Südafrika-Silber


Fotos (Ego Promotion): – Sabine Spitz freut sich über WM Silber
Olympiasiegerin Sabine Spitz gewinnt Silber bei den Mountainbike-Marathon
Weltmeisterschaften, 14. WM Medaille
13 000 Kilometer von der Heimat entfernt hat Sabine Spitz vom HAIBIKE Pro
Team einmal mehr MTB-Geschichte geschrieben. Mit dem Gewinn der
Silbermedaille bei der Mountainbike-Marathon Weltmeisterschaft, die in
Pietermaritzburg/Südafrika über die Distanz von 74 km führte. Nach 3:56,20
Stunden durch die afrikanische Wildnis musste die 42-Jährige nur Annika
Langvad (DEN) den Vortritt lassen.

Beim siebten WM-Start über die
Langdistanz der sechste Podiumsplatz „Ja, ich wollte das Regenbogentrikot,
aber eine andere war heute stärker und ich stark genug für Silber, deshalb
bin ich mit dem zweiten Platz sehr zufrieden“, freute sich Sabine Spitz über
das neunte WM Silber. Beim Start setzte sie erstmals ein brandneues
Wettkampf-Bike ein. „Das 29er HAIBIKE Full-Suspension, war bei diesen
Verhältnissen und der langen Strecke perfekt“ erklärte die Olympiasiegerin.
Bereits 15 km nach dem Start deuteten sich die Kräfteverhältnisse auf der
selektiven und ruppigen Strecke an. Die Dänin hatte nach dem ersten
Anstieg einen Vorsprung von 45 Sek auf die Deutsche Meisterin
herausgefahren. Dagegen gelang es Sabine Spitz bereits mehr als 2 Min. auf
die später Drittplatzierte Tereza Hurikova (CZE) gut zu machen. Noch aber,
war der Weg bis ins Ziel weit und zumindest der Kampf um den Titel noch
offen.
Zwei Regentage – nach langer Trockenperiode – hatten den ohnehin sehr anspruchsvollen
Rundkurs mit spektakulären Downhills rutschig gemacht. Jeder Meter erforderte vollen Einsatz
und Konzentration, keine Zeit zum Verschnaufen in der Provinz Kwa Zulu Natal, aber nun unter
strahlend blauem Himmel. Für Sabine Spitz bedeutete der Silber-Coup das erste internationale
Podiumsresultat 2014, nachdem sie vor allem technische Probleme bei den bisherigen Weltcups
immer wieder zurückgeworfen hatten. Ausgezahlt hat sich damit auch das intensive
Höhentrainingslager im Engadin bei eher kühlen Temperaturen. Auch in Südafrika herrscht
Winter. „Aber so kann man ihn aushalten, mit 25 Grad am Nachmittag“, grinste Sabine, der es
nie warm genug sein kann.
Der Rennverlauf wurde wie erwartet geprägt von der individuellen Leistungsfähigkeit der
Fahrerinnen. Zu anspruchsvoll waren die Bedingungen, als dass taktische Überlegungen eine
Rolle gespielt hätten. „Eigentlich habe ich das so erwartet“ sagte Sabine Spitz im Ziel, die sich
zusammen mit Langvad schon nach 8 Kilometern vom restlichen Feld abgesetzt hatte. Nach
einer kurzen Abfahrt übernahm dann die Dänin das Tempodiktat. Dem konnte Sabine nur kurz
folgen. Danach vergrößerte sich die Abstände kontinuierlich, sowohl zur Führenden, als auch
nach hinten. Damit hatte Sabine Spitz die nachfolgenden Konkurrentinnen sicher im Griff, so
dass die Silbermedaille nie mehr in Gefahr war.
Gute Aussichten also für den zweiten Teil der Saison im sommerlichen Europa. „Es geht weiter“,
blickt die WM-Zweite nach vorne. Das Abenteuer auf der Südhalbkugel aber bleibt haften. „Eine
herrliche Strecke, abwechslungsreich und attraktiv für Athleten wie Zuschauer.“ Aufgrund des
Terrains hatte Sabine das Haibike 29er Fully gewählt – und statt der erwarteten viereinhalb
Stunden Rennzeit „bretterten“ die MTB-Damen förmlich über die Piste. „Es war extrem schnell“
urteilte Sabine nach ihrer insgesamt 14. WM-Medaille im Laufe ihrer einzigartigen Karriere über
Stock und Stein.
Weitere Informationen rund um das Sabine Spitz Haibike ProTeam:
http://www.haibike.de/proteam

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