Team Auto Eder Bayern überzeugt beim Giro della Lunigiana: Sprint-Trikot für Max Hamberger

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Max Hamberger

Max Hamberger kommt zum letzten Drittel der Saison immer besser in Form: Im Trikot der Nationalmannschaft überzeugte der Kapitän des Team Auto Eder Bayern am Wochenende in Italien mit einem weiteren starken Auftritt und holte sich beim Giro della Lunigiana das Sprint-Trikot. «Diese Rundfahrt gehört zu den wichtigsten im Kalender der Junioren und ist traditionell sehr stark besetzt – insgesamt waren in diesem Jahr Fahrer aus 13 Nationen dabei. Entsprechend zufrieden dürfen wir mit dem Erfolg sein. Das war ein weiteres starkes Rennen von Max», bilanzierte Ralph Denk, Manager des Team Auto Eder Bayern, nach dem Auftritt in Italien.

Den Grundstein für seinen Erfolg hatte Hamberger bereits in der ersten Etappe gelegt. Nach den 88 Kilometern von Castelnuovo Magra nach Bocca di Magra kam der 18-Jährige zwar erst auf Platz 43 ins Ziel, hatte zuvor aus der dreiköpfigen Ausreißergruppe heraus aber beide Sprintwertungen für sich entschieden. «Leider wurden wir 15 Kilometer vor dem Ziel im letzten Anstieg noch eingeholt, aber dafür konnte ich mir das Sprint-Trikot sichern», so Hamberger. Entsprechend setzte er auch das Ziel für die 116,9 Kilometer der zweiten Etappe mit Start und Ziel in Fosdinovo: «Mein erstes Ziel war, das Trikot zu verteidigen – und dann die Bergankunft so gut wie möglich zu meistern.» Am Ende kam der Pentlinger zwar mit 3:07 Minuten Rückstand auf den Tagessieger und auf Rang 45 ins Ziel, konnte aber seinen Vorsprung in der Sprintwertung in den Zwischensprints weiter ausbauen. Auf den 113,7 Kilometern von La Spezia nach Ortonovo machte Hamberger dann alles klar und den Gewinn des Trikots perfekt. «Ich hatte wirklich gute Beine, leider habe ich es etwas verschlafen, ganz vorne in den letzten Berg zu fahren, um auch im Finale noch vorne mitzumischen», gab er sich nach Rang 40 des Tagesklassements mit 1:03 Minuten trotz des Erfolges selbstkritisch. «Aber ich merke, dass die Form derzeit Tag für Tag besser wird und ich das auch schon in Ergebnisse umsetzen konnte. Jetzt freue ich mich auf den nächsten Einsatz in der Bundesliga am kommenden Wochenende.»

Bereits am vergangenen Wochenende hatte Hamberger im Einsatz für die Nationalmannschaft des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) auch bei der Trofeo Commune di Vertova gepunktet. Nachdem er auf der ersten Etappe nach 80 Kilometern nach erfolgreichen Wertungssprints ebenfalls das Nationaldtrikot gegen das des besten Sprinters hatte tauschen können, musste er es auf den 134 Kilometern der zweiten Etappe wieder abgeben. Hamberger: «Es ist früh eine große Spitzengruppe weggefahren, die auch die Punkte abgeräumt hat. Dadurch bin ich in der Gesamtwertung noch auf Platz drei zurückgefallen.»

Im Rahmen der Rad-Bundesliga in Genthin musste das Team Auto Eder Bayern dafür ohne seinen Kapitän auskommen. Im Mannschaftszeitfahren zeigte das Quartett aus Bayern über 48 Kilometern dennoch eine konstant starke Leistung und holte Rang sechs. «Seine Marschroute hat das Team perfekt umgesetzt und am Ende fehlten nur ein paar Sekunden zu Rang fünf. Damit können wir sicher zufrieden sein, auch wenn es natürlich immer schmerzt, nicht in Bestbesetzung fahren zu können», so Christian Schrot, Trainer des Teams.

Auch beim traditionsreichen Altstadtkriterium in Schwaz in Tirol präsentierte sich das Team Auto Eder Bayern am Samstag stark. Auf dem 40-Runden-Kurs mit Kopfsteinpflaster und kurzen Anstiegen gelang es Martin Meiler, sich in der zweiten Rennhälfte mit zwei weiteren Fahrern abzusetzen und noch Punkt für Punkt nach vorne zu kämpfen. Am Ende konnte das Trio seinen Vorsprung zwar ins Ziel bringen, in der für die Gesamtwertung des Kriteriums entscheidenden Punktwertung gab‘s aber nur noch den unglücklichen vierten Rang. Beim «Schwazer Straßenpreis» gehörten in der Anfangsphase des 130 Kilometer langen Rennens mit Ingo Gerth, Christoph Setescak und Julius Strobel gleich drei Fahrer des Teams Auto Eder Bayern zu den Aktivposten im Feld. «Leider haben wir den entscheidenden Ausreißversuch trotzdem verpasst», so Martin Meiler, der sich dafür auf die Vorbereitungsarbeit seines Teams für den Sprint des Hauptfeldes verlassen konnte, den er auch sicher gewann. Damit gab‘s für ihn Platz drei. «Schade, dass wir bei den Ausreißern dann nicht vertreten waren, aber wir haben am Ende das Beste draus gemacht», so Meiler.

An den kommenden Wochenenden geht es jetzt mit weiteren Einsätzen in der Bundesliga weiter. Am Sonntag steht das Rennen am Bilster Berg auf dem Programm, am 18. September folgt in der Vorbereitung auf den «Grand Départ» der Tour de France 2017 in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf ein Bundesliga-Einsatz am Rhein.

www.team-auto-eder-bayern.de

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