Team Kuota News: Eschborn-Frankfurt – Retschke wird 20.

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Gegen die Weltelite trat das Team Kuota bei teils schwierigen Wetterbedingungen beim Rennen Eschborn-Frankfurt auf einem anspruchsvollen Kurs durch den Taunus an. Im Massensprint eines stark geschrumpften Feldes belegte Robert Retschke einen starken 20. Platz.
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Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, stand auch dem Team Kuota ein hartes Stück Arbeit bevor. Bei dem früher als „Henninger Turm“ bekannten Rennen Eschborn-Frankfurt ging man mit den Fahrern Benoit, Braun, Glowatzki, Monreal, Rapp, Retschke, Schönbach und Westmattelmann gegen eine Auswahl der Weltelite an den Start.

Robert Retschke, der bereits 2008 und 2011 bei dieser Veranstaltung unter die Top 20 fahren konnte, hatte sich für das Rennen einiges vorgenommen. Bei zunächst noch regnerischen Wetterverhältnissen begann das Rennen auf rutschigen Straßen. Es kam immer wieder zu Stürzen, bei denen auch Fahrer vom Team Kuota betroffen waren.

Als die Straßen dann abtrockneten, ging es in den Taunus hinein und eine 9 Mann starke Gruppe löste sich vom Feld. Hier galt es, einige anspruchsvolle Bergwertungen wie den Feldberg oder gleich 4 mal den bis zu 26 Prozent steilen Stich in Mammolshain zu bewältigen. Diese Anstiege wurden in sehr hohem Tempo gefahren. So wurde das Feld bei jeder Überfahrt der mammolshainer Steilstrecke kleiner. Die „jungen Wilden“ vom Team Kuota hielten sich wacker. Bei der 2. Überquerung konnte aber nur Felix Schönbach dem Feld, in dem mit Westmattelmann und Retschke noch 2 weitere Fahrer des Teams Kuota waren, folgen. Dann begannen die ProTour-Teams das Tempo zu forcieren, um die Ausreißer einzuholen und einen Massensprint herbeizuführen.

Nur noch Robert Retschke konnte diese Geschwindigkeit mitgehen. Das Feld schrumpfte auf ca. 50 Fahrer. Nun galt es für ihn bei einsetzendem Gewitter, nochmal die Zähne zusammen zu beißen und in dieser Gruppe zu bleiben. Als die Ausreißer gestellt wurden, nahm das Tempo auf den letzten 3 Runden in der Innenstadt von Frankfurt immer mehr zu. Mit großem Kampfgeist konnte sich Robert nicht nur in der Spitzengruppe behaupten, sondern sogar immer weiter nach vorne arbeiten. Als der Norweger Alexander Kristoff im Massensprint siegte, kam Robert als hervorragender 20. über die Ziellinie. Ein wirklich starker Auftritt gegen die Weltelite, und das trotz 40-Stunden-Woche im Radladen.

Auch Teamchef Florian Monreal war von dieser Leistung beeindruckt: “Wir können mit einem guten Gefühl nach Hause fahren, haben wir uns hier doch eindeutig für Rund um Köln rehabilitiert. Wir sind jetzt auch für das ProRace Berlin optimistisch. Vielleicht schaffen wir dort sogar die Top Ten.“

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