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Sam Bennet holt den Hattrick: Foto-Finish entscheidet über dritten Sieg bei der BinckBank Tour

1 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe 3:44:04
2 Dylan Groenewegen (Ned) Team Jumbo-Visma
3 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates
4 Jurgen Roelandts (Bel) Movistar Team
5 Florian Senechal (Fra) Deceuninck-QuickStep
6 Edward Theuns (Bel) Trek-Segafredo
7 Timothy Dupont (Bel) Wanty-Gobert
8 Jakub Mareczko (Ita) CCC Team
9 Arnaud Demare (Fra) Groupama-FDJ
10 Amaury Capiot (Bel) Sport Vlaanderen-Baloise
GC:
1 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe 11:11:51
2 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates 0:00:20
3 Dylan Groenewegen (Ned) Team Jumbo-Visma
4 Lukasz Wisniowski (Pol) CCC Team 0:00:22
5 Guillaume Van Keirsbulck (Bel) CCC Team
6 Harry Tanfield (GBr) Katusha-Alpecin 0:00:23
7 Josef Cerny (Cze) CCC Team
8 Lars Bak (Den) Dimension Data
9 Edward Theuns (Bel) Trek-Segafredo 0:00:24
10 Robert Stannard (Aus) Mitchelton-Scott
11 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:26

Die dritte Etappe der BinckBank Tour umfasste 166,9 km auf mehreren Runden um das ostflandrische Städtchen Aalter. Die Strecke wies einige Kopfsteinpflasterpassagen auf, war aber ansonsten relativ flach, so dass auch am dritten Tag der BinckBank Tour die schnellen Männer auf ihre Kosten kommen konnten. Die Etappe stand heute im Zeichen des letzte Woche verstorbenen Lotto-Soudal Fahrers Bjorg Lambrecht, denn das Peloton fuhr heute durch sein Heimatort Knesselare, wo die Organisatoren seiner gedachten. Nach zwei Rennstunden verblieb noch immer eine dreiköpfige Ausreißergruppe an der Spitze, aber ihr Vorsprung zum Hauptfeld begann danach schnell zu schmelzen. BORA-hansgrohe zeigte sich immer sehr aktiv an der Spitze des Pelotons, um das Tempo zu kontrollieren und mit noch rund 70 km bis zum Ziel wurde die Ausreißergruppe wieder geschluckt. Danach versuchten einige Fahrer eine Lücke zum Feld zu reißen und letztlich gelang es einer dreiköpfigen Gruppe sich abzusetzen. Einsetzender Regen, und enge und unebene Straßen machten den Fahrern das Leben schwer, aber das Team aus Raubling, unterstützt von anderen Sprinterteams, hielt das führende Trio an der kurzen Leine, wodurch am Ende alles wieder zusammen kam. Auf den letzten zwei Kilometern versuchte sich Sam Bennett im Positionskampf zu behaupten und es gelang ihm, von hinten kommend, an D. Groenewegen auf den letzten 100 Metern vorbeizuziehen. Nach einem Foto-Finish-Entscheid holte Bennett seinen dritten Sieg in Folge bei der diesjährigen BinckBank Tour. Der irische Meister ist damit der erste Fahrer, dem es gelang, einen Hattrick bei der Rundfahrt zu erzielen. Er konnte nach der heutigen Etappe auch seine Führung in der Gesamtwertung und Punktewertung weiter ausbauen.

Reaktionen im Ziel
„Zuerst war ich nicht sicher, ob ich gewonnen hatte. Es war sehr knapp. Am Ende war es etwas chaotisch und ich versuchte mich in Position zu halten. Ich klemmte mich hinter einen Fahrer, ich glaube vom Team UAE-Emirates, dort konnte ich Schwung nehmen, um am Ende noch nach vorne zu kommen. Ich bin sehr glücklich, einen Hattrick erzielt zu haben und bin stolz, mein Heimatland als irischer Meister hier zu vertreten. Ich musste heute viel Kraft aufwenden vorne zu bleiben und mich aus allen Schwierigkeiten herauszuhalten. Deshalb ist es fantastisch, dass ich drei Siege in Folge hier einfahren konnte.“ – Sam Bennett

„Heute war ein besonderer Tag. Wir wollten eine kleine Spitzengruppe wegfahren lassen, da sie einfacher zu kontrollieren ist, und das hat auch geklappt. Dann sind eigentlich frühzeitig im Rennen auch andere Teams eingestiegen und haben das Rennen wieder offen gemacht. Die Spitzengruppe wurde zeitig eingeholt und daraufhin war es schwieriger, das Rennen im Finale zu kontrollieren. Es gab, wie an den Vortagen, extreme Richtungswechsel und schmale Straßen, was das Rennen erschwerte. Aber am Ende hat alles funktioniert, wir hatten noch zwei Fahrer, die Sam in eine super Position gebracht haben. Speziell Lukas Pöstlberger hat einen super Job gemacht und Sam konnte die Arbeit des Teams mit einem fantastischen Sprint belohnen. Drei Siege in Folge, da sind wir superhappy.“ – André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Sam Bennett triumphiert erneut bei der BinckBank Tour


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
1 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe 3:45:20
2 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates
3 Dylan Groenewegen (Ned) Team Jumbo-Visma
4 Kristoffer Halvorsen (Nor) Team Ineos
5 Alvaro Hodeg (Col) Deceuninck-QuickStep
6 Amaury Capiot (Bel) Sport Vlaanderen-Baloise
7 Phil Bauhaus (Ger) Bahrain-Merida
8 Nikolas Maes (Bel) Lotto Soudal
9 Arnaud Demare (Fra) Groupama-FDJ
10 Timothy Dupont (Bel) Wanty-Gobert
GC:
1 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe 7:27:57
2 Lukasz Wisniowski (Pol) CCC Team 0:00:12
3 Lars Bak (Den) Dimension Data 0:00:13
4 Josef Cerny (Cze) CCC Team
5 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates 0:00:14
6 Edward Theuns (Bel) Trek-Segafredo
7 Robert Stannard (Aus) Mitchelton-Scott
8 Dylan Groenewegen (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:16
9 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo-Visma
10 Thomas Sprengers (Bel) Sport Vlaanderen-Baloise 0:00:17

