Deutscher Vizemeistertitel für Florian Wildgruber


An dem wohl heißesten Pfingstwochenende seit Aufzeichnung fanden in Darmstadt am 08.06.14 die diesjährigen deutschen Meisterschaften im Triathlon auf der Sprintdistanz statt. Das sonnige Wetter traf auf die gute Stimmung der drei Teammitgleider Florian Wildgruber, Manuel Lohr und Fabian Henning, die für das Team Baier Landshut teilnahmen und gegen 550 weitere Triathleten antraten.

Um 9 Uhr viel der Startschuss im Strandbad des „Großen Woog“. Dank des warmen Wetters heizte sich der kleine See auf über 22 Grad Celsius auf, wodurch Neoprenanzüge verboten wurden. Die Einteiler des Teams Baier Landshut von Skinfit konnten somit auch ihre guten Eigenschaften als Schwimmanzug unter Beweis stellen. Den Startsprung vom Steg konnte der ehemalige Schwimmer Fabian Henning für sich nutzen, um in Führung zu gehen. An der ersten Boje löste ihn sein Teamkollege Manuel Lohr an der Spitze ab, sodass am Ende der 750 Meter langen Schwimmstrecke die beiden Sportler als Erste in die Wechselzone kamen.
Die 10 km lange Radrunde befand sich auf der Bundesstraße 26 und musste zwei mal gefahren werden. Die hervorragenden Räder von Airstreeem und Corratec des Landshuter Teams trafen auf optimale Streckenbedingungen und funktionierten wieder einmal einwandfrei. Aufgrund des Windschattenverbotes kamen nun vor allem die guten Fahrradfahrer zum Zug. Insbesondere Florian Wildgruber, der letztes Jahr in Las Vegas bei der Weltmeisterschaft auf der Mitteldistanz überzeugte, stellte hier sein Können unter Beweis und fuhr an allen vorbei bis auf die erste Position.
Weiter ging es dann auf die Laufstrecke von 5 km, die sich aus drei Runden zusammensetzte. Bei Temperaturen von über 30 Grad ging es an die Belastungsgrenze. Florian Wildgruber musste sich nur knapp geschlagen geben und ergatterte einen grandiosen zweiten Platz in der Gesamtwertung. Manuel Lohr wurde Dank seiner starken Leistung beim Schwimmen und auf dem Rad 8. in der Altersklasse 25. Fabian Henning konnte beim Laufen noch 5 Plätze gutmachen und erreichte trotz vorangegangener Krankheit einen passablen 25. Platz in der AK25. Zufrieden verabschieden sich die Athleten von Darmstadt und können sich mit Zuversicht auf kommende Wettkämpfe vorbereiten.

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