Lexware Rothaus Team: Trans-Zollernalb / Etappe 2: Bauer verpasst Anschluss – Kleiber überrascht

Markus Bauer vom Team Lexware-Rothaus hat auf der zweiten Etappe der Trans-Zollernalb zwischen Balingen und Albstadt-Tailfingen Platz sieben belegt. Andreas Kleiber überraschte auf Position zwölf.

Markus Bauer konnte auf den 81 Kilometern seinen dritten Gesamtrang von der Auftaktetappe nicht halten. Der Biker aus der Equipe vom Hochschwarzwald verpasste den Anschluss an die Führungsgruppe. „Über einen Berg haben mir zehn Sekunden gefehlt. Danach bin ich mit Christian Kreuchler zusammen immer zu zweit unterwegs gewesen, das war ganz schön hart“, meinte Bauer.


Seine Erkältung, die er sich nach der Rückkehr vom Weltcup in Norwegen zugezogen hatte, zeige wohl doch Wirkung. „Kurze Zeit habe ich gedacht, ganz raus zu nehmen, um am Sonntag noch mal was erreichen zu können. Aber dazu lag ich in der Gesamtwertung zu gut“, erklärte Bauer, der mit 7:43 Minuten Rückstand auf den Deutschen Meister Markus Kaufmann (2:52:06) das Ziel erreichte und jetzt auch in der Gesamtwertung auf Platz sieben liegt.
7:17 Minuten liegt der 24-Jährige hinter Kaufmann, der sich durch seinen Etappensieg auf Rang eins katapultierte. Dabei profitierte er vom sturzbedingten Ausscheidens des bisherigen Leaders Urs Huber und vom Defekt bei Robert Mennen, vier Kilometer vor dem Ziel.

Erstaunlich gut läuft es bei Andreas Kleiber, nur fünf Wochen nach seiner Schlüsselbein-OP. Der Freiburger Student kam als Zwölfter (+9:03) an die Zeitmessung.
„Ich hätte das nicht gedacht. Es ist ja auch nicht unbedingt mein Terrain weil es keine langen Anstiege gibt, aber vielleicht hat mir die Verletzungspause ja auch gut getan“, meinte Kleiber strahlend. In der Gesamtwertung hat er sich damit von Platz 16 auf 13 verbessert (+13:16).

Im Gegenteil dazu musste Matthias Bettinger einen enttäuschenden Tag wegstecken. „Bei mir lief es heute gar nicht. Ich hatte einen echten Hungerast, einen Kälteanfall, das volle Programm“, schüttelte der Breitnauer den Kopf.
Am Anfang sei es noch gut gegangen. Weil er vom Freitag einen Rückstand mitbrachte, riskierte Bettinger einen Angriff, in der Hoffnung, dass ihm die Favoriten nicht hinterherfahren würden. Bettinger kam auch weg, doch es dauerte nicht lange, dann hatte ihn das Feld wieder eingeholt.
Nachdem es dann nicht mehr lief, versuchte Bettinger Kräfte zu sparen und kam als 29. (+25:41) ins Ziel. In der Gesamtwertung ist er vor den letzten 70 Kilometern 26. (+28:41).

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