Rad am Ring erstmals mit Jugend- und Junioren-Rennen

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Nordschleifen-Feeling für U17- und U19-Lizenzsportler
Rad am Ring und das 24-Stunden-Rennen sind seit über zehn Jahren das radsportliche Highlight am Nürburgring – als Veranstaltung für den Breitensport. Allerdings hatte die Rennstrecke auch immer wieder Lizenzsportler zu Gast. 2014 wird im Rahmen von Rad am Ring an diese Tradition angeknüpft, mit einem U17- und einem U19-Rennen für Nachwuchsradsportler der Jahrgänge 1996 bis 1999.

Alfredo Binda, Rudi Altig und Gerrie Knetemann heißen die populärsten Radsport-Sieger am Nürburgring. Alle drei wurden auf dem legendären Kurs Weltmeister und zwar in den Jahren 1927, 1966 und 1978. Auch Einzeletappen der Rheinland Pfalz-Rundfahrt führten schon über die Eifel-Strecke, und 2006 wurde bei Rad am Ring ein Bundesliga-Rennen ausgetragen. 2014 dürfen nun die Nachwuchssportler das Nordschleifen-Feeling erleben. Das Organisationsteam um Hanns-Martin Fraas und Willi Schüller schlägt damit ein neues Kapitel am Ring auf. „Obwohl Rad am Ring im klassischen Sinn eine Breitensport-Veranstaltung ist, haben wir eine Verantwortung für den Nachwuchs“, erklärt Hanns-Martin Fraas. Der Breitensport boomt. Viele tausend Fahrer starke Teilnehmer-Felder schaffen eine wirtschaftliche Grundlage, um die immensen Kosten der Organisation zu decken und dem Service-Anspruch der Breitensportler gerecht zu werden. Lizenzrennen, vor allem im Jugend- und Juniorenbereich, müssen nahezu ausschließlich über Sponsoren oder von einer Vereinskasse getragen werden, eine ständig größer werdende Herausforderung. „Hier wollen wir helfen“, sagt Willi Schüller. „Für die sportliche Organisation haben wir keine Ressourcen frei, aber die Strecke und die gesamte Rahmenorganisation können wir kostenlos zur Verfügung stellen.“ So kam der RSC Sturmvogel Bonn mit ins Boot, der 2014 für die sportliche Ausrichtung verantwortlich zeichnet und so der letzte wichtige Mosaikstein für die Nachwuchsrennen ist. Der Radsport-Club, mit mehr als 200 Mitgliedern einer der größten in Nordrhein-Westfalen, übernimmt alle Aufgaben, die mit der Betreuung der Lizenzfahrer anfallen. Das Meldeverfahren wird nach den Regeln der internationalen Radsport-Föderation UCI und dem deutschen Verband, dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) durchgeführt. Die Anmeldung ist ausschließlich über die Internetseite des RSC Sturmvogel Bonn (rennmeldung.sturmvogel-bonn.de) möglich. Das Anmeldeformular wird auch über einen entsprechenden Link von den Internetseiten www.rad-net.de, dem offiziellen Organ des BDR, sowie www.radamrimg.de, der Onlinepräsenz des Nürburgring-Events, erreichbar sein. „Um so etwas bewerkstelligen zu können, bedarf es eines starken Vereins. Außerdem ist der Sturmvogel einer der innovationsfreudigsten der Region – wir wollen anders sein als die Anderen, und wenn eine Aufgabe schwierig oder außergewöhnlich erscheint, stürzen wir uns drauf“, begründet Sturmvogel-Geschäftsführer Jörg Homann das Engagement seines Clubs.

Am Samstag, 26. Juli 2014, dem Haupttag von „Rad am Ring“, werden die U19-Rennfahrer um 11:50 Uhr die sportlichen Aktivitäten am Nürburgring eröffnen – für sie geht es zweimal über die Nordschleife, wobei pro Runde auch 500 Höhenmeter zu bezwingen sind. Die U17-Fahrer, die um 12:35 Uhr auf die Strecke geschickt werden, müssen den anspruchsvollen Kurs einmal umfahren. Die Distanzen wurden von Rennleiter Alexander Donike mit 45 beziehungsweise 24 Kilometern so gewählt, dass zumindest die U-19-Ergebnisse für die Rose-Rangliste gewertet werden. Preisgeld wird für die U19-Fahrer nach dem im den BDR-Wettkampfbestimmungen vorgesehen Schema 300/12 ausgeschüttet (U17: 200/12), das für den U19-Rennsieger eine Prämie von 60 Euro vorsieht (U17: 40 Euro). Anmeldeschluss ist am 22. Juli um 20 Uhr.
Alle Informationen zum Rennen sind auch über die Rad am Ring-Homepage www.radamring.de zu erreichen.

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