Höhentrainingslager für 12 Fahrer von IAM Cycling auf dem Berninapass

IAM Cycling bereitet sich aktiv auf den Rest der Saison vor. Während die Tour de France langsam dem Finale entgegen geht, starten zwölf Fahrer ihr Höhentraining auf dem Berninapass in den Schweizer Alpen. In erster Linie geht es vor allem darum, sich optimal für die Spanien-Rundfahrt vorzubereiten und anderseits soll das Trainingscamp auch zur allgemeinen Formverbesserung der Teilnehmer dienen. Marcello Albasini, der neben der Funktion als sportlicher Leiter auch als Trainer bei der Schweizer Profimannschaft arbeitet, erklärt die Gründe für den geplanten Aufenthalt bis am 6. August auf 2‘300 Metern über Meer.

„Da wir die Tour de France nicht mit 24 Fahrern bestreiten können, müssen wir Alternativen anbieten für die Jungs, die nicht gerne einen ganzen Monat alleine trainieren. Den ganzen Juli bestreiten wir keine anderen Renen und so helfen wir den Jungs, die nicht an der Tour sind, sich für die zweite Saisonhälfte vorzubereiten. Höhepunkte dieser zweiten Hälfte sind vor allem die Vuelta und danach die Weltmeisterschaften. Sobald sich die Fahrer an die Höhe gewöhnt haben, werden sie viele Pässe absolvieren und so an der Ausdauer arbeiten. Dies geschieht aufgrund der Höhenlage allerdings mit einer weniger hohen Intensität.“

Währen die Fahrer im Hospiz Bernina untergebracht sein werden, werden diese sowohl auf der italienischen Seite im Veltlin als auch auf Schweizer Boden im Engadin unterwegs sein. Je nachdem, wie die Wetterbedingungen sein werden. Dies bestätigt auch Marcello Albasini: „Wir hoffen, dass das Wetter auf unserer Seite sein wird. Wir werden auch versuchen zu trainieren, wenn es Gewitter hat, werden dabei aber sicher kein Risiko eingehen. Sicherheit steht immer noch an erster Stelle. Wir werden ebenfalls ein paar Trainingseinheiten im Mannschaftszeitfahren absolvieren, da wir eine solche Etappe an der Vuelta haben werden und einige der Höhentrainingslagerteilnehmer dann schlussendlich auch in Spanien dabei sein werden.“

IAM Cycling: Marcel Aregger, Stefan Denifl, Jonathan Fumeaux, Sébastien Hinault, Kevyn Ista, Pirmin Lang, Thomas Löfkvist, Matteo Pelucchi, Vicente Reynes, Aleksejs Saramotins, Patrick Schelling, Johann Tschopp.

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