Serge Beucherie: „Es ist nicht einfach, sich von Stürzen zu erholen“

Die letzte Alpenetappe, die mit dem Izoard unter anderem über das Dach der Tour de France 2014 führte, endete mit einem Solosieg durch Rafal Majka (Saxo-Tinkoff). Nur 24 Sekunden hinter ihm erreichte Vincenzo Nibali (Astana) das Ziel und baute so seinen Vorsprung auf seine Hauptrivalen erneut weiter aus.

Mehr zur heutigen Etappe wieder sehr ausführlich auf den Seiten der Tour de France

Bei IAM Cycling zeigte sich ein ähnliches Bild wie schon gestern. Marcel Wyss beendete die Etappe als bester des Teams auf dem 28. Rang und mit 6’17“ Rückstand auf Majka. Kjell Carlström, der neben Eddy Seigneur als einer der sportlichen Leiter im Einsatz ist, erläuterte die Geschehnisse des Tages. „Sylvain Chavanel und Marcel Wyss schafften es in die erste Fluchtgruppe. Als das Ganze aber wieder zusammenlief schafften sie es leider nicht, den Sprung in die zweite Fluchtgruppe zu machen, welche sich im ersten Anstieg bildete. Danach war es praktisch unmöglich, noch nach vorne zu kommen. Schlussendlich fand Marcel Wyss einen guten Rhythmus, den er im Schlussaufstieg fahren konnte.“

Serge Beucherie, der sportliche Manager von IAM Cycling, erklärte die Zwickmühle, in der sich das Team derzeit wiederfindet. „In Nancy haben wir mit Mathias Frank unseren Captain verloren, der das Rennen nach einem Oberschenkelbruch aufgeben musste. Danach wechselten wir unsere Strategie und versuchten fortan das Rennen aus Spitzengruppen heraus zu animieren. Das ist uns mit Aktionen von Sylvain Chavanel und Martin Elmiger sicher auch nicht schlecht gelungen. Für die Alpen setzten wir schliesslich auf Marcel Wyss und Sébastien Reichenbach. Beide sind allerdings bereits mehrfach gestürzt an dieser Tour und es ist alles andere als einfach, sich von solchen Sturzfolgen optimal zu erholen während der Tour. Doch die Jungs sind sehr tapfer und kämpfen weiterhin sehr stark. Sie werden alles geben und das bestmögliche abliefern, wenn es nächste Woche kurz vor dem Schluss in die Pyrenäen geht. Ich kenne die Jungs gut und bin mir sicher, dass sie ihre Waffen nicht einfach niederlegen werden.“

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