Formkurve von Benjamin Sydlik zeigt stark nach oben


Mit einer großartigen Leistung sicherte sich der Fahrer aus dem Team Abus-Nutrixxion den Sieg bei der in Dortmund ausgefahrenen Westfalenmeisterschaft. Nach 82,8 km setzte sich Sydlik im Alleingang durch. Platz zwei ging an den Gütersloher Paul Voigt. Bei den Frauen setzte sich Abus-Nutrixxion-Fahrerin Melanie Heßling durch (Extra-Bericht folgt). Zudem erkämpfte sich der 23-Jährige bei einem 115 km langen Rennen im belgischen Nieuwerkerken aus einer neunköpfigen Spitzengruppe heraus Platz drei. Damit stand der Abus-Nutrixxion-Athlet innerhalb von drei Tagen zweimal auf dem Podium.

Das Rennen auf dem Phoenix-West-Areal in Dortmund ging über 46 Runden à 1,8km. Es waren unter den ca. 40 Startern Hochkaräter wie die Team Stölting-Fahrer Tim Gebauer, Sieger des Westfalenpreises, und Lukas Liss, Olympiakandidat. Auch Alexander Nordhoff vom Team EGN, in diesem Jahr schon Sieger in Remscheid und Herford, fuhr um den Titel mit. Bereits nach wenigen Runden setzte sich Sydlik mit einer fünfköpfigen Spitzengruppe ab, die von den großen Favoriten scheinbar unterschätzt wurde. „Innerhalb kurzer Zeit fuhren wir einen Vorsprung von 25 Sekunden heraus und konnten diesen Stück für Stück ausbauen. Bis zur Rennhälfte vergrößerte sich der Vorsprung bis auf 1:20 Min., aber es mussten noch immer 40 Rennkilometer absolviert werden“, kommentierte Sydlik das Renngeschehen. Diese erwiesen sich als äußerst schwierig, da sich in der fünfköpfigen Spitzengruppe langsam die kräftezehrende Flucht bemerkbar machte und die Fahrer im Verfolgerfeld alle Kräfte bündelten, um noch einmal den Anschluss herzustellen.

In einem 20 Kilometer langen Fernduell schrumpfte der Vorsprung bis auf 40 Sekunden, bis bei den Verfolgern schließlich ebenfalls die Beine schwerer wurden. Vier Runden vor Schluss überraschte der Abus-Nutrixxion-Fahrer dann seine vier Mitstreiter und gewann im Alleingang. Paul Voigt vom RSV Gütersloh fuhr auf Platz 2, Dritter wurde Simon Herr aus Bielefeld gefolgt von Jonas Volmerg (RSV Dortmund Nord) und Justin Wolf (Team Bike Aid – Ride for help). Mit eineinhalb Minuten Rückstand erreichte Lukas Liss (Team Stölting) als Sechster und erster Verfolger das Ziel.

Anschließend wurde unter den zehn Erstplazierten der Westfalenmeisterschaft noch ein Dernyrennen über 33 Runden auf einer kleineren 1000 m-Runde gefahren. Dieses gewann Benjamin Sydlik hinter Schrittmacher Torsten Rellensmann ebenfalls. Auf die Plätze zwei und drei fuhren dabei Tim Gebauer und Lukas Liss (beide Team Stölting).

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