Archiv für den Tag: 20. August 2015

Pressekonferenz der Eurobike präsentiert die Fahrradneuheiten für 2016 – E-Motoren weiter im Trend – Multi-Terrain-Fahrräder werden immer beliebter


Radprofi Dominik Nerz im Interview mit Moderator Bernd Uwe Gutknecht. Der 25-Jährige ist Kapitän des Teams Bora Argon 18 und war dieses Jahr bei der Tour de France dabei.
Sein Fahrrad: Ein Argon 18 Nitrogen

Technik- und Design-Showdown in Friedrichshafen: Die vom 26. bis zum 29. August 2015 stattfindende Eurobike zeigt, welche Produkte in Zukunft den Markt bestimmen werden. Dieses Jahr werden über 250 Weltpremieren erwartet, die Neuheitendichte zeigte sich auch beim Eurobike Award, für den 500 Produkte eingereicht wurden. 64 davon werden am ersten Messetag mit einem Award prämiert. „Die Eurobike beweist sich dieses Jahr erneut als die weltweite Fahrrad-Leitmesse. Mit 1 350 Aussteller in 13 Messehallen sind wir erstklassig besetzt und bieten eine Anlaufstelle für alle Bike-Interessen“, erläutert Messegeschäftsführer Klaus Wellmann auf der im Vorfeld der Fahrradmesse stattfindenden Pressekonferenz.

Nicht nur für Fachbesucher: Am Publikumstag, Samstag, den 29. August, öffnet die Eurobike ihre Tore für Hobbyfahrer und Bike-Interessierte. Auf den Teststrecken können Pedelecs sowie Liegeräder direkt getestet werden. Zudem bietet „Holiday on Bike“ eine Auswahl zum Thema Radreisen, bei der Fashion Show können Besucher einen Blick auf die Modezukunft der Fahrradbranche werfen. „Mit Danny MacAskill kommt der wohl bekannteste Biker der Welt nach Friedrichshafen“, kündigt Projektleiter Dirk Heidrich an. Sabine Spitz, zwölffache deutsche Cross Country Meisterin und Olympiasiegerin, ist ebenfalls am Eurobike-Samstag unterwegs.

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Simon Pellaud trotz Trainingssturz am Start der Vuelta

Nach einem Sturz im Training aufgrund einer Kollision mit einem Auto am Mittwochnachmittag endete der Tag für Simon Pellaud im Spital von Malaga. Die Untersuchungen brachten ein beruhigendes Resultat. Der Profi von IAM Cycling erlitt bei seinem Crash Abschürfungen und Wunden im Gewicht. Bereits am Donnerstagmorgen war der Walliser Neoprofi wieder mit seinen Teamkollegen auf dem Velo unterwegs und äusserte sich dabei zu diesem Zwischenfall: „Ich weiss nicht genau, was passiert ist. Ich hatte einen Bus überholt, der am Strassenrand parkiert war. Und in dem Moment, als ich am Bus vorbei war, wurde ich heftig von einem Auto erfasst und ging zu Boden. Ich hatte Glück im Unglück, den der Sturz passierte direkt vor dem Krankenhaus, was schlussendlich bei der ersten Hilfe sicher etwas geholfen hat.“

Da sich Pellaud nicht gravierend verletzt hat und weder Brüche noch andere schwerwiegenden Verletzungen zugezogen hat, hat sich die sportliche Leitung von IAM Cycling nach Absprache mit dem Teamarzt dazu entschieden, Simon Pellaud dennoch starten zu lassen. Die Vuelta mit Start in Puerto Banus am kommenden Samstag ist für Pellaud die erste grosse Rundfahrt in seiner noch jungen Karriere.

80th VUELTA 2015: Yvon Ledanois: “An apprenticeship for Tejay”

Forced out of the Tour de France close to the podium last month, Tejay Van Garderen couldbe out for revenge in his first ever Vuelta. But for his BMC team director Yvon Ledanois, the American is above all going to learn in an event “that is raced differently from others”.
“I hope he has swallowed the pill of leaving the Tour so close to Paris with a podium within his reach. I know thathe has worked hard for this Vuelta, that he has recovered with his family and left his doubts behind. But there are other leaders with more experience of the race and bidding for greatresults. We’re not going to start as favourites,” the Frenchman said.

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Vollgepacktes Rennwochenende für das Team Heizomat

Nach dem Dachauer Kriterium am Samstag war die Mannschaft einen Tag später bei gleich drei verschiedenen Rennen am Start.


Btw…Auch im Jahre 1964 gab es bereits das Bergkriterium in Dachau. Auf dem Bild Franz Berger als Offizeller beim damals noch ausgefahrenen “Preis von Europa”

Das Team Heizomat hatte am Samstag Glück – der Regen setzte erst kurz nach Rennende ein. Das 64. Dachauer Bergkriterium, das 61 Kilometer umfasste, hatte es mit einer ansteigenden Zielgeraden in sich. Trotz eines vorhergehenden Sturzes im Training fuhr Heizomatfahrer Benjamin Edmüller ein offensives Finale und konnte in den letzten drei Wertungen (es wird jede 5. Runde gewertet und, je nach Position, mit Punkten belohnt) Punkte sammeln. Am Ende landete er auf Rang 7, Fabian Schormair auf Rang 9 – ein durchaus zufriedenstellendes Ergebnis für die Mannschaft.

