Weltcup Mont Sainte Anne, Kanada: Pfäffles großartige letzte Runde


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Lexware-Biker Christian Pfäffle hat beim U23-Weltcup in Mont Sainte Anne, Kanada, Rang zehn belegt und damit sein bestes Saisonresultat verzeichnet. Dem Neuffener gelang dabei eine famose Aufholjagd.

Weltcup in Mont Sainte Anne, das ist schwüle Hitze, eine extrem anspruchsvolle Strecke, gespickt mit technischen Schwierigkeiten und steilen Rampen. In diesen Anstiegen tat sich Christian Pfäffle am Anfang sehr schwer.
Das Rennen hatte für den Neuffener schon unglücklich begonnen, denn beim Start kam ausgerechnet U23-Vizeweltmeister Julian Schelb vor ihm nicht gut weg und Pfäffle kam lediglich an 27. Position aus der 1,2 Kilometer langen Startrunde.
Die zum Teil auch technisch schwierigen Anstiege machten ihm Mühe und so schien bis zur Hälfte der sechs Runden den angepeilten Platz unter den besten 15 an diesem Tag nicht möglich zu sein. „Am Anfang hatte ich das Gefühl, mich nicht richtig konzentrieren zu können“, erklärte der 21-Jährige dazu. Doch so nach und nach adaptierte Pfäffle das Gelände und es lief „von Runde zu Runde besser“.

Tatsächlich wurde er immer schneller. „Ich bin die Anstiege immer flüssiger hoch gekommen“, analysierte Pfäffle. In der vorletzten Runde überholte er Schelb und ging als Zwölfter auf die letzten 4,15 Kilometer. Die absolvierte Pfäffle sogar mit der zweitbesten Zeit, überholte noch zwei Konkurrenten und nahm damit ein sehr gutes Gefühl mit aus dem Wettkampf.
„Dass er sich hinten raus steigern konnte, zeigt, dass er gut drauf ist“, meinte Bundestrainer Peter Schaupp anerkennend.

Ein klein wenig ärgerte sich Christian Pfäffle über die 16 Sekunden, die ihm mit 4:14 Minuten Rückstand auf den Sieger Michiel van der Heijden (Niederlande, 1:28:18) auf den achten Platz fehlten. „Schade, das wäre die volle WM-Norm gewesen“, verzog er das Gesicht. Um dann aber gleich noch anzufügen: „Eigentlich komme ich mit so holprigen Strecken gar nicht gut zurecht. Deshalb kann ich eigentlich recht zufrieden sein“, meinte Pfäffle, der bei der 21. Auflage des Klassikers bester Deutscher war.

Sprint endet ohne Erfolg
Christian Pfäffle hatte am Freitagabend einen erfolglosen Einsatz im Eliminator Sprint. Im Achtelfinale schied er aus, nachdem ihn der Schweizer Nicolas Lüthi ausmanövrierte. „Schade“, meinte Pfäffle. „Ich hätte schon in der Startphase Catriel Soto überholen sollen, dann wäre das nicht passiert.“ Der WM-Dritte aus Argentinien hatte den besten Start, nahm dann aber am Anfang das Tempo kurz raus.
Pfäffle wurde auf Rang 18 notiert, während der Remchinger Simon Gegenheimer seinen zweiten Weltcupsieg feierte.


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Photographers:

Armin M. Küstenbrück / EGO-Promotion

Marius Maasewerd / EGO-Promotion

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