Gilbert gewinnt Tour of Beijing

Philippe Gilbert gewann am Dienstag die Tour of Beijing und bescherte dem
BMC Racing Team damit den 30. Saisonsieg. In der UCI Teamwertung beendet das
US-amerikanische Team die Saison auf dem zweiten Platz.

“Ein besonerer Sieg”
Gilbert überquerte mit seiner BMC teammachine SLR01 die Zielline der 117
Kilometer langen Etappe um den olympischen Pavillon von Peking und sicherte
sich den Gesamtsieg mit einem Vorsprung von drei Sekunden auf Dan Martin
(Garmin-Sharp). Esteban Chaves (ORICA-GreenEDGE) wurde mit sechs Sekunden
Rückstand Dritter. Der Sieg von Gilbert war sein erster bei einem
Etappenrennen der WorldTour und sein siebter in diesem Jahr – was im BMC
Racing Team die Bestmarke bedeutete. Mit 30 Siegen hob das BMC Racing Team
den internen Rekord vom letzten Jahr auf.

„Das ist ein grosser Sieg, nicht
nur für mich, auch für das ganze Team“, sagte Gilbert. “Ich wusste das wir
hier ein starkes Team am Start hatten. Das hat mir Selbstvertrauen gegeben.
Wenn du das Vertrauen hast, heisst das weniger Druck. Für mcih ist das eine
grossartige Erfahrung und ich freue mich, dass mein Name in den Palmares
steht. An einem Ort wie China gewinnen zu können, ist für mich etwas ganz
besonderes.” Die weitern Siege von Gilbert waren der Erfolg auf der zweiten
Etappe, der ihm das Rote Trikot des Führenden einbrachte, sowie die Siege
beim Brabantse Pijl und Amstel Gold Race im April und zwei Etappen- und der
Gesamtsieg der Ster ZLM Toer im Juni.

“Jeder arbeitet hart”
Genau wie bei der dritten und vierten Etappe arbeitet das BMC Racing Team
hart um Gilbert zu schützen und seine Führung auch bei der letzten Etappe am
Dienstag zu verteidigen. Yannick Eijssen, Martin Kohler, Dominik Nerz,
Samuel Sánchez, Tejay van Garderen und Rick Zabel jagten abwechslungsweise
die zweiköpfige Fluchtgruppe, welche vor dem letzten acht Kilometern einen
Vorsprung von 1:20 inne hatte. Nachdem das Duo auf dem letzten Kilometer
eingeholt war, gewann Sacha Modolo (Lampre-Merida) vor Greg Hendersen
(Lotto-Belisol) und Edvald Boasson Hagen (Team Sky). „Das Team fuhr auch
heute wieder grossartig und machte die Sache sicher für Philippe“, sagte BMC
Racing Team Sportdirektor Max Sciandri. „Jeder arbeitete bis zum Schluss
hart, da wir Angst vor möglichen Lücken auf dem letzten Kilometer hatten.
Bei 60 km/h kostet die kleinste Lücke sofort mehr als drei Sekunden. Ein
grosses Dankeschön gilt allen Fahrern und Betreuern, die am Ende der Saison
gemeinsam hart für diesen Erfolg gearbeitet haben.”

“Fahrer waren sehr motiviert”
Durch den Sieg von Gilbert beendete das BMC Racing Team die UCI Teamwertung
auf dem zweiten Platz hinter dem Movistar Team, welches den Plaz an der
Sonne bereits das zweite Jahr in Folge inne hat. Tinkoff-Saxo, das vor der
Tour of Beijing noch auf dem zweiten Platz lag, rutsche auf Platz drei. Für
BMC Racing Team Sportdirektor Yvon Ledanois konnte das Momentum aus dem Sieg
im Teamzeitfahren bei den Weltmeisterschaften mit nach China genommen
werden. „Alle Fahrer waren sehr motiviert um ein gutes Teamresultat zu
erzielen, da dies auch für (Teamsponsor) Andy Rihs und (BMC Racing Team
Präsident/General Manager) Jim Ochowicz sehr wichtig ist“, sagte Ledanois.
„Bevor wir hierher kamen, haben wir mit allen Fahren über das Erreichen
eines guten Resultats als Team gesprochen und nun haben wir es geschafft.
Dies war ein grosser Erfolg. Das ganze Team und die Betreuer können sehr
stolz sein.“

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