Lexware Mountainbike Team: Nervosität und Vorfreude auf den Rock Garden

Die Lexware-Biker Markus Bauer und Christian Pfäffle bestreiten am Sonntag den Weltcup-Auftakt in Pietermaritzburg. Bauer peilt im Elite-Rennen die Top 25 an, Pfäffle in der U23 die Top-Ten.

Markus Bauer hat zwei Rennen in den Beinen, die ihm gewisse Zuversicht
gegeben haben, auch wenn beim Zweiten in Buchs das Ergebnis dann
wegen Defekt nicht gestimmt hat.


Das Training im Winter hat angeschlagen, mit dieser Gewissheit konnte Markus
Bauer die Reise nach Südafrika antreten. Was das beim Weltcup-Auftakt wert
ist? Darüber rätselt nicht nur Markus Bauer. Alle, auch die Größen wie Doppel-
Olympiasieger Julien Absalon sind gespannt und sprechen von Nervosität vor
dem Auftakt.
Bauers Ziel für Sonntag (15:30 Uhr) ergibt sich fast von selbst, bzw. aus den EMund
WM-Nominierungskriterien des Bund Deutscher Radfahrer. Zweimal Top 25
für die EM im Juni, zweimal Top 20 für die WM im September, sind die Marken,
an denen sich auch der Kirchzartener orientiert.
25. war er im vergangenen September beim Weltcup-Finale in Hafjell. „Daran
will ich anknüpfen. Ich weiß natürlich, dass es ungleich schwerer ist beim
Auftakt ein solches Ergebnis zu fahren“, sagt Bauer.
Wenn der Biker vom Team aus dem Hochschwarzwald sein Niveau tatsächlich
nach oben verschoben hat, dann könnte es für den 24-Jährigen aber drin
sein von Startplatz 65 in die begehrten Regionen nach vorne zu stoßen.
Christian Pfäffle auf seiner Lieblingsstrecke
Sein Lexware-Teamkollege Christian Pfäffle ist etwas zurückhaltender in seiner
Prognose. Der Deutsche U23-Meister steht nicht so unter Qualifikationsdruck,
weil er davon ausgeht, dass er das ohnehin schafft. Deshalb leistet er sich
seinen Formhöhepunkt erst für Mai zu planen.
„Wenn ich jetzt schon die Form hochgezogen hätte, dann wäre es schwerer
sie die ganze Saison zu halten. Nach Pietermaritzburg kann ich noch
reagieren bis im Mai die nächsten wichtigen Rennen kommen“, erklärt der
Neuffener.
„Ich glaube, dass es schwer wird für mich, in die Top-Ten zu fahren. Ich
brauche immer einige Rennen um warm zu werden. Aber es ist trotzdem mein
Ziel“, erläutert der 20-Jährige.
Im vergangenen September war er bei der U23-WM in Pietermaritzburg
Siebter und auch im Jahr davor feierte er als 19. bei seinem allerersten U23-
Weltcup einen gelungenen Einstand in diese Kategorie.

„Pietermaritzburg, das ist so ziemlich meine Lieblingsstrecke. Das Höhenprofil
kommt mir entgegen und es macht Spaß darauf zu fahren, weil sie einen
gewissen Flow hat“, freut sich Päffle auf das Terrain im Cascade MTB Park.
Der Kurs wurde zwar gegenüber der WM ziemlich umgebaut, doch der
Charakter mit vielen Singletrail-Passagen und Features wie dem berüchtigten
Rock Garden „Tree House“, wo oft Entscheidungen fallen – und wo es immer
wieder Stürze gibt – ist derselbe geblieben. „Er hat zwar nur wenig mit dem
von 2013 zu tun, aber er ist mindestens genauso schön“, meint Pfäffle.

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