gesehen habe, dass Carapaz nach seiner Attacke etwas langsamer wird, wusste ich, das ist der Moment. Ich habe attackiert und bis zum Schluss durchgezogen. Dieser Sieg ist so eine große Erleichterung für mich nach meiner knappen Niederlage vor ein paar Tagen, aber auch für das gesamte Team nach all unseren Anstrengungen. Ich kann es immer noch nicht glauben. Der Schritt, den ich dieses Jahr gemacht habe, ist groß und ich fühle mich gerade richtig beschenkt.“ – Lennard Kämna

„Wir waren auf diese Etappe fokussiert und wir wollten mit Lennard und Max wieder in die Gruppe. Wir wollten auch mit Peter Punkte holen, darum mussten wir von Beginn an aggressiv fahren. Was war hart, aber alle haben einen tollen Job gemacht. Wir waren dann mit Lennard und Daniel in der Gruppe, das war eine gute Situation und Daniel hat heute wirklich eine sehr starke Leistung abgeliefert. Lennard konnte viele Körner sparen, um am Ende noch angreifen zu können. Alles ist perfekt aufgegangen und Lennard war heute eine Klasse für sich.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

„Ich freue mich sehr für Lennard und das ganze Team. Er hat schon in jungen Jahren starke Resultate abgeliefert, hatte dann aber ein paar Probleme bei den Profis. Ich bin stolz, dass wir ihn wieder auf die richtige Spur bringen konnten, und er entwickelt sich stetig weiter. Das heute ist ein besonderer Moment für ihn und für uns als Team.“ – Ralph Denk, Team Manager

Christoph Strasser kämpft um Meistertrikot

Am 18. September fällt in Weitra der Startschuss zu einem ganz besonderen Radevent: Es geht 600 Kilometer rund um Niederösterreich! Mit dabei ist auch der weltweit stärkste Ultra-Radfahrer Christoph Strasser, der zum zweiten Mal das Meistertrikot der Österreichischen Meisterschaften Ultra Solo holen will.

In seiner Karriere hat der Steirer Christoph Strasser alles gewonnen, was es im Ultra-Radsport zu gewinnen gibt: sechs Mal das Race Across America, vier Mal das Race Around Austria (zuletzt vor vier Wochen mit neuem Streckenrekord), er ist Weltrekordhalter über 24h In- und Outdoor, 24h Zeitfahrweltmeister und vieles mehr. Das Race Around Niederösterreich (RAN) ab 18. September stellt für den 37-Jährigen eine Premiere dar. Dort wird auch um Meisterehren gefahren, denn beim Rennen werden zugleich auch die Österreichischen Meisterschaften im Ultra Solo ausgetragen. Diesen Titel holte sich Strasser vor zwei Jahren erstmals bei der Race Around Austria Challenge. „Dieser zweite Titel ist mein großes Ziel. Ich freue mich sehr auf dieses Rennen, wo ich viele Streckenteile schon kenne. Durch die Covid-Krise wurden leider viele Bewerbe abgesagt. Im Vorjahr wurde das RAN erstmals ausgetragen und hat viel Zuspruch und positives Feedback erhalten. Ich danke den Organisatoren, dass sie das Rennen trotz der Corona-Krise durchziehen“, sagt Strasser.