Die zweite Etappe der BinckBank Tour führte die Fahrer über eine flache 169,1 km lange Strecke von der belgischen Küstenstadt Blankenberge in den westflämischen Ort Ardooie. Wie am Vortag gab es heute einen Goldenen Kilometer, bei dem drei Zwischensprints um drei, zwei und eine Bonussekunde ausgefahren wurde. Außer fünf Kopfsteinpflasterpassagen gab es keine besonderen topografischen Schwierigkeiten zu bewältigen. Die 6-Mann Fluchtgruppe des Tages formierte sich schnell und konnte rund 3 Minuten Vorsprung herausfahren ehe die Sprinterteams, unter ihnen auch BORA-hansgrohe, die Verfolgung aufnahmen. Das Team um Auftaktsieger Sam Bennett zeigte sich sehr aktiv an der Spitze des Hauptfeldes, um das Tempo zu kontrollieren und mit 30 km bis zum Ziel war der Abstand der Ausreißer auf rund eine Minute gesunken. Es schien klar, dass die Sprinterteams auch heute einen Massensprint erzwingen wollten. Etwa 10 Kilometer vor dem Ziel hatte das Peloton die Fluchtgruppe in Sichtweite, und wenig später war es um die Ausreißer geschehen. Im Finale versuchte Sam das Hinterrad von D. Groenewegen zu halten und als dieser ausscherte, zog der irische Meister seinen Sprint an und konnte die zweite Etappe souverän für sich entscheiden. Sein zweiter Sieg in Folge bei der diesjährigen BinckBank Tour. Er konnte damit auch seine Führung in der Gesamtwertung ausbauen.

Reaktionen im Ziel
„Ich kann es gar nicht glauben, dass ich ein zweites Mal hier gewonnen habe. Nach 70 km waren meine Beine nicht so gut und ich bin deshalb etwas überrascht, dass ich es doch geschafft habe. Die Jungs haben mich sehr gut unterstützt und mich sicher vorne gehalten, dadurch habe ich viel Kraft gespart. Am Ende hatte ich doch noch die Beine als Erster über die Ziellinie zu sprinten. Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg und wenn möglich, möchte ich noch gerne eine weitere Etappe hier gewinnen. Wir sind in guter Form und wir werden sehen, was noch möglich ist.“ – Sam Bennett

„Es war ein hartes Stück Arbeit, damit wir zum Schluss wirklich einen Massensprint herbeiführen konnten. Die sechs Fahrer aus der Spitzengruppe hatten es uns schwer gemacht. Sie wurden erst 3 km vor dem Ziel eingeholt und von daher, großes Kompliment an die Mannschaft, denn wir konnten nicht nur einen Sieg holen, sondern auch das grüne Führungstrikot verteidigen. Sam ist in absoluter Top-Verfassung und großes Lob an die ganze Mannschaft.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Sam Bennett gewinnt verregnete Auftaktetappe der BinckBank Tour


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

1 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe 3:42:57
2 Edward Theuns (Bel) Trek-Segafredo
3 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo-Visma
4 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates
5 Phil Bauhaus (Ger) Bahrain-Merida
6 Timothy Dupont (Bel) Wanty-Gobert
7 Dylan Groenewegen (Ned) Team Jumbo-Visma
8 Kristoffer Halvorsen (Nor) Team Ineos
9 Alvaro Hodeg (Col) Deceuninck-QuickStep
10 Amaury Capiot (Bel) Sport Vlaanderen-Baloise
GC:
1 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe 3:42:47
2 Lukasz Wisniowski (Pol) CCC Team 0:00:02
3 Lars Bak (Den) Dimension Data 0:00:03
4 Edward Theuns (Bel) Trek-Segafredo 0:00:04
5 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:06
6 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates 0:00:10
7 Phil Bauhaus (Ger) Bahrain-Merida
8 Timothy Dupont (Bel) Wanty-Gobert
9 Dylan Groenewegen (Ned) Team Jumbo-Visma
10 Kristoffer Halvorsen (Nor) Team Ineos

Die flache Auftaktetappe Etappe der BinckBank Tour war auf die schnellen Männer im Peloton zugeschnitten. Die Strecke führte über 167,2 km von Beveren in der belgischen Provinz Ostflandern nach Hulst im Südwesten der Niederlande. Die Etappe war, wie alle Etappen (mit Ausnahme der Zeitfahretappe), auch mit einem Goldenen Kilometer ausgezeichnet. Etwa 20 km vor dem Ziel wurden drei Sprints innerhalb von 1000 m ausgefahren, bei denen die ersten drei Fahrer jeweils drei, zwei und eine Sekunde Zeitbonifikation erhielten. Außerdem wies die zweite Rennhälfte noch sechs Kopfsteinpflasterpassagen auf, ehe die Fahrer die Ziellinie in Hulst erreichten. Nicht lange nach dem Start setzte sich eine 4-Mann Gruppe vom Feld ab und konnte während des Tages einen maximalen Vorsprung von rund 2:30 Minuten herausfahren. Einsetzender Regen und leichter Wind in der zweiten Rennhälfte erschwerte die Rennsituation und das Feld teilte sich letztlich in mehrere Gruppen. Dem irischen Meister Sam Bennett und einigen seiner Teamkollegen gelang es jedoch in die erste Gruppe zu kommen. Marcus Burghardt verrichtete einen Großteil der Führungsarbeit, und in Folge begann der Abstand zum führenden Quartett auf rund eine Minute zu schmelzen. Das zerbröckelte Feld kam dann wieder zusammen und mit noch weniger als 30 km wechselten sich mehrere Sprinterteams bei der Führungsarbeit ab, und die Lücke zur Spitze schloss sich letztendlich mit noch wenigen Kilometern bis zum Ziel. Rund zwei Kilometer vor dem Ziel klemmte sich Sam ans Hinterrad von D. Groenewegen und wartete auf den idealen Moment, um seinen Sprint zu lancieren. Auf den letzten Metern zog er an E. Theuns und M. Theunissen vorbei und holte seinen neunten Saisonsieg, bzw. seinen ersten Sieg im Trikot des irischen Meisters. Er führt damit auch die Punktwertung sowie die Gesamtwertung mit zwei Sekunden Vorsprung an.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin sehr glücklich, meinen ersten Sieg im Trikot des irischen Meisters hier zu holen. Mit dem Regen war es heute etwas gefährlich und ich kam auch ein paar Mal in leichtes Schleudern, aber alles ging gut. Die Jungs haben mich am Ende in eine gute Ausgangslage gebracht und ich habe versucht, meine Position auf den letzten zwei Kilometern auch zu halten. Ich klemmte mich hinter einen der Sprintzüge und dann zog ich los. Ich habe eine besondere Verbindung mit Belgien und ich bin sehr froh über diesen Sieg, denn es ist immer schwer, bei diesem Rennen zu gewinnen.“ – Sam Bennett

