Lexware Mountainbike Team: Explosion und Fieber in Südafrika

Für die beiden Lexware Mountainbiker Markus Bauer und Christian Pfäffle
endete der Weltcup-Trip nach Südafrika mit Enttäuschungen. Markus Bauer
wurde in der Elite 47., Christian Pfäffle kam beim Weltcup-Auftakt in
Pietermaritzburg angeschlagen nur auf Rang 26.
Das hatte sich Markus Bauer anders vorgestellt. Zumindest die zweite Hälfte
des Rennens. Der 24-jährige Kirchzartener hatte bei 30 Grad Hitze und auf
einem herausfordernden Kurs versucht ein kluges Rennen zu fahren.


Nach der Hälfte der Distanz, nach drei Runden, lag er auf Rang 30 und
durchaus in Reichweite zum 25. Platz, den er für sich angepeilt hatte. Doch es
sollte anders kommen.
„In der vierten Runde hat es eine riesen Explosion gegeben“, meinte er im Ziel
und schüttelte den Kopf. Der Fahrer-Jargon steht für einen plötzlichen,
gravierenden Einbruch.
Warum ihm das widerfuhr, darüber konnte er in den ersten Minuten nach dem
Rennen nur rätseln. „Keine Ahnung, ich hatte nie das Gefühl über dem Limit
zu sein und ich habe mich auch nie wieder erholt.“ Die Enttäuschung stand
ihm im Gesicht geschrieben.
Dann versuchte er positiv in die Zukunft zu blicken. „Ich glaube trotzdem, dass
ich es eigentlich drauf habe“, meinte Bauer.
11:27 Minuten Rückstand auf den Franzosen Julien Absalon (1:38:05 Stunden)
standen am Ende zu Buche. Absalon gewann 34 Sekunden vor Vize-
Weltmeister Manuel Fumic aus Kirchheim/T. und 54 Sekunden vor Maxim
Marotte (Fra).
U23: Fiebriger Pfäffle ohne Chance
Christian Pfäffle hatte wenigstens eine Erklärung für ein Resultat im U23-
Weltcup-Rennen, das natürlich auch ihn enttäuschte. Er belegte im U23-
Rennen nur Platz 26, 12:43 Minuten hinter U23-Europameister Jordan Sarrou
(1:22:58).
In der Nacht vor dem Rennen am Sonntag hatte der Neuffener körperliche
Probleme bekommen. „Ich habe zu schwitzen begonnen und es hat sich
auch angefühlt wie Fieber“, erklärte Päffle. Am Morgen fühlte er sich
eigentlich gar nicht wettkampftauglich.
Dass er dennoch an den Start ging, hatte vor allem mit dem Gesamtaufwand
der langen Reise zu tun. „So weit wie ich dafür geflogen bin, wollte ich nicht
einfach aufgeben“, erklärte der 20-Jährige. „Schade. Ich wollte wenigstens in
die Punkte fahren, aber das hat leider auch nicht geklappt“, so der Deutsche
U23-Meister, der nur in einem Tempo vorwärts kam. Den einen Punkt auf Platz
25 verpasste er schließlich um 43 Sekunden.

Marathon in Münsingen
Derweil die Teamkollegen Südafrika zu Gange waren, kämpfte Heiko
Gutmann in Münsingen beim Frühjahrsmarathon über 45 Kilometer. Der
Münstertäler musste sich der Übermacht von Centurion-Vaude geschlagen
geben, verbuchte aber mit 2:30 Minuten Rückstand auf den Deutschen Ex-
Meister Markus Kaufmann (Meckenbeuren) einen guten siebenten Rang.

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