Das RAN führt nach dem Start in Weitra im Waldviertel über 600 abwechslungsreiche Kilometer und 6.000 Höhenmeter nonstop innerhalb der niederösterreichischen Landesgrenze. „Durch den Termin im September wird es früher dunkel, das heißt es wird bei einer geplanten Fahrzeit von 19 Stunden und dem Start am Abend nicht einmal die halbe Fahrzeit hell sein. Ich habe mich von den Strapazen des Race Around Austria vor wenigen Wochen mittlerweile wieder gut erholt und hoffe, dass ich top-vorbereitet in das RAN starte. Die Konkurrenz wird sehr stark werden. Besonders freue ich mich auf das Aufeinandertreffen mit dem RAA-Zweiten Robert Müller aus Deutschland. Es gibt also ein erneutes Duell auf niederösterreichischem Boden, das ich sehr gerne annehme. Aber nicht nur Müller, der aus seiner sensationellen Langstrecken Premiere sicher viel gerlernt hat und noch stärker sein wird, zählt zu den Top Fahrern. Es sind die besten Langstrecken-Radler Österreichs am Start“, erläutert Strasser.
Strasser überlässt nichts dem Zufall
Christoph Strasser wird bei seinen Bewerben stets von einem erfahrenen Team betreut. Er und sein Team überlassen dabei nichts dem Zufall: Die Schlafzeiten sind genau geplant – wobei beim RAN keine Schlafpause eingelegt wird -, die Kleidungswechsel bei Schlechtwetter, das Beheben von technischen Defekten oder die Nahrungsmittelaufnahme während eines Bewerbes. Alles läuft minutiös geplant ab – „vergleichbar mit einem Formel1-Team, wo man die Zeit meist in der Boxengasse verliert. Wir sind ein eingespieltes Team, das jahrelange Erfahrung hat. Diese wollen wir auch beim RAN wieder ausspielen.“
Genau 50 Solofahrer nehmen das RAN am Wochenende in Angriff. Sechs Kamerateams werden via Live-Stream vom Rennen berichten und auf der offiziellen RAN-Homepage http://www.ran-bike.at gibt es auch ein GPS-Trackingservice. Und natürlich berichtet auch Christoph über seine Homepage und die sozialen Kanäle über das RAN.

http://www.ran-bike.at

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Team Vorarlberg Santic erhält Wild Card zur Pro Series Rundfahrt SKODA Tour de Luxembourg

Team Vorarlberg Santic startet mit Wild Card in die Pro Series Rundfahrt SKODA Tour de Luxembourg!

Eine wahre Weltklassebesetzung aus 24 Mannschaften werden am kommenden Dienstag die SKODA Tour de Luxembourg in Angriff nehmen. Je zehn World Tour und Pro Continental Teams, sowie vier Wild Card Mannschaften aus der Continental Europe Tour, u.a. das Team Vorarlberg Santic.
„Das ist eine echte Auszeichnung die Einladung zu einer derart hochkarätigen Rundfahrt zu erhalten. Aber auch die Bestätigung der guten und professionellen Arbeit in den vergangenen letzten Wochen bei sämtlichen Renneinsätzen. Nicht nur die Resultate, sondern die aktive und attraktive Fahrweise und der Gesamtauftritt. Und das wird in Luxembourg auch so fortgeführt – wir freuen uns darauf, werden angreifen und haben keine Angst vor großen Namen!“ Thomas Kofler – Team Manager
Für den jungen Luxemburger Raphael Kockelmann ist es zudem ein richtiges Heimrennen. Der 21 jährige wurde im August Zweiter der U23 Meisterschaften in Luxembourg und bereitete sich in Italien auf diese Rundfahrt vor.
World Tour Teams am Start: Trek-Segafredo, Ag2R, Groupama-FDJ, Astana, Bahrain-McLaren, Lotto-Soudal, NTT Pro Cycling, UAE-Emirates, Alpecin-Fenix, Arkea-Samsic;

Etappenübersicht:
15.09. Luxembourg – Luxembourg 133 km
16.09. Remich – Hesperange 164 Km
17.09. Rosport – Schifflange 150 km
18.09. Rodange – Differdange 219 km
19.09. Mersch – Luxembourg 187 km

Renninfos: https://www.procyclingstats.com/race/tour-de-luxembourg/2020/overview
Organisator: https://www.skodatour.lu/
Zahlreiche Fernsehstationen berichten von dieser Rundfahrt!

Kader: Roland Thalmann, Colin Stüssi, Alexis Guerin, Johannes Schinnagel, Lukas Meiler, Raphael Kockelmann;

Presseservice Team Vorarlberg Santic
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

Tirreno – Adriatico – Etappe 8

San Benedetto del Tronto – San Benedetto del Tronto (10,05 km / EZF)