„Die Etappe wurde von Anfang an schnell gefahren. Es gab ein bisschen Wind, schlechte Wetterbedingungen und schmale Straßen, und dadurch einen hektischen Rennverlauf. Wir sind ganz klar für Sam gefahren, und im Finale war das Ziel, Sam in eine gute Position für den Sprint zu bringen. Er war dann die letzten 2 km vielleicht ein bisschen zu früh auf sich allein gestellt, aber bis dahin hat das Team gut gearbeitet, speziell Marcus Burghardt hat die Spitzengruppe bis zum Schluss mitkontrolliert. Im Sprint hatte Sam eine super Position hinter Groenewegen und hat dann im richtigen Augenblick angetreten. Er war sicher auch der Stärkste im Sprint und hat somit die Etappe gewonnen. Damit sind wir superhappy und wir wollen versuchen, noch eine weitere Etappe zu gewinnen.“ – André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

CRITÉRIUM DU DAUPHINÉ 2019 STAGE 3: SAM BENNETT ADDS DAUPHINÉ STAGE WIN TO HIS RECORD BOOK

Riom, Tuesday, June 11th 2019 – Ireland’s Sam Bennett (Bora-Hansgrohe) won stage 3 of the 71st Critérium du Dauphiné in a bunch gallop in Riom. Wout van Aert (Team Jumbo-Visma) and Davide Ballerini rounded out the podium. Dylan Teuns (Bahrain-Merida) retained the overall lead ahead of the 26.1km individual time trial in Roanne.

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
Sam Bennett feiert 7. Saisonsieg nach beeindruckendem Sprint auf der dritten Etappe der Dauphine Rundfahrt
Nach zwei anspruchsvollen Tagen war die heutige dritte Etappe des Criterium du Dauphine den schnellen Männern im Feld vorbehalten. 177 km von Le Puy-en-Velay nach Riom mit vier Anstiegen der 4. Kategorie warteten auf die Fahrer. Gleich nachdem der Startschuss gefallen war, attackierten zwei Fahrer, um einen Vorsprung von mehr als drei Minuten herauszufahren. Im Hauptfeld übernahm BORA – hansgrohe durch den Giro d’Italia Etappensieger Cesare Benedetti die Kontrolle. 46 km vor dem Ziel lag das Duo immer noch knapp eine Minute vor dem Feld, BORA – hansgrohe war federführend an der Nachführarbeit beteiligt und Kilometer für Kilometer sank der Abstand weiter. Letztlich schloss das Hauptfeld die Lücke etwa 16 km vor dem Ende und der erwartete Massensprint konnte beginnen. In einem schnellen Finale begannen die Sprinterteams mit ihren Lead-Outs, und auch BORA – hansgrohe reihte sich rund um Sam Bennett an der Spitze des Feldes ein. Das Team aus Raubling erledigte einen perfekten Job. Vor allem Shane Archbold, der den Sprint 500 m vor dem Ziel eröffnete, lancierte Bennett perfekt. Dieser holte in souveräner Manier seinen 7. Saisonerfolg in Riom.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin mehr als glücklich mit diesem Sieg. Es ist aber nicht nur mein Sieg, sondern der des gesamten Teams. Alle sind absolut perfekt gefahren, und die Unterstützung, die ich bekommen habe, ließ den Sieg so einfach aussehen. Daher, großer Dank an das gesamte Team für ihre Mühen. Hoffen wir, dass meine Beine in zwei Tagen noch immer so gut sein werden.“ – Sam Bennett

„Wir wollten das Rennen vom Beginn an kontrollieren und nur eine kleine Gruppe weglassen. Dass es nur 2 Fahrer waren, die sich absetzen konnten, kam uns entgegen. Ab einem Vorsprung der Gruppe von 3 Minuten hat Cesare angefangen zu arbeiten. Weitere Teams arbeiteten mit uns zusammen, und so bestand nie Gefahr, dass es nicht zu einem Sprint kommen würde. Das regnerische Wetter und die kalten Temperaturen haben das Rennen zusätzlich schwer gemacht. Im Finale wollten wir nicht zu zeitig mit dem Lead-Out starten. Die Mannschaft hat das sehr gut umgesetzt und Shane hat den Sprint perfekt angefahren. Sam war der Stärkste im Sprint und hat verdient gewonnen! Glückwunsch an das gesamte Team.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

1 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe 4:15:25
2 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo-Visma
3 Davide Ballerini (Ita) Astana Pro Team
4 Clement Venturini (Fra) AG2R La Mondiale
5 Edward Theuns (Bel) Trek-Segafredo
6 Edvald Boasson Hagen (Nor) Dimension Data
7 Alvaro Hodeg (Col) Deceuninck-QuickStep
8 Jens Debusschere (Bel) Katusha-Alpecin
9 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton-Scott
10 Bjorg Lambrecht (Bel) Lotto Soudal

GC:
1 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida 11:52:28
2 Guillaume Martin (Fra) Wanty-Gobert 0:00:03
3 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:00:20
4 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team
5 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:24
6 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ
7 Michael Woods (Can) EF Education First
8 Chris Froome (GBr) Team Ineos
9 Wout Poels (Ned) Team Ineos
10 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
11 Philippe Gilbert (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:00:49
12 Rudy Molard (Fra) Groupama-FDJ 0:00:55
13 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe
14 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First
15 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale
16 Richie Porte (Aus) Trek-Segafredo

UAE Tour – Last stage Dubai

1 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe 3:17:51
2 Fernando Gaviria (Col) UAE Team Emirates
3 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal
4 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates
5 Elia Viviani (Ita) Deceuninck-QuickStep
6 Phil Bauhaus (Ger) Bahrain-Merida
7 Maximilian Walscheid (Ger) Team Sunweb
8 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton-Scott
9 Matteo Moschetti (Ita) Trek-Segafredo
10 Kristoffer Halvorsen (Nor) Team Sky

Photo by Gerhard Plomitzer
Endstand:
1 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 26:27:29
2 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team 0:00:31
3 David Gaudu (Fra) Groupama-FDJ 0:00:44
4 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:56
5 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:01:04
6 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb 0:01:08
7 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:01:11
8 James Knox (GBr) Deceuninck-QuickStep 0:01:29
9 Laurens De Plus (Bel) Team Jumbo-Visma 0:01:45
10 Michal Kwiatkowski (Pol) Team Sky 0:01:49
11 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe 0:01:52
12 Jan Hirt (Cze) Astana Pro Team 0:01:54
13 Maximilian Schachmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:01:56
14 Victor De La Parte (Spa) CCC Team 0:02:04
15 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:02:19
Teams:
1 Bora-Hansgrohe 78:52:35
2 UAE Team Emirates 0:00:35
3 Astana Pro Team 0:05:46
4 AG2R La Mondiale 0:05:49
5 CCC Team 0:08:19
6 Team Sky 0:08:20
7 Mitchelton-Scott 0:09:52
8 Team Sunweb 0:11:14
9 Trek-Segafredo 0:16:41
10 Team Jumbo-Visma 0:18:53

Sam Bennett triumphiert auf der Schlussetappe der UAE Tour
Am letzten Tag der UAE Tour warteten 145 km zwischen dem Dubai Safari Park und dem Dubai Walk auf das Peloton. Die flache Strecke war auf die schnellen Männer zugeschnitten und endete wie erwartet in einem spannenden Massensprint. Gleich nach dem Start setzten sich drei Fahrer ab und konnten gegenüber dem Feld einem Vorsprung von mehr als 4:30 Minuten herausfahren. Das Rennen verlief über weite Strecken ruhig und das Peloton war in keiner großen Eile das Ausreißertrio zu früh zurückzuholen. Erst im letzten Renndrittel begann der Abstand langsam zu schmelzen. Auf den letzten 10 km übernahm BORA – hansgrohe die Tempoarbeit im Feld, und kurz danach war es um die Führungsgruppe geschehen. Die Sprinterteams kämpften nun um die vorderen Positionen. Nach der letzten Kurve setzte C. Ewan seinen Sprint zuerst an, wurde aber von A. Kristoff und F. Gaviria überholt. Nach guter Vorarbeit seiner Teamkollegen gelang es Sam Bennett sich auf den letzten Metern noch an seinen Kontrahenten vorbeizuschieben, und die Ziellinie als Erster zu überqueren. Damit holte Sam seinen zweiten Saisonsieg. Was die Gesamtwertung betrifft, beendete Emu Buchmann die UAE Tour als Vierter, während BORA – hansgrohe auch noch die Teamwertung gewinnen konnte.
Reaktionen im Ziel
„Unser Lead-out klappte heute sehr gut. Den ganzen Tag haben die Jungs mir geholfen Energie zu sparen und mich voll unterstützt. Auf der letzten Sprintetappe hatte ich im Finale keine guten Beine, aber heute fühlte ich mich gut. Das Sprinterfeld war mit starken Fahrern besetzt, und hier einen Sieg zu holen ist eine tolle Leistung. Mein heutiger Triumph gibt mir viel Selbstvertrauen und ich freue mich auf meine nächsten Rennen.“ – Sam Bennett
„Der starke Wind erschwerte die heutige Etappe und die Jungs mussten sich die ganze Zeit konzentrieren. Unser Ziel war es, Sam [Bennett] auf den letzten 500 m in eine gute Ausgangsposition zu bringen. Dann lag es an ihm zu entscheiden, wann er seinen Sprint eröffnen wollte. Am Ende ging unser Plan perfekt auf und er gewann die letzte Etappe der UAE Tour. Wir sind über das heutige Ergebnis natürlich sehr glücklich. Was die Gesamtwertung betrifft, hat Emu [Buchmann] am Ende den 4. Platz errungen, was ebenfalls ein sehr gutes Resultat ist. Diese Woche hat gezeigt, dass er mit den besten Kletterern mithalten kann und wir werden sehen, welche Leistungen er in den nächsten Rennen erzielen kann.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Sam Bennett (BORA-hansgrohe) gewinnt Schlußetappe der Vuelta a San Juan


Foto Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
1 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe 2:54:26
2 Alvaro Jose Hodeg Chagui (Col) Deceuninck-QuickStep
3 Erik Baska (Svk) Bora-Hansgrohe
4 Manuel Belletti (Ita) Androni Giacattoli-Sidermec
5 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe
6 Rudy Barbier (Fra) Israel Cycling Academy
7 Imerio Cima (Ita) Nippo-Vini Fantini-Faizane
8 Matteo Malucelli (Ita) Caja Rural-Seguros RGA
9 Ricardo Escuela (Arg) A.C.A Virgen de Fatima
10 Fernando Gaviria Rendon (Col) UAE Team Emirates
11 German Tivani (Arg) A.C.A Virgen de Fatima
12 Mark Cavendish (GBr) Dimension Data
Gesamtwertung:
1 Winner Andrew Anacona (Col) Movistar Team 22:09:21
2 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:00:35
3 Oscar Miguel Sevilla Rivera (Spa) Medellin 0:00:57
4 Valerio Conti (Ita) UAE Team Emirates 0:01:03
5 Felix Grossschartner (Aut) Bora-Hansgrohe 0:01:13
6 Richard Carapaz (Ecu) Movistar Team 0:01:20
7 Cesar Nicolas Paredes Avellaneda (Col) Medellin 0:01:24
8 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:01:29
9 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:01:36
10 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal 0:01:38
11 Gino Mäder (Sui) Dimension Data
Young Rider:
1 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck-QuickStep 22:10:57
2 Gino Mäder (Sui) Dimension Data 0:00:02
3 Sebastian Alexander Castaño Muñoz (Col) Beltramitsa Hoppla‘ Petroli Firenze 0:00:54
4 Alejandro Osorio Carvajal (Col) Nippo-Vini Fantini-Faizane 0:03:52
5 Filippo Conca (Ita) Biesse Carrera 0:05:47

