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La Vuelta – Etappe 4

Ejea de los Caballeros, Friday, October 23rd 2020 – After three explosive days to kick-off La Vuelta 2020, Sam Bennett (Deceuninck-Quick-Step) made the most of a flat stage en route to Ejea de los Caballeros. The Wolfpack worked for most of the day to ensure a bunch sprint and the Irishman didn’t miss his opportunity, taking victory ahead of Jasper Philipsen (UAE Team Emirates) and Jakub Mareczko (CCC Team) while Pascal Ackermann (Bora-Hansgrohe) finished fourth. This is Sam Bennett’s third victory on the roads of La Vuelta.

Garray – Ejea de los Caballeros (192 km)
1 SAM BENNETT (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 3:53:29
2 JASPER PHILIPSEN (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:00
3 JAKUB MARECZKO (CCC TEAM) 0:00:00
4 PASCAL ACKERMANN (BORA – HANSGROHE) 0:00:00
5 GERBEN THIJSSEN (LOTTO SOUDAL) 0:00:00
6 MATTEO MOSCHETTI (TREK – SEGAFREDO) 0:00:00
7 MAX KANTER (TEAM SUNWEB) 0:00:00
8 MIHKEL RÄIM (ISRAEL START-UP NATION) 0:00:00
9 EMMANUEL MORIN (COFIDIS) 0:00:00
10 MAGNUS CORT NIELSEN (EF PRO CYCLING) 0:00:00

Gesamtwertung
1 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 16:30:53
2 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 0:00:05
3 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:00:13
4 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 0:00:32
5 HUGH JOHN CARTHY (EF PRO CYCLING) 0:00:38
6 SEPP KUSS (TEAM JUMBO – VISMA) 0:00:44
7 FELIX GROSSSCHARTNER (BORA – HANSGROHE) 0:01:17
8 JHOAN ESTEBAN CHAVES (MITCHELTON – SCOTT) 0:01:29
9 MARC SOLER (MOVISTAR TEAM) 0:01:55
10 GEORGE BENNETT (TEAM JUMBO – VISMA) 0:01:57
11 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:02:08
12 DAVID DE LA CRUZ (UAE TEAM EMIRATES) 0:02:31
13 MIKEL NIEVE (MITCHELTON – SCOTT) 0:02:53
14 KENNY ELISSONDE (TREK – SEGAFREDO) 0:02:55
15 ANDREA BAGIOLI (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 0:02:58

Pascal Ackermann verpasst das Podest auf der ersten Sprintetappe der Vuelta a Espana

Mit der weitgehend flachen 192 km langen Strecke zwischen Garray-Numancia und Ejea de los Caballeros gab es heute eine der wenigen Sprintetappen bei der diesjährigen Vuelta. Pascal Ackermann, der dieses Jahr sein Vuelta-Debüt gibt, war für BORA – hansgrohe ein heißes Eisen im Feuer. Eine Ausreißergruppe von 4 Fahrern bildete sich schnell nach dem Rennbeginn, aber das Peloton hielt den Abstand stets in einem annehmbaren Ausmaß. Mit 90 km bis zum Ziel forcierte Movistar und Ineos Grenadiers das Tempo, und die Lücke reduzierte sich auf nur 30 Sekunden. BORA – hansgrohe und Deceuninck-Quickstep setzten in der Folge die Pace an der Spitze des Feldes. Mit 17 km bis zum Ziel waren dann alle Ausreißer geschluckt und BORA – hansgrohe versuchte ihren Sprintzug aufzubauen, hatte dabei allerdings etwas Schwierigkeiten. Auf dem letzten chaotischen Kilometer lag Deceuninck – Quickstep an der Spitze und es gelang Pascal Ackermann sich an S. Bennetts Hinterrad zu klemmen. Als J. Philipsen seinen Sprint anzog kam Bennett noch auf den letzten Metern an ihm vorbei und gewann die Etappe, während Pascal sich am Ende mit dem vierten Platz begnügen musste. In der Top-10 der Gesamtwertung gab es keine Veränderungen.
Reaktionen im Ziel
„Wir wollten heute natürlich einen Etappensieg holen aber leider hat das nicht geklappt. Die ersten drei Etappen waren nicht leicht für die Sprinter, aber ich fühlte mich gut und glaubte, dass wir heute siegen konnten. Bei der diesjährigen Vuelta gibt es nicht viele Chancen für die Sprinter, und so wollten wir alles versuchen. Auf dem letzten Kilometer war es sehr schnell und chaotisch aber ich konnte mich letztlich an Sams Hinterrad hängen. Am Ende konnte ich aber nicht mehr an ihm vorbeiziehen und kam als Vierter in Ziel. Nicht das Ergebnis, das wir uns erhofft hatten, aber wir werden es noch einmal auf den anderen Sprintetappen versuchen und hoffen, dann erfolgreich zu sein.“ – Pascal Ackermann
„Wir haben das Rennen sehr gut kontrolliert. Im Finale wollten wir natürlich mit Pascal um den Sieg mitfahren, aber wie das so in einem Sprintfinale ist, kann da viel passieren und durcheinander gehen. Man muss Entscheidungen in Sekunden fällen und letztlich war er heute Vierter. Das kann passieren. Es ist kein Beinbruch und bei der nächsten Chance werden wir es wieder probieren.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

Tour de France – Etappe 21

Paris Champs-Élysées, Sunday, September 20th – Sam Bennett claimed a well-deserved stage win in front of world champion Mads Pedersen and mega-star Peter Sagan on the Champs-Elysées in Paris, after he imposed himself in prestigious cities like Rome, Dubai and Istanbul at the end of other national Tours. The last winner of the conclusive stage with the green jersey was Mark Cavendish in 2011. Tadej Pogacar won his first Tour de France as well as the King of the Mountains competition and the best young rider prize.
Photo by Herbert Moos
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Photo by Herbert Moos
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Mantes-la-Jolie – Paris/Champs-Élysées (122,0 km)
1 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 2:53:32
2 Mads Pedersen (Den) Trek – Segafredo 0:00:00
3 Peter Sagan (Svk) Bora – Hansgrohe 0:00:00
4 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates 0:00:00
5 Elia Viviani (Ita) Cofidis 0:00:00
6 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo – Visma 0:00:00
7 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 0:00:00
8 Hugo Hofstetter (Fra) Israel Start-Up Nation 0:00:00
9 Bryan Coquard (Fra) B&B Hotels – Vital Concept 0:00:00
10 Maximilian Walscheid (GER) NTT Pro Cycling 0:00:00

