EM St. Wendel: Pfäffle muss passen

Lexware-Biker Christian Pfäffle hat seine Teilnahme an der Europameisterschaft in St. Wendel abgesagt. Grund ist eine Entzündung in einer Schienbein-Wunde.

Ein Besuch in der Sportklinik Stuttgart brachte am Freitagabend die Hiobs-Botschaft. Die Wunde am Schienbein, die sich Christian Pfäffle bei seinem Sturz in der letzten Runde des U23-Weltcups in Albstadt zugezogen hat, ist entzündet und muss mit Antibiotika behandelt werden.

Nach dem Sturz war Pfäffle am Arm mit drei Stichen und am Schienbein mit zwei Stichen genäht worden. Am Dienstag saß er erstmals wieder auf dem Rad, doch dann reagierte die Wunde am Abend mit einer starken Schwellung. In der Sportklinik Stuttgart wurde dann am späten Mittwoch-Nachmittag eine Entzündung diagnostiziert, die mit Antibiotika behandelt werden muss. Im ungünstigen Fall muss die Wunde nochmal geöffnet werden.

„Das macht keinen Sinn mehr zu warten, ich habe dem Bundestrainer abgesagt“, teilte Christian Pfäffle mit.

In der ersten Hälfte der Saison 2104 hat der 21-Jährige inzwischen eine Menge Pech angesammelt. Im Dezember legten ihn Knieprobleme lahm, direkt vor dem Weltcup-Auftakt in Pietermaritzburg war es ein Infekt, der ihn für eine Woche stoppte und jetzt, wo er gerade ansteigende Tendenz aufwies, da bremst ihn die Wunde im Schienbein.

Klar, dass Pfäffle enttäuscht ist, doch er schaffte es auch gleich wieder positive Aussichten zu vermitteln. „Schade für die EM, aber danach wäre sowieso eine Pause gekommen. Wenn es verheilt ist, beginne ich mit dem Neu-Aufbau“, kündigte der Neuffener an.

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