Weltcup in Albstadt / Vorschau: Heiß auf den Heim-Weltcup

Das Lexware Mountainbike Team fiebert dem Heim-Weltcup in Albstadt entgegen. Die acht Biker der Hochschwarzwälder MTB-Equipe sind an allen drei Tagen vertreten. Markus Bauer will sich rehabilitieren, die Junioren peilen das Podest an.

Es gibt immer mal wieder kuriose Situationen in einem Sportler-Leben. Da stellt sich alles auf den Kopf und der Athlet rätselt. „Die Watt-Leistungswerte vom Training waren 30 Prozent höher, als die vom Weltcup-Rennen in Nove Mesto“, erzählt Markus Bauer und muss fast schon lachen darüber. Was da in Tschechien falsch gelaufen ist, darüber ist er sich nicht im Klaren. „So einen Off-Tag habe ich schon lange nicht mehr gehabt. Aber ich mache mir keinen Kopf, kann eh’ nix mehr ändern und im Training habe ich mich richtig gut gefühlt. Ich bin mir sicher, dass die Form da ist“, sagt er.

Der Sonntag in Albstadt (14 Uhr, live auf redbull.tv)a, das ist die letzte Chance für Bauer vor der EM noch ein zählbares Resultat einzufahren, um sich beim Bundestrainer zu empfehlen. „Ich bin 2011 bei der DM da gut gefahren und denke, dass ich was ausrichten kann“, meint Bauer und hofft auf „ein schönes Erlebnis“ vor einer großen, heimischen Kulisse.

Eliminator: Gutmann mit extra Power

Auf den Eliminator Sprint (Quali Freitag, 9.30 Uhr, Finalläufe 17 Uhr, live auf redbull.tv) wird der Vize-Meister vorsichtshalber verzichten. Dafür steht sein WG-Genosse Heiko Gutmann am Start. Voll motiviert, nach dem überraschenden Bundesliga-Sieg in Heubach. Ziel muss für ihn deshalb das Halbfinale sein.

„Ich bin heiß aufs Rennen, aber Weltcup ist ja noch mal was anderes. Ich versuche locker an die Sache ran zu gehen und wie immer kämpfen bis zum Schluss“, sagt der Münstertäler. „Aber sicher geben mir die letzten Erfolge ein bisschen extra Power“, lässt er Optimismus zumindest erahnen.

Die Strecke ist – im Gegensatz zum vergangenen Jahr, diesmal kein Stadtkurs, sondern führt größtenteils durchs Gelände.

Eggers undankbare Aufgabe – Pfäffle erhofft sich Aufwärtstrend

Wie Markus Bauer verzichtet auch Christian Pfäffle auf den Eliminator Sprint und damit auf einen Rückgriff auf die positiven Erinnerungen an seinen fünften Rang vor einem Jahr in Albstadt.

„Es kostet halt schon Energie“, bekennt der Neuffener. Und da ihm augenblicklich eine Steigerung im Cross-Country wichtiger ist, will Pfäffle der olympischen Disziplin seine ganze Aufmerksamkeit schenken. Auch diese Woche hat er nur dosiert trainiert.

„Ähnlich wie letzte Woche und da ging es ja aufwärts“, erklärt der U23-Meister, dessen Rennen am Sonntagvormittag um 9.30 Uhr beginnt.

„Wenn ich in Albstadt auch nicht gut fahre, dann lohnt es sich auch nicht die EM zu fahren. Aber ich bin ganz zuversichtlich, dass es besser geht“, meint Christian Pfäffle.

Für Teamkollege Georg Egger stellt sich wieder die undankbare Aufgabe, sich aus der letzten Startreihe so weit wie möglich nach vorne zu kämpfen. Fast hundert Positionen hat er in Nove Mesto gut gemacht, doch genutzt hat es dem Obergessertshausener in punkto Startaufstellung nichts. U23-Weltcup-Punkte gibt es nur bis Rang 25. Und das scheint von Position 149 kaum möglich.

Zwei Junioren, die aufs Podest wollen

Die drei Junioren bestreiten am Samstag um 15 Uhr ihr viertes Rennen in der halb der UCI Junior Serie (UJS). Nach der hervorragenden Vorstellung von Nove Mesto wollen Luca Schwarzbauer und David Horvath das vor heimischen Publikum wiederholen. An Selbstvertrauen fehlt es dem Nürtinger und dem Reutlinger nicht, beide sind heiß auf den Heim-Weltcup

„Ein Sieg wäre in Albstadt natürlich optimal“, sagt Luca Schwarzbauer. Klar, aber nach zwei zweiten Plätzen und einem Sieg ist das zumindest nicht utopisch. Der 17-Jährige schränkt dann aber trotzdem selber noch ein: „Es gibt auch noch andere, die das wollen.“ Zum Beispiel der Däne Simon Andreassen.

David Horvath hat bisher von jedem UJS-Rennen zum nächsten einen Schritt nach vorne gemacht. „Geplant war in Albstadt voll fit zu sein, deshalb setze ich mir die Top 3 als Ziel. Meine Form zeigt ganz klar nach oben, die letzten Runden von Nove Mesto haben mir Selbstvertrauen gegeben“, zeigt sich Horvath optimistisch. Beide rechnen auch mit großer Unterstützung von Familie und Freunden.

Teamkollege Lars Koch aus Furtwangen kann erst kurzfristig über einen Start entscheiden. Vom Trainingssturz in Nove Mesto ist das Handgelenk verstaucht und auch das Knie lädiert. „Ich hoffe sehr, dass ich das bis zum Samstag in den Griff bekomm und starten kann“, bangt Koch.

