Andreas Hofer in der Spitzengruppe des Tages auf der ersten Etappe der 66. Int. Österreich Rundfahrt

Andreas Hofer

Nun vorne dabei in der Gesamt Bergwertung – Britischer Meister Kennaugh (Team Sky) siegt am Sonntagberg!

Alles andere als ein lockeres Einrollen war es heute auf dem ersten der acht Abschnitte der diesjährigen Ö-Tour. Achtung fertig los in Tulln nach Sonntagberg und Team Vorarlberg war in jeder Spitzengruppe vertreten! Janorschke und Baldo haben vorgelegt – Andreas Hofer war dann der Mann des Teams welcher die Spitzengruppe dann schlussendlich besetzen sollte auf der 182 KM Etappe von Tulln auf den Sonntagberg!

Sehr gut hat sich das Team Vorarlberg heute auf der ersten Etappe präsentieren können. Andreas Hofer, der 23 jährige Zeitfahrspezialist aus Saubersdorf war es dann welcher in seiner Heimat 140 Kilometer in Spitzengruppe des Tages für Aktion sorgte. Gemeinsam mit Haas (Garmin Sharp), Belkov (Katusha), Vanendert (Lotto Bellisol) und Weiss (Tirol) hat sich Hofer dann noch in der ersten Rennstunden aus dem Staub gemacht.

Bis knapp sieben Minuten verkündete Radio Tour den Vorsprung der Fünf Mann Spitze. Dann wurde es aber Ivan Basso und den anderen World Tour Teams von Trek und Saxo Bank zu kritisch und erhöhten vehement das Tempo. In der Zwischenzeit holte Andreas Hofer an den Bergwertungen Punkte und sollte am Tagesende dann auf Rang vier der Gesamt Bergwertung rangieren – Leader Belkov von Katusha. Vor dem beschwerlichen Schlussanstieg auf den mit 22% gespickten Sonntagberg wurde die Spitzengruppe dann gestellt.

Der Britische Meister Kennaugh vom Team Sky konnte diese erste Etappe mit elf Sekunden vor dem Schweizer Oliver Zaugg (Saxo Bank) für sich entscheiden. Dritter der Spanier Moreno vom Team Movistar. Noch vor Riccardo Zoidl konnte Nicolas Baldo mit einem Rückstand von 1min 46sec diese erste Etappe als 26. beenden. Knapp dahinter als 34. Reinier Honig.

Patrick Jäger leider out!
Schade! Patrick Jäger der junge 19 jährige Vorarlberger Eigenbaufahrer musste nach einem rabenschwarzen Tag die Segel streichen. Nach seinem Virusinfekt im Vorfeld der Tour war es dann Tatsache dass diese Etappe zu schnell und zu hart für den Renneinstieg war. Die Trauer ist zwar groß, aber wenn man die Saisonleistungen in der bisherigen Saison bilanziert, dann wird es nicht die letzte Österreich Rundfahrt für den jungen Klauser gewesen sein!

Morgen folgt die zweite Etappe von Waidhofen / Ybbs nach Bad Ischl über 180 Kilometer. Eine klassische Topographie mit Chancen? Vielleicht auch für das Team Vorarlberg!

Informationen und Ergebnisse unter www.oesterreich-rundfahrt.at

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