Marcel Aregger: „Schwer den Rhythmus zu halten“

Alejandro Valverde setzte ein erstes Ausrufezeichen und gewann die erste Bergankunft an der Vuelta 2014. Der Profi aus dem Team Movistar holte sich den Sieg vor Christopher Froome (Sky) und Alberto Contador (Saxo-Tinkoff) und übernahm damit auch gleich das rote Trikot des Gesamtführenden. Seit die Rundfahrt in Jerez de la Frontera gestartet ist, erlebt IAM Cycling heute den ersten schwierigen Tag. Zwei Tage nach seinem 24. Geburtstag erreichte Marcel Aregger als Ziel auf dem 94. Rang und 10’02’’ hinter dem Etappensieger und war damit auch gleichzeitig der bestplatzierte Fahrer der Schweizer Profimannschaft.

Der Neoprofi aus dem Kanton Zug sprach nach der Etappe über seine Leistung: „Mit der Hitze hier ist es nach wie vor sehr schwierig und ich habe versucht, nicht unnötig in den roten Bereich zu kommen. Im ersten Anstieg klappte dies noch ziemlich gut doch als die Favoriten dann das Tempo verschärften, war es vorbei mit der Ruhe. Es war sehr hart, den Anschluss zu halten und im letzten Aufstieg mit Steigungsprozenten von 12 Prozent fuhr ich dann einfach nach dem Motto „Energie sparen“ hoch.“

Mario Chiesa, der zusammen mit Marcello Albasini also sportlicher Leiter bei IAM Cycling im Einsatz ist, gab sich bei der Beurteilung der Leistungen seiner Schützlinge nachsichtig. „Wir haben sehr viele junge Profis in der Mannschaft und viele von ihnen bestreiten zum ersten Mal eine dreiwöchige Rundfahrt. Die Vuelta dauert noch lang und die Fahrer müssen schauen, dass sie über die Distanz kommen. Von Johann Tschopp hatten wir uns vielleicht ein wenig mehr erwartet. Doch er hatte heute ganz einfach keinen guten Tag. Ich kann mir vorstellen, dass er in den Bergetappen der zweiten und dritten Woche dann mehr zeigen kann.“

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