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Presseservice Sabine Spitz: Dritter Mountainbike Weltcup, “Schlamm drüber”

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Schlamm drüber
Sabine Spitz muss sich in Frankreich mit Rang 30 zufrieden geben, Defekt in der letzten Runde,
Beim dritten Mountainbike Weltcup der Saison in La Bresse/ Frankreich wurden die Chancen auf ein weiteres Top-Ergebnis von Olympiasiegerin Sabine Spitz durch die heftigen Regenfälle von Samstag auf Sonntag förmlich weggespült. Die ohnehin technisch wie konditionell sehr schwere Strecke in den Vogesen, verwandelte sich durch die nächtlichen Niederschläge, in eine einzige Rutschbahn, was den Athleten das Leben schwer machte. Zahlreiche – zum Teil heftige Stütze – waren die Folge. Dies wollte Sabine Spitz nach sicherer Qualifikation für die Olympiachen Spiele in Rio auf jeden Fall vermeiden, was auch gelang. Allerdings fehlte ihr dadurch die nötige Lockerheit, so dass sie auf dem schmierigem Untergrund über die gesamte Renndistanz nie ihren Rhythmus fand und die eigentlich gute Technikerin vor allem in den Abfahrten Probleme hatte das Tempo der Konkurrentinnen mit zu gehen. “Ich war von Anfang an wie blockiert” erklärte Sabine Spitz die Situation.

Nach gutem Start im Top besetzten Feld und Rang 7 am höchsten Punkt der Strecke musste Sabine Spitz in der einzigen und langen Abfahrt des 4,2 km langen Kurses schon in der ersten Runde etliche Platzierungen hergeben. Auch die Laufpassagen der schlecht bis gar nicht präparierten Strecke machten ihr Probleme, so dass sie auch im Anstieg mit 170 Höhenmetern nicht das zeigen konnte, was der Deutschen Rekordmeisterin vor Wochenfrist in Albstadt noch eindruckvoll gelungen war.
Auf den insgesamt fünf Runden verlor die EM Dritte damit immer mehr an Boden und ging auf Platz 18 in die letzte Abfahrt vor dem Ziel. Direkt nach der “Tech- und Feedzone” bemerkte sie, dass der hintere Reifen Luft verlor. Mit plattem Hinterrad musste Sabine Spitz so nochmals 12 Plätze verschenken und wurde mit 8:23 Min Rückstand auf Siegerin Jolanda Neff (SUI) als 30. notiert. “Das war heute gar nicht mein Tag, der platte Reifen am Schluss passt da perfekt ins Bild. Aber ich habe vorher schon nie wirklich ins Rennen gefunden und viele Plätze verloren. Ich war einfach nicht gut drauf und dann hat man in diesem extrem starken Feld einfach keine Chance auf eine Top Ten Platzierung.” sagte Sabine Spitz frustriert im Ziel. Allerdings will sie sich durch diesen misslungen Weltcup-Sonntag nicht aus der Ruhe bringen lassen “Ich schaue nach vorne und streiche diese Rennen am besten aus meinem Gedächtnis. Der Fahrplan in Richtung Rio passt und bisher lief es ja auch perfekt.”. Nach einem kurzen Pause beginnt für Sabine Spitz Mitte Juni die gezielte Vorbereitung auf das olympische Rennen in Rio, das am 20. August stattfindet.

Weitere Informationen rund um Sabine Spitz:

http://www.sabine-spitz.com

Text und Fotos ( Sabine Spitz kämpfte mit den widrigen Bedingungen beim Weltcup in La Bresse, Ego Promotion) anbei, können für Pressezwecke honorarfrei verwendet werden.