Die siebte und letzte Etappe der Vuelta a San Juan wurde auf einem Rundkurs um die Innenstadt ausgetragen. Das Peloton musste neun Runden von je 16km auf einem flachen Parcours zurücklegen. Nach der gestrigen Etappe, auf der die Ausreißer den Sieg unter sich ausmachen konnten, versuchten heute die Sprinter erneut ihr Glück. Gleich zu Beginn der Etappe versuchten mehrere Fahrer sich vom Feld zu lösen. Zahlreiche Angriffe und wechselnde Spitzengruppen prägten den Beginn des Renngeschehens, aber das Feld versuchte immer wieder alle Ausreißversuche schnell zu unterbinden. Letztendlich konnte sich eine kleine Fluchtgruppe bilden, aber das Peloton, geführt von BORA – hansgrohe, hielt sie an der kurzen Leine und so kam ihr Ausreißversuch mit ungefähr 10km bis zum Ziel zu Ende. Auf den letzten Kilometern attackierten mehrere Fahrer aus dem Feld heraus, aber BORA – hansgrohe und die anderen Sprinterteams waren sehr aufmerksam und ließen sie nicht weit entkommen. Wie erwartet endete die Etappe in einem Massensprint, in dem Sam Bennett von hinten kommend an seinen Kontrahenten vorbeizog und als Erster die Ziellinie querte. Nach einer perfekten Vorbereitung gewann der Ire am Ende vor A. Hodeg in beeindruckender Art und Weise, und konnte damit seinen 29. Karrieresieg für BORA – hansgrohe feiern. Teamkollege Erik Baška belegte auch einen starken dritten Platz, während Peter Sagan den fünften Rang einfuhr. Felix Großschartner beendete die argentinische Rundfahrt auf dem fünften Platz in der Gesamtwertung.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin äußerst glücklich über meinen heutigen Sieg. Das Team wollte bei der Rundfahrt einen Etappensieg erzielen und ich glaube, dass das heutige Ergebnis gut für die Stimmung im Team ist. Meine Teamkollegen haben einen ausgezeichneten Job gemacht und ich möchte mich nochmals bei ihnen herzlich bedanken. Das Finale war recht anspruchsvoll und schnell aber die Jungs haben mir den Sprint perfekt vorbereitet. Deceunick-Quickstep machte es etwas schwierig, aber ich wusste, dass ich mir erst eine optimale Position im Feld suchen musste um nicht zu früh im Wind zu sein. Ich glaube, ich zog meinen Sprint vielleicht ein bisschen zu spät an, aber am Ende hatte ich noch genug Kraft in den Beinen um den Sieg einzufahren. Die letzten 300 Meter waren ohne Frage äußerst schwierig. Aber auf der Zielgerade gab es eine tolle Stimmung, so ähnlich wie bei der Tour de France oder Giro d’Italia. Die Zuschauer waren einfach fantastisch.“ – Sam Bennett

„Wir sind über unseren ersten Sieg in San Juan natürlich sehr glücklich. Die Vuelta a San Juan war mein erstes Rennen in diesem Jahr und es war ein tolles Erlebnis, ein Teil des Lead-Outs mit Sam Bennett und Peter Sagan zu sein. Ich war äußerst motiviert, meine Teamkollegen im Finale zu unterstützen und am Ende habe ich auch noch den dritten Platz belegt.“ – Erik Baška
„Wir sind natürlich sehr glücklich über unseren heutigen Sieg, besonders nach der gestrigen Etappe, wo wir den Sieg nur knapp verpassten. Dieses Resultat ist ohne Frage eine Belohnung für die ausgezeichnete Teamarbeit, die die Jungs heute geleistet haben. Alle haben einen fantastischen Job gemacht. Wir haben das Rennen gut kontrolliert und die Ausreißergruppe an der kurzen Leine gehalten. Pawel Poljanski und Christoph Pfingsten machten das Tempo an der Spitze, während Peter Sagan und Erik Baška unserem irischen Sprinter den Sprint perfekt vorbereiteten. Ich glaube, wir können mit unseren Resultaten bei der diesjährigen Vuelta a San Juan sehr zufrieden sein. Felix Großschartner hat das Rennen auch auf dem fünften Platz in der Gesamtwertung beendet. Seine Leistung beim Einzelzeitfahren war beeindruckend und trotz seiner Verletzungen hat er ein gutes Ergebnis auf der Königsetappe erzielt. Wir hatten mit Peter und Sam zwei Sprinter, und beide haben eine hervorragende Leistung erbracht. Diese Woche war die Stimmung im ganzen Team großartig und alle haben toll zusammengearbeitet um unsere Ziele zu erreichen.“ – Jan Valach, Sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe Text

Zweiter Etappensieg in Folge! Sam Bennett gewinnt nach einem langen Sprint die dritte Etappe der Tour of Turkey.

Die dritte Etappe der Türkei Rundfahrt sollte erneut eine für die schnellen Beine im Peloton sein. Die 137km Flachetappe von Fethiye nach Marmaris bot dem BORA – hansgrohe Sprinter Sam Bennett die Möglichkeit, seine Führung in der Gesamtwertung zu verteidigen. Wie auch gestern dominierte der BORA – hansgrohe Zug das Rennen und beschützte ihren Sprinter den gesamten Tag über. Das Finale kannte Sam gut aus dem vergangenen Jahr, sicherte er sich hier seinen dritten Etappensieg der Tour of Turkey 2017. Daher war es wie ein Déjà-vu, als seine Teamkollegen ihn in Position brachten und er einen langen Sprint begann. Kopf an Kopf mit M. Richeze sprintete der Ire dem Ziel entgegen und holte sich seinen zweiten Etappensieg bei der diesjährigen Tour of Turkey, verteidigt damit seine Führung in der Gesamt- wie auch in der Sprintwertung.

