Revolution Series in Glasgow für Marcel Kalz und Nico Heßlich ein gutes Pflaster

RPRT_Kalz_Heßlich_Glasgow_Foto_Maher Foto: Maher
Besser hätte es für Marcel Kalz und Nico Heßlich kaum laufen können. Bei der zweiten Runde der Revolution Series in Glasgow haben die beiden Fahrer vom Rudy Project Racing Team am vergangenen Samstag richtig abgeräumt. Durch die Siege und Platzierungen führt das RPRTeam jetzt auch in der Gesamtwertung der prestigeträchtigen Veranstaltung.

Mit viel Motivation sind Marcel Kalz und Nico Heßlich nach Glasgow gereist. Beide nahmen bereits im Vorjahr an der britischen Rennserie teil und hatten gute Erinnerungen daran. Auf den Lorbeeren des Vorjahres konnten sie sich aber nicht ausruhen. Zuerst stand das 40 Kilometer UCI Punktefahren auf dem Plan. „Wir lagen beide sehr gut im Rennen“, so Nico Heßlich. „Am Anfang habe ich sogar geführt, dann konnte Marcel mit einigen anderen Fahrern einen Rundengewinn herausfahren und viele Punkte sammeln.“ Am Ende reichte es für Kalz aber nicht ganz zum Sieg. Mit einer Runde Rückstand auf Jake Ragan wurde er Zweiter. Im Anschluss folgte der Wettbewerb „Fliegende Runde“. Heßlich, mit reichlich Sprintergenen versorgt, konnte dort sein ganzes Können zeigen. In einer Zeit von 13,850 Sekunden musste er nur dem Olympiamedailliengewinner und Weltmeister Ross Edgar, der für die Runde eine Zeit von 13,836 benötigte, den Vortritt lassen. Eine hauchdünne Entscheidung, aber wieder ein sehr guter zweiter Platz für das Rudy Project Racing Team. Die Abend-Session begann dann nicht wie erhofft. Zwar konnte Marcel Kalz das Ausscheidungsfahren gewinnen, die Kommissäre setzten ihn aber auf den vierten Platz. „Das Publikum hat Marcel gefeiert, alle Fahrer haben ihn als Sieger gesehen, wir wissen nicht, was die Kommissäre gesehen haben“, kommentierte Nico Heßlich das Geschehen. Heßlich selbst kam bei dem Wettbewerb auf den sechsten Platz. Mit ein bisschen Wut im Bauch gingen die beiden Bahnspezialisten dann an den Start zum 1000 Meter Madison-Zeitfahren. Heraus kam ein überlegener Sieg. Nur 55,472 Sekunden brauchten Kalz und Heßlich für einen Kilometer. Und auch beim abschließenden Scratch Rennen über 15 Kilometer lief alles glatt. „Wir wollten noch einmal wertvolle Punkte für den Tagessieg und die Gesamtwertung der Revolution Series holen“, so Heßlich, der im Rennverlauf darauf aufpasste, dass kein anderer Fahrer einen Rundengewinn herausfahren konnte und im Finale den Sprint für Kalz vorbereitete – den dieser dann gewinnen konnte. Damit war sowohl der Tagessieg als auch die Führung in der Gesamtwertung gesichert. Die nächsten Stationen der Rennserie sind: Manchester (4. Januar 2014), Manchester (1. Februar 2014) und London (14./15. März 2014).

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