1 Filippo Ganna (Ita) Team Ineos 0:10:42
2 Victor Campenaerts (Bel) NTT Pro Cycling 0:00:18
3 Rohan Dennis (Aus) Team Ineos 0:00:26
4 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:28
5 Tobias Ludvigsson (Swe) Groupama – FDJ 0:00:33
6 Benjamin Thomas (Fra) Groupama – FDJ 0:00:34
7 Jos Van Emden (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:39
8 Nathan Van Hooydonck (Bel) CCC Team 0:00:40
9 Jan Tratnik (Slo) Bahrain – McLaren 0:00:40
10 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:00:42

Endstand Gesamtwertung
1 Simon Yates (GBr) Mitchelton – Scott 32:07:34
2 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:17
3 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:00:29
4 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:00:56
5 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana Pro Team 0:00:58
6 Fausto Masnada (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:01:18
7 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:01:41
8 Michael Woods (Can) EF Pro Cycling 0:02:12
9 Gianluca Brambilla (Ita) Trek – Segafredo 0:03:02
10 Jack Haig (Aus) Mitchelton – Scott 0:03:10

Endstand Punktewertung
1 Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe 34 Punkte
2 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 27
3 Fernando Gaviria Rendon (Col) UAE Team Emirates 27
4 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 26
5 Michael Woods (Can) EF Pro Cycling 24

Erfolgreiche Teilnahme bei Tirreno-Adriatico: Rafal Majka Dritter in der Gesamtwertung, Pascal Ackermann erobert das Punktetrikot

Auf der letzten Etappe entlang der Küste um San Benedetto del Tronto stand heute ein 10 km langes Einzelzeitfahren auf flachem Parcours auf dem Programm. Der aktuell Gesamtzweite Rafał Majka, der nur 16 Sekunden hinter dem Gesamtführenden lag, konnte sich heute gute Chancen ausrechnen, die Rundfahrt in Italien auf dem Podest zu beenden. Pascal Ackermann eröffnete das Rennen gegen die Uhr für das Team während sein polnischer Teamkollege Rafał mehr als zwei Stunden später die Startrampe verließ. Maciej Bodnar, heute bester BORA – hansgrohe Fahrer, erreichte die Ziellinie in 11:34 Minuten. F. Ganna kam mit der Siegerzeit von 10:42 Minuten ins Ziel, während Rafal 11:45 Minuten für die Strecke benötigte und damit den dritten Platz in der Gesamtwertung belegen konnte.
Pascal Ackermann, der zwei Etappensiege errang, sowie einen zweiten Rang auf der 6. Etappe belegte, gewann die Punktewertung. Mit Rafał, Etappenzweiter und Dritter, und am Ende Gesamtdritter, sowie Matteo Fabbro, der den 3. Platz auf der vorletzten Etappe errang und auch den Preis für den kämpferischsten Fahrer gewann, schloss das Team aus Raubling eine erfolgreiche Woche in Italien ab.

Reaktionen im Ziel
„Ehrlich gesagt, bin ich etwas enttäuscht, dass ich einen Platz in der Gesamtwertung abgerutscht bin, denn ich hatte nach der heutigen Etappe mehr erhofft. Aber trotzdem kann ich doch mit einem Podestplatz hier am Ende zufrieden sein. Dieses Rennen hat mir gezeigt, dass meine Form wieder sehr gut ist, ich konnte nämlich auf den wichtigen Bergetappen vorne mitmischen, und bin mehrmals auf das Podest gefahren, was natürlich ein gutes Zeichen ist. Das ganze Team hat insgesamt sehr gut abgeschnitten und wir sind jetzt voll motiviert für die nächsten Rennen.“ – Rafał Majka
„Ich freue mich, dass ich das Punktetrikot nach Hause nehmen kann. Ich hatte hier sehr gute Etappenerfolge und die Rundfahrt war nicht nur gut für die Beine, sondern auch für den Kopf. Jetzt weiß ich auch wieder, dass ich vorne mit dabei sein kann und ich bin glücklich, dass die Rundfahrt so verlaufen ist. Jetzt habe ich erst einmal zwei Wochen um mich zu erholen, und dann geht’s zur BinckBank Tour. In diesem Jahr ist alles im Radsport anders. Man weiß eben nie genau, was die nächste Woche bringen wird, aber mein nächstes großes Ziel ist die Vuelta und ich freue mich sehr darauf.“ – Pascal Ackermann
„Die ersten zwei Siege von Pascal haben unser Selbstvertrauen gestärkt und unsere Mannschaft hat sich auch auf den folgenden schweren Etappen hervorragend unterstützt. Unser Fazit sieht sehr gut aus mit sechs Podiumplatzierungen bei acht Etappen und dem dritten Gesamtrang durch Rafal bei einem der größten Rundfahrten im Radsport. Pascal hat auch noch das Punktetrikot errungen und Matteo den Preis für den kämpferischsten Fahrer, was auch eine hervorragende Leistung ist. Das Team hatte eine sehr erfolgreiche Woche hinter sich und wird in ähnlicher Besetzung beim Giro am Start stehen.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter

BORA – hansgrohe angelt sich das Talent Giovanni Aleotti und verlängert mit Matteo Fabbro

BORA – hansgrohe angelt sich das Talent Giovanni Aleotti und verlängert mit Matteo Fabbro

Nach sehr guten Leistungen dieses Jahr wird der Vertrag mit Matteo Fabbro um ein Jahr verlängert. Das Top Talent Giovanni Aleotti unterschreibt bei BORA – hansgrohe einen Dreijahresvertrag.

„Matteo hat sich dieses Jahr gut entwickelt und verdient diese Chance. Er ist eine starke Unterstützung in den Bergen geworden und wir freuen uns darauf, weiter mit ihm zu arbeiten.
Giovanni ist sicherlich ein sehr talentierter Fahrer, der mir den Rängen drei bei der Tour de l’Avenir und vier beim Baby Giro gezeigt hat, dass er ein sehr guter Rundfahrer werden kann. Das haben auch unsere Tests bestätigt. Zudem ist er noch verhältnismäßig spritzig, da ist also in jedem Fall einiges an Potenzial zu entwickeln da. In welche Richtung das geht, wird man sehen.“ – Dan Lorang, Head of Innovation

„Nach zwei Jahren im Profigeschäft stand BORA – hansgrohe ganz oben auf meiner Wunschliste. Obwohl wir ein sehr eigenartiges Jahr haben, kann ich nach einem Jahr sagen, dass sich alle meine Hoffnungen bestätigt haben. Ich bin in einem enorm professionellen Umfeld und kann hier weiter meine Ziele optimal verfolgen. Ich möchte mich beim gesamten Team für die gute Atmosphäre, und bei Ralph Denk für sein Vertrauen bedanken.“ – Matteo Fabbro

„Ich habe verfolgt, wie BORA – hansgrohe die letzten Jahre junge Fahrer entwickelt hat. Mit sehr viel Ruhe und Know-how. Ich hatte also schon eine hohe Meinung, die sich im Scouting-Prozess weiter gefestigt hat. Ich kann es kaum erwarten, mit BORA – hansgrohe zu arbeiten zu beginnen. Ich möchte mich aber auch beim Cycling Team Friuli bedanken, speziell bei Präsident Roberto Bressan und allen Coaches. Sie haben mich entdeckt und auf diesen Schritt vorbereitet.“ – Giovanni Aleotti

Tour de France – Etappe 15

Grand Colombier, Sunday, September 13th – Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) claimed his second mountain stage victory in another 1-2 for Slovenia atop the Grand Colombier. Defending champion Egan Bernal (Ineos Grenadiers) said goodbye to his ambitions of a double up meanwhile Primoz Roglic (Team Jumbo – Visma) extended his overall lead to all his rivals except for his compatriot who is definitely the best young rider of this Tour de France.

Lyon – Grand Colombier (174,5 km)
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 4:34:13
2 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:00:00
3 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:00:05
4 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:00:08
5 Enric Mas (Esp) Movistar Team 0:00:15
6 Sepp Kuss (USA) Team Jumbo – Visma 0:00:15
7 Mikel Landa (Esp) Bahrain – McLaren 0:00:15
8 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:00:15
9 Rigoberto Uran (Col) EF Pro Cycling 0:00:18
10 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:00:24