3. Etappe:
1. Sam Bennett (Bora-hansgrohe)
2. Maximiliano Richeze (Quick-Step Floors) s.t.
3. John Degenkolb (Trek-Segafredo)
4. Patrick Bevan (BMC)
5. Ahmet Örken (Nationalteam Türkei)
6. Ivan Garcia (Bahrain-Merida)
7. Alexey Lutsenko (Astana)
8. Nathan Haas (Katusha-Alpecin)
9. Prezemyslaw Kasperkiewicz (Delko Marseille)
10. Mikel Aristi (Euskadi Basque)

Gesamtstand:
1. Sam Bennett (Bora-Hansgrohe)
2. Maximiliano Richeze (Quick-Step Floors) +0:10
3. John Degenkolb (Trek-Segafredo)+0:22
4. Jempy Drucker (BMC) s.t.
5. Thomas Sprengers (Sport Vlaanderen) +0:23

Reaktionen im Ziel
„Ich dachte, der Anstieg würde schwerer sein, aber er war eigentlich relativ angenehm. Nur auf den letzten 500m wurde es hart, konnte ihn aber gut meistern. Die Abfahrt war danach schnell, viele Fahrer fielen zurück und ich dachte, sie würden nicht mehr zurückkommen, schafften es jedoch. Es war danach ein Kampf, um die Hinterräder aber mein Team hat erneut wieder einen tollen Job gemacht und mich den gesamten Tag über beschützt. Ich war auf den letzten 500m am Quick-Step Floors Zug dran. 200m vor dem Ziel wurde leicht gezögert und ich dachte, ich gehe einfach, nicht das mich noch jemand überholen kann, und begann einen langen Sprint. Einen Moment lang dachte ich, dass er zu lang war aber es gelang mir und ich bin überglücklich.“ – Sam Bennett

„Was soll ich sagen, wir wussten alle, dass Sam aber auch die anderen Fahrer mehr als motiviert sind, unser Führungstrikot zu verteidigen. Und das haben die Jungs mehr als perfekt ausgeführt. Juraj, Matteo, Maciej und Alex beschützten Sam den gesamten Tag und in den Anstiegen waren Lukas und Jay an seiner Seite. Das Team hat erneut stark zusammengearbeitet und Sam hat diese Teamleistung mit einem weiteren Sieg abgerundet.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Sam Bennett sichert sich in beeindruckender Manier den Etappensieg in Antalya.

Die zweite Etappe der Türkei Rundfahrt führte von Alanya nach Antalya über 155 flache Kilometer, wo sich am Ende Sam Bennett beeindruckend den Tagessieg sicherte. Wie auch gestern, setzte sich eine kleine Gruppe mit wenigen Minuten Vorsprung vom Feld ab, während BORA – hansgrohe die Kontrolle im Hauptfeld übernahm. Die Mannschaft aus Raubling zeigte erneut eine unglaubliche Teamleistung und konnte kurz vor dem Ziel die Gruppe stellen und begann ihr Lead-out für Sam Bennett. Der irische Sprinter war optimal positioniert und vollendete eine tolle Teamarbeit mit einem großartigen Etappensieg vor A.J. Hodeg. Mit diesem Sieg übernahm der BORA – hansgrohe Sprinter die Führung in der Sprintwertung wie auch in der Gesamtwertung der Türkei Rundfahrt.
2. Etappe
1. Sam Bennett (Bora-hansgrohe)
2. Alvaro Hodeg (Quick-Step Floors) s.t.
3. Simone Consonni (UAE Team Emirates)
4. Jempy Drucker (BMC)
5. Ivan Garcia (Bahrain-Merida)
6. Edward Theuns (Sunweb)
7. John Degenkolb (Trek-Segafredo)
8. Enrique Sanz Unzue (Euskadi Basque)
9. Luca Pacioni (Wilier Triestina-Selle Italia)
10. Alexander Porsev (Gazprom-Rusvelo)

Gesamtstand:
1. Sam Bennett (Bora-Hansgrohe)
2. Maximiliano Richeze (Quick-Step Floors) +0:06
3. Jempy Drucker (BMC) + 0:12
4. Simone Consonni (UAE Team Emirates) s.t.
5. Kenneth Van Rooy (Sport Vlaanderen-Baloise) +0:13

Reaktionen im Ziel
„Ich bin überglücklich. Es ist wie eine Erleichterung, würde aber nicht sagen, dass ich nun entspannen kann, aber es ist etwas Druck weg. Es gibt noch einige Möglichkeiten, jedenfalls hat das Team heute perfekt gearbeitet, dafür möchte ich ihnen danken. Im Finale war ich mir nicht wirklich sicher, ob wir die Gruppe noch einholen können, waren es doch nur mehr 10km, und diese waren gefährlich. Ich wollte eigentlich meine Hände hochheben aber Quick-Step Floors kam auf den letzten 500-600m sehr nahe. Es ist immer schön am Ende der Saison noch Siege einzufahren, es hält die Moral hoch.“ – Sam Bennett

„Nach dem gestrigen zweiten Platz, wollten wir heute natürlich auf Sieg fahren. Die Jungs haben den Plan perfekt umgesetzt und Sam vollendete eine tolle Teamarbeit mit einem schönen und starken Sieg. Wir haben nun das Führungs- wie auch Sprinttrikot und wollen diese natürlich verteidigen in den kommenden Etappen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Achter Podiumsplatz für BORA – hansgrohe, als Sam Bennett auf Rang zwei bei der 13. Etappe des Giro d’Italia sprintet.