Am Sonntag folgte dann ein Renntag, der die Fahrer in die verschiedensten Ecken Deutschlands führte. So schlug Benjamin Edmüller erneut zu und erbrachte beim 7. Altdorfer Kirchweihrennen in der Nähe von Nürnberg eine gute Leistung, indem er nach 70 Kilometern Platz 5 belegte. Laurin Winter und Holger Burkhardt beendeten das Rennen im Feld.

Auch Gero Walbrül machte beim 78 Kilometer langen Großen Preis vom Nettetal von sich Reden und attackierte im Rennverlauf. Er wurde erst an der 1000-Meter-Marke als Solist gestellt. Es kam zum Massensprint, in dem Julien Essers einen guten vierten Platz erreichte.

Währenddessen vertrat Sascha Starker trotz seines Bienenstichs am Knie das Team Heizomat beim GP der Bellheimer Brauerei in Rülzheim (Pfalz). Das Kriterium setzte sich aus 50 Runden und insgesamt 75 Kilometer zusammen. Starker gewann gleich die erste Wertung und konnte auch im weiteren Verlauf des Rennens punkten. Am Ende wurde er Sechster.

Dachauer Bergkriterium, Altdorfer Kirchweihkriterium , Rund ums Weiher Kastell , GP der Bellheimer Brauerei

Beyer fährt auf 2. Etappe der Baltic Chain Tour aufs Podest

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Maximilian Beyer hat bei seinem Einsatz mit der deutschen Nationalmannschaft bei der Baltic Chain Tour (UCI 2.2) für die nächste Top-Platzierung für das rad-net ROSE Team gesorgt. Nach 193 Kilometern von Pärnu nach Valga sprintete der Berliner auf den dritten Platz. Henning Bommel, der gestern zum Auftakt Dritter geworden war, wurde heute 13. und Theo Reinhardt 79.

Die Etappe wurde sehr schnell gefahren und vier Ausreißer bestimmten lange Zeit das Renngeschehen. Diese wurden jedoch wieder einige Kilometer vor dem Ziel gestellt, so dass die Etappe im Massensprint entschieden wurde. Hier gewann Andriy Kulyk (Kolss BDC) vor Gustav Höög (Tre Berg-Bianchi) und Beyer.

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Weltcup-Finale Val di Sole: Tempo mitgehen und wieder in die Top-Ten

Mit Rückenwind gehen Georg Egger und Christian Pfäffle vom Lexware Mountainbike Team ins U23-Weltcup-Finale im Val di Sole. Am Sonntag wird auch David Horvath im Team vom Hochschwarzwald wieder mit an Bord und genauso motiviert sein wie seine beiden Team-Kollegen.

Nach Wochen des Zweifelns und des Haderns ist bei Christian Pfäffle das Selbstbewusstsein wieder intakt. Der neunte Platz in Windham brachte den mentalen Rückenwind, den der Neuffener so lange vermisst hatte. Rechtzeitig vor dem wichtigsten Rennen der Saison, der Weltmeisterschaft in Andorra, hat sich seine Leistungskurve wieder nach oben gedreht.
Weil Pfäffle aber auch in beim Weltcup in Windham in der Anfangsphase seien Probleme hatte, hängt mit diesem Handicap für ihn am Sonntag im italienischen Val di Sole (Start: 9 Uhr) auch die wichtigste Aufgabe zusammen.
„Ich will das Tempo mitgehen und bin gespannt wie gut es klappt. Ich wollte das ja auch schon in Windham und es ging einfach nicht. Im Moment steht das im Fokus und wenn ich das schaffe, dann ist das ein Erfolg“, erklärt Pfäffle.
Ganz unabhängig vom Ergebnis, das am Ende dabei rausschaut. Das Experiment ist auch mit Bundestrainer Peter Schaupp abgesprochen.

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Praktikantenbörse für Unternehmen und Spitzensportler öffnet Türen für Racing Students

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Als Einheit unterwegs in der RadBundesliga_die RACING STUDENTS_Foto Elisa Haumesser

Sportlichen Erfolg erreichen und parallel an der beruflichen Karriere arbeiten – mit dieser Idee gingen Christoph Kindle und Alexander Gut vor acht Jahren an den Start. Damals gründeten die ehemaligenU23-Bundesliga-Mannschaftskollegenihr eigenes Team, die Racing Students. Der Erfolg kam und blieb: Das Elite-Männerteam ist die Nummer Eins im deutschen Amateurradsport. Die zweite Karriere ist den Teamchefs aber ebenso wichtig. Daher fahren sie seit 2007 zweigleisig und ermöglichen jungen Talenten neben dem Leistungssport ihr Studium zu meistern. Während Kindle und Gut den Gedanken fassten, ihre „rasenden Studenten“ auf dem Weg in das Berufsleben noch mehr zu unterstützen, stießen sie auf die Praktikantenbörse für Unternehmen und Spitzensportler von der Deutschen Unternehmerbörse, der Deutschen Bank und der Deutschen Sporthilfe. Kurzerhand einigten sich die Verantwortlichen darauf, die Börse für die Racing Students zu öffnen. Bislang war sie Bundeskaderathleten vorbehalten.

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