Gesamtwertung
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 87:20:05
2 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:00:59
3 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:03:30
4 Mikel Landa (Esp) Bahrain – McLaren 0:05:58
5 Enric Mas (Esp) Movistar Team 0:06:07
6 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:06:47
7 Tom Dumoulin (Ned) Team Jumbo – Visma 0:07:48
8 Rigoberto Uran (Col) EF Pro Cycling 0:08:02
9 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:09:25
10 Damiano Caruso (Ita) Bahrain – McLaren 0:14:03
11 Guillaume Martin (Fra) Cofidis 0:16:58
12 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:17:41
13 Richard Carapaz (Ecu) Ineos Grenadiers 0:25:53
14 Warren Barguil (Fra) Team Arkéa – Samsic 0:31:04
15 Sepp Kuss (USA) Team Jumbo – Visma 0:42:20

Punktewertung
1 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 380 Punkte
2 Peter Sagan (Svk) Bora – Hansgrohe 284
3 Matteo Trentin (Ita) CCC Team 260

Bergwertung
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 82 Punkte
2 Richard Carapaz (Ecu) Ineos Grenadiers 74
3 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 67
4 Marc Hirschi (SUI) Team Sunweb 62

Nachwuchswertung
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 87:20:05
2 Enric Mas (Esp) Movistar Team 0:06:07
3 Valentin Madouas (Fra) Groupama – FDJ 1:42:43
4 Daniel Martinez (Col) EF Pro Cycling 1:55:12
5 Lennard Kämna (GER) Bora – Hansgrohe 2:15:39

Kämpferischster Fahrer der Tour
Marc Hirschi (SUI) Team Sunweb

BORA – hansgrohe blickt auf offensive Tour zurück: Peter Sagan zum Abschluss auf Rang drei

Nach drei anstrengenden und fordernden Wochen ging die 107. Austragung der Tour de France heute mit der seit 1975 traditionellen Ehrenetappe auf den Champs-Élysées zu Ende. Der Start erfolgte am frühen Nachmittag in Montes-La-Jolie, und nach 56 gefahrenen Kilometern wurde die französische Hauptstadt erreicht. Dort mussten die Fahrer die erste von insgesamt neun Zielpassagen absolvieren, bevor es zum letzten großen Sprint-Showdown auf dem Kopfsteinpflaster der Champs-Élysées kam. Die letzte Etappe bot somit den Sprintern nochmal eine Chance um den für sie prestigeträchtigsten aller Etappensiege bei der Tour zu kämpfen.
Wie erwartet, waren die ersten Kilometer ruhig und das Fahrerfeld rollte nur langsam durch die Vororte von Paris. In der französischen Hauptstadt angekommen, war das klassische Schaulaufen zu Ende und mehrere Fahrer versuchten, sich vom Feld abzusetzen, unter ihnen auch Maximilian Schachmann, der 40 km vor dem Ziel mit drei anderen Fahrern eine kleine Lücke von ungefähr 20 Sekunden reißen konnte. Das Hauptfeld hielt diese kleine Gruppe jedoch an der kurzen Leine und stellte sie einige Kilometer vor dem Ziel. Danach reihten sich die Sprinterteams für ihre schnellen Männer ein, die um den Prestige-Sieg auf dem berühmten Prachtboulevard kämpfen würden. In einem spannenden Finale rasten die Sprinter in Richtung Ziellinie und nach 122 km im Sattel sprintete S. Bennett zum Etappensieg, während Peter Sagan auf Rang 3 über die Ziellinie rollte.
Das Team hatte gehofft, dass Peter ein achtes Mal das Grüne Trikot gewinnen könnte, aber nach einem beherzten Kampf um das Trikot musste der Slowake letztendlich S. Bennett das Trikot in Paris überlassen. Das Team aus Raubling war bei der diesjährigen Ausgabe allerdings vom Pech verfolgt. Emanuel Buchmann, der noch immer unter schweren Verletzungen litt, die er sich bei der Dauphiné zugezogen hatte, konnte sich nach den schweren Pyrenäen-Etappen letztlich keine Hoffnungen mehr im Gesamtklassement machen. Zudem mussten auch zwei Fahrer die Rundfahrt frühzeitig verlassen. Gregor Mühlberger, der sich einen Infekt eingefangen hatte, musste auf der 11. Etappe aussteigen, während sein Teamkollege Lukas Pöstlberger zwei Tage vor dem Schluss in Folge eines Wespenstiches die Tour aufgeben musste. Der Höhepunkt für BORA – hansgrohe war sicherlich der Sieg auf der 16. Etappe durch Lennard Kämna, der erste deutsche Etappensieg für das Team bei der Tour de France.
Reaktionen im Ziel
„Wie erwartet, wurde die Schlussetappe in einem rasanten Massensprint entschieden. Ich hatte eine gute Position im Finale, und ich klemmte mich an Sams Hinterrad, aber er war einfach schneller und am Ende holte ich den dritten Platz. Alles ist ok, die Tour de France ist zu Ende und ich bin froh, hier in Paris zu sein.“ – Peter Sagan
„Wir hatten hier drei Ziele, zwei davon haben wir nicht erreicht, das muss man klar festhalten. Die Vorbereitung von Peter auf Tour und Giro war eine Gratwanderung. Zu Emanuels Sturz wurde schon genug berichtet. Ich denke, jeder konnte an der Dauphiné sehen, dass er auf Kurs ist. Danach lief leider nichts mehr zusammen. Generell hatten wir bei der Tour dieses Jahr viel Pech. Defekte in den dümmsten Situationen, Sagan, dem nach einer Berührung die Kette runterfällt, oder der Bienenstich bei Lukas. Dennoch ziehe ich ein positives Resümee, denn wie sich unsere Jungs hier präsentiert haben, war großartig. Die offensive Fahrweise hat die Radsportwelt begeistert. Da hat man die Leidenschaft, den Kampfgeist, aber auch die Form gesehen, die eigentlich da gewesen wäre. Wir sind hier als Team aufgetreten. Der Sieg von Lennard war dann der Lohn der harten Arbeit und eine riesige Erlösung für alle. Besonders stolz bin ich, da dies der erste deutsche Etappensieg bei der Tour für unsere Mannschaft war. Wir werden im nächsten Jahr sicher wieder mit hochgesteckten Zielen anreisen, das Potenzial, diese auch zu erreichen, ist in unserem Team definitiv vorhanden.“ – Ralph Denk, Teammanager