Auch bei der 13. Etappe des Giro wurde die Fluchtgruppe des Tages kurz vor dem Ziel eingeholt. Als das Hauptfeld 6km vor dem Ziel die Spitzengruppe eingeholt hatte, begannen die Sprinterteams ihre Züge zu formieren. BORA – hansgrohe zeigte sich den gesamten Tag an der Spitze des Pelotons und kontrollierte das Geschehen. Im erwarteten Massensprint sprintete Giro d’Italia Etappensieger Sam Bennett auf Platz 2, Sieg ging an E. Viviani.
Die Etappe
Der 13. Tag beim Corsa Rosa war eine 180km komplett flach verlaufende Etappe. Um 13:00 verließ das Peloton den Startort Ferrara und machte sich auf den Weg in Richtung Norden in die Stadt Nervesa della Battaglia. Aufgrund des flachen Streckenprofils mit zwei Sprintwertungen, eine bei 70km, die andere nach 127 gefahrenen Kilometern, wurde ein weiterer Massensprint erwartet.
Die Team Taktik
Das Team startete in diese 13. Etappe mit zwei Etappensiegen und fünf weiteren Podestplätzen, somit konnte BORA – hansgrohe mit Selbstvertrauen an den Start gehen. Auch heute wollte man versuchen mit Sam Bennett ein weiteres Top-Ergebnis zu erzielen, die oberste Priorität war ihn für das schnelle Finale in eine gute Position zu bringen.
Das Rennen
Wie auch in den letzten Tagen machte sich relativ früh ein Quintett auf den Weg, ihr Vorsprung blieb aber stets um die drei Minuten, das Feld hielt die Gruppe an der kurzen Leine. BORA – hansgrohe war immer auf Höhe des Geschehens im Hauptfeld und kontrollierte das Tempo. 13km vor dem Ziel erwartete das Feld ein kleiner Anstieg, in dem vor allem Cesare Benedetti und Andreas Schillinger das Tempo vorgaben, und wenige Kilometer später die Spitzengruppe stellen konnten. Als die Sprinterteams langsam ihre Sprinterzüge formiert haben, wurde das Rennen lebendig und die Positionskämpfe begannen. BORA – hansgrohe Sprinter Bennett platzierte sich am Hinterrad von Viviani und ein Duell der beiden Sprinter sah heute Viviani als Gewinner, Bennett auf Platz 2.
Reaktionen im Ziel
„Die Mannschaft hat heute wieder perfekt zusammengearbeitet und mich den gesamten Tag gut beschützt. Im Finale war ich etwas zu weit hinten und konnte nicht mehr ganz nach vorne fahren, um Viviani zu überholen aber ich bin glücklich mit meinem zweiten Platz. Morgen erwartet uns eine richtig schwere Etappe, wo ich unsere Klassement Fahrer so gut es geht, unterstützen möchte.“ – Sam Bennett
„Auch heute wieder: Riesen Kompliment an die gesamte Mannschaft! Nach den beiden Siegen von Sam waren wir heute natürlich in der Verantwortung was für uns einen ziemlichen Spagat bedeutet hat, da wir nicht mit einem reinen Sprinterteam hier sind, sondern nach wie vor auch mit zwei Fahren in der Gesamtwertung auf Kurs sind. Aber wir hatten einen guten Plan den die Jungs mit vollem Kommittent umgesetzt haben, dass Sam ohne Sprintzug auf der fast 5km langen Zielgeraden Zweiter wurde unterstreicht neuerlich seine hervorragende Form. Morgen sind dann die GC Fahrer an der Reihe und mit dem Flow den wir im Moment haben sind wir auch in diesem Bereich recht zuversichtlich. Morgen Abend wissen wir mehr.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter

© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Sam Bennett holt seinen zweiten beeindruckenden Etappensieg beim Giro d’Italia.


Als die Fluchtgruppe des Tages 20km vor dem Ziel eingeholt wurde, versuchten viele Fahrer sich mit Attacken vom Feld abzusetzen. BORA – hansgrohe Sprinter Sam Bennett war an der Spitze des Rennens und zeigte erneut eine beeindruckende Fahrt, als er zu seinem zweiten Etappensieg beim Giro d’Italia raste, nachdem die gesamte Mannschaft einen unglaublichen Einsatz zeigte und den gesamten Tag an der Spitze des Hauptfeldes arbeitete.
Die Etappe
Am heutigen Donnerstag gab es wieder Chancen für die Sprinter im Feld, bei der 12. Etappe mit Start in Osimo. Die 215km verliefen weitgehend flach, entlang der Küste, vorbei an Rimini bewegte sich das Rennen in den Norden nach Imola in das „Autodromo Enzo e Dino Ferrari“. Das Finale war mit einem kurzen Anstieg, der vierten Kategorie auf der Zielrunde kniffelig. Dennoch sollte die Etappe den schnellen Männern im Peloton vorbehalten sein.
Die Team Taktik
Die Team-Taktik war heute ganz klar definiert, volle Unterstützung für den irischen Sprinter Sam Bennett. Die gesamte Mannschaft stellte sich heute in die Dienste von Bennett und wollte ihn, wie in den vergangenen Tagen, in eine perfekte Ausgangslage für den Sprint bringen. Andreas Schillinger und Christoph Pfingsten waren wieder seine letzten Anfahrer.
Das Rennen
Relativ schnell bildete sich eine Fluchtgruppe von fünf Fahrern, die nach nur wenigen Kilometern eine Lücke von drei Minuten gegenüber dem Hauptfeld hatten. Sam Bennetts Teamkollegen erledigten, wie auch schon in den vergangenen Etappen, einen ausgezeichneten Job und beschützten ihren Sprinter im Peloton. Die fünfköpfige Spitzengruppe war über lange Zeit an der Spitze des Rennens. Cesare Benedetti übernahm zusammen mit seinen BORA – hansgrohe Teamkollegen die Führung im Hauptfeld. Als es zu regnen begann und die Straßen rutschig waren, blieb BORA – hansgrohe dennoch selbstbewusst an der Spitze des Feldes. 20km vor dem Ziel wurde die Fluchtgruppe gestellt und unzählige Attacken einzelner Fahrer begannen, keiner konnte sich aber durchsetzen. Das Rennen raste dem Ziel entgegen, als Sam Bennett seinen Sprint früh eröffnete. Selbstbewusst mit einem Etappensieg in der Tasche, flog der Ire, mit klarem Abstand zu seinen Kontrahenten, seinem zweiten Etappensieg entgegen und m. Der siebte Podestplatz für BORA – hansgrohe nun nach zwölf Etappen.
Reaktionen im Ziel
„Wie es passierte, dass ich so früh schon den Sprint eröffnet habe, es dennoch geklappt hat, ist ein schöner Sieg und gibt mir Selbstbewusstsein. Wir hatten noch zwei Fahrer an der Spitze und ich wusste nicht wie viel Energie sie haben aber ich wollte nicht eine weitere Chance verpassen. Daher entschied ich früh zu gehen. Ich wusste nicht ob ich es halten kann oder nicht. Ich denke, ich habe einige überrascht. Die Jungs haben heute einen unglaublichen Job erledigt, vor allem in den letzten Kilometern. Der Sieg wäre ohne sie nicht möglich gewesen. Heute war es ein Sieg der gesamten Mannschaft!“ – Sam Bennett

@plomiphotos
„Was soll man zu so einem Sieg noch hinzufügen. Die Mannschaft hat heute so unglaublich stark zusammengehalten und gearbeitet. Im Finale ging Sam früh raus aber beflügelt durch seinen Sieg machte er ordentlich Tempo und siegte mit klarem Vorsprung. Wir sind einfach stolz auf die gesamte Mannschaft.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter

© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto / @plomiphotos

BORA – hansgrohe bestimmt das Rennen bei Eschborn-Frankfurt, wird am Ende aber nicht belohnt

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BORA – hansgrohe bestimmt das Rennen bei Eschborn-Frankfurt, wird am Ende aber nicht belohnt.

