Rudy Project Racing Team: Vierter beim Lieblingsrennen in Bendigo

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Christian Grasmann – Foto:  Dion Jelbart
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Leif Lampater – Foto:  Dion Jelbart
Den Titel wollten sie verteidigen, der vierte Platz ist es geworden. Die Australienreise von Christian Grasmann und Leif Lampater ist beim Bendigo Madison über 80 Kilometer nicht wie gewünscht zu Ende gegangen. Dennoch konnten die beiden Fahrer vom Rudy Project Racing Team zufrieden die Heimreise antreten.

Bereits vor zwei Woche waren Grasmann und Lampater nach Australien gereist, um sich in Ruhe akklimatisieren zu können und noch einige längere Trainingseinheiten zu absolvieren. Als Ort dafür haben sie sich die traumhafte Landschaft rund um den Mount Hotham ausgesucht. „Wir haben sehr gut trainiert und sollten eigentlich noch besser drauf sein als im Jahr zuvor“, sagte Grasmann vor dem Rennen der australischen Presse. Grasmann und Lampater konnten 2013 das prestigeträchtige Bendigo Madison gewinnen und sendeten so eine klare Ansage an die Konkurrenz, dass auch dieses Jahr der Sieg nur über die Fahrer vom Rudy Project Racing Team gehen würde.
Auch beim Kriterium in Bendigo, das am Freitag stattfand, zeigten die Irschenberger bereits, dass sie gut drauf sind. Dort konnte Leif Lampater als Dritter aufs Podest steigen. Am Sonntag Abend ging es dann richtig los. Im ausverkauften Frank McCaik Stadion und 25 Grad Celsius bis in die Nacht hinein wurde es den Fahrern richtig heiß. 80 Kilometer über 200 Runden waren zu fahren – und es ging von Anfang an richtig schnell los. Bald wurde klar, dass nur noch wenige Mannschaften um den Sieg kämpfen konnten, darunter Grasmann und Lampater. Kurz nach Halbzeit des Rennens versuchte es die deutsche Paarung dann mit einem Angriff. Bis auf eine halbe Runde Vorsprung schafften es die Beiden, dann wurden sie nach 25 Runden Kampf wieder eingeholt, die Kraft war zu Ende. Das nutzte die Paarung Crome/Pieters aus und konnte einen Rundengewinn herausfahren, der dann auch zum Sieg reichte. Die von Grasmann und Lampater gesammelten Punkte reichten leider nicht ganz für einen Podestplatz aus, sie mussten sich mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. „Das Bendigo Madison ist mein Lieblingsrennen, deshalb hätte ich natürlich wieder sehr gerne gewonnen“, sagte Grasmann, der sich aber auch zufrieden zeigte: „Ich denke, dass wir ein starkes Rennen gezeigt haben. Leider kann man nicht immer gewinnen. Trotzdem war Australien wieder eine Reise wert.“

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