Tour de France – Etappe 10

Sam Bennett completes his Grand Tour trilogy
Île de Ré Saint-Martin-de-Ré, Tuesday, September 8th – Sam Bennett of Deceuninck – Quick – Step won stage 10 in a bunch gallop on the scenic Ré island that hosted the Tour de France for the first time. Also coming from an island, the Irishman found himself at ease to use the elements including the three-quarter head wind to fend off Caleb Ewan, the fast man from the island-continent Australia. Bagging his first Tour de France win after imposing himself at the Giro d’Italia and La Vuelta, he also took over the green jersey from Peter Sagan who crossed the line in third place while Primoz Roglic retained the yellow jersey.

Le Château-d’Oléron – Saint-Martin-de-Ré (168,5 km)
1 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 3:35:22
2 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 0:00:00
3 Peter Sagan (Svk) Bora – Hansgrohe 0:00:00
4 Elia Viviani (Ita) Cofidis 0:00:00
5 Mads Pedersen (Den) Trek – Segafredo 0:00:00
6 André Greipel (GER) Israel Start-Up Nation 0:00:00
7 Bryan Coquard (Fra) B&B Hotels – Vital Concept 0:00:00
8 Cees Bol (Ned) Team Sunweb 0:00:00
9 Jasper Stuyven (Bel) Trek – Segafredo 0:00:00
10 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton – Scott 0:00:00

Gesamtwertung
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 42:15:23
2 Egan Bernal (Col) Ineos Grenadiers 0:00:21
3 Guillaume Martin (Fra) Cofidis 0:00:28
4 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:30
5 Nairo Quintana (Col) Team Arkéa – Samsic 0:00:32
6 Rigoberto Uran (Col) EF Pro Cycling 0:00:32
7 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:44
8 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:01:02
9 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:01:15
10 Mikel Landa (Esp) Bahrain – McLaren 0:01:42

Dritter Rang für Peter Sagan auf der 10. Etappe der Tour de France
Nach dem ersten Ruhetag der Tour ging es auf der 10. Etappe erst einmal flach entlang der Atlantikküste. Von der Ile d’Orlean führte die Strecke über 186,5 km zur Ile de Ré. Das Terrain war dabei teilweise exponiert und es wurde auch Wind erwartet. Direkt nach dem Start machten sich zwei Fahrer auf und davon, das Feld behielt aber immer die Kontrolle und ließ das Duo nie weiter als zwei Minuten entkommen, bevor die Flucht bereits 100 km vor dem Ziel wieder beendet war. Das Rennen war weiter nervös und einige Stürze ereigneten sich, das Feld blieb aber weitestgehend geschlossen. Beim Zwischensprint des Tages holte Peter Sagan heute Rang zwei vor S. Bennett. Erst auf den letzten 25 km nahm das Peloton so richtig Fahrt auf, denn der Wind wurde zum Ende der Etappe etwas stärker. Dennoch kam eine große Gruppe auf den letzten Kilometer und BORA – hansgrohe positionierte Peter Sagan heute perfekt. Am Ende holte der 3-fache Weltmeister Rang drei beim Sieg von S. Bennett, der damit auch die Führung in der Punktewertung von Sagan übernahm.
Reaktionen im Ziel
„Es war ein stressiger Tag, aber nicht ganz so wie erwartet. Der Wind kam oft von vorne, nur manchmal von der Seite. Zudem gab es viele Kreisverkehre und Fahrbahnteiler, da sind einige Fahrer gestürzt. Am Ende hat mein Team sehr gut gearbeitet. Der Sprint war chaotisch und Sam hat gewonnen und nun auch Grün. Aber wir haben erst die Hälfte der Tour und es kommen noch einige Gelegenheiten das Trikot zurückzuholen.“ – Peter Sagan

„Speziell am Anfang der Etappe war der Wind heute nicht so stark. Danach war es sehr eng mit vielen Verkehrsteilern, also echt gefährlich und es gab einige Stürze, zum Glück waren wir aber nicht betroffen. Im Finale haben die Jungs Peter gut positioniert und er ist auch einen guten Sprint gefahren, war nah dran. Wir sind also optimistisch, denn es scheint, dass Peter immer besser in Form kommt. Emanuel hat heute wie angekündigt so gut es ging locker gemacht. Er ist auch ohne Probleme sicher ins Ziel gekommen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Tour de Wallonie

Etappe 1:
Soignies – Templeuve (185,8 km)
1 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 4:17:20
2 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
3 Tim Merlier (Bel) Alpecin – Fenix 0:00:00
4 Arvid De Kleijn (Ned) Riwal Readynez Cycling Team 0:00:00
5 Nacer Bouhanni (Fra) Team Arkéa – Samsic 0:00:00
6 Itamar Einhorn (Isr) Israel Start-Up Nation 0:00:00
7 Arnaud Démare (Fra) Groupama – FDJ 0:00:00
8 Manuel Peñalver Aniorte (Esp) Burgos – BH 0:00:00
9 Silvan Dillier (SUI) AG2R La Mondiale 0:00:00
10 Clément Venturini (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:00