Mit einer herausragenden Teamleistung und aggressiven Fahrweise präsentiert sich BORA – hansgrohe vor heimischer Kulisse in Frankfurt. Über weite Strecken bestimmt das deutsche Team das Rennen, und erst vier Kilometer vor dem Ziel wird eine Gruppe um Emanuel Buchmann eingeholt. Im Sprint eines sehr kleinen Feldes muss Sam Bennett nach einem Fahrfehler von F. Gaviria den Sprint zu früh eröffnen, und belegt am Ende Rang 7 beim vierten Sieg von A. Kristoff.

Die Strecke
2018 wartete der Klassiker in Frankfurt mit einer Streckenänderung auf, wobei am Ende eine neue Schleife auch einmal am früheren Namensgeber, dem Henninger Turm, passiert wurde. Die wesentlicheren Änderungen betrafen aber die Schwierigkeiten im Taunus. Die Billtalhöhe stand nach einigen Jahren Abwesenheit wieder mit im Profil, mit in Summe 10 Bergwertungen waren zwischen Eschborn und dem Ziel vor der Oper in Frankfurt rund 2500 hm zu bewältigen. Damit waren die 212,5 Kilometer auch wieder eine Chance für die Bergfahrer im Feld, ein Massensprint, wie in den letzten Jahren war keineswegs gesetzt.

Teamtaktik
Da im Peloton heute wenige Bergfahrer zu finden waren, wollte BORA – hansgrohe mit Emanuel Buchmann, Pawel Poljanski und Gregor Mühlberger punkten. Ziel war es, das Rennen früh schwer zu machen, um die Sprinter in Schwierigkeiten zu bringen. Wobei die richtige Zusammenstellung einer Gruppe wohl entscheidend sein würde. Mit Sam Bennett und Pascal Ackermann hatte man aber auch zwei heiße Eisen für einen Sprint im Feuer. Diese sollte bei den anderen schnellen Männern bleiben, um von der Arbeit der Bergfahrer gegebenenfalls zu profitieren. Als eines der wenigen Teams im Feld, konnte man daher mehrere Optionen offen halten.

Das Rennen
Nach einem hektischen Start mit vielen Attacken konnten sich nach rund 20 Kilometer sieben Fahrer vom Feld absetzen. Von BORA – hansgrohe war Alex Saramotins vorne mit dabei, und das Team war damit von Beginn an auf der Höhe des Geschehens. Am Fuße des ersten Anstiegs hatte die Gruppe etwa fünf Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld, das von Sunweb angeführt wurde. Bei der zweiten Passage des Mammolshainer Berges erhöhte Emanuel Buchmann das Tempo im Feld, um die Sprinter im Feld unter Druck zu setzten. In einem Konter, löste sich Gregor Mühlberger mit einer Dreiergruppe, um wenig später zur Spitze aufzuschließen. Aber auch das Tempo im Field blieb weiter hoch, und nach einigen Attacken konnte eine weitere Gruppe zu den Spitzenreitern aufschließen, während Alex Saramotins mit ein paar anderen abreißen lassen musste. Diesmal war Emanuel Buchmann mit dabei und BORA – hansgrohe hatte 45 km vor dem Ziel nun zwei Fahrer in der 8-Mann Spitzengruppe. Auf der Schlussrunde in Frankfurt teilte sich die Spitze noch einmal, erneut war BORA – hansgrohe aufmerksam und Emanuel wieder vorne dabei. Die Gruppe kämpfte hart, um sich gegen das kleine Feld zu wehren, doch 4 Kilometer vor dem Ziel erfolgte endgültig der Zusammenschluss. Mit Sam Bennett hatte BORA – hansgrohe aber immer noch einen Sprinter in der Gruppe, der nun ein Anwärter auf den Sieg war. Auf den letzten 1000 Metern setzte sich der Ire an das Hinterrad von F. Gaviria, doch als sich dieser in der letzten Kurve versteuerte, musste Bennett seinen Sprint viel zu früh eröffnen. Am Ende reichte es daher nur für den 7. Rang, beim vierten Sieg in Frankfurt von A. Kristoff.

Ergebnis
01 A. Kristoff 5:13:25
02 M . Matthews + 0:00
03 O. Neasen + 0:00
07 S. Bennett + 0:02
18 E. Buchmann + 0:05

Reaktionen im Ziel
„Ich hätte heute so gerne diese wahnsinns Teamleistung in Frankfurt gekrönt. Aber es war schwierig am Ende das richtige Rad zu finden, da niemand mehr einen echten Sprintzug vorne hatte. Als ich an Gaviria dran war, dachte ich, dass es gut aussieht. Aber er hat sich in der letzten Kurve versteuert und dann war ich bei 350 m schon im Wind. Hätte ich in der Kurve nicht bremsen müssen, hätte ich immer noch eine Chance gehabt. Aber mir fehlte auch der Schwung aus der Kurve, da hat man keine Chance und das war sehr enttäuschend. Aber meine Form vorm Giro ist wirklich hervorragend, ich kann nun zuversichtlich nach Jerusalem fliegen.“ – Sam Bennett

„Zu allererst muss ich den Jungs ein dickes Kompliment aussprechen, wir hatten einen Plan, den haben alle perfekt umgesetzt. Am Anfang war Alex in der frühen Gruppe, dann haben wir das Rennen schwer gemacht, und sowohl Gregor als auch Emu waren sehr aktiv. Wie erhofft, hat sich eine starke Gruppe vorne zusammengefunden und wir hatten zwei Fahrer dabei. Emu hat bis zum Ende tapfer gekämpft, und nur mit letzter Kraft konnte das kleine Feld noch aufschließen. Mit Sam hatten wir aber auch noch einen unserer Sprinter dabei. Die letzten 2 km waren sehr hektisch, Sam war am Rad von Gaviria, aber der hat sich in der letzten Kurve versteuert, dann war Sam viel zu früh im Wind. Das es am Ende nicht gereicht hat, ist sehr schade, aber ich bin stolz, wie wir uns heute vor heimischer Kulisse präsentiert haben. Das war große Klasse.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter

Hier finden Sie alle Bilder zum Rennen, Photo Credit:
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto