Starke Vorstellung von Team Vorarlberg auf der Königsetappe der Österreich Rundfahrt


Nicolas Baldo in der Spitzengruppe!

Was für ein Kampf hat heute Nicolas Baldo geführt an der Königsetappe der diesjährigen Österreich Rundfahrt. Die Königsetappe mit 3.521 Höhenmeter und 182 Kilometer Länge hatte es nach den letzten Strapazen wahrlich in sich. Team Vorarlberg Fahrer Baldo hat heute in einer neun Mann starken Spitzengruppe der Etappe den Stempel aufgedrückt und großen Sport gezeigt. Am Ende hat es zwar „nur“ für den 27. Rang gereicht, aber man hat auch heute wieder das beste gegen die großen Teams versucht.

Rennverlauf:
Unmittelbar nach dem Start in St. Johann / Alpendorf machte sich eine elfköpfige Spitzengruppe auf und davon. Dabei meist Fahrer aus den großen Mannschaften. Aber auch Team Vorarlberg Legionär Nicolas Baldo hat als Initiator der Gruppe Unterschlupf gefunden. Mehrmals hat der Franzose es bisher versucht. Die Gruppe harmonierte gut und hat bis zu über sieben Minuten herausfahren können. Zwei Fahrer verloren in der Auffahrt zum 1738 Meter gelegenen Radstädter Tauern Paß den Anschluss. In der Folge war es eine Hetzjagd. Hinten drückten Sky und Movistar auf das Tempo – vorne die neun Fahrer. Baldo übernahm sehr viel an Führungsarbeit, da er mit Gewalt heute vorne ankommen wollte. Jedoch stellte sich die Turracher Höhe mit 1763 Metern in den Weg – dem noch nicht genug – der 16 Kilometer lange Schlussanstieg auf den Dobratsch (1742m) war dann der Gradmesser.

Drei Minuten Vorsprung nahm die Spitzengruppe in den Anstieg mit. Das sollte nur für einen reichen. Evgeny Petrov vom Team Saxo-Tinkoff. Er gewinnt solo vor dem heranbrausenden Dayer Quintana (Movistar) und dem Mann im Gelben Trikot Kennaugh (Sky), welcher die Gesamtführung somit ausbauen konnte. Als vierter heute im Ziel Riccardo Zoidl (Trek). Der total ausgepowerte Baldo wurde von den besten Fahrern vor dem Ziel überrollt und platzierte sich als 27.

Es hat heute zwar wieder nicht gereicht, aber das war eine tolle Vorstellung von Nicolas heute. Er hat heute alles versucht und beste Werbung für das Team gemacht. „Besser vorne sterben und alles probieren, als das unversucht zu lassen! Beim nächsten Mal klappt es ja vielleicht!“, so ein nicht unzufriedener sportlicher Leiter Harald Wisiak!

Morgen folgt dann das traditionelle Einzelzeitfahren am Neusiedler See über 24 Kilometer, bevor die Schlussetappe am Sonntag die diesjährige Ö-Tour abschließen wird.

Informationen und Ergebnisse unter www.oesterreich-rundfahrt.at

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