Etappe 2:
Frasnes-Lez-Anvaing – Wavre (172,3 km)
1 Arnaud Démare (Fra) Groupama – FDJ 3:57:59
2 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 0:00:00
3 Daniel McLay (GBr) Team Arkéa – Samsic 0:00:00
4 Nacer Bouhanni (Fra) Team Arkéa – Samsic 0:00:00
5 Florian Sénéchal (Fra) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
6 Arvid De Kleijn (Ned) Riwal Readynez Cycling Team 0:00:00
7 Giacomo Nizzolo (Ita) NTT Pro Cycling 0:00:00
8 Dries Van Gestel (Bel) Total Direct Energie 0:00:00
9 Lionel Taminiaux (Bel) Bingoal – WB 0:00:00
10 Edward Planckaert (Bel) Sport Vlaanderen – Baloise 0:00:00

Etappe 3:
Montzen – Visé (192,0 km)
1 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 4:42:31
2 Arnaud Démare (Fra) Groupama – FDJ 0:00:00
3 John Degenkolb (GER) Lotto Soudal 0:00:00
4 Matteo Trentin (Ita) CCC Team 0:00:00
5 Amaury Capiot (Bel) Sport Vlaanderen – Baloise 0:00:00
6 Andrea Vendrame (Ita) AG2R La Mondiale 0:00:00
7 Marco Haller (AUT) Bahrain – McLaren 0:00:00
8 Alexander Krieger (GER) Alpecin – Fenix 0:00:00
9 Baptiste Planckaert (Bel) Bingoal – WB 0:00:00
10 Clément Venturini (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:00

Vuelta a Burgos – Etappe 4

Gumiel de Izán – Roa (164 km)
1 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 3:51:19
2 Arnaud Démare (Fra) Groupama – FDJ 0:00:00
3 Giacomo Nizzolo (Ita) NTT Pro Cycling Team 0:00:00
4 Davide Cimolai (Ita) Israel Start-Up Nation 0:00:00
5 Lionel Taminiaux (Bel) Bingoal – WB 0:00:00
6 Biniam Girmay Hailu (Eri) Nippo Delko Provence 0:00:00
7 Jon Aberasturi Izaga (Esp) Caja Rural – Seguros RGA 0:00:00
8 Martin Laas (Est) Bora – Hansgrohe 0:00:00
9 Alexander Edmondson (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:00
10 Rick Zabel (GER) Israel Start-Up Nation 0:00:00
11 Alex Aranburu Deba (Esp) Astana Pro Team 0:00:00
12 Alessandro Fedeli (Ita) Nippo Delko Provence 0:00:00
13 Marco Haller (AUT) Bahrain – McLaren 0:00:00
14 Matteo Trentin (Ita) CCC Team 0:00:00
15 Richard Carapaz (Ecu) Team Ineos 0:00:00

Gesamtwertung
1 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck – Quick Step 15:26:35
2 George Bennett (NZl) Team Jumbo – Visma 0:00:18
3 Mikel Landa Meana (Esp) Bahrain – McLaren 0:00:32
4 Johan Esteban Chaves Rubio (Col) Mitchelton – Scott 0:00:35
5 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick Step 0:00:45
6 Richard Carapaz (Ecu) Team Ineos 0:00:52
7 Ben Hermans (Bel) Israel Start-Up Nation 0:00:52
8 Fabio Aru (Ita) UAE Team Emirates 0:01:03
9 David De La Cruz Melgarejo (Esp) UAE Team Emirates 0:01:33
10 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Mitchelton – Scott 0:01:35
11 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:02:09
12 Victor De La Parte (Esp) CCC Team 0:02:19
13 Oscar Rodriguez Garaicoechea (Esp) Astana Pro Team 0:02:29
14 Louis Meintjes (RSA) NTT Pro Cycling Team 0:02:45
15 Roger Adria Oliveras (Esp) Equipo Kern Pharma 0:02:53

Race Torquay 2020

Torquay (133,0 km)
1 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 3:01:26
2 Giacomo Nizzolo (Ita) NTT Pro Cycling Team 0:00:00
3 Alberto Dainese (Ita) Team Sunweb 0:00:00
4 Kaden Groves (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:00
5 Michael Mørkøv (Den) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
6 Marc Sarreau (Fra) Groupama – FDJ 0:00:00
7 Mads Pedersen (Den) Trek – Segafredo 0:00:00
8 Andrea Vendrame (Ita) AG2R La Mondiale 0:00:00
9 Roger Kluge (GER) Lotto Soudal 0:00:00
10 Elia Viviani (Ita) Cofidis 0:00:00
11 Kristoffer Halvorsen (Nor) EF Pro Cycling 0:00:00
12 Marco Haller (AUT) Bahrain – McLaren 0:00:00
13 Francisco José Ventoso Alberdi (Esp) CCC Team 0:00:00
14 Erik Baska (Svk) Bora – Hansgrohe 0:00:00
15 Nicholas White (Aus) Team BridgeLane 0:00:00
16 Martin Laas (Est) Bora – Hansgrohe 0:00:00
17 Jacopo Guarnieri (Ita) Groupama – FDJ 0:00:00
18 Kiel Reijnen (USA) Trek – Segafredo 0:00:00
19 Simone Consonni (Ita) Cofidis 0:00:00
20 Ryan Gibbons (RSA) NTT Pro Cycling Team 0:00:00

Sam Bennett gewinnt 1. Etappe der Tour Down Under

Nach seinem Teamwechsel von BORA-hansgrohe zu Deceuninck Quickstep gelang Sam Bennett ein Einstand nach Maß!

Die Auftaktetappe der Tour Down Under mit Start und Ziel in Tanunda im Barossa Valley führte über fünf Runden von jeweils 30 km Länge. Obwohl auf jeder Runde die Fahrer einen kurzen aber bis zu 10 Prozent steilen Anstieg bewältigen mussten, machten die schnellen Männer letztlich das Rennen unter sich aus. Nach rund 15 km hatte sich die 4-Mann Ausreißergruppe des Tages formiert, aber das Peloton hielt die Spitzengruppe an der kurzen Leine, und ihr vier Minuten Vorsprung begann im zweiten Renndrittel zu schmelzen. BORA – hansgrohe hielt sich die meiste Zeit energiesparend im Hauptfeld zurück, aber auf der letzten Runde schob sich das Team aus Raubling mit an die Spitze des Feldes, um ihren Sprinter Erik Baška in eine gute Ausgangsposition im Finale zu bringen. Nach guter Vorarbeit seines Teams, gelang es Erik einige der Sprintfavoriten auszumanövrieren und einen starken dritten Platz hinter dem Tagessieger S. Bennett und dem zweitplatzierten J. Philipsen zu belegen.
Reaktionen im Ziel
„Heute war es eine Etappe für die Sprinter und wir wollten zuerst einmal sehen wie es nach der ersten Runde gehen würde. Auf den ersten Runden hatten wir etwas Wind und die Rennsituation änderte sich oft. Wir wollten versuchen, eine gute Position im Feld beizubehalten. Auf dem letzten Kilometer war es eng vorne und man musste aufpassen um sicher durchzukommen und auch nicht blockiert zu werden. Wir versuchten, in eine optimale Position auf der Zielgerade zu gelangen und dank guter Teamarbeit war ich am Ende in einer optimalen Ausgangslage um meinen Sprint anzuziehen. Unser Plan ist gut aufgegangen und so können wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein.” – Erik Baška

„Es war ein guter Auftakt in die Saison. Wir haben den ganzen Tag für Erik gearbeitet und das Team hat ihn gut nach vorne gebracht. Am Ende hatte er eine günstige Ausgangsposition im Sprintfinale und konnte einen starken dritten Platz in einem Klassefeld ersprinten. Damit können wir doch schon zufrieden sein. Natürlich wollten wir versuchen zu gewinnen, aber heute waren zwei Männer einfach schneller und wir sind absolut zufrieden mit dem Ergebnis.” – Enrico Poitschke, Sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Tanunda – Tanunda (150,0 km / 5x 30,0 km)
1 BENNETT Sam (Deceuninck – Quick – Step) 3:28:54
2 PHILIPSEN Jasper (Uae Team Emirates) 0:00:00
3 BASKA Erik (Bora – Hansgrohe) 0:00:00
4 VIVIANI Elia (Cofidis) 0:00:00
5 GREIPEL André (Israel Start – Up Nation) 0:00:00
6 HALVORSEN Kristoffer (Ef Pro Cycling) 0:00:00
7 EWAN Caleb (Lotto Soudal) 0:00:00
8 SARREAU Marc (Groupama – Fdj) 0:00:00
9 WELSFORD Sam (UNISA AUSTRALIA) 0:00:00
10 DAINESE Alberto (Team Sunweb) 0:00:00
11 CULLAIGH Gabriel (Movistar Team) 0:00:00
12 LAWLESS Christopher (Team Ineos) 0:00:00
13 IMPEY Daryl (Mitchelton – Scott) 0:00:00
14 MORKOV Michael (Deceuninck – Quick – Step) 0:00:00
15 HARPER Chris (Team Jumbo – Visma) 0:00:00

Kämpferischster Fahrer des Tages
ROSSKOPF Joseph (Ccc Team)

Gesamtwertung
1 BENNETT Sam (Deceuninck – Quick – Step) 3:28:44
2 PHILIPSEN Jasper (Uae Team Emirates) 0:00:04
3 BASKA Erik (Bora – Hansgrohe) 0:00:06
4 IMPEY Daryl (Mitchelton – Scott) 0:00:07
5 DRIZNERS Jarrad (UNISA AUSTRALIA) 0:00:07
6 LAWLESS Christopher (Team Ineos) 0:00:08
7 SUNDERLAND Dylan (Ntt Pro Cycling Team) 0:00:08
8 HAAS Nathan (Cofidis) 0:00:09
9 STORER Michael (Team Sunweb) 0:00:09
10 VIVIANI Elia (Cofidis) 0:00:10
11 GREIPEL André (Israel Start – Up Nation) 0:00:10
12 HALVORSEN Kristoffer (Ef Pro Cycling) 0:00:10
13 EWAN Caleb (Lotto Soudal) 0:00:10
14 SARREAU Marc (Groupama – Fdj) 0:00:10
15 WELSFORD Sam (UNISA AUSTRALIA) 0:00:10

BORA – hansgrohe und Sam Bennett gehen getrennte Wege


Foto: Gerhard Plomitzer
Nach einer großen Erfolgsgeschichte in den vergangenen Jahren haben sich BORA – hansgrohe und Sam Bennett nun entschieden, getrennte Wege zu gehen.
Über die letzten sechs Jahre hat BORA – hansgrohe Sam Bennett zu einem der besten Sprinter im Peloton geformt. Vor diesem Hintergrund wurde es allerdings zunehmend schwieriger, die Ziele des Teams sowie des Fahrers in Einklang zu bringen.
Dementsprechend hat BORA – hansgrohes Management nun entschieden, Sam Bennetts Wunsch zu entsprechen, BORA – hansgrohe zu verlassen und seine Karriere in einem anderen Team fortzusetzen.
BORA – hansgrohe wünscht Sam Bennett nur das Beste für seine Zukunft und hofft, dass er seine sportlichen Träume verwirklichen kann.
© BORA – hansgrohe

