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Sam Bennett sprintet auf Platz 3 bei der zweiten Etappe des Giro d´Italias in Tel Aviv.

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Der zweite Tag des Giro d´Italia endete in einem Massensprint, nachdem die Fluchtgruppe des Tages gestellt wurde, und sich die Sprinterteams formierten. BORA – hansgrohe arbeitete den gesamten Tag an der Spitze des Rennens und brachte ihren Sprinter Sam Bennett in eine gute Position für das Finale. In einem hektischen Massensprint holte sich der BORA – hansgrohe Fahrer den dritten Platz, der Sieg ging an E. Viviani (Quick-Step Floors) vor J. Mareczko (Willier Triestina).

Die Etappe
Die zweite Etappe, mit Start in Haifa, führte das Hauptfeld 167km entlang der Küste nach Tel Aviv. Bevor sie den Zieleinlauf in der Stadt erreichten, gab es noch zwei Sprintwertungen und eine Bergwertung der 4. Kategorie zu passieren. Der zweite Tag in Israel sollte den Sprintern vorbehalten sein, verlief die gesamte Strecke meiste Zeit auf breiten flachen Straßen.

Teamtaktik
BORA – hansgrohe ging, nach dem gestrigen guten Start in diesen Giro d´Italia, motiviert in diese erste Sprintetappe, und mit Sam Bennett hatte man einen Sprinter, der in guter Form war. Das Team aus Raubling versuchte den Tag über Kraft zu sparen, um im Finale mit Andreas Schillinger, Christoph Pfingsten und Rudi Selig einen starken Sprintzug für Sam Bennett aufbauen zu können.

Das Rennen
Nach nur wenigen Kilometern setzte sich ein Trio ab und hatte einen maximalen Vorsprung von drei Minuten auf das Hauptfeld, in dem sich BORA – hansgrohe befand. Quick-Step Floors aber auch Team BMC übernahmen immer wieder die Kontrolle im Hauptfeld, und bei noch 40 zu fahrenden Kilometern konnte sich nur mehr ein Solist mit einigen Sekunden Vorsprung vorne halten. Doch 16km vor dem Ziel war das Rennen wieder zusammen und BORA – hansgrohe übernahm zusammen mit Quick-Step Floors und UAE die Kontrolle im Feld. Der BORA – hansgrohe Zug begann sich rund um Sam Bennett zu formieren. Bei der 10km Marke machten Cesare Benedetti und Andreas Schillinger die Tempoarbeit an der Spitze des Hauptfeldes, danach brachten Christoph Pfingsten und Rudi Selig ihren Sprinter in eine gute Ausgangslage für den Massensprint. In einem hektischen Finale holte sich E. Viviani den Tagessieg vor J. Mareczko (Willier Triestina). BORA – hansgrohe Fahrer Sam Bennett landete auf den dritten Platz.

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Ergebnis
01 E. Viviani 3:51:20
02 J. Mareczko +0:00
03 S. Bennett +0:00

Reaktionen im Ziel
„Wie immer sind die ersten Sprintetappen bei einer Grand Tour sehr hektisch, da jeder motiviert und frisch ist. Unsere Mannschaft hat wirklich gut gearbeitet und wir waren in einer guten Ausgangslage, als wir nach Tel Aviv kamen. Auf dem letzten Kilometer war ich etwas zu früh und entschied mich einen Moment zu warten, bevor ich meinen Sprint anzog. Diese Situation nutzte Viviani aus und ich musste mich als Dritter einreihen, aber ich hatte ein gutes Gefühl, während der Etappe und im Sprint. Daher sehe ich optimistisch in die morgige dritte Etappe.“ – Sam Bennett

„Wir waren motiviert nach der gestrigen Etappe und wollten unseren Strike aus dem Vorjahr wiederholen, was mit einem dritten Platz für Sam endete. Das Team hat den gesamten Tag über die Kontrolle im Feld übernommen und wollte die Lücke schließen, um das Rennen in einem Massensprint enden zu lassen. Im Finale brachten die BORA – hansgrohe Jungs Sam in eine gute Position, aber Viviani hatte bei diesem langen Sprint die Nase vorne und holte sich, umgeben von unzähligen Zusehern den Tagessieg. Selten habe ich so viele Fans gesehen, wie heute in Tel Aviv.“– Jens Zemke, sportlicher Leiter

Hier finden Sie alle Bilder zum Rennen, Photo Credit:
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto