Eddy Seigneur: „Ich sah eine gute Mannschaft“

Der sportliche Leiter von IAM Cycling, Eddy Seigneur, kündigte an, dass man die Teamfarben beim GP d’Isbergues sehen werde und dass die Mannschaft um den Sieg kämpfen wolle. Arnaud Démare machte der Schweizer Profimannschaft dabei aber einen Strich durch die Rechnung. Der Franzose von der Mannschaft FDJ.fr holte sich wie schon 2013 den Sieg bei diesem Rennen. Dass IAM Cycling knapp dran war, zeigt die Leistung von Heinrich Haussler, der mit seinem dritten Rang für den insgesamt 35. Podestplatz von IAM Cycling sorgte. Damit belohnte er die tolle Arbeit seiner Teamkollegen, welche sich bereits den ganzen Tag für die Mannschaft eingesetzt hatten.

Eddy Seigneur seinerseits betonte nach dem Rennen die Bemühungen seiner Schützlinge. Darunter waren gleich drei Fahrer, die erst vor Wochenfrist noch die dreiwöchige Spanien-Rundfahrt beendet hatten. „Natürlich wollten wir heute gewinnen. Aber ich bin auch trotz der verpassten Chance glücklich mit der Leistung. Ich sah heute eine tolle Mannschaft, die sich den ganzen Tag für Heinrich Haussler eingesetzt hatte und schliesslich für diesen dritten Platz mitverantwortlich war. Dies ermöglicht Heinrich Haussler, Vertrauen für die Strassen-WM zu tanken, falls es dort zu einem Sprint kommen sollte. Von den anderen war es Sébastien Hinault, der sich im Finale für Reynes und Haussler im Hinblick auf den Sprint einsetzten wollte. 4 Kilometer vor dem Ziel war er dann aber plötzlich alleine und ohne Teamkollegen an der Spitze. Astana unterbrach seine Vorarbeit und kontrollierte danach die letzten Kilometer.“

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