Gesamtwertung
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 65:37:07
2 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:40
3 Rigoberto Uran (Col) EF Pro Cycling 0:01:34
4 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:01:45
5 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:02:03
6 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:02:13
7 Mikel Landa (Esp) Bahrain – McLaren 0:02:16
8 Enric Mas (Esp) Movistar Team 0:03:15
9 Nairo Quintana (Col) Team Arkéa – Samsic 0:05:08
10 Tom Dumoulin (Ned) Team Jumbo – Visma 0:05:12
11 Guillaume Martin (Fra) Cofidis 0:06:45
12 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:06:52
13 Egan Bernal (Col) Ineos Grenadiers 0:08:25
14 Damiano Caruso (Ita) Bahrain – McLaren 0:09:02
15 Warren Barguil (Fra) Team Arkéa – Samsic 0:32:27

BORA – hansgrohe sammelt Kräfte für die dritte Tour-Woche

Zwei Tage lang hat BORA – hansgrohe mit seiner offensiven Fahrweise die Herzen der Radsportfans erobert. Auf der heutigen 15. Etappe der Tour de France ließ man es bewusst etwas ruhiger angehen. Auf den 174,5 km von Lyon auf den Grand Colombier warteten zwei Anstiege der 1. und einer der HC Kategorie, zudem glaubte man an einen Schlagabtausch unter den Anwärtern auf den Gesamtsieg, weshalb sich eine Fluchtgruppe heute wenig Chancen ausrechnen konnte. Nach rund 25 km lösten sich acht Mann vom Feld, der Abstand wurde aber erwartungsgemäß bei unter fünf Minuten kontrolliert. Beim Zwischensprint sicherte sich Peter Sagan aus dem Feld Rang drei. Danach ginge es für die Fahrer der Equipe aus Raubling nur mehr darum, Kräfte zu sparen. An der Spitze wurden alle Ausreißer bis Rennkilometer 160 eingeholt. Am Schlussanstieg erwies sich Jumbo-Visma einmal mehr als dominante Mannschaft, am Ende gewann aber T. Pogacar vor P. Roglic. Morgen steht der zweite Ruhetag auf dem Programm der Tour, bevor eine extrem anspruchsvolle dritte Woche auf das Feld wartet.
Reaktionen im Ziel
„Der Beginn der Etappe war wieder hart, wir haben um ein paar Punkte gekämpft, danach hatten wir drei schwere Berge. Ich habe versucht so viel Kraft wie möglich zu sparen. Morgen haben wir einen wohlverdienten Ruhetag. Danach freue ich mich auf die letzte Woche der Tour.“ – Peter Sagan

„Meine Beine fühlen sich immer noch nicht gut an, dazu habe ich noch etwas Magenprobleme bekommen und eine leichte Erkältung. Es kommt irgendwie alles zusammen. Aber gestern habe ich dem Team helfen können, das hat Spaß gemacht, denn sonst arbeiten immer alle für mich, da ist es schön, auch mal was zurückzugeben. So wie heute, wo man irgendwie nur die Zeit absitzt, ist das weniger lustig. Ich freue mich also schon darauf, auch in der dritten Woche etwas für das Team zu leisten, wenn es mir hoffentlich etwas besser geht.“ – Emanuel Buchmann

„Wir haben zwei Tage lange das Rennen bestimmt. Das hat allerdings auch viel Kraft gekostet. Wir dachten schon, dass heute so gut wie keine Chance besteht, mit einer Gruppe durchzukommen, da die Favoriten auf den Toursieg ernst machen würden. Darum wollten wir so viele Kräfte als möglich sparen. Mit Peter haben wir ein paar Punkte mitgenommen, danach ging es nur noch darum ins Ziel zu kommen. Wir werden uns morgen hoffentlich gut erholen können, dann werden wir in der dritten Woche sicherlich noch das eine oder andere Feuerwerk zünden.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Tirreno – Adriatico – Etappe 7

Pieve Torina – Loreto (181,0 km)
1 Mathieu Van Der Poel (Ned) Alpecin – Fenix 4:19:23
2 Ruben Guerreiro (Por) EF Pro Cycling 0:00:04
3 Matteo Fabbro (Ita) Bora – Hansgrohe 0:00:04
4 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:00:09
5 Alex Aranburu Deba (Esp) Astana Pro Team 0:00:10
6 Simon Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:00:10
7 Michael Woods (Can) EF Pro Cycling 0:00:10
8 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:10
9 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana Pro Team 0:00:10
10 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:00:10
11 Jack Haig (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:13
12 Fausto Masnada (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:00:13
13 Sam Oomen (Ned) Team Sunweb 0:00:15
14 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:00:15
15 Tao Geoghegan Hart (GBr) Team Ineos 0:00:15

