Lexware Team: Markus Bauer mit Blut im Mund

Lexware-Biker Markus Bauer hat während seines Trainingsaufenthalts in
Colorado das „Whiskey 50“ bestritten und ist beim Sieg von Marathon-
Weltmeister Christoph Sauser Siebter geworden.
Zwei Wettkampftage baute Markus Bauer in sein Höhentrainingslager in
Colorado ein. Beim Whiskey 50 fuhr er am Freitag bei einem Kriterium „auf
Prämie“, wie er schilderte. Das gelang dem 24-Jährigen auch. Doch danach
musste er das Rennen aufgeben.

„Ich habe Blut im Mund gehabt und kaum noch Luft bekommen“, schilderte
Bauer. Das lag wohl an der Höhenluft. „Das hatte ich vor drei Jahren auch
schon mal. Zudem ist die Luft hier sehr trocken.“
Seine Leistung vom Sonntag, als es über 50 Meilen (80 Kilometer) ging,
bezeichnete Bauer als „solide“. Die Führungsgruppe verpasste der Deutsche
Vize-Meister im Marathon knapp. „Deshalb musste ich dahinter alleine
kämpfen“, so Bauer.
Nach rund einer Stunde durch einen schönen Singletrail, führt die Strecke übr
15 Kilometer eine Schotterstraße hinunter um nach einer Wende den gleichen
Weg wieder nach oben zu gehen. Und noch weiter. Insgesamt 20 Kilometer
Anstieg sind zu bewältigen, wofür man mehr als eine Stunde Fahrzeit benötigt.
„Die letzten zehn Minuten habe ich Krämpfe bekommen und musste noch
einen Konkurrenten ziehen lassen. Ich habe ziemlich gelitten“, berichtet Bauer
aus den USA.
So kamen am Ende 6:07 Minuten Rückstand auf Marathon-Weltmeister
Christoph Sauser (2:58:35 Stunden) zustande.
„Das war eine 21-Stunden-Trainingswoche mit ein paar Dollar Prämien. Weiter
geht’s“, ordnete Bauer das Unternehmen ein, das ihn für die Weltcups in Nove
Mesto und in Albstadt fit machen soll.

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