MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM: Rudi van Houts bei der WM nicht dabei

Nur wenige Tage vor den Weltmeisterschaften der Mountainbiker im südafrikanischen Pietermaritzburg muss der Niederländer Rudi van Houts aus gesundheitlichen Gründen Forfait erklären. Im Crosscountry-Worldcup der Herren verfügt das MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM über vier Fahrer, die diese Saison schon in die Top10 vorgefahren sind. Nachdem Thomas Litscher bereits seine Saison vorzeitig beenden und sich einer inzwischen erfolgreich vorgenommenen Operation unterziehen musste, hat nun auch der Niederländer Rudi van Houts seinen Verzicht auf einen Start in Südafrika bekannt gegeben. Van Houts leidet seit Wochen an Ermüdungserscheinungen, für die bisher keine Gründe gefunden werden konnten. „Erstmals traten die Probleme vor dem Worldcup-Rennen in Mont Sainte-Anne auf, so dass ich in Kanada auf einen Start verzichten musste. Aber die anhaltende Ermüdung wollte auch nach der Rückkehr in die Niederlande nicht verschwinden“, erklärt Rudi van Houts. „Da wir bisher keine medizinische Erklärung für mein Problem finden konnten, habe ich keine Wahl als eine Auszeit zu nehmen und in Ruhe heraus zu finden, was der Grund für diese anhaltende Ermüdung ist.“ VanHouts_dwonhill_close„Dass Rudi van Houts auf die Weltmeisterschaften verzichten muss, ist aus Sicht des MULTIVAN MERIDA BIKING TEAMs natürlich bitter. Statt mit vier treten wir nun in Südafrika nur mit zwei Fahrern an“, kommentiert Teammanager Fabian Aust die Situation. „Es ist besonders schade, weil Rudi 2013 seine bisher beste Worldcup-Saison gezeigt hat und in Val di Sole auch erstmals in die Top10 vorstoßen konnte. Trotz der strengen Selektionskriterien des niederländischen Verbandes hätte van Houts an den Weltmeisterschaften starten dürfen. Weil die Gesundheit der Athleten oberste Priorität genießt, unterstützt das Team Rudi in seinem Entscheid.“ So werden vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM nur zwei Fahrer an den Titelkämpfen der Herren in Südafrika Teil nehmen. Aber José Hermida und Ondrej Cink fuhren beide diese Saison schon aufs Worldcup-Podium: Cink wurde in Vallnord Zweiter, Hermida in Mont Sainte-Anne. Zusammen mit der Norwegerin Gunn-Rita Dahle  Flesjå ergibt das noch immer ein hochkarätiges Trio.

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