Roger Kluge: „Das war ein erfolgreiches Comeback in Kuurne“

Der Bänderriss in seiner Schulter ist nun definitiv in der Schublade der schlechten Erinnerungen abgelegt. Roger Kluge bestritt beim belgischen Halbklassiker Kuurne-Bürssel-Kuurne sein Comeback im Hauptfeld nach seiner Verletzung. Der sportliche Leiter, Eddy Seigneur, nahm als erster Stellung zu diesem flämischen Wochenende: „Mit der Leistung von Roger Kluge hatten wir ein gutes Ende für das vergangene Wochenende. Er leistete tolle Vorarbeit für Heinrich Haussler und im Hinblick auf die kommenden Klassiker, bin ich über seine aktuelle Verfassung sehr zufrieden.

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Wenn sich Vicente Reynes, der für diese Wochenende ja krankheitsbedingt ausfiel, wieder gut erholt und bei Tirreno-Adriatico teilnehmen kann, dann haben wir ein starkes und wettbewerbsfähiges Team für das kommende Frühjahr.“ Auch wenn es für IAM Cycling keinen Platz in den Top-10 gab, begrüsste der sportliche Leiter von IAM Cycling den Sieg des Belgiers Tom Boonen (Omega Pharma-Quickstep) aus einem ganz bestimmten Grund: „Tom hatte letzte Woche der Familie von Kristof Goddaert versprochen, dass er einen Sieg Kristof widmen und den Blumenstrauss auf seinem Grab platzieren würde. Es ist eine Hommage, die der belgische Meister versprochen und nun umgesetzt hat. Und wir von IAM Cycling werden alles dafür tun, um es Boonen in den nächsten Tagen und Wochen gleichzumachen.“

Nachdem er sich von den Bemühungen ein wenig erholt hatte, zeigte sich Roger Kluge mit seinem ersten Rennen in den Farben von IAM Cycling zufrieden: „Ich habe meine Arbeit gemacht und als ich die Ziellinie überquerte, verspürte ich ein Gefühl der Erfüllung. Das Resultat hier in Kuurne macht mir Mut für weitere Taten. Natürlich war es hart heute, ich litt und hatte Schmerzen. Allerdings nicht mehr als in jeden anderen Rennen, wenn alles normal läuft. Ich konnte gute Arbeit für Heinrich und Matteo leisten. Es lief alles wie geplant und ich bin überzeugt, dass es in den nächsten Rennen noch besser laufen wird. Wir müssen noch die automatische Abstimmung zwischen uns finden. Nun werde ich mich erholen und danach erneut gut trainieren. Wenn nun alles optimal läuft, dann sollte ich in der Lage sein, Haussler und Pelucchi bei einem möglichen Sieg bei Tirreno-Adriatico entsprechend zu unterstützen. Ich werde dort nicht einfach nur starten, um dabei zu sein. Ich will mich vor allem auch entsprechend verhalten, dass ich bestmöglich vorbereitet bin für Mailand-San Remo und all die anderen grossen Klassiker.“

IAM Cycling: Marcel Aregger (S), Heinrich Haussler (Aus), Kevyn Ista (Bel), Dominic Klemme (All), Roger Kluge (All), Pirmin Lang (S), Matteo Pelucchi (It), Aleksejs Saramotins (Let).

http://www.iamcycling.ch/pro/performances-resultats/

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