Race around Irland: Strasser führt bei Regen und Wind in Irland

Gestern fiel um 15:57 Uhr beim weltbekannten Trim Castle in Nordirland der Startschuss zum 2.200 Kilometer langen Race Around Ireland. Gleich vom Start weg setzte sich der zweifache RAAM-Sieger Christoph Strasser von seinen Konkurrenten ab und führt derzeit nach 540 Kilometern rund 50 Kilometer vor dem Iren Donncha Cuttriss. An der dritten Stelle mit einem Respektabstand von fast 100 Kilometern liegt der Deutsche Bernhard Steinberger.

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Christoph Strasser an der Nordküste Irlands

So schön sich das irische Wetter in den Tagen bis zum Start präsentierte, so miserabel ist es seither. In der ersten Stunde nach dem Start war es noch trocken, doch bis heute 11 Uhr regnete es quasi durch. Zusätzlich macht der starke Wind den Fahrern zu schaffen. Beeindruckend ist deshalb Christophs Durchschnittsgeschwindigkeit auf den ersten 540 Kilometern von beinahe 30 km/h! Der Zweitplatzierte Cuttriss schaffte es bisher auf knapp über 26 km/h.

Schon nach dem ersten Tag seiner ersten Teilnahme beim Race Around Ireland steht für den 30-jährigen Kraubather Christoph Strasser fest: „Das ist von den Wetterbedingungen her das extremste Rennen, das ich je gefahren bin.“ Bisher blieb Strasser von Defekten verschont, nicht so das Betreuerfahrzeug. Durch den starken Regen fielen in der Nacht die Hälfte der auf dem Dach montierten Scheinwerfer aus. „Aber es ging auch mit dem Rest und wir haben ja auch noch die normale Fahrzeugbeleuchtung“, richtete Strasser ins Betreuerfahrzeug.

Bisher hat er noch keine Pause eingelegt, er saß durchgehend am Rad. Heute, nach rund 28 Stunden Fahrzeit, wird der Steirer das erste rund 20 Minuten lange Powernapping einlegen.

Homepage mit Live-Tracking: http://racearoundireland.com/

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