Gesamtwertung
1 Simon Yates (GBr) Mitchelton – Scott 31:56:02
2 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:00:16
3 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:39
4 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana Pro Team 0:00:49
5 Fausto Masnada (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:00:57
6 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:00:59
7 Michael Woods (Can) EF Pro Cycling 0:01:22
8 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:01:26
9 Gianluca Brambilla (Ita) Trek – Segafredo 0:02:33
10 Jack Haig (Aus) Mitchelton – Scott 0:02:47

Beherzte Attacke bringt Matteo Fabbro den dritten Platz auf der vorletzten Etappe von Tirreno – Adriatico

Auf der 7. Etappe ging es über 181 km von Pieve Torina nach Loreto. Die Strecke wies viele kurze aber steile Rampen auf, die letzte nur wenige Kilometer vor dem Ziel. Das Peloton drückte gleich zu Beginn aufs Tempo und die 14-Mann Ausreißergruppe, in der sich auch Matteo Fabbro befand, bildete sich erst nach rund 65 km. Mit noch 36 km bis zum Ziel attackierte ein Duo aus der Gruppe der Führenden, aber Matteo konterte schnell. Wenig später begannen die Attacken aus der Gruppe der Verfolger und sieben weitere Fahrer konnten auf die Spitzengruppe aufschließen. 10 km später setzten sich dann Matteo und R. Guerreiro erfolgreich aus der Gruppe ab. Einige Kilometer danach ging der italienischen BORA – hansgrohe Fahrer abermals in die Offensive und distanzierte sich von seinen Verfolgern, die ihm jedoch scharf auf den Fersen waren. Auf den letzten 300 Metern war es dann um den Italiener geschehen, als M. van der Poel mit einem starken Antritt den jungen Fahrer des Raublinger Rennstalls auf der Zielgeraden noch abfangen konnte und er sich mit dem dritten Platz begnügen musste. Dahinter im Hauptfeld kam Rafał Majka in der Favoritengruppe als Zehnter ins Ziel und konnte damit seinen 2. Platz in der Gesamtwertung behaupten.

Reaktionen im Ziel
„Es war heute eine sehr harte Etappe. Wir versuchten, in die Ausreißergruppe zu kommen, und letztendlich gelang es mir in einer größeren Spitzengruppe zu fahren. Auf den letzten 20 km habe ich dann attackiert, weil ich wusste, dass der Rest der Strecke schwierig sein würde. Obwohl ich mich absetzen konnte und eine ganze Weile solo vorne fuhr, konnten zwei andere Fahrer mich mit nur noch 300 Metern überholen und ich wurde Dritter. Ich bin natürlich enttäuscht, besonders nach all der harten Arbeit, die ich heute geleistet habe, aber dennoch werde ich es noch einmal versuchen. Aber es hat mir Vertrauen gegeben, und ich glaube, dass ich es nächstes Mal schaffen kann.“ – Matteo Fabbro
„Wir sind zufrieden, wie die Etappe heute gelaufen ist. Wir wollten probieren, in einer großen Gruppe mit dabei zu sein, und mit Matteo hat das geklappt. Patrick hat auch wieder einen super Job gemacht und besonders viel Arbeit geleistet. Im Finale wollten wir mit Rafal und den anderen GC Fahrern in der gleichen Zeit bleiben, das war das Ziel auf der heutigen Etappe. Aber mit dem dritten Platz von Matteo haben wir unser Ziel mehr als erfüllt. Er ist ein sehr starkes Rennen gefahren und es sah lange Zeit so aus, als ob er um den Sieg fahren könnte. Es wäre eine große Überraschung gewesen, wenn er es geschafft hätte. Aber mit dem dritten Platz sind wir zufrieden. Es war also ein sehr starkes Rennen von Matteo und dem Rest der Mannschaft.“ – André Schulze, Sportlicher Leiter