Marcel Wyss: „Die Lombardei-Rundfahrt, das ist ein Traum“

Das Ende der Saison naht für viele Fahrer. Nach einem anstrengenden Rennprogramm ist auch Marcel Wyss einer von ihnen. Die 242 km der Lombardei-Rundfahrt sind eine fordernde Challenge in einer sehr schönen Gegend. Nach seinem 20. Platz bei Mailand-Turin, dem ältesten Rennen des italienischen Kalneders, welches vor der wunderschönen Kulisse der Basilica di Superga in den Hügeln über der Stadt im Piemont zu Ende ging, evaluiert der Berner Marcel Wyss von IAM Cycling seine Form und seine Chancen vor dem grossen Klassiker am Sonntag: „Ich fühle mich gut. Meine Beine fühlen sich ebenfalls gut an und an Motivation fehlt es mir im Moment auch nicht. Die Lombardei-Rundfahrt eines Tages zu gewinnen ist ein absoluter Traum.“ Der Profi der Schweizer Pro Continentalmannschaft hat allerdings keine guten Erinnerungen an diesen Klassiker: „Ich bin hier bereits zweimal gestartet, konnte das Rennen aber nie beenden. Ein Sturz bei der ersten Teilnahme verhinderte eine Weiterfahrt. Bei der zweiten Teilnahme musste ich nach 30 km aufgeben, da ich mich von einer Knieoperation nocht nicht richtig erholt hatte. Trotz denn schlechten Erfahrungen bei diesem Rennen bin ich für den Sonntag sehr motiviert, weil dieser harte Klassiker genau meinen Qualitäten entspricht. Und ich war im Oktober noch nie auf einem so guten Formstand. Dementsprechend habe ich mir einen Platz in den Top-10 zum Ziel gesetzt.“

Lombardei-Rundfahrt (Sonntag 6. Oktober)

Bergamo – Lecco 242 km (Start: 10:50 Uhr – Ziel: 16:48 Uhr)

Rennfahrer: Matthias Brändle (Aut), Stefan Denifl (Aut), Jonathan Fumeaux (Sui), Reto Hollenstein (Sui), Thomas Löfkvist (Swe), Sébastien Reichenbach (Sui), Johann Tschopp (Sui), Marcel Wyss (Sui)

Sportlicher Manager: Serge Beucherie

Sportlicher Leiter: Kjell Carlstrom

Betreuung – Busfahrer: Gianni Cedroni. Mechaniker: Mathieu Dupertuis, Philippe Extrassiaz. Massage: Carina Kirssi, Federico Quadranti. Arzt: Jacques Ménétrey. Osteopath: Daniel Dufour. Pressesprecher: Laurent Guyot.

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