Zusätzliche Infos zum Lexware-Team finden sie unter www.lexware-mountainbike-team.de

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28. Mai 2014

Weltcup in Albstadt / Vorschau

Heiß auf den Heim-Weltcup

Das Lexware Mountainbike Team fiebert dem Heim-Weltcup in Albstadt entgegen. Die acht Biker der Hochschwarzwälder MTB-Equipe sind an allen drei Tagen vertreten. Markus Bauer will sich rehabilitieren, die Junioren peilen das Podest an.

Es gibt immer mal wieder kuriose Situationen in einem Sportler-Leben. Da stellt sich alles auf den Kopf und der Athlet rätselt. „Die Watt-Leistungswerte vom Training waren 30 Prozent höher, als die vom Weltcup-Rennen in Nove Mesto“, erzählt Markus Bauer und muss fast schon lachen darüber. Was da in Tschechien falsch gelaufen ist, darüber ist er sich nicht im Klaren. „So einen Off-Tag habe ich schon lange nicht mehr gehabt. Aber ich mache mir keinen Kopf, kann eh’ nix mehr ändern und im Training habe ich mich richtig gut gefühlt. Ich bin mir sicher, dass die Form da ist“, sagt er.

Der Sonntag in Albstadt (14 Uhr, live auf redbull.tv)a, das ist die letzte Chance für Bauer vor der EM noch ein zählbares Resultat einzufahren, um sich beim Bundestrainer zu empfehlen. „Ich bin 2011 bei der DM da gut gefahren und denke, dass ich was ausrichten kann“, meint Bauer und hofft auf „ein schönes Erlebnis“ vor einer großen, heimischen Kulisse.

Eliminator: Gutmann mit extra Power

Auf den Eliminator Sprint (Quali Freitag, 9.30 Uhr, Finalläufe 17 Uhr, live auf redbull.tv) wird der Vize-Meister vorsichtshalber verzichten. Dafür steht sein WG-Genosse Heiko Gutmann am Start. Voll motiviert, nach dem überraschenden Bundesliga-Sieg in Heubach. Ziel muss für ihn deshalb das Halbfinale sein.

„Ich bin heiß aufs Rennen, aber Weltcup ist ja noch mal was anderes. Ich versuche locker an die Sache ran zu gehen und wie immer kämpfen bis zum Schluss“, sagt der Münstertäler. „Aber sicher geben mir die letzten Erfolge ein bisschen extra Power“, lässt er Optimismus zumindest erahnen.

Die Strecke ist – im Gegensatz zum vergangenen Jahr, diesmal kein Stadtkurs, sondern führt größtenteils durchs Gelände.

Eggers undankbare Aufgabe – Pfäffle erhofft sich Aufwärtstrend

Wie Markus Bauer verzichtet auch Christian Pfäffle auf den Eliminator Sprint und damit auf einen Rückgriff auf die positiven Erinnerungen an seinen fünften Rang vor einem Jahr in Albstadt.

„Es kostet halt schon Energie“, bekennt der Neuffener. Und da ihm augenblicklich eine Steigerung im Cross-Country wichtiger ist, will Pfäffle der olympischen Disziplin seine ganze Aufmerksamkeit schenken. Auch diese Woche hat er nur dosiert trainiert.

„Ähnlich wie letzte Woche und da ging es ja aufwärts“, erklärt der U23-Meister, dessen Rennen am Sonntagvormittag um 9.30 Uhr beginnt.

„Wenn ich in Albstadt auch nicht gut fahre, dann lohnt es sich auch nicht die EM zu fahren. Aber ich bin ganz zuversichtlich, dass es besser geht“, meint Christian Pfäffle.

Für Teamkollege Georg Egger stellt sich wieder die undankbare Aufgabe, sich aus der letzten Startreihe so weit wie möglich nach vorne zu kämpfen. Fast hundert Positionen hat er in Nove Mesto gut gemacht, doch genutzt hat es dem Obergessertshausener in punkto Startaufstellung nichts. U23-Weltcup-Punkte gibt es nur bis Rang 25. Und das scheint von Position 149 kaum möglich.

Zwei Junioren, die aufs Podest wollen

Die drei Junioren bestreiten am Samstag um 15 Uhr ihr viertes Rennen in der halb der UCI Junior Serie (UJS). Nach der hervorragenden Vorstellung von Nove Mesto wollen Luca Schwarzbauer und David Horvath das vor heimischen Publikum wiederholen. An Selbstvertrauen fehlt es dem Nürtinger und dem Reutlinger nicht, beide sind heiß auf den Heim-Weltcup

„Ein Sieg wäre in Albstadt natürlich optimal“, sagt Luca Schwarzbauer. Klar, aber nach zwei zweiten Plätzen und einem Sieg ist das zumindest nicht utopisch. Der 17-Jährige schränkt dann aber trotzdem selber noch ein: „Es gibt auch noch andere, die das wollen.“ Zum Beispiel der Däne Simon Andreassen.

David Horvath hat bisher von jedem UJS-Rennen zum nächsten einen Schritt nach vorne gemacht. „Geplant war in Albstadt voll fit zu sein, deshalb setze ich mir die Top 3 als Ziel. Meine Form zeigt ganz klar nach oben, die letzten Runden von Nove Mesto haben mir Selbstvertrauen gegeben“, zeigt sich Horvath optimistisch. Beide rechnen auch mit großer Unterstützung von Familie und Freunden.

Teamkollege Lars Koch aus Furtwangen kann erst kurzfristig über einen Start entscheiden. Vom Trainingssturz in Nove Mesto ist das Handgelenk verstaucht und auch das Knie lädiert. „Ich hoffe sehr, dass ich das bis zum Samstag in den Griff bekomm und starten kann“, bangt Koch.

Zusätzliche Infos zum Lexware-Team finden sie unter www.lexware-mountainbike-team.de

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