Bennett doesn’t miss his opportunity – Stage 14

September 7 th 2019 – 17:38
Sam Bennett (Bora-Hansgrohe) has enjoyed one of the very few flat stages of La Vuelta 19 to take a second stage win, in Oviedo. A crash derailed the sprinters in the last kilometre and the Irish stormed to victory ahead of Max Richeze (Deceuninck-Quick Step) and Tosh Van der Sande (Lotto Soudal). Primoz Roglic (Jumbo-Visma) was delayed by the crash but he didn’t fall himself. The Slovenian retains La Roja ahead of two big mountain stages.
A 163-man pack rolls from San Vicente de la Barquera without Domingo Gonçalves (Caja Rural-Seguros RGA), forced to abandon due to a stomach bug. A group of six riders break away after 10km: Silvan Dillier (AG2R La Mondiale), Luka Pibernik (Bahrain-Merida), Harm Vanhoucke (Lotto Soudal), Salvatore Puccio (Team Ineos), Diego Rubio (Burgos-BH) and Stéphane Rossetto (Cofidis). The gap is up to 1’40” when Fabio Jakobsen’s Deceuninck-Quick Step and Sam Bennett’s Bora-Hansgrohe start driving the bunch, at km 16.
They quickly receive the help of UAE Team Emirates, Mitchelton-Scott, Trek-Segafredo and Jumbo-Visma. The gap is controlled between 1 and 2 minutes. Stéphane Rossetto is dropped from the leading group with 67km to go. The attackers’ lead is up to 2’07” when the race enters the last 50km.
Valverde and Pogacar hit the deck
The intensity picks up in the last 40km. Jakob Fuglsang (Astana Pro Team) and Jempy Drucker (Bora-Hansgrohe) attack in the only climb of the day but Tony Martin (Jumbo-Visma) quickly reels them in. The gap to the front of the race is down to 50” at the summit (22.6km to go).
Diego Rubio is dropped from the leading group with 13km to go. The peloton only trails by 27”. The last attackers are caught inside the last 5km. Everything looks set for a bunch gallop but a massive crash happens with 1km to go. Sam Bennett (Bora-Hansgrohe) isn’t involved and he storms to victory. Primoz Roglic (Jumbo-Visma) is delayed but he doesn’t fall himself. Alejandro Valverde (Movistar Team) and Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) suffer slow speed crash. No change on GC as the incident happen in the last kilometre.

San Vicente de la Barquera – Oviedo (188,0 km)
1 Sam Bennett (Irl) Bora – Hansgrohe 4:28:46
2 Ariel Maximiliano Richeze (Arg) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
3 Tosh Van Der Sande (Bel) Lotto Soudal 0:00:00
4 Marc Sarreau (Fra) Groupama – FDJ 0:00:00
5 Clément Venturini (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:00
6 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:00:00
7 Jonas Koch (GER) CCC Team 0:00:00
8 John Degenkolb (GER) Trek – Segafredo 0:00:00
9 Maximilian Walscheid (GER) Team Sunweb 0:00:00
10 Szymon Sajnok (Pol) CCC Team 0:00:00
11 Edvald Boasson Hagen (Nor) Team Dimension Data 0:00:00
12 Zdenek Štybar (Cze) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
13 Ruben Guerreiro (Por) Team Katusha Alpecin 0:00:00
14 Fernando Gaviria Rendon (Col) UAE Team Emirates 0:00:00
15 Edward Theuns (Bel) Trek – Segafredo 0:00:00
GC:
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 53:49:14
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:02:25
3 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:03:01
4 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:03:18
5 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:03:33
6 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:06:15
7 Nicolas Edet (Fra) Cofidis Solutions Crédits 0:07:18
8 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:07:33
9 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:07:39
10 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:09:58

Sam Bennett feiert 13. Saisonsieg in Oviedo auf der 14. Etappe der Vuelta a España
Waren die letzten Etappen etwas für die kletterfesten Fahrer im Feld, sollten heute wieder die Sprinter auf ihre Kosten kommen. Die 14. Etappe führte das Feld von San Vicente de la Barquera über 188 flache Kilometer nach Oviedo, wo ein Massensprint die Fans erwarten sollte.
Kurz vor dem Zieleinlauf gab es einen kurzen Anstieg der dritten Kategorie sowie eine Sprintwertung. Gleich nach dem Startschuss setzten sich sechs Fahrer ab, schnell hatte die Spitzengruppe einen dreiminütigen Vorsprung gegenüber dem Feld, in dem BORA – hansgrohe die Kontrolle übernahm. Die sechs Ausreißer konnten sich, wie erwartet, über viele Kilometer an der Spitze des Rennens halten, doch der Vorsprung sank auf 1:35, als die Sprinterteams hinten im Feld das Tempo anzogen.
Die Rennsituation änderte sich jedoch, als das Rennen sich Richtung Zielort in Oviedo näherte. Nachdem der Vorsprung kontinuierlich sank, wurde die Fluchtgruppe schließlich kurz vor dem Finale gestellt. Danach begannen die Sprinterteams mit ihren Lead-outs, um ihre Sprinter in eine gute Ausgangslage zu bringen. Auch BORA – hansgrohe formierte sich für ihren irischen Meister. Das Rennen raste auf die leicht bergauf verlaufende Zielgerade, und die Fahrer der BORA – hansgrohe Riege erledigten einen außerordentlichen Job. Sie brachten ihren Sprinter in eine ideale Position, dessen Hinterrad eines der meist begehrtesten war. Doch der irische Sprinter blieb ruhig und wartete auf den perfekten Moment, um seinen Sprint anzuziehen.
Glücklicherweise war Bennett vorne, als sich ein Massensturz an der Flamme Rouge im Feld ereignete. Der irische Sprinter konnte die perfekte Vorarbeit seiner Teamkollegen mit einem kraftvollen Sprint beenden, und flog zu seinem 2. Etappensieg bei der Vuelta. Mit diesem Sieg feiert Sam Bennett seinen 13. Saisonerfolg, seinen 11. WorldTour Sieg bei einem Etappenrennen.
Zum Glück war kein BORA – hansgrohe Fahrer in den Sturz am Ende verwickelt. Alle überquerten sicher und gemeinsam die Ziellinie. Rafal Majka konnte damit weiterhin seinen 6. Platz in der Gesamtwertung verteidigen.
Reaktionen im Ziel
„Zuallererst hoffe ich, dass alle die in den Sturz verwickelt waren, okay sind. Heute war nach vielen Bergetappen wieder einmal eine Möglichkeit für die Sprinter. Dieser Sieg bedeutet mir so viel. Sieg Nummer 13: meine Glücksnummer! Ich möchte mich ganz herzlich bei meinen Teamkollegen für ihre harte Arbeit bedanken. Sie haben das Rennen kontrolliert und dafür gesorgt, dass die Gruppe nicht wieder ankommt. Hoffentlich bringt der 13. Sieg noch mehr Glück für uns. Die Moral im Team ist hoch und ich bin dankbar für jeden, der heute zum Sieg beigetragen hat.“ – Sam Bennett
„Was sollen wir viel sagen außer, dass die Jungs heute allesamt Perfektion abgeliefert haben. Sie haben alles richtig gemacht und Sam hat es vollendet. Wir hoffen aber, dass alle die zu Boden gingen, okay sind. Finale wie diese sind immer mit hohem Tempo, und wir wurden heute zum Glück verschont und überquerte die Linie als Erster. Sam ist ein großartiger Sprinter und das gesamte Team arbeitet perfekt zusammen hier bei der Vuelta. Dieser Sieg gibt uns Selbstvertrauen für die kommenden schweren Bergetappen, aber jetzt genießen wir erstmals den Etappensieg.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Stage 3: Bennett – Roche: Irishmen write history at La Vuelta 19

