Heizomat gewinnt Mannschaftswertung in Cadolzburg

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Das fränkische Team Heizomat konnte beim Bundesligaauftakt einen überlegenen Tagesmannschaftssieg feiern. Die Basis dafür legten Julien Essers und Fabian Schormair, die auf den Plätzen 2 und 5 die Ziellinie an der historischen Cadolzburg überquerten.

Das Cadolzburger Bundesligarennen bleibt ein gutes Pflaster für die Heizomatler. Von Beginn an waren die Männer in grün sehr aufmerksam und versuchten das 144 km lange Rennen zu kontrollieren. Bei Kilometer 80 konnten sich Fabian Schormair und Christopher Hatz (MLP-Bergstrasse) absetzten. Etwa 50 Kilometer lang hielt sich das Duo bei einem maximalen Vorsprung von zwei Minuten an der Spitze. Dahinter bildete sich eine 30 Mann großen Verfolgergruppe in der sich sechs Heizomat-Fahrer befanden. Lediglich Oliver Mattheis verpasste den Anschluss. 15 Kilometer vor dem Ziel schlossen Nico Denz (Chambéry Cyclisme) und Julien Essers zu den Spitzenreitern auf.

Sechs Mann (Herklotz, Buchmann, Vasyliv, Baldauf, und die beiden Heizomatler Droste und Knauer) machten sich auf die Verfolgung des Spitzenquartetts (Jan-Niklas Droste ging mit einer starken Erkältung an den Start und fuhr dennoch ein sehr gutes Rennen). An der Spitze musste Fabian Schormair die anderen drei ziehen lassen und fiel in die Verfolgergruppe zurück. Julien Essers dagegen attackierte an der 2000 Meter Marke und bog mit einem kleinen Vorsprung in den Zielberg ein. Am Ende musste er sich Nico Denz geschlagen geben, der für das Nachwuchsteam des französischen WorldtourTeams Ag2r fährt. Fabian Schormair landete auf Platz 5 und Jan-Niklas Droste, sowie Florenz Knauer beendeten das Rennen auf den Plätzen 9 und 10. Die weiteren Heizomat-Platzierungen: Johannes Weber (16.), Dario Rapps (23.), Alexander Grad (32.) und Oliver Mattheis (40.).

„Mit Julien schaffte ein Fahrer aus der zweiten Reihe den Sprung auf das Podium“, freute sich Teamchef Markus Schleicher. „Wir sind mit unserem sportlichen Auftritt beim ersten Bundesligarennen der Saison sehr zufrieden. Insbesondere muss man bedenken, dass das Team Heizomat 2014 nur aus einem Fahrerkader von 8 Mann besteht, während andere Kontinental-Teams auf einen 14 bis 18 Mann Kader zurückgreifen können. Das macht unseren Erfolg in Cadolzburg umso wertvoller!“
Foto: Karl-Heinz Kessler

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