Weltcup Mount Saint Anne (CAN) und Sau Held Cup auf der Schwäbischen Alb

Der 23-jährige Martin Gluth reiste mit der Nationalmannschaft nach Kanada um zum
ersten Mal in Mount Sainte Anne und in der USA Windham (NY) die Weltcups zu
bestreiten. Mit seinem Black Sin reiste er über München nach Montreal, dort eine 4h
Autofahrt über Quebec nach Mount Saint Anne. Hitze und Schwüle erwartete man.
4 Tage hatte er Zeit sich die Strecke zu verinnerlichen und das wirkte. Den Sprint
ließ er aus um noch genügend Energie beim Cross-Country zur Verfügung zu haben.
Voller Motivation startete Martin Gluth von der 68. Position und flog nur so in der
ersten Runde nach vorne. Auf der 4,2km langen Strecke, die konditionell extrem den
Sportlern einiges abverlangte benötigte man auch maximale Konzentration im
Downhill.


Nach dem 3km langen Startloop wurde Martin Gluth bereits auf Platz 30 gesichtet. Er
fand schnell seinen Rhythmus und er ließ sich nicht dazu verleiten über sein Limit zu
gehen. Er pendelte zwischen den Plätzen 24 und 30, das Ziel erreichte er als 27.
Das beste Weltcup-Ergebnis von dem jungen sympathischen Fahrer in seiner jungen
Karriere. Am nächsten Tag reiste er weiter nach Windham (USA) um dort am
Sonntag wieder voller Motivation an den Start zugehen. Die Strecke dort hat einen
anderen Charakter. Wir werden am Sonntag ab 21.30 Uhr im RedbullTV dem
orangenen Poc-Helm in der Nationalmannschaftsbekleidung folgen.
Die Fahrer David Lenz und Theresa Lenz starteten am Sauheld Cup, ein 2h Rennen
auf der schwäbischen Alb mit ihren Freunden Leon Eisenkoll und Lois Brasda im
Team.
David Lenz, der Junior-Fahrer, übertraf sich selbst und hatte super Beine. Seine
langsamste Runde war trotzdem noch schneller als von allen anderen und er toppte
diese nochmals mit seiner eigenen Bestzeit. Zusammen mit Leon Eisenkoll, der auch
in der national Spitze in den Top 10 fährt, belegten sie den 3. Platz.
Theresa Lenz fuhr im Mix-Team mit Louis Brasda aus dem MHW-Cup-Racing Team.
Ihr Team-Name war: „Nutella macht schnell“ – dies half sie auf den 2ten Platz zu
katapultieren. Gewonnen hat in der Mixwertung Joachim Öchsner und Leonie
Daubermann.

Bilder vom Weltcup: Armin Küstenbrück und Marius Maasewerd

Bilder vom Sauheld: Eisenkoll

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