Alicante, Monday, August 26th 2019 – On the day after Nicolas Roche (Team Sunweb) claimed La Roja in Calpe, his countryman Sam Bennett (Bora-hansgrohe) powered to victory in Alicante. The Irish National champion dominated the sprint ahead of Edward Theuns (Trek-Segafredo) and Luka Mezgec (Mitchelton-Scott) after some intense racing on Monday. This is the first time in the race history an Irish rider wins the stage while another one leads the general classification. Roche retains his 2” lead ahead of Nairo Quintana (Movistar Team).

Foto: Gerhard Plomitzer

1 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe 4:25:02
2 Edward Theuns (Bel) Trek-Segafredo
3 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton-Scott
4 Jon Aberasturi Izaga (Spa) Caja Rural-Seguros RGA
5 Phil Bauhaus (Ger) Bahrain-Merida
6 Maximiliano Ariel Richeze (Arg) Deceuninck-QuickStep
7 Fabio Jakobsen (Ned) Deceuninck-QuickStep
8 Cyril Barthe (Fra) Euskadi Basque Country-Murias
9 Szymon Sajnok (Pol) CCC Team
10 Clement Venturini (Fra) AG2R La Mondiale
GC:
1 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe 4:25:02
2 Edward Theuns (Bel) Trek-Segafredo
3 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton-Scott
4 Jon Aberasturi Izaga (Spa) Caja Rural-Seguros RGA
5 Phil Bauhaus (Ger) Bahrain-Merida
6 Maximiliano Ariel Richeze (Arg) Deceuninck-QuickStep
7 Fabio Jakobsen (Ned) Deceuninck-QuickStep
8 Cyril Barthe (Fra) Euskadi Basque Country-Murias
9 Szymon Sajnok (Pol) CCC Team
10 Clement Venturini (Fra) AG2R La Mondiale

Sam Bennett sprintet zu seinem 10. WorldTour Sieg auf der 3. Etappe der Vuelta a España.

Sollte die gestrige Etappe eigentlich den schnellen Männern im Feld vorbehalten sein, wurde es am Ende ein Duell um die Gesamtwertung der Klassement-Fahrer. Die heutige dritte Etappe war, laut Etappenprofil, eine reine Flachetappe und somit etwas für die Sprinter. Die Etappe wurde in Ibi gestartet und hatte, nach 188 Kilometern mit zwei Kategorie 3 Anstiegen und einer Sprintwertung, ihren großen Showdown in Alicante.
Gleich nachdem der offizielle Start erfolgt war, attackierten drei Fahrer und setzten sich rasch mit einem Vorsprung von vier Minuten vom Feld ab. BORA – hansgrohe hielt sich im Hauptfeld auf, um ihren Sprinter Sam Bennett zu beschützen.
Das Hauptfeld nahm es heute locker und gewährte der Spitzengruppe über lange Zeit einen Vorsprung von mehr als sechs Minuten. Allerdings übernahmen die Sprinterteams rechtzeitig die Kontrolle. Vor allem Pawel Poljanski fuhr ein starkes Rennen an der Spitze des Pelotons. In der Folge sank der Vorsprung kontinuierlich und 30 km vor dem Ziel wurden die Ausreißer gestellt.
BORA – hansgrohe startete das Lead-out für ihren Sprinter Sam Bennett rund fünf Kilometer vor dem Ziel. Das Team aus Raubling brachte den schnellen Iren perfekt in Position. Jempy Drucker und Shane Archbold, seine letzten Männer für die Sprintvorbereitung zeigten eine enorme Performance und brachten ihren Kapitän trotz Positionskämpfen in eine aussichtsreiche Position. Der irische Sprinter vollendete die starke Teamarbeit mit einem beeindruckenden Etappensieg, seinem 10. Erfolg in dieser Saison.
Reaktionen im Ziel
„Ich merke immer den Erwartungsdruck und möchte immer gewinnen bei einer Sprintetappe. Die Jungs waren wirklich fantastisch heute, sie haben den Sieg möglich gemacht und ich bin unglaublich dankbar. Das Lead-out war chaotisch, als Shane von meinem Hinterrad weggedrückt worden ist. Auch Jempy musste hart kämpfen, aber beide haben einen unglaublich tollen Job gemacht! Ich bin überglücklich, meinen vierten Grand Tour Sieg geholt zu haben. Hoffentlich einer von vielen hier bei der Vuelta. Rotes Trikot durch Roche und Etappensieg für Irland, ein perfekter Tag für den irischen Radsport.“ – Sam Bennett
„Was kann man sagen außer: Kompliment an die gesamte Mannschaft. Sie haben von Beginn bis zur Ziellinie perfekt zusammengearbeitet. Das Finale war hektisch und jeder wollte an Sam’s Hinterrad, aber die „Band of Brothers“ haben Stärke gezeigt und einen großartigen Job erledigt. Ich bin stolz auf das gesamte Team, und Sam ist einen gewaltigen Sprint gefahren. Mit diesem Sieg holte er seinen 10. Saisonerfolg und hoffentlich folgen noch einige hier bei der Vuelta.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter

Sam Bennet holt den Hattrick: Foto-Finish entscheidet über dritten Sieg bei der BinckBank Tour

1 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe 3:44:04
2 Dylan Groenewegen (Ned) Team Jumbo-Visma
3 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates
4 Jurgen Roelandts (Bel) Movistar Team
5 Florian Senechal (Fra) Deceuninck-QuickStep
6 Edward Theuns (Bel) Trek-Segafredo
7 Timothy Dupont (Bel) Wanty-Gobert
8 Jakub Mareczko (Ita) CCC Team
9 Arnaud Demare (Fra) Groupama-FDJ
10 Amaury Capiot (Bel) Sport Vlaanderen-Baloise
GC:
1 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe 11:11:51
2 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates 0:00:20
3 Dylan Groenewegen (Ned) Team Jumbo-Visma
4 Lukasz Wisniowski (Pol) CCC Team 0:00:22
5 Guillaume Van Keirsbulck (Bel) CCC Team
6 Harry Tanfield (GBr) Katusha-Alpecin 0:00:23
7 Josef Cerny (Cze) CCC Team
8 Lars Bak (Den) Dimension Data
9 Edward Theuns (Bel) Trek-Segafredo 0:00:24
10 Robert Stannard (Aus) Mitchelton-Scott
11 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:26

Die dritte Etappe der BinckBank Tour umfasste 166,9 km auf mehreren Runden um das ostflandrische Städtchen Aalter. Die Strecke wies einige Kopfsteinpflasterpassagen auf, war aber ansonsten relativ flach, so dass auch am dritten Tag der BinckBank Tour die schnellen Männer auf ihre Kosten kommen konnten. Die Etappe stand heute im Zeichen des letzte Woche verstorbenen Lotto-Soudal Fahrers Bjorg Lambrecht, denn das Peloton fuhr heute durch sein Heimatort Knesselare, wo die Organisatoren seiner gedachten. Nach zwei Rennstunden verblieb noch immer eine dreiköpfige Ausreißergruppe an der Spitze, aber ihr Vorsprung zum Hauptfeld begann danach schnell zu schmelzen. BORA-hansgrohe zeigte sich immer sehr aktiv an der Spitze des Pelotons, um das Tempo zu kontrollieren und mit noch rund 70 km bis zum Ziel wurde die Ausreißergruppe wieder geschluckt. Danach versuchten einige Fahrer eine Lücke zum Feld zu reißen und letztlich gelang es einer dreiköpfigen Gruppe sich abzusetzen. Einsetzender Regen, und enge und unebene Straßen machten den Fahrern das Leben schwer, aber das Team aus Raubling, unterstützt von anderen Sprinterteams, hielt das führende Trio an der kurzen Leine, wodurch am Ende alles wieder zusammen kam. Auf den letzten zwei Kilometern versuchte sich Sam Bennett im Positionskampf zu behaupten und es gelang ihm, von hinten kommend, an D. Groenewegen auf den letzten 100 Metern vorbeizuziehen. Nach einem Foto-Finish-Entscheid holte Bennett seinen dritten Sieg in Folge bei der diesjährigen BinckBank Tour. Der irische Meister ist damit der erste Fahrer, dem es gelang, einen Hattrick bei der Rundfahrt zu erzielen. Er konnte nach der heutigen Etappe auch seine Führung in der Gesamtwertung und Punktewertung weiter ausbauen.

Reaktionen im Ziel
„Zuerst war ich nicht sicher, ob ich gewonnen hatte. Es war sehr knapp. Am Ende war es etwas chaotisch und ich versuchte mich in Position zu halten. Ich klemmte mich hinter einen Fahrer, ich glaube vom Team UAE-Emirates, dort konnte ich Schwung nehmen, um am Ende noch nach vorne zu kommen. Ich bin sehr glücklich, einen Hattrick erzielt zu haben und bin stolz, mein Heimatland als irischer Meister hier zu vertreten. Ich musste heute viel Kraft aufwenden vorne zu bleiben und mich aus allen Schwierigkeiten herauszuhalten. Deshalb ist es fantastisch, dass ich drei Siege in Folge hier einfahren konnte.“ – Sam Bennett

„Heute war ein besonderer Tag. Wir wollten eine kleine Spitzengruppe wegfahren lassen, da sie einfacher zu kontrollieren ist, und das hat auch geklappt. Dann sind eigentlich frühzeitig im Rennen auch andere Teams eingestiegen und haben das Rennen wieder offen gemacht. Die Spitzengruppe wurde zeitig eingeholt und daraufhin war es schwieriger, das Rennen im Finale zu kontrollieren. Es gab, wie an den Vortagen, extreme Richtungswechsel und schmale Straßen, was das Rennen erschwerte. Aber am Ende hat alles funktioniert, wir hatten noch zwei Fahrer, die Sam in eine super Position gebracht haben. Speziell Lukas Pöstlberger hat einen super Job gemacht und Sam konnte die Arbeit des Teams mit einem fantastischen Sprint belohnen. Drei Siege in Folge, da sind wir